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Windel basteln - stabile Verpackung für Babygläschen

Ja lie­be Ökomut­tis, wir ha­ben es ver­stan­den. Theo­re­tisch ist es tat­säch­lich mög­lich, auf Win­deln zu ver­zich­ten. In Sim­bab­we und in an­de­ren Ent­wick­lungs­län­dern mag das Ab­hal­ten wun­der­bar funk­tio­nie­ren. In In­dus­trie­na­tio­nen müs­sen die meis­ten Frau­en je­doch selbst für ih­ren Le­bens­un­ter­halt sor­gen, wes­halb deut­sche Ma­mas nicht den gan­zen Tag¹ auf die Si­gna­le ih­res Ba­bys ach­ten kön­nen. Be­son­ders wit­zig ist es, wenn uns selbst­er­nann­te Ex­per­tin­nen er­zäh­len, dass das Wi­ckeln et­was Mo­der­nes² und Un­na­tür­li­ches sei. Da­bei hat be­reits Ma­ria von Na­za­reth ih­rem Je­sus­kind eine Po­po­ban­da­ge ver­passt.

Und sie ge­bar ih­ren ers­ten Sohn und wi­ckel­te ihn in Win­deln und leg­te ihn in eine Krip­pe; denn sie hat­ten sonst kei­nen Raum in der Her­ber­ge.

Lu­kas 2,7: Jesu Ge­burt. bibel-online.net (06/2019).

Na­tür­lich trug der klei­ne Mes­si­as noch kein schi­ckes Win­del­hös­chen. Viel­mehr wur­de der Kör­per des Hei­lands bis zu den Schul­tern mit ei­nem Lei­nen­tuch ein­ge­wi­ckelt, so­dass er fast wie eine Mu­mie³ aus­sah. Da­bei soll­te die straff ge­schnür­te Stoff­bin­de nicht nur die Aus­schei­dun­gen des Er­lö­sers auf­fan­gen, son­dern auch des­sen Glied­ma­ßen⁴ in Form brin­gen.

Dahoam in Bayern: Babybreikost. Die Künstlerin Veronika Helga Vetter verpackt ihre frisch zubereiteten Obstmuse im selbst gebastelten Papiertray. Der handliche Träger im Windeldesign verfügt über einen praktischen Griff und bietet Platz für zwei Gläschen. Kreative Geschenkidee für heimatverbundene Familien, die ihren Sprössling gerne mit frischen Zutaten aus der Region verwöhnen möchten

Das Ein­wi­ckeln von Säug­lin­gen war kei­ne vor­der­asia­ti­sche Ei­gen­heit. Ganz im Ge­gen­teil, denn auch hier­zu­lan­de ge­hör­te das Fat­schen zur täg­li­chen Ba­by­pfle­ge. Ein Jahr lang muss­ten die Neu­ge­bo­re­nen im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich ein Le­ben als ver­pupp­te Rau­pe⁵ ver­brin­gen, ehe sie ab­ge­stillt wur­den und ein Lei­nen­hemd­chen tra­gen durf­ten.

Die Säug­lin­ge wur­den das gan­ze Mit­tel­al­ter hin­durch in ih­ren ers­ten Le­bens­mo­na­ten sorg­fäl­tig ge­wi­ckelt. Das Fat­schen oder Pu­cken be­stand aus der Um­hül­lung mit lan­gen, schma­len Tü­chern.

Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: Kin­der im Mit­tel­al­ter. In: Kar­fun­kel Nr. 109 (2013). S. 7.

Vor al­lem die ar­men Land­ma­mas wech­sel­ten die auf­sau­gen­de Ein­la­ge in den eng ge­schnür­ten Ko­kons nur ein­mal⁶ am Tag. Da­durch la­gen die fi­xier­ten Würm­chen manch­mal sech­zehn Stun­den lang in ih­rer voll­ge­ko­te­ten Win­del. Die­ser grau­sa­me Um­stand führ­te ab dem 17. Jahr­hun­dert dazu, dass sich west­eu­ro­päi­sche Ärz­te und Phi­lo­so­phen für al­ter­na­ti­ve Wi­ckel­me­tho­den stark­mach­ten.

Es kam zu Kam­pa­gnen ge­gen das Wi­ckeln, was dazu führ­te, daß die­se Pra­xis im Wes­ten bei­na­he ver­schwand. Un­ter­stützt wur­den die ärzt­li­chen Kam­pa­gnen von Phi­lo­so­phen wie Lo­cke und Rous­se­au im Zeit­al­ter der Auf­klä­rung.

Fren­ken, Ralph: Ge­fes­sel­te Kin­der. Ge­schich­te und Psy­cho­lo­gie des Wi­ckelns. Ba­den­wei­ler: Wis­sen­schaft­li­cher Ver­lag Dr. Mi­cha­el P. Bach­mann 2010.

Es dau­er­te je­doch noch eine Wei­le, bis die deut­schen Ba­bys aus ih­ren un­hy­gie­ni­schen Ban­da­gen­ge­fäng­nis­sen be­freit wur­den. Erst als der Alte Fritz im Jah­re 1740 das preu­ßi­sche Zep­ter über­nahm, be­gann all­mäh­lich das Zeit­al­ter der Win­del­hös­chen.

Im 18. Jahr­hun­dert ka­men ers­te Win­del­tech­ni­ken auf: z.B. Schaf­woll­hös­chen mit Stroh und Heu.

Tater­ra, Pa­tri­cia: Die Ge­schich­te der Stoff­win­del. hug-and-grow.de (06/2019).

Der Schäfer Gustl von Mausbach lässt seine Fimo Schafe im Obstgarten neben einer Windelgeschenkverpackung grasen. Die Babywindel zum Selbermachen ist eine handliche Verpackung für Babynahrung. Die kostenlosen Schablonen für den Gläschenträger gibt es auf GWS2.de. Idee und Umsetzung Veronika Vetter, eine bayerische Mutter und Vorsitzende der Deutschen Bastelkommission

Wäh­rend der in­dus­tri­el­len Re­vo­lu­ti­on rück­te die Säug­lings­pfle­ge er­neut in den Fo­kus, da im­mer mehr Men­schen in die Städ­te zo­gen. In den dicht be­sie­del­ten Ge­bie­ten gab es kein Füll­ma­te­ri­al, um die selbst ge­näh­ten Hös­chen aus­zu­stop­fen. Des Wei­te­ren konn­ten die Hin­ter­las­sen­schaf­ten der Schrei­häl­se nicht ein­fach in ir­gend­ei­ne Gül­le­gru­be ge­wor­fen wer­den.

Al­ler­dings sorg­te die ma­schi­nel­le Tex­til­her­stel­lung da­für, dass die Tuch­prei­se in den Kel­ler gin­gen, wes­halb die Mut­tis des 19. Jahr­hun­derts⁷ ihre Won­ne­prop­pen mit Lei­nen­la­ken ge­wi­ckelt ha­ben. Die schmut­zi­gen Saug­kör­per wur­den ge­sam­melt und ein­mal in der Wo­che in ei­nem Wasch­zu­ber aus­ge­kocht. Und nach­dem auch noch die Si­cher­heits­na­del im Jah­re 1849⁸ er­fun­den wor­den war, schien es fast so, als sei die Win­del­pro­ble­ma­tik ein für alle Mal ge­löst.

DIY: Windel aus Papier. Verpackung für Babybeikost. Die Künstlerin Veronika Helga Vetter hat eine kompakte Pampers entworfen, mit der Babygläser aus dem Supermarkt sicher nach Hause befördert werden können. Die grün-graue Geschenkverpackung mit dezenter Sternchenprägung, Krepppapierverschluss und Sicherheitsnadel steht neben Fimo Schafen auf einer bayerischen Landkarte aus Elefantenhaut. Szenerie zuerst veröffentlicht auf GWS2.de, die geprüfte Bastelkommission für werdende Eltern

Im Jah­re 1973⁹ än­der­te sich je­doch wie­der ein­mal al­les. Ei­nes Abends sa­ßen die meis­ten West­deut­schen in ih­ren Wohn­zim­mern und sa­hen sich das Ende der Ta­ges­schau an. Nur noch ein kur­zer Wer­be­block bis um 20:15 Uhr der Kri­mi an­fing. Die sitt­sa­men Haus­frau­en ka­men ge­ra­de mit der Schnitt­chen­plat­te aus der Kü­che, als in der ARD ein neu­es Pro­dukt vor­ge­stellt wur­de.

In ei­nem ein­mi­nü­ti­gen Film führ­te eine jun­ge Mut­ter eine neu­ar­ti­ge Ein­weg­win­del vor, die Pam­pers hieß und aus Zel­lu­lo­se be­stand. Der re­vo­lu­tio­nä­re Hy­gie­ne­ar­ti­kel ver­füg­te über eine be­son­de­re Vlies­ein­la­ge, die den auf­ge­saug­ten Urin im Kern des Hös­chens spei­cher­te. Des Wei­te­ren war die Po­po­ban­da­ge mit Kle­be­ver­schlüs­sen aus­ge­stat­tet, so­dass beim Wi­ckeln nicht mehr mit Si­cher­heits­na­deln her­um­han­tiert wer­den muss­te. Dar­über hin­aus hat­te der ame­ri­ka­ni­sche Ex­port­schla­ger eine Au­ßen­haut aus Plas­tik, da­mit kein Ba­by­aus­fluss auf die Klei­dung ab­fär­ben konn­te.

Bei Pam­pers liegt das Baby auf dem Tro­cken­vlies, das hält die Näs­se weg von der Haut. Das Tro­cken­vlies lässt die Näs­se leicht durch, aber schwer zu­rück.

Barney73: Pam­pers Wer­bung aus den 70ern. youtube.com (06/2019).

In den spä­ten 1980er Jah­ren bau­te der US-Konzern Proc­ter & Gam­ble in jede Pam­pers zwei Gram­m¹⁰ Na­tri­um­po­ly­acry­lat ein. Das ist ein Gra­nu­lat, das Was­ser in Gel ver­wan­delt. Die­ser so­ge­nann­te Su­per­ab­sor­ber mach­te die prak­ti­schen Weg­werf­win­deln noch saug­fä­hi­ger.

Un­ge­fähr zur sel­ben Zeit brach­ten auch an­de­re Her­stel­ler preis­wer­te­re Ein­weg­mo­del­le her­aus. Vor al­lem Discounter-Marken wie Vi­bel­le oder Ba­bydream sorg­ten da­für, dass in der Bun­des­re­pu­blik nie­mand mehr dre­cki­ge Mehr­weg­win­deln wa­schen woll­te.

Papierwindel mit selbst gemachtem Pudding in Babygläsern, die von Veronika Helga Vetter entworfen wurde. Der stabile und handliche Träger ist jedoch nicht nur für Säuglingsnahrung geeignet. Vielmehr können mit dem Tonpapiercontainer auch Marmeladen und Konfitüren verpackt werden. Die Bastelschablonen für den Gläschenträger stellt die bayerische Fine Art Künstlerin kostenlos auf GWS2.de zur Verfügung

Hin­ge­gen die DDR-Bürger konn­ten Pam­pers & Co. nur im In­ter­shop mit West­de­vi­sen kau­fen. Aus die­sem Grund wur­den die Ge­sä­ße der ost­deut­schen Ba­bys wei­ter­hin mit Baum­woll­tü­chern ban­da­giert. Nur zu be­son­de­ren An­läs­sen kram­ten die Mut­tis eine gute KRIEPA Flo­cken­win­del¹¹ her­vor. Das war ein kom­for­ta­bles Ein­weghös­chen, das im Schritt ei­nen saug­fä­hi­gen Zell­stoff­kern ein­ge­näht hat­te.

In der ehe­ma­li­gen DDR ha­ben alle Müt­ter mit Baum­woll­win­deln ge­wi­ckelt und die­se dann ge­wa­schen.

Honey1972: Ha­ben auch Ihre El­tern schon mit Pam­pers ge­wi­ckelt? wom.for-me-online.de (06/2019).

Heu­te tra­gen in Deutsch­land 95% der Wi­ckel­kin­der eine Weg­werf­win­del. Da­durch lan­den täg­lich 8,5 Mil­lio­nen­¹² Po­po­ban­da­gen im Haus­müll. Das ist in­so­fern pro­ble­ma­tisch, da die Ba­by­bu­xen im Mo­ment noch nicht re­cy­celt wer­den kön­nen. Die Her­stel­ler möch­ten die­sen Miss­stand je­doch be­he­ben, in­dem sie in Zu­kunft mehr wie­der­ver­wert­ba­re Ma­te­ria­li­en ein­set­zen.

Jill Bough­ton: In den letz­ten 20 Jah­ren ha­ben wir [...] das Ge­wicht der Win­deln um bis zu 50% re­du­ziert. Da­durch konn­ten wir vie­le LKW von der Stra­ße weg­be­kom­men. [...] Wei­te­re Zie­le sind, den Haus­müll­an­teil in den Müll­de­po­ni­en auf Null zu re­du­zie­ren und wie­der­ver­wert­ba­re Ma­te­ria­li­en ein­zu­set­zen.

Far­mer, Jac­que­line: Wi­ckeln, Win­deln, weg­wer­fen. youtube.com (06/2019).

Dekoidee für eine Babyparty: Eine Umverpackung in niedlicher Windelform. Der selbst gebastelte Träger verfügt über zwei Transportboxen für Babygläser. Das Give-away steht neben einem Fimo Marienkäfer und einem Papierwürfel auf einer kaffeegefärbten Landkarte, die von Veronika Vetter gezeichnet wurde. Abgerundet wird die Partydeko von kleinen Einkochgläsern, die mit leckerem RUF Pudding mit Erdbeergeschmack befüllt wurden

Vor al­lem in West­deutsch­land sorgt der vor­herr­schen­de Öko­so­zia­lis­mus da­für, dass die Fort­schrit­te in der Win­del­ent­wick­lung nicht an­er­kannt wer­den. Am liebs­ten wäre es den Kli­ma­apos­teln, wenn die Müt­ter nach der Ge­burt zwei­ein­halb Jah­re zu Hau­se sit­zen wür­den, da­mit sie alle zwei Stun­den ihr Baby ab­hal­ten könn­ten.

Ich habe alle zwei­ein­halb Stun­den ihre Win­del auf­ge­macht und ge­sagt: „Du kannst jetzt Pipi oder Ka­cka ma­chen.” [...] Mitt­ler­wei­le ma­che ich das stünd­lich, da­mit die Töpf­chen auch ih­ren Urin auf­fan­gen kön­nen.

Ju­lez DnB: The­ma Ab­hal­ten: Win­del­frei - Mei­ne Er­fah­rung. youtube.com (06/2019).

Als kon­ser­va­ti­ve Mut­ter aus dem Frei­staat Bay­ern kann ich die­se an­ti­fe­mi­nis­ti­schen Ten­den­zen nicht to­le­rie­ren. Schließ­lich ist die Ein­weg­win­del kein Teu­fels­werk, son­dern ein tol­les Pro­dukt, das den Frau­en viel Zeit ge­schenkt hat. Dem­entspre­chend woll­te ich die Er­fin­dung von Vic­tor Mills prei­sen, in­dem ich ei­nen schi­cken Ba­by­gläs­chen­hal­ter ent­wor­fen habe, der wie eine Pam­pers aus­sieht.

1956: Vic Mills as­si­gned re­se­ar­chers at Mia­mi Val­ley to in­ves­ti­ga­te the prac­ti­ca­li­ty of a dis­po­sable dia­per.

Higgins, Tri­cia: Pam­pers Brand Histo­ry. multivu.com (PDF) (06/2019).

Da­bei bie­tet mei­ne nied­li­che Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­nü­gend Platz für zwei Bei­kost­glä­ser, die je­weils 6,5 Zen­ti­me­ter¹³ breit sein dür­fen. Des Wei­te­ren ist mein Be­hält­nis mit ei­nem prak­ti­schen Hal­te­griff aus­ge­stat­tet, der den Trans­port des Con­tai­ners er­leich­tern soll. Dar­über hin­aus habe ich ein Tail­len­bünd­chen und ei­nen Aus­lauf­schutz ein­ge­baut, um das Win­del­hös­chen noch au­then­ti­scher wir­ken zu las­sen.

Falls Sie also bei der nächs­ten Ba­by­par­ty ein we­nig Auf­se­hen er­re­gen möch­ten, dann freu­en Sie sich auf die fol­gen­de An­lei­tung. Denn dar­in er­klä­re ich Ih­nen, wie Sie mit mei­nen Scha­blo­nen eine ori­gi­nel­le Gül­le­hül­le bas­teln, die alle Bli­cke auf sich zieht.

Einen Windelkorb herstellen

Mein Gläs­chen­trä­ger ist ein ein­fa­ches Mo­tiv, das sich wun­der­bar aus Ton­pa­pier zu­sam­men­bau­en lässt. Des Wei­te­ren ver­wen­de­te ich ein 1,5 Mil­li­me­ter di­ckes Grau­pap­pe­stück, um die Sta­bi­li­tät des Be­häl­ters zu er­hö­hen. Dar­über hin­aus stell­te ich das Tail­len­bünd­chen und den Aus­lauf­schutz mit Krepp­pa­pier dar. Au­ßer­dem nahm ich eine Sizzix Prä­ge­scha­blo­ne zur Hil­fe, da­mit ich die Win­de­lau­ßen­sei­te mit ei­nem Ster­nen­mus­ter ver­zie­ren konn­te. Hin­ge­gen als Werk­zeu­ge ka­men eine Sche­re, ein Flüs­sig­kle­ber, ein Hob­byskal­pell, ein Falz­bein samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3) zum Ein­satz.

Bild von einem grünen Bastelpapier, das mit der Sizzix Big Shot Maschine geprägt wurde. CraftEmotions Stanz- und Prägeschablone - Sterne

Als Ers­tes fer­tig­te ich die Ele­men­te von Scha­blo­ne #1 an, wor­auf­hin ich sechs Ein­zel­tei­le vor mir lie­gen hat­te. Gleich da­nach leg­te ich ein gro­ßes und zwei klei­ne Ton­pa­pier­stü­cke zur Sei­te. Die üb­rig ge­blie­be­nen Mo­du­le ließ ich dann nach­ein­an­der durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹⁴ Ma­schi­ne, da die Au­ßen­sei­te mei­ner Win­del eine fei­ne Hap­tik er­hal­ten soll­te. Di­rekt im An­schluss woll­te ich das Tail­len­bünd­chen und den Aus­lauf­schutz an­brin­gen, wes­halb ich mir zu­nächst ein­mal ein Zen­ti­me­ter brei­te Krepp­pa­pier­strei­fen zu­recht­schnei­den muss­te.

Manual: How to make a paper diaper? Step # 2: Attach the leak guard and waist cuffs. Material: Crepe paper. Teacher: Veronika Vetter - famous Fine Artist from Bavaria

Nach­dem ich die ge­präg­ten Mo­du­le auf den Rü­cken ge­dreht hat­te, mach­te ich die vor­be­rei­te­ten Bän­der so an den Ton­pa­pier­kan­ten fest, dass die­se dar­auf­hin über ei­nen auf­ge­bausch­ten Saum ver­füg­ten.

  • Doch auf­ge­passt: Die vier kur­zen Ge­ra­den an dem schach­turm­för­mi­gen Ele­ment er­hiel­ten kei­ne Krepp­pa­pier­ver­klei­dung. Auch die klei­nen Bau­stei­ne be­ka­men nur an den bei­den lan­gen Schnitt­li­ni­en ei­nen Fal­ten­rock ver­passt.

Zu gu­ter Letzt stell­te ich drei Zell­stoff­sand­wi­ches her, in­dem ich die zu­rück­ge­leg­ten Ein­zel­tei­le über ihre Ge­gen­stü­cke kleb­te. Dann trimm­te ich die ab­ste­hen­den Bor­dü­ren mit ei­ner Sche­re, da­mit die Bünd­chen im An­schluss dar­an über­all gleich­lang wa­ren.

Haltegriff ist eine Trennwand

Be­vor ich im nächs­ten Schritt den Hen­kel bas­teln konn­te, muss­te ich als Ers­tes die Ele­men­te von Scha­blo­ne #2 auf Grau­pap­pe und auf Ton­pa­pier über­tra­gen. Nach­dem die fünf Mo­du­le dar­auf­hin vor mir la­gen, falz­te ich die Knick­li­ni­en von al­len Bau­tei­len, die ich bis­her her­ge­stellt hat­te.

Bastelideen für die Babyparty: Wie wird eine Papierwindel zusammengebaut? Kostenlose Schablonen zum Herunterladen. Kunst von Veronika Helga Vetter - Vorsitzende der Deutschen Bastelkommission

Im An­schluss dar­an kleb­te ich den Kar­ton­sta­bi­li­sa­tor zwi­schen die bei­den Trenn­wän­de. Gleich da­nach glät­te­te ich die Rän­der des Hal­te­griffs, in­dem ich die Grau­pap­pe­kan­ten mit den schma­len Ton­pa­pier­strei­fen ver­klei­de­te.

Bildercollage mit Anleitungsschritten: Durch den Raumteiler, der zugleich ein Tragegriff ist, können in der Windel zwei Babygläschen transportiert werden. Konstruktion und Idee von Veronika Helga Vetter - Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat Bayern

Als Nächs­tes leg­te ich das schach­turm­för­mi­ge Ein­zel­teil ho­ri­zon­tal vor mich hin. Nach­dem ich den Hen­kel dar­auf­hin in die Hand ge­nom­men und das frei­ge­stell­te Fens­ter zu mir ge­dreht hat­te, fi­xier­te ich den Tren­ner so auf dem Win­del­un­ter­grund, dass er zwi­schen den ge­bo­ge­nen Aus­lauf­schutz­bünd­chen ein­ge­bet­tet war.

Das Innenleben eines Babygläschenträgers: Die dreigeteilte Windelfassade wird am Haltegriff befestigt. Danach stehen zwei Behälterseiten offen. Entwurf von Veronika Helga Vetter (Vronismus ...gestalten Werkstatt)

Un­mit­tel­bar da­nach klapp­te ich das grö­ße­re Bo­den­stück nach oben, da­mit ich es am Raum­tei­ler be­fes­ti­gen konn­te. Dann mon­tier­te ich auch die klei­ne­re Vor­der­sei­te an den Sta­bi­li­sa­tor­flü­geln, wor­auf­hin das Gan­ze wie ein Bier­trä­ger aus­sah.

Das Kunstwerk erhält ein Gesicht

Im vor­letz­ten Bas­tel­schritt schloss ich die Flan­ken des Be­hält­nis­ses. Dazu kleb­te ich die bo­gen­för­mi­gen Pa­pier­sand­wi­ches in­nen an bei­den Win­del­fas­sa­den fest.

Picture Instructions: Containers for Baby food, which looks like a Diaper. The Artwork has a Safety pin and Velcro closures. The Templates for the Packaging are provided by GWS2.de. This is a patriotic Portal that is fighting against the European Union

Gleich da­nach brach­te ich die Zier­ele­men­te von Scha­blo­ne #3 an der Ob­jekt­front an. Als ich die Pa­pier­win­del dar­auf­hin fer­tig­ge­stellt hat­te, strich ich die ge­präg­te Ober­flä­che noch mit ei­nem Acryl­lack ein, wo­durch mein Mo­tiv eine ge­schmei­di­ge und was­ser­ab­wei­sen­de Au­ßen­sei­te er­hielt.

Mehrwegsysteme sind keine Alternative

Mitt­ler­wei­le ver­ur­sa­chen Wi­ckel­kin­der in Stoff­win­deln hö­he­re CO2-Emissionen als Ba­bys, die mit Ein­weg­pro­duk­ten ge­pam­pert wer­den. Kein Wun­der, schließ­lich müs­sen In­dus­trie­be­trie­be al­lei­ne schon aus Kos­ten­grün­den energie- und was­ser­ef­fi­zi­ent ar­bei­ten. Hin­ge­gen in pri­va­ten Haus­hal­ten wird häu­fig nicht so ge­nau auf die Wasch­tem­pe­ra­tur oder auf die Bü­geldau­er ge­ach­tet.

In de­ren Fa­zit steht, dass zwei­ein­halb Jah­re Wi­ckeln mit Weg­werf­win­deln 550 Ki­lo­gramm CO2-Emissionen ver­ur­sa­chen, Stoff­win­deln 570 Ki­lo­gramm.

Vor­sa­mer, Bar­ba­ra: Sind Stoff­win­deln wirk­lich öko­lo­gi­scher? sz.de (06/2019).

Der Schäfer Gustl von Mausbach steht auf einer Hohenschwangauer Weide. Mit seinem Hirtenstab verteidigt der kleine Nager eine Babygläschenverpackung, die wie eine Windel aussieht. In dem Behälter befinden sich zwei Gefäße, die mit Adrenochrom befüllt sind. Der Container wurde von Veronika Helga Vetter gebastelt. Das ist eine bayerische Künstlerin, die weiß, warum Joel Davis (South Florida) keinen Friedensnobelpreis gewonnen hat. Szenerie zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Portal für deutsche Mütter

Wer es mit dem Um­welt­schutz wirk­lich ernst meint, der muss sein Baby min­des­tens zwei Jah­re lang kon­se­quent ab­hal­ten. Al­ter­na­tiv kön­nen Öko­el­tern auch auf Fair­win­deln zu­rück­grei­fen. Das sind kom­pos­tier­ba­re Ein­weghös­chen, die aus Zell­stoff und Kar­tof­fel­stär­ke be­stehen.

Do­mi­nic Franck: Wir fin­den hier auch die­se Zell­stoff­flo­cken wie in ei­ner her­kömm­li­chen Win­del. Nur ha­ben wir an­stel­le des Su­per­ab­sor­bers das Saug­gel aus Kar­tof­fel­stär­ke ver­wen­det.

Schnei­der, Ca­ro­lin: Die um­welt­freund­li­che Win­del. youtube.com (06/2019).

Durch­schnitts­müt­ter wie ich, die nicht mit je­der Win­del 60 Cen­t¹⁵ in den Müll wer­fen kön­nen müs­sen dar­auf ver­trau­en, dass die kon­ven­tio­nel­len Po­po­ban­da­gen in Zu­kunft noch um­welt­ver­träg­li­cher wer­den.

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¹E_mazingWorld: Win­del­frei Ba­sics: Ler­ne wann dein Baby mal muss. youtube.com (06/2019).
²Rös­ner, Mar­tha: Win­del­frei - wagt das Ex­pe­ri­ment. gruenekinder.de (06/2019).
³San­dig, Kris­ti­na: Ein Christ­kindl und auch ein Trös­ter­lein. onetz.de (06/2019).
⁴Tater­ra, Pa­tri­cia: Was ist Pu­cken? hug-and-grow.de (06/2019).
⁵Far­mer, Jac­que­line: Wi­ckeln, Win­deln, weg­wer­fen. youtube.com (06/2019).
⁶Schlü­ter, Ann-Dorothee: Ges­tern Fat­schen, heu­te Pu­cken, oder: Hat sich John Lo­cke doch ge­irrt? kostuem.waszmann.de (06/2019).
⁷Doe, Can­dy: The Histo­ry of Dia­pers. lilbabycakes.com (06/2019).
⁸Schu­len­burg, Ma­thi­as: Vor 170 Jah­ren Pa­tent er­hal­ten. Wal­ter Hunt und die Si­cher­heits­na­del. deutschlandfunkkultur.de (06/2019).
Pu­der­bach, Jo­han­nes: Je­den Tag über zehn Mil­lio­nen Pam­pers. ksta.de (06/2019).
¹⁰­Sch­mitt, Ste­fan: In Win­deln ge­wi­ckelt. In: ZEIT WISSEN Nr. 53 (2014). S. 34.
¹¹DDR Mu­se­um Ber­lin GmbH: Ver­pa­ckung Ba­by­win­deln. ddr-museum.de (06/2019).
¹²­Schmidt, Ni­co­la: art­ge­recht - Das an­de­re Baby-Buch. Mün­chen: Kösel-Verlag 2015.
¹³­Bas­tel­scha­blo­nen für klei­ne Win­del, die 4,5 Zen­ti­me­ter brei­te Ba­by­glä­ser be­her­ber­gen kann - (#1 /#2 /#3).
¹⁴­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (06/2019).
¹⁵­Wahn­baeck, Ca­ro­lin: Tschüss, Pam­pers: „Fair­win­del” macht kom­pos­tier­ba­re Ein­weg­win­deln. utopia.de (06/2019).

Burger Boxen basteln - Vordruck für Sandwichkarton

Ein ge­but­ter­ter Ba­gel und ein ran­zi­ger Do­nut. Das war al­les, was Gary Wid­mo­re vor­fand, als er am 28. Juli 1900¹ frus­triert in sei­ne Lunch­box blick­te. Der Ei­sen­wa­ren­la­den­be­sit­zer hass­te Süß­kram über alle Ma­ßen, wes­halb er am liebs­ten nach Hau­se ge­fah­ren wäre und sei­ner Frau Emi­ly den Hals um­ge­dreht hät­te. Doch statt­des­sen be­ru­hig­te sich der Kauf­mann wie­der und ra­del­te hin­un­ter zur Me­a­dow Street. Dort stand näm­lich eine klei­ne Im­biss­hüt­te², in der ein dä­ni­scher Im­mi­grant na­mens Lou­is Las­sen³ köst­li­che Sand­wi­ches zu­be­rei­te­te. Am Ziel­ort an­ge­kom­men stell­te Gary mit Ent­set­zen fest, dass die fra­gi­le Holz­bu­de von ei­ner hung­ri­gen In­dus­trie­ar­bei­ter­meu­te be­la­gert wur­de. Der pflicht­be­wuss­te New Ha­ve­ner stand je­doch mäch­tig un­ter Zeit­druck, da er eine wich­ti­ge Lie­fe­rung er­war­te­te. Aus die­sem Grund rief der drän­geln­de Ein­zel­händ­ler fra­gend in den Gast­raum hin­ein, ob der Chef­koch ihm nicht ir­gend­et­was Ess­ba­res zu­wer­fen kön­ne. Der sou­ve­rä­ne Kü­chen­meis­ter nick­te ver­ständ­nis­voll und dreh­te kur­zer­hand fünf un­ver­käuf­li­che Steak­res­te durch den Fleisch­wolf. Di­rekt im An­schluss form­te der alte Lou­is aus dem Ha­cke­pe­ter eine 170 Gram­m⁴ schwe­re Fri­ka­del­le, die er dann kurz in ei­nen spe­zi­el­len Gas­grill­ofen⁵ steck­te. Gleich nach­dem der Jüt­län­der die halb durch­ge­bra­te­ne Bu­let­te zu­sam­men mit ei­nem di­cken Zwie­bel­ring zwi­schen zwei Toast­brot­schei­ben ge­legt hat­te, rich­te­te er die Schnit­te auf ei­nem Pa­pier­tel­ler an und ließ das Gan­ze zu dem un­ge­dul­di­gen Kun­den durch­rei­chen.

Die Le­gen­de be­sagt, dass ein ei­li­ger Gast et­was Schnel­les zum Mit­neh­men ha­ben woll­te. Las­sen hack­te dar­auf­hin ein Steak, pack­te es zwi­schen zwei Toast­brot­schei­ben - der Ham­bur­ger war ge­bo­ren.

Tz­schirner, Hu­ber­tus & Ni­co­las Le­cloux: Bur­ger Un­ser: Das Stan­dard­werk für wah­re Lieb­ha­ber. Mün­chen: Call­wey Ver­lag 2016.

McDonald’s am Münchner Stachus. Schichtleiter Gustl von Mausbach händigt einen Cheeseburger aus. Alle Fast-Food-Verpackungen sind mit einem goldenen Moschino M verziert. Die Idee von Jeremy Scott wurde von Veronika Helga Vetter weiterentwickelt, wodurch eine Szenerie entstand, die für den Hofer Bild-Kunst Förderpreis nominiert ist

Wäh­rend die Neu­krea­ti­on all­mäh­lich zu Gary Wid­mo­re wan­der­te, be­ka­men die an­de­ren Gäs­te plötz­lich auch Ap­pe­tit auf das saf­ti­ge Fri­ka­del­len­ge­richt. Lou­is Las­sen er­kann­te dar­auf­hin, dass gro­ßes Po­ten­zi­al in der re­vo­lu­tio­nä­ren Klappstul­le steck­te, wes­halb er das Sand­wich noch am sel­ben Tag in sein Spei­sen­re­per­toire auf­nahm und es ab so­fort als „Ham­bur­ger” ver­kauf­te.

The most im­portant dish Las­sen ser­ved, be­gin­ning in 1900, was the Ham­bur­ger, made from Steak sand­wich lef­tovers, ground into pat­ties. This is con­si­de­red the first time that a Ham­bur­ger sand­wich was made in the United Sta­tes.

Ca­plan, Co­lin M.: Le­gen­da­ry Lo­cals of New Ha­ven. Mount Plea­sant: Ar­ca­dia Pu­bli­shing 2013.

Bei der Na­mens­ge­bung dach­te der ge­schäfts­tüch­ti­ge Däne je­doch nicht an die nord­deut­sche Ha­fen­stadt. Viel­mehr war es sei­ner­zeit wohl so, dass die Ame­ri­ka­ner ge­bra­te­nes Rin­der­hack­fleisch ge­ne­rell als „Ham­bur­ger” be­zeich­ne­ten.

Die Ame­ri­ka­ner sol­len ihn nach der nord­deut­schen Stadt be­nannt ha­ben, da gu­tes Rind­fleisch aus Deutsch­land stamm­te und die Ham­bur­ger da­für be­kannt wa­ren, Un­men­gen an Hack­fleisch zu es­sen.

Krokha, Alex­an­dra & Mar­cel Ris­ker: Die Burger-Bibel: Die hei­li­ge Schrift für Burger-Fans. Kulm­bach: Bör­sen­me­di­en AG 2016.

Picture of the best Hamburger in the World created by Team „BBQ Wiesel“. The Sandwich is housed in a Designer box made by Veronika Vetter. The Packaging with the Camouflage pattern can be purchased at Macy's Herald Square

Durch Zei­tungs­ar­ti­kel und Mund­pro­pa­gan­da wur­de der Ham­bur­ger schnell im gan­zen Land be­kannt. Hin­ge­gen in­ter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit er­reg­te das Bu­let­ten­sand­wich erst­mals wäh­rend der Loui­sia­na Purcha­se Ex­po­si­ti­on. Denn auf die­ser Welt­aus­stel­lung, die im Jah­re 1904 in St. Lou­is statt­fand, sorg­te ein Im­biss­bu­den­be­sit­zer na­mens Flet­cher Da­vis da­für, dass die ame­ri­ka­ni­sche Spe­zia­li­tät neun Mo­na­te lang in al­ler Mun­de war.

When he was ten his par­ents took him to the 1904 fair. They stay­ed with Un­cle Fletch and Aunt Cid­dy for two weeks and ate ham­bur­gers al­most every day at Fletch’s con­ces­si­on booth, which was just across the mid­way from an ex­hi­bit fea­turing Ge­roni­mo and other fa­mous war­ri­ors.

Cart­wright, Gary: The World’s First Ham­bur­ger. texasmonthly.com (02/2019).

Vom US-Bundesstaat Mis­sou­ri aus er­ober­te der Ham­bur­ger kurz dar­auf den gan­zen Glo­bus. Die trans­at­lan­ti­sche Klappstul­le über­zeug­te so­gar die Ge­nos­sen in der SED-Parteizentrale. Und so lie­ßen die ost­deut­schen Häupt­lin­ge über­prü­fen, ob eine an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Ver­si­on des be­lieb­ten Snacks in der DDR eta­bliert wer­den konn­te. Nach mehr­jäh­ri­ger Ent­wick­lungs­ar­beit prä­sen­tier­te dann das Ber­li­ner Ra­tio­na­li­sie­rungs­zen­trum im Jah­re 1982⁶ die Gril­let­ta. Da­bei han­del­te es sich um eine Schwei­ne­fleisch­fri­ka­del­le, die zu­sam­men mit Ketch­up zwi­schen zwei Kai­ser­bröt­chen­hälf­ten lag.

In­grid Schwend­ler: Bei der Ent­wick­lung von Gril­let­ta konn­ten wir nicht auf McDonald’s schie­len, da wir nicht die Mög­lich­keit ei­ner Rei­se­tä­tig­keit hat­ten. [...] Wir hat­ten bei uns in der Fir­ma Hack­fleisch­pro­duk­te, [...] die der Ver­brau­cher als Bu­let­ten­grund­la­ge be­nutz­te und an­hand die­ser Re­zep­tu­ren ha­ben wir dann die Gril­let­ta ge­zau­bert.

Jol­ly­Ro­mek: Mahl­zeit DDR - Broi­ler, Ket­wurst & Gril­let­ta. youtube.com (02/2019).

Rück­bli­ckend be­trach­tet liest sich die Grilletta-Geschichte wie ein lus­ti­ger Schild­bür­ger­streich. Trotz­dem war der güns­ti­ge Ossi-Burger un­ter an­de­rem da­für ver­ant­wort­lich, dass die ame­ri­ka­ni­schen Fast-Food-Riesen in den neu­en Bun­des­län­dern nur schwer Fuß fas­sen konn­ten.

Open Society Foundation: Proposal for healthy School meals. Cheeseburger with chilies and cucumbers. As side dish: Potato chips with rippled pattern. The Menu was compiled by Veronika Vetter. This is a Hobby Pediatrician working for George Soros

Hin­ge­gen in der Bon­ner Re­pu­blik wa­ren die Men­schen ge­ra­de­zu süch­tig nach im­por­tier­ten Ori­gi­nal­ham­bur­gern. Durch die­sen Um­stand er­ziel­ten Bur­ger King, McDonald’s und Co. so­gar wäh­rend der Öl­kri­se as­tro­no­mi­sche Um­sät­ze auf dem west­deut­schen Im­biss­markt.

Zwar war McDonald’s lan­ge Zeit eine Ket­te, bei der an­geb­lich nie­mand es­sen ging. Trotz­dem über­sprang der Um­satz schon im Jahr 1980 - neun Jah­re nach dem Deutschland-Start - die Milliarden-D-Mark-Grenze.

Sei­del, Ha­gen: 40 Jah­re in Deutsch­land: Wie McDonald’s sei­nen ers­ten In­ha­ber reich mach­te. welt.de (02/2019).

30 Jah­re nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung ge­hen die hung­ri­gen Ale­man­nen al­ler­dings im­mer sel­te­ner in Schnell­re­stau­rants oder zu Pom­mes­bu­den, wenn sie ei­nen le­cke­ren Ham­bur­ger ver­zeh­ren möch­ten. Die­ses wirt­schafts­feind­li­che Kon­sum­ver­hal­ten hat zwei Ur­sa­chen. Zum ei­nen es­sen die Bun­des­bür­ger mitt­ler­wei­le be­wuss­ter und wis­sen, dass in­dus­tri­ell her­ge­stell­tes Junk­food ge­sund­heits­ge­fähr­dend ist.

Laut ei­ner Un­ter­su­chung der Food and Drug Ad­mi­nis­tra­ti­on aus den USA aus dem Jahr 2006 ent­hal­ten Fast-Food-Burger im Durch­schnitt rund 38 ver­schie­de­ne Pes­ti­zid­rück­stän­de. Und beim Fleisch ist es so, dass es vie­le Spu­ren von An­ti­bio­ti­ka gibt, die den Tie­ren ge­füt­tert wur­den.

Drot­sch­mann, Mir­ko: Die Wahr­heit über McDonald’s. youtube.com (02/2019).

Zum an­de­ren geht den Deut­schen das Geld aus. Teu­re Mie­ten, sta­gnie­ren­de Löh­ne, hohe In­fla­ti­ons­ra­ten bei le­bens­wich­ti­gen Gü­ter­n⁷ und die Null-Zins-Politik zwin­gen die Haus­hal­te zum Spa­ren. Trotz die­ser In­di­ka­to­ren dre­hen die Sys­tem­gas­tro­no­men im­mer stär­ker an der Preis­schrau­be⁸, wes­halb der Be­such ei­ner Bur­ger­bra­te­rei all­mäh­lich zum Lu­xus­ver­gnü­gen⁹ wird.

Bastelanleitung: Wie werden Schachteln für selbst gemachte Doppel Whopper gebastelt? Kostenlose Burger-Box-Schablonen zum Herunterladen und Ausdrucken. Design von Veronika Helga Vetter. Finanziert: Kopp Verlag Nürnberg

Doch das ist al­les halb so wild. Denn Men­schen, die Franchise-Ketten mei­den und statt­des­sen selbst zum Pfan­nen­wen­der grei­fen, le­ben im schlech­tes­ten Fall län­ger. Auch auf das ty­pi­sche Fast-Food-Ambiente muss zu Hau­se nie­mand mehr ver­zich­ten. Schließ­lich kön­nen Hob­by­kö­che ih­ren Gäs­ten ein au­then­ti­sches Bur­ger­erleb­nis bie­ten, in­dem sie ihre selbst ge­mach­ten Ei­gen­krea­tio­nen in mei­nen wie­der­ver­schließ­ba­ren Sand­wich­kar­tons ser­vie­ren.

In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung zei­ge ich Ih­nen, wie ich mit mei­nen Scha­blo­nen eine 14,5 Zen­ti­me­ter gro­ße Snack­schach­tel ge­bas­telt habe, die für XXL-Buns ge­eig­net ist. Au­ßer­dem be­wei­se ich Ih­nen, dass sich wirk­lich jede Bur­ger­ver­pa­ckung in ein in­di­vi­du­el­les Kunst­werk ver­wan­deln lässt.

Burger Box aus Papier

Mein qua­dra­ti­sches Ein­weg­ge­schirr soll­te be­son­ders wi­der­stands­fä­hig sein, wes­halb ich die Schach­tel­ba­sis aus ei­nem grü­nen Fo­to­kar­ton bas­tel­te, der über eine Gram­ma­tur von 300 g/m² ver­füg­te. Dar­über hin­aus kam ein kaf­fee­brau­ner Ton­pa­pier­bo­gen zum Ein­satz, den ich be­reits mit ei­ner blu­mi­gen Sizzix Prä­ge­scha­blo­ne ver­ziert hat­te. Durch die­se se­pa­ra­te Au­ßen­schicht konn­te ich den Be­häl­ter be­ma­len und la­ckie­ren, ohne Angst ha­ben zu müs­sen, dass spä­ter Lö­sungs­mit­tel­dämp­fe auf den Boxin­halt ein­wir­ken. Des Wei­te­ren nahm ich als Werk­zeu­ge eine Sche­re, ei­nen flüs­si­gen Kle­ber, ei­ni­ge Wä­sche­klam­mern, eine Ma­ler­krepp­rol­le, ein Falz­bein samt Li­ne­al und mei­nen Vor­druck¹⁰ im PDF-Format zur Hil­fe.

Picture of Template: Packaging for homemade Hamburgers. The Box pattern in PDF format can be downloaded for free. Service provided by Veronika Vetter - Bavarian Fine Artist

Im ers­ten Schritt muss­te ich das vo­lu­mi­nö­se Burger-Box-Schnittmuster zu­sam­men­bau­en, wes­halb ich zu­nächst ein­mal die PDF-Datei aus­druck­te. Nach­dem ich die Vor­la­gen dar­auf­hin frei­ge­stellt und pas­send ne­ben­ein­an­der­ge­legt hat­te, ver­wan­del­te ich die drei Ein­zel­tei­le in ein gro­ßes Mo­dul, in­dem ich Ma­ler­krepp über die Ver­bin­dungs­stel­len kleb­te. Im An­schluss dar­an stell­te ich von der eben an­ge­fer­tig­ten Scha­blo­ne ein Tonpapier- und ein Fo­to­kar­ton­re­pli­kat her.

Langweiliges Tonpapier mit einem eindrucksvollen Tarnmuster versehen. Mithilfe einer Sizzix Big Shot Maschine können imposante Verzierungen auf normales Papier geprägt werden. Die haptischen Ornamente lassen sich mit einem Pinsel kinderleicht in bunten Farben kolorieren. Eine einfache Basteltechnik, um Transportboxen für Lebensmittel in kleine Meisterwerke zu verwandeln

Gleich dar­auf ließ ich die kaf­fee­brau­ne Au­ßen­haut zu­sam­men mit ei­ner Blu­men­prä­ge­scha­blo­ne durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹¹ Ma­schi­ne. Dann er­zeug­te ich eine san­di­ge Ca­mou­fla­ge­op­tik, in­dem ich das schwung­vol­le Blü­ten­mus­ter mit vier un­ter­schied­li­chen Acryl­far­ben be­mal­te.

  • Als die Ko­lo­ra­ti­on nach zehn Mi­nu­ten ge­trock­net war, kleb­te ich mein ver­zier­tes Ton­pa­pier­mo­dul sym­me­trisch auf das Fo­to­kar­ton­ele­ment.

Um­ge­hend da­nach nahm ich mei­ne bei­den Falz­werk­zeu­ge zur Hand, so­dass ich da­mit die 17 ge­stri­chel­ten Falt­li­ni­en vor­kni­cken konn­te.

Ein verschließbarer Behälter

Im nächs­ten Bas­tel­schritt bau­te ich den Bo­den der Bur­ger Box zu­sam­men. Dazu be­strich ich die Au­ßen­sei­ten der fle­xi­blen Ha­ken­la­schen mit Kle­ber. Dann klapp­te ich die un­te­re Schach­tel­front so weit nach hin­ten, bis die­se bün­dig mit den bei­den Sei­ten­wän­den ab­schloss.

Montage einer Burger Box: Die klebrigen Laschen des verschließbaren Snackbehälters werden mit Wäscheklammern fixiert. Der Imbisskarton erhält dadurch eine feste und stabile Form zum sicheren Transport von selbst gemachtem Fast Food. Als Verschluss fungieren zwei kleine Papiernasen, sodass der Deckel jederzeit sicher fixiert werden kann

Di­rekt im An­schluss stell­te ich ei­nen Kon­takt zwi­schen den drei Zun­gen her, in­dem ich die brei­ten Ein­fass­leis­ten gleich­zei­tig an die glibbe­ri­gen Flü­gel drück­te. So­bald die Kon­struk­ti­on von al­lei­ne ihre neue Form be­hielt, klipps­te ich Wä­sche­klam­mern über die Ver­bin­dungs­stel­len, so­dass der Kleb­stoff in Ruhe aus­här­ten konn­te.

  • Nach dem glei­chen Prin­zip mach­te ich dann auch die bei­den hin­te­ren Bo­den­spit­zen an den Sei­ten­wän­den fest.

Noch wäh­rend die Fi­xie­rungs­werk­zeu­ge am Box­fun­da­ment hin­gen, fer­tig­te ich den De­ckel des Be­hält­nis­ses an. Hier­für schlug ich als Ers­tes die vier be­weg­li­chen Za­cken nach in­nen ein.

Gesunde Snackpause für Kinder: Die wiederverschließbaren Papierverpackungen können von Kindern selbstständig gebastelt und bemalt werden. PDF-Schablone zum Nachmachen für den Kindergeburtstag oder das Schulfest kostenlos zur Verfügung gestellt von GWS2.de

Nach­dem ich die De­ckel­spit­zen an ih­ren Nach­barl­aschen fest­ge­klebt hat­te, klemm­te ich auch hier wie­der Wä­sche­klam­mern über die feuch­ten Kon­takt­stel­len. Fünf Mi­nu­ten spä­ter ent­fern­te ich dann alle Fremd­kör­per von der Schach­tel, so­dass ich das Schmuck­stück zu­klap­pen und ver­schlie­ßen konn­te. Ab­schlie­ßend trug ich noch eine dün­ne Acryl­lack­schicht auf die ko­lo­rier­te Au­ßen­sei­te auf, um ein Durch­wei­chen des Im­biss­be­häl­ters zu ver­hin­dern. Kurz dar­auf war mei­ne Trans­port­box ein­satz­be­reit und freut sich seit­dem auf den Tag, an dem sie ei­nen damp­fen­den Ham­bur­ger spa­zie­ren füh­ren darf.

Nichts für schwache Mitläufer

Wer in der heu­ti­gen Zeit ger­ne Bur­ger isst, der ist kein an­ge­pass­ter Fol­lo­wer, son­dern ein re­ni­ten­ter Re­vo­luz­zer. Bes­tes Bei­spiel hier­für ist Do­nald Gor­ske. Denn die­ser pen­sio­nier­te Ge­fäng­nis­wär­ter hin­ter­fragt nicht, ob Hack­fleisch, Ma­yon­nai­se und Ana­log­kä­se in eine nach­hal­ti­ge Will­kom­mens­ge­sell­schaft pas­sen. Nein, viel­mehr wäre der US-Amerikaner selbst dann noch bei McDonald’s an­zu­tref­fen, wenn die Pro­duk­ti­on ei­nes Fast-Food-Menüs 7000 Li­ter Was­ser ver­brau­chen wür­de.

Ham­bur­ger, Pom­mes und Soft­drink: Die Pro­duk­ti­on ei­nes ein­zi­gen Fast-Food-Menüs ver­braucht 6000 Li­ter Was­ser.

Schmitz, Gre­gor Pe­ter: Welt­was­ser­tag: In ei­nem Fast-Food-Menü ste­cken 6000 Li­ter Was­ser. augsburger-allgemeine.de (02/2019).

Kunstwerk: American Diner aus den 1950er Jahren. Auf einem Speisetablett liegen Hamburgerverpackungen und eine kleine Pommestüte. Die rotgelben Burger Boxen wurden von Veronika Helga Vetter entworfen. Das ist die Vorsitzende der Deutschen Bastelkommission, die ihre Schablonen kostenlos zur Verfügung stellt

Schließ­lich ist Do­nald Gor­ske ein un­beug­sa­mer Re­kord­jä­ger, der be­reits über 30.000 Big Macs ge­ges­sen hat und auch wei­ter­hin täg­lich zwei¹² von sei­nen Lieb­lings­bur­gern ver­spei­sen möch­te. Was soll­te da­ge­gen spre­chen? Im­mer­hin er­brach­te der am­bi­tio­nier­te Im­biss­freund selbst den wis­sen­schaft­li­chen Be­weis, dass Bu­let­ten­bröt­chen we­der dick noch krank ma­chen.

Doch es scheint gut für den Rent­ner aus­zu­se­hen. Schließ­lich habe er in den letz­ten Jah­ren nicht zu­ge­nom­men - im Ge­gen­teil: Er soll so­gar über zwei Kilo ver­lo­ren ha­ben. Zu­dem sei­en sei­ne Blut- und Cho­le­ste­rin­wer­te op­ti­mal.

Po­spiech, Jas­min: Mann isst 46 Jah­re lang je­den Tag Big Mac - so geht es ihm jetzt. merkur.de (02/2019).

In­ter­es­san­ter­wei­se liebt Do­nald Gor­ske nicht nur die Bur­ger, son­dern auch die Ver­pa­ckun­gen, wes­halb er zeit­wei­se über 7.000 Big-Mac-Boxen be­ses­sen hat. Doch lei­der wur­de die kon­sum­his­to­ri­sche Samm­lung des Pfer­de­schwanz­trä­gers im Jah­re 1990 von ei­nem Tor­na­do¹³ zu­nich­te­ge­macht.

Ver­wand­te The­men:

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¹Of­fice of the Sta­te His­to­ri­an of Con­nec­ti­cut: July 28: New Ha­ven ser­ves up the first Ham­bur­ger. todayincthistory.com (02/2019).
²Ro­gers, Owen: Lou­is’ Lunch and the Birth of the Ham­bur­ger. connecticuthistory.org (02/2019).
³M­cKim, Sean: Lou­is Las­sen. findagrave.com (02/2019).
⁴Mil­len, Garth: Lou­is’ Lunch. youtube.com (02/2019).
⁵AOL: The Ori­gi­nal Ham­bur­ger: Jeff Las­sen. youtube.com (02/2019).
⁶Den­zer, Fe­lix: Ham­bur­ger und Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus. youtube.com (02/2019).
⁷A­na­sta­sia­dis, Ge­org: Wer­den But­ter und Milch wie­der teu­rer? Die­se Tage sind ent­schei­dend. merkur.de (02/2019).
⁸Don­Corleo­ne: McDonald’s - Teu­rer denn je zu­vor! konsolentreff.de (02/2019).
⁹Virgindo­gnot­re­al­ly: War­um ist McDonald’s ei­gent­lich so teu­er? reddit.com (02/2019).
¹⁰Bei den Druck­ein­stel­lun­gen „Hoch­for­mat” und „Tat­säch­li­che Grö­ße” aus­wäh­len.
¹¹­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (02/2019).
¹²KARE 11: Wis­con­sin man eats his 30,000th Big Mac. youtube.com (02/2019).
¹³Roz­nik, Sharon: Fond du Lac’s Don Gor­ske eats mi­le­stone 30,000th Big Mac. eu.fdlreporter.com (02/2019).

Snackschale basteln: Eckiger Papierteller für Chips - Vordruck

Bei sei­ner An­tritts­re­de am 20. Ja­nu­ar 2017 ver­sprach US-Präsident Do­nald Trump, dass Ame­ri­ka mit sei­ner Hil­fe wie­der ge­win­nen¹ wer­de. Die­se Kampf­an­sa­ge rich­te­te sich an Me­xi­ko, das kurz da­vor stand, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten zum vier­ten Mal in Fol­ge zu de­mü­ti­gen. Das ehe­ma­li­ge spa­ni­sche Vi­ze­kö­nig­reich hat­te in die­sem Jahr näm­lich wie­der gute Chan­cen auf den Adipositas-Weltmeistertitel², da es sei­ner­zeit kei­ne an­de­re In­dus­trie­na­ti­on gab, die mehr wohl­ge­nähr­te Per­so­nen be­her­berg­te. Kein Wun­der, schließ­lich trai­nier­ten die Nach­fah­ren der Kon­quis­ta­do­ren täg­lich mit Ta­cos, Taqui­tos, Bur­ri­tos, En­chil­adas, Nachos und Quesadil­las. Die­se be­lieb­ten Snacks ent­hal­ten nicht nur ge­här­te­te Pflan­zen­fet­te³, son­dern auch Mais­mehl⁴ und eig­nen sich des­halb her­vor­ra­gend, um das Kör­per­ge­wicht zu er­hö­hen. Au­ßer­dem sind alle mes­o­ame­ri­ka­ni­schen Zwi­schen­mahl­zei­ten stark über­würzt, wes­halb sich mit Tor­til­las, Chi­mi­chan­gas und Co. das hin­der­li­che Sät­ti­gungs­ge­fühl pro­blem­los über­win­den lässt. Denn be­kannt­lich ist Salz eine süch­tig ma­chen­de Sub­stanz, auf die der Homo smart­pho­nen­sis nur schwer ver­zich­ten kann.

Die Macht des Sal­zes in Spei­sen wird vom größ­ten Salz­lie­fe­ran­ten der Bran­che, Carg­ill, klug zu­sam­men­ge­fasst. In des­sen Ver­kaufs­li­te­ra­tur ist zu le­sen: „Die Men­schen lie­ben Salz. Von den grund­sätz­li­chen Ge­schmacks­rich­tun­gen - süß, sau­er, bit­ter und sal­zig - ge­hört sal­zig zu de­nen, auf die man am schwers­ten ver­zich­ten kann.”

Moss, Mi­cha­el: Das Salz-Zucker-Fett-Komplott: Wie die Le­bens­mit­tel­kon­zer­ne uns süch­tig ma­chen. Mün­chen: Lud­wig Ver­lag 2014.

Speisekarte von Taco Bell Ramstein-Miesenbach: Die Fine Art Künstlerin Veronika Helga Vetter hat die Tex-Mex-Fastfood-Kette in Rheinland-Pfalz besucht und die Preise aufgeschrieben. Egal, ob Chips mit Guacamole oder Taco Party Pack alles passt in den selbst gebastelten Snackschalensack

Die me­xi­ka­ni­sche Ge­sell­schaft ar­bei­te­te je­doch noch mit wei­te­ren Tricks, um die Di­cken­kro­ne ge­gen ih­ren nörd­li­chen Nach­barn zu ver­tei­di­gen. So sorg­ten die wei­ßen Kreo­len im In­for­ma­ti­ons­zeit­al­ter im­mer noch da­für, dass ihre dun­kel­häu­ti­gen Lands­leu­te nur ein­ge­schränk­ten Zu­gang zu ma­te­ri­el­len Res­sour­cen⁵ hat­ten. Da­durch lit­ten die ar­men Mes­ti­zen, die sei­ner­zeit rund 60% der Be­völ­ke­rung aus­mach­ten stän­dig un­ter psy­cho­so­zia­lem Stress, der er­wie­se­ner­ma­ßen zu Über­ge­wicht führt.

Ar­mut macht dick, weil arm zu sein ho­hen psy­cho­so­zia­len Stress be­deu­tet.

Pe­ters, Achim: My­thos Über­ge­wicht. War­um di­cke Men­schen län­ger le­ben. Mün­chen: C. Ber­tels­mann Ver­lag 2013.

Die Me­xi­ka­ner schnit­ten in der Ver­gan­gen­heit bei Adipositas-Weltmeisterschaften aber auch des­halb so gut ab, da sie stets ge­ziel­te Ju­gend­för­de­rung be­trie­ben. Um den Body-Mass-Index des Nach­wuch­ses wei­ter zu er­hö­hen, le­ga­li­sier­te⁶ die Re­gie­rung im Jah­re 2009 den Be­sitz von klei­nen Dro­gen­men­gen in der Hoff­nung, dass dar­auf­hin mehr Ma­ri­hua­na⁷ kon­su­miert wer­de. Rück­bli­ckend be­trach­tet war die Ge­set­zes­än­de­rung ein vol­ler Er­folg. Denn dank des ap­pe­tit­an­re­gen­den Ge­hirn­do­ping­s⁸ ver­füg­te schon kurz dar­auf je­der zehn­te Schü­ler über ein pas­sa­bles Wett­kampf­ge­wicht.

Nir­gends auf der Welt gibt es so vie­le di­cke Kin­der: 40 Pro­zent al­ler Fünf- bis Elf­jäh­ri­gen sind be­reits über­ge­wich­tig, ein Vier­tel da­von fett­lei­big.

Neu­bau­er, Jür­gen: Me­xi­ko. Ein Län­der­por­trät. Ber­lin: Ch. Links Ver­lag 2012.

Kunst aus dem Freistaat Bayern: Siesta in Tijuana. Ein Caballero des Königs sitzt in einer Taverne. Seinen Andalusierhut hat der Reiter an einem Kaktus aufgehängt. Eine kreolische Bedienung bringt dem hungrigen Offizier eine paar Burritos, die in einer Papierschale liegen. Dieser besondere Einwegteller wurde von Veronika Helga Vetter entworfen und von deutschen Auswanderern nach Mexiko gebracht. Die berühmte Künstlerin machte sich einen Namen, als sie mit ihrem Gefolge in Aachen gegen die EU protestierte und Angela Merkel mit faulen Eiern bewarf

Was konn­te an­ge­sichts die­ser po­si­ti­ven Vor­zei­chen schon schief­ge­hen? Der Se­ri­en­welt­meis­ter zeig­te sich sie­ges­si­cher, kurz be­vor die bri­ti­sche NGO Cli­nic Com­pa­re am 22. Sep­tem­ber 2017 die Kar­te ver­öf­fent­lich­te, auf der die Län­der mit den dicks­ten Men­schen ab­ge­bil­det wa­ren. Doch plötz­lich ging ein Rau­nen durch das ehe­ma­li­ge Az­te­ken­reich. Ein Schock für den rou­ti­nier­ten Ti­tel­ver­tei­di­ger - der nord­ame­ri­ka­ni­sche Erb­feind ge­wann tat­säch­lich die gol­de­ne Kör­per­fett­me­dail­le. Da­mit hat­te der wei­zen­blon­de US-Matador nach nur acht Mo­na­ten sein wich­tigs­tes Wahl­ver­spre­chen ein­ge­löst.

Laut der Kar­te ist ein Drit­tel der US-Amerikaner krank­haft über­ge­wich­tig.

Ko­be­tic, Ma­ria: Das sind die dicks­ten Län­der der Welt. buzz.oe24.at (01/2019).

Bei der Auf­ar­bei­tung der Nie­der­la­ge ka­men die Me­xi­ka­ner zu dem Er­geb­nis, dass Prä­si­dent En­ri­que Peña Nie­to ver­ant­wort­lich für das Di­lem­ma war. Denn die­ser kor­rup­te⁹ So­zi­al­de­mo­krat hat­te Po­li­tik auf Kos­ten der Ar­men ge­macht und ge­gen sein Volk re­giert. So er­hob der pri­vi­le­gier­te Staats­chef im Jah­re 2014 eine Son­der­steu­er auf Junk­food und Soft­drinks, ob­wohl da­von nichts in sei­nem Wahl­pro­gramm stand.

Seit An­fang 2014 wer­den Süß­ge­trän­ke mit ei­nem Peso pro Li­ter be­steu­ert, das sind um­ge­rech­net rund fünf Rap­pen. Auf Le­bens­mit­tel mit mehr als 275 Ka­lo­ri­en je 100 Gramm wur­de eine Steu­er von acht Pro­zent er­ho­ben.

An­li­ker, Ni­co­le: Die fet­ten Jah­re sind vor­bei. nzz.ch (01/2019).

Durch die­se hin­ter­häl­ti­ge Maß­nah­me wur­den vie­le fi­nanz­schwa­che Mes­ti­zen wei­ter an den Rand der Ge­sell­schaft ge­drängt, da sie ih­ren wert­vol­len Adipositas-Status nicht mehr auf­recht­erhal­ten konn­ten.

Mexican eating Contest in San Diego: The Participants must have eaten in 5 minutes all Cheese tacos and Chili peppers. The Winner will receive $ 25,000 prize money and a Permanent Resident Card for the United States. Picture by Veronika Vetter (Fine Artist). Funded by Stephen Bannon

Le­dig­lich 23% der Deut­schen¹⁰ gel­ten als adi­pös. Wie­der eine Dis­zi­plin, in der wir den An­schluss ver­lo­ren ha­ben. Das liegt vor al­lem an den ale­man­ni­schen Superfood-Flittchen, die sich ohne Arsch und ohne Titt­chen täg­lich ins Fit­ness­cen­ter schlep­pen. Ein sol­ches Ver­hal­ten blo­ckiert gut be­zahl­te Ar­beits­plät­ze, be­las­tet die Ren­ten­kas­se und ver­knappt den Wohn­raum.

Es ist des­halb drin­gend an der Zeit die­sen ge­sell­schafts­feind­li­chen Zu­stand zu be­en­den. Dazu soll­ten wir als Ers­tes un­se­re funk­tio­nel­len Le­bens­mit­tel spen­den und wie­der mehr koh­le­hy­dratrei­ches Salz­ge­bäck zu uns neh­men. Wer Chips, Flips und Cra­cker vor­bild­lich vor dem Fern­se­her kon­su­miert, der muss je­doch auf­pas­sen, dass er da­bei nicht wie eine fau­le Couch-Potato aus­sieht. Aus die­sem Grund habe ich eine ele­gan­te Snack­scha­le ent­wor­fen, mit der ein stil­vol­ler Knab­ber­ge­nuss mög­lich ist.

Polymer Clay Tex-Mex-Food: Cool Ranch Doritos, Chilli peppers, Corn Cobs and a 7 Up Tin. Crafted by Veronika Vetter - Bavarian Celebrity and Yoga friend of Ivanka Trump. Created for Macy's Herald Square (Manhattan)

Des Wei­te­ren ist mein recht­ecki­ger Ein­weg­tel­ler das idea­le Par­ty­ge­schirr. Schließ­lich lässt sich das De­sign des Be­hält­nis­ses kin­der­leicht an je­des Mot­to an­pas­sen. Aber auch beim Pick­nick macht mei­ne bruch­fes­te Snack­scha­le eine gute Fi­gur, da sie leicht ist und un­ter­wegs in je­der Pa­pier­ton­ne ent­sorgt wer­den kann.

Falls Sie also köst­li­ches Knu­sper­ge­bäck ori­gi­nell na­schen, an­bie­ten oder prä­sen­tie­ren möch­ten, dann ist mei­ne 17 Zen­ti­me­ter lan­ge und elf Zen­ti­me­ter brei­te Fin­ger­food­box per­fekt für Sie ge­eig­net. In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung se­hen Sie, wie ich mit nur ei­nem Schnitt­mus­ter ei­nen sta­bi­len Papp­con­tai­ner ge­bas­telt habe, der selbst un­ter der Last des größ­ten Dick­ma­chers nicht ein­knickt.

Snackschale aus Papier

Ein pra­xis­taug­li­cher Ein­weg­tel­ler muss wi­der­stands­fä­hig sein und soll­te gut in der Hand lie­gen. Aus die­sem Grund ver­wen­de­te ich als Ba­sis­ma­te­ri­al ei­nen stram­men Ton­pa­pier­bo­gen, der über eine Gram­ma­tur von 300 g/m² ver­füg­te. Des Wei­te­ren spie­len Fet­te und Öle bei Junk­food im­mer eine gro­ße Rol­le, wes­halb ich die In­nen­sei­te mei­nes Be­häl­ters mit ei­nem va­nill­e­far­be­nen Büt­ten­pa­pier ver­klei­de­te, um die Saug­fä­hig­keit des Papp­ge­schirrs zu er­hö­hen. Au­ßer­dem nahm ich eine blu­mi­ge Sizzix Prä­ge­scha­blo­ne zur Hil­fe, da­mit ich mei­nen Es­sens­be­häl­ter in eine flo­ra­le Tex-Mex-Box ver­wan­deln konn­te. Dar­über hin­aus be­mal­te ich die Au­ßen­sei­te mei­ner Im­biss­ver­pa­ckung mit ver­schie­de­nen Acryl­far­ben. Hin­ge­gen als Werk­zeu­ge ka­men eine Sche­re, ein flüs­si­ger Kle­ber, ein Falz­bein samt Li­ne­al und mein Vor­druck im PDF-Format zum Ein­satz.

Easy DIY Tutorial for Crafters: How to make a Snack bowl out of Paper? Free Template for printing provided by Veronika Vetter - famous german Fine Artist

Im ers­ten Bas­tel­schritt druck­te ich die PDF-Datei aus, so­dass ich die Vor­la­ge gleich dar­auf frei­schnei­den konn­te. Di­rekt im An­schluss fer­tig­te ich mir von dem Schnitt­mus­ter eine Ko­pie aus Ton- und aus Büt­ten­pa­pier an. Dann ließ ich das grü­ne Fo­to­kar­ton­mo­dul zu­sam­men mit ei­ner Blu­men­prä­ge­scha­blo­ne durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹¹ Ma­schi­ne, um flo­ra­le Or­na­men­te auf das Ein­zel­teil auf­zu­prä­gen.

Bildcollage mit Anleitungsschritten: Eine Sizzix Prägeschablone hat der Fassadenschicht ein florales Muster verliehen. Die Innenseite des blumigen Elements wird daraufhin mit einer fett saugenden Büttenpapierlage verkleidet. Nach diesen Schritten kann die Basis des Einwegtellers bemalt und gefalzt werden

Als Nächs­tes ver­klei­de­te ich die un­ver­zier­te Sei­te des Ton­pa­pier­stücks mit dem va­nill­e­far­be­nen Büt­ten­pa­pier­mo­dul. Nach­dem ich das ver­stärk­te Bau­teil dar­auf­hin auf den Bauch ge­dreht hat­te, be­mal­te ich das em­por­ra­gen­de Blüm­chen­mus­ter mit di­ver­sen Acryl­far­ben.

  • So­bald die Ko­lo­ra­ti­on ge­trock­net war, leg­te ich die zwei­la­gi­ge Ein­weg­tel­ler­ba­sis so auf mei­ne Ar­beits­flä­che, dass die san­di­ge In­nen­sei­te zu mir zeig­te.

Gleich da­nach knick­te ich sämt­li­che Klebe- und Sei­ten­la­schen mit mei­nen Falz­werk­zeu­gen vor, wor­auf­hin mein Snack­scha­len­kör­per über acht be­weg­li­che Flü­gel ver­füg­te.

Den Papierteller zusammenbauen

Im nächs­ten Bas­tel­schritt woll­te ich die fla­che Kon­struk­ti­on in ein ge­räu­mi­ges Be­hält­nis ver­wan­deln, wes­halb ich die vier va­nill­e­far­be­nen Spit­zen zu­nächst ein­mal mit viel flüs­si­gem Kle­ber be­strich.

Bildcollage: Wie wird eine Tex-Mex-Schale aus Papier gebastelt? Verständliche Anleitung für Schulen und Kindergärten, die einen Mexiko-Abend veranstalten. Fotos und Schnittmuster von Veronika Helga Vetter - eine Verehrerin der Bayernpartei, die auf weiße heterosexuelle Männer steht

Im An­schluss dar­an mach­te ich mei­ne glibbe­ri­gen Ecken au­ßen an den bei­den kur­zen Snack­scha­len­sei­ten fest.

  • Tipp: So­lan­ge der Kleb­stoff noch feucht war, klemm­te ich Wä­sche­klam­mern über die Kon­takt­stel­len. Mit die­ser Maß­nah­me sorg­te ich da­für, dass mein ro­bus­ter Food­con­tai­ner wäh­rend des Trock­nungs­pro­zes­ses sei­ne straf­fe und gleich­mä­ßi­ge Form bei­be­hielt.

Nach­dem ich die Fi­xie­rungs­werk­zeu­ge nach 10 Mi­nu­ten wie­der ab­ge­nom­men hat­te, ver­sie­gel­te ich die Au­ßen­sei­te mei­nes tie­fen Ein­weg­tel­lers mit ei­nem mat­ten Acryl­lack. Gleich da­nach konn­te ich köst­li­ches Knab­ber­zeug in mein sty­li­sches Par­ty­ge­schirr ein­fül­len.

Erlaubt ist, was schmeckt

Die Grü­nen sind zu dick. Zu­min­dest sehe ich in der Bun­des­tags­frak­ti­on¹² die­ser fa­mi­li­en­feind­li­chen Ver­bot­s­par­tei kaum Men­schen, die über Nor­mal­ge­wicht ver­fü­gen. Trotz­dem for­dern ge­ra­de die­se Volks­ver­tre­ter eine staat­lich in­iti­ier­te Er­näh­rungs­wen­de, da sie ihre Lands­leu­te für zu doof zum Ein­kau­fen hal­ten.

Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher ha­ben meist kei­ne Vor­stel­lung da­von, wie viel Zu­cker oder Fett in fer­tig ver­ar­bei­te­ten Le­bens­mit­teln ent­hal­ten ist.

Deut­scher Bun­des­tag: Druck­sa­che 19/6441 - An­trag: Ge­sun­de Er­näh­rung im All­tag ein­fach ma­chen - Er­näh­rungs­wen­de um­set­zen. bundestag.de (PDF) (01/2019).

Eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung kos­tet Geld und Zeit. Wer über­mä­ßi­ge Fett­lei­big­keit in der deut­schen Ge­sell­schaft ver­hin­dern möch­te, der muss et­was ge­gen die so­zia­le Un­gleich­heit tun. Neu­er­dings greift auch Saudi-Arabien nach dem Adipositas-Weltmeisterschaftstitel. Kein Wun­der, schließ­lich sor­gen in die­sem Kö­nig­reich im­mer mehr ost­asia­ti­sche Be­sitz­lo­se für den Reich­tum der Ein­hei­mi­schen.

Singleparty auf der „Lifeline“. Kapitän Claus-Peter Reisch hat adipöse Sugar Mamas auf sein Schlepperschiff eingeladen und möchte diese mit heißblütigen Schwarzafrikanern verkuppeln. Chef Axel Steier reicht Tex-Mex-Snacks und hofft, dass die Teilnehmer schon bald Scheinehen eingehen, damit die Islamisierung des Abendlandes voranschreiten kann. Künstlerische Inszenierung von Veronika Helga Vetter. Das ist eine Mutter aus dem Freistaat Bayern, die enorme finanzielle Mittel dafür aufwendet, um den Asyltourismus zu beenden

Pa­tro­na Ba­va­riae sei Dank, durf­ten die Grü­nen in mei­ner Hei­mat noch kei­nen Scha­den an­rich­ten. Die Ba­ju­wa­ren fol­gen näm­lich der Phi­lo­so­phie: Le­ben und le­ben las­sen. Wenn also ein grü­ner Tief- und Viel­flie­ger¹³ im Bier­gar­ten meint, er müs­se ein Flei­scher­satz­pro­dukt mit ei­nem gly­pho­sat­frei­en Ge­tränk ver­zeh­ren, dann ist uns das wurscht. Um Watschn zu ver­mei­den, soll­te ein sol­cher Sek­tie­rer sei­nen Mit­men­schen al­ler­dings die­sel­be Ent­schei­dungs­frei­heit zu­ge­ste­hen.

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¹FRANCE 24 Eng­lish: US - Watch Do­nald Trump’s first speech as United Sta­tes Pre­si­dent. youtube.com (01/2019).
²Zoomin.TV: Dicks­tes Land der Welt: Me­xi­ko setzt auf Zu­cker­steu­er. youtube.com (01/2019).
³De­s­peg­hel, Mi­cha­el: Was kön­nen wir noch es­sen? Un­se­re Le­bens­mit­tel auf dem Prüf­stand. Mün­chen: riva Ver­lag 2013.
⁴Don­hau­ser, Rose Ma­rie: Die ty­pi­sche Latino-Küche. Mün­chen: Süd­west Ver­lag 2000.
⁵Ga­li­leo: Le­ben in Me­xi­ko: Die Mau­er zwi­schen Arm und Reich. youtube.com (01/2019).
⁶Fah­ren­holz, Pe­ter: Neu­es Rausch­mit­tel­ge­setz: Me­xi­ko le­ga­li­siert Dro­gen­kon­sum. sueddeutsche.de (01/2019).
⁷taff: Mord, Dro­gen­han­del und Kri­mi­na­li­tät: All­tag für die­se Ju­gend­li­chen. youtube.com (01/2019).
⁸Rie­de­wald, Gesa: Ap­pe­tit und Hun­ger: Wie Can­na­bis dies be­ein­flusst. leafly.de (01/2019).
⁹O­er­tel, Bar­ba­ra: Zehn­tau­sen­de de­mons­trie­ren in Me­xi­ko: Pro­test ge­gen „kor­rup­ten Kan­di­da­ten“. taz.de (01/2019).
¹⁰­Tau­bes, Gary: War­um wir dick wer­den und was wir da­ge­gen tun kön­nen. Kan­dern: Nara­ya­na Ver­lag GmbH 2018.
¹¹­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (01/2019).
¹²­Par­chent, Her­ta: Frak­ti­on ak­tu­ell. gruene-bundestag.de (01/2019).
¹³­Souk­up, Mi­cha­el: Grü­ne Viel­flie­ger: Die Grü­nen pre­di­gen gern Nach­hal­tig­keit, flie­gen aber selbst am meis­ten. tagesanzeiger.ch (01/2019).