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Lernhilfe für die Fahrradprüfung - Malspiele Verkehrserziehung

In der vier­ten Grund­schul­klas­se herrscht im All­ge­mei­nen gro­ße Pa­nik, denn es steht die Fahr­rad­prü­fung an. Ein Be­stehen der Theo­rie und Pra­xis be­schei­nigt den Kin­dern da­bei nicht nur, dass sie be­reit für den ge­fähr­li­chen Stra­ßen­ver­kehr sind. Viel­mehr fra­gen die Leh­rer den Stoff der Ver­kehrs­er­zie­hung zu­sätz­lich im Fach Heimat- und Sach­kun­de ab, wel­ches für den Über­tritt auf eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le von Re­le­vanz ist. Dem­entspre­chend trägt ein po­si­ti­ves Ab­schnei­den in der theo­re­ti­schen Fahr­rad­prü­fung au­to­ma­tisch zu ei­ner gu­ten Haupt­fach­no­te bei.

[...] bei uns hat die Leh­re­rin zu­sätz­lich zu dem Heft von der Po­li­zei noch ganz nor­ma­le Ein­trä­ge im HSU-Heft zur Ver­kehrs­er­zie­hung ge­macht und es wur­de auch eine Pro­be dar­über ge­schrie­ben.

Anja: Fahr­rad­prü­fung 4. Klas­se. rund-ums-baby.de (05/2017).

Bild von Malspiel für die Fahrradprüfung. Kreuzworträtsel für Kinder. Thema: Verkehrssicheres Fahrrad. Kostenlose Vorlage erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinUm Ih­rem Spröss­ling bei der Vor­be­rei­tung auf den Fahr­rad­füh­rer­schein zu hel­fen, ha­ben wir drei lus­ti­ge Mal­spie­le ent­wi­ckelt. Die vie­len kind­ge­rech­ten Fra­gen auf den Lern­hil­fen sind da­bei eng an alte Test­bö­gen der ein­zel­nen Bun­des­län­der an­ge­lehnt. Ne­ben wich­ti­gen Ver­kehrs­zei­chen und Vor­fahrts­re­geln ler­nen die Schü­ler mit­hil­fe der Rät­sel­spie­le vor al­lem auch, was ein ver­kehrs­si­che­res Fahr­rad ist. Ge­ra­de die­se Kern­kom­pe­tenz wird beim Vor­be­rei­ten auf die Rad­fahr­prü­fung ger­ne ver­nach­läs­sigt und da­mit wert­vol­le Punk­te ver­schenkt.

Wie sieht ein Fahr­rad aus? Die Tei­le ei­nes Fahr­ra­des rich­tig be­nen­nen kön­nen. Wis­sen, wel­che Tei­le des Fahr­ra­des der Ver­kehrs­si­cher­heit die­nen [...].

Fölsch, Ha­rald, Hans­pe­ter Füh­rer u. a.: Leit­fa­den zur Rad­fahr­aus­bil­dung im 3. und 4. Schul­jahr. Ver­kehrs­er­zie­hung in Rhein­land Pfalz. verkehrserziehung.bildung-rp.de (PDF) (05/2017).

Das Fahrrad kennenlernen - Rätselspiel

Wuss­ten Sie, dass ein Buß­geld in Höhe von 20,00 Euro fäl­lig wird, wenn ein Fahr­rad nicht über die Lich­ter ver­fügt, die in §67 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung fest­ge­schrie­ben sind?

Malspielvorlage zum Lernen für die Fahrradprüfung (Grundschule): Sicherheitsrelevante Bauteile benennen. Angefertigt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDa­mit Ihr Schütz­ling vor Straf­zet­teln si­cher ist, muss die­ser in der Rad­fahr­prü­fung sämt­li­che Bau­tei­le be­nen­nen kön­nen, die der Ver­kehrs­si­cher­heit die­nen. Als Lern­hil­fe für die­sen Teil des Tests ha­ben wir auf un­se­rem ers­ten Mal­spiel ein voll aus­ge­stat­te­tes Ci­ty­bike ab­ge­bil­det, bei dem die Ge­rät­schaf­ten kor­rekt be­nannt wer­den müs­sen, die mit ei­nem Buch­sta­ben ver­se­hen sind. Ob die je­wei­li­ge Ant­wort rich­tig ist, er­fährt der Prüf­ling da­bei di­rekt, in­dem er den ge­such­ten Be­griff in das Kreuz­wort­rät­sel ein­trägt. Wur­de das vier­zehn­stel­li­ge Lö­sungs­wor­t¹ her­aus­ge­fun­den? Dann war­ten auf dem Rät­sel­spiel noch 18 Ver­kehrs­zei­chen dar­auf, vor­schrifts­mä­ßig aus­ge­malt zu wer­den.

Das Schö­ne am Theo­rie­teil ist, dass je­der durch Lern­fleiß ein gu­tes Er­geb­nis er­zie­len kann. Hin­ge­gen ent­schei­den in der prak­ti­schen Fahr­rad­prü­fung auch die Mit­schü­ler dar­über, ob es zu ei­nem Eh­ren­wim­pel reicht.

[...] die Fahr­rad­prü­fung (schrift­lich) ist leicht zu schaf­fen. Die prak­ti­sche Prü­fung ist Glücks­sa­che, weil man auch auf die an­de­ren Rück­sicht neh­men muss [...].

Max: Klas­se 4a hat flei­ßig ge­übt für die Fahr­rad­prü­fung. st-martinus-schule-hi.nibis.de (05/2017).

Bild von Fahrradführerschein Bayern für Grundschulkinder nach dem Bestehen der Radfahrprüfung. Künstlerisch gestaltet von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Na­tür­lich kann je­der Teil­neh­mer sein Glück auch er­zwin­gen, in­dem er den Prü­fern in der Ju­gend­ver­kehrs­schu­le be­weist, dass er die Vor­fahrts­re­geln be­herrscht. Das kor­rek­te Links­ab­bie­gen steht da­bei be­son­ders im Fo­kus.

- Links­ab­bie­gen an ei­ner Kreu­zung
- Links­ab­bie­gen aus ei­ner Ein­bahn­stra­ße
- Links­ab­bie­gen in eine Ein­mün­dung [...].

Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Un­ter­richt und Kul­tus: 2. Rad­fahr­aus­bil­dung in der Grund­schu­le. lehrplanplus.bayern.de (PDF) (05/2017).

Vorfahrtsregeln für die Fahrradprüfung lernen

Kostenlose Lernhilfe: Vorfahrtsregeln für die Radfahrprüfung lernen. Kinderspiel gemalt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinWel­cher Ver­kehrs­teil­neh­mer darf zu­erst fah­ren? Dar­um geht es in die­sem Mal­spiel, auf dem neun ty­pi­sche Kreu­zungs­si­tua­tio­nen dar­ge­stellt sind. Wie in der Fahr­rad­prü­fung müs­sen auch auf die­ser Lern­hil­fe vor­fahrts­re­geln­de Ver­kehrs­zei­chen so­wie Ein­bahn­stra­ßen und Ze­bra­strei­fen be­ach­tet wer­den. Der Buch­sta­be des Fahr­zeugs, wel­ches als Ers­tes die Kreu­zung pas­sie­ren darf, ist dann Teil des Lö­sungs­wort­s². Am Ende der Denk­sport­auf­ga­be war­ten dann die ver­schie­dens­ten Kraft­fahr­zeu­ge dar­auf, in­di­vi­du­ell ko­lo­riert zu wer­den. Falls die schwe­ren Vor­fahrts­re­geln Ih­rem Spross noch gro­ße Pro­ble­me be­rei­ten, hilft es manch­mal, die Be­deu­tung der ein­zel­nen Ver­kehrs­schil­der noch ein­mal zu wie­der­ho­len.

Dies ist ge­ne­rell viel Ler­n­ar­beit, da es in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zwi­schen 500 und 700 un­ter­schied­li­che Ver­kehrs­zei­chen gibt. Wer die Be­deu­tung der gan­zen Vor­schrifts­zei­chen aber ein­mal be­herrscht, der kann sich ent­spannt von den rund 20 Mil­lio­nen Schil­dern auf deut­schen Stra­ßen lei­ten las­sen.

In Deutsch­land gibt es rund 500 ver­schie­de­ne Ver­kehrs­zei­chen und bun­des­weit sind über 20 Mil­lio­nen Schil­der auf­ge­stellt.

Ha­fe­ne­der, Ste­fa­nie: Schil­der­wahn­sinn Deutsch­land – Si­cher­heit oder Schi­ka­ne? stvo.de (05/2017).

Wichtige Verkehrszeichen für die Fahrradprüfung

Testbogen mit Verkehrszeichen für die Fahrradprüfung. Kinderquiz erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinIn die­sem Quiz geht es dar­um, die Be­deu­tung der elf ab­ge­bil­de­ten Ver­kehrs­schil­der zu be­stim­men. Na­tür­lich han­delt es sich da­bei nur um Zei­chen, die für die Fahr­rad­prü­fung be­son­ders von Re­le­vanz sind. Die rich­ti­gen Ant­wor­ten tra­gen auch in die­sem Mal­spiel zum Lö­sungs­wor­t³ bei. Au­ßer­dem kön­nen nach dem An­kreuz­spaß die mäch­ti­gen Fahr­zeu­ge der deut­schen Ret­tungs­diens­te aus­ge­malt wer­den. Üb­ri­gens, die Ein­sät­ze von Po­li­zei, Feu­er­wehr und Co. sind un­ter an­de­rem da­für ver­ant­wort­lich, dass der Fahr­rad­füh­rer­schein erst in der vier­ten Klas­se er­wor­ben wer­den kann. Kin­der kön­nen näm­lich erst ab zehn Jah­ren Ge­schwin­dig­kei­ten ab­schät­zen und wä­ren des­halb vor­her ein zu gro­ßes Ri­si­ko im Stra­ßen­ver­kehr.

Maß­geb­lich für die Ent­schei­dung, die Rad­fahr­prü­fung frü­hes­tens in der vier­ten Grund­schul­klas­se ab­le­gen zu las­sen, wa­ren ins­be­son­de­re Er­kennt­nis­se der Wis­sen­schaft. So weiß man, dass Kin­der erst ab etwa zehn Jah­ren Ent­fer­nun­gen und Ge­schwin­dig­kei­ten schät­zen kön­nen [...].

Bin­der, Karl: An­fra­ge zum Zeit­punkt der Fahr­rad­prü­fung. lis-in-bw.de (05/2017).

Fazit: Die Verkehrserziehung in der Schule macht Sinn

Auch wenn die Fahr­rad­prü­fung ziem­lich an­spruchs­voll ist, trägt sie am Ende zur Un­ab­hän­gig­keit und Mo­bi­li­tät der Kin­der bei. Au­ßer­dem be­han­delt die Ver­kehrs­er­zie­hung in der Grund­schu­le auch öko­lo­gi­sche Pro­blem­fel­der und ist eine gute Ba­sis für wei­te­re Füh­rer­schei­ne. Apro­pos, falls Sie sich nach lan­ger Zeit dazu ent­schie­den ha­ben vom Auto auf das Fahr­rad um­zu­stei­gen und sich un­si­cher füh­len, dann kön­nen Sie den Fahr­rad­füh­rer­schein auch als Er­wach­se­ner noch ein­mal ma­chen.

In­zwi­schen bie­ten vie­le Ju­gend­ver­kehrs­schu­len auch Kur­se für Er­wach­se­ne an.

Wag­ner, Si­mon: Ju­gend­ver­kehrs­schu­len. deutsche-verkehrswacht.de (05/2017).

Ver­wand­te The­men:

Schnei­den mit Kin­dern ler­nen - ver­schie­de­ne Mal­spie­le
Ei­sen­bahn bas­teln - so geht’s

¹Fahr­rad­prü­fung
²Draht­esel
³Eh­ren­wim­pel

Wappen zum Ausmalen: Rechenspiele für kleine Heraldiker

Par­don, für wen bre­chen Sie Ihre Lan­ze? Das könn­te vor vie­len Tau­send Jah­ren eine oft ge­stell­te Fra­ge auf Schlacht­fel­dern ge­we­sen sein. Denn be­vor es Wap­pen und Uni­for­men gab, sa­hen die Sol­da­ten bei­der Kriegs­par­tei­en so ziem­lich alle gleich aus. Zur Ori­en­tie­rung be­fan­den sich zwar ei­ni­ge we­ni­ge Fah­nen­trä­ger im Pulk, die­se konn­ten ei­nem je­doch auch nicht im­mer si­cher sa­gen, wel­che der un­zäh­li­gen Lan­zen­trä­ger dem Feind an­ge­hör­ten. Die Ho­p­li­ten wa­ren an­ti­ke grie­chi­sche Sol­da­ten in schwe­rer Rüs­tung und die Ers­ten, die zur Iden­ti­fi­zie­rung Em­ble­me auf ihre Schil­de mal­ten. Seit­dem ent­wi­ckel­te sich das Wap­pen zum vi­su­el­len Trä­ger kul­tu­rel­ler In­for­ma­tio­nen und steht wie kein zwei­tes Sym­bol für Be­sitz und Zu­ge­hö­rig­keit.

The an­ci­ent Greeks were one of the first cul­tures to em­brace he­rald­ry or war art. The hea­vi­ly ar­med war­ri­ors known as ho­p­li­tes took their name from the Greek word ho­plon which me­ans (tool or shield) and de­co­ra­ted their shiel­ds with the images of gods [...].

Leh­man, John: The Histo­ry of He­rald­ry. coadb.com (02/2017).

Un­se­re drei Mal­spie­le bie­ten nicht nur die un­ter­schied­lichs­ten Wap­pen zum Aus­ma­len, son­dern hel­fen auch da­bei, der nächs­te Re­chen­kö­nig zu wer­den. Denn nur küh­le Rech­ner wis­sen, wie vie­le Män­ner es braucht, um die Trutz­burg des Lan­des­fein­des ein­zu­neh­men.

Bunte Rechenspiele für Kinder

Malspiel für Kinder: Wappen zum Ausmalen - Könige und Ritter im Mittelalter. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinIn den Wap­pen­schil­dern die­ses Mal­spiels be­fin­den sich Re­chen­auf­ga­ben, die für Grund­schü­ler in der vier­ten Klas­se ge­eig­net sind. Das Er­geb­nis der ers­ten Auf­ga­be in ei­nem Schild ist da­bei gleich­zei­tig ein Be­stand­teil der dar­auf­fol­gen­den Glei­chun­gen. Die Un­be­kann­ten sind pas­send zur Sze­ne­rie als be­lieb­te Wap­pen­sym­bo­le dar­ge­stellt. Ne­ben ed­len Rit­tern des Spät­mit­tel­al­ters bie­tet das Mal­spiel auch eine Burg zum Aus­ma­len. Auf­grund der Tat­sa­che, dass die Re­nais­sance oh­ne­hin die Blü­te­zeit der He­ral­dik war, war­ten zu­dem die Wap­pen von Kai­ser Karl V., Kö­nig Hein­rich VIII., Kö­nig Franz I. und die Lu­ther­ro­se dar­auf ko­lo­riert zu wer­den.

Bild von Ritterturm mit dem Wappen der Kreuzritter aus Fimo. Modelliert von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinEta­bliert hat sich das Wap­pen­we­sen im 12. Jahr­hun­dert. In die­ser hoch­mit­tel­al­ter­li­chen Zeit­epo­che ei­nig­ten sich die vie­len mit­tel­eu­ro­päi­schen Adels­ge­schlech­ter auf eine Norm, wie ein Fa­mi­li­en­wap­pen kor­rekt zu füh­ren sei. Auf dem ers­ten all­ge­mein an­er­kann­ten Wap­pen (eng­lisch coat of arms) be­fan­den sich sechs gol­de­ne Lö­wen auf blau­em Grund. Es ge­hör­te dem Fran­zo­sen Gott­fried V., wel­cher der Graf von An­jou war.

This sys­tem was de­ve­lo­ped in nort­hern Eu­ro­pe in the mid-12th cen­tu­ry for the pur­po­se of iden­ti­fi­ca­ti­on and was very wi­de­ly ad­op­ted by kings, prin­ces, knights and other ma­jor power hol­ders throug­hout wes­tern Eu­ro­pe.

An­ony­mous: Coats of Arms. historic-uk.com (02/2017).

Nur we­ni­ge Jah­re spä­ter ent­stand das Wap­pen von Kai­ser Otto IV. von Braun­schweig. Der ihm zu­ge­teil­te schwar­ze dop­pel­köp­fi­ge Reichs­ad­ler auf gol­de­nem Grund ge­hör­te da­mit zum Adels­ge­schlecht der Wel­fen und ist der Vor­fah­re des Staats­wap­pens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

Kirchliche Würdenträger und ihre Wappen

Malspiel: Kirchenwappen zum Ausmalen mit Rechenaufgaben für Grundschulkinder. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinIn die­sem Mal­spiel müs­sen zehn Re­chen­py­ra­mi­den ge­löst wer­den. Dazu ist es not­wen­dig, jede ein­zel­ne Zahl in der Py­ra­mi­de mit der Nach­bar­zahl zu ad­die­ren. Das Er­geb­nis wird dar­auf­hin in die nächst­hö­he­re Zei­le über­tra­gen, in der die Auf­ga­be von Neu­em be­ginnt. Da­nach bie­tet die Vor­la­ge zahl­rei­che Kir­chen­wap­pen zum Aus­ma­len. Par­al­lel zu den Fürs­ten leg­ten sich näm­lich auch geist­li­che Wür­den­trä­ger ei­ge­ne Wap­pen zu. Dies war not­wen­dig, denn im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich Deut­scher Na­ti­on wa­ren Bi­schö­fe in ih­ren Bis­tü­mern die Ter­ri­to­ri­al­her­ren. Kir­chen­wap­pen sind gleich­zei­tig Rang­ab­zei­chen. Die An­zahl und die Far­ben der Quas­ten an ei­nem Schild sa­gen aus, wie hoch das Amt des Kir­chen­ver­tre­ters ist.

Die römisch-katholische Kir­che hat für ihre Wür­den­trä­ger be­stimm­te, stets gleich­blei­ben­de he­ral­di­sche Rang­ab­zei­chen ent­wi­ckelt, [...].

Kre­jcik z Ra­di­mo­vic, Miku­las: Die He­ral­dik der römisch-katholischen Kir­che. heraldik-1a.com (02/2017).

Bild vom Papstwappen von Benedikt XVI. Ausgemalt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDies lässt sich in die­sem Re­chen­spiel auf dem die Wap­pen ei­nes Pries­ters und ei­ner Äb­tis­sin zum Aus­ma­len be­reit­ste­hen sehr gut nach­voll­zie­hen. Au­ßer­dem thront in der Vor­la­gen­mit­te das Papst­wap­pen von Be­ne­dikt XVI. Üb­ri­gens, so­bald ein Kar­di­nal zum Papst be­ru­fen wird, muss sich die­ser um­ge­hend ein neu­es Wap­pen zu­sam­men­stel­len. Die­ses wird dann in den Va­ti­ka­ni­schen Gär­ten aus Pflan­zen nach­ge­bil­det.

In die­ses „le­ben­di­ge“ Kunst­werk wird viel Zeit und Ma­te­ri­al in­ves­tiert; an die 5800 Pflan­zen wer­den für die de­tail­ge­treue Dar­stel­lung be­nö­tigt.

Schult­ze, Frank: Dem Pe­ters­dom aufs Dach stei­gen. schultze-mit-tz.de (02/2017).

Extraordinäre Schildhalter für Kunstliebhaber

Kostenlose Rechenspiele für Grundschule: Wappen und Ritterburgen. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDie Rit­ter­bur­gen auf die­sem Mal­spiel sind in je­weils acht num­me­rier­te Tei­le un­ter­glie­dert. Das klei­ne Wap­pen­schild vor je­der Burg zeigt ei­nen Di­vi­sor an. Wel­che Bur­gele­men­te las­sen sich durch die Zahl im Wap­pen tei­len? Die rich­ti­gen Burg­stü­cke dür­fen dann ge­folgt von den gro­ßen Schild­trä­gern aus­ge­malt wer­den. Die op­tio­na­len Pracht­stü­cke ha­ben rein de­ko­ra­ti­ve Zwe­cke, die ger­ne dazu ver­wen­det wur­den, um den Wap­pen­in­halt noch­mals zu be­to­nen. Denn wäh­rend­des­sen das Wap­pen­bild streng die he­ral­di­schen Re­geln be­fol­gen muss­te, durf­te der Schild­hal­ter nach ei­ge­nem Gus­to ge­wählt wer­den. Die Blick­rich­tung des Schild­hal­ters hat al­ler­dings eine tie­fe­re Be­deu­tung. So ste­hen bei­spiels­wei­se nach au­ßen bli­cken­de Fi­gu­ren für Wach­sam­keit und Ver­tei­di­gungs­wil­len.

Wi­der­se­hen­de Schild­hal­ter sind trotz der et­was un­na­tür­li­chen Pose sehr be­liebt, weil sie qua­si wach­sam nach au­ßen bli­cken und den von ih­nen ge­stütz­ten Schild ver­tei­di­gen.

Bern­hard, Pe­ter: Schild­hal­ter. dr-bernhard-peter.de (02/2017).

Fazit: Wappen sind lebendige europäische Geschichte

Als di­rek­ter Nach­kom­me zwei­er Baby-Boomer weiß ich per­sön­lich lei­der sehr we­nig über die He­ral­dik. Es ist ver­ständ­lich, dass die Ge­nea­lo­gie in den Jah­ren nach 1945 ver­pönt war und man sich lie­ber der Ge­gen­wart wid­me­te. Das führ­te mei­ner Mei­nung nach je­doch dazu, dass ge­ra­de Tei­le mei­ner Ge­ne­ra­ti­on in ei­ner Iden­ti­täts­kri­se ste­cken. Das wie­der­um könn­te auch die Ant­wort auf die Fra­ge sein, war­um die Eu­ro­päi­sche Uni­on als nach­voll­zieh­ba­res Kon­strukt der Nach­kriegs­ge­ne­ra­ti­on ste­ti­ge Pro­ble­me mit der Le­gi­ti­ma­ti­on hat.

Die Eu­ro­päi­sche Uni­on exis­tiert über­haupt nur als recht­li­ches Ge­bil­de [...].

Grimm, Die­ter: alpha-Lógos Eu­ro­pa - die Macht und das Recht. br.de (02/2017).

Ich hät­te auf je­den Fall ger­ne ge­wusst, wer mein Ur­ur­groß­va­ter war und ob mei­ne Vor­fah­ren be­reits ein Fa­mi­li­en­wap­pen führ­ten. Viel­leicht star­te ich die­se Tra­di­ti­on wie­der mit mei­ner Fa­mi­lie und las­se ein neu­es Wap­pen in ei­ner Wap­pen­rol­le re­gis­trie­ren. So könn­ten mei­ne Ur­ur­en­kel ein­mal nach­voll­zie­hen, wer ich war und was mei­ne Frau und ich so ge­macht ha­ben.

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Schuhe zum Ausmalen - Rätselspiele für Kinder

Nun ein­mal ehr­lich, wie vie­le Paar Schu­he be­sit­zen Sie? Höchst­wahr­schein­lich zu vie­le, denn dass es auch völ­lig ohne Schuh­werk geht, be­wei­sen die mehr als 200 in­di­ge­nen Völ­ker Bra­si­li­ens. Wer die Be­rich­te rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olym­pi­schen Spie­le 2016 über die dort le­ben­den Na­tur­men­schen ver­folg­te, der könn­te schnell mei­nen, dass Schu­he eine re­la­tiv neue Er­fin­dung sein müs­sen. Denn, egal, ob völ­lig nack­te Zo’é oder Bast­rock tra­gen­de Ka­tu­ki­na, alle bra­si­lia­ni­schen Ur­ein­woh­ner­stäm­me lie­fen in den Re­por­ta­gen bar­fuß durch die Sze­ne­rie.

Bild von bunten Sandalen aus Papier mit Bärenlutscher aus FIMO (DAoCFrEak)Wir Mit­tel­eu­ro­pä­er müs­sen je­doch kein schlech­tes Ge­wis­sen ha­ben, wenn wir für je­den An­lass und für je­des Wet­ter die pas­sen­den Schu­he be­sit­zen, denn schließ­lich ging schon der Sohn Got­tes nir­gend­wo hin ohne sei­ne Je­sus­lat­schen. Die­ses char­man­te Syn­onym für San­da­len be­legt zu­gleich, dass ein pas­sen­des Schuh­werk schon lan­ge die Füße des Men­schen klei­det.

Je­sus Chris­tus konn­te sei­ner­zeit auf eine Schuh­tech­no­lo­gie zu­rück­grei­fen, die be­reits weit mehr als 1700 Jah­re alt war, denn San­da­len mit ei­ner Holz­soh­le und Le­der­rie­men wur­den schon von den al­ten Ägyp­tern ge­tra­gen, wie Grab­fun­de be­wei­sen.

San­dal made of wood with le­a­ther strap.

The Bri­tish Mu­se­um: San­dal EA41578. britishmuseum.org (08/2016).

Bild von Fimo Sneakers von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünstlerinWer den gan­zen Tag schwe­re Stei­ne über den hei­ßen Sand zie­hen muss­te, um Py­ra­mi­den zu bau­en, könn­te na­tür­lich auf die Idee ge­kom­men sein et­was zu er­fin­den, was sei­ne Füße schützt. Doch auch die Ägyp­ter kann­ten be­reits Schu­he und pass­ten die­se nur auf ihre kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen an. Es ist so­gar ein we­nig ver­wun­der­lich, dass die sonst so mo­de­be­wuss­ten Alt­ägyp­ter noch pri­mi­ti­ve San­da­len tru­gen. Schließ­lich hau­ten be­reits die Vor­läu­fer der höl­zer­nen Rie­men­schu­he, wel­che die Mo­de­za­ren des Jung­pa­läo­li­thi­kums aus Bei­fuß Rin­de fer­tig­ten, schon kei­ne zeit­ge­nös­si­sche Fa­shio­nis­ta mehr vom Mam­mut.

Sa­ge­brush bark san­dals from Fort Rock Cave, si­mi­lar to spe­ci­mens ra­dio­car­bon da­ted from 10,500 - 9,300 ye­ars old.

Con­nol­ly, Tom: The World’s Ol­dest Shoes. pages.uoregon.edu (08/2016).

Welche Schuhtypen gibt es?

Dass lang­wei­li­ge San­da­len nicht das Maß al­ler Din­ge im an­ti­ken Ägyp­ten sein muss­ten, be­weist der Fund von ge­schlos­se­nen Schu­hen im schi­cken Mokassin-Design, die be­reits 3500 vor Chris­tus her­ge­stellt wur­den.

A com­ple­te shoe was dis­co­ve­r­ed at the Areni-1 Cave in Ar­me­nia, and re­por­ted in 2010. It was a moccasin-type shoe [...].

Hirst, Kris, K.: Histo­ry of Shoes. archaeology.about.com (08/2016).

Im Ge­gen­satz zu Kleo­pa­tra I. sind die Frau­en heu­te in der glück­li­chen Lage, nicht nur zwi­schen kar­gen of­fe­nen San­da­len und kunst­lo­sen ge­schlos­se­nen Schu­hen aus­zu­wäh­len, son­dern kön­nen auf ein gan­zes Schuh­sam­mel­su­ri­um zu­rück­grei­fen.

Bild von Malspiel "Welche Schuhtypen gibt es"Un­ser ers­tes Mal­spiel ist ein Bil­der­rät­sel, wel­ches zeigt, dass seit frü­her min­des­tens 19 wei­te­re Schuh­ty­pen er­fun­den wur­den. Je­der ab­ge­bil­de­te Schuh trägt eine Num­mer und ist da­mit ei­ner Zei­le zu­ge­teilt, in die­se die ge­naue Schuh­be­zeich­nung ge­schrie­ben wer­den muss. Sind alle Fel­der rich­tig aus­ge­füllt? Dann er­ge­ben die num­me­rier­ten Käst­chen beim ver­ti­ka­len Le­sen den Lö­sungs­sat­z¹. Nach ge­ta­ner Ar­beit bie­tet das Rät­sel jede Men­ge Ge­le­gen­heit die an­ge­sag­ten Crocs, Wed­ges und Snea­kers aus­zu­ma­len. Üb­ri­gens der Ur­sprung der Tat­sa­che, dass wir heut­zu­ta­ge zu ver­schie­de­nen An­läs­sen im­mer un­ter­schied­li­che Schu­he tra­gen, ist im Mit­tel­al­ter zu fin­den. Denn war das Schuh­werk bis da­hin ein un­spek­ta­ku­lä­res, nütz­li­ches Klei­dungs­stück, än­der­te sich das ab 800 nach Chris­tus rasch.

  • Schu­he wur­den zum Sta­tus­sym­bol. Je län­ger die Spit­ze des Schuhs war, umso ei­nen hö­he­ren Stand hat­te sein Trä­ger. Dem­entspre­chend tru­gen Kö­ni­ge und de­ren Ge­folgs­leu­te Schu­he mit ganz lan­gen Ze­hen­spit­zen.

Foot­we­ar styles con­ti­nued to chan­ge du­ring the Me­di­eval age. The length of one’s toe was an in­di­ca­ti­on of sta­tus. The King and his court had shoes with the lar­gest toes. This style wasn’t worn by wo­men.

Ken­ne­dy, Da­vid: The Histo­ry of shoes. northampton.gov.uk (08/2016).

Schöne Schuhe wollen geputzt werden

Bild von Strafarbeit für Schüler - Schuhe putzen und rechnenMit der auf­kom­men­den Schuh­mo­dell­viel­falt und der stän­dig wech­seln­den Mode ent­stand im 18. Jahr­hun­dert der Be­ruf des Schuh­put­zers. Eine äu­ßerst nie­de­re Tä­tig­keit, die von sehr ar­men Men­schen aus­ge­führt wur­de. Um sau­be­re Schu­he geht es auch in die­sem Re­chen­spiel. Ziel ist es, die Zah­len­rei­he fort­zu­set­zen. Da­bei muss ad­diert, sub­tra­hiert, mul­ti­pli­ziert und di­vi­diert wer­den, bis am Ende die rich­ti­ge Lö­sungs­zahl² ein­ge­setzt wer­den kann. Die Zwi­schen­er­geb­nis­se schlän­geln sich um ei­nen Jun­gen, der kni­end noch ei­nen gan­zen Berg schmut­zi­ger Schu­he put­zen muss. Er war­tet nur dar­auf, dass je­mand die Auf­ga­be rich­tig löst und end­lich et­was Far­be in sein Le­ben bringt.

  • Ganz so trist wie in den längst ver­gan­ge­nen Zei­ten ist der Be­ruf des Schuh­put­zers nicht mehr. Als Dienst­leis­ter der Bour­geoi­sie ist es mit die­ser Tä­tig­keit heu­te mög­lich, ein lu­kra­ti­ves Ein­kom­men zu er­zie­len.

[...] kommt zu ih­nen ins Büro, nach Hau­se oder lässt sich von Fir­men auf Mes­sen und Ver­an­stal­tun­gen bu­chen, auf de­nen er kos­ten­los die Schu­he der Kun­den rei­nigt. Da­für er­hält er zwi­schen 500 und 1000 Euro täg­lich [...].

Haug, Kris­tin: Schu­he ma­chen Leu­te. faz.net (08/2016).

Wo ist nur der zweite Schuh hin?

Bild von Rätselvorlage für Kinder zum Ausmalen - wo ist der Schuh hin?Ha­ben Sie schon ein­mal Ih­ren zwei­ten Schuh ver­lo­ren? Mir pas­sier­te das als Kind öf­ter. Das lag dar­an, dass mein Zim­mer Sa­chen ver­schwin­den las­sen konn­te. Es lohn­te sich auch nicht da­nach zu su­chen, denn nach ei­ni­gen Ta­gen war der ver­lo­ren ge­gan­ge­ne Ge­gen­stand plötz­lich wie­der da. In die­sem Such­spiel hat die Mut­ter nicht so viel Zeit ab­zu­war­ten, denn es sind gleich acht Schu­he im Cha­os des Kin­der­zim­mers ver­schwun­den. Die ge­such­ten Schu­he tra­gen Buch­sta­ben, die in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge das Lö­sungs­wor­t³ er­ge­ben. Die Auf­ga­be ist be­son­ders schwer, denn nicht alle Schu­he, die im Zim­mer um­her­flie­gen müs­sen ge­fun­den wer­den. Tipp: Am ein­fachs­ten ist es, wenn vor dem Zu­ord­nen iden­ti­sche Schu­he mit den glei­chen Far­ben aus­ge­malt wer­den.

Fazit: Kein Klischee - besonders Frauen lieben Schuhe

Als aus­ge­wach­se­ner Mann ver­fü­ge ich über ins­ge­samt neun Paar Schu­he, wo­bei sich dar­un­ter na­tür­lich auch Sport­schu­he und Win­ter­schu­he be­fin­den. Ich wüss­te nicht, für wel­ches Ein­satz­ge­biet ich noch wei­te­res Schuh­werk kau­fen soll­te. Dass Frau­en ein­fach wahl­los Schu­he kau­fen ist ein Vor­ur­teil, denn auch beim schö­nen Ge­schlecht gibt es eine na­tür­li­che Sät­ti­gungs­gren­ze. So fand eine bri­ti­sche Stu­die her­aus, dass eine durch­schnitt­li­che, er­wach­se­ne Frau nicht mehr als 40 Paar Schu­he be­sitzt.

[...] the average Bri­tish wo­man has so­me­thing like 35 or 40 pairs of shoes [...].

Uni­ver­si­ty of War­wick: Shoes - a histo­ry. youtube.com (08/2016).

Bild von rotem Nikolausstiefel von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünsterlinDie meis­ten in­di­ge­nen Völ­ker Bra­si­li­ens wur­den im 19. Jahr­hun­dert von aben­teu­er­lus­ti­gen Eth­no­lo­gen und Na­tur­for­schern ent­deckt. Wä­ren dar­un­ter mehr Frau­en ge­we­sen, könn­te es durch­aus sein, dass die Ur­ein­woh­ne­rin­nen zwar im­mer noch wei­test­ge­hend un­be­klei­det durch das Ama­zo­nas­ge­biet strei­fen, je­doch wür­den die­se dann wahr­schein­lich im­mer dar­auf ach­ten, da­bei schö­ne Schu­he zu tra­gen.

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¹Wer bar­fuß geht, den drü­cken die Schu­he nicht
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³Schuh­schrank