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Grillmeister-Zertifikat zum Ausdrucken – die schönste Art, Männern einfach mal Danke zu sagen

Im Jahr 2019 ga­ben 95,8 %¹ der Deut­schen an, im Som­mer ger­ne zu gril­len. Und auch wenn die Be­geis­te­rung für den Volks­sport Gril­len seit­her leicht nach­ge­las­sen hat, ge­hört das ge­mein­sa­me Es­sen im Frei­en für die meis­ten zwi­schen Os­tern und Ok­to­ber fest dazu. Wäh­rend die Män­ner am liebs­ten selbst am Grill ste­hen und sich dem Feu­er wid­men, ver­bin­den Frau­en² mit dem Duft glü­hen­der Holz­koh­le ge­sel­li­ge Aben­de und in­ten­si­ve so­zia­le In­ter­ak­ti­on. Apro­pos: Ob­wohl die Leit­me­di­en seit Jah­ren nach­hal­ti­ges Gril­len mit Strom und Gas pro­pa­gie­ren, set­zen wei­ter­hin rund 60 % der Bun­des­bür­ger³ auf den gu­ten al­ten Holz­koh­le­grill.

ℹ️ Auch beim Fleisch­ver­zehr zeigt sich eine deut­li­che Dis­kre­panz zwi­schen öf­fent­li­cher Wahr­neh­mung und tat­säch­li­chem Ver­hal­ten. Rund 66 %⁴ der Deut­schen le­gen nach wie vor am liebs­ten Steak und Würst­chen auf den Grill. Eben­so er­freu­en sich ge­grill­ter Halloumi- und Fe­ta­kä­se gro­ßer Be­liebt­heit, wäh­rend Ge­mü­se und Flei­scher­satz­pro­duk­te wei­ter­hin die hin­te­ren Plät­ze der Ge­schmacks­ska­la be­le­gen.

Ko­chen ist an­ge­wand­te Na­tur­wis­sen­schaft – wes­halb mo­der­ne Män­ner⁵ ihre Gat­tin­nen in der Es­sens­zu­be­rei­tung zu­meist über­tref­fen. Für die Fa­mi­lie zu ko­chen ist eine Mi­schung aus Hob­by und Zu­nei­gung. Doch so­bald sich meh­re­re Her­ren der Schöp­fung um ein Feu­er ver­sam­meln, be­ginnt der ar­chai­sche Wett­be­werb um An­er­ken­nung. Der Be­sit­zer der Feu­er­stel­le ist der Grill­meis­ter, die männ­li­chen Gäs­te ge­ben sich als Be­ra­ter.

Vor einem warmen, natürlichen Hintergrund aus hellbrauner Korkplatte entfaltet sich eine Szene, die auf den ersten Blick schlicht wirkt und doch bei näherem Hinsehen eine liebevolle Inszenierung von Wertschätzung, Handwerk und Geselligkeit offenbart. Die feine, leicht unregelmäßige Struktur des Korks erinnert an handgefertigte Pinnwände aus früheren Zeiten – ein Hauch von Nostalgie, der sofort Vertrautheit schafft. Inmitten dieser warmen Fläche hebt sich ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen klar ab. Seine tiefe, satte Farbe wirkt erdend und elegant zugleich, als würde er das Herzstück dieses Arrangements bewusst schützen und hervorheben. Im Zentrum des Rahmens ruht ein vanillefarbenes Tonpapier mit einer Grammatur von 160 g/m² – spürbar hochwertig, fast schon samtig in seiner Anmutung. Dieses Papier trägt ein Zertifikat, das weit mehr ist als nur ein Stück bedrucktes Material: Es ist eine symbolische Auszeichnung für einen Grillmeister, für jemanden, der mit Hingabe einen Grillabend gestaltet, Menschen zusammenbringt und Genussmomente erschafft. Die Gestaltung des Zertifikats ist unverkennbar bayerisch inspiriert. Links und rechts rahmen weiß-blaue Säulen das Dokument ein, deren Farbspiel sofort an traditionelle Rauten und festliche Tischdecken erinnert. Über der markanten Überschrift thront ein kunstvoll adaptiertes Wappen: Anstelle klassischer Insignien kreuzen sich hier eine silberne Fleischgabel und ein Pfannenwender – eine charmante, augenzwinkernde Hommage an die Kunst des Grillens. Am unteren Rand des Zertifikats wacht der bayerische Löwe, kraftvoll und stolz, mit dem Wappen des Freistaats Bayern in seiner Tatze. Diese Darstellung verleiht dem Dokument eine fast zeremonielle Würde und hebt den „Grillmeister“ in eine Rolle, die Gemeinschaft, Tradition und Genuss miteinander verbindet. Es wird spürbar: Dieses Zertifikat ist nicht einfach nur ein Gag, sondern eine liebevolle Anerkennung für jemanden, der für andere den Grill anschmeißt und damit Momente schafft, die in Erinnerung bleiben. Die Szenerie wird durch kleine, aber fein gesetzte Details lebendig. Rechts oben auf dem Rahmen steht ein zierliches Bierglas, geformt wie ein klassischer Maßkrug, jedoch in Miniaturgröße von 0,2 cl. Darin schimmert ein helles Bier mit einer feinporigen Schaumkrone, die fast greifbar wirkt – frisch eingeschenkt, kühl und einladend. Schräg gegenüber, links unten, befindet sich ein selbstgebasteltes Schälchen aus Papier, verziert mit weiß-blauen Rauten. Darin liegt ein cremiger Obatzda, liebevoll angerichtet und garniert mit feinen Scheiben roter Zwiebel sowie einer kleinen Salzbrezel. Dieses Detail verleiht dem Bild nicht nur Farbe, sondern auch eine fast greifbare Sinnlichkeit – man meint beinahe, den würzigen Duft des Bierkäses und die frische Note der Zwiebeln wahrnehmen zu können. Die gesamte Komposition strahlt eine ruhige, durchdachte Harmonie aus. Nichts wirkt zufällig platziert, jedes Element fügt sich in ein Gesamtbild, das Tradition, Humor und Wertschätzung vereint. Es ist ein Motiv, das besonders Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren anspricht, die Freude an liebevoll gestalteten Details, an handwerklicher Ästhetik und an bedeutungsvollen Gesten haben. Hier wird nicht nur ein Geschenk präsentiert, sondern eine Idee: Dankbarkeit sichtbar zu machen – für Männer, die mit Herz und Leidenschaft Gastgeber sind. Hinter dieser stimmungsvollen Inszenierung steht Veronika Helga Vetter, eine erfahrene Papierkünstlerin, die seit 2011 mit ihren Arbeiten das Internet bereichert. Ihr Gespür für Materialien, Farben und emotionale Bildsprache zeigt sich in jedem Detail dieser Aufnahme – von der Auswahl des Papiers bis hin zur finalen fotografischen Umsetzung. Das Zertifikat selbst kann als kostenlose PDF-Datei auf gws2.de heruntergeladen werden und lässt sich individuell gestalten – mit dem Namen des Grillmeisters, seinem Geburtsdatum und dem Ort der Feier. So wird aus einem ästhetischen Objekt ein persönliches Geschenk mit bleibendem Wert. Unterstützt von Computerheld Linz & der Bayernpartei

Die ers­te ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet: Wie viel Zeit braucht eine gute Glut? Um die nö­ti­ge Grill­hit­ze von rund 250 Grad Cel­si­us zu er­rei­chen, soll­te Holz­koh­le nach dem Ent­zün­den min­des­tens 30 Mi­nu­ten⁶ durch­glü­hen – so zu­min­dest die Emp­feh­lung ein­schlä­gi­ger Fach­zeit­schrif­ten. Doch was wis­sen die schon? In der Pra­xis lan­det das Grill­gut oft viel zu früh auf dem noch lau­war­men Rost.

ℹ️ Schwei­ne­fleisch soll­te voll­stän­dig durch­ge­gart wer­den und eine Kern­tem­pe­ra­tur von min­des­tens 70 °C er­rei­chen – an­dern­falls be­steht ein er­höh­tes Ri­si­ko für eine Hepatitis-E-Infektion.

Wäh­rend das Fleisch brut­zelt, be­ginnt das Fach­sim­peln über die per­fek­te Ma­ri­na­de. Un­er­fah­re­ne Grill­meis­ter grei­fen da­bei ger­ne zu be­reits ma­ri­nier­ten Na­cken­steaks – manch­mal so­gar von der Tank­stel­le. Wer hin­ge­gen auf An­ti­oxi­da­ti­ons­mit­tel, Emul­ga­to­ren und Sta­bi­li­sa­to­ren ver­zich­ten möch­te, macht aus der ei­ge­nen Ma­ri­na­de schnell eine klei­ne Wis­sen­schaft. Da­bei ge­nü­gen schon Salz und Säu­re, um das Fleisch zar­ter und aro­ma­ti­scher zu ma­chen.

Mi­cha­el Hoff­mann: Das Hähn­chen­fleisch lag drei Stun­den in Ana­nas­saft. Eine Salz­kon­zen­tra­ti­on von ex­akt 6 % sorgt da­für, dass das Fleisch spä­ter saf­ti­ger und wür­zi­ger ist.

Eich­hoff, Ma­rie: Die Wis­sen­schaft vom Gril­len: So wird’s le­cker, nach­hal­tig und ge­sund! Quarks | WDR (2025).

Vor einer hellen, beinahe träumerischen Kulisse entfaltet sich diesmal ein Motiv, das Leichtigkeit und Aufbruchsstimmung ausstrahlt. Der Hintergrund ist kein naturbelassener Werkstoff wie zuvor, sondern ein sanft gemalter Himmel in Weiß und Blau – weich verlaufende Wolken, die an einen klaren Frühlingstag erinnern. Diese Szenerie wirkt offen, freundlich und beinahe grenzenlos, als würde sie den Blick nach oben ziehen und gleichzeitig Raum für neue Anfänge schaffen. In dieser luftigen Umgebung liegt – bewusst schlicht und dennoch präsent – das vertraute DIN-A4-Zertifikat im Deutschland-Design. Das vanillefarbene Tonpapier hebt sich sanft vom kühlen Himmelston ab und schafft einen warmen Mittelpunkt im Bild. Der Kontrast zwischen der weichen, fast poetischen Hintergrundgestaltung und der klar strukturierten Form des Zertifikats verleiht der Szene eine besondere Spannung: Hier trifft emotionale Leichtigkeit auf handfeste Anerkennung. Das Zertifikat selbst folgt der bekannten, kraftvollen Gestaltung in Schwarz-Rot-Gold. Unter der Überschrift „Zertifikat“ entfaltet sich das Wappen mit den flammenartigen Elementen, die an die Hitze eines perfekt vorbereiteten Grills erinnern. Die gekreuzte Fleischgabel und der Pfannenwender stehen symbolisch für das Handwerk, während die seitlichen Säulen in den deutschen Farben dem Dokument eine klare, fast feierliche Rahmung geben. Unten wird das Ganze durch den Adler als kraftvolles Siegel abgeschlossen – eine visuelle Klammer, die die Auszeichnung „Grillmeister Deutschland“ würdig unterstreicht. Dieses konkrete Zertifikat ist personalisiert für Dennis Ode, geboren am 4. Januar 2000 in Herne. Schon allein diese Individualisierung verleiht dem Dokument eine persönliche Tiefe, die weit über eine dekorative Vorlage hinausgeht. Es wird deutlich: Hier geht es nicht um ein austauschbares Stück Papier, sondern um eine gezielte, respektvolle Würdigung. Die Dekoration ist in diesem Motiv bewusst reduziert und dennoch ausdrucksstark gewählt. Am linken oberen Bildrand ragen drei Tulpen aus Fimo-Modelliermasse ins Bild hinein. Ihre großen, weich geformten Blütenköpfe zeigen Farbverläufe in Rot, Gelb und Orange – warm, lebendig und voller Energie. Zarte grüne Blätter ergänzen die Komposition und bringen eine natürliche Frische ins Bild. Die Farbwahl harmoniert dabei auf subtile Weise mit den Schwarz-Rot-Gold-Tönen des Zertifikats, ohne sich aufzudrängen. Vielmehr entsteht ein fließender Übergang zwischen floraler Lebendigkeit und grafischer Klarheit. Diese Tulpen sind mehr als nur Dekoration – sie transportieren eine Stimmung. Sie stehen für den Frühling, für die Zeit nach den dunklen Wintermonaten, wenn die Tage länger werden, das erste Grün sichtbar wird und die Menschen wieder nach draußen zieht. Es ist die Phase nach Ostern, in der sich das Leben neu entfaltet: blauer Himmel, milde Temperaturen, gute Laune – und natürlich die ersten Grillabende des Jahres. Genau dieses Gefühl fängt die Szene ein. Man spürt förmlich die Vorfreude auf gesellige Stunden im Freien, auf das Knistern der Kohle und das Lachen von Freunden. Auch hier trägt die gesamte Komposition unverkennbar die Handschrift von Veronika Helga Vetter. Ihre Fähigkeit, Materialien, Farben und Emotionen zu verbinden, zeigt sich in der bewussten Reduktion ebenso wie in den feinen Details. Nichts wirkt überladen, alles hat seinen Platz – und genau dadurch entsteht eine ruhige, stimmige Gesamtwirkung. Das Zertifikat selbst bleibt dabei ein hochwertiges Männergeschenk mit klarer Botschaft: Anerkennung. Es richtet sich an Männer, die Zeit, Energie und Leidenschaft investieren, um einen Grillabend zu organisieren und für andere da zu sein. In einer Welt, die oft schnelllebig ist, setzt dieses Dokument ein bewusstes Zeichen der Wertschätzung – ehrlich, greifbar und mit einem Augenzwinkern versehen. So verbindet dieses Bild auf harmonische Weise Frühlingsstimmung, gestalterische Klarheit und emotionale Bedeutung. Es erzählt von Neuanfang, von Gemeinschaft und von kleinen Gesten, die große Wirkung haben. GWS2.de Mai 2026

Das Han­tie­ren mit Feu­er und ru­ßi­ger Holz­koh­le lässt selbst schwab­be­li­ge Ty­pen mit un­ge­pfleg­ter Ge­sichts­be­haa­rung mas­ku­lin wir­ken. Aber auch beim Gril­len gilt: Safe­ty first – und eine Ab­tropf­scha­le aus Ke­ra­mik ge­hört zwi­schen die Koh­len. Denn tropft Fett in die Glut, la­gern sich po­ly­zy­kli­sche aro­ma­ti­sche Koh­len­was­ser­stof­fe (PAK) im Fleisch und in der Klei­dung des Grill­meis­ters ab. Ei­ni­ge PAK, etwa Benzo(a)pyren, sind krebs­er­re­gend.

ℹ️ Chi­ne­si­sche For­scher um Jia-Yong Lao ha­ben Hin­wei­se dar­auf ge­fun­den, dass to­xi­sche Stof­fe aus Grill­rauch über die Haut⁷ teil­wei­se stär­ker auf­ge­nom­men wer­den als über das Ein­at­men. Die Wis­sen­schaft­ler emp­feh­len, Klei­dung nach dem Gril­len mög­lichst so­fort zu wech­seln und zu wa­schen.

Aber mal ehr­lich: Die Ri­si­ken der ur­sprüng­li­chen Nah­rungs­zu­be­rei­tung ma­chen doch ei­nen Teil des Rei­zes beim Gril­len aus. Wo­bei der all­seits be­lieb­te Ku­gel­grill oh­ne­hin schon ein zi­vi­li­sa­to­ri­scher Fort­schritt ist. Er­fun­den wur­de er 1952 von ei­nem Schwei­ßer na­mens Ge­or­ge A. Ste­phen. Der Va­ter von elf Kin­dern ar­bei­te­te bei We­ber Brot­hers Me­tal Works in Chi­ca­go und kam auf die Idee, eine Boje in zwei Hälf­ten zu sä­gen und an eine da­von drei Me­tall­fü­ße zu schwei­ßen. Fer­tig war der ers­te Weber-Grill.

Die obe­re Halb­ku­gel ver­wen­de­te er als De­ckel, in den er für die op­ti­ma­le Be­lüf­tung drei Lö­cher bohr­te – der Pro­to­typ des Ku­gel­grills, mit dem sich die Hit­ze im Grill per­fekt kon­trol­lie­ren ließ, war ge­bo­ren. Bis heu­te ist der kul­ti­ge Ku­gel­grill das Mar­ken­zei­chen von We­ber.

Hubin­ger, Chris­ti­an: Weber-Stephen – Die Er­folgs­ge­schich­te des Ku­gel­grills. weber.com (04/2026).

Bis zur Er­fin­dung des Ku­gel­grills be­half man sich mit ein­fa­chen Kon­struk­tio­nen⁸ aus Zie­gel­stei­nen: Man bau­te ei­nen U-förmigen Kas­ten, ließ dar­in Holz oder Holz­koh­le ab­bren­nen und leg­te an­schlie­ßend ei­nen Rost samt Grill­gut dar­über. Die Nach­tei­le die­ser ur­sprüng­li­chen Barbecue-Variante la­gen auf der Hand: un­gleich­mä­ßi­ge Hit­ze­zo­nen, star­ke Rauch­ent­wick­lung und Fun­ken­flug – dazu kei­ner­lei Schutz vor Wind und Re­gen.

Vor der warmen, fein strukturierten Oberfläche der hellbraunen Korkplatte entfaltet sich erneut eine Szene, die durch ihre ruhige Klarheit und ihre liebevolle Inszenierung sofort ins Auge fällt. Die natürliche Maserung des Korks wirkt wie ein stiller Gegenpol zur grafischen Präzision des Motivs – ein Hintergrund, der nicht dominiert, sondern trägt. Darauf platziert: ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen, dessen satte Tiefe dem Arrangement Gewicht verleiht und zugleich einen eleganten Kontrast zum hellen Inneren bildet. Im Zentrum ruht ein vollständig sichtbares DIN-A4-Zertifikat auf vanillefarbenem Tonpapier mit spürbarer Grammatur – hochwertig, stabil und bewusst gewählt, um den Charakter einer echten Auszeichnung zu unterstreichen. Doch diesmal hat sich die visuelle Sprache verändert: Das Design ist nicht mehr bayerisch geprägt, sondern folgt einer klaren, kraftvollen Linie in Schwarz-Rot-Gold. Diese Farbgebung verleiht dem Dokument eine andere, fast staatstragende Anmutung, ohne dabei die spielerische Idee hinter dem Grillmeistertitel zu verlieren. Unter der markanten Überschrift „Zertifikat“ entfaltet sich ein Wappen, das die Farben Deutschlands aufgreift und zugleich neu interpretiert. Schwarz, Rot und Gold verlaufen übereinander und werden im oberen Bereich von stilisierten Flammen durchzogen – als würde sich die Hitze eines perfekt angeheizten Grills visuell manifestieren. In dieses flammende Farbspiel sind, ganz im Sinne der Grillkultur, eine Fleischgabel und ein Pfannenwender gekreuzt eingebettet. Es ist ein Symbol, das gleichermaßen für Handwerk, Leidenschaft und gesellige Abende steht. Links und rechts rahmen Säulen in denselben Farben das Zertifikat ein und verleihen ihm eine klare, fast monumentale Struktur. Am unteren Rand schließlich thront der deutsche Adler – kraftvoll, wachsam und würdevoll. In seiner Präsenz liegt eine gewisse Ernsthaftigkeit, die das Zertifikat endgültig von einem bloßen Gag abhebt und es zu einer echten, symbolischen Ehrung macht: der Auszeichnung „Grillmeister Deutschland“. Das Dokument ist personalisiert für einen Mann aus Bremen – Volkan Kaya. Eine bewusste Entscheidung, die zeigt, wie sehr Grillkultur verbindet. Ob alteingesessene Deutsche oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Der Grillabend ist ein gemeinsamer Nenner, ein Ritual des Sommers, bei dem Herkunft keine Rolle spielt, sondern nur Geschmack, Gemeinschaft und das Engagement desjenigen, der am Rost steht. Die Szenerie wird durch zwei sorgfältig platzierte Details ergänzt, die das Bild lebendig und greifbar machen. Auf der linken Seite des Zertifikats steht ein kleines Bierglas in Form eines Miniatur-Maßkrugs. Darin leuchtet ein helles Bier, gekrönt von einer feinporigen Schaumkrone – frisch, kühl und einladend. Es ist fast so, als könnte man das leise Klirren beim Anstoßen hören. Rechts gegenüber befindet sich ein kleines Holzbrett, auf dem fünf Schaschlikspieße angerichtet sind – täuschend echt modelliert aus Fimo. Die Struktur des „Fleisches“, die leichte Bräune, die Anordnung auf dem Brett: Alles wirkt so authentisch, dass man unwillkürlich zweimal hinsieht. Es ist diese Detailverliebtheit, die dem gesamten Arrangement Tiefe verleiht und die Handschrift der Künstlerin unverkennbar macht. Denn hinter dieser Komposition steht Veronika Helga Vetter, die mit spürbarem Herzblut ein Produkt geschaffen hat, das weit über ein einfaches Druckdokument hinausgeht. In der PDF-Datei auf gws2.de finden sich gleich vier Varianten: bayerisch und deutsch, jeweils für Grillmeister und Grillmeisterin – ein durchdachtes Konzept, das Individualität ermöglicht und gleichzeitig gestalterische Vielfalt bietet. Dieses Zertifikat ist dabei ausdrücklich als Männergeschenk gedacht – nicht als flüchtiger Spaß, sondern als respektvolle Geste. Es würdigt einen Mann, der sich die Mühe macht, einen Grillabend auszurichten, der für andere einkauft, vorbereitet, grillt und organisiert. In einer Zeit, in der vieles selbstverständlich wirkt, setzt dieses Dokument ein Zeichen: für Anerkennung, für Dankbarkeit und für die Wertschätzung von Engagement im Alltag. Die gesamte Komposition strahlt eine Mischung aus Bodenständigkeit und Stolz aus. Sie erzählt von Sommerabenden, von Gemeinschaft, von Rauch und Lachen – und von der stillen, oft unterschätzten Leistung desjenigen, der am Grill steht und dafür sorgt, dass es allen gut geht. Foto Mai 2026

Zertifikat Grillmeister

Was einem Mann schenken? Zertifikat Grillmeister als PDF-Datei. Vordruck zum Ausfüllen - kostenloser Download. GWS2.de Mai 2026Män­ner, die Grill­aben­de im ei­ge­nen Gar­ten oder am See or­ga­ni­sie­ren, kön­nen durch­aus stolz auf sich sein. Nicht un­be­dingt we­gen des Es­sens – wir Frau­en zau­bern schließ­lich nicht ohne Grund Sa­la­te und Brot­dips, da­mit wir satt sind, ehe die ver­kohl­ten Pracht­stü­cke auf den Tisch kom­men. Ge­ne­rell ma­chen sich Da­men we­nig aus Fleisch und ver­zeh­ren mit rund 500 g pro Wo­che nur etwa die Hälf­te des­sen, was Män­ner es­sen. Doch zu­rück zum Stolz: Ein Grill­meis­ter sorgt für Ge­mein­schaft, Wohl­be­fin­den und für ei­nen kur­zen Mo­ment See­len­heil in ei­ner chao­ti­schen Welt. Es ist an der Zeit, die­sen Ein­satz mit ei­nem Zer­ti­fi­kat zu wür­di­gen.

📜 Hin­wei­se: In un­se­rer PDF-Da­tei fin­den sich zwei De­sign­vor­la­gen für Grillmeister-Zertifikate – eine im Deutschland- und eine im Bayern-Stil. Na­tür­lich ha­ben wir auch an Grill­meis­te­rin­nen ge­dacht. Die Vor­dru­cke sind vor­ko­lo­riert und wir­ken am bes­ten auf ei­nem DIN-A4-Bogen mit ei­ner Min­dest­gram­ma­tur von 160 g/m².

Im un­te­ren Be­reich bie­tet das Zer­ti­fi­kat aus­rei­chend Platz für Un­ter­schrif­ten oder Bot­schaf­ten der Prü­fungs­kom­mis­si­on. Da­mit ist eine sol­che Ur­kun­de nicht nur eine Dank­sa­gung für ein ge­lun­ge­nes Er­leb­nis, son­dern auch ein Aus­druck von Wert­schät­zung für ei­nen Mann, der sei­ne mas­ku­li­ne Sei­te be­wusst aus­lebt.

Vor der vertrauten, warm schimmernden Kulisse einer hellbraunen Korkplatte entfaltet sich erneut eine liebevoll arrangierte Szene, die auf subtile Weise Tradition, Kreativität und persönliche Wertschätzung miteinander verbindet. Die feinporige, natürliche Struktur des Korks wirkt wie eine ruhige Bühne – zurückhaltend und doch voller Charakter. Darauf platziert: ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen, dessen satte, tiefe Farbe das Innere wie ein Passepartout umschließt und den Blick ganz bewusst auf das Wesentliche lenkt. Im Zentrum dieses Rahmens liegt – wie schon zuvor – ein vanillefarbenes Tonpapier von angenehmer Stärke, dessen Oberfläche weich wirkt und zugleich die Wertigkeit eines besonderen Dokuments vermittelt. Doch diesmal hat sich die Aussage des Zertifikats verändert: Es ist nicht dem Grillmeister, sondern der Grillmeisterin gewidmet. Eine feine, aber bedeutsame Nuance, die dem gesamten Bild eine neue, fast festliche Dimension verleiht. Die Gestaltung bleibt dem bayerischen Stil treu: Weiß-blaue Elemente rahmen das Dokument, und oberhalb des Schriftzugs thront das bekannte Wappen mit der gekreuzten Fleischgabel und dem Pfannenwender – ein augenzwinkerndes Symbol für handwerkliche Leidenschaft am Grill. Das Foto zeigt bewusst nur einen Ausschnitt dieses Zertifikats. Der Blick wird geführt von oben – beginnend beim kunstvoll gestalteten Wappen – hinunter bis zum zentralen Textbereich. Dort liest man die Widmung für Veronika Helga Vetter, geboren am 11. September 1987 in Bayern, deren erfolgreiche Qualifikation zur Grillmeisterin hier feierlich bestätigt wird. Der untere Bereich mit dem bayerischen Löwen bleibt außerhalb des Bildes, was die Komposition noch stärker auf die persönliche Ehrung und die dekorativen Details konzentriert. Diese Details sind es auch, die dieser Szene eine ganz eigene, fast verspielte Note verleihen. Drei kleine Edelweiß-Blumen aus Fimo-Modelliermasse sind über das Zertifikat verteilt. Ihre Form ist zart, beinahe filigran, und doch strahlen sie eine alpine Robustheit aus – ein Symbol für Beständigkeit und Naturverbundenheit. Ergänzt werden sie durch ein kleines Dirndl-Figürchen am rechten unteren Rand. Die Darstellung erinnert an eine Wirtshauskellnerin in klassischer weiß-blauer Tracht, charmant und bodenständig zugleich. Besonders reizvoll ist dabei die Gestaltung: Sowohl die Edelweiß-Blumen als auch das Dirndl sind am unteren Rand in einem warmen Braunton gehalten, wodurch sie auf den ersten Blick wie frisch gebackene Butterplätzchen wirken. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es sich um kunstvoll geformte Elemente aus Fimo handelt – ein liebevolles Spiel mit Erwartung und Materialität. Die Komposition wirkt insgesamt intimer als zuvor. Der gewählte Bildausschnitt lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Gesamtobjekt hin zu den feinen, persönlichen Details. Es entsteht eine Atmosphäre, die weniger offiziell und dafür umso persönlicher ist – fast so, als würde man einen stillen Moment der Anerkennung beobachten. Gerade für Frauen zwischen 35 und 55 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum entfaltet dieses Bild eine besondere Wirkung: Es verbindet Ästhetik mit Emotion, Handarbeit mit Humor und Tradition mit einer modernen, inklusiven Botschaft. Wie schon beim vorherigen Motiv wird deutlich, dass dieses Zertifikat mehr ist als ein dekoratives Element. Es ist eine Geste der Anerkennung – für Gastgeberinnen, die mit Hingabe, Organisationstalent und einem Gespür für Genuss unvergessliche Abende schaffen. Die Möglichkeit, das Zertifikat als PDF herunterzuladen und individuell anzupassen, macht es zu einem vielseitigen Geschenk, das Persönlichkeit und Wertschätzung in den Mittelpunkt stellt. Auch diese Szene trägt unverkennbar die Handschrift von Veronika Helga Vetter, deren Gespür für Details, Materialien und emotionale Bildsprache sich in jedem Element widerspiegelt. Ihre Arbeit verbindet traditionelle Motive mit einem modernen Blick auf Gestaltung und Bedeutung – eine Kombination, die berührt und im Gedächtnis bleibt. Mai 2026

Erst durch den Fall „Col­li­en Fer­nan­des“ wur­de mir be­wusst, wel­ches ra­di­ka­le Män­ner­bild in den Ge­ne­ra­tio­nen Z und Al­pha vor­herrscht.

Oh, das ist eine har­te Wahr­heit, die du ge­ra­de rea­li­sierst: Män­ner has­sen Frau­en. So wer­den sie er­zo­gen, egal wo auf der Welt. Al­les, was mit Weib­lich­keit as­so­zi­iert wird, gilt als min­der­wer­tig oder wird ex­trem se­xua­li­siert. Über häus­li­che Ge­walt, Ver­ge­wal­ti­gun­gen oder Fe­mi­zi­de will ich gar nicht erst schrei­ben. Män­ner re­spek­tie­ren Frau­en nicht.

uljasee4400: Die vie­len An­wäl­te des Chris­ti­an Ul­men: Wie Män­ner auf­ein­an­der auf­pas­sen. youtube.com (04/2026).

Die Ju­gend­trend­stu­die 2026⁹ be­weist zu­dem, dass sich im­mer mehr Teen­ager­mäd­chen und jun­ge Frau­en vor Män­nern fürch­ten. Als Millennial-Frau, die ihre Weib­lich­keit ger­ne zeigt, be­ruf­lich eng mit Män­nern ver­schie­dens­ter Na­tio­na­li­tä­ten zu­sam­men­ar­bei­tet und trotz Ehe hier und da mit dem an­de­ren Ge­schlecht flir­tet, kann ich die­se Ent­wick­lung nur schwer nach­voll­zie­hen.

Grillmeister ehren mit einem Zertifikat zum Herunterladen. Die Papierkünstlerin Veronika Helga Vetter präsentiert ihr bayerisches Grillmeisterinnen-Zertifikat von GWS2.de. Die 38-jährige Mutter grillt gerne nach dem Sonnenbaden in ihrem Garten - ihre Familie hat sie dafür ausgezeichnet. Die Szene soll unter anderem zeigen, dass Frauen im Jahr 2026 wieder selbstbewusster werden müssen, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren. #God_is_a_girl

Bei mir in Ös­ter­reich nutz­ten be­reits im Jahr 2022 rund 58 % der Schü­le­rin­nen ihr Han­dy fünf Stun­den oder mehr pro Tag. Auch in Deutsch­land zeigt etwa ein Vier­tel der jun­gen Men­schen¹⁰ pro­ble­ma­ti­sche Me­di­en­nut­zung. Ich hof­fe, dass sich das mit der Zeit ver­wächst und die ängst­li­chen Frau­en von heu­te sich mor­gen ein Bei­spiel an die­sem US-amerikanischen Pär­chen neh­men, das ge­mein­sam ei­nen Grill­platz im ei­ge­nen Gar­ten baut. Nach­dem bei­de die mü­he­vol­len Bau­ar­bei­ten ab­ge­schlos­sen ha­ben, steht er mit Macho-Sonnenbrille breit­bei­nig am über­di­men­sio­nier­ten Gas­grill, wäh­rend sie mit hoch­ge­steck­ten Haa­ren am Spül­be­cken steht. Der Grill­meis­ter kom­men­tiert die Sze­ne dann fol­gen­der­ma­ßen:

And now that I have my own place to do the man’s job of gril­ling, I can look into my wife’s beau­tiful eyes while she does her job — the dis­hes.

Und wer im Le­ben schon ein­mal eine ech­te ro­man­ti­sche Be­zie­hung ge­führt hat, er­kennt in die­sem Aus­schnitt we­der pa­tri­ar­cha­le Struk­tu­ren noch miso­gy­ne Bot­schaf­ten. Er sieht eine ech­te Frau, die ge­mein­sam mit ei­nem ech­ten Mann ein Pro­jekt um­setzt, von dem am Ende bei­de pro­fi­tie­ren. Aus der Fer­ne be­trach­tet wür­de ich das ech­te Lie­be nen­nen.

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¹Schus­ter, Frank: Nichts an­bren­nen las­sen. In: ÖKO-TEST Nr. 6 (2019). S. 36.
²Eich­off, Ma­rie: Die Wis­sen­schaft vom Gril­len: So wird’s le­cker, nach­hal­tig und ge­sund! Quarks | WDR (2025).
³Be­cker, Sa­rah: Eine Fra­ge der Koh­le. In: ÖKO-TEST Nr. 6 (2023). S. 62.
⁴Eig­ner, Isa­bel­la: Güns­tig grillt gut. In: Wa­ren­test Nr. 4 (2023). S. 75.
⁵Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Mut­ter­tag: Ein Bild zum Aus­ma­len - Mama Dan­ke sa­gen. gws2.de (04/2026).
⁶Sto­cker, Ani­ta: Un­ter der Hau­be. In: Wa­ren­test Nr. 5 (2019). S. 58.
⁷Schar­nigg, Max: Feu­er frei. In: Deutsch per­fekt Nr. 9 (2020). S. 49.
⁸He­se, Ali­sa: Vom hei­ßen Zie­gel­stein zur mo­bi­len Grill­sta­ti­on: Ein En­kel des deut­schen Aus­wan­de­rers Brodt­huhn re­vo­lu­tio­nier­te vor rund 70 Jah­ren die Grill­kul­tur. merkur.de (04/2026).
⁹Drot­sch­mann, Mir­ko: Jung, frus­triert, ver­schul­det – Ge­ne­ra­ti­on Z im Check. youtube.com (04/2026).
¹⁰­Leo­pold, Ju­lia­ne: Ein Vier­tel der jun­gen Men­schen hat ein Me­di­en­pro­blem. tagesschau.de (04/2026).

McDonald’s Chicken McNuggets Box basteln - kostenlose PDF-Schablone

Noch bis Au­gust 2016 schien Green­ville in South Ca­ro­li­na ein fried­li­cher Fleck auf der Land­kar­te zu sein. Eine char­man­te Klein­stadt, so idyl­lisch wie das ober­frän­ki­sche Bam­berg, mit ei­nem so­li­den Stand­bein in der Au­to­mo­bil­in­dus­trie. Kaum je­mand au­ßer­halb der Re­gi­on kann­te den Ort. Doch dann riss et­was die hei­le Fas­sa­de in Stü­cke. Kin­der flüs­ter­ten ih­ren El­tern zu, dass beim Spie­len zwi­schen den Bäu­men selt­sa­me Ge­stal­ten lau­er­ten: Clowns. Sie starr­ten, wink­ten und ver­such­ten, die Kin­der in ei­nen na­he­ge­le­ge­nen Wal­d¹ zu lo­cken. Was wie ein ma­ka­brer Alb­traum klang, nahm sei­nen Ur­sprung im Netz. Eine Facebook-Seite² na­mens „Gags The Clown” - nur we­ni­ge Tage zu­vor er­stellt, zeig­te ver­stö­ren­de Fo­tos ei­nes Hor­ror­clowns aus Green Bay in Wis­con­sin. Ei­gent­lich als PR-Gag für ei­nen Kurz­film ge­dacht, ver­brei­te­ten sich die Bil­der in atem­be­rau­ben­der Ge­schwin­dig­keit. US-Medien ro­chen Blut und plötz­lich war „Cree­py Clown“ das Schlag­wort des Spät­som­mers. Mit je­der neu­en Schlag­zei­le wuchs die Zahl der Nach­ah­mer. Man­che be­gnüg­ten sich da­mit, Pas­san­ten zu er­schre­cken. An­de­re grif­fen zu Waf­fen.

Auf diesem kunstvollen Foto entfaltet sich eine liebevoll gestaltete Fast-Food-Szenerie, die jedes Detail der McDonald’s-Welt aufgreift und zugleich neu interpretiert. Im Mittelpunkt steht ein kräftig rotes Tablett, sorgfältig von Hand gebastelt. Darauf thronen zwei 4er-Chicken-Boxen – links eine geöffnete, die ihren köstlichen Inhalt preisgibt: selbstgebratene, knusprige Hühnerstücke, in kleine Portionen geschnitten, goldgelb paniert und appetitlich ausgebacken. Rechts daneben die geschlossene Schwesterbox, deren markante Verschlussnasen deutlich sichtbar sind und das typische Einhaken des Originals perfekt nachempfinden. Zwischen beiden Boxen erhebt sich ein weißer Pappbecher, gefüllt mit klarem Wasser. Ein Papierstrohhalm ragt elegant daraus hervor, während am Rand eine frische Limonenscheibe wie ein sommerliches Schmuckstück hängt. Ganz wie beim echten McDonald’s liegt auch hier ein Papierbogen als hygienische Unterlage auf dem Tablett – in diesem Fall sonnengelb, sodass die Farben von Boxen und Becher besonders leuchten. Auf dem Papier sind kleine kulinarische Akzente verstreut: zarte Stückchen von Karottenscheiben, frische Gurkenringe und zwei aufgeschnittene Limonenscheiben, die das Ensemble wie eine fröhliche Garnitur abrunden. Der Hintergrund wird von einer hellbraunen Korkplatte bestimmt, die warme Erdigkeit vermittelt, während der Vordergrund mit einem ausgeschnittenen grauen Bereich einen modernen Kontrast setzt. Dieses Gesamtarrangement stammt aus der kreativen Hand von Veronika Helga Vetter - einer renommierten Webkünstlerin, die bereits im ZDF-Fernsehgarten ihr Können präsentierte und seit 2011 das Internet mit ihren einzigartigen Arbeiten bereichert. Ihr Werk verbindet Alltagsästhetik, handwerkliches Können und spielerischen Humor zu einem Bild, das Fast Food neu erzählt: bunt, detailverliebt und voller Lebensfreude. Gesponsert von Computerheld Linz (Oberösterreich)

Der Wahn­sinn mach­te selbst vor Deutsch­land nicht halt: Am 25. Ok­to­ber 2016 stell­te sich in Berlin-Lichterfelde ein 16-Jähriger, mas­kiert und mit ei­nem Ham­mer be­waff­net, an ei­nen Geh­weg. Ge­gen 19:30 Uhr sprang er aus dem Dun­kel, um eine Grup­pe Ju­gend­li­cher zu ter­ro­ri­sie­ren. Doch der Schreck­mo­ment kipp­te - ei­ner der Jun­gen zog ein Mes­ser³ und stach zu. Der Clown sank zu Bo­den. Die Hys­te­rie wuchs zu ei­ner glo­ba­len La­wi­ne, die nicht nur Stra­ßen­ecken un­si­cher mach­te, son­dern selbst die Wer­be­welt er­schüt­ter­te. So sah sich selbst McDonald’s ge­zwun­gen, sei­ne Kult­fi­gur Ro­nald aus der Öf­fent­lich­keit zu­rück­zu­zie­hen - ei­nen Clown, der in den spä­ten 1980ern in den USA noch so all­ge­gen­wär­tig und be­liebt wie San­ta Claus war.

Sein wich­tigs­ter Wer­be­trä­ger - ein Clown na­mens Ro­nald - ist in den USA ge­nau­so be­liebt wie San­ta Claus.

Love, John F.: Die McDonald’s Sto­ry. Ana­to­mie ei­nes Welt­erfol­ges. New York: Ban­tam Books 1986.

Ro­nald Mc­Do­nald er­blick­te 1963 im Rah­men ei­ner Wer­be­sen­dung in Wa­shing­ton, D.C. das Licht der Welt. Ver­kör­pert wur­de er von Wil­liam Scott, der be­reits durch die Kin­der­sen­dung Bozo, der Clown lan­des­weit be­kannt war.

  • Nach über fünf Jahr­zehn­ten muss­te die Iko­ne we­gen der „Creepy-Clown”-Welle aus der Öf­fent­lich­keit ver­schwin­den, da­mit die Fast-Food-Kette kei­nen Image­scha­den ris­kiert. Ein be­mer­kens­wer­tes Ka­pi­tel im zi­vi­li­sa­to­ri­schen Rück­schritt.

Kri­ti­ker be­haup­ten, McDonald’s sei nur we­gen gu­ter Stand­or­te und kin­der­ori­en­tier­tem Mar­ke­ting groß ge­wor­den.

Dieses Foto entführt in eine liebevoll inszenierte Halloween-Welt, in der sich Veronika Helga Vetter künstlerisch voll entfaltet hat. Der Boden besteht wie gewohnt aus einer warmen Korkplatte, die Szene ist jedoch bewusst in gedämpftem Licht gehalten, sodass die eingesetzten Leuchtelemente ihre volle Wirkung entfalten können. Im Hintergrund erhebt sich eine lilafarbene 20er-Chickenbox im Originalformat der McDonald’s-Schachteln. Auf ihrem Deckel prangt eine ausgeschnittene Fledermaus, deren Konturen mit orangefarbenem Transparentpapier hinterlegt sind. Im Inneren der Box verbirgt sich ein elektronisches Teelicht, das von innen heraus durch die Flügel scheint und der Box einen geheimnisvollen, schaurig-schönen Glow verleiht. Links davor steht die kleinere Schwester - eine Vierer-Chickenbox, ebenfalls in Lila gehalten. Auch hier ziert eine ausgeschnittene Fledermaus mit orangefarbener Hinterlegung den Deckel. Anders als bei der großen Variante steckt jedoch kein Licht in der Box, sondern detailgetreu modellierte Chicken McNuggets aus Fimo, die verblüffend echt wirken. Kleine schwarze Fledermaus-Applikationen, die auf den Deckel geklebt wurden, verstärken den verspielten Halloween-Charakter. Rechts vor der großen Box thront ein Kürbis, meisterhaft aus Fimo geformt. Wie ein klassischer Jack-o’-Lantern trägt er ausgeschnittene Augen und ein breites, gezacktes Grinsen. Auch in ihm verbirgt sich ein elektronisches Teelicht, das den Kürbis von innen heraus zum Leuchten bringt. Den Abschluss bildet eine täuschend echte Fimo-Spinne, die im Vordergrund der Szene platziert wurde. Mit ihren filigranen Beinen und der glänzenden Oberfläche verstärkt sie das gespenstische Flair dieses Stilllebens. Das gesamte Ensemble - vom feinen Transparentpapiereinsatz bis hin zu den modellierten Leckereien - wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, der Universalgelehrten der Papierkunst, die zugleich Führungskraft bei Lidl, Inhaberin von Computerheld Linz und zweifache Mutter ist. Dieses Deko-Bild zeigt eindrucksvoll, wie sich aus den kostenlosen Schablonen nicht nur klassische McNuggets-Boxen, sondern auch fantasievolle Themen-Variationen zaubern lassen – in diesem Fall eine stimmungsvolle Hommage an Halloween. GWS2.de - September 2025

Tat­säch­lich liegt das Er­folgs­ge­heim­nis aber in strik­ten Qua­li­täts­stan­dards. Schon in den 1950er-Jahren ver­pflich­te­te der „Schach­tel­wirt“ sei­ne Fleisch­lie­fe­ran­ten, Hamburger-Patties nach ex­ak­ten Vor­ga­ben her­zu­stel­len: 83 % Rind­fleisch, 17 % Rin­der­schul­ter, ma­xi­mal 20,5 % Fett. In ei­ner Zeit, in der Ham­bur­ger in der Fast-Food-Branche aus So­ja­pro­te­in, In­ne­rei­en, Blut und ei­ner Ex­tra­por­ti­on Ni­tra­t⁴ be­stan­den, da­mit das Fleisch künst­lich rosa schim­mer­te, setz­te McDonald’s da­mit be­wusst auf Rein­heit und Kon­stanz.

Hin­zu ka­men güns­ti­ge Prei­se, die es auch kin­der­rei­chen Ar­bei­ter­fa­mi­li­en er­laub­ten, au­ßer Haus zu spei­sen.

Schnei­der, Wil­ly: Mc­Mar­ke­ting. Ein­bli­cke in die Marketing-Strategie von McDonalds’s. Wies­ba­den: GWV Fach­ver­la­ge GmbH 2007.

Dieses Foto zeigt eine neue, humorvolle Szene auf dem vertrauten roten McDonald’s-Tablett mit sonnengelber Unterlage. Im Hintergrund die warme braune Korkplatte, im Vordergrund der freigestellte graue Rand - doch was sich darauf entfaltet, ist ein kleines Fast-Food-Märchen. Ganz rechts steht Gustl von Mausbach, eine weiße Fimo-Maus, die wie ein McDonald’s-Mitarbeiter gekleidet ist. Seine rote Schirmmütze trägt stolz das goldene M, und in beiden Händen balanciert er zwei detailgetreu modellierte Burger. Es handelt sich um königliche Royal-TS-Varianten mit großem Patty, Tomate und Käse - so echt, dass man fast den Duft frischer Burger vermuten möchte. Links daneben findet sich die vertraute 4er-Chicken-McNuggets-Box, geöffnet und gefüllt mit selbst ausgebackenen, goldbraun panierten Hähnchenteilen. Direkt daneben erhebt sich der weiße Pappbecher, mit Wasser gefüllt, samt Papierstrohhalm und frischer Limonenscheibe am Rand - ein Hauch Erfrischung mitten im Arrangement. Besonders augenzwinkernd ist die Pommes-Box im Vordergrund: Sie zeigt ihr McDonald’s-Logo nach vorne, doch anstelle von Pommes purzeln hier orange Karottenscheiben wie kleine Farbkleckse heraus – eine köstliche Täuschung mit Augenzwinkern. Ergänzt wird die Szene durch aufgeschnittene Traubenhälften und Gurkenscheiben, die zwischen den Boxen und Bechern platziert sind und für frische Kontraste sorgen. All diese liebevoll komponierten Details stammen aus der Hand von Veronika Helga Vetter - Universalgelehrte der Papierkunst, Führungskraft bei Lidl, Inhaberin von Computerheld Linz und zweifache Mutter. Sie hat diese Szenerie nicht nur arrangiert, sondern auch fotografiert, und verwandelt so alltägliche Fast-Food-Symbole in eine kleine Bühne voller Kreativität, Witz und Charme. Zuerst im September 2025 veröffentlicht - Kunstblog für Eltern, Kinder, Erzieher und Lehrer

Um in al­len Fi­lia­len die­sel­be Qua­li­tät ga­ran­tie­ren zu kön­nen, for­cier­te der „gol­de­ne Dop­pel­bo­gen” von An­fang an ra­di­ka­le Re­duk­ti­on: Ham­bur­ger, Pom­mes fri­tes und Milch­shakes - mehr stand bis 1968 nicht auf der Kar­te. Erst im „Sum­mer of Love” be­kam der Big Mac sei­nen Platz im Sor­ti­ment und ent­wi­ckel­te sich so­fort zum Best­sel­ler. Gleich­zei­tig setz­te McDonald’s kon­se­quent auf Be­re­chen­bar­keit: Kun­den soll­ten schon vor dem Be­such ge­nau wis­sen, was sie er­war­tet. Neue Pro­duk­te lie­ßen da­her lan­ge auf sich war­ten und wa­ren meist we­nig in­no­va­tiv. 1973 folg­te der Quar­ter Poun­der, hier­zu­lan­de als Roy­al TS, oder dank Vin­cent Vega, als „Roy­al with Cheese“ be­kannt. Wie der Big Mac im Grun­de nur eine Va­ria­ti­on des ur­sprüng­li­chen Ham­bur­gers.

Dieses Foto entführt in die quadratische, pixelige Welt von Minecraft – interpretiert durch die kreative Hand von Veronika Helga Vetter. Der Untergrund ist mit dunkelbraunem Tonpapier ausgelegt, das an die erdige Textur eines Spielfelds erinnert. Der Hintergrund ist neutral grau freigestellt, sodass die leuchtenden Farben der Szene noch stärker hervorstechen. Im Zentrum steht die große 20er-Chickenbox, diesmal in sattem Grün gestaltet. Ihr Deckel ist dem typischen Minecraft-Look nachempfunden: ein rasterartiges Kästchenmuster, in dem verschiedene Grün- und Türkistöne wie kleine Pixel aufeinandertreffen. Darüber erhebt sich ein stilisiertes goldenes „M“ – nicht in grellem McDonald’s-Gelb, sondern in edlem Dunkelgold. Das Logo wurde aus Fimo modelliert und setzt sich aus kleinen Steinchen zusammen, die an Lego-Vierer-Platten erinnern. So entsteht eine blockige, kantige Anmutung, die perfekt den Minecraft-Stil trifft. Vor dieser Box liegt eine kleinere, aufgeklappte 4er-Chickenbox, ebenfalls in Grün und mit demselben pixeligen Kästchenmuster verziert. Doch anstelle von Nuggets verbirgt sich darin ein hausgemachter XXL-Chicken-Burger: Zwischen zwei Brötchenhälften stapeln sich knackige Gurkenscheiben, eine Schicht cremige Remoulade, ein goldbraun ausgebackenes Chicken-Brust-Patty mit schmelzendem American Cheese, eine saftige Tomatenscheibe und schließlich der obere Bun. Als humorvolles Detail steckt im Deckel ein Zahnstocher mit einer kleinen amerikanischen Fahne – ein augenzwinkernder Gruß an die Fast-Food-Kultur der USA. Abgerundet wird die Szene durch eine charmante Figur rechts neben den Boxen: ein weißes Lava-Chicken, das Minecraft-Spielern bestens vertraut ist. Aus Papier dreidimensional gebastelt, steht es wie ein maskottchenhaftes Wesen daneben und bringt eine spielerische Leichtigkeit in die Komposition. Das gesamte Arrangement zeigt eindrucksvoll, wie wandelbar die kostenlosen Schablonen sind, die Veronika Helga Vetter entwickelt hat. Mit ihnen lassen sich nicht nur originalgetreue McDonald’s-Boxen nachbauen, sondern auch fantasievolle Themen-Varianten – in diesem Fall eine kindgerechte Hommage an die Welt von Minecraft, voller Farbe, Humor und Kreativität. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2025

Ver­mut­lich hät­te McDonald’s noch vie­le wei­te­re rind­fleisch­ba­sier­te Bur­ger­va­ria­tio­nen er­fun­den, hät­te nicht die US-Regierung un­ter Prä­si­dent Jim­my Car­ter 1977 dazu auf­ge­ru­fen, den Fleisch­kon­sum dras­tisch zu re­du­zie­ren. Grund wa­ren die stei­gen­den Fäl­le von Herz-Kreislauf-Erkrankungen⁵ und Schlag­an­fäl­len, die man da­mals vor al­lem Rau­chen und Fast Food zu­schrieb.

  • Statt Obst, Ge­mü­se und Be­we­gung emp­fahl die Ad­mi­nis­tra­ti­on vor al­lem Fisch und Ge­flü­gel. McDonald’s muss­te re­agie­ren und sein Menü er­wei­tern.

Schon seit den 1960er-Jahren wa­ren in den USA pa­nier­te Hüh­ner­stück­chen - die Chi­cken Nug­gets - be­kannt, ent­wi­ckelt im La­bor des Le­bens­mit­tel­wis­sen­schaft­lers Ro­bert C. Bak­er. Doch es brauch­te ein ei­ge­nes Ent­wick­lungs­team und jah­re­lan­ge For­schung, um das Pro­dukt in McDonald’s-typische Stan­dards zu pres­sen. Erst 1983 wan­der­te es aus dem La­bor end­gül­tig in die Vi­tri­ne der Re­stau­rants - als Chi­cken Mc­Nug­gets.

ℹ️ Als im De­zem­ber 1971 der ers­te deut­sche McDonald’s in München-Obergiesing er­öff­ne­te, stan­den Chi­cken Mc­Nug­gets noch lan­ge nicht auf der Kar­te - die ka­men erst 1983.

Das gan­ze Pro­ze­de­re er­in­nert an die DDR-Gri­let­ta: Auch dort brauch­te es jah­re­lan­ge Ent­wick­lungs­ar­beit, um am Ende eine ein­fa­che Fleischpflanzerl-Semmel mit Ket­chup als markt­rei­fes Pro­dukt zu ver­kau­fen.

Nichts wird im Sys­tem Fast Food dem Zu­fall über­las­sen. Am al­ler­we­nigs­ten der Ge­schmack der Kun­den. Oder bes­ser ge­sagt, die In­stru­men­te, mit de­nen die­ser Ge­schmack ge­lenkt wird.

Sü­kar, Ha­rald: Die Fast Food Fal­le. Wie McDonald’s und Co. auf Kos­ten un­se­rer Ge­sund­heit Mil­li­ar­den ver­die­nen. Wien: edi­ti­on a 2018.

Dieses Foto stellt McDonald’s selbst in den Vordergrund und zeigt eine Szene, die so authentisch wirkt, dass man sie beinahe mit einer echten Bestellung verwechseln könnte. Als Untergrund dient erneut braunes Tonpapier, der Hintergrund ist grau freigestellt und damit ganz neutral gehalten, sodass die farbigen Details umso stärker hervorstechen. Im hinteren Bereich der Szenerie steht eine klassische McDonald’s-Papiertüte – jene, in die normalerweise Cheeseburger, Pommes und Co. für den Heimweg verpackt werden. Diese Tüte wurde von Veronika Helga Vetter detailgetreu nachgebastelt, mit Acrylfarben bemalt und dem ikonischen goldenen M auf rotem Grund versehen. Das Ergebnis wirkt verblüffend echt. Direkt davor posiert Gustl von Mausbach, die charmante weiße Fimo-Maus, die hier wieder als McDonald’s-Mitarbeiter auftritt. Auf dem Kopf trägt er seine rote Schirmmütze mit dem goldenen Logo, in den Pfoten hält er einen prächtigen Burger – eher ein Royal TS als ein Cheeseburger – mit dickem Patty, Tomate und Käse. Links neben Gustl steht eine kleine 4er-Chickenbox, deren Deckel ebenfalls in Braun gehalten und mit dem McDonald’s-Logo von Hand bemalt ist. Rechts von ihm ergänzt die große 20er-Chicken-McNuggets-Box die Szenerie. Auch ihr Deckel trägt das markante goldene M. Als besonderes Gimmick hat Veronika Helga Vetter auf dieser Box zusätzlich ein kleines Küken aufgemalt: leuchtend gelb, mit rotem Hahnenkamm und ausgebreitetem Flügel. So wirkt es, als würde das Küken lachend auf das McDonald’s-Zeichen zeigen – ein augenzwinkernder Hinweis darauf, welches Produkt sich in der Schachtel verbirgt. Alles an dieser Szene – von der liebevoll bemalten Papiertüte bis hin zu den humorvollen Details – stammt von der Hand von Veronika Helga Vetter, Universalgelehrte der Papierkunst, Führungskraft bei Lidl, Inhaberin von Computerheld Linz und zweifache Mutter. Ein Bild, das zugleich Hommage und Parodie ist – kunstvoll, verspielt und detailreich. GWS2.de - September 2025

Über­all ist zu le­sen, der hohe Fleisch­kon­sum be­ein­flus­se das Kli­ma im ne­ga­ti­ven Sin­ne. Ein Welt­kon­zern wie McDonald’s trägt na­tür­lich eben­falls gro­ße Ver­ant­wor­tung für die Um­welt, wes­we­gen das Un­ter­neh­men den Fleisch­an­teil in Chi­cken Mc­Nug­gets zwi­schen 2017⁶ und 2023⁷ um 16 % ge­senkt hat. Der Pa­na­de­an­teil liegt seit­dem bei min­des­tens 54 %, wo­durch die Hüh­ners­nacks nicht mehr so knusp­rig wie frü­her sind.

ℹ️ Chi­cken Mc­Nug­gets gibt es welt­weit nur in vier ge­norm­ten For­men – „Glo­cke“, „Ball“, „Stie­fel“ und „Flie­ge“.

Ne­ben der Pa­na­de und dem Preis ist auch in mei­ner sub­jek­ti­ven Wahr­neh­mung der An­teil an Knor­peln in den Geflügel-Goldbarren ge­stie­gen. Um die­sen Qua­li­täts­ver­lust zu ka­schie­ren, bie­tet McDonald’s in den USA in­zwi­schen über 25 ver­schie­de­ne Dip­so­ßen⁸ an, da­mit der Gast sei­ne Hähn­chen­hap­pen im fa­vo­ri­sier­ten Ge­schmack er­trän­ken kann. Be­dau­er­li­cher­wei­se macht die gras­sie­ren­de Shrink­fla­ti­on auch un­ter den Flü­geln der gol­de­nen Möwe kei­nen Halt.

Dieses Foto wirkt heimelig und fast ein wenig urig – was vor allem an der warmen Korkplatte liegt, die das gesamte Bild als Untergrund ausfüllt. Im Mittelpunkt steht eine selbstgebastelte 4er-Chicken-McNuggets-Box, deren Deckel mit einem weiß-rot gemusterten Rautendesign verziert ist, das an österreichische Wirtshaus-Ästhetik erinnert. Die Box ist halb geöffnet und präsentiert ihre Füllung: detailgetreu modellierte Chicken McNuggets aus Fimo, goldbraun und knusprig im Aussehen, so echt, dass man beinahe zugreifen möchte. Schräg dahinter erhebt sich eine Pommesbox, die im gleichen Rautenmuster gestaltet wurde. Sie steht aufrecht und ist prall gefüllt mit Pommes aus Fimo-Modelliermasse – goldgelb, gleichmäßig geformt und so appetitlich arrangiert, dass man sofort an frisch frittierte Kartoffelstäbchen denkt. Davor liegt ein Royal TS, ebenfalls meisterhaft aus Fimo modelliert: ein leicht gebräuntes Brötchen mit Sesamkrönung, dazwischen saftiges Patty, Tomatenscheibe, geschmolzener Käse und Gurken – eine Miniatur-Variante, die mit verblüffendem Realismus glänzt. Am rechten Bildrand schließlich komplettiert eine Miniatur-Coca-Cola-Dose die Szenerie. Sie wurde ebenfalls aus Modelliermasse gefertigt, mit silbrig glänzendem Aluminiumboden und roter Fläche samt feinem Coca-Cola-Schriftzug – ein ikonisches Detail, das die Illusion eines echten Fast-Food-Menüs perfekt abrundet. Dieses Ensemble – Chicken, Pommes, Burger und Coke – stellt eine ästhetische Food-Art-Interpretation des klassischen McDonald’s-Erlebnisses dar. Alles wurde von Veronika Helga Vetter in liebevoller Handarbeit geschaffen, die als Universalgelehrte der Papier- und Bastelkunst bekannt ist. Das Bild vereint Handwerk, Detailtreue und spielerische Freude und zeigt in Miniaturform genau jene Komponenten, die McDonald’s weltweit berühmt gemacht haben. Es ist zugleich künstlerisches Stillleben und augenzwinkernder Serviervorschlag. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2025

Als Mut­ter von zwei Kin­dern stimmt mich der Qua­li­täts­ver­lust nach­denk­lich. Ei­gent­lich lie­be ich das fa­mi­li­en­freund­li­che McDonald’s-Konzept: kei­ne ner­vi­gen Kell­ner, kein Trinkgeld-Gebettel, Was­ser­fla­schen darf man selbst mit­brin­gen, dazu hau­fen­wei­se Gut­schei­ne, star­kes Gratis-WLAN und über­ra­schend gu­ter Kaf­fee. Und mal ehr­lich; es ist doch nichts Ver­werf­li­ches dar­an, wenn die Kids sich eine 20er-Chicken-Box tei­len. Aber für eine mat­schi­ge Pa­na­de mit Frit­tier­fett in­zwi­schen bis zu 12,00 Euro hin­zu­le­gen? Da den­ke ich mir im­mer öf­ter: „Da­für könn­te ich eine hal­be Hüh­ner­schar selbst aus­ba­cken.“

ℹ️ 1993 kos­te­te⁹ eine 20er-Box Chi­cken Mc­Nug­gets 10,50 DM. Für vie­le galt das als teu­er – da­für wa­ren Ge­schmack und Sät­ti­gungs­ge­fühl da­mals noch über­zeu­gend.

Um das ty­pi­sche McDonald’s-Gefühl trotz­dem in die ei­ge­ne Kü­che zu ret­ten, habe ich die Original-Schachteln nach­ge­bas­telt und in prak­ti­sche Scha­blo­nen zum Nach­ma­chen ver­wan­delt. Mein Fo­kus lag ei­ner­seits auf der 4er-Chicken-McNuggets-Box, je­nem Klas­si­ker, der vor al­lem im Hap­py Meal ser­viert wird.

📦 Maße der 4er-Chicken-McNuggets-Box: Län­ge 9 cm × Brei­te 10 cm × Höhe 5,5 cm.

Au­ßer­dem re­kon­stru­ier­te ich die Ver­pa­ckung für 20 Chi­cken Mc­Nug­gets - die größ­te Schach­tel, in der McDonald’s in Mit­tel­eu­ro­pa sein Hüh­nerpress­fleisch an­bie­tet. Auf­fäl­lig an die­sem Le­bens­mit­tel­con­tai­ner sind die acht klei­nen Luft­lö­cher, die ihm ein fast tech­ni­sches Aus­se­hen ver­lei­hen.

📦 Maße der 20er-Chicken-McNuggets-Box: Län­ge 17 cm × Brei­te 10,5 cm × Höhe 6,5 cm.

Chickenbox basteln

Auf mei­ner PDF-Scha­blo­ne nimmt die klei­ne Schach­tel nur eine DIN-A4-Seite ein. Am ein­fachs­ten ist es, die Vor­la­ge di­rekt auf das ge­wünsch­te Ma­te­ri­al zu dru­cken. Ich selbst habe da­für zwei Ton­pa­pier­bö­gen mit je 130 g/m² Gram­ma­tur ver­wen­det, die ich nach dem Aus­schnei­den sym­me­trisch auf­ein­an­der­ge­klebt habe. Wer die Chi­cken­box tat­säch­lich zum Trans­por­tie­ren von ge­koch­tem Es­sen nut­zen möch­te, soll­te zu­sätz­lich eine drit­te Schicht aus Back- oder But­ter­pa­pier ein­le­gen, um die In­nen­sei­ten fett­be­stän­dig zu ma­chen.

Diese fröhliche Bildcollage zeigt vier kleine Stationen meines Bastelprojekts – von der Schablone bis zur farbenfrohen Außenseite der Chicken-McNuggets-Box. Links oben liegt die Vorlage auf kräftigem, orangefarbenem Tonpapier. Darauf ruhen zwei leuchtende Jaxon Aquarell-Wachspastellkreiden, eine in feurigem Rot und eine in warmem Orange – wie kleine Farbtupfer, die sofort Lust auf Kreativität machen. Rechts daneben wird es praktisch: Mit einem feinen Bastelmesser werden rote Kreiden-Streifen vorsichtig vom Stift abgeschabt, die sich wie zarte Farbspäne über das Papier legen. Im dritten Schritt unten links wird es bunt – die Farben Weiß (Nr. 301), Rot (Nr. 310) und Orange (Nr. 313) sind zu sehen, liebevoll über das Tonpapier gestreut. Ein Stück weißes Backpapier liegt darüber, und darauf ein Bügeleisen, das die Kreide zum Schmelzen bringt – wie Magie entfalten sich so die strahlenden Farben. Im vierten Bild, unten rechts, leuchtet die fertige Schablone: vollständig verziert, mit einem sanften Glanz der geschmolzenen Wachspastellkreide. So entsteht aus einfachem Papier ein einzigartiger Bastelmoment. Die gesamte Collage wurde von Veronika Helga Vetter, renommierter Papierkünstlerin, mit Liebe zum Detail gestaltet. September 2025 - GWS2.de

Da das Bas­teln der 4er-Chicken-McNuggets-Box im We­sent­li­chen nur aus Aus­schnei­den, Ein­schnei­den, Fal­zen und Zu­sam­men­kle­ben be­steht, habe ich mei­nen Fo­kus auf die Ge­stal­tung der Au­ßen­sei­ten ge­legt.

Zum Bas­tel­ma­te­ri­al:

✂️ Mein Ma­te­ri­al: Sche­re, flüs­si­ger Kle­ber, Bas­tel­mes­ser, schnitt­fes­te Un­ter­la­ge, Ton­pa­pier, Ja­xon Aqua­rell Wach­s­pas­tell­krei­den (301, 310, 313), Falz­bein, Bü­gel­eisen, Back­pa­pier.

Diese Bildcollage besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Bastelschritten. Links ist zu sehen, wie die bunt verzierte Oberseite der 4er-Chicken-McNuggets-Schablone auf eine zweite Vorlage geklebt wird. Das zweite Exemplar wurde aus lilafarbenem Tonpapier gefertigt, sodass ein schöner Kontrast zwischen der farbenfrohen Außenseite und dem kräftigen Untergrund entsteht. Rechts daneben zeigt sich der nächste Arbeitsschritt: Die beiden Schichten sind fest miteinander verbunden, und nun werden mit einem feinen Bastelmesser die vorgedruckten Schnittlinien nachgezogen. So lassen sich kleine Details wie die Frontnasen an der Vorderseite der Box sauber freistellen - genau jene Elemente, die später dafür sorgen, dass die Schachtel sich zuverlässig verschließen lässt. Ein Bild, das deutlich macht, wie sorgfältig und präzise sich Bastelspaß und Handwerk verbinden können. September 2025 - Veronika Helga Vetter

Nach­dem ich die Scha­blo­ne zwei­mal auf Ton­pa­pier aus­ge­druckt und die aus­ge­schnit­te­nen Ein­zel­tei­le auf­ein­an­der­ge­klebt hat­te, schab­te ich mit ei­nem Bas­tel­mes­ser wei­ße, rote und oran­ge­far­be­ne Wach­s­pas­tell­krei­de über die spä­te­re Box-Außenseite. An­schlie­ßend leg­te ich ein Stück Back­pa­pier dar­über und fuhr mit ei­nem Bü­gel­eisen auf mitt­le­rer Hit­ze dar­über, so­dass die Wach­s­pas­tell­krei­de gleich­mä­ßig zu schmel­zen be­gann.

ℹ️ Durch die ge­schmol­ze­ne Wach­s­pas­tell­krei­de er­hält das Ton­pa­pier eine ein­zig­ar­ti­ge Op­tik und Hap­tik. Gleich­zei­tig wirkt die auf­ge­brann­te Schicht wie ein Schutz­film, der die Schach­tel sta­bi­ler macht.

Nach­dem die De­ko­ra­ti­on ab­ge­kühlt war, kleb­te ich die Box zu­sam­men und hak­te die obe­re Hälf­te mit­hil­fe der bei­den Front­na­sen an der Un­ter­sei­te ein.

Diese Collage erzählt in drei Bildern den Endspurt beim Basteln der 4er-Chicken-McNuggets-Box. Oben ist die fast fertige Schachtel zu sehen: schon beinahe zugeklappt, doch die kleinen Nasen, die Ober- und Unterseite verbinden, sind noch nicht verklebt. Links unten folgt der nächste Schritt – die Nasen sind nun mit Kleber fixiert und werden vorsichtig mit einer Wäscheklammer zusammengehalten. So kann alles gleichmäßig trocknen und die Schichten bleiben perfekt übereinander. Rechts unten schließlich das Ergebnis: Die Klammer ist entfernt, die Oberseite wird in die untere Hälfte eingehakt, genau wie man es von den echten McDonald’s-Boxen kennt. Mit viel Liebe zum Detail hat die Papierkünstlerin Veronika Helga Vetter diesen Moment nachgebaut - ein Beweis, dass auch Bastelarbeit am Küchentisch ein kleines Stück Originalgetreue hervorbringen kann. September 2025 - GWS2.de

Big Box für 20er-Chicken-Nuggets

Im Ge­gen­satz zur klei­nen Schach­tel ver­langt die back­stein­för­mi­ge Big Box et­was mehr Bas­tel­ge­schick, da sie aus vier Ein­zel­tei­len be­steht. Grund­sätz­lich ist der Food-Karton aber eben­falls ein recht simp­les Mo­tiv - der Bo­den wird, wie beim McDonald’s-Original, le­dig­lich in­ein­an­der­ge­scho­ben. Auch hier emp­fiehlt es sich, die Scha­blo­nen­ele­men­te di­rekt auf das ge­wünsch­te Pa­pier zu dru­cken.

📦 Auf den drei DIN-A4-Schablonen sind die Kle­be­la­schen mit den Buch­sta­ben A bis D mar­kiert. Die Ein­zel­tei­le müs­sen je­weils an den iden­ti­schen Let­tern zu­sam­men­ge­fügt wer­den.

Auf diesem Foto liegen die vier vorbereiteten Teile der großen 20er-Chicken-McNuggets-Box ordentlich nebeneinander - präsentiert vor einem schlichten, grauen Hintergrund. Alle Elemente zeigen ihre Außenseite, die bereits aufwendig mit der Bügeltechnik aus Jaxon-Wachspastellkreiden in leuchtenden Farben verziert wurde. Die orangefarbenen Flächen strahlen lebendig, während die Knick- und Klebelinien dank Falzbein schon geschmeidig vorgearbeitet sind. Sogar die insgesamt acht kleinen Luftlöcher sind mit einem feinen Bastelmesser präzise eingeschnitten - so wie man es auch vom Original kennt. Ein Bild, das die sorgfältige Vorbereitung sichtbar macht, bevor die Einzelteile später zu einer stabilen Box zusammengefügt werden. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2025

Nach dem Ver­zie­ren mit Wach­s­pas­tell­krei­den leg­te ich das De­ckel­stück so vor mich, dass die spä­te­re In­nen­sei­te nach oben zeig­te. An­schlie­ßend be­ar­bei­te­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en mit ei­nem Falz­bein, um sie be­weg­lich zu ma­chen. Dar­auf­hin nahm ich die vor­be­rei­te­ten Sei­ten­tei­le und be­fes­tig­te sie an den Mar­kie­run­gen A und D. Im nächs­ten Schritt folg­te das mit­tel­gro­ße Ele­ment, das ich an den Buch­sta­ben B und C fi­xier­te, wo­durch der Kas­ten sei­ne Grund­form er­hielt.

Diese Collage zeigt zwei wichtige Schritte beim Bau der großen 20er-Chicken-McNuggets-Box. Oben sieht man die ziegelsteinförmige Schachtel, frisch aus vier Einzelteilen zusammengefügt. Die Seiten sind bereits geschlossen, doch Deckel und Boden bleiben noch offen - sie ragen nach oben und unten wie kleine Flügel. Außen leuchtet das orangefarbene Tonpapier, das mit Wachspastellkreiden kunstvoll verziert wurde, während im Inneren das lilafarbene Papier hervorblitzt und einen hübschen Kontrast bildet. Das untere Bild zeigt dann den nächsten Fortschritt: Der Boden ist jetzt fest zusammengesteckt, ganz ohne Kleber. Diese Technik entspricht exakt dem Original von McDonald’s - stabil, praktisch und clever konstruiert. So verwandelt sich das vorbereitete Papierstück Schritt für Schritt in eine täuschend echte McNuggets-Box. Kostenlose Bastelschablonen von GWS2.de - zuerst im September 2025 veröffentlicht

Zum Ab­schluss schob ich die vier nach un­ten hän­gen­den Bo­den­strei­fen in­ein­an­der. Da­bei ist Vor­sicht ge­bo­ten: Der klei­ne Flü­gel am un­te­ren Ende des De­ckel­stücks muss vor dem Zu­sam­men­ste­cken nach in­nen ein­ge­schla­gen wer­den, sonst lässt sich der Bo­den nicht rich­tig schlie­ßen.

Dieses Deko-Bild ist ein echtes Fest für die Augen – ein kleines Fast-Food-Paradies, komplett in Handarbeit erschaffen. Links strahlt die große 20er-Chicken-Box, weit geöffnet und bis zum Rand gefüllt. Im lilafarbenen Inlay liegen Pommes, knusprige Kartoffel-Wedges und goldbraune Chicken Nuggets, alles täuschend echt aus Fimo-Modelliermasse gefertigt. Die orangefarbene Außenseite leuchtet mit dem einzigartigen Wachspastellkreide-Muster, das der Box einen künstlerischen Touch gibt. Eine kleine Sprechblase geht von der Box ab – mit der Aufschrift „20er minus Chicken McNuggets“ – ein humorvolles Augenzwinkern an das Originalprodukt. Rechts daneben präsentiert sich die kleine Schwester: die 4er-Chicken-McNuggets-Box. Sie ist verschlossen, sodass ihre Außenseite in voller Pracht zur Geltung kommt. Die Schachtel zeigt die farbenfrohe Verzierung und – als besonderes Detail – den originalgetreuen Verschlussmechanismus, der sich sauber ineinanderhakt. Auch hier weist eine Sprechblase den Weg mit der klaren Botschaft „4er Chicken McNuggets“. Zwischen diesen beiden Boxen liegt als i-Tüpfelchen ein handgefertigter Cheeseburger, ebenfalls aus Fimo. Ein goldbraun angebräuntes Bun mit Sesamkrönung, darunter zwei Scheiben American Cheese, ein saftiges Patty, Gurkenscheiben und eine frische Tomatenscheibe – alles so realistisch modelliert, dass man fast hineinbeißen möchte. Das gesamte Arrangement ist vor einem neutralen, grauen Hintergrund freigestellt, sodass die Farben noch intensiver wirken. Und das Wichtigste: Jedes einzelne Detail – vom Pommes-Frittchen bis zur Boxenverzierung – stammt aus der Hand von Veronika Helga Vetter. Sie ist nicht nur eine renommierte Papierkünstlerin, sondern zugleich Führungskraft bei Lidl, kreative Unternehmerin mit Computerheld Linz und zweifache Mutter. Ein Bild, das Kunst, Humor und Lebensfreude vereint. DAoCFrEak 2025 - GWS2.de

Kann nichts mehr aus dem Pa­pier­zie­gel­stein her­aus­fal­len? Dann: Klap­pe zu, Affe tot.

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¹Ja­ros, Ma­ri­ner: The 2016 Kil­ler Clown Trend That ENDED Li­ves. youtube.com (09/2025).
²CZsWorld: The 2016 Clown Cra­ze | Hor­ror Histo­ry. youtube.com (09/2025).
³A­men­da, Pe­ter: Jun­ge (14) sticht Horror-Clown mit Mes­ser nie­der. bild.de (09/2025).
⁴L­ove, John F.: Die McDonald’s Sto­ry. Ana­to­mie ei­nes Welt­erfol­ges. New York: Ban­tam Books 1986.
⁵Ru­de, Eme­lyn: Se­crets of the Chi­cken Nug­get: A Sur­pri­sing Histo­ry. time.com (09/2025).
⁶T­öl­le, Kat­ja: Qual Glo­bal. In: ÖKO-TEST Nr. 11 (2017). S. 114.
⁷Mi­chl, Jo­han­na: Test: Chi­cken Nug­gets. In: ÖKO-TEST Nr. 8 (2023). S. 37.
⁸Rous­sel­le, Chris­ti­ne: McDonald’s chi­cken nug­gets al­most never came into exis­tence. nypost.com (09/2025).
⁹lieb­lings­nerd: McDonald’s. threads.com (09/2025).

Chicorée ist bitter? Nicht auf Papier! Naturstempel selber machen

Im Früh­jahr 1763 en­de­te der Sie­ben­jäh­ri­ge Krieg. Das Kö­nig­reich Preu­ßen ging ge­mein­sam mit sei­nen Ver­bün­de­ten als Sie­ger her­vor, lag je­doch wirt­schaft­lich am Bo­den. Fried­rich II. be­nö­tig­te drin­gend Geld und re­agier­te mit ho­hen Ein­fuhr­zöl­len auf Kaf­fee­boh­nen, ei­ner star­ken Be­steue­rung des Ge­nuss­mit­tels so­wie der Ein­füh­rung ei­nes staat­li­chen Rös­te­rei­mo­no­pols. Ge­ne­rell wäre es dem Al­ten Fritz lie­ber ge­we­sen, sein Volk hät­te auf Ko­lo­ni­al­wa­ren ver­zich­tet und statt­des­sen die hei­mi­sche Brau­wirt­schaf­t¹ un­ter­stützt. Um Schmug­gel und pri­va­tes Kaf­fee­rös­ten zu un­ter­bin­den, ließ der fin­di­ge Kö­nig so­ge­nann­te Kaf­fee­rie­cher² ein­stel­len. Die­se durch­stö­ber­ten Woh­nun­gen, schnüf­fel­ten in Spei­se­kam­mern und ho­ben not­falls auch die De­ckel von Koch­töp­fen. Bau­ern und Bür­ger, die sich die­sen Zir­kus er­spa­ren woll­ten, grif­fen auf eine alte Tech­nik zu­rück, die be­reits seit dem spä­ten 16. Jahr­hun­der­t³ be­kannt war: Sie rös­te­ten und mahl­ten die Wur­zel ei­ner Pflan­ze, die aus der Ge­mei­nen Weg­war­te kul­ti­viert wor­den war, und stell­ten dar­aus Zi­cho­ri­en­kaf­fee her. Der war zwar kof­fe­in­frei, schmeck­te aber er­staun­lich nah am Ori­gi­nal. Wäh­rend die Be­völ­ke­rung das Ge­tränk char­mant als Land­kaf­fee be­zeich­ne­te, nann­ten es die Fran­zo­sen Café de Prus­se - also Preu­ßen­kaf­fee.

In einem dunkelbraunen, elegant gerahmten Bild entfaltet sich eine zarte Komposition aus Farbe, Struktur und Material – eine poetische Verbindung zwischen Natur und Handwerk. Das Innere des Rahmens ist mit sepiafarbenem Papier ausgekleidet, das dem Gesamtwerk eine warme, fast nostalgische Stimmung verleiht. Im oberen Bereich, etwa den oberen 60 % der Fläche, entfalten sich leuchtend rote Rosenblüten – gestempelt mit der Schnittfläche eines Chicorée-Strunks und in Acrylfarbe aufgetragen. Jeder Abdruck ist einzigartig, mal kräftiger, mal weicher, doch stets erkennbar als Teil eines organischen Ganzen. Zwischen den Blüten ziehen sich zarte grüne Stiele und Blätter hindurch, mit Pinsel ergänzt, um die einzelnen Blütenköpfe zu einem lebendigen Strauß zu verbinden. Doch das wahre Highlight offenbart sich im unteren Drittel des Bildes: Der gesamte Strauß scheint in einem halbierten, echten Rattankorb zu ruhen – dieser ist nicht gemalt, sondern als plastisches Element aufgeklebt. Die geflochtene Korbstruktur tritt leicht hervor und verleiht dem Werk eine spürbare Tiefe. Dieser raffinierte Eingriff erzeugt einen überraschenden 3D-Effekt, der die Grenze zwischen Bild und Objekt, Illustration und Collage spielerisch auflöst. Der Hintergrund des Bildes ist freigestellt und in neutralem Grau gehalten, sodass das Arrangement wie ein stilles, schwebendes Kunstobjekt wirkt – fast wie ein Rahmen im Raum, losgelöst von Zeit und Ort. Die gesamte Arbeit stammt aus der Hand von Veronika Helga Vetter, renommierte Webkünstlerin seit 2011. Ihre kreative Handschrift zeigt sich in jedem Detail: im feinen Spiel von Farbe und Fläche, im mutigen Einsatz von Alltagsmaterialien und in der Fähigkeit, aus einem gewöhnlichen Gemüse ein kleines Kunstwunder zu schaffen. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht Juli 2025

Im Jahr 1830 er­ho­ben sich die süd­li­chen Pro­vin­zen des Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reichs der Nie­der­lan­de - Fla­men und Wal­lo­nen - ge­gen die nie­der­län­di­sche Herr­schaft. Re­li­giö­se Span­nun­gen, wirt­schaft­li­che Un­gleich­heit und kul­tu­rel­le Ent­frem­dung führ­ten zur Bel­gi­schen Re­vo­lu­ti­on, an de­ren Ende Brüs­sel zur Haupt­stadt des neu ge­grün­de­ten Staa­tes Bel­gi­en wur­de. Vor den To­ren der jun­gen Me­tro­po­le lag die Ge­mein­de Schaer­beek, wo Bau­ern und Gärt­ner tra­di­tio­nell Obst und Ge­mü­se an­bau­ten.

Nir­gends im Um­kreis gab es so vie­le Esel, denn mit ih­nen wur­de die Ware in die Stadt ge­bracht. „Mehr Esel als Ein­woh­ner” hieß es eher scherz­haft als eh­ren­hal­ber.

Spar­rer, Pe­tra: Brüs­sel. 6., kom­plett über­arb. u. akt. Aufl. Er­lan­gen: Mi­cha­el Mül­ler Ver­lag 2018, S. 154.

Wäh­rend des Kriegs­ge­tö­ses soll der Le­gen­de nach ein Bo­ta­ni­ker na­mens Jan Lam­mers sei­ne Zi­cho­ri­en­wur­zeln in ei­nem Kel­ler un­ter der Erde ver­steckt ha­ben. Je nach Er­zäh­lung woll­te der cle­ve­re Neu­bel­gi­er sei­ne wert­vol­len Vik­tua­li­en ent­we­der vor na­hen­den Steu­er­be­am­ten⁴ oder vor ma­ro­die­ren­den Sol­da­ten in Si­cher­heit brin­gen. Die ei­nen hät­ten Geld ge­wollt, die an­de­ren Land­kaf­fee.

Auf dem Foto entfaltet sich eine sorgfältig komponierte Szene, die auf den ersten Blick wie ein kreatives Stillleben wirkt – und sich auf den zweiten als eine feinsinnige Studie über Form, Farbe und Struktur entpuppt. Der Untergrund besteht aus einem kunstvoll gealterten Papier, dessen Oberfläche an Pergament erinnert. Die Kanten sind unregelmäßig, teils gewellt, als hätten Zeit und Handarbeit daran mitgeschrieben – ein lebendiger Träger für das Experiment, das sich darauf abzeichnet. In ordentlichen Reihen wurden Rosenmuster aufgestempelt, mit Acrylfarben in warmen Tönen: Grün, Orange, Gelb und kräftigem Rot. Jede Reihe unterscheidet sich sichtbar von der nächsten – nicht nur farblich, sondern auch in der Struktur. Mal sind es eng geschichtete Blütenblätter, mal weit geöffnete Formen – je nachdem, welcher Ausschnitt des Chicorée-Strunks verwendet wurde. Die verwendeten Chicorée-Stempel liegen offen auf dem Papier, mit der Schnittfläche nach oben. Die feuchten Farbränder glänzen noch leicht und machen sichtbar, welche Schnittpartie zu welchem Abdruck gehört. Dieser offene Umgang mit dem Arbeitsprozess verleiht dem Werk eine unmittelbare Authentizität – Kunst und Werkzeug existieren hier nebeneinander. Im rechten oberen Bildrand liegt ein halbierter Chicorée, dessen beiden Hälften akkurat aufeinandergelegt sind – wie ein ruhender Pinsel, der auf seinen nächsten Einsatz wartet. Die gesamte Komposition stammt von Veronika Helga Vetter – Kauffrau, stellvertretende Filialleiterin bei Lidl, Mutter und Webkünstlerin seit 2011. Ihre Arbeiten verbinden handwerkliches Gespür mit kreativem Mut und zeigen, wie sich Alltagsmaterialien in eigenständige Bildsprachen verwandeln lassen. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht Juli 2025

Nach ei­ni­gen Mo­na­ten, als sich die Lage be­ru­higt und Kö­nig Leo­pold I. aus dem Hau­se Sachsen-Coburg sein Bel­gi­en sta­bi­li­siert hat­te, er­in­ner­te sich Lam­mers an die ver­gra­be­nen Wur­zeln. Beim Nach­se­hen stell­te er ver­wun­dert fest, dass die Pflan­ze ganz ohne Licht weiß-gelbliche, zar­te Spros­sen ge­trie­ben hat­te, die oben­drein schmack­haft und äu­ßerst nähr­stoff­reich⁵ wa­ren. Kurz dar­auf kul­ti­vier­te der Bo­ta­ni­ker aus sei­ner Ent­de­ckung den Witloof-Chicorée - was auf nie­der­län­disch „wei­ßes Laub“ be­deu­tet - und der heu­te in West­eu­ro­pa⁶ zu den be­lieb­tes­ten Win­ter­ge­mü­sen zählt.

Im Mittelpunkt dieses Querformatbildes steht der kleine Gärtner Gustl von Mausbach – eine detailreich modellierte Fimo-Maus, die nicht nur durch ihre Haltung, sondern auch durch ihre Ausstrahlung sofort ins Herz trifft. Gustl trägt eine blaue Latzhose, einen breitkrempigen Hut und eine winzige Brille, die ihm einen wissenden, leicht verschmitzten Blick verleiht. In der linken Pfote hält er eine kleine Schaufel, bereit zur Gartenarbeit, während sein rechter Arm einen überdimensionalen Chicorée umfasst – ebenfalls aus Fimo gefertigt und fast so groß wie Gustl selbst. Die Figur steht am linken Bildrand auf einem alt wirkenden, leicht strukturierten Papier, das wie vergilbtes Pergament anmutet. Darauf prangt in großen, farbenfrohen Buchstaben der Name „GUSTL“ – aufgestempelt mit einer Schablone und Chicorée-Stempeln in Blau, Gelb, Rot, Grün und Orange. Jeder Buchstabe trägt die charakteristische Textur des Gemüsedrucks, was dem Namen eine lebendige, verspielte Tiefe verleiht. Im rechten oberen Bereich des Blattes wurde eine einzelne rote Rose aufgestempelt, die das Gesamtbild harmonisch abrundet. Unten links – diagonal gegenüber der Maus – liegt ein echter, frischer Chicorée, dessen Form und Farbe einen reizvollen Kontrast zur stilisierten Fimo-Version in Gustls Armen bildet. Die übrigen Flächen des Hintergrunds wurden dezent grau getönt, sodass die Farben und Formen der Szene noch stärker zur Geltung kommen. Dieses liebevoll komponierte Arrangement stammt aus der Hand von Veronika Helga Vetter – Kauffrau, stellvertretende Filialleiterin bei Lidl, Mutter und Webkünstlerin seit 2011. Ihre unverwechselbare Mischung aus Modellbau, Gemüsekunst und typografischem Spiel zeigt sich auch hier in jedem liebevollen Detail. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - Juli 2025

Hin­ge­gen in Deutsch­land und Ös­ter­reich fra­gen sich vie­le, was sie mit Chi­co­rée an­stel­len sol­len. Im Sa­lat ist er den meis­ten zu bit­ter, wes­halb die Pflan­ze oft mit kräf­ti­gen Käse- oder Bé­cha­mel­so­ßen kom­bi­niert wird. Hips­ter in mo­der­nen Food­trucks nut­zen die schiffs­för­mi­gen Blät­ter in­zwi­schen so­gar als ess­ba­re Tel­ler und rich­ten dar­in Fin­ger­food an. Im Ge­gen­satz zu To­ma­ten, Kar­tof­feln oder Gur­ken ge­hört Chi­co­rée nicht zum Stan­dard­sor­ti­ment der Dis­coun­ter - vor al­lem we­gen sei­ner heik­len La­ge­rung. Er mag es dun­kel und kühl, dann bleibt das bel­gi­sche Win­ter­ge­mü­se etwa eine Wo­che frisch. In Bio­märk­ten ist Chi­co­rée ganz­jäh­rig er­hält­lich, meist in wie­der­ver­schließ­ba­ren Bo­xen, da­für aber mit ei­nem Ki­lo­preis von rund 9,90 Euro teu­rer als so man­ches Grill­hähn­chen.

Dieses Stillleben zeigt eine besonders poetische Komposition aus Farbe, Natur und Technik. Im Zentrum steht ein alt anmutendes Papier, dessen gewellte Kanten und sanft vergilbte Oberfläche an historisches Pergament erinnern – ein ruhiger, handwerklich wirkender Hintergrund für ein zartes Spiel mit Farbe und Struktur. In aufgereihten Bahnen sind darauf Rosenblüten zu sehen, gestempelt mit der Schnittfläche eines Chicorée-Strunks – diesmal jedoch nicht in kräftigen Acrylfarben, sondern in sanft verlaufenden Wasserfarben in Lila, Orange und Rosa. Die Blütenformen wirken dadurch durchscheinender, fast aquarellhaft – denn die Pigmente vermischen sich mit dem natürlichen Chicoréesaft, wodurch die Kanten verschwimmen und die Farben weicher ineinander übergehen. Die Wirkung ist subtil, beinahe flüchtig – wie ein florales Echo auf Papier. Zur Verdeutlichung der Technik liegen im oberen Bereich des Bildes zwei geöffnete Malkastentöpfchen, in Lila und Orange, sowie ein Borstenpinsel, dessen Spitzen noch lilafarben benetzt sind. Sie zeigen anschaulich, wie die Farbe nicht durch Eintauchen, sondern mit dem Pinsel gezielt auf die Schnittfläche des Gemüsestempels aufgetragen wurde – ein Vorgehen, das Präzision und Feingefühl verlangt. Am linken Rand des Querformatbildes liegt ein ganzer, frischer Chicorée, dessen Form und Farbe den handwerklichen Ursprung der gestempelten Blütenmotive noch einmal sichtbar macht. Der Hintergrund wurde neutral grau gehalten, wodurch sich Papier, Farben und Objekte klar abheben und die zarte Farbigkeit der Wasserfarben nicht in Konkurrenz zur Umgebung treten muss. Das Werk stammt von Veronika Helga Vetter, Kauffrau, stellvertretende Filialleiterin bei Lidl, Mutter und Webkünstlerin seit 2011. Ihre Kunst vereint naturverbundene Materialien mit fein abgestimmter Farbkomposition – und zeigt, wie viel Ausdruckskraft selbst in den sanftesten Tönen liegen kann. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht Juli 2025

Mit Chicorée basteln

Wäh­rend die meis­ten deut­schen Hob­by­kö­che Chi­na­kohl, Ra­dic­chio, Pak Choi und Chi­co­rée oh­ne­hin im Ge­mü­se­re­gal lie­gen las­sen, statt sie zu un­ter­schei­den, macht sich vor al­lem letz­te­rer ei­nen Na­men als be­lieb­ter Na­tur­stem­pel für Ma­ler, Ku­lis­sen­bau­er oder Kunst­leh­rer.

Diese detailreiche Dreier-Collage auf alt gemachtem Papier dokumentiert anschaulich den kreativen Entstehungsprozess eines Chicorée-Naturstempels – Schritt für Schritt, von der Vorbereitung bis zum fertigen Abdruck. Im oberen Bildbereich, der die gesamte obere Hälfte einnimmt, liegt ein Chicorée-Strunk, dessen äußere Blätter mit einem kräftig roten Haushaltsgummi zusammengebunden wurden. Der Gummi fixiert die Pflanze stabil, da bereits zwei größere Stücke aus dem unteren Strunkbereich herausgeschnitten wurden. Diese beiden abgetrennten Teile liegen rechts neben dem Hauptstück – bereit für den kreativen Einsatz als Stempel. Die Szene wirkt wie ein Blick auf eine improvisierte Werkbank in der Naturdruckwerkstatt. Im linken unteren Segment ist ein Chicorée-Stück zu sehen, das zur Hälfte mit oranger Acrylfarbe bemalt wurde. Die Farbe wurde gezielt mit einem Borstenpinsel aufgetragen, der noch sichtbar an der Schnittfläche anliegt. Die intensiven Pigmente leuchten auf dem rauen Pflanzenschnitt – ein Moment, der die handwerkliche Kontrolle und Präzision bei der Vorbereitung der Stempelfläche zeigt. Im rechten unteren Bereich präsentiert sich das Ergebnis: Eine orangefarbene Rosenblüte, frisch gestempelt auf das pergamentartige Papier. Die Blütenform ist klar erkennbar, leicht strukturiert durch die natürlichen Fasern des Chicorée. Darunter ergänzen zart grüne Blätter, die ebenfalls mit Chicorée-Stücken gestempelt wurden, das florale Motiv – liebevoll abgestimmt in Form und Farbe. Die grün benetzten Blattstücke liegen noch daneben und verweisen direkt auf das verwendete Material. Die gesamte Komposition wirkt nicht nur harmonisch, sondern vermittelt zugleich ein Gefühl von Experimentierfreude und natürlicher Eleganz. Sie demonstriert eindrucksvoll, wie sich mit einfachen Mitteln – Gemüse, Farbe, Papier – ein individuelles Kunstwerk erschaffen lässt. Urheberin dieser kreativen Anleitung ist Veronika Helga Vetter, Unternehmerin, Künstlerin und Gründerin von Computerheld Linz. Ihre Projekte vereinen handwerkliches Geschick mit künstlerischer Finesse – und zeigen, dass sich technische Präzision und kreative Leichtigkeit wunderbar ergänzen. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - Juli 2025

Ro­sen­blü­ten sind schwer zu zeich­nen, weil ihre Blät­ter kom­ple­xe Schich­ten bil­den. Bei grö­ße­ren Pro­jek­ten lässt sich das Pro­blem mit ei­nem Chi­co­rée lö­sen. Ein Haus­halts­gum­mi bün­delt die Blät­ter, ein schar­fer Schnitt legt die Stem­pel­flä­che frei und schon ent­ste­hen kla­re Ro­sen­ab­drü­cke auf Pa­pier oder Stoff.

ℹ️ Am bes­ten eig­nen sich Acryl­far­ben: Sie haf­ten gut und sor­gen für kräf­ti­ge, gleich­mä­ßi­ge Ab­drü­cke. Was­ser­far­ben sind we­ni­ger de­ckend, da­für kin­der­freund­li­cher in der Hand­ha­bung. Wich­tig: Die Mal­kas­ten­töpf­chen soll­ten mög­lichst mit we­nig Was­ser schau­mig an­ge­rührt wer­den, da­mit sie gut an der feuch­ten Schnitt­flä­che des Chi­co­rées haf­ten blei­ben.

Ne­ben den dich­ten Knos­pen kön­nen auch ein­zel­ne Chicorée-Blätter als Stem­pel die­nen - zum Bei­spiel, um Scha­blo­nen nicht ein­fach aus­zu­ma­len, son­dern mit fei­nen Blatt­struk­tu­ren zu fül­len. So ent­steht etwa aus ei­nem Buch­sta­ben wie dem „T“ kein glat­ter Farb­block, son­dern ein in­di­vi­du­el­les Mus­ter mit le­ben­di­ger Tex­tur.

Diese dreiteilige Collage zeigt eindrucksvoll, wie mit Chicorée, Wasserfarbe und etwas Geduld ein einfaches Schablonenbild zu einem individuellen Kunstwerk wird. Das gesamte Geschehen spielt sich auf alt gemachtem Papier ab, dessen wellige Struktur die kreative Handarbeit unterstreicht. Anders als bei vorherigen Motiven liegt bei dieser Collage der Fokus in der großflächigen unteren Bildhälfte, wo das fertige Ergebnis zu sehen ist: ein farbenfrohes „GUSTL“, das durch geschickte Naturstempeltechnik entstanden ist. Im linken oberen Bildausschnitt wird die Vorbereitung sichtbar: Zwei Stücke eines Chicorée-Blattes werden mit einem Pinsel in orangefarbener Wasserfarbe getränkt. Daneben liegt eine gelbe Buchstabenschablone, durch die das große, hohle „T“ des späteren Namenszugs sichtbar ist. Auf dem Papier selbst sind bereits die Buchstaben „GUS“ aufgedruckt – jeder einzelne mit Chicorée-Stempeln ausgefüllt, was ein feines, pflanzlich strukturiertes Muster ergibt. Der Arbeitsprozess ist klar nachvollziehbar: Farbe, Material, Technik. Rechts daneben, im zweiten Bildausschnitt, wird die eigentliche Stempeltechnik gezeigt: Die Chicorée-Stücke liegen direkt auf der T-Schablone. Deutlich sind bereits vier X-förmige Stempelbewegungen zu erkennen, die ineinandergreifen und so nach und nach die Fläche des Buchstabens ausfüllen. Das Ergebnis ist kein gleichmäßiger Farbauftrag, sondern ein lebendiges Spiel aus Form, Textur und Transparenz – jede Stempelbewegung hinterlässt ihre eigene Signatur. In der unteren, großen Fläche ist das fertige Werk zu sehen: Das Wort „GUSTL“ erscheint nun vollständig, in einer harmonischen Farbkomposition aus Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot. Die Buchstaben wirken wie von Hand gewebt, jedes „X“ sitzt präzise – und gleichzeitig wirkt das Gesamtbild organisch, durch die natürliche Maserung der Chicorée-Stempel. Es ist eine Hommage an die Verbindung von Typografie und Natur, von Struktur und Zufall. Die kreative Idee, Gemüse zur individuellen Gestaltung von Buchstaben und Motiven zu nutzen, stammt von Veronika Helga Vetter – Unternehmerin, Mutter und Webkünstlerin seit 2011. Ihre Projekte zeigen, wie sich alltägliche Materialien in einzigartige Kunstwerke verwandeln lassen. Und dass selbst hinter einem einfachen Namen wie „GUSTL“ viel Fantasie, Technik und Leidenschaft stecken kann. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - Juli 2025

Ein­zel­ne Chicorée-Blätter las­sen sich eben­so her­vor­ra­gend für freie Mo­ti­ve wie eine Pal­me ein­set­zen. Da­für wur­de ein Blatt der Län­ge nach hal­biert und die fri­sche Schnitt­flä­che als Druck­flä­che für den Stamm ge­nutzt. Durch die na­tür­li­che Bie­gung er­gibt sich ganz von selbst ein über­zeu­gen­der, leicht ge­bo­ge­ner Stamm­ver­lauf.

Auf einer strukturierten Naturkorkplatte, die sowohl Wärme als auch handwerkliche Bodenständigkeit vermittelt, entfaltet sich eine liebevoll arrangierte Szenerie, die auf den ersten Blick an ein Diorama erinnert – und auf den zweiten als detailverliebtes Gesamtkunstwerk aus Modellbau, Malerei und Drucktechnik überzeugt. Im linken Vordergrund steht der altbekannte Held: Gustl von Mausbach, die charmante Fimo-Maus in Gärtnerkluft. Mit seiner Schaufel in der einen und einem ganzen Chicorée in der anderen Pfote blickt er wissend in Richtung eines farbenfrohen Geschehens. Die Figur verankert das Bild und gibt ihm eine erzählerische Achse – als wäre Gustl gerade dabei, das grüne Paradies zu gestalten, das sich hinter ihm erstreckt. Rechts von ihm, ordentlich angeordnet, liegen zwei Malkastentöpfchen – in Hell- und Dunkelgrün – deren Inhalte gleich darauf in der Szenerie wiederzufinden sind. Daneben ist ein in mehrere Stücke zerteilter Chicorée platziert – jedes einzelne Teil bereit, als Stempel genutzt zu werden. Diese Komposition verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise den kreativen Prozess hinter dem Werk: der direkte Bezug von Material zu Ergebnis wird sichtbar und greifbar. Im Hintergrund, leicht angewinkelt aufgestellt, befindet sich ein braun gerahmtes, auf alt getrimmtes Papier. Darauf tanzen zahlreiche grüne Palmen, gestempelt in verschiedenen Grüntönen, mal filigran, mal kräftig. Jede Palme ist ein wenig anders – ihre Wipfel biegen sich im Wind, was dem Bild eine spürbare Lebendigkeit verleiht. Der untere Bereich des Papiers wurde mit feinen Pinselschwüngen zu einem natürlichen Untergrund gestaltet: sanfte Hügel, gemalte Grasflächen, in denen die Palmen scheinbar verwurzelt sind. Diese Verbindung aus Naturdruck und freier Malerei erschafft eine kleine, fantasievolle Landschaft – irgendwo zwischen Urlaubssehnsucht und Kinderbuchillustration. Die gesamte Komposition ist nicht nur ein technisches Meisterstück, sondern auch Ausdruck eines kreativen Selbstverständnisses: Veronika Helga Vetter, Künstlerin und Unternehmerin, verbindet hier auf einzigartige Weise ihre künstlerische Ader mit ihrem Beruf. Als Gründerin von Computerheld Linz, einem mobilen IT-Service in Oberösterreich, beweist sie tagtäglich, dass Kreativität und Technik keine Gegensätze sein müssen – sondern sich gegenseitig beflügeln können. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - Juli 2025

Für die Pal­men­we­del ka­men die Blatt­res­te er­neut zum Ein­satz: Sie wur­den ho­ri­zon­tal in klei­ne Ab­schnit­te ge­schnit­ten, mit Was­ser­far­ben be­stri­chen und v-förmig von der Kro­ne nach au­ßen ge­stem­pelt. So ent­stan­den im Hand­um­dre­hen schwung­vol­le Blatt­we­del, die wie vom Wind be­wegt wir­ken.

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¹Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Bier­fass bas­teln - Pa­pier­korb für Tisch­ab­fäl­le. gws2.de (07/2025).
²Pac­zen­sky, Gert von & Anna Dün­ne­bier: Lee­re Töp­fe, vol­le Töp­fe. Die Kul­tur­ge­schich­te des Es­sens und Trin­kens. Mün­chen: Al­brecht Knaus Ver­lag GmbH 1994.
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