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Zertifikat für Gartenmeister: Wertschätzung für Hobbygärtner und Selbstversorger

Zwi­schen den 1970ern und den 2010er-Jahren er­leb­te Mit­tel­eu­ro­pa eine his­to­ri­sche Pha­se au­ßer­ge­wöhn­lich güns­ti­ger Le­bens­mit­tel­prei­se. Bil­li­ge En­er­gie, Agrar­sub­ven­tio­nen, sta­bi­le Lie­fer­ket­ten und ein bis ins Letz­te op­ti­mier­ter Ein­zel­han­del sorg­ten da­für, dass Nah­rungs­mit­tel im Ver­hält­nis zum Ein­kom­men im­mer er­schwing­li­cher wur­den. Wäh­rend die Welt­kriegs­zeu­gen aus Ge­wohn­heit wei­ter­hin im Gar­ten wer­kel­ten, frag­ten sich die Jün­ge­ren: „War­um ta­ge­lang To­ma­ten zie­hen, wenn ich zwei Kilo da­von für klei­nes Geld kau­fen kann?“ Klein­gar­ten­ver­ei­ne gal­ten als spie­ßig, in de­nen eine Ka­ri­ka­tur des Haus­meis­ter Krau­se die zu­läs­si­ge Ra­sen­hö­he mit ei­nem Maß­band kon­trol­lier­te. Gleich­zei­tig wirk­ten 14 Tage All-inclusive in Aga­dir deut­lich at­trak­ti­ver als die Par­zel­len­pfle­ge in Wanne-Eickel. Auch vie­le Ei­gen­heim­käu­fer der gol­de­nen 1990er-Jahre ver­wan­del­ten ihre Vor­gär­ten lie­ber in pfle­ge­leich­te Schot­ter­flä­chen: Haupt­sa­che, der Grill stand sta­bil und das Au­ßen­ge­län­de mach­te mög­lichst we­nig Ar­beit. Durch haus­ge­mach­te und glo­ba­le Kri­sen hat sich das Blatt seit der COVID-19-Pandemie je­doch grund­le­gend ge­wen­det. Wäh­rend sich die Gen Z heu­te im Dis­coun­ter fragt, was ge­nau die sechs schwar­zen Ku­geln für 4,99 Euro ei­gent­lich dar­stel­len sol­len, er­in­nern sich vie­le Mil­len­ni­als weh­mü­tig dar­an, wie sie einst ei­mer­wei­se Brom­bee­ren aus Omas Gar­ten na­schen konn­ten.

ℹ️ Kri­sen­si­cher­heit, bes­se­re Le­bens­mit­tel­qua­li­tät und der Wunsch, Kos­ten zu sen­ken: Das sind die wich­tigs­ten Grün­de¹ für die Re­nais­sance des Gar­ten­baus. Be­reits 2021 exis­tier­ten in Deutsch­land rund 17 Mil­lio­nen² Privat- und Schre­ber­gär­ten – ein Re­kord­wert. Seit­dem ist der Flä­chen­ver­brauch für Gar­ten­an­la­gen wei­ter an­ge­stie­gen.

Die liebevoll gestaltete Szene erinnert auf den ersten Blick an einen gemütlichen Sommerabend im Schrebergarten – irgendwo zwischen Kräuterbeet, Gartenlaube und dem Duft frisch geernteter Tomaten. Im Mittelpunkt des Bildes liegt eine stilvolle Urkunde mit der Aufschrift „Gartenmeisterin“, die auf einer rustikalen Holzplatte präsentiert wird. Bereits die Farbgestaltung vermittelt eine warme, natürliche Atmosphäre: sanfte Creme- und Grüntöne treffen auf dekorative Ornamente und verleihen der Auszeichnung einen nostalgischen Charakter, der an traditionelle Gartenbauvereine und alte Ehrenurkunden erinnert. Im oberen Bereich der Urkunde befindet sich ein botanisch inspiriertes Emblem mit gekreuzten Gartengeräten und einem jungen Pflänzchen – ein Symbol für Fleiß, Naturverbundenheit und die Freude am Gärtnern. Die feinen Verzierungen im Hintergrund wirken dezent und elegant, ohne überladen zu sein. Besonders harmonisch fügt sich der Name „Renate Schubert“ in das Gesamtbild ein. Zusammen mit dem Ort „Dresden“ und der „Sommerernte 2026“ entsteht der Eindruck einer persönlichen Ehrung für viele Stunden harter, aber erfüllender Gartenarbeit. Die Urkunde liegt nicht einfach nur auf dem Tisch – sie wurde bewusst in Szene gesetzt. Rechts oben steht ein kleines Glas Bier mit goldgelber Farbe und feiner Schaumkrone. Es vermittelt das Gefühl eines wohlverdienten Feierabends nach einem langen Tag im Garten. Vielleicht wurde gerade das Beet gegossen, Unkraut gezupft oder die erste Zucchini des Jahres geerntet. Das Bier steht sinnbildlich für Entspannung, Geselligkeit und die kleinen Glücksmomente, die das Gärtnern mit sich bringt. Links unten befindet sich eine Schale mit frischem Gemüse und einem Laugengebäck. Die bunten Paprikastücke, Gurken, Karotten und Kräuter verleihen dem Bild Lebendigkeit und unterstreichen die Botschaft der Selbstversorgung. Besonders der frische Dill sorgt für einen natürlichen, beinahe sommerlichen Akzent. Die Kombination aus Brotzeit, Gemüse und Urkunde vermittelt das Gefühl eines einfachen, aber erfüllten Lebens – fernab von Hektik, Fast Food und Großstadtstress. Der Hintergrund in warmer Korkoptik rundet die gesamte Komposition angenehm ab und lässt die Szene fast wie eine Einladung wirken: zurück zur Natur, zurück zu echten Lebensmitteln und zurück zu einem Hobby, das Geduld, Wissen und Hingabe erfordert. Gerade Frauen zwischen 35 und 65 Jahren dürften sich in dieser Bildwelt wiederfinden – sei es als leidenschaftliche Hobbygärtnerin, stolze Schrebergartenbesitzerin oder einfach als Mensch, der Freude an Blumen, Gemüse und kleinen Auszeiten im Grünen hat. Die im Bild gezeigte Urkunde kann übrigens kostenlos als PDF-Vorlage auf gws2.de heruntergeladen werden – inklusive verschiedener Designs für Gartenmeister und Gartenmeisterinnen. Damit eignet sie sich wunderbar als humorvolle, aber zugleich wertschätzende Auszeichnung für Freunde, Familienmitglieder oder Vereinskollegen mit grünem Daumen. Urheberin: Veronika Helga Vetter Linz Oberösterreich

Auf­grund des ho­hen Ar­beits­auf­wan­des bei gleich­zei­tig ver­gleichs­wei­se ge­rin­gem Er­trag lag der Selbst­ver­sor­gungs­grad bei Ge­mü­se im Jahr 2023³ bei le­dig­lich 36 %. Wer­den in­ter­na­tio­na­le Lie­fer­ket­ten durch Krie­ge oder po­li­ti­sche Span­nun­gen ge­stört, schlägt sich die Ab­hän­gig­keit von aus­län­di­schen Pro­du­zen­ten un­mit­tel­bar in den Su­per­markt­prei­sen nie­der. Deut­sches Obst ist für Nor­mal­ver­die­ner schon län­ger nicht mehr be­zahl­bar, wes­halb es oh­ne­hin kaum noch an­ge­baut wird. Die we­ni­gen Obst­bau­ern, die es noch gibt, ha­ben mas­siv mit Dieb­stahl zu kämp­fen.

Chris­toph Pfei­fer: Vor ein paar Wo­chen hat­ten wir re­la­tiv häu­fig Por­ti­ons­grö­ßen von 50 Ki­lo­gramm und mehr, die von un­se­ren Fel­dern ge­holt wur­den.

Feh­ring, Yve: Kampf ge­gen Obst­dieb­stahl. Heu­te in Deutsch­land | ZDF (2018).

ℹ️ In den 1960er-Jahren⁴ lag der Er­zeu­ger­preis für ei­nen Zent­ner (50 Ki­lo­gramm) Stein­obst in West­deutsch­land bei etwa 2,00 bis 5,00 DM. Der Selbst­ver­sor­gungs­grad bei hei­mi­schem Obst lag da­mals deut­lich über 100 % – ent­spre­chend güns­tig wa­ren die Prei­se für End­ver­brau­cher.

Die zweite Urkunde wirkt deutlich repräsentativer und erinnert bewusst an die feierliche Ästhetik historischer Ehrenzertifikate oder alter Vereinsauszeichnungen. Während das erste Design eher naturverbunden und bodenständig gestaltet ist, vermittelt diese Variante einen fast aristokratischen Charakter – irgendwo zwischen Gartenbauverein, Traditionsurkunde und liebevoll ironischer „Adelung“ des modernen Hobbygärtners. Im Zentrum des Bildes liegt die prachtvoll verzierte „Gartenmeister“-Urkunde auf einer dunklen Holzplatte. Der cremefarbene Hintergrund wird von filigranen Ornamenten eingerahmt, die an klassische Drucktechniken vergangener Jahrzehnte erinnern. Bereits die Schriftgestaltung im oberen Bereich springt sofort ins Auge: Das Wort „Urkunde“ erscheint in einer kunstvollen Frakturschrift mit roten und schwarzen Elementen, wodurch sofort Assoziationen an alte Ehrenbriefe, Traditionsvereine und historische Auszeichnungen entstehen. Besonders dominant wirkt das zentrale Wappenmotiv. Über zwei gekreuzten Gartengeräten – Spaten und Rechen – thront eine goldene Krone. Dadurch erhält die Urkunde bewusst einen monarchistischen, beinahe humorvoll-heroischen Stil. Die Botschaft ist klar: Wer Jahr für Jahr Beete pflegt, Pflanzen zieht, Schnecken bekämpft und Ernten einfährt, hat sich eine königliche Ehrung verdient. Gleichzeitig bleibt das Design charmant und augenzwinkernd, ohne jemals kitschig zu wirken. Die feinen grünen Rankenornamente im Hintergrund verstärken den Eindruck eines traditionsreichen Gartenordens. Besonders schön ist die Kombination aus klassischen Symbolen und modernen Details: Der eingetragene Name „Willi Brenner“, der Ort „Hannover“ sowie die Jahreszahl „2026“ lassen die Urkunde wie eine echte persönliche Auszeichnung erscheinen – fast so, als hätte ein Kleingartenverein seinen langjährigen Vereinsmeister geehrt. Ein besonderer Blickfang befindet sich links oben auf der Urkunde: eine kleine Sonnenblume mit leuchtend gelben Blütenblättern und dunkler Mitte. Sie wurde aus Fimo-Modelliermasse gefertigt und verleiht dem Bild eine warme, handwerkliche Note. Gerade dieses Detail macht die Szene besonders authentisch, weil es den kreativen Charakter der gesamten Komposition unterstreicht. Die Sonnenblume wirkt wie ein kleines Symbol für Sommer, Naturverbundenheit und Lebensfreude. Rechts unten steht ein Glas mit frischen Erdbeeren und Heidelbeeren, die großzügig mit Puderzucker bestäubt wurden. Die kräftigen Rottöne der Erdbeeren harmonieren wunderbar mit den gedeckten Farben der Urkunde. Gleichzeitig vermittelt die Szene ein Gefühl von Sommerernte, Gartenfest und selbst angebauten Köstlichkeiten. Die Kombination aus Beeren, Holzunterlage und nostalgischer Urkunde erzeugt beinahe eine romantisierte Vorstellung des modernen Schrebergartenlebens – entschleunigt, naturverbunden und voller kleiner Rituale. Der warme Hintergrund in Korkoptik sorgt dafür, dass die Szene ruhig und wohnlich wirkt. Nichts erscheint steril oder künstlich inszeniert. Stattdessen entsteht der Eindruck eines echten Küchentisches oder eines Vereinsabends nach erfolgreicher Ernte. Genau darin liegt die Stärke des Fotos: Es verbindet Humor, Nostalgie, Handarbeit und Wertschätzung zu einer stimmigen Gesamtkomposition. Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass sämtliche Elemente auf dem Bild von Veronika Helga Vetter gestaltet, konzipiert und umgesetzt wurden. Als renommierte Papier- und Webkünstlerin gestaltet sie seit 2011 kreative Projekte mit hohem Wiedererkennungswert. Die sorgfältige Auswahl der Farben, Materialien und Dekorationen zeigt deutlich das Gespür für nostalgische Bildwelten und detailreiche Inszenierungen. Die gezeigten Gartenmeister-Urkunden können kostenlos als PDF-Datei auf gws2.de heruntergeladen werden. Enthalten sind zwei unterschiedliche Stilrichtungen: ein eher neutrales, naturverbundenes Design sowie diese monarchistisch inspirierte Variante für alle, die ihre Gartenleidenschaft mit einem Augenzwinkern zelebrieren möchten. GWS2.de Mai 2026

Längst hat es sich her­um­ge­spro­chen: Wer heut­zu­ta­ge mehr als eine Hand­voll Kir­schen, Erd­bee­ren, Him­bee­ren, Apri­ko­sen oder Zwetsch­gen im Jahr ge­nie­ßen möch­te, muss selbst zur Gar­ten­schau­fel grei­fen. Pro­ble­ma­tisch ist je­doch, dass Wunsch und Wirk­lich­keit da­bei häu­fig weit aus­ein­an­der­lie­gen. Zwar kön­nen sich im­mer mehr jun­ge Men­schen vor­stel­len, ei­nen ei­ge­nen Schre­ber­gar­ten zu be­wirt­schaf­ten – schließ­lich klingt die Vor­stel­lung ver­lo­ckend, mit­ten in der Groß­stadt in ei­ner grü­nen Oase zu gril­len und ei­ge­nes Obst so­wie Ge­mü­se an­zu­bau­en.

  • Vie­le un­ter­schät­zen je­doch, dass zu ei­ner Ver­eins­mit­glied­schaft ver­pflich­ten­de Ge­mein­schafts­ar­beit ge­hört. Kon­kret be­deu­tet das: Wege in­stand hal­ten, das Ver­eins­heim rei­ni­gen oder Container- und Müll­diens­te über­neh­men.
  • Zu­dem han­delt es sich bei Klein­gär­ten um öf­fent­lich ein­seh­ba­re Flä­chen. Die He­cken­hö­hen sind meist auf 1,25 Me­ter⁵ be­grenzt, wo­durch Nach­barn und Spa­zier­gän­ger pro­blem­los be­ob­ach­ten kön­nen, was im ei­ge­nen Gar­ten ge­schieht.

  • Dar­über hin­aus gibt es in Deutsch­land zu we­ni­ge Par­zel­len. War­te­zei­ten zwi­schen zwei und acht Jah­ren⁶ sind da­her kei­ne Aus­nah­me, son­dern die Re­gel. Vie­le Schre­ber­gär­ten wer­den in­ner­halb der Fa­mi­lie wei­ter­ver­erbt oder un­ter der Hand ver­mit­telt.

Wer trotz all die­ser Hür­den tat­säch­lich den Zu­schlag für ei­nen Klein­gar­ten er­hält, be­nö­tigt meh­re­re Tau­send Euro für die Ab­lö­se⁷ – zu­sätz­lich zu den lau­fen­den Pacht- und Ne­ben­kos­ten. Ent­spre­chend ge­hö­ren vie­le Kleingarten-Millennials⁸ eher zur Ka­te­go­rie „Instagram-Rich-Kid“, die ihre grü­ne Wohl­fühl­oa­se mit Schlag­wor­ten wie „Bio­di­ver­si­tät“ oder „Mischkultur-Beetplan“ mög­lichst stil­voll in den so­zia­len Me­di­en ver­mark­tet.

ℹ️ Die Ur­sprün­ge der Schre­ber­gär­ten lie­gen in den Armen- und Ar­bei­ter­gär­ten des 19. Jahr­hun­derts. Sie dien­ten dem In­dus­trie­pro­le­ta­ri­at als Mög­lich­keit zur Selbst­ver­sor­gung und soll­ten die Le­bens­be­din­gun­gen der städ­ti­schen Un­ter­schicht ver­bes­sern.

Auszeichnung zum Gartenmeister. Kostenlose PDF-Vorlage zum Herunterladen. GWS2.de - Mai 2026

Die meis­ten Klein­gar­ten­ver­ei­ne be­fin­den sich in Ost­deutsch­land, da die DDR-Führung den pri­va­ten An­bau von Obst und Ge­mü­se ge­zielt för­der­te. Trotz der hö­he­ren Par­zel­len­dich­te äh­neln die Pro­ble­me je­doch je­nen im Wes­ten. Zwar sinkt vie­ler­orts das Durch­schnitts­al­ter der Päch­ter, doch Kin­der blei­ben in den An­la­gen wei­ter­hin Man­gel­wa­re. Das wirkt be­son­ders wi­der­sprüch­lich, wenn man be­denkt, dass die ers­te Schrebervereins-Fläche 1864 in Leip­zig ur­sprüng­lich als päd­ago­gi­scher Spiel- und Be­we­gungs­raum für Kin­der ge­dacht war.

Schre­ber selbst war be­geis­ter­ter Tur­ner und Mit­be­grün­der des ers­ten Turn­ver­eins in Leip­zig. Er plan­te Spiel- und Tum­mel­plät­ze, sei­ne Ideen setz­te dann Ernst Hau­schild um, ein Schul­di­rek­tor.

Ar­nold, Ron­ny: Der ers­te Schre­ber­gar­ten war ein Spiel­platz. deutsch­land­funk­kul­tur (05/2026).

Das dritte Motiv präsentiert die neutralere Variante der Gartenmeister-Urkunde und wirkt dadurch besonders modern, ruhig und naturverbunden. Im Vergleich zur monarchistischen Ausführung mit Krone und prunkvollen Ornamenten setzt dieses Design stärker auf schlichte Wertigkeit, klare Formen und eine harmonische Farbgebung. Gerade dadurch entsteht eine warme, authentische Atmosphäre, die hervorragend zum Thema Garten, Selbstversorgung und handwerklicher Leidenschaft passt. Die Urkunde liegt leicht schräg auf einer dunklen Holzplatte und hebt sich dadurch elegant vom warmen Hintergrund in Korkoptik ab. Bereits auf den ersten Blick fällt die große Überschrift „URKUNDE“ ins Auge, die in einer klassischen Serifenschrift gehalten ist und dem Dokument einen offiziellen, beinahe traditionsreichen Charakter verleiht. Darunter befindet sich ein dezentes botanisches Emblem mit gekreuzten Gartengeräten und einem jungen Pflänzchen. Dieses Symbol steht sinnbildlich für Pflege, Wachstum und die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. Die zurückhaltende Gestaltung wirkt bewusst seriös und zeitlos. Feine Blattornamente im Hintergrund verleihen der Urkunde Tiefe, ohne sie überladen erscheinen zu lassen. Der eingetragene Name „Karl-Heinz Moser“, der Ort „Essen-Kray“ sowie die Saison „2026“ machen die Auszeichnung persönlich und glaubwürdig – fast so, als wäre sie von einem traditionsreichen Gartenbauverein offiziell verliehen worden. Besonders liebevoll wurde erneut die kulinarische Dekoration inszeniert. Links oben steht ein kleines Glas mit einem cremigen High-Protein-Kokosnussjoghurt der Marke Milbona von Lidl. Verfeinert wurde dieser mit Erdbeeren, Heidelbeeren und Kirschen, die dekorativ über den Glasrand hinausragen. Eine feine Schicht aus Zucker und Staubzucker verleiht den Früchten eine beinahe märchenhafte Optik und erinnert an sommerliche Desserts aus dem eigenen Garten. Die satten Rot- und Dunkelvioletttöne der Früchte setzen lebendige Farbakzente und harmonieren wunderbar mit den sanften Grün- und Cremetönen der Urkunde. Rechts unten befinden sich zwei kleine Fliegenpilze aus Fimo-Modelliermasse. Die roten Kappen mit ihren weißen Punkten sorgen für einen verspielten Akzent und verstärken den märchenhaften Charakter der Szene. Gerade dieses Detail weckt Erinnerungen an Waldspaziergänge, Herbstdekorationen und liebevoll gestaltete Gartenwelten. Gleichzeitig lockern die Pilze die eher sachliche Gestaltung der Urkunde charmant auf und verleihen dem Bild eine kreative Handschrift. Die gesamte Komposition wirkt bewusst entschleunigt und handgemacht. Nichts erscheint steril oder künstlich. Stattdessen entsteht der Eindruck eines gemütlichen Nachmittags zwischen Gartenlaube, Erntekorb und selbstgemachten Köstlichkeiten. Genau darin liegt die Stärke der Inszenierung: Sie verbindet Naturverbundenheit, Humor und Wertschätzung zu einer kleinen Hommage an all jene Menschen, die trotz stressigem Alltag noch Zeit und Energie in Pflanzen, Obst und Gemüse investieren. Besonders bemerkenswert ist erneut, dass sämtliche Elemente der Szene – von der Gestaltung der Urkunde über die Dekoration bis hin zur fotografischen Umsetzung – von Veronika Helga Vetter konzipiert und umgesetzt wurden. Als renommierte Papier- und Webkünstlerin entwickelt sie seit 2011 kreative Projekte mit hohem Wiedererkennungswert und einem ausgeprägten Gespür für nostalgische Bildwelten, liebevolle Details und handwerkliche Ästhetik. Die gezeigte Gartenmeister-Urkunde kann kostenlos als PDF-Datei auf gws2.de heruntergeladen werden. Enthalten sind unterschiedliche Designs für Gartenmeister und Gartenmeisterinnen – von schlicht-modern bis hin zur monarchistisch inspirierten Ehrenurkunde. Mai 2026

Für Maxi und Mia gibt es heu­te Tik­Tok und En­er­gy­drinks – auf Fe­li­ci­tas war­tet ge­zu­cker­ter Rha­bar­ber vor der Gar­ten­lau­be. Was über­spitzt klingt, ist in Deutsch­land längst Rea­li­tät ge­wor­den. Ge­ra­de vor dem Hin­ter­grund, dass Wohn­ei­gen­tum für wei­te Tei­le der Be­völ­ke­rung in­zwi­schen un­er­reich­bar ist, er­gibt die Be­wer­bung auf eine Klein­gar­ten­par­zel­le für die un­te­re Mit­tel­schicht im­mer mehr Sinn. Schließ­lich be­rich­tet selbst die Ta­ges­schau re­gel­mä­ßig dar­über, dass äu­ße­re Schocks⁹ wirt­schaft­lich schwa­che Grup­pen am här­tes­ten tref­fen.

  • COVID-19 oder Hantavirus-Pandemie? Egal – Frei­zeit im Schre­ber­gar­ten.
  • Das Schäl­chen Erd­bee­ren kos­tet in­zwi­schen acht Euro? Egal – die kom­men oh­ne­hin aus dem ei­ge­nen Beet.

„Mama, mir ist lang­wei­lig?“ Im Schre­ber­gar­ten gibt es für Groß und Klein im­mer et­was zu tun.

Urkunde grüner Daumen

Auch wenn die so­zia­len Me­di­en in­zwi­schen vol­ler Selbstversorger- und Balkongarten-Tipps sind, fehlt den meis­ten Men­schen nach Ar­beit, Haus­halt und Fa­mi­lie schlicht die En­er­gie, noch stun­den­lang in der Erde zu wüh­len. Doch es gibt sie: die­je­ni­gen, die wis­sen, dass Hei­del­bee­ren sau­ren Bo­den­¹⁰ be­nö­ti­gen. Die­je­ni­gen, die sich mit Frucht­fol­gen, Pflanz­loch­grö­ßen, dy­na­mi­schen Ak­ku­mu­la­to­ren und torf­frei­er Erde aus­ken­nen. Die stil­len Hel­den des All­tags, die Mit­strei­tern ganz selbst­ver­ständ­lich ein vor­ge­zo­ge­nes Salat-Jungpflänzchen oder ein paar Früh­blü­her mit­ge­ben. Wer sol­che Men­schen im Familien- oder Freun­des­kreis hat, darf sich glück­lich schät­zen.

📜 Hin­wei­se: Gärt­ner ver­sor­gen Fa­mi­lie, Freun­de und Nach­barn mit wert­vol­len Le­bens­mit­teln – höchs­te Zeit, die­se Leis­tung zu ho­no­rie­ren. Aus die­sem Grund ha­ben wir spe­zi­el­le Zer­ti­fi­ka­te für Gar­ten­meis­ter ent­wi­ckelt. Die kos­ten­lo­se PDF-Da­tei ent­hält zwei un­ter­schied­li­che De­signs, je­weils in weib­li­cher und männ­li­cher An­spra­che. Be­son­ders hoch­wer­tig wir­ken die vor­ko­lo­rier­ten Vor­la­gen, wenn sie auf DIN-A4-Papier mit ei­ner Gram­ma­tur zwi­schen 120 und 160 g/m² aus­ge­druckt wer­den.

In der Schweiz nimmt mitt­ler­wei­le rund ein Vier­tel der Kin­der und Ju­gend­li­chen re­gel­mä­ßig Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel ein. Da­hin­ter steckt oft die Sor­ge vie­ler El­tern, Obst und Ge­mü­se aus dem Su­per­markt sei­en längst nicht mehr so nähr­stoff­reich wie frü­her die Er­zeug­nis­se aus Omas Gar­ten. Wis­sen­schaft­lich lässt sich die­se An­nah­me je­doch nicht be­le­gen.

Heu­te wer­den an­de­re Sor­ten an­ge­baut, was sich grund­sätz­lich auch im Nähr­stoff­ge­halt nie­der­schla­gen kann. Die­ser muss aber nicht zwin­gend ge­rin­ger sein als frü­her.

Bie­ler, Sté­pha­nie: Nah­rungs­er­gän­zung: Hil­fe oder Hype? In: Wir El­tern Nr. 2 (2026). S. 22.

Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel sind – so­fern sie nicht ärzt­lich ver­ord­net wur­den – oft nichts wei­ter als teu­rer Urin und wir­ken in vie­len Fäl­len wie ein mo­der­ner Ab­lass­han­del für El­tern, die kaum noch re­gel­mä­ßig frisch ko­chen. Wäh­rend in Leit­me­di­en ger­ne von kos­ten­lo­sem oder güns­ti­gem Schu­les­sen ge­spro­chen wird, sieht die Rea­li­tät in Süd­west­deutsch­land, Bay­ern, Ös­ter­reich und der Schweiz häu­fig an­ders aus. Ganz­tags­schu­len mit ei­ge­ner Men­sa sind dort die ab­so­lu­te Aus­nah­me. Der Un­ter­richt en­det meist ge­gen 13:00 Uhr – und zu Hau­se war­ten dann nicht sel­ten Lap­top, Smart­phone und Früh­stücks­flo­cken.

43 % der deutschen Frauen sind übergewichtig. Wie es anders geht, zeigt Veronika Helga Vetter im knappen Bikini von Temu. Die renommierte Kunsthandwerkerin hält eine Urkunde, die eine Gartenmeisterin auszeichnet. Das DIN-A4-Zertifikat ist gerahmt und ist für Hobbygärtner, die mit ihrem Obst- und Gemüse gegen die allgemeine Fettleibigkeit in Mitteleuropa ankämpfen. Von führenden Ernährungswissenschaftlern empfohlen

In mei­nem Millennial-Umfeld hört man von El­tern im­mer wie­der die­sel­ben Recht­fer­ti­gun­gen:

  • „Al­les wird teu­rer. Wir müs­sen im­mer mehr ar­bei­ten, um un­se­ren Le­bens­stan­dard über­haupt hal­ten zu kön­nen.“
  • „Un­se­re El­tern küm­mern sich nicht um ihre En­kel­kin­der. Wir ha­ben kei­ne Kraft mehr für stän­di­ges Dis­ku­tie­ren und Ge­bet­tel – da bleibt eben man­ches auf der Stre­cke.“

Die­ser Zeit­geist mag nach­voll­zieh­bar sein, trotz­dem wir­ken vie­le die­ser Aus­sa­gen eher wie Aus­re­den. Wenn der Er­halt des Au­tos oder di­ver­ser Un­ter­hal­tungs­abos wich­ti­ger ist als ver­nünf­ti­ge Er­näh­rung, dann setzt eben je­der sei­ne ei­ge­nen Prio­ri­tä­ten. Und wer sich dau­er­haft auf an­de­re ver­lässt, ist am Ende so­wie­so ver­las­sen – das galt be­reits zu Bis­marcks Zei­ten.

Das ei­gent­li­che Kern­pro­blem steckt je­doch in ei­ner an­de­ren Aus­sa­ge:

  • „Wie soll ich als al­lein­er­zie­hen­de Mut­ter mit­tags zu Hau­se sein? Das funk­tio­niert fi­nan­zi­ell ein­fach nicht.“

Rund 170.000 Ehen wer­den in Deutsch­land je­des Jahr ge­schie­den. In etwa der Hälf­te der Fäl­le le­ben min­der­jäh­ri­ge Kin­der im Haus­halt. Die Be­reit­schaft zu Kom­pro­mis­sen zwi­schen Män­nern und Frau­en scheint im­mer wei­ter ab­zu­neh­men. Wie ver­gif­tet vie­le De­bat­ten in­zwi­schen ge­führt wer­den, zei­gen die teils un­ter­ir­di­schen Kom­men­ta­re un­ter ei­nem YouTube-Short mit ei­nem Aus­schnitt aus dem Wes­tern „Ein Fres­sen für die Gei­er“ (1970).

Bleiben deutsche Männer lieber allein? Warum finden Frauen keine Männer mehr? Screenshot von Diskussion

🥗 Laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­am­t¹¹ sind 62 % der Män­ner und 43 % der Frau­en über­ge­wich­tig. Lie­feran­do und Energy-Drinks am Abend las­sen den Bauch­um­fang wach­sen und die Lust sin­ken. Die se­xu­el­le Ak­ti­vi­tät von Men­schen un­ter 30 Jah­ren¹² geht ste­tig zu­rück. Viel­leicht fehlt heu­te die na­tür­li­che Aphro­di­sia­ka aus Omas Gar­ten.

Mei­ner Mei­nung nach ist eine Ehe wie ein Gar­ten, den zwei Gärt­ner ge­mein­sam pfle­gen. Je­der bringt sei­ne ei­ge­nen Sa­men, Werk­zeu­ge und Ideen mit und darf sich frei ver­wirk­li­chen. Wenn bei­de er­ken­nen, dass sie zu­sam­men re­gel­mä­ßig gie­ßen, Un­kraut jä­ten und sich um die Wur­zeln küm­mern müs­sen, wächst ein Ort, der bei­den Schutz, Schön­heit und Ern­te schenkt – und der mit der Zeit im­mer rei­cher wird.

Ver­wand­te The­men:

Papa, du hast es dir ver­dient: Ur­kun­de für ech­te Grill­meis­ter
Son­nen­blu­men bas­teln: Von Quilling-Figuren zur Kom­pass­pflan­ze

¹Hutt, Ro­sa­mond: The hot­test new cra­ze for Ger­man mil­len­ni­als? Gar­dening. weforum.org (05/2026).
²Op­per­mann, Hans: Zahl des Mo­nats. In: ÖKO-TEST Nr. 7 (2021). S. 114.
³Rasch­ke, Bernd: Deutsch­land und die Selbst­ver­sor­gung. Pla­net Wis­sen | SWR (2023).
⁴Le­gath, Hans: Obst­schwem­me. Abend­schau | SWR Re­tro (1963).
⁵Pe­ter­mann, Bar­ba­ra: Der Traum vom Schre­ber­gar­ten. Er­leb­nis Hes­sen | hr (2024).
⁶Rohr­ho­fer, Mar­kus: Der Schre­ber­gar­ten: Klei­nes Gar­ten­glück. derstandard.at (05/2026).
⁷La­cher, An­drea: Ein ei­ge­ner Gar­ten für ei­nen Euro am Tag. In: ÖKO-TEST Spe­zi­al. Nr. 2 (2020). S. 25.
⁸Ma­ger, Horst: Selbstversorger-Glück! Gar­ten­zeit | rbb (2022).
Fi­scher, Ka­ta­ri­na: Deut­sches Idyll: Der Klein­gar­ten und sei­ne Ge­schich­te. nationalgeographic.de (05/2026).
⁹Kun­ze, Naï­ma & Mo­ritz Zim­mer­mann: Ar­mut in Deutsch­land: Wenn das Geld trotz Ar­beit nicht reicht. tagesschau.de (05/2026).
¹⁰­Di­ede­rich, Ma­rie: Hei­del­bee­re Anbau-Guide: So ern­test du 17 kg pro Pflan­ze. youtube.com (05/2026).
¹¹­Eig­ner, Isa­bel­la: Fast ein Drit­tel hat Adi­po­si­tas, krank­haf­tes Über­ge­wicht. In: Stif­tung Wa­ren­test Nr. 1 (2026). S. 12.
¹²­Gott­berg, Joa­chim von: Men­schen ha­ben im­mer we­ni­ger Sex. medienkurs.online (05/2026).

Grillmeister-Zertifikat zum Ausdrucken – die schönste Art, Männern einfach mal Danke zu sagen

Im Jahr 2019 ga­ben 95,8 %¹ der Deut­schen an, im Som­mer ger­ne zu gril­len. Und auch wenn die Be­geis­te­rung für den Volks­sport Gril­len seit­her leicht nach­ge­las­sen hat, ge­hört das ge­mein­sa­me Es­sen im Frei­en für die meis­ten zwi­schen Os­tern und Ok­to­ber fest dazu. Wäh­rend die Män­ner am liebs­ten selbst am Grill ste­hen und sich dem Feu­er wid­men, ver­bin­den Frau­en² mit dem Duft glü­hen­der Holz­koh­le ge­sel­li­ge Aben­de und in­ten­si­ve so­zia­le In­ter­ak­ti­on. Apro­pos: Ob­wohl die Leit­me­di­en seit Jah­ren nach­hal­ti­ges Gril­len mit Strom und Gas pro­pa­gie­ren, set­zen wei­ter­hin rund 60 % der Bun­des­bür­ger³ auf den gu­ten al­ten Holz­koh­le­grill.

ℹ️ Auch beim Fleisch­ver­zehr zeigt sich eine deut­li­che Dis­kre­panz zwi­schen öf­fent­li­cher Wahr­neh­mung und tat­säch­li­chem Ver­hal­ten. Rund 66 %⁴ der Deut­schen le­gen nach wie vor am liebs­ten Steak und Würst­chen auf den Grill. Eben­so er­freu­en sich ge­grill­ter Halloumi- und Fe­ta­kä­se gro­ßer Be­liebt­heit, wäh­rend Ge­mü­se und Flei­scher­satz­pro­duk­te wei­ter­hin die hin­te­ren Plät­ze der Ge­schmacks­ska­la be­le­gen.

Ko­chen ist an­ge­wand­te Na­tur­wis­sen­schaft – wes­halb mo­der­ne Män­ner⁵ ihre Gat­tin­nen in der Es­sens­zu­be­rei­tung zu­meist über­tref­fen. Für die Fa­mi­lie zu ko­chen ist eine Mi­schung aus Hob­by und Zu­nei­gung. Doch so­bald sich meh­re­re Her­ren der Schöp­fung um ein Feu­er ver­sam­meln, be­ginnt der ar­chai­sche Wett­be­werb um An­er­ken­nung. Der Be­sit­zer der Feu­er­stel­le ist der Grill­meis­ter, die männ­li­chen Gäs­te ge­ben sich als Be­ra­ter.

Vor einem warmen, natürlichen Hintergrund aus hellbrauner Korkplatte entfaltet sich eine Szene, die auf den ersten Blick schlicht wirkt und doch bei näherem Hinsehen eine liebevolle Inszenierung von Wertschätzung, Handwerk und Geselligkeit offenbart. Die feine, leicht unregelmäßige Struktur des Korks erinnert an handgefertigte Pinnwände aus früheren Zeiten – ein Hauch von Nostalgie, der sofort Vertrautheit schafft. Inmitten dieser warmen Fläche hebt sich ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen klar ab. Seine tiefe, satte Farbe wirkt erdend und elegant zugleich, als würde er das Herzstück dieses Arrangements bewusst schützen und hervorheben. Im Zentrum des Rahmens ruht ein vanillefarbenes Tonpapier mit einer Grammatur von 160 g/m² – spürbar hochwertig, fast schon samtig in seiner Anmutung. Dieses Papier trägt ein Zertifikat, das weit mehr ist als nur ein Stück bedrucktes Material: Es ist eine symbolische Auszeichnung für einen Grillmeister, für jemanden, der mit Hingabe einen Grillabend gestaltet, Menschen zusammenbringt und Genussmomente erschafft. Die Gestaltung des Zertifikats ist unverkennbar bayerisch inspiriert. Links und rechts rahmen weiß-blaue Säulen das Dokument ein, deren Farbspiel sofort an traditionelle Rauten und festliche Tischdecken erinnert. Über der markanten Überschrift thront ein kunstvoll adaptiertes Wappen: Anstelle klassischer Insignien kreuzen sich hier eine silberne Fleischgabel und ein Pfannenwender – eine charmante, augenzwinkernde Hommage an die Kunst des Grillens. Am unteren Rand des Zertifikats wacht der bayerische Löwe, kraftvoll und stolz, mit dem Wappen des Freistaats Bayern in seiner Tatze. Diese Darstellung verleiht dem Dokument eine fast zeremonielle Würde und hebt den „Grillmeister“ in eine Rolle, die Gemeinschaft, Tradition und Genuss miteinander verbindet. Es wird spürbar: Dieses Zertifikat ist nicht einfach nur ein Gag, sondern eine liebevolle Anerkennung für jemanden, der für andere den Grill anschmeißt und damit Momente schafft, die in Erinnerung bleiben. Die Szenerie wird durch kleine, aber fein gesetzte Details lebendig. Rechts oben auf dem Rahmen steht ein zierliches Bierglas, geformt wie ein klassischer Maßkrug, jedoch in Miniaturgröße von 0,2 cl. Darin schimmert ein helles Bier mit einer feinporigen Schaumkrone, die fast greifbar wirkt – frisch eingeschenkt, kühl und einladend. Schräg gegenüber, links unten, befindet sich ein selbstgebasteltes Schälchen aus Papier, verziert mit weiß-blauen Rauten. Darin liegt ein cremiger Obatzda, liebevoll angerichtet und garniert mit feinen Scheiben roter Zwiebel sowie einer kleinen Salzbrezel. Dieses Detail verleiht dem Bild nicht nur Farbe, sondern auch eine fast greifbare Sinnlichkeit – man meint beinahe, den würzigen Duft des Bierkäses und die frische Note der Zwiebeln wahrnehmen zu können. Die gesamte Komposition strahlt eine ruhige, durchdachte Harmonie aus. Nichts wirkt zufällig platziert, jedes Element fügt sich in ein Gesamtbild, das Tradition, Humor und Wertschätzung vereint. Es ist ein Motiv, das besonders Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren anspricht, die Freude an liebevoll gestalteten Details, an handwerklicher Ästhetik und an bedeutungsvollen Gesten haben. Hier wird nicht nur ein Geschenk präsentiert, sondern eine Idee: Dankbarkeit sichtbar zu machen – für Männer, die mit Herz und Leidenschaft Gastgeber sind. Hinter dieser stimmungsvollen Inszenierung steht Veronika Helga Vetter, eine erfahrene Papierkünstlerin, die seit 2011 mit ihren Arbeiten das Internet bereichert. Ihr Gespür für Materialien, Farben und emotionale Bildsprache zeigt sich in jedem Detail dieser Aufnahme – von der Auswahl des Papiers bis hin zur finalen fotografischen Umsetzung. Das Zertifikat selbst kann als kostenlose PDF-Datei auf gws2.de heruntergeladen werden und lässt sich individuell gestalten – mit dem Namen des Grillmeisters, seinem Geburtsdatum und dem Ort der Feier. So wird aus einem ästhetischen Objekt ein persönliches Geschenk mit bleibendem Wert. Unterstützt von Computerheld Linz & der Bayernpartei

Die ers­te ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet: Wie viel Zeit braucht eine gute Glut? Um die nö­ti­ge Grill­hit­ze von rund 250 Grad Cel­si­us zu er­rei­chen, soll­te Holz­koh­le nach dem Ent­zün­den min­des­tens 30 Mi­nu­ten⁶ durch­glü­hen – so zu­min­dest die Emp­feh­lung ein­schlä­gi­ger Fach­zeit­schrif­ten. Doch was wis­sen die schon? In der Pra­xis lan­det das Grill­gut oft viel zu früh auf dem noch lau­war­men Rost.

ℹ️ Schwei­ne­fleisch soll­te voll­stän­dig durch­ge­gart wer­den und eine Kern­tem­pe­ra­tur von min­des­tens 70 °C er­rei­chen – an­dern­falls be­steht ein er­höh­tes Ri­si­ko für eine Hepatitis-E-Infektion.

Wäh­rend das Fleisch brut­zelt, be­ginnt das Fach­sim­peln über die per­fek­te Ma­ri­na­de. Un­er­fah­re­ne Grill­meis­ter grei­fen da­bei ger­ne zu be­reits ma­ri­nier­ten Na­cken­steaks – manch­mal so­gar von der Tank­stel­le. Wer hin­ge­gen auf An­ti­oxi­da­ti­ons­mit­tel, Emul­ga­to­ren und Sta­bi­li­sa­to­ren ver­zich­ten möch­te, macht aus der ei­ge­nen Ma­ri­na­de schnell eine klei­ne Wis­sen­schaft. Da­bei ge­nü­gen schon Salz und Säu­re, um das Fleisch zar­ter und aro­ma­ti­scher zu ma­chen.

Mi­cha­el Hoff­mann: Das Hähn­chen­fleisch lag drei Stun­den in Ana­nas­saft. Eine Salz­kon­zen­tra­ti­on von ex­akt 6 % sorgt da­für, dass das Fleisch spä­ter saf­ti­ger und wür­zi­ger ist.

Eich­hoff, Ma­rie: Die Wis­sen­schaft vom Gril­len: So wird’s le­cker, nach­hal­tig und ge­sund! Quarks | WDR (2025).

Vor einer hellen, beinahe träumerischen Kulisse entfaltet sich diesmal ein Motiv, das Leichtigkeit und Aufbruchsstimmung ausstrahlt. Der Hintergrund ist kein naturbelassener Werkstoff wie zuvor, sondern ein sanft gemalter Himmel in Weiß und Blau – weich verlaufende Wolken, die an einen klaren Frühlingstag erinnern. Diese Szenerie wirkt offen, freundlich und beinahe grenzenlos, als würde sie den Blick nach oben ziehen und gleichzeitig Raum für neue Anfänge schaffen. In dieser luftigen Umgebung liegt – bewusst schlicht und dennoch präsent – das vertraute DIN-A4-Zertifikat im Deutschland-Design. Das vanillefarbene Tonpapier hebt sich sanft vom kühlen Himmelston ab und schafft einen warmen Mittelpunkt im Bild. Der Kontrast zwischen der weichen, fast poetischen Hintergrundgestaltung und der klar strukturierten Form des Zertifikats verleiht der Szene eine besondere Spannung: Hier trifft emotionale Leichtigkeit auf handfeste Anerkennung. Das Zertifikat selbst folgt der bekannten, kraftvollen Gestaltung in Schwarz-Rot-Gold. Unter der Überschrift „Zertifikat“ entfaltet sich das Wappen mit den flammenartigen Elementen, die an die Hitze eines perfekt vorbereiteten Grills erinnern. Die gekreuzte Fleischgabel und der Pfannenwender stehen symbolisch für das Handwerk, während die seitlichen Säulen in den deutschen Farben dem Dokument eine klare, fast feierliche Rahmung geben. Unten wird das Ganze durch den Adler als kraftvolles Siegel abgeschlossen – eine visuelle Klammer, die die Auszeichnung „Grillmeister Deutschland“ würdig unterstreicht. Dieses konkrete Zertifikat ist personalisiert für Dennis Ode, geboren am 4. Januar 2000 in Herne. Schon allein diese Individualisierung verleiht dem Dokument eine persönliche Tiefe, die weit über eine dekorative Vorlage hinausgeht. Es wird deutlich: Hier geht es nicht um ein austauschbares Stück Papier, sondern um eine gezielte, respektvolle Würdigung. Die Dekoration ist in diesem Motiv bewusst reduziert und dennoch ausdrucksstark gewählt. Am linken oberen Bildrand ragen drei Tulpen aus Fimo-Modelliermasse ins Bild hinein. Ihre großen, weich geformten Blütenköpfe zeigen Farbverläufe in Rot, Gelb und Orange – warm, lebendig und voller Energie. Zarte grüne Blätter ergänzen die Komposition und bringen eine natürliche Frische ins Bild. Die Farbwahl harmoniert dabei auf subtile Weise mit den Schwarz-Rot-Gold-Tönen des Zertifikats, ohne sich aufzudrängen. Vielmehr entsteht ein fließender Übergang zwischen floraler Lebendigkeit und grafischer Klarheit. Diese Tulpen sind mehr als nur Dekoration – sie transportieren eine Stimmung. Sie stehen für den Frühling, für die Zeit nach den dunklen Wintermonaten, wenn die Tage länger werden, das erste Grün sichtbar wird und die Menschen wieder nach draußen zieht. Es ist die Phase nach Ostern, in der sich das Leben neu entfaltet: blauer Himmel, milde Temperaturen, gute Laune – und natürlich die ersten Grillabende des Jahres. Genau dieses Gefühl fängt die Szene ein. Man spürt förmlich die Vorfreude auf gesellige Stunden im Freien, auf das Knistern der Kohle und das Lachen von Freunden. Auch hier trägt die gesamte Komposition unverkennbar die Handschrift von Veronika Helga Vetter. Ihre Fähigkeit, Materialien, Farben und Emotionen zu verbinden, zeigt sich in der bewussten Reduktion ebenso wie in den feinen Details. Nichts wirkt überladen, alles hat seinen Platz – und genau dadurch entsteht eine ruhige, stimmige Gesamtwirkung. Das Zertifikat selbst bleibt dabei ein hochwertiges Männergeschenk mit klarer Botschaft: Anerkennung. Es richtet sich an Männer, die Zeit, Energie und Leidenschaft investieren, um einen Grillabend zu organisieren und für andere da zu sein. In einer Welt, die oft schnelllebig ist, setzt dieses Dokument ein bewusstes Zeichen der Wertschätzung – ehrlich, greifbar und mit einem Augenzwinkern versehen. So verbindet dieses Bild auf harmonische Weise Frühlingsstimmung, gestalterische Klarheit und emotionale Bedeutung. Es erzählt von Neuanfang, von Gemeinschaft und von kleinen Gesten, die große Wirkung haben. GWS2.de Mai 2026

Das Han­tie­ren mit Feu­er und ru­ßi­ger Holz­koh­le lässt selbst schwab­be­li­ge Ty­pen mit un­ge­pfleg­ter Ge­sichts­be­haa­rung mas­ku­lin wir­ken. Aber auch beim Gril­len gilt: Safe­ty first – und eine Ab­tropf­scha­le aus Ke­ra­mik ge­hört zwi­schen die Koh­len. Denn tropft Fett in die Glut, la­gern sich po­ly­zy­kli­sche aro­ma­ti­sche Koh­len­was­ser­stof­fe (PAK) im Fleisch und in der Klei­dung des Grill­meis­ters ab. Ei­ni­ge PAK, etwa Benzo(a)pyren, sind krebs­er­re­gend.

ℹ️ Chi­ne­si­sche For­scher um Jia-Yong Lao ha­ben Hin­wei­se dar­auf ge­fun­den, dass to­xi­sche Stof­fe aus Grill­rauch über die Haut⁷ teil­wei­se stär­ker auf­ge­nom­men wer­den als über das Ein­at­men. Die Wis­sen­schaft­ler emp­feh­len, Klei­dung nach dem Gril­len mög­lichst so­fort zu wech­seln und zu wa­schen.

Aber mal ehr­lich: Die Ri­si­ken der ur­sprüng­li­chen Nah­rungs­zu­be­rei­tung ma­chen doch ei­nen Teil des Rei­zes beim Gril­len aus. Wo­bei der all­seits be­lieb­te Ku­gel­grill oh­ne­hin schon ein zi­vi­li­sa­to­ri­scher Fort­schritt ist. Er­fun­den wur­de er 1952 von ei­nem Schwei­ßer na­mens Ge­or­ge A. Ste­phen. Der Va­ter von elf Kin­dern ar­bei­te­te bei We­ber Brot­hers Me­tal Works in Chi­ca­go und kam auf die Idee, eine Boje in zwei Hälf­ten zu sä­gen und an eine da­von drei Me­tall­fü­ße zu schwei­ßen. Fer­tig war der ers­te Weber-Grill.

Die obe­re Halb­ku­gel ver­wen­de­te er als De­ckel, in den er für die op­ti­ma­le Be­lüf­tung drei Lö­cher bohr­te – der Pro­to­typ des Ku­gel­grills, mit dem sich die Hit­ze im Grill per­fekt kon­trol­lie­ren ließ, war ge­bo­ren. Bis heu­te ist der kul­ti­ge Ku­gel­grill das Mar­ken­zei­chen von We­ber.

Hubin­ger, Chris­ti­an: Weber-Stephen – Die Er­folgs­ge­schich­te des Ku­gel­grills. weber.com (04/2026).

Bis zur Er­fin­dung des Ku­gel­grills be­half man sich mit ein­fa­chen Kon­struk­tio­nen⁸ aus Zie­gel­stei­nen: Man bau­te ei­nen U-förmigen Kas­ten, ließ dar­in Holz oder Holz­koh­le ab­bren­nen und leg­te an­schlie­ßend ei­nen Rost samt Grill­gut dar­über. Die Nach­tei­le die­ser ur­sprüng­li­chen Barbecue-Variante la­gen auf der Hand: un­gleich­mä­ßi­ge Hit­ze­zo­nen, star­ke Rauch­ent­wick­lung und Fun­ken­flug – dazu kei­ner­lei Schutz vor Wind und Re­gen.

Vor der warmen, fein strukturierten Oberfläche der hellbraunen Korkplatte entfaltet sich erneut eine Szene, die durch ihre ruhige Klarheit und ihre liebevolle Inszenierung sofort ins Auge fällt. Die natürliche Maserung des Korks wirkt wie ein stiller Gegenpol zur grafischen Präzision des Motivs – ein Hintergrund, der nicht dominiert, sondern trägt. Darauf platziert: ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen, dessen satte Tiefe dem Arrangement Gewicht verleiht und zugleich einen eleganten Kontrast zum hellen Inneren bildet. Im Zentrum ruht ein vollständig sichtbares DIN-A4-Zertifikat auf vanillefarbenem Tonpapier mit spürbarer Grammatur – hochwertig, stabil und bewusst gewählt, um den Charakter einer echten Auszeichnung zu unterstreichen. Doch diesmal hat sich die visuelle Sprache verändert: Das Design ist nicht mehr bayerisch geprägt, sondern folgt einer klaren, kraftvollen Linie in Schwarz-Rot-Gold. Diese Farbgebung verleiht dem Dokument eine andere, fast staatstragende Anmutung, ohne dabei die spielerische Idee hinter dem Grillmeistertitel zu verlieren. Unter der markanten Überschrift „Zertifikat“ entfaltet sich ein Wappen, das die Farben Deutschlands aufgreift und zugleich neu interpretiert. Schwarz, Rot und Gold verlaufen übereinander und werden im oberen Bereich von stilisierten Flammen durchzogen – als würde sich die Hitze eines perfekt angeheizten Grills visuell manifestieren. In dieses flammende Farbspiel sind, ganz im Sinne der Grillkultur, eine Fleischgabel und ein Pfannenwender gekreuzt eingebettet. Es ist ein Symbol, das gleichermaßen für Handwerk, Leidenschaft und gesellige Abende steht. Links und rechts rahmen Säulen in denselben Farben das Zertifikat ein und verleihen ihm eine klare, fast monumentale Struktur. Am unteren Rand schließlich thront der deutsche Adler – kraftvoll, wachsam und würdevoll. In seiner Präsenz liegt eine gewisse Ernsthaftigkeit, die das Zertifikat endgültig von einem bloßen Gag abhebt und es zu einer echten, symbolischen Ehrung macht: der Auszeichnung „Grillmeister Deutschland“. Das Dokument ist personalisiert für einen Mann aus Bremen – Volkan Kaya. Eine bewusste Entscheidung, die zeigt, wie sehr Grillkultur verbindet. Ob alteingesessene Deutsche oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Der Grillabend ist ein gemeinsamer Nenner, ein Ritual des Sommers, bei dem Herkunft keine Rolle spielt, sondern nur Geschmack, Gemeinschaft und das Engagement desjenigen, der am Rost steht. Die Szenerie wird durch zwei sorgfältig platzierte Details ergänzt, die das Bild lebendig und greifbar machen. Auf der linken Seite des Zertifikats steht ein kleines Bierglas in Form eines Miniatur-Maßkrugs. Darin leuchtet ein helles Bier, gekrönt von einer feinporigen Schaumkrone – frisch, kühl und einladend. Es ist fast so, als könnte man das leise Klirren beim Anstoßen hören. Rechts gegenüber befindet sich ein kleines Holzbrett, auf dem fünf Schaschlikspieße angerichtet sind – täuschend echt modelliert aus Fimo. Die Struktur des „Fleisches“, die leichte Bräune, die Anordnung auf dem Brett: Alles wirkt so authentisch, dass man unwillkürlich zweimal hinsieht. Es ist diese Detailverliebtheit, die dem gesamten Arrangement Tiefe verleiht und die Handschrift der Künstlerin unverkennbar macht. Denn hinter dieser Komposition steht Veronika Helga Vetter, die mit spürbarem Herzblut ein Produkt geschaffen hat, das weit über ein einfaches Druckdokument hinausgeht. In der PDF-Datei auf gws2.de finden sich gleich vier Varianten: bayerisch und deutsch, jeweils für Grillmeister und Grillmeisterin – ein durchdachtes Konzept, das Individualität ermöglicht und gleichzeitig gestalterische Vielfalt bietet. Dieses Zertifikat ist dabei ausdrücklich als Männergeschenk gedacht – nicht als flüchtiger Spaß, sondern als respektvolle Geste. Es würdigt einen Mann, der sich die Mühe macht, einen Grillabend auszurichten, der für andere einkauft, vorbereitet, grillt und organisiert. In einer Zeit, in der vieles selbstverständlich wirkt, setzt dieses Dokument ein Zeichen: für Anerkennung, für Dankbarkeit und für die Wertschätzung von Engagement im Alltag. Die gesamte Komposition strahlt eine Mischung aus Bodenständigkeit und Stolz aus. Sie erzählt von Sommerabenden, von Gemeinschaft, von Rauch und Lachen – und von der stillen, oft unterschätzten Leistung desjenigen, der am Grill steht und dafür sorgt, dass es allen gut geht. Foto Mai 2026

Zertifikat Grillmeister

Was einem Mann schenken? Zertifikat Grillmeister als PDF-Datei. Vordruck zum Ausfüllen - kostenloser Download. GWS2.de Mai 2026Män­ner, die Grill­aben­de im ei­ge­nen Gar­ten oder am See or­ga­ni­sie­ren, kön­nen durch­aus stolz auf sich sein. Nicht un­be­dingt we­gen des Es­sens – wir Frau­en zau­bern schließ­lich nicht ohne Grund Sa­la­te und Brot­dips, da­mit wir satt sind, ehe die ver­kohl­ten Pracht­stü­cke auf den Tisch kom­men. Ge­ne­rell ma­chen sich Da­men we­nig aus Fleisch und ver­zeh­ren mit rund 500 g pro Wo­che nur etwa die Hälf­te des­sen, was Män­ner es­sen. Doch zu­rück zum Stolz: Ein Grill­meis­ter sorgt für Ge­mein­schaft, Wohl­be­fin­den und für ei­nen kur­zen Mo­ment See­len­heil in ei­ner chao­ti­schen Welt. Es ist an der Zeit, die­sen Ein­satz mit ei­nem Zer­ti­fi­kat zu wür­di­gen.

📜 Hin­wei­se: In un­se­rer PDF-Da­tei fin­den sich zwei De­sign­vor­la­gen für Grillmeister-Zertifikate – eine im Deutschland- und eine im Bayern-Stil. Na­tür­lich ha­ben wir auch an Grill­meis­te­rin­nen ge­dacht. Die Vor­dru­cke sind vor­ko­lo­riert und wir­ken am bes­ten auf ei­nem DIN-A4-Bogen mit ei­ner Min­dest­gram­ma­tur von 160 g/m².

Im un­te­ren Be­reich bie­tet das Zer­ti­fi­kat aus­rei­chend Platz für Un­ter­schrif­ten oder Bot­schaf­ten der Prü­fungs­kom­mis­si­on. Da­mit ist eine sol­che Ur­kun­de nicht nur eine Dank­sa­gung für ein ge­lun­ge­nes Er­leb­nis, son­dern auch ein Aus­druck von Wert­schät­zung für ei­nen Mann, der sei­ne mas­ku­li­ne Sei­te be­wusst aus­lebt.

Vor der vertrauten, warm schimmernden Kulisse einer hellbraunen Korkplatte entfaltet sich erneut eine liebevoll arrangierte Szene, die auf subtile Weise Tradition, Kreativität und persönliche Wertschätzung miteinander verbindet. Die feinporige, natürliche Struktur des Korks wirkt wie eine ruhige Bühne – zurückhaltend und doch voller Charakter. Darauf platziert: ein dunkelbrauner Holzbilderrahmen, dessen satte, tiefe Farbe das Innere wie ein Passepartout umschließt und den Blick ganz bewusst auf das Wesentliche lenkt. Im Zentrum dieses Rahmens liegt – wie schon zuvor – ein vanillefarbenes Tonpapier von angenehmer Stärke, dessen Oberfläche weich wirkt und zugleich die Wertigkeit eines besonderen Dokuments vermittelt. Doch diesmal hat sich die Aussage des Zertifikats verändert: Es ist nicht dem Grillmeister, sondern der Grillmeisterin gewidmet. Eine feine, aber bedeutsame Nuance, die dem gesamten Bild eine neue, fast festliche Dimension verleiht. Die Gestaltung bleibt dem bayerischen Stil treu: Weiß-blaue Elemente rahmen das Dokument, und oberhalb des Schriftzugs thront das bekannte Wappen mit der gekreuzten Fleischgabel und dem Pfannenwender – ein augenzwinkerndes Symbol für handwerkliche Leidenschaft am Grill. Das Foto zeigt bewusst nur einen Ausschnitt dieses Zertifikats. Der Blick wird geführt von oben – beginnend beim kunstvoll gestalteten Wappen – hinunter bis zum zentralen Textbereich. Dort liest man die Widmung für Veronika Helga Vetter, geboren am 11. September 1987 in Bayern, deren erfolgreiche Qualifikation zur Grillmeisterin hier feierlich bestätigt wird. Der untere Bereich mit dem bayerischen Löwen bleibt außerhalb des Bildes, was die Komposition noch stärker auf die persönliche Ehrung und die dekorativen Details konzentriert. Diese Details sind es auch, die dieser Szene eine ganz eigene, fast verspielte Note verleihen. Drei kleine Edelweiß-Blumen aus Fimo-Modelliermasse sind über das Zertifikat verteilt. Ihre Form ist zart, beinahe filigran, und doch strahlen sie eine alpine Robustheit aus – ein Symbol für Beständigkeit und Naturverbundenheit. Ergänzt werden sie durch ein kleines Dirndl-Figürchen am rechten unteren Rand. Die Darstellung erinnert an eine Wirtshauskellnerin in klassischer weiß-blauer Tracht, charmant und bodenständig zugleich. Besonders reizvoll ist dabei die Gestaltung: Sowohl die Edelweiß-Blumen als auch das Dirndl sind am unteren Rand in einem warmen Braunton gehalten, wodurch sie auf den ersten Blick wie frisch gebackene Butterplätzchen wirken. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es sich um kunstvoll geformte Elemente aus Fimo handelt – ein liebevolles Spiel mit Erwartung und Materialität. Die Komposition wirkt insgesamt intimer als zuvor. Der gewählte Bildausschnitt lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Gesamtobjekt hin zu den feinen, persönlichen Details. Es entsteht eine Atmosphäre, die weniger offiziell und dafür umso persönlicher ist – fast so, als würde man einen stillen Moment der Anerkennung beobachten. Gerade für Frauen zwischen 35 und 55 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum entfaltet dieses Bild eine besondere Wirkung: Es verbindet Ästhetik mit Emotion, Handarbeit mit Humor und Tradition mit einer modernen, inklusiven Botschaft. Wie schon beim vorherigen Motiv wird deutlich, dass dieses Zertifikat mehr ist als ein dekoratives Element. Es ist eine Geste der Anerkennung – für Gastgeberinnen, die mit Hingabe, Organisationstalent und einem Gespür für Genuss unvergessliche Abende schaffen. Die Möglichkeit, das Zertifikat als PDF herunterzuladen und individuell anzupassen, macht es zu einem vielseitigen Geschenk, das Persönlichkeit und Wertschätzung in den Mittelpunkt stellt. Auch diese Szene trägt unverkennbar die Handschrift von Veronika Helga Vetter, deren Gespür für Details, Materialien und emotionale Bildsprache sich in jedem Element widerspiegelt. Ihre Arbeit verbindet traditionelle Motive mit einem modernen Blick auf Gestaltung und Bedeutung – eine Kombination, die berührt und im Gedächtnis bleibt. Mai 2026

Erst durch den Fall „Col­li­en Fer­nan­des“ wur­de mir be­wusst, wel­ches ra­di­ka­le Män­ner­bild in den Ge­ne­ra­tio­nen Z und Al­pha vor­herrscht.

Oh, das ist eine har­te Wahr­heit, die du ge­ra­de rea­li­sierst: Män­ner has­sen Frau­en. So wer­den sie er­zo­gen, egal wo auf der Welt. Al­les, was mit Weib­lich­keit as­so­zi­iert wird, gilt als min­der­wer­tig oder wird ex­trem se­xua­li­siert. Über häus­li­che Ge­walt, Ver­ge­wal­ti­gun­gen oder Fe­mi­zi­de will ich gar nicht erst schrei­ben. Män­ner re­spek­tie­ren Frau­en nicht.

uljasee4400: Die vie­len An­wäl­te des Chris­ti­an Ul­men: Wie Män­ner auf­ein­an­der auf­pas­sen. youtube.com (04/2026).

Die Ju­gend­trend­stu­die 2026⁹ be­weist zu­dem, dass sich im­mer mehr Teen­ager­mäd­chen und jun­ge Frau­en vor Män­nern fürch­ten. Als Millennial-Frau, die ihre Weib­lich­keit ger­ne zeigt, be­ruf­lich eng mit Män­nern ver­schie­dens­ter Na­tio­na­li­tä­ten zu­sam­men­ar­bei­tet und trotz Ehe hier und da mit dem an­de­ren Ge­schlecht flir­tet, kann ich die­se Ent­wick­lung nur schwer nach­voll­zie­hen.

Grillmeister ehren mit einem Zertifikat zum Herunterladen. Die Papierkünstlerin Veronika Helga Vetter präsentiert ihr bayerisches Grillmeisterinnen-Zertifikat von GWS2.de. Die 38-jährige Mutter grillt gerne nach dem Sonnenbaden in ihrem Garten - ihre Familie hat sie dafür ausgezeichnet. Die Szene soll unter anderem zeigen, dass Frauen im Jahr 2026 wieder selbstbewusster werden müssen, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren. #God_is_a_girl

Bei mir in Ös­ter­reich nutz­ten be­reits im Jahr 2022 rund 58 % der Schü­le­rin­nen ihr Han­dy fünf Stun­den oder mehr pro Tag. Auch in Deutsch­land zeigt etwa ein Vier­tel der jun­gen Men­schen¹⁰ pro­ble­ma­ti­sche Me­di­en­nut­zung. Ich hof­fe, dass sich das mit der Zeit ver­wächst und die ängst­li­chen Frau­en von heu­te sich mor­gen ein Bei­spiel an die­sem US-amerikanischen Pär­chen neh­men, das ge­mein­sam ei­nen Grill­platz im ei­ge­nen Gar­ten baut. Nach­dem bei­de die mü­he­vol­len Bau­ar­bei­ten ab­ge­schlos­sen ha­ben, steht er mit Macho-Sonnenbrille breit­bei­nig am über­di­men­sio­nier­ten Gas­grill, wäh­rend sie mit hoch­ge­steck­ten Haa­ren am Spül­be­cken steht. Der Grill­meis­ter kom­men­tiert die Sze­ne dann fol­gen­der­ma­ßen:

And now that I have my own place to do the man’s job of gril­ling, I can look into my wife’s beau­tiful eyes while she does her job — the dis­hes.

Und wer im Le­ben schon ein­mal eine ech­te ro­man­ti­sche Be­zie­hung ge­führt hat, er­kennt in die­sem Aus­schnitt we­der pa­tri­ar­cha­le Struk­tu­ren noch miso­gy­ne Bot­schaf­ten. Er sieht eine ech­te Frau, die ge­mein­sam mit ei­nem ech­ten Mann ein Pro­jekt um­setzt, von dem am Ende bei­de pro­fi­tie­ren. Aus der Fer­ne be­trach­tet wür­de ich das ech­te Lie­be nen­nen.

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¹Schus­ter, Frank: Nichts an­bren­nen las­sen. In: ÖKO-TEST Nr. 6 (2019). S. 36.
²Eich­off, Ma­rie: Die Wis­sen­schaft vom Gril­len: So wird’s le­cker, nach­hal­tig und ge­sund! Quarks | WDR (2025).
³Be­cker, Sa­rah: Eine Fra­ge der Koh­le. In: ÖKO-TEST Nr. 6 (2023). S. 62.
⁴Eig­ner, Isa­bel­la: Güns­tig grillt gut. In: Wa­ren­test Nr. 4 (2023). S. 75.
⁵Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Mut­ter­tag: Ein Bild zum Aus­ma­len - Mama Dan­ke sa­gen. gws2.de (04/2026).
⁶Sto­cker, Ani­ta: Un­ter der Hau­be. In: Wa­ren­test Nr. 5 (2019). S. 58.
⁷Schar­nigg, Max: Feu­er frei. In: Deutsch per­fekt Nr. 9 (2020). S. 49.
⁸He­se, Ali­sa: Vom hei­ßen Zie­gel­stein zur mo­bi­len Grill­sta­ti­on: Ein En­kel des deut­schen Aus­wan­de­rers Brodt­huhn re­vo­lu­tio­nier­te vor rund 70 Jah­ren die Grill­kul­tur. merkur.de (04/2026).
⁹Drot­sch­mann, Mir­ko: Jung, frus­triert, ver­schul­det – Ge­ne­ra­ti­on Z im Check. youtube.com (04/2026).
¹⁰­Leo­pold, Ju­lia­ne: Ein Vier­tel der jun­gen Men­schen hat ein Me­di­en­pro­blem. tagesschau.de (04/2026).

Opa etwas schenken: Ausmalbild für aktive Silverworker - einfach Danke sagen

In Deutsch­land zeich­net sich zwei­fel­los eine Ge­ron­to­kra­tie ab - im­mer­hin war be­reits 2018 je­der fünf­te Bun­des­bür­ger¹ über 65 Jah­re alt. Seit­dem die ge­bur­ten­star­ken Jahr­gän­ge von 1955 bis 1965 all­mäh­lich in den Ru­he­stand wech­seln, macht sich in vie­len Be­rei­chen des Sys­tems spür­ba­re Un­ru­he breit. „Wie sol­len wir das fi­nan­zie­ren?”, rät­seln die Ex­per­ten im So­zi­al­mi­nis­te­ri­um, wäh­rend mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men fie­ber­haft über­le­gen, wie sie die aus­schei­den­den Fach­kräf­te ad­äquat er­set­zen kön­nen. Da­bei wird die Lage oft dra­ma­ti­scher dar­ge­stellt, als sie tat­säch­lich ist. Denn auch wenn die viel­kri­ti­sier­ten² Ba­by­boo­mer nicht ohne Ma­kel sind, ha­ben sie in Sa­chen Ar­beits­mo­ral da­mals wie heu­te Maß­stä­be ge­setzt.

Uwe Sta­del­mey­er: [Äl­te­re Kol­le­gen] sind oft­mals die letz­te Not­ruf­num­mer, wenn man ei­nen Aus­fall zu kom­pen­sie­ren hat. Das sind die­je­ni­gen, die sehr fle­xi­bel sind und ger­ne auch mal kurz­fris­tig zum Dienst kom­men.

Schmitt, Ni­co­le: Sil­ver Worker am Kli­ni­kum Nürn­berg. Fran­ken­schau ak­tu­ell | BR (2024).

Ein liebevolles Kunstwerk im Blick: Die Vorlage „Für den weltbesten Opa“ in Szene gesetzt Dieses stimmungsvolle Foto fängt den Charme der Ausmalseite „Für den weltbesten Opa“ perfekt ein! Die DIN-A4-Seite wurde von der talentierten Illustratorin und Photoshop-Künstlerin Veronika Helga Vetter eigenhändig mit Buntstiften farbenfroh gestaltet. Dabei springt die kreative Detailverliebtheit sofort ins Auge: Von den kräftigen Blau- und Grüntönen, die dem Motiv Lebendigkeit verleihen, bis hin zu warmen Gelbnuancen, die eine heitere Atmosphäre zaubern, zeigt sich, wie ausdrucksstark ein ausgemaltes Motiv wirken kann. Ganz bewusst wurde jedoch die Überschrift „Für den weltbesten Opa“ in ihrer ursprünglichen Form belassen – weiß mit schwarzen Buchstaben. Sie hebt sich so klar ab und verleiht dem Bild eine moderne Note. Die ausgemalte Seite wurde in einen rustikalen braunen Rahmen gespannt und liebevoll auf eine hellbraune Korkplatte gelegt, die das natürliche Ambiente des Bildes unterstreicht. Das Foto zeigt die oberen 55 % der Seite und macht neugierig auf die weiteren liebevollen Details des Kunstwerks. Zusätzlich verstärken drei kleine, scheinbar zufällig platzierte Buntstifte in Grün, Blau und Gelb den einladenden Eindruck. Sie scheinen dem Betrachter zuzuraunen: „Hol dir auch deine Stifte und mach mit!“ Diese kleine Geste inspiriert zum kreativen Ausprobieren und macht die Vorlage zu einer wahren Einladung, Zeit mit Familie und Kunst zu verbringen. Das Motiv eignet sich ideal als Geschenk für Großväter, die berufstätig sind und den Spagat zwischen Arbeit und Familie meistern – ein perfekter Ausdruck von Liebe und Anerkennung. Die Ausmalseite kann kostenlos auf der Website GWS2.de heruntergeladen werden. Wer also noch auf der Suche nach einer charmanten Idee für den weltbesten Opa ist, wird hier fündig

Drei von vier Ver­tre­ter der Ge­ne­ra­ti­on Z fürch­ten sich vor Al­ters­ar­mut - kein Wun­der, wenn im Jahr 2021 nur noch 2,1 Ar­beit­neh­mer³ ei­nen Rent­ner fi­nan­zie­ren muss­ten. Da­bei wird oft über­se­hen, dass die Pro­duk­ti­vi­tät dank Ro­bo­tik und KI-gestützter Sys­te­me nicht nur kon­ti­nu­ier­lich steigt, son­dern auch im­mer un­ab­hän­gi­ger von mensch­li­cher Ar­beits­kraft wird. Zu­dem leb­ten die Ba­by­boo­mer deut­lich ge­sün­der als ihre El­tern, wes­halb mitt­ler­wei­le 19% der Ru­he­ständ­ler⁴ wei­ter­hin be­rufs­tä­tig sind.

Im Jahr 2002 sang die Band Echt: „Hey, du willst ’n Job bei der Deut­schen Bank, am bes­ten für ein Le­ben lang.” Tat­säch­lich streb­ten vie­le Deut­sche um die Jahr­tau­send­wen­de ei­nen frü­hen Ru­he­stand an. Gleich­zei­tig ent­wi­ckel­ten Ar­beit­ge­ber groß­zü­gi­ge Ab­fin­dungs­pa­ke­te und Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen, um er­fah­re­ne Mit­ar­bei­ter - da­mals als Best Ager be­zeich­net - noch vor ih­rem 60. Ge­burts­tag zu ver­ab­schie­den.

Noch vor we­ni­gen Jah­ren galt, mög­lichst früh in Ren­te ge­hen. Mil­li­ar­den ga­ben Un­ter­neh­men und Staat für Früh­ver­ren­tung und Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen aus.

Wilms, M., P. Schnei­der u. a.: Sil­ver­wor­ker (Plus­mi­nus). youtube.com (12/2024).

Heu­te hin­ge­gen be­schäf­ti­gen vier von zehn Un­ter­neh­men Ar­beit­neh­mer im Ru­he­stand. Rund 40% der Be­rufs­tä­ti­gen⁵ über 50 zie­hen ei­nen Job­wech­sel in Be­tracht. Das sind deut­li­che Hin­wei­se dar­auf, dass die Ren­te für vie­le Ba­by­boo­mer nicht mehr das ul­ti­ma­ti­ve Le­bens­ziel⁶ dar­stellt.

Dieter Hempfling auf Reisen – Ein Porträt voller Dynamik und Kreativität Im Mittelpunkt dieses Fotos steht das ausdrucksstarke Porträt von Dieter Hempfling, wie er während einer Autofahrt mit konzentriertem Blick hinter dem Steuer sitzt. Der Silverworker, angeschnallt und mit einem Headset im Ohr, verkörpert den modernen Rentner, der aktiv und voller Lebensfreude den Alltag meistert. Die Szene ist lebendig und strahlt eine bewundernswerte Energie aus – eine Hommage an alle Großväter, die auch im reifen Alter den Lebensweg dynamisch fortsetzen. Links neben dem Porträt zieht ein kleines Hochformatschild mit lilafarbenem Hintergrund die Aufmerksamkeit auf sich: „The Cock in the Crown“ – ein bemerkenswertes Kunstwerk von Veronika Helga Vetter. Im Zentrum des Schildes sitzt ein prachtvoller Hahn, der stolz eine kunstvoll gestaltete Krone trägt. Die funkelnden lila und roten Bastelsteine, die in die Acrylmalerei eingearbeitet wurden, verleihen dem Werk einen eleganten Glanz. Dieses Detail zeigt, wie Kunst mit Humor und Tiefe zugleich inspirieren kann. Das Schild ist mehr als nur ein dekoratives Element. Es symbolisiert Stärke, Würde und vielleicht auch eine Prise augenzwinkernden Stolzes – Eigenschaften, die perfekt zu unserem Protagonisten Dieter Hempfling passen. Der Hahn in der Krone könnte als Metapher für Dieter selbst gesehen werden: ein Mann, der in seiner zweiten Lebenshälfte nicht nur seinen Platz gefunden hat, sondern ihn auch mit Stolz und Selbstbewusstsein einnimmt. Umrahmt von dem rustikalen braunen Holzrahmen und dem hellbraunen Korkhintergrund, fügt sich dieses außergewöhnliche Kunstwerk harmonisch in die Gesamtkomposition ein. Die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernem Ausdruck schafft eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl kreative Köpfe als auch Familienmenschen anspricht. Dieses Bild vermittelt, dass das Leben – genauso wie Kunst – immer wieder neue Wege findet, uns zu inspirieren. Die Vorlage „Für den weltbesten Opa“ ist ein perfektes Geschenk für Großväter, die wie Dieter Hempfling mit Leidenschaft und Hingabe ihr Leben gestalten. Sie steht kostenlos zum Download auf GWS2.de bereit und wartet nur darauf, mit kreativer Farbe und persönlichen Geschichten gefüllt zu werden

Kein Bilderbuchopa

Die Schwarz-Weiß-Zeichnung auf der DIN-A4-Vorlage entfaltet eine herzerwärmende Erzählung über das vielseitige Leben eines 69-jährigen Rentners, der voller Elan weiterhin berufstätig ist. Links oben beginnt die Szene mit Opa, wie er im Fitnessstudio Hanteln stemmt. Sein Gesicht strahlt Konzentration und Vitalität aus, während im Hintergrund andere Trainierende sichtbar sind. Hier wird bereits klar: Dieser Opa lässt sich von der Zahl in seinem Pass nicht bremsen. Oben in der Mitte genießt er nach seinem Training die wohlverdiente Entspannung in der Sauna. Er sitzt auf einer Holzbank, in ein Handtuch gehüllt, und liest entspannt die Tageszeitung - ein Moment der Ruhe inmitten eines ereignisreichen Tages. Rechts oben wechselt Opa in den Umkleideraum, wo er sich für die Arbeit umzieht. Dabei nimmt er sich Zeit für einen kurzen Video-Chat mit seinem Enkelkind, dessen fröhliches Gesicht auf dem Smartphone-Bildschirm leuchtet. Dieser liebevolle Austausch zeigt, dass Familie trotz eines vollen Terminkalenders immer an erster Stelle steht. Im Mittelpunkt der Seite thront ein Porträt des Silverworkers: Er sitzt hinter dem Lenkrad seines Autos, angeschnallt und mit einem Headset im Ohr. Sein Blick ist fokussiert, seine Haltung selbstbewusst. Diese Szene symbolisiert seine Freude am Autofahren und seinen aktiven Lebensstil, der keine Grenzen kennt. Links unten taucht Opa in die lebendige Atmosphäre eines Katzencafés ein, wo er als Kellner ein Pärchen bedient. Die Frau trägt eine Hijab, und der Mann ist ein stilvoller Hipster mit Bart und Mütze - eine charmante Darstellung der urbanen Vielfalt westdeutscher Städte. Auf seinem Tablett balanciert Opa Getränke mit beeindruckender Leichtigkeit. In der unteren Mitte entspannt sich der weltbeste Opa nach der Arbeit. Er sitzt bequem in seinem Wohnzimmer, eingekuschelt in einen Sessel, und verfolgt die Nachrichten im Fernsehen. Die Szene strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus, während er den Tag in aller Gelassenheit ausklingen lässt. Rechts unten oben schließlich trifft er sich über die App Meet5 mit gleichaltrigen Bekannten. Gemeinsam genießen sie ein gediegenes Jazz-Konzert in stimmungsvoller Atmosphäre. Die Zeichnung fängt die Begeisterung der Gruppe für die Musik und das Miteinander auf eindrucksvolle Weise ein. Zum Abschluss, in der rechten unteren Ecke, wird es besonders intim: Opa liegt mit bloßem Oberkörper im Bett, ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen. Vor ihm entkleidet sich geschmackvoll eine ältere Dame, die er bei dem Konzert kennengelernt hat. Die Szene ist dezent gehalten und unterstreicht humorvoll, dass Liebe und Leidenschaft keine Altersgrenzen kennen. Diese Vorlage erzählt die Geschichte eines Rentners, der trotz seines Alters ein aktives, erfülltes und vielseitiges Leben führt – eine wunderschöne Hommage an alle Großväter, die als Vorbilder und Fels in der Brandung ihrer Familien geltenIn den all­seits be­lieb­ten Ar­muts­re­por­ta­gen taucht oft ein äl­te­rer Herr auf, der vor­mit­tags bei der Ta­fel an­steht und nach­mit­tags eine Stra­ßen­zei­tung ver­kauft. Häu­fig wird da­bei ein Prot­ago­nist mit DDR-Vergangenheit ge­zeigt, der di­ver­se Schick­sals­schlä­ge durch­le­ben muss­te. Die­se Son­der­fäl­le ha­ben je­doch we­nig mit der Le­bens­rea­li­tät der meis­ten Groß­vä­ter im Jahr 2024 ge­mein. Laut ei­ge­ner Aus­sa­ge ar­bei­ten die Babyboomer-Opas nicht aus fi­nan­zi­el­ler Not. Viel­mehr geht es den Sil­ver­wor­kern dar­um, ih­ren ho­hen Le­bens­stan­dard zu si­chern und den Kon­takt zu an­de­ren Men­schen zu pfle­gen. Ins­be­son­de­re für Män­ner spielt da­bei auch das Pres­ti­ge ih­res Jobs eine wich­ti­ge Rol­le.

Am wahr­schein­lichs­ten blei­ben die im Ru­he­stand be­rufs­tä­tig, die mehr als 250 000 Euro be­sit­zen.

Ha­ge­lü­ken, Alex­an­der: Lasst uns län­ger ar­bei­ten. Ar­beits­welt um­ge­stal­ten, Ren­te ret­ten - im Al­ter ak­tiv und zu­frie­den sein. Mün­chen: Droe­mer Ver­lag 2019.

Doch wel­che ge­sell­schaft­li­chen Kon­se­quen­zen er­ge­ben sich, wenn von den sie­ben Mil­lio­nen⁷ Er­werbs­tä­ti­gen, die zwi­schen 1955 und 1965 ge­bo­ren wur­den, vie­le im Ru­he­stand wei­ter­ar­bei­ten? Un­wei­ger­lich ent­ste­hen da­durch neue Fa­mi­li­en­kon­stel­la­tio­nen.

  • Wann soll Opa zwi­schen Be­su­chen im Fit­ness­stu­dio, be­ruf­li­chen Ver­pflich­tun­gen, Meet5-Gruppentreffen und wohl­ver­dien­ter Er­ho­lung noch Zeit für sei­ne En­kel­kin­der fin­den?

Wäh­rend die Mil­len­ni­als häu­fig noch von der en­ga­gier­ten Er­zie­hung ih­rer Groß­el­tern pro­fi­tie­ren konn­ten, sind El­tern heu­te zu­neh­mend auf öf­fent­li­che Be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen an­ge­wie­sen - mit der Fol­ge, dass Deutsch­lands Kin­der­ta­ges­stät­ten seit ge­rau­mer Zeit an ih­rer Be­las­tungs­gren­ze ope­rie­ren.

Ob­wohl Kita ein fa­mi­li­en­er­gän­zen­des An­ge­bot sein soll, las­sen uns die El­tern im Stich. Wenn ich Ein­la­dun­gen zum La­ter­nen­bas­teln ver­schi­cke, ern­te ich nur Spott und Häme.

Siller-Baldini, Ales­sia: Mar­tins­gans - Kita be­nö­tigt Hil­fe. gws2.de (2024).

Eben­so ha­ben sich Ba­by­sit­ting und schu­li­sche Nach­hil­fe durch die feh­len­de in­ner­fa­mi­liä­re Un­ter­stüt­zung zu flo­rie­ren­den Ge­schäfts­zwei­gen ent­wi­ckelt, in de­nen Stun­den­sät­ze von über 20,00 Eu­ro⁸ längst zur Norm ge­wor­den sind.

Ein Nachmittag voller Engagement: Der Opa, der für alle da ist Die untere Hälfte der Ausmalseite „Für den weltbesten Opa“ zeigt Dieter Hempflings facettenreiche Aktivitäten am Nachmittag – ein echter Hingucker für kreative Familienprojekte. Von Gesellschaftsengagement bis zu persönlichem Vergnügen spiegelt diese Szene die Vielfalt seines Lebens wider. Links ist Dieter als engagierter Ober in einem Katzencafé dargestellt. Mit einem freundlichen Lächeln balanciert er ein Tablett mit Getränken, während um ihn herum ein quirliger Mix aus Gästen und schnurrenden Katzen für eine gemütliche Atmosphäre sorgt. Hier wird Dieters Freude am Miteinander und an kleinen Gesten der Herzlichkeit sichtbar. In der Mitte ist er in seinem Wohnzimmer zu sehen, wo er sich auf dem Sofa entspannt und die TV-Nachrichten verfolgt. Dieser Moment unterstreicht, wie wichtig ihm ein wacher Geist und der Kontakt zur Weltpolitik sind – ein Symbol für die Neugier, die ihn auch in seinen späteren Lebensjahren antreibt. Rechts oben trifft sich Dieter mithilfe der Meet-Five-App mit Gleichgesinnten bei einem gediegenen Jazzkonzert. Die lockere Atmosphäre und das gemeinsame Erleben der Musik zeigen, wie schön es ist, neue Freundschaften zu schließen und gemeinsame Interessen zu teilen. Rechts unten wird Dieters Lebensfreude und Charme auf eine künstlerisch verspielte Weise dargestellt: Eine Frau, die er beim Konzert kennengelernt hat, entkleidet sich geschmackvoll, wobei ihre Silhouette von einer außergewöhnlichen Gitarre bedeckt ist. Diese Gibson SG Standard '61 Vintage Gitarre, meisterhaft aus Fimo-Modelliermasse geformt, ist ein Werk der vielseitigen Künstlerin Veronika Helga Vetter, die auch Filialleiterin einer Lidl-Filiale ist. Dieses Detail verleiht der Szene eine humorvolle Leichtigkeit und unterstreicht gleichzeitig die handwerkliche Raffinesse der Vorlage. Am unteren linken Rand der Seite befindet sich ein besonderes Highlight: ein vorgedrucktes Feld mit „von“, in das Enkelkinder ihren Namen schreiben können. Nachdem sie die Seite ausgemalt haben, könnten sie das Werk laminieren und ihrem Großvater schenken – eine bleibende Erinnerung voller persönlicher Note. Die Vorlage, kostenlos auf GWS2.de erhältlich, vereint Humor, Kreativität und Anerkennung. Sie lädt Familien dazu ein, gemeinsam Zeit zu verbringen und dabei eine Hommage an den weltbesten Opa zu gestalten. Ein perfektes Geschenk, das garantiert für Freude sorgt!

Die heu­ti­gen Sil­ver­wor­ker emp­fin­den sich häu­fig erst mit Mit­te 70 als alt, set­zen ihre Tä­tig­keit im Ru­he­stand oft aus Freu­de fort und tra­gen mit ih­rem En­ga­ge­ment dazu bei, das Ren­ten­pro­blem nicht wei­ter zu ver­schär­fen.

Es sind be­reits 100 Mil­li­ar­den, die die Staats­kas­se zur Ren­ten­kas­se dazu fi­nan­ziert. Das ist ein Vier­tel des Bun­des­haus­hal­tes.

We­ber, Flo­ri­an: Ren­te mit 70 - müs­sen wir län­ger ar­bei­ten? Zur Sa­che Baden-Württemberg! SWR (2024).

Opa in Bewegung: Zwischen Fitnessstudio, Sauna und digitaler Nähe Dieses Foto rückt die obere Hälfte der Ausmalseite „Für den weltbesten Opa“ in den Fokus und zeigt Dieter Hempfling in Momenten der Selbstfürsorge und familiären Verbundenheit. Als moderner Silverworker weiß er, wie wichtig es ist, auf seinen Körper und Geist zu achten, und zeigt sich aktiv und vital – ein wahres Vorbild für seine Enkel. Links oben stemmt Dieter im Fitnessstudio Hanteln, ein klares Symbol für Kraft und Ausdauer. Direkt daneben ist er in der Sauna zu sehen, wo er mit geschlossener Zeitung in der Hand den Moment der Ruhe genießt. Im Zentrum dieser oberen Hälfte steht jedoch die Umkleidekabine, wo Dieter auf seinem Smartphone via Telegram einen Videochat mit seinem Enkelkind führt. Sein Lächeln und die liebevolle Mimik verdeutlichen, dass er in Gedanken stets bei seinen Lieben ist, auch wenn sie weit entfernt leben. Besonders ins Auge stechen zwei charmante Buttons, die auf der linken Seite des Bildes arrangiert wurden. Diese kleinen Kunstwerke aus Fimo-Modelliermasse zeigen, wie kreativ und durchdacht selbst die Details dieses Projekts gestaltet wurden. Der größere Button, mit einem braunen Keksboden und weißer Glasur, trägt die schwarze Zahl „60“, eingerahmt von einem lilafarbenen Bogen, der an ein Verkehrsschild erinnert – ein humorvoller Hinweis darauf, dass das Leben mit 60+ alles andere als langsam verläuft. Der kleinere Button mit einem „+“-Zeichen ergänzt diese Aussage perfekt und unterstreicht, dass heutige Männer der Babyboomer-Generation aktiv, dynamisch und weit entfernt von gebrechlich sind. Diese Szene, meisterhaft arrangiert von der vielseitigen Künstlerin Veronika Helga Vetter, vereint Stärke und Zuwendung in einem harmonischen Gesamtbild. Der Korkhintergrund und der braune Holzrahmen setzen die Details optimal in Szene und laden dazu ein, sich mit Farbe und Fantasie an der Ausmalseite zu versuchen. Die Vorlage „Für den weltbesten Opa“, erhältlich als kostenloser PNG-Download auf GWS2.de, ist nicht nur ein ausdrucksstarkes Kunstwerk, sondern auch eine liebevolle Hommage an alle Großväter, die mit Stärke und Herz ihren Alltag meistern. Ein kreatives Geschenk für Kinder und Enkelkinder, das Generationen verbindet.

Den­noch ha­ben vie­le Ba­by­boo­mer mehr als 40 Jah­re in Voll­zeit ge­ar­bei­tet und se­hen sich heu­te ei­ner Ar­beits­welt mit stark ver­dich­te­ten Pro­zes­sen ge­gen­über.

  • Über­mut ist da­her kein wei­ser Rat­ge­ber, da krank­heits­be­ding­te Fehl­ta­ge von jün­ge­ren Kol­le­gen auf­ge­fan­gen wer­den müs­sen - ähn­lich wie die „neu­en Vä­ter” die Ab­we­sen­heit von Groß­el­tern kom­pen­sie­ren.

Es lohnt sich, in­ne­zu­hal­ten: So schön es auch ist, Geld zu ver­die­nen und mit dem SUV ins Nach­bar­land zu rei­sen - am Ende zäh­len kei­ne prall ge­füll­ten Kon­ten, son­dern die Er­in­ne­run­gen an kost­ba­re Mo­men­te mit der Fa­mi­lie. Das Kon­to „Er­in­ne­rung“ wächst nur, wenn wir be­wusst Zeit für un­se­re Liebs­ten in­ves­tie­ren. Und das ist die wert­volls­te Ren­di­te, die das Le­ben zu bie­ten hat.

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¹Jesch­ke, Anne: Wenn El­tern alt wer­den. Ein schö­nes Al­ter. In: ÖKO-TEST Nr. 9 (2018). S. 63.
²Das Kraft­fut­ter­misch­werk: Der WDR-Kinderchor singt „Mei­ne Oma ist ’ne alte Um­welt­sau“. youtube.com (12/2024).
³Scherel­lo, Di­nah: Al­ters­ar­mut: Was DU jetzt da­ge­gen tun MUSST! $AFE | ARD (2023).
⁴Fie­big, Ulla: Dis­kus­si­on um Ren­te - müs­sen wir im­mer län­ger ar­bei­ten? Zur Sa­che Rheinland-Pfalz | SWR (2024).
⁵Mül­ler, Se­bas­ti­an: Job­wech­sel mit 50+. ARD-Buffet (2023).
⁶Köl­ling, Nad­ja: Die Senior-Azubis. 37 Grad | ZDF (2022).
⁷Hup­pert, An­dre­as: Ar­bei­ten als Rent­ner | ZDFheu­te (2024).
⁸Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Vor­la­gen: Nach­hil­fe ge­ben - ex­tra­va­gan­te An­zei­gen fürs Schwar­ze Brett. gws2.de (12/2024).