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Fliegenpilz basteln - herbstliche Dekoidee

Wenn der Som­mer sich dem Ende neigt, sprie­ßen am Wald­bo­den wie­der die Pil­ze. Op­tisch be­son­ders an­spre­chend, je­doch gif­tig, ist der rote Flie­gen­pilz. Die­sen rot-weiß ge­punk­te­ten Pilz habe ich als Vor­la­ge ge­nom­men, um eine herbst­li­che und be­leucht­ba­re De­ko­ra­ti­on für den Tisch oder das Fens­ter­brett aus Pa­pier zu bas­teln. In die­sem Ar­ti­kel er­fah­ren Sie, wie ich das ge­macht habe, und kön­nen sich zu­gleich die Scha­blo­nen zum Nach­bas­teln si­chern.

Bild von gebasteltem Fliegenpilz

Die­ser Flie­gen­pilz ist 16 Zen­ti­me­ter hoch und 20 Zen­ti­me­ter (mit Wie­se) breit. Das Bas­tel­mo­tiv be­steht aus zwei frei­en Tei­len, wel­che auf­ein­an­der­ge­steckt wer­den.

Bild von leuchtendem FliegenpilzAuf­ge­baut ist der rote Flie­gen­pilz wie ein Haus, das auf ei­ner Wald­wie­se steht. Un­ter den durch­sich­ti­gen Fens­tern aus Trans­pa­rent­pa­pier hän­gen Blu­men­käs­ten, wel­che mit al­ler­lei Blu­men ge­füllt sind. In­mit­ten des Pilz­hau­ses kann ein elek­tri­sches Tee­licht ge­stellt wer­den, das sanft durch die Fens­ter schim­mert und bei schlech­tem Wet­ter für eine war­me At­mo­sphä­re sorgt.

Viel buntes Papier für den bunten Herbst

Bild vom Bastelmaterial für einen FliegenpilzDer fi­de­le Flie­gen­pilz be­steht aus un­ter­schied­lichs­ten Pa­pier­sor­ten. Ich ver­wen­de­te Ton­pa­pier in den Far­ben Weiß, Rot, Dunkel- und Hell­grün so­wie Gelb. Au­ßer­dem kam blau­es Struk­tur­pa­pier, beige­far­be­nes Me­tal­lic­pa­pier, grü­nes Krepp­pa­pier und wei­ßes Trans­pa­rent­pa­pier zum Ein­satz. Für die Ver­zie­run­gen nahm ich Deck­weiß, Mal­kas­ten­far­ben, ein Git­ter, Holz­stäb­chen, Schmuck­stei­ne, ei­nen Mo­tiv­lo­cher (Rose) und eine Zick-Zack-Schere zur Hil­fe.

Bild von vier Wänden des Pilzhauses Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich ei­nen flüs­si­gen Kle­ber, eine Sche­re, Li­ne­al und Falz­beil, ein Bas­tel­mes­ser, Blei­stift und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4) zu­recht­le­gen. Zu Be­ginn fer­tig­te ich die vier Wand­ele­men­te von Scha­blo­ne #1 aus wei­ßem Ton­pa­pier an. Mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers, schnitt ich die vier Fens­ter in­mit­ten der Wän­de aus.

Die Fenster werden durchsichtig gestaltet

Bilder vom Gestalten des PilzhausesNach­dem ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en der Wand­ele­men­te mit ei­nem Falz­beil und ei­nem Li­ne­al ge­falzt habe, fer­tig­te ich die vier Fens­ter von Scha­blo­ne #1 aus wei­ßem Trans­pa­rent­pa­pier an. Die Fens­ter kleb­te ich dar­auf­hin in die In­nen­sei­te der Wand­ele­men­te. Aus blau­em Struk­tur­pa­pier fer­tig­te ich di­rekt im An­schluss die vier Fens­ter­rah­men und die vier Blu­men­käs­ten an, wel­che sich eben­falls auf Scha­blo­ne #1 be­fin­den.

Papierhaus ohne Dach zusammenklebenWäh­rend­des­sen ich die vier Fens­ter­rah­men ein­fach um die Au­ßen­sei­te der oval­för­mi­gen Fens­ter kleb­te, falz­te ich die Blu­men­käs­ten zu­nächst, ehe ich die­se un­ter­halb der Fens­ter (sie­he Scha­blo­ne) be­fes­tig­te. Die Ober­sei­ten der Fens­ter­rah­men und die Au­ßen­sei­ten der Blu­men­käs­ten ver­zier­te ich ab­schlie­ßend noch mit je­weils drei Schmuck­stei­nen, da­nach ver­kleb­te ich die vier Haus­wän­de mit­ein­an­der.

Rotes Fliegenpilzdach aus Papier

Bild vom Grundgerüst des Fliegenpilzdaches

Für das Dach fer­tig­te ich das wol­ken­för­mi­ge Ele­ment von Scha­blo­ne #2 aus wei­ßem, und das Run­de Ele­ment von Scha­blo­ne #3 aus ro­tem Ton­pa­pier an. An­schlie­ßend kleb­te ich bei­de Ele­men­te auf­ein­an­der. Wich­tig: Die bei­den Ein­schnit­te, wel­che aus­se­hen als wür­de ein Tor­ten­stück feh­len, müs­sen sau­ber ver­klebt sein, sonst wird das Dach nicht sym­me­trisch.

Bild vom Aufmalen des Fliegenpilzmusters

Nun mal­te ich das ty­pi­sche Flie­gen­pilz­mus­ter auf. Da­für nahm ich ei­nen Pin­sel und be­punk­te­te die Ober­flä­che des ro­ten Da­ches mit Deck­weiß. An­schlie­ßend wird das Dach, ähn­lich wie ein Chash­itsu Hut, zu­sam­men­ge­fal­tet und ver­klebt. Ist das Pilz­dach ge­trock­net, kann es an den vier über­ste­hen­den Wande­cken mit viel flüs­si­gem Kle­ber be­fes­tigt wer­den.

Teelichtgras und Quilling-Blumen

Bild vom Bau des BodensDas Haus steht auf ei­ner Wald­wie­se, die Ele­men­te da­für be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #4. Das gro­ße wol­ken­för­mi­ge Ele­ment fer­tig­te ich ein­mal aus hell-, und ein­mal aus dun­kel­grü­nem Ton­pa­pier an und kleb­te bei­de Tei­le ver­setzt auf­ein­an­der. Da­mit der Wald­bo­den un­eben und ver­we­gen aus­sieht, nahm ich ei­nen Sieb und ei­nen Was­ser­mal­kas­ten. Mit den Was­ser­far­ben Gelb so­wie Hell- und Dun­kel­grün be­mal­te ich den Bo­den durch das Sieb.

Bild vom Pilzhaus im RohbauAuf Scha­blo­ne #4 be­fin­den sich des Wei­te­ren zwei un­ter­schied­li­che Gras­ele­men­te. Das klei­ne fer­tig­te ich vier­mal aus hell­grü­nem, und das gro­ße ein­mal aus dun­kel­grü­nem Ton­pa­pier an. Nach­dem Fal­zen kleb­te ich die vier klei­nen Grä­ser qua­dra­tisch (sie­he Scha­blo­ne) auf den Wald­bo­den. Die­se vier Ele­men­te hal­ten das Haus. Das gro­ße Gras­ele­ment falz­te ich eben­falls, form­te es zu ei­nem Kreis und ver­kleb­te es mit sich selbst. An­schlie­ßend kleb­te ich den Gras­kreis in­mit­ten des Qua­drats, hier­ein kann ein elek­tri­sches Tee­licht ge­stellt wer­den.

Bilder vom Füllen der BlumenkästenZu gu­ter Letzt be­füll­te ich die Blu­men­käs­ten. Zu­erst füll­te ich da­für die vier Käs­ten mit Stü­cken aus grü­nem Krepp­pa­pier aus. Fol­gend schnitt ich mir mit­hil­fe ei­ner Zick-Zack-Schere aus ro­tem und gel­bem Ton­pa­pier ge­zack­te Strei­fen aus. Mit ei­nem Holz­stäb­chen wi­ckel­te ich mir, nach ty­pi­scher Quilling-Technik, klei­ne Pa­pier­blu­men auf.

Bild von floriertem PapierbalkonAn die Blu­men­köp­fe kleb­te ich noch klei­ne Ro­sen aus hell­grü­nem Ton­pa­pier, wel­che ich mit ei­nem Mo­tiv­lo­cher aus­ge­stanzt habe. Da­nach kleb­te ich alle Ele­men­te in die Blu­men­käs­ten. Wenn Sie mö­gen, kön­nen Sie nun noch den Schmet­ter­ling von Scha­blo­ne #1, wel­chen ich aus beige­far­be­nem Me­tal­lic­pa­pier her­ge­stellt habe, auf das Pilz­dach kle­ben, an­schlie­ßend ist das süße Pilz­häus­chen fer­tig.

Fazit und meine Pilzphobie

Das bun­te und be­leuch­te­te Pa­pier­häus­chen in Pilz­form ist eine ein­fa­che Herbst­bas­te­lei, wel­che auch wun­der­bar mit Kin­dern ge­bas­telt wer­den kann. Als Bas­tel­zeit für ein Haus habe ich un­ge­fähr 90 Mi­nu­ten be­nö­tigt.

Wie Sie viel­leicht wis­sen, kom­me ich aus Bay­ern. Ge­ra­de im Herbst ist, vor al­lem süd­lich von Nürn­berg, ge­fühlt je­des Ge­richt mit „Schwam­merln”. Wo­bei das Wort für so gut wie al­les ste­hen kann (Pfif­fer­lin­ge, Stein­pil­ze, Reh­ling etc.). Als Kind wur­de ich im­mer ge­zwun­gen die­se schwamm­ar­ti­ge, bit­ter schme­cken­de Mas­se, meist ty­pisch bay­risch er­tränkt in Sau­ce, zu „ge­nie­ßen”, weil es ja so ge­sund sei. Auf die Dau­er hat sich da eine ech­te Pilz­pho­bie ent­wi­ckelt. Ich habe so­gar schon ein­mal auf­ge­schrien, als ich in mei­nem chi­ne­si­schem Es­sen eine Mor­chel ent­deckt habe. Seit­dem lebe ich nach dem Mot­to: „Esst kei­ne Pil­ze, denn da le­ben Schlümp­fe drin” und er­freue mich nur noch an Pil­zen in Pa­pier­form.

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Halloween Kerzenständer aus Papier

Je­des Jahr am 31. Ok­to­ber ist Gru­sel­zeit und schau­rig ver­klei­de­te Kin­der ma­chen die Stra­ßen un­si­cher. Falls Sie an dem Spek­ta­kel teil­neh­men und die klei­nen Mons­ter an Ih­rer Haus­tür mit Sü­ßig­kei­ten emp­fan­gen, um nicht sau­res zu be­kom­men, darf die pas­sen­de Heim­de­ko­ra­ti­on na­tür­lich nicht feh­len. Ich zei­ge Ih­nen, wie Sie ei­nen statt­li­chen Hal­lo­ween Ker­zen­stän­der aus Pa­pier bas­teln.

Veronika Vetter hält einen Halloween Kerzenständer aus Papier in den Händen

Der Ker­zen­stän­der ist 40 Zen­ti­me­ter hoch und 45 Zen­ti­me­ter breit. Der Stän­der bie­tet Platz für vier Ker­zen (Tee­lich­ter), wel­che durch Fle­der­mäu­se schim­mern.

Bild eines Halloween Kerzenständers aus PapierDie Spit­ze des Hal­lo­ween Ker­zen­stän­ders ziert ein To­ten­kopf. Ver­teilt an den vier Ar­men be­fin­den sich zwei­di­men­sio­na­le Fle­der­mäu­se und zwei Spin­nen­net­ze. Das Bas­tel­mo­tiv ist des Wei­te­ren weiß ver­klei­det, da­mit sieht der Ker­zen­stän­der so aus, als wäre er mu­mi­fi­ziert. Der Kern des Stän­ders ist aus Well­pap­pe, da­durch ist die­ser sehr sta­bil und kann pro­blem­los ge­tra­gen wer­den.

Sechs Schablonen und viel Wellpappe

Bild von Bastelmaterial für einen KerzenständerHaupt­be­stand­teil des Ker­zen­stän­ders ist Well­pap­pe, die Far­be spielt hier­bei kei­ne Rol­le. Für die  Fle­der­mäu­se und Spin­nen­net­ze ver­wen­de­te ich schwar­zes Ton­pa­pier und oran­ge­far­be­nes Trans­pa­rent­pa­pier. Der To­ten­kopf be­steht aus Me­tal­lic­pa­pier. Au­ßer­dem ka­men wei­ßes Krepp­pa­pier und Sil­ber­spray zum Ein­satz. Als Werk­zeu­ge nahm ich eine Sche­re, ein Bas­tel­mes­ser mit schnitt­fes­ter Un­ter­la­ge,

Bilder vom Bau der Papierfüße des Halloweenkerzenständersei­nen Blei­stift, ein Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6) zur Hil­fe. Ich be­gann mit den vier Fü­ßen des Ker­zen­stän­ders, wel­che sich auf Scha­blo­ne #2 be­fin­den. Ich zeich­ne­te die Scha­blo­ne auf Well­pap­pe, schnitt al­les aus und falz­te die ge­zack­ten Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. Im An­schluss kleb­te ich die Füße zu­sam­men und leg­te die­se zum Trock­nen.

Grundgerüst des Halloween Kerzenständers

Bild von den Fledermausarmen den PapierkerzenständersNun küm­mer­te ich mich um das Grund­ge­rüst, wel­ches der schwers­te Teil des Ker­zen­stän­ders ist. Ich fer­tig­te von Scha­blo­ne #3 die Fle­der­maus­ar­me aus Well­pap­pe an. Wich­tig: Zeich­nen Sie die Vor­la­ge vier­mal in eine Rich­tung auf, dre­hen Sie die­se dann auf den Kopf und zeich­nen die Scha­blo­ne er­neut vier­mal in die an­de­re Rich­tung auf. An­schlie­ßend kön­nen Sie die acht Tei­le aus­schnei­den.

  • Um die Arme des Hal­lo­ween Ker­zen­stän­ders drei­di­men­sio­nal zu bas­teln, fer­ti­gen Sie die Ele­men­te von Scha­blo­ne #4 aus Well­pap­pe an.
  • Fal­zen Sie die ge­zack­ten Knick- und Kle­be­l­i­ni­en mit ei­nem Falz­beil und ei­nem Li­ne­al.
  • Kle­ben Sie die vier Fle­der­maus­ar­me wie eine Schach­tel zu­sam­men. Das obe­re Ende der Arme, zwi­schen den Fle­der­mäu­sen, ist ge­schlos­sen, das un­te­re Ende bleibt ge­öff­net.

Bild von Wellpappe, welche mit einem Bastelmesser bearbeitet wirdAuf Scha­blo­ne #1 be­fin­det sich das Trä­ger­stück. Die­ses be­steht eben­falls aus Well­pap­pe. Nach­dem Aus­schnei­den neh­men Sie ein Bas­tel­mes­ser und eine schnitt­fes­te Un­ter­la­ge zur Hand und schnei­den Sie das Pa­pier, nach dem Mus­ter der Scha­blo­ne ein. Hier ist fi­li­gra­nes Ar­bei­ten be­son­ders wich­tig, denn an die­sem Ele­ment wird al­les be­fes­tigt. Schnei­den Sie hier zu weit ein, ist der Ker­zen­stän­der nicht mehr sym­me­trisch.

Bilder vom Zusammenbau des Grundgerüst des KerzenständersLe­gen Sie das Trä­ger­stück flach vor sich hin und ste­cken Sie dar­an die vier Arme und die vier Bei­ne des Hal­lo­ween Ker­zen­stän­ders fest. Auf der Rück­sei­te des Trä­ger­stücks be­strei­chen Sie die Kle­be­la­schen mit viel flüs­si­gem Kle­ber und kni­cken die­se um. Sind alle Ele­men­te am Trä­ger­stück gut be­fes­tigt, fä­chern Sie die­ses auf und ver­kle­ben es mit sich selbst. Am obe­ren Ende ent­steht da­durch eine Spit­ze. Da­mit ist das Grund­ge­rüst fer­tig und der Ker­zen­stän­der kann sta­bil ste­hen.

Gruselige Verkleidung des Kerzenständers

Bild eines Totenkopfes aus MetallicpapierFür die Spit­ze des Ker­zen­stän­ders, fer­tig­te ich den To­ten­kopf von Scha­blo­ne #6 aus Me­tal­lic­pa­pier an. Ich ent­schied mit für die­ses Spe­zi­al­pa­pier, weil die­ses be­son­ders schön fun­kelt, wenn es von den vier Ker­zen an­ge­strahlt wird. Nach­dem Aus­schnei­den wer­den die bei­den To­ten­kopf­hälf­ten ein­fach mit ei­nem Bas­tel­mes­ser aus- und ein­ge­schnit­ten und dann in­ein­an­der ge­steckt.

Bild von der Mumifizierung eines PapierkerzenständersAn­schlie­ßend steck­te ich den To­ten­kopf, über Kreuz, in die Spit­ze des Ker­zen­stän­ders ein. Mit wei­ßem Krepp­pa­pier mu­mi­fi­zier­te ich fol­gend das kom­plet­te Bas­tel­mo­tiv, nur die vier Fle­der­mäu­se ließ ich un­be­deckt. Da­mit das Weiß „zer­fled­dert” und alt aus­sieht, be­sprüh­te ich es ab­schlie­ßend noch mit Sil­ber­spray. Be­vor Sie nun wei­ter­bas­teln, las­sen Sie das Spray gut trock­net, da­mit Sie spä­ter kei­ne Fin­ger­ab­drü­cke auf dem Mo­tiv ha­ben.

Kerzenhalter sind Fledermäuse

Bild von PapierabstandhalterDa­mit Sie für den Hal­lo­ween Ker­zen­stän­der nicht nur elek­tri­sche, son­dern auch nor­ma­le Tee­lich­ter¹ ver­wen­den kön­nen, be­nö­ti­gen Sie nun den Ab­stand­hal­ter von Scha­blo­ne #5. Die­sen fer­tig­te ich vier­mal aus schwar­zem Ton­pa­pier an und kleb­te die­sen zwi­schen die bei­den Fle­der­mäu­se aus Well­pap­pe. Durch die­sen Ab­stand­hal­ter, kommt die Ker­ze nicht di­rekt mit den Fle­der­mäu­sen in Kon­takt.

Bild von Feldermauskerzenhalter mit TeelichtAls Nächs­tes ver­klei­de­te ich die acht Fle­der­mäu­se aus Well­pap­pe, mit der Vor­la­ge von Scha­blo­ne #5. Auch die­se Ver­klei­dung fer­tig­te ich aus schwar­zem Ton­pa­pier an. Nun nahm ich die gro­ße Fle­der­maus Vor­la­ge von Scha­blo­ne #5 und fer­tig­te die­se acht­mal aus schwar­zem Ton­pa­pier an. Die Mit­te ent­fern­te ich mit ei­nem Bas­tel­mes­ser und füll­te die­se mit oran­ge­far­be­nem Trans­pa­rent­pa­pier.

Bild von leuchtendem Kerzenständer, indem elektrische Teelichter leuchtenDie Trans­par­ent­fle­der­mäu­se kleb­te ich um die ver­klei­de­ten Fle­der­mäu­se aus Well­pap­pe. Da­durch ist die Ker­ze ab­ge­schirmt und die Flam­me fla­ckert an­ge­nehm durch das Trans­pa­rent­pa­pier, was ein sehr düs­te­res Am­bi­en­te er­zeugt. Zu gu­ter Letzt kleb­te ich noch wild ver­teilt zwei­di­men­sio­na­le Fle­der­mäu­se und Spin­nen­net­ze von Scha­blo­ne #6 am Hal­lo­ween Ker­zen­stän­der fest. Da­nach ist der De­ko­ra­ti­ons­ge­gen­stand ein­satz­be­reit.

Fazit

Die­ser gru­se­li­ge Ker­zen­stän­der ist sehr ma­te­ri­al­in­ten­siv und be­nö­tigt viel Bas­tel­zeit. Der Vor­teil an die­ser sta­bi­len und zeit­lo­sen Halloween-Dekoration ist je­doch, dass Sie die­se je­des Jahr aufs Neue ver­wen­den kön­nen.

Ich wer­de am 31. Ok­to­ber die plär­ren­den „sweets or tre­ats” Kin­der mit ei­ner blu­ti­gen Teu­fels­mas­ke und mei­nem Ker­zen­stän­der in der Hand emp­fan­gen.

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¹Warn­hin­wei­se: Die­ser Ker­zen­stän­der be­steht aus Pa­pier. Pa­pier ist ein leicht ent­zünd­li­ches Ma­te­ri­al. Las­sen Sie Ker­zen in die­sem Mo­tiv nicht un­be­auf­sich­tigt und ver­wen­den Sie im Ide­al­fall bat­te­rie­be­trie­be­ne Tee­lich­ter.

Palme basteln - sommerliche Tischdeko

Sie su­chen für Ihre som­mer­li­che Grill­par­ty oder den Kin­der­ge­burts­tag im Frei­en noch eine schö­ne und sta­bi­le Tisch­de­ko? Wie wäre es mit ei­ner Pal­me aus Pa­pier an der lus­ti­ge Af­fen hän­gen? Egal, ob Bier­bank, Kaffee- oder Cock­tail­tisch mei­ne Pal­me steht durch eine spe­zi­el­le Bas­tel­tech­nik si­cher und macht ne­ben­bei noch eine gute Fi­gur. Wie Sie eine Pa­pier­pal­me bas­teln kön­nen und was Sie da­für be­nö­ti­gen, er­fah­ren Sie hier.

Bild einer Palme aus Wabenpapier mit Affen
Die­se Pal­me ist 35 Zen­ti­me­ter hoch und 30 Zen­ti­me­ter breit. Das be­son­de­re Fä­cher­de­sign ent­steht durch Wa­ben­pa­pier. Der Stamm ist so hoch, dass sich die Pal­me ein­fach mit ei­ner Hand grei­fen und auf Ti­sche stel­len lässt. Als Ver­zie­rung hän­gen drei lus­ti­ge Pa­pier­af­fen am Grün des Bau­mes.

Stabilität durch Kartonpapier

Bild von Material zum Basteln einer PapierpalmeNe­ben Wa­ben­pa­pier in den Far­ben Grün, Braun und Oran­ge ist die wich­tigs­te Zu­tat der Pal­me Kar­ton­pa­pier. Für die Af­fen ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in den Far­ben Braun, Gelb, Beige und Weiß so­wie brau­nen Chen­il­le­draht. Als Bas­tel­werk­zeu­ge ka­men ein Sil­ber­mar­ker, eine Sche­re, Fine­li­ner, Blei­stift, brei­tes Kle­be­band, flüs­si­ger Kle­ber, ein Lo­cher und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3) zum Ein­satz.

Elemente für eine Palme aus KartonZu­nächst fer­ti­gen Sie das Grund­ge­rüst der Pal­me aus Kar­ton­pa­pier an. Dazu be­nö­ti­gen Sie zwei­mal das Pal­men­ge­äst von Scha­blo­ne #1 und zwei­mal den Baum­stamm so­wie den Kreis von Scha­blo­ne #2. Nach­dem Aus­schnei­den der Ele­men­te, kle­ben Sie die bei­den, noch zwei­di­men­sio­na­len Pal­men, mit­hil­fe von Kle­be­band zu­sam­men.  Im An­schluss neh­men Sie eine Sche­re

Bild von Grundgerüst einer Palme aus Tonpapierund schnei­den eine Pal­men­hälf­te von oben und die an­de­re Hälf­te von un­ten, bis zur Mit­te, ein. Im An­schluss ist es da­durch mög­lich, die bei­den Pal­men­hälf­ten in­ein­an­der zu ste­cken. Die Schnitt­stel­len am Stamm und Ge­äst ver­kleb­te ich mit­ein­an­der. Die La­schen der Fuß­be­fes­ti­gun­gen be­strich ich eben­falls mit flüs­si­gem Kle­ber und kleb­te die Kar­ton­pa­pier­pal­me auf dem Kreis fest.

Palme mit Wabenpapier verkleiden

Bilder vom Verkleiden einer WabenpapierpalmeDie Vor­la­gen zum Ver­klei­den der Pal­me be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #3. Be­gin­nen Sie mit dem Bo­den. Zu­vor fer­tig­te ich den Kreis von Scha­blo­ne #2 aus gel­bem Ton­pa­pier an, schnitt die­sen in vier Tei­le und ver­klei­de­te da­mit den Bo­den. So schim­mert ein freund­li­ches Gelb durch das Wa­ben­pa­pier und nicht das graue Kar­ton­pa­pier. An­schlie­ßend zeich­ne­te ich das Bo­den­ele­ment, wel­ches ein we­nig wie eine Flos­se aus­sieht, vier­mal auf oran­ge­far­be­nes Wa­ben­pa­pier auf. Nach­dem Aus­schnei­den kleb­te ich eine Sei­te an eine der vier Sei­ten des Kar­ton­pa­piers fest und fä­cher­te das Wa­ben­pa­pier auf. Die an­de­re Sei­te wird eben­falls am Kar­ton­pa­pier be­fes­tigt und ein Teil des Bo­dens ist mit dem Wa­ben­pa­pier ver­klei­det.

Bild von Papierpalme, welche mit Wabenpapier verkleidet istNach dem glei­chen Prin­zip ver­klei­den Sie nun noch den brau­nen Baum­stamm und die grü­ne Baum­kro­ne der Pal­me. Emp­feh­lung: Die Pal­me soll auch für den Au­ßen­ein­satz funk­tio­nie­ren und soll­te des­halb wei­ter ver­stärkt wer­den. Fer­ti­gen Sie des­halb von Scha­blo­ne #2 noch ei­nen wei­te­ren Kreis aus Kar­ton­pa­pier an und kle­ben Sie die­sen am un­te­ren Bo­den der Pal­me fest.

Affen verzieren Papierpalme

Bilder vom Basteln eines PapieraffensAlle Ele­men­te für die Pa­pier­af­fen be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #3. Die ein­zel­nen Ele­men­te fer­tig­te ich aus­schließ­lich aus ver­schie­den­far­bi­gem Ton­pa­pier an. Die Pu­pil­len stanz­te ich mit­hil­fe ei­nes Lo­chers aus wei­ßem Ton­pa­pier aus, im An­schluss kann die Vor­der­sei­te des Af­fen Stück für Stück zu­sam­men­ge­klebt wer­den. Der Schwanz des Af­fen ist aus acht Zen­ti­me­ter lan­gen, brau­nen Chen­il­le­draht.

Bild von drei Papieraffen, welche an einer Papierpalme hängenKle­ben Sie ein Stück des Chen­il­le­drah­tes an der Un­ter­sei­te des Af­fen fest und kle­ben Sie das Rü­cken­ele­ment dar­über. Fol­gend kön­nen Sie das Af­fen­ge­sicht noch ver­zie­ren. Die Spit­ze des Schwan­zes der Af­fen be­strich ich mit Kle­ber und kleb­te die­se in der Baum­kro­ne der Pal­me fest, so sieht es aus, als wür­den die Af­fen wild am Baum um­her­klet­tern. Da­mit ist die Pa­pier­pal­me fer­tig ge­bas­telt und ein­satz­be­reit.

Fazit

Die­se Pal­me ist ein ein­fa­ches Bas­tel­mo­tiv, wel­ches Sie wun­der­bar mit Kin­dern bas­teln kön­nen und für ein Ex­em­plar zir­ka 60 Mi­nu­ten be­nö­ti­gen wer­den. Ich habe sechs der lus­ti­gen Pal­men selbst mal als Tisch­de­ko­ra­ti­on für Bier­bän­ke auf ei­nem Kin­der­ge­burts­tag ein­ge­setzt. Das Schö­ne am Wa­ben­pa­pier ist au­ßer­dem, dass sich die Pal­me da­durch wun­der­bar im Wind schmiegt, wenn ein lau­es Lüft­chen weht.

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