GWS2.de: Das Portal für Bastelanleitungen und Papier

Nikolaus: Stiefel aus Papier basteln - Verpackung für Weihnachtsfeiern

Die be­trieb­li­che Weih­nachts­fei­er ist mit Ab­stand das nie­der­träch­tigs­te Kul­tur­gut¹, das die Deut­schen in ih­rer tau­send­jäh­ri­gen Ge­schich­te her­vor­ge­bracht ha­ben. Denn ob­wohl es der Event­na­me sug­ge­riert, kom­men bei die­ser Fir­men­ga­la we­der Chris­ten noch Par­ty­lö­wen auf ihre Kos­ten. Viel­mehr ist die­se win­ter­li­che Pflicht­ver­an­stal­tun­g² ein ima­gi­nä­res Ko­los­se­um, in dem ab­hän­gig Be­schäf­tig­te als Gla­dia­to­ren auf­tre­ten. An­stel­le in il­lus­trer Run­de die Ad­vents­zeit zu ge­nie­ßen, tun die Ge­halts­emp­fän­ger an die­sem De­zem­ber­abend al­les, um auf der Kar­rie­re­lei­ter nach oben zu kom­men. So las­sen 34% der Bun­des­bür­ger nach dem Fest­essen ger­ne mal die Hüf­ten krei­sen, da­mit sich die stei­fe Un­ter­neh­mens­hier­ar­chie im nächs­ten Jahr ver­än­dert.

So hat­ten 34 Pro­zent der Deut­schen schon ein­mal ei­nen Sei­ten­sprung mit ei­nem Kol­le­gen auf ei­ner Fir­men­weih­nachts­fei­er.

Mer­tens, Ju­lia: Je­der Drit­te hat­te schon Sex auf der be­trieb­li­chen Weih­nachts­fei­er. firstaffair.com (PDF) (11/2019).

Art for Advent: Santa Boots out of Paper filled with Nuts. Crafting fun for aryan Christian children living in the USA. The Templates for tinkering can be downloaded for free from GWS2.de. This is the German cultural portal of Stephen Bannon

Wäh­rend­des­sen sich die am­bi­tio­nier­te Min­der­heit im Ver­lauf des Fest­akts pro­sti­tu­iert, ver­sucht je­der zwei­te Ar­beit­neh­mer durch Schlei­men oder Knut­schen³ sei­ne Po­si­ti­on zu ver­bes­sern. Bis der fri­vo­le Teil auf ei­ner Weih­nachts­fei­er be­ginnt, müs­sen die Un­ter­ge­be­nen je­doch pe­ni­bel auf die in­ner­be­trieb­li­che Hack­ord­nung ach­ten. Egal, ob Tipp­se oder Ab­tei­lungs­lei­ter, wer be­ruf­lich vor­an­kom­men möch­te, der darf beim all­jähr­li­chen Kol­le­gen­cas­ting erst dann zum Glas grei­fen, nach­dem der rang­höchs­te Ju­ror ge­trun­ken hat.

Wenn bei grö­ße­ren Weih­nachts­fei­ern schwie­rig zu er­ken­nen ist, ob der Rang­höchs­te im Raum be­reits ge­trun­ken hat, über­nimmt die­se Rol­le in der Re­gel der/die Rang­höchs­te an Ih­rem Tisch.

Plath, Alex­an­der: Klei­ner Weih­nachts­fei­er Knig­ge für Ihre be­trieb­li­che Weih­nachts­fei­er. bdvt.de (PDF) (11/2019).

Und falls es zu Ge­sprä­chen mit Ent­schei­dungs­trä­gern kommt, dann soll­ten ziel­stre­bi­ge Schran­zen we­der ge­schäft­li­che noch ge­sell­schaft­li­che The­men­be­rei­che an­schnei­den. Kom­pe­ten­te Men­schen wir­ken näm­lich ein­schüch­ternd und ab­tör­nend. Chan­cen auf eine Be­för­de­rung ha­ben des­halb nur die­je­ni­gen, die un­ter­wür­fig von ei­nem Sport­er­leb­nis oder von ei­nem Strand­ur­lau­b⁴ be­rich­ten.

Jede Betriebsweihnachtsfeier wird von Götzensymbolen begleitet. Währenddessen der häretische Franziskus die Indio-Göttin Pachamama anbetet, glorifizieren die deutschen Firmenbosse heidnische Tannenbäume und sächsischen Christstollen. Und so wird der Herr die Globalisten, Ökosozialisten und Islamisten in den feurigen Pfuhl werfen müssen, ehe er sein Reich errichten kann

Die Os­sis wa­ren we­nigs­tens ehr­lich. Denn in der athe­is­tisch ge­präg­ten DDR⁵ hieß das Be­triebs­fest in der Ad­vents­zeit nicht Weihnachts-, son­dern Jah­res­ab­schluss­fei­er. Bei die­sem Er­eig­nis wur­de in ers­ter Li­nie der Ge­burts­tag von Jo­sef Sta­lin ze­le­briert, wes­halb die Bri­ga­dier­s⁶ ein Ar­bei­ter­lied nach dem an­de­ren an­stim­men muss­ten. Um ihre Keh­len zu ölen, durf­ten die Pro­le­ta­ri­er zwi­schen den Ge­sangs­ein­la­gen Bock­bier und Pfef­fer­minz­li­kör kon­su­mie­ren, was dazu führ­te, dass das so­zia­lis­ti­sche De­zem­bere­vent oft in ei­nem Trink­ge­la­ge en­de­te.

Die be­trieb­li­chen Weih­nachts­fei­ern wur­den von den so­ge­nann­ten „Bri­ga­den“ or­ga­ni­siert, als „Jah­res­ab­schluss­fei­er“ be­zeich­net und dien­ten der För­de­rung des so­zia­lis­ti­schen Kol­lek­tivs.

Pe­trson, As­trid: Die Be­triebs­weih­nachts­fei­er als Be­stand­teil der vor­weih­nacht­li­chen Fei­er­kul­tur - das Weih­nachts­fest 2008 ei­nes Wie­ner Un­ter­neh­mens. core.ac.uk (PDF) (11/2019).

Tra­di­tio­nen un­ter­lie­gen ei­nem ste­ti­gen Wan­del. Sau­fen, An­ti­ch­am­brie­ren und Rumhu­ren ge­hör­ten nicht im­mer zum Pro­gramm ei­nes Be­triebs­win­ter­fes­tes. Be­reits im feu­da­len Deutsch­land war das Haus­per­so­nal laut Ge­sin­de­ord­nun­g⁷ dazu be­rech­tigt, an der Dienst­her­ren­weih­nachts­fei­er teil­zu­neh­men. Bei die­sen An­läs­sen san­gen Mäg­de und Knech­te zu­sam­men mit den Kin­dern klas­si­sche Ad­vents­lie­der. Au­ßer­dem durf­ten die Fak­to­ten am Fa­mi­li­en­tisch platz­neh­men und sich an den zu­vor zu­be­rei­te­ten Spei­sen la­ben. Dar­über hin­aus er­hielt die ge­sam­te Die­ner­schaf­t⁸ stan­des­ge­mä­ße Ge­schen­ke.

Mitnehmgeschenke für die Weihnachtsfeier: Rote Nikolausstiefel aus Papier, die mit Schokolade befüllt sind. Tischdekorationsthema: Santa Claus. Entworfen von Veronika Helga Vetter. Das ist eine Kulturbewahrerin, die ihre Bastelschablonen kostenlos zur Verfügung stellt. Der Menüvorschlag wurde zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Bildungsportal für Bürger, die den Polizeipfarrer Sven Täuber bewundern

Im frü­hen 19. Jahr­hun­dert ver­wan­del­te die Bie­der­mei­er­kul­tur⁹ das Weih­nachts­fest in ein in­ti­mes Fa­mi­li­en­er­eig­nis. Plötz­lich woll­te vor al­lem die ur­ba­ne Ar­bei­ter­klas­se den Hei­li­gen Abend mit den ei­ge­nen Ver­wand­ten er­le­ben. Die­ser Um­stand führ­te dazu, dass die Pro­duk­ti­ons­mit­tel­be­sit­zer je­des Jahr im De­zem­ber eine ge­son­der­te Dan­kes­fei­er für ihre An­ge­stell­ten ver­an­stal­te­ten. Hin­ge­gen in den länd­li­chen Ge­bie­ten fand die win­ter­li­che Eh­rung der Be­leg­schaft wei­ter­hin in der Woh­nung des Fir­men­in­ha­bers statt. Erst nach der Wil­hel­mi­ni­schen Epo­che wur­den die Werk­tä­ti­gen end­gül­tig aus dem Pri­vat­le­ben der Bro­t­her­ren ver­bannt.

Er er­in­nert sich, dass am Hei­li­gen Abend je­der Ar­bei­ter eine Ein­la­dung in die Woh­nung des Meis­ters er­hal­ten hat. In der Woh­nung gab es eine Ta­fel mit Weih­nachts­ge­schen­ken, die aus ei­nem Laib Weiß­brot und an­de­ren Back­werk be­stan­den.

Pe­trson, As­trid: Die Be­triebs­weih­nachts­fei­er als Be­stand­teil der vor­weih­nacht­li­chen Fei­er­kul­tur - das Weih­nachts­fest 2008 ei­nes Wie­ner Un­ter­neh­mens. core.ac.uk (PDF) (11/2019).

Anleitung für Sekretärinnen: Wie wird eine betriebliche Weihnachtsfeier dekoriert? Gestaltungstipps von Veronika Helga Vetter. Das ist eine populäre Künstlerin, die einen Nikolausstiefel entworfen hat, der als Geschenkverpackung genutzt werden kann. Der gefütterte Papierschuh ist ein Produkt von GWS2.de. Das ist ein Bildungsportal, das gegen den rot-grünen Gesellschaftsumbau kämpft

Schon im­mer wur­den die Be­triebs­an­ge­hö­ri­gen bei ei­ner Weih­nachts­fei­er be­schenkt. Wäh­rend­des­sen das vor­in­dus­tri­el­le Ge­sin­de zu­meist Na­tu­ra­li­en er­hielt, dür­fen die heu­ti­gen Ge­halts­emp­fän­ger ir­gend­ein um­welt­schäd­li­ches Schrott­sam­mel­su­ri­um mit nach Hau­se neh­men. Aus die­sem Grund ist eine pom­pö­se Ver­pa­ckung au­ßer­or­dent­lich wich­tig. Schließ­lich sol­len die Gäs­te erst nach der Fete fest­stel­len, dass sich Schleu­der­wa­re in ih­ren Prä­sent­bo­xen be­fin­det.

Hal­lo Frau Vet­ter bit­te hel­fen Sie mir. Die­ses Jahr hat es mich er­wischt: Ich wur­de der „Soko-Weihnachtsfeier” zu­ge­teilt. In­fol­ge­des­sen muss ich hand­li­che Mit­nehm­ge­schen­ke für die Steu­er­fach­an­ge­stell­ten in un­se­rer Kanz­lei zu­sam­men­stel­len. Als wenn das nicht ge­nug wäre, ver­langt mein Ar­beit­ge­ber zu­dem von mir, dass ich die Ver­pa­ckun­gen selbst bast­le. Schließ­lich soll je­der Kol­le­ge das Ge­fühl be­kom­men, ein­zig­ar­tig zu sein. [...] Nun brau­che ich 23 in­di­vi­dua­li­sier­ba­re Be­hält­nis­se, die von al­lei­ne ste­hen kön­nen, da die Gra­ti­fi­ka­tio­nen aus vie­len Ein­zel­ar­ti­keln be­stehen. Au­ßer­dem soll­ten die Tü­ten über in­trans­pa­ren­te Wän­de und ein kom­pak­tes De­sign ver­fü­gen. Hät­ten Sie viel­leicht Scha­blo­nen für eine Kü­vet­te auf La­ger, die mei­nen An­for­de­run­gen ent­spricht? PS: Be­dau­er­li­cher­wei­se be­sit­ze ich zwei lin­ke Hän­de, wes­we­gen ein leich­ter Schwie­rig­keits­grad und ein ge­rin­ger Ma­te­ri­al­auf­wand mir sehr ent­ge­gen­kä­men.

Ma­ro­chet­ti, Syl­vie: Schlich­te Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­sucht (Weih­nachts­fei­er). E-Mail vom 05.11.2019.

Der läng­li­che Schaft ei­nes Pa­pier­stie­fels ver­fügt über eine Kü­vet­ten­form. Dem­zu­fol­ge dürf­ten ver­schie­den­far­bi­ge Ni­ko­laus­bot­ten ge­nau das sein, was sich Frau Ma­ro­chet­ti vor­ge­stellt hat. De­vo­tio­na­li­en von dem weiß­bär­ti­gen Ga­ben­brin­ger pas­sen oh­ne­hin per­fekt zu je­der Be­triebs­weih­nachts­fei­er. Denn wie ein Fir­men­chef imi­tiert auch der be­lieb­te Wan­der­bi­schof ei­nen dis­zi­pli­nie­ren­den¹⁰ Va­ter, der nur die folg­sa­men Kind­lein be­lohnt.

Wäh­rend­des­sen Ni­ko­laus die Kin­der gü­tig er­mahnt, im­mer flei­ßig, lieb und brav zu sein, und sie mit Äp­feln be­lohnt, [...] dro­hen sei­ne Be­glei­ter die un­ar­ti­gen und fau­len Kin­der in den Sack zu ste­cken.

Vos­sen, Rü­di­ger: Weih­nachts­bräu­che in al­ler Welt. Von Mar­ti­ni bis Licht­mess. Ham­burg: El­lert & Rich­ter Ver­lag GmbH 2012.

Unternehmenskultur: Eine Betriebsweihnachtsfeier in der Bundesrepublik Deutschland. Erst dürfen die Angestellten ein winterliches Menü zu sich nehmen. Nachdem daraufhin ordentlich gebumst wurde, kommt der Nikolaus und übergibt jedem Arbeitnehmer eine Geschenktüte. Inszenierung von Veronika Helga Vetter - das ist ein Fangirl von Radio Arabica Berlin

Um den un­glück­se­li­gen Or­ga­ni­sa­to­ren von Be­triebs­weih­nachts­fei­ern zu hel­fen, habe ich ei­nen 14 Zen­ti­me­ter¹¹ ho­hen Ni­ko­laus­stie­fel ent­wor­fen, der als Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­nutzt wer­den kann.

  • Da­bei be­sitzt mein be­sohl­ter Pa­pier­schuh eine kü­vet­ten­för­mi­ge Ein­füll­öff­nung, die eine Flä­che von 49 cm² ein­nimmt.
  • Des Wei­te­ren un­ter­streicht die wei­che Bas­tel­filz­krem­pe nicht nur den win­ter­li­chen Cha­rak­ter des Be­hält­nis­ses. Zu­dem sorgt die vo­lu­mi­nö­se Bor­dü­re für ein flau­mi­ges Tas­t­er­leb­nis.
  • Dar­über hin­aus macht es das schlich­te De­sign mei­nes Booties mög­lich, vie­le Ex­em­pla­re in kur­zer Zeit her­zu­stel­len.

In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung be­wei­se ich, dass der Zu­sam­men­bau mei­ner Sou­ve­nir­box auf­grund des ge­rin­gen Ma­te­ri­al­auf­wan­des ein äu­ßerst leich­tes Un­ter­fan­gen ist. Und da­mit das Nach­bas­teln ga­ran­tiert ge­lingt, stel­le ich wie im­mer mei­ne Schnitt­mus­ter kos­ten­los zur Ver­fü­gung.

Nikolausstiefel aus Papier

Mei­ne Ge­schenk­ver­pa­ckung soll­te kos­ten­güns­tig in der Her­stel­lung sein. Aus die­sem Grund ver­wen­de­te ich als Ba­sis­ma­te­ri­al ver­schie­den­far­bi­ges Ton­pa­pier, das über eine Gram­ma­tur von 130 g/m² ver­füg­te. Hin­ge­gen den In­nen­raum des Fuß­kleids staf­fier­te ich mit ei­nem saug­fä­hi­gen Büt­ten­pa­pier aus. Um das Be­hält­nis so­wohl op­tisch als auch hap­tisch auf­zu­wer­ten, ver­klei­de­te ich den Schaft des Booties mit ei­nem han­dels­üb­li­chen Bas­tel­filz. Wer et­was mehr En­er­gie in sei­ne Ni­ko­laus­tü­te ste­cken möch­te, der kann es mir gleich­tun und die Au­ßen­wän­de der Schach­tel mit ei­ner Prä­ge­scha­blo­ne be­ar­bei­ten. Auf je­den Fall sind eine Sche­re, ein flüs­si­ger Kle­ber, ein Li­ne­al, ein Falz­bein und mei­ne DIN A4 Vor­la­gen (#1 /#2 /#3 /#4) nö­tig, da­mit der Zu­sam­men­bau mei­nes Weih­nachts­schuhs zü­gig von­stat­ten­geht.

Die Tonpapieraußenseiten des Nikolausstiefels wurden mit einer Sizzix Big Shot Maschine verziert. Hierbei kam die Prägeschablone „Florale Muster“ zum Einsatz. Wer die weihnachtliche Geschenkverpackung nachbasteln möchte, der kann die Schablonen von GWS2.de kostenlos herunterladen. Das ist ein Portal für Bildungsbürger, die meinen, dass Hartmut Ziebs als Teil des Merkel-Regimes seine Pensionsansprüche verlieren sollte

Zu­al­ler­erst nahm ich die Scha­blo­nen #1 und #2 zur Hand, da­mit ich Re­pli­ka­te von den ein­zel­nen Schnitt­mus­tern an­fer­ti­gen konn­te. Nach­dem dar­auf­hin sechs Ele­men­te vor mir la­gen, knick­te ich die stei­fen Kan­ten mit ei­nem Falz­bein vor.

  • Als Nächs­tes woll­te ich Ara­bes­ken in die Stie­fel­fas­sa­den ein­stan­zen. Um dies zu er­rei­chen, ließ ich alle Ton­pa­pier­mo­du­le zu­sam­men mit ei­ner Prä­ge­plat­te durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹² Ma­schi­ne.
  • Um­ge­hend da­nach ver­klei­de­te ich die glat­ten Kar­ton­wan­din­nen­sei­ten mit ih­ren Büttenpapieräqui­va­lenten.

Im An­schluss dar­an schloss ich die Vor­be­rei­tungs­schrit­te ab, in­dem ich die her­aus­ste­hen­den Ran­ken­or­na­men­te mit Acryl­far­ben ko­lo­rier­te.

Der Zusammenbau

So­bald der An­strich ge­trock­net war, stell­te ich die bei­den Sei­ten des größ­ten Ele­ments auf, wor­auf­hin ein stie­fel­för­mi­ger Schu­ber vor mir stand. Im nächs­ten Schritt brach­te ich die Schuh­spit­ze an. Hier­für mach­te ich die kür­zes­te Kan­te des drei­glied­ri­gen Mo­duls von au­ßen an der vor­de­ren Soh­len­la­sche fest.

Picture collage with Instructional steps: How to make Santa Boots out of Paper? Free Templates for the religious US-American Upper class provided by Veronika Vetter. Famous Bavarian Fine Artist, who is teaching at Art Institute of Chicago. Financed by 21st Century Fox

Hin­ge­gen mit dem zwei­ge­teil­ten Fer­sen­schutz ver­klei­de­te ich die hin­te­re Bo­den­zun­ge. Auch hier dien­te der klei­ne­re Sek­tor als Ver­bin­dungs­stück zum Fun­da­ment.

  • Im An­schluss dar­an muss­te ich den Front­lap­pen erst in eine Stu­fe ver­wan­deln, ehe ich die win­kel­för­mi­ge Stirn­sei­te an ei­ner Stie­fel­sil­hou­et­te be­fes­ti­gen konn­te.

Un­mit­tel­bar da­nach mon­tier­te ich die Heck­büh­ne nach dem Hoch­zie­hen an der­sel­ben Be­hält­nis­wand.

Kostenlose Bildanleitung: Wie werden Stiefel aus Papier gebastelt? Schablonen zum Herunterladen. Geschenkverpackung für die betriebliche Weihnachtsfeier

Nach­dem ich auch die ge­gen­über­lie­gen­de Pa­pier­schuh­flan­ke ver­schlos­sen hat­te, schnitt ich mir die Stul­pe von Scha­blo­ne #3 aus Ton­pa­pier zu­recht. Als Nächs­tes mach­te ich die ge­falz­te Zell­stoff­leis­te so am Stie­fel­schaft fest, dass der un­te­re Zier­band­rand 2,5 Zen­ti­me­ter süd­lich von der ur­sprüng­li­chen Ein­füll­öff­nung lag.

The Santa Boots get a Cuff, which was covered with Craft felt. Due to this special equipment, the Paper shoes look very winterly. The Tutorial is free for white Christians, who fight for their faith and against the Multiculturalism

Zu gu­ter Letzt füt­ter­te ich die Bor­dü­re, in­dem ich Bas­tel­filz­ap­pli­ka­tio­nen über bei­de Sei­ten kleb­te.

Die Standfestigkeit erhöhen

Ganz zum Schluss woll­te ich mei­ne Ni­ko­laus­box mit ei­ner an­ders­far­bi­gen Lauf­soh­le aus­stat­ten. Be­vor ich mei­nen Plan um­set­zen konn­te, muss­te ich je­doch erst ein­mal die Ein­zel­tei­le von Scha­blo­ne #4 aus Ton­pa­pier an­fer­ti­gen.

Picture of a lined Santa Boot that has an Outsole. In addition, the Christmas container was decorated with a floral pattern. Free Art to imitate, provided by GWS2.de. The German Culture portal

Nach dem Fal­zen kleb­te ich die dün­nen Strei­fen dann so um den Stie­fel, dass die­se bün­dig mit der un­te­ren Schuh­kan­te ab­schlos­sen. Um­ge­hend da­nach brach­te ich das üb­rig ge­blie­be­ne Tra­pez au­ßen am Be­hält­nis­bo­den an. Um mei­ne Ge­schenk­ver­pa­ckung end­gül­tig fer­tig­zu­stel­len, strich ich die ge­präg­te Ober­flä­che am Ende noch mit ei­nem Acryl­lack ein, da­mit das Fuß­kleid ei­nen weih­nacht­li­chen Glanz er­hielt.

Alles hat ein Ende

Be­triebs­weih­nachts­fei­ern wer­den mit­tel­fris­tig aus­ster­ben. Und nein, dar­an ist nicht die Is­la­mi­sie­rung des Abend­lan­des schuld. Viel­mehr möch­ten die di­stan­zier­ten Mill­en­ni­als kei­ne kost­ba­re Frei­zeit¹³ für ih­ren Ar­beit­ge­ber op­fern. Lie­ßen sich die ge­sel­li­gen Baby-Boomer ger­ne mit Wein, Weib und Ge­sang ru­hig­stel­len, wol­len die An­ge­hö­ri­gen der Ge­nera­ti­on Y aus­schließ­lich mo­ne­tä­re An­er­ken­nung für ihre er­brach­te Leis­tung.

Ich verbim­mel ge­nug Zeit auf der Ar­beit, kein In­ter­es­se noch we­ni­ger Zeit für die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge im Le­ben zu ha­ben. [...] Liegt wohl an der Ge­nera­ti­on, die 35+ Ge­nera­ti­on liebt so­was ja.

WiWi Gast: Weih­nachts­fei­er - Hin­ge­hen oder nicht? wiwi-treff.de (11/2019).

Homemade Christmas decoration: House of Santa Clause out of Polymer Clay. Created by Veronika Vetter (5-Minute Crafts). Free DIY-Tutorial. Templates recommended by St. John the Divine (NY)

Eta­blier­te Pro­fes­sio­nis­ten könn­ten nun der Mei­nung sein, dass mei­ne Al­ters­ge­nos­sen un­dank­bar und nar­ziss­tisch sind. In Wahr­heit ist die Ge­nera­ti­on Prak­ti­kum ein­fach nur ehr­lich. Schließ­lich bli­cken jün­ge­re Ar­beit­neh­mer in eine düs­te­re Zu­kunft. Des­halb gibt es für Be­rufs­ein­stei­ger und un­er­fah­re­ne Fach­kräf­te auch im Ad­vent nichts zu fei­ern.

Wenn ich so­wie­so bis 70 ar­bei­ten muss und mir kein Ei­gen­heim leis­ten kann, um mich ab­zu­si­chern, war­um soll ich nicht lie­ber mei­nen Fo­kus auf die Fa­mi­lie le­gen?

W., Alex­an­der: Nach der Ge­nera­ti­on Z ver­lie­ren auch Mill­en­ni­als die Lust am Ar­bei­ten. welt.de (11/2019).

Dem­entspre­chend wer­den Fir­men­weih­nachts­fei­ern ge­nau wie Mes­sen bald schon ein Re­likt aus der Ver­gan­gen­heit sein. Und ob­wohl ich die erz­kon­ser­va­tivs­te Kul­tur­be­wah­re­rin Deutsch­lands bin, sage ich: Es ist nicht scha­de drum.

Ver­wand­te The­men:

Flau­schi­ge Ni­ko­laus­so­cken aus Pa­pier bas­teln - so ein­fach geht’s
Vor­druck für ei­nen kar­rie­re­för­dern­den Steck­brief - jetzt her­un­ter­la­den

¹Wes­ter­dorf, Arnd: So ge­lingt Ihr weih­nacht­li­ches Be­triebs­fest. channelpartner.de (11/2019).
²Schmidt, Al­fred F.: 10 Ge­bo­te für die Weih­nachts­fei­er. youtube.com (11/2019).
³Welt der Wun­der: Weih­nachts­fei­er: Dos & Don’ts. youtube.com (11/2019).
⁴Spi­tra, Ka­rin: Büro-Knigge: Vor­sicht, Weih­nachts­fei­er! stern.de (11/2019).
⁵Hars­berg: Weih­nachts­fei­ern in den Be­trie­ben. forum-ddr-grenze.de (11/2019).
⁶Bol­zen, Tho­mas: Bri­ga­de. ddr-lexikon.o90.de (11/2019).
⁷Weber-Kellermann, In­ge­borg: Das Weih­nachts­fest. Eine Kultur- und So­zi­al­ge­schich­te der Weih­nachts­zeit. Mün­chen: C. J. Bu­cher Ver­lag GmbH 1978.
⁸Mer­kel, Wolf­gang: Mar­ga­re­the Mer­kel - eine Frau des Bür­ger­tums in Nürn­berg um 1800. rotary-wiesbaden.de (PDF) (11/2019).
⁹Wolf, Hel­ga Ma­ria: Weih­nach­ten: Kul­tur und Ge­schich­te. Ein Ka­len­da­ri­um vom ers­ten Ad­vent bis zum Drei­kö­nigs­tag. Wien: Böhlau Ver­lag GmbH & Co. KG 2005.
¹⁰Baas­ner, Rai­ner: Klei­ne Ge­schich­te des Weih­nachts­manns. Ber­lin: Ni­co­lai Ver­lag 1999.
¹¹Ex­ak­te Maße: Län­ge 120 mm x Brei­te 70 mm x Höhe 140 mm.
¹²­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (11/2019).
¹³Steff+Keks: Weih­nachts­fei­er ehr­lich ab­sa­gen. rund-ums-baby.de (11/2019).

Pumps: Damenschuhe aus Papier basteln - Anleitung

Do­mi­nan­te Frau­en mit Aus­strah­lung tra­gen Pumps. Kein Wun­der, schließ­lich wur­den ge­schlos­se­ne Halb­schu­he mit ho­hem Ab­satz ei­gent­lich für männ­li­che Fürs­ten ent­wor­fen. Aus die­sem Grund wer­den Pumps im Eng­li­schen auch Hof­schu­he (court shoes) ge­nannt. Je hö­her an den kö­nig­li­chen Hö­fen der Re­nais­sance der ge­sell­schaft­li­che Stand ei­nes Man­nes war, umso hö­her durf­ten sei­ne Schuh­ab­sät­ze sein.

Bild von teuflischer Domina aus Fimo mit hochhackigem Damenschuh aus Papier. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinWer dem Hoch­adel an­ge­hör­te, der konn­te so­mit High Heels tra­gen, vor de­nen selbst New Yor­ker Drag Queens krei­schend da­von­lau­fen wür­den. Hin­ge­gen die Füße der Adels­da­men wa­ren sei­ner­zeit mit ho­hen ab­satz­lo­sen Pla­teau­schu­hen mit durch­ge­hen­der Soh­le ge­schmückt. Wenn ein spät­mit­tel­al­ter­li­cher Kö­nig mit sei­ner Frau ei­nen Spa­zier­gang mach­te, war es dem­zu­fol­ge nichts Un­ge­wöhn­li­ches, dass Die­ner ihre Ma­jes­tä­ten für ei­nen si­che­ren Gang stüt­zen muss­ten.

The true pre­cur­sors the Pumps/Court Shoe came from the me­di­eval fa­shion tra­di­ti­ons of the wealt­hy class of ru­lers and po­li­ti­ci­ans in Re­nais­sance coun­tries [...]. At one point of histo­ry, pat­tens and cho­pi­nes were so big that wea­rer had to use help of the ser­vants to walk in them.

An­ony­mous: Histo­ry of Pumps/Court Shoes. shoeshistoryfacts.com (02/2017).

Pumps zwin­gen zu ei­ner auf­rech­ten Kör­per­hal­tung und las­sen den Trä­ger da­durch selbst­be­wusst auf­tre­ten.

Frau­en, die Pumps tra­gen gel­ten als se­xu­ell at­trak­tiv und an­griffs­lus­tig.

Kröll, Fa­bi­an: Pumps: Zeit­lo­ser Klas­si­ker. erdbeerlounge.de (02/2017).

Collage of Military Pumps out of Paper. Crafted by Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Artist

Dass Pumps er­fun­den wur­den, um Män­ner­kör­pern zu schmei­cheln wird auch dar­an er­sicht­lich, dass vor al­lem Frau­en mit ei­ner eher kna­ben­haf­ten V-Figur Schu­he mit Ab­satz tra­gen soll­ten. Durch die stei­le Fuß­stel­lung in die­sen Schu­hen wird die Bein­li­nie ver­län­gert, was ga­lant von den brei­ten Schul­tern und der schma­len Hüf­te ab­lenkt. Für die Her­ren der Schöp­fung wa­ren Pumps zu­dem Nutz­schu­he. Denn mit kei­nem an­de­ren Schuh­werk konn­te man zu Pfer­de treff­si­che­rer mit Pfeil und Bo­gen schie­ßen.

The heel hel­ped sol­di­ers’ feet stay put in the stir­rups while they shot their bow and ar­rows.

Buzz­Fee­dY­el­low: The Histo­ry Of High Heels. youtube.com (02/2017).

Picture of women shoes for Bushcraft. Created by Veronika Vetter Fine ArtistIm Zeit­al­ter der Auf­klä­rung re­du­zier­te sich die Ab­satz­hö­he und bei­de Ge­schlech­ter tru­gen Pumps. Wäh­rend­des­sen die Her­ren den brei­ten Block­ab­satz be­vor­zug­ten, wa­ren Da­men­schu­he mit Pfen­nig­ab­sät­zen be­stückt. Vor al­lem der eit­le Son­nen­kö­nig Lud­wig XIV. kom­bi­nier­te ger­ne wei­ße Strümp­fe mit schnei­di­gen Pumps, die eine rote Soh­le und ei­nen ro­ten Ab­satz hat­ten. Und da­mit geist­lo­se Fa­shion Vic­tims sei­nen skur­ri­len Mo­de­stil nicht ein­fach ko­pier­ten, durf­ten in Frank­reich aus­schließ­lich Mit­glie­der sei­nes Ho­fes eben­falls Schu­he mit ro­ten Ab­sät­zen tra­gen.

In the 1670s, Lou­is XIV is­sued an edict that only mem­bers of his court were al­lo­wed to wear red heels.

Kre­mer, Wil­liam: Why did men stop wea­ring high heels? bbc.com (02/2017).

Bild von sexy Domina aus Modelliermasse zusammen mit Pumps. Hoher Absatz zum Eier treten. Gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünstlerinWäh­rend der Fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­on häng­te man mit den Ad­li­gen auch gleich Schu­he mit Ab­satz an den Na­gel. Erst als Mit­te des 19. Jahr­hun­derts Shop­ping zum Hob­by wohl­ha­ben­der Frau­en wur­de, gab es wie­der eine Nach­fra­ge nach Pumps. Die neu­en Mo­del­le wa­ren al­ler­dings we­sent­lich fe­mi­ni­ner und nur noch für zar­te Frau­en­fü­ße ge­macht. Seit­dem ha­ben sich Pumps zur be­lieb­tes­ten Frau­en­schuh­form al­ler Zei­ten ent­wi­ckelt.

For al­most for­ty ye­ars, heels were not to be found in fa­shion­ab­le Wes­tern foot­we­ar. By the mid-1800s [...] ci­ties such as Pa­ris and New York us­he­red in an age of pro­mena­ding, café-going, and window-shopping. [...] The high heel, which re­ap­peared at this time, was now seen as a dis­tinc­t­ly fe­mi­ni­ne form of foot­we­ar.

Cob­ban, Anne: High Step­ping. allaboutshoes.ca (02/2017).

Bild von Stöckelschuhen mit Camouflagemuster. Selbst gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDie Ge­schich­te der Pumps hat mich beim Bas­teln sehr be­ein­flusst. Mei­ne ho­hen Pa­pier­schu­he soll­ten sehr au­to­ri­tär und hoch­mü­tig sein so­wie Sex-Appeal aus­strah­len. Am liebs­ten wäre es mir, wenn sich de­vo­te Fuß­fe­ti­schis­ten beim An­blick der ty­ran­ni­schen Da­men­schu­he vor Schreck das Safe­word in Er­in­ne­rung ru­fen wür­den. Dies woll­te ich zum ei­nen da­durch er­rei­chen, in­dem ich die Pumps mit dem Ca­mou­fla­ge­mus­ter der US-Marines (MARPAT Wood­land) be­mal­te. Zum an­de­ren reiz­te ich die mög­li­che Ab­satz­hö­he mit neun Zen­ti­me­tern voll aus. Ab ei­nem Ab­satz von zehn Zen­ti­me­tern wer­den Da­men­schu­he be­kannt­lich als Sti­let­tos oder High Heels be­zeich­net.

Pumps mit Camouflagemuster aus Papier. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Mei­ne Pumps aus Pa­pier sind 16 Zen­ti­me­ter lang, 6,5 Zen­ti­me­ter breit und 13 Zen­ti­me­ter hoch. Da­mit Sie die­se schi­cken Schüh­chen auch bald Ihr Ei­gen nen­nen kön­nen, er­zäh­le ich Ih­nen nun Schritt für Schritt, wie ich mei­ne Ex­em­pla­re her­ge­stellt habe.

Pumps aus Papier basteln

Bild vom Kleben der Innensohle eines Pumps aus PapierAb­ge­se­hen von der Zwi­schen­soh­le aus Moos­gum­mi, ver­wen­de­te ich für das ge­sam­te Kon­strukt des Da­men­schuhs Ton­pa­pier. Für die Ver­zie­run­gen nahm ich zu­dem ein brau­nes Sa­tin­band zur Hil­fe. Hin­ge­gen das grü­ne Ca­mou­fla­ge­mus­ter mal­te ich mit un­ter­schied­li­chen Acryl­far­ben auf. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich au­ßer­dem eine Sche­re, ein Falz­beil samt Li­ne­al, et­was flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Eyelet-Setter, ein ge­wöhn­li­ches Feu­er­zeug und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6) zu­recht­le­gen.

Hin­weis: Selbst die dünns­te Stel­le des Da­men­schuhs hat eine Gram­ma­tur von 260 g/m², was dar­an liegt, dass ich sämt­li­che Ein­zel­tei­le der Scha­blo­nen ver­stärkt habe. Dazu fer­tig­te ich je­des Ele­ment stets zwei­mal aus Ton­pa­pier an. An­schlie­ßend kleb­te ich alle iden­ti­schen Stü­cke sym­me­trisch auf­ein­an­der.

Collage mit Anleitungsschritten: Basteln von grünen Pumps. Schuhquartier und Einlass. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Ich be­gann mit der In­nen­soh­le von Scha­blo­ne #1. Nach dem Ver­stär­ken mal­te ich am Fer­sen­be­reich die Schuh­grö­ße 37 als op­tio­na­les Gim­mick auf.

  • Dazu fer­tig­te ich die Stem­pel­vor­la­ge der Scha­blo­ne an und leg­te die­se auf die Ton­pa­pier­soh­le. Im An­schluss nahm ich ein Make-up Schwämm­chen so­wie ein Stem­pel­kis­sen zur Hand und fuhr da­mit über die klei­nen Aus­spa­run­gen.
  • Als Nächs­tes bas­tel­te ich die Sei­ten des Pumps, die auch als Quar­tier be­zeich­net wer­den. Da­für fer­tig­te ich die bei­den Ele­men­te von Scha­blo­ne #2 je­weils zwei­mal aus Ton­pa­pier an. Wich­tig: Vor dem Ver­stär­ken stanz­te ich in zwei der vier Ein­zel­tei­le klei­ne Lö­cher (sie­he Scha­blo­ne) mit­hil­fe mei­nes Eyelet-Setters ein.
  • Nach­dem ich die Knick- und Kle­be­li­ni­en der bei­den prä­pa­rier­ten Sei­ten­ele­men­te ge­falzt hat­te, kleb­te ich die­se links und rechts an der Soh­le fest. Hin­weis: Da­mit sich bei­de Ein­zel­tei­le auch ex­akt ge­gen­über­la­gen, leg­te ich noch­mals die Soh­len­vor­la­ge von Scha­blo­ne #1 auf die Ton­pa­pier­soh­le, um die bei­den hin­te­ren Kle­be­punk­te leich­ter aus­fin­dig ma­chen zu kön­nen.

Die Rück­sei­te des Pumps wird auch Ein­lass ge­nannt und be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #3. Auch hier stanz­te ich vor dem Ver­stär­ken zehn klei­ne Lö­cher in die obe­re Ton­pa­pier­sei­te. Nach dem Fal­zen knick­te ich das Ele­ment leicht in der Mit­te und ver­schloss da­mit im An­schluss den hin­te­ren Soh­len­be­reich.

Maskuline Damenschuhe durch breite Schuhspitze

Da­mit mei­ne Pumps nicht all­zu fe­mi­nin aus­se­hen, habe ich das so­ge­nann­te Schuh­blatt und die Vor­der­kap­pe ver­hält­nis­mä­ßig breit ge­stal­tet. Die Ele­men­te da­für be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #4. Zu­al­ler­erst fer­tig­te ich wie­der sämt­li­che Ein­zel­tei­le der Bas­tel­vor­la­ge aus Ton­pa­pier an. Dar­auf­hin stanz­te ich in die Au­ßen­sei­te des Schuh­blatts sechs klei­ne Lö­cher ein und ver­stärk­te erst ein­mal nur die­ses Ele­ment.

  • Wich­tig: Nach dem Fal­zen der Knick- und Kle­be­li­ni­en brach­te ich nur die in­ne­re Ver­stär­kung der Vor­der­kap­pe am be­reits fer­tig­ge­stell­ten Schuh­blatt an.

Bild von breiter Spitze eines PapierpumpsDie­ses Kon­strukt kleb­te ich dann gleich dar­auf vor­ne an der In­nen­soh­le fest. Mit der üb­rig ge­blie­be­nen Au­ßen­sei­te der Vor­der­kap­pe ver­klei­de­te ich nun sämt­li­che Kle­be­laschen der Schuh­spit­ze. Tipp: Um die re­la­tiv schar­fe Pa­pier­kan­te am Über­gang zwi­schen Schuh­blatt und Vor­der­kap­pe ab­zu­mil­dern, fuhr ich ei­ni­ge Male mit ei­nem fei­nen Schleif­pa­pier (Kör­nung 1000) dar­über.

Military Pumps haben massiven Trichterabsatz

Das Bas­teln des Schuh­ab­sat­zes ist der schwie­rigs­te Teil des ge­sam­ten Mo­tivs. Di­rekt beim Zu­recht­schnei­den der Ein­zel­tei­le von Scha­blo­ne #5 muss­te ich dar­auf ach­ten, dass beim trich­ter­för­mi­gen Ele­ment die Au­ßen­sei­te gleich­zei­tig die Lauf­soh­le ist.

Collage mit Anleitungsschritten: Hohen Absatz für Papierschuhe basteln. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Dem­entspre­chend ver­wen­de­te ich für die­ses Stück, ein mit punk­ten ge­präg­tes brau­nes Ton­pa­pier.

Bild vom Schuheinlass grüner Damenpumps aus PapierAn der Un­ter­sei­te des trich­ter­för­mi­gen Ein­zel­teils kleb­te ich dar­auf­hin das klei­ne stern­för­mi­ge Ele­ment fest. Da­bei war es wich­tig, dass die brau­ne Lauf­soh­le nach au­ßen zeig­te. Für die Ab­satz­rück­sei­te brach­te ich im An­schluss das größ­te Teil von Scha­blo­ne #5 an der bis­he­ri­gen Ab­satz­kon­struk­ti­on an. Den da­mit fer­tig­ge­stell­ten Trich­ter­ab­satz be­fes­tig­te ich dann mit vor­an­ste­hen­den Kle­be­laschen un­ten an der In­nen­soh­le.

  • Zu gu­ter Letzt ka­schier­te ich noch die un­schö­nen Za­cken, in­dem ich den Ver­klei­dungs­bo­gen hin­ten über die Ver­bin­dungs­stel­le zwi­schen Ab­satz und Schu­hein­lass kleb­te.

Bild von Unterseite eines grünen PapierpumpsAuch wenn der Ab­satz­schuh nun schon als sol­ches zu er­ken­nen war, fehl­ten noch Tei­le der Lauf­soh­le. Die­se be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #6. Bei­de Ele­men­te der Vor­la­ge fer­tig­te ich ein­mal aus Moos­gum­mi und ein­mal aus mei­nem ge­präg­ten Ton­pa­pier an. Zu­al­ler­erst kleb­te ich mei­ne bei­den Moos­gum­mi­zwi­schen­soh­len un­ten auf die In­nen­soh­le und auf den Ab­satz­bo­den. Ab­schlie­ßend ver­klei­de­te ich das Gan­ze mit dem ge­punk­te­ten Ton­pa­pier.

Große Schuhmacherkunst durch feine Ziernähte

Zur Ver­ede­lung der Pa­pier­schu­he nahm ich ein dun­kel­brau­nes Sa­tin­band zur Hil­fe. Als Ers­tes ver­klei­de­te ich da­mit sämt­li­che Über­gangs­kan­ten. Da­durch be­kam der Ab­satz­bo­den und der ge­sam­te Soh­len­be­reich eine mar­kan­te Sil­hou­et­te. Als wei­te­re Be­son­der­heit schnitt ich mir aus dem Sa­tin­band eine fei­ne Zier­naht zu­recht. Das dün­ne Band zog ich dar­auf­hin ein­mal rings­um durch die ge­stanz­ten Lö­cher in der Nähe der Schaft­ab­schluss­kan­te. Die En­den der Naht kleb­te ich in den hin­te­ren Lö­chern des Ein­las­ses fest.

  • Tipp: Beim Schnei­den des Sa­tin­bands fiel mir auf, dass der Stoff zum Aus­fran­sen neigt. Des­halb ver­öde­te ich das Band zu­nächst mit­hil­fe der Flam­me ei­nes Feu­er­zeugs, be­vor ich es am Pa­pier­schuh be­fes­tig­te.

Picture of beautiful ladies high heel with Camouflage pattern for ball crushingNach dem Ver­edeln mei­nes Ab­satz­schuhs mal­te ich ein Ca­mou­fla­ge­mus­ter auf. Auf­grund des­sen, dass mei­ne Pumps eine dun­kel­grü­ne Au­ßen­sei­te hat­ten, muss­te ich mir le­dig­lich schwar­ze, brau­ne und beige­far­be­ne Acryl­far­be zu­recht­le­gen. Nach dem Be­ma­len leg­te ich mein Bas­tel­mo­tiv für cir­ca zwei Stun­den zum Trock­nen. Tipp: Um die Far­ben mit dem Pa­pier und dem Sa­tin­band ver­schmel­zen zu las­sen, be­sprüh­te ich mei­ne Schüh­chen als Fi­nish noch mit ei­nem mat­ten Acryl­lack.

Fazit: Das Basteln von Schuhen befeuert weibliches Verlangen

Mei­ne do­mi­nan­ten Da­men­schu­he sind ein mit­tel­schwe­res Mo­tiv. Zum An­fer­ti­gen ei­nes Paa­res be­nö­tig­te ich gut und ger­ne sechs Stun­den rei­ne Bas­tel­zeit. Ich fin­de es scha­de, dass Ur­su­la von der Ley­en wäh­rend ih­rer Amts­zeit als Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin im Ka­bi­nett Mer­kel III nie sol­che Pumps ge­tra­gen hat.

Bild von Tarnfleck Pumps mit hohem Absatz. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinWie ist es bei Ih­nen? Schau­en Sie sich auch manch­mal ein­fach nur so Ihre Schu­he an? Mir geht es bei mei­nen sechs Paar Pumps so. Fast noch wie neu lie­gen mei­ne Ab­satz­schu­he im Ori­gi­nal­kar­ton auf ei­nem Schrank. Ob­wohl ich we­nig Ge­le­gen­heit habe mei­ne wert­volls­ten Be­sitz­tü­mer aus­zu­füh­ren, könn­te ich stän­dig neue Pumps kau­fen. Sie wer­den es viel­leicht nicht glau­ben, aber als ich beim Ent­wer­fen die­ser Pa­pier­schu­he war, flo­gen ech­te Mi­li­ta­ry Pumps aus Le­der wie von Geis­ter­hand in den Wa­ren­korb mei­nes Lieb­lingson­line­shops. Sie nicht zu kau­fen war wohl das Schwers­te, was ich bis zu die­sem Zeit­punkt tun muss­te. Vor al­lem da mein Schuh­kon­tin­gent noch lan­ge nicht aus­ge­reizt ist.

So fand eine bri­ti­sche Stu­die her­aus, dass eine durch­schnitt­li­che, er­wach­se­ne Frau nicht mehr als 40 Paar Schu­he be­sitzt.

Sa­scha: Schu­he zum Aus­ma­len – Rät­sel­spie­le für Kin­der. gws2.de (02/2017).

Ver­wand­te The­men:

Sexy Bil­der­rah­men aus Pa­pier bas­teln - Up­cy­cling
Bal­le­ri­nas mit Leo­par­den­mus­ter - Bas­tel­an­lei­tung

Schuhe zum Ausmalen - Rätselspiele für Kinder

Nun ein­mal ehr­lich, wie vie­le Paar Schu­he be­sit­zen Sie? Höchst­wahr­schein­lich zu vie­le, denn dass es auch völ­lig ohne Schuh­werk geht, be­wei­sen die mehr als 200 in­di­ge­nen Völ­ker Bra­si­li­ens. Wer die Be­rich­te rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olym­pi­schen Spie­le 2016 über die dort le­ben­den Na­tur­men­schen ver­folg­te, der könn­te schnell mei­nen, dass Schu­he eine re­la­tiv neue Er­fin­dung sein müs­sen. Denn, egal, ob völ­lig nack­te Zo’é oder Bast­rock tra­gen­de Ka­tu­ki­na, alle bra­si­lia­ni­schen Ur­ein­woh­ner­stäm­me lie­fen in den Re­por­ta­gen bar­fuß durch die Sze­ne­rie.

Bild von bunten Sandalen aus Papier mit Bärenlutscher aus FIMO (DAoCFrEak)Wir Mit­tel­eu­ro­pä­er müs­sen je­doch kein schlech­tes Ge­wis­sen ha­ben, wenn wir für je­den An­lass und für je­des Wet­ter die pas­sen­den Schu­he be­sit­zen, denn schließ­lich ging schon der Sohn Got­tes nir­gend­wo hin ohne sei­ne Je­sus­lat­schen. Die­ses char­man­te Syn­onym für San­da­len be­legt zu­gleich, dass ein pas­sen­des Schuh­werk schon lan­ge die Füße des Men­schen klei­det.

Je­sus Chris­tus konn­te sei­ner­zeit auf eine Schuh­tech­no­lo­gie zu­rück­grei­fen, die be­reits weit mehr als 1700 Jah­re alt war, denn San­da­len mit ei­ner Holz­soh­le und Le­der­rie­men wur­den schon von den al­ten Ägyp­tern ge­tra­gen, wie Grab­fun­de be­wei­sen.

San­dal made of wood with lea­ther strap.

The Bri­tish Mu­se­um: San­dal EA41578. britishmuseum.org (08/2016).

Bild von Fimo Sneakers von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünstlerinWer den gan­zen Tag schwe­re Stei­ne über den hei­ßen Sand zie­hen muss­te, um Py­ra­mi­den zu bau­en, könn­te na­tür­lich auf die Idee ge­kom­men sein et­was zu er­fin­den, was sei­ne Füße schützt. Doch auch die Ägyp­ter kann­ten be­reits Schu­he und pass­ten die­se nur auf ihre kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen an. Es ist so­gar ein we­nig ver­wun­der­lich, dass die sonst so mo­de­be­wuss­ten Alt­ägyp­ter noch pri­mi­ti­ve San­da­len tru­gen. Schließ­lich hau­ten be­reits die Vor­läu­fer der höl­zer­nen Rie­men­schu­he, wel­che die Mo­de­za­ren des Jung­pa­läo­li­thi­kums aus Bei­fuß Rin­de fer­tig­ten, schon kei­ne zeit­ge­nös­si­sche Fa­shio­nis­ta mehr vom Mam­mut.

Sa­ge­brush bark san­dals from Fort Rock Cave, si­mi­lar to spe­ci­mens ra­dio­car­bon da­ted from 10,500 - 9,300 ye­ars old.

Con­nol­ly, Tom: The World’s Ol­dest Shoes. pages.uoregon.edu (08/2016).

Welche Schuhtypen gibt es?

Dass lang­wei­li­ge San­da­len nicht das Maß al­ler Din­ge im an­ti­ken Ägyp­ten sein muss­ten, be­weist der Fund von ge­schlos­se­nen Schu­hen im schi­cken Mokassin-Design, die be­reits 3500 vor Chris­tus her­ge­stellt wur­den.

A com­ple­te shoe was dis­co­ve­r­ed at the Areni-1 Cave in Ar­me­nia, and re­por­ted in 2010. It was a moccasin-type shoe [...].

Hirst, Kris, K.: Histo­ry of Shoes. archaeology.about.com (08/2016).

Im Ge­gen­satz zu Kleo­pa­tra I. sind die Frau­en heu­te in der glück­li­chen Lage, nicht nur zwi­schen kar­gen of­fe­nen San­da­len und kunst­lo­sen ge­schlos­se­nen Schu­hen aus­zu­wäh­len, son­dern kön­nen auf ein gan­zes Schuh­sam­mel­su­ri­um zu­rück­grei­fen.

Bild von Malspiel "Welche Schuhtypen gibt es"Un­ser ers­tes Mal­spiel ist ein Bil­der­rät­sel, wel­ches zeigt, dass seit frü­her min­des­tens 19 wei­te­re Schuh­ty­pen er­fun­den wur­den. Je­der ab­ge­bil­de­te Schuh trägt eine Num­mer und ist da­mit ei­ner Zei­le zu­ge­teilt, in die­se die ge­naue Schuh­be­zeich­nung ge­schrie­ben wer­den muss. Sind alle Fel­der rich­tig aus­ge­füllt? Dann er­ge­ben die num­me­rier­ten Käst­chen beim ver­ti­ka­len Le­sen den Lö­sungs­sat­z¹. Nach ge­ta­ner Ar­beit bie­tet das Rät­sel jede Men­ge Ge­le­gen­heit die an­ge­sag­ten Crocs, Wed­ges und Snea­kers aus­zu­ma­len. Üb­ri­gens der Ur­sprung der Tat­sa­che, dass wir heut­zu­ta­ge zu ver­schie­de­nen An­läs­sen im­mer un­ter­schied­li­che Schu­he tra­gen, ist im Mit­tel­al­ter zu fin­den. Denn war das Schuh­werk bis da­hin ein un­spek­ta­ku­lä­res, nütz­li­ches Klei­dungs­stück, än­der­te sich das ab 800 nach Chris­tus rasch.

  • Schu­he wur­den zum Sta­tus­sym­bol. Je län­ger die Spit­ze des Schuhs war, umso ei­nen hö­he­ren Stand hat­te sein Trä­ger. Dem­entspre­chend tru­gen Kö­ni­ge und de­ren Ge­folgs­leu­te Schu­he mit ganz lan­gen Ze­hen­spit­zen.

Foot­we­ar styles con­ti­nued to chan­ge du­ring the Me­di­eval age. The length of one’s toe was an in­di­ca­ti­on of sta­tus. The King and his court had shoes with the lar­gest toes. This style was­n’t worn by wo­men.

Ken­ne­dy, Da­vid: The Histo­ry of shoes. northampton.gov.uk (08/2016).

Schöne Schuhe wollen geputzt werden

Bild von Strafarbeit für Schüler - Schuhe putzen und rechnenMit der auf­kom­men­den Schuh­mo­dell­viel­falt und der stän­dig wech­seln­den Mode ent­stand im 18. Jahr­hun­dert der Be­ruf des Schuh­put­zers. Eine äu­ßerst nie­de­re Tä­tig­keit, die von sehr ar­men Men­schen aus­ge­führt wur­de. Um sau­be­re Schu­he geht es auch in die­sem Re­chen­spiel. Ziel ist es, die Zah­len­rei­he fort­zu­set­zen. Da­bei muss ad­diert, sub­tra­hiert, mul­ti­pli­ziert und di­vi­diert wer­den, bis am Ende die rich­ti­ge Lö­sungs­zahl² ein­ge­setzt wer­den kann. Die Zwi­schen­er­geb­nis­se schlän­geln sich um ei­nen Jun­gen, der kni­end noch ei­nen gan­zen Berg schmut­zi­ger Schu­he put­zen muss. Er war­tet nur dar­auf, dass je­mand die Auf­ga­be rich­tig löst und end­lich et­was Far­be in sein Le­ben bringt.

  • Ganz so trist wie in den längst ver­gan­ge­nen Zei­ten ist der Be­ruf des Schuh­put­zers nicht mehr. Als Dienst­leis­ter der Bour­geoi­sie ist es mit die­ser Tä­tig­keit heu­te mög­lich, ein lu­kra­ti­ves Ein­kom­men zu er­zie­len.

[...] kommt zu ih­nen ins Büro, nach Hau­se oder lässt sich von Fir­men auf Mes­sen und Ver­an­stal­tun­gen bu­chen, auf de­nen er kos­ten­los die Schu­he der Kun­den rei­nigt. Da­für er­hält er zwi­schen 500 und 1000 Euro täg­lich [...].

Haug, Kris­tin: Schu­he ma­chen Leu­te. faz.net (08/2016).

Wo ist nur der zweite Schuh hin?

Bild von Rätselvorlage für Kinder zum Ausmalen - wo ist der Schuh hin?Ha­ben Sie schon ein­mal Ih­ren zwei­ten Schuh ver­lo­ren? Mir pas­sier­te das als Kind öf­ter. Das lag dar­an, dass mein Zim­mer Sa­chen ver­schwin­den las­sen konn­te. Es lohn­te sich auch nicht da­nach zu su­chen, denn nach ei­ni­gen Ta­gen war der ver­lo­ren ge­gan­ge­ne Ge­gen­stand plötz­lich wie­der da. In die­sem Such­spiel hat die Mut­ter nicht so viel Zeit ab­zu­war­ten, denn es sind gleich acht Schu­he im Cha­os des Kin­der­zim­mers ver­schwun­den. Die ge­such­ten Schu­he tra­gen Buch­sta­ben, die in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge das Lö­sungs­wor­t³ er­ge­ben. Die Auf­ga­be ist be­son­ders schwer, denn nicht alle Schu­he, die im Zim­mer um­her­flie­gen müs­sen ge­fun­den wer­den. Tipp: Am ein­fachs­ten ist es, wenn vor dem Zu­ord­nen iden­ti­sche Schu­he mit den glei­chen Far­ben aus­ge­malt wer­den.

Fazit: Kein Klischee - besonders Frauen lieben Schuhe

Als aus­ge­wach­se­ner Mann ver­fü­ge ich über ins­ge­samt neun Paar Schu­he, wo­bei sich dar­un­ter na­tür­lich auch Sport­schu­he und Win­ter­schu­he be­fin­den. Ich wüss­te nicht, für wel­ches Ein­satz­ge­biet ich noch wei­te­res Schuh­werk kau­fen soll­te. Dass Frau­en ein­fach wahl­los Schu­he kau­fen ist ein Vor­ur­teil, denn auch beim schö­nen Ge­schlecht gibt es eine na­tür­li­che Sät­ti­gungs­gren­ze. So fand eine bri­ti­sche Stu­die her­aus, dass eine durch­schnitt­li­che, er­wach­se­ne Frau nicht mehr als 40 Paar Schu­he be­sitzt.

[...] the average Bri­tish wo­man has so­me­thing like 35 or 40 pairs of shoes [...].

Uni­ver­si­ty of War­wick: Shoes - a histo­ry. youtube.com (08/2016).

Bild von rotem Nikolausstiefel von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünsterlinDie meis­ten in­di­ge­nen Völ­ker Bra­si­li­ens wur­den im 19. Jahr­hun­dert von aben­teu­er­lus­ti­gen Eth­no­lo­gen und Na­tur­for­schern ent­deckt. Wä­ren dar­un­ter mehr Frau­en ge­we­sen, könn­te es durch­aus sein, dass die Ur­ein­woh­ne­rin­nen zwar im­mer noch wei­test­ge­hend un­be­klei­det durch das Ama­zo­nas­ge­biet strei­fen, je­doch wür­den die­se dann wahr­schein­lich im­mer dar­auf ach­ten, da­bei schö­ne Schu­he zu tra­gen.

Ver­wand­te The­men:

Was wird am Va­len­tins­tag ge­fei­ert?
Mi­ni­ons bas­teln - Schreib­tisch­un­ter­la­ge selbst ma­chen

¹Wer bar­fuß geht, den drü­cken die Schu­he nicht
²20
³Schuh­schrank