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Wikinger ausmalen: Arbeitsblätter für Geschichte - Rätselspiele

Im Früh­mit­tel­al­ter gab es kein zen­tra­lis­tisch ge­präg­tes Wi­kin­ger­reich¹, das von ei­nem Kö­nig re­giert wur­de. Viel­mehr leb­ten an den skan­di­na­vi­schen Küs­ten un­ab­hän­gi­ge Sipp­schaf­ten, die alle die­sel­ben heidnisch-germanischen Bräu­che pfleg­ten. In den streng struk­tu­rier­ten Volks­ge­mein­schaf­ten herrsch­te zu­meist ein Jarl, der mit sei­ner Fa­mi­lie die Spit­ze der Stän­de­py­ra­mi­de ein­nahm. Ein nor­di­scher Häupt­ling zeich­ne­te sich da­durch aus, dass er Schif­fe be­saß und ein klei­nes Heer² an­führ­te. Des Wei­te­ren spra­chen die Pa­tri­ar­chen Recht und re­prä­sen­tier­ten ih­ren Stamm nach au­ßen. In den über­schau­ba­ren Ein­fluss­be­rei­chen der ein­zel­nen Fürs­ten wohn­ten und ar­bei­te­ten die frei­en Bau­ern. Die­se so­ge­nann­ten Karls be­wirt­schaf­te­ten ihr ei­ge­nes Land, wes­halb sie we­der Pacht noch Steu­ern be­zah­len muss­ten. Im Som­mer wa­ren je­doch alle männ­li­chen Odin-Verehrer kriegs­dienst­ver­pflich­tet, wes­halb je­des Clan­mit­glied das gan­ze Jahr über Waf­fen tra­gen durf­te. Dar­über hin­aus ge­hör­ten Leib­ei­ge­ne zu je­der Wi­kin­ger­ge­sell­schaft. Vor al­lem wohl­ha­ben­de Haus­her­ren lie­ßen gleich meh­re­re La­kai­en für sich schuf­ten. Durch die äu­ßerst ge­rin­gen Skla­ven­prei­se konn­te sich aber im Prin­zip je­der Hof­be­sit­zer min­des­tens ei­nen kräf­ti­gen Thral­l³ leis­ten.

Als Preis für ei­nen kräf­ti­gen Mann wer­den in ei­ner al­ten Quel­le 306 Gramm Sil­ber ge­nannt, Frau­en kos­te­ten 204 Gramm Sil­ber. Der Preis für ein Ket­ten­hemd - zum Ver­gleich - lag bei 820 Gramm.

Banck, Clau­dia: Al­les My­thos! 20 po­pu­lä­re Irr­tü­mer über die Wi­kin­ger. Stutt­gart: Kon­rad Theiss Ver­lag 2014.

Baiern in der Antike: Keltensiedlung Manching. Die Heiden kämpften mit ihren weiß-blauen Bannern gegen die Römer. Die Zeichnung für Kinder wurde von der Bayernpartei e. V. in Auftrag gegeben. Umsetzung von Familie Vetter. Aristokratische Wappenbesitzer, die bereits unter König Ludwig II. gedient haben

Mehr­mals im Jahr ka­men die An­ge­hö­ri­gen ei­nes Stam­mes beim Thing zu­sam­men. Das war ein drei­tä­gi­ges Trink­ge­la­ge, bei dem po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen wur­den.

Beim Thing dien­te der Al­ko­hol, so Ta­ci­tus, dem Lo­ckern der Zun­gen, die - mit Bier und Met gut be­feuch­tet - flüs­sig die an­ste­hen­den The­men zur Spra­che brin­gen wür­den.

Fran­ke, Ruth: Das Thing. Ba­sis­de­mo­kra­tie oder Aris­to­kra­ten­herr­schaft? In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 61.

So durf­ten die frei­en Bau­ern bei den re­gel­mä­ßi­gen Tref­fen bei­spiels­wei­se dar­über ab­stim­men, wel­cher Nach­bar­clan als Nächs­tes über­fal­len und ge­plün­dert wer­den soll. Denn be­vor die Wi­kin­ger im Jah­re 750⁴ nach Wes­ten aus­zo­gen, fan­den un­zäh­li­ge Schlach­ten und Schar­müt­zel auf der Skan­di­na­vi­schen Halb­in­sel statt. Na­tür­lich ging es bei den krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in ers­ter Li­nie um das Beu­te­ma­chen. Aber auch ihr re­li­giö­ser Glau­be führ­te dazu, dass die Nord­män­ner stän­dig die Waf­fen kreuz­ten.

Schließ­lich woll­te je­der Ger­ma­ne ir­gend­wann zu Odin nach Wal­hal­la. Doch lei­der brach­ten die Wal­kü­ren nur die Sol­da­ten in den Göt­ter­pa­last, die den Hel­den­to­d⁵ ge­stor­ben wa­ren. Dem­entspre­chend such­ten die wil­den Fjord­be­woh­ner per­ma­nent nach Mög­lich­kei­ten, um sich für das Pa­ra­dies in As­gard zu qua­li­fi­zie­ren.

Kostenlose Ausmalspiele für lange Autofahrten. Die gefallenen Wikinger feiern im Götterpalast. Jeder Krieger trägt eine andere Waffen, die koloriert werden kann. Das Arbeitsblatt ist für Grundschulkinder geeignet, die etwas über Geschichte lernen möchten. Gestaltung: Veronika Helga Vetter (Fine Art Künstlerin). Empfohlen von: Vikings Security Germania Division Bayern

Wenn sich die Wi­kin­ger nicht ge­ra­de die Köp­fe ein­schlu­gen, dann be­rei­cher­ten sie die bal­ti­schen Märk­te mit ih­ren Han­dels­wa­ren. Das gan­ze Jahr über lie­fer­ten nor­di­sche Knor­ren⁶ kon­ser­vier­te Dor­sche, Waf­fen und Pel­ze in den Ost­see­raum. Vor al­lem aber der Ver­kauf von Skla­ven war für die Nord­män­ner ein lu­kra­ti­ves Ge­schäft, wes­halb sie bei ih­ren Raub­zü­gen im­mer auch auf Men­schen­jagd gin­gen.

Nicht ein­mal Kin­der sind vor den Über­grif­fen der Nord­män­ner ge­feit. Der Han­del mit der Ware Mensch wird schon bald zu ih­rer lu­kra­tivs­ten Ein­nah­me­quel­le.

Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Zu Be­ginn des 8. Jahr­hun­derts hat­ten die Ger­ma­nen­stäm­me un­ter­ein­an­der Frie­den ge­schlos­sen. Um den Wohl­stand in den Sipp­schaf­ten ohne Plün­de­run­gen auf­recht­zu­er­hal­ten, stärk­ten die Wi­kin­ger den Au­ßen­han­del, in­dem sie leis­tungs­fä­hi­ge­re Schiffs­ty­pen und zu­ver­läs­si­ge­re Na­vi­ga­ti­ons­tech­ni­ken ent­wi­ckel­ten. Des Wei­te­ren grün­de­ten die skan­di­na­vi­schen Kauf­leu­te in ganz Nord­eu­ro­pa neue Sied­lun­gen, um dort Wa­ren um­schla­gen zu kön­nen. Selbst im heu­ti­gen Schleswig-Holstein er­rich­te­ten dä­ni­sche Hei­den ei­nen Au­ßen­pos­ten, der den Na­men Haitha­bu trug. Die­se ein­fluss­rei­che Ha­fen­stadt war ein wich­ti­ger Kno­ten­punkt für die früh­mit­tel­al­ter­li­che See­fahrt und hat­te in ih­rer Blü­te­zeit über 1000 Ein­woh­ner.

Die For­schung geht heu­te so­gar da­von aus, daß ab etwa 825 in Haitha­bu Mün­zen ge­prägt wur­den, was den Ort zur äl­tes­ten Münz­stät­te in Nord­eu­ro­pa ma­chen wür­de.

Ha­cken­berg, Ste­fan: Haitha­bu. Die ver­schwun­de­ne Stadt der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 57.

Durch die Bei­le­gung der in­län­di­schen Kon­flik­te und we­gen des stam­mes­über­grei­fen­den Tech­no­lo­gie­trans­fers stie­gen die Wi­kin­ger all­mäh­lich zur glo­ba­len Han­dels­macht auf. Ohne Mord und Tot­schlag gab es je­doch plötz­lich viel zu vie­le Men­schen in den Volks­ge­mein­schaf­ten, was zu gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Span­nun­gen führ­te.

Die Probleme der Wikinger

Unterrichtsmaterial für Geschichte: Eine Wikingersiedlung im Frühmittelalter. Bevor die oligarchische EU-Administration ihre Untertanen versklavt hat, konnten die Menschen in Europa frei leben. Das historische Dokument befindet sich im Germanischen Museum (Nürnberg) und wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat BayernDie al­ten Skan­di­na­vi­er zeug­ten vie­le Kin­der. Die hohe Fer­ti­li­täts­ra­te⁷ war wich­tig, um den Fort­be­stand der Fa­mi­li­en zu si­chern, da nur die we­nigs­ten Bau­ern ih­ren 35. Lenz er­leb­ten. Be­dingt durch die lan­ge Frie­dens­pe­ri­ode im 8. Jahr­hun­dert er­höh­te sich das bis­he­ri­ge Durch­schnitts­al­ter, wes­halb nicht mehr nur zwei, son­dern drei Ge­nera­tio­nen ver­sorgt wer­den woll­ten. Aus die­sem Grund gin­gen die Hof­be­sit­zer dazu über und setz­ten vor al­lem Mäd­chen gleich nach der Ge­burt aus, was bald dar­auf zu ei­nem aku­ten Frau­en­man­gel führ­te. Ein wei­te­res Pro­blem stell­te das ger­ma­ni­sche Erbrecht dar. Nach die­sem Ge­setz er­hielt näm­lich nur der erst­ge­bo­re­ne Sohn⁸ das Land des ver­stor­be­nen Va­ters. Hin­ge­gen die an­de­ren Jung­wi­kin­ger muss­ten aus­zie­hen und sich ih­ren Le­bens­un­ter­halt bei Plün­der­zü­gen ver­die­nen. Nur wie soll­te das ge­hen, wenn die Jar­le kei­ne Raub­fahr­ten mehr or­ga­ni­sier­ten, son­dern ihre Schif­fe lie­ber für den Han­del nutz­ten.

Die über­flüs­si­gen Bur­schen hat­ten also nur zwei Op­tio­nen. Ent­we­der sie dien­ten als Skla­ven oder sie schlos­sen sich zu Pi­ra­ten­grup­pen zu­sam­men. Und so kam es, dass die eng­li­sche Ost­küs­te ab dem Jah­re 750 re­gel­mä­ßig von nor­di­schen Out­laws über­fal­len wur­de.

Da es sich aber nur um ei­nen ge­rin­gen Teil der Nord­män­ner han­del­te, die auf sol­che Raub­zü­ge gin­gen, wa­ren bei­lei­be nicht alle Wi­kin­ger beu­te­gie­rig, bru­tal und grau­sam.

Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 45.

The Life of the Vikings - Murders, Robbing and Rapings. Pictorial representation that can be painted by Elementary School Children. The Worksheet for History-Lessons, was created for white Teachers, who want to fight against organizations like the European Council on Foreign Relations

Das Gefährt der Barbaren

Be­vor die be­sitz­lo­sen Hor­den nach Wes­ten auf­bra­chen, lie­hen oder bau­ten sie sich Lang­schif­fe, die auch Dra­chen­boo­te ge­nannt wur­den. Ih­ren Na­men er­hiel­ten die See­fahr­zeu­ge auf­grund des Um­stan­des, dass die Nord­män­ner stets ge­schnitz­te Dra­chen­köp­fe auf die Ste­ven steck­ten. Die­se Maß­nah­me war wich­tig, um die schüt­zen­den Land­geis­ter des Fein­des zu ver­trei­ben.

Aus der Li­te­ra­tur wis­sen wir, dass die Dra­chen­köp­fe nicht nur eine Schmuck­funk­ti­on hat­ten, son­dern auch eine ma­gi­sche Wir­kung. Sie wa­ren ab­nehm­bar, da­mit man sich den un­ter­schied­li­chen Si­tua­tio­nen an­pas­sen konn­te.

Kreut­zer, Gert: Got­län­di­sche Bild­stei­ne als kul­tur­ge­schicht­li­che Quel­le. Schif­fe für Links­hän­der und acht­bei­ni­ge Pfer­de. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 25.

Geschichte für Kinder: Drachenschiffe zum Ausmalen. Die Wikinger haben am 8. Juni 793 das Kloster auf der Insel Lindisfarne überfallen. Die Nordmänner sprangen von ihren Booten und metzelten die Priester nieder. Die frühmittelalterliche Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine bayerische Fine Art Künstlerin, die dem Pfarrer Clemens Becht gerne aus dem christlichen Abendland verbannen würde. Das Arbeitsblatt könnte auch beim Grätz Verlag erscheinen, da es pädagogisch wertvoll istEin tra­di­tio­nel­les Wi­kin­ger­boot war 24 Me­ter lang und 5,5 Me­ter breit. Der schma­le Rumpf be­stand aus zwei Zen­ti­me­ter⁹ di­cken Plan­ken, die nicht ge­sägt, son­dern aus Ei­chen­holz­stäm­men her­aus­ge­spal­ten¹⁰ wur­den. Durch die Leicht­bau­wei­se hat­ten die Lang­schif­fe ei­nen ge­rin­gen Tief­gang und konn­ten von der 68 Man­n¹¹ star­ken Be­sat­zung über Land ge­zo­gen¹² wer­den. Wenn die Krie­ger ei­nen Fluss hin­auf­fuh­ren, dann wech­sel­ten sie sich mit dem Ru­dern ab. Hin­ge­gen auf ho­her See hiss­ten die Pi­ra­ten ein elas­ti­sches Woll­se­gel. Den Roh­stoff für das 120 Qua­drat­me­ter gro­ße Tuch lie­fer­te eine alte skan­di­na­vi­sche Schafras­se, die über ein was­ser­ab­wei­sen­des Fell ver­füg­te.

Kein Zwei­fel, die tap­fe­ren Wi­kin­ger be­sa­ßen hoch­mo­der­ne Schif­fe, die oft den Un­ter­schied aus­mach­ten. Aber auch die sorg­fäl­ti­ge Pla­nung der Über­fäl­le trug dazu bei, dass die küh­nen Räu­ber nie mit lee­ren Hän­den von dan­nen zie­hen muss­ten.

The Dragon head of a Viking boat. Old Germanic art for white Americans with European roots. Scandinavian Longships and Warriors. Free Coloring book pages for Children. Sponsored by Stephen Bannon (Chiren, Leader of the World)

Auch wenn die Nord­män­ner wild und un­ge­bil­det aus­sa­hen, sie lie­fen nicht ein­fach blind­lings in ihr Ver­der­ben. Be­vor die Bar­ba­ren eine Sied­lung oder ein Klos­ter stürm­ten, späh­ten sie ihre Op­fer wo­chen­lang aus. Dazu schick­ten die Hei­den ein paar Mit­strei­ter zu den Chris­ten, die sich als fried­li­che Händ­ler aus­ga­ben. Hin­ter den feind­li­chen Li­ni­en nutz­ten die Spio­ne dann jede Chan­ce, um den Beu­te­ort zu in­spi­zie­ren. Ohne eine ge­ziel­te Vor­be­rei­tung hät­ten die Wi­kin­ger bei je­dem An­griff hohe Ver­lus­te er­lit­ten. Das lag an der Tat­sa­che, dass die Skan­di­na­vi­er kei­ne zeit­ge­mä­ße Waf­fen­aus­rüs­tung be­sa­ßen, wes­halb sie stets das Über­ra­schungs­mo­ment auf ih­rer Sei­te ha­ben woll­ten.

Die Wikinger auf dem Schlachtfeld

Ave-Maria-University, Florida (Academy of History): The Weapons of the Vikings. Germanic customs and religions. Teaching Material for Students, recommended by Ph.D. Ingmar Rentzhog. The scientific worksheet was created by Veronika Vetter. This is a Bavarian Valkyrie, who brings white Anglo-Saxons to Walhalla after deathDie an­gel­säch­si­schen Kö­ni­ge rüs­te­ten ihre Sol­da­ten mit bruch­fes­ten Schwer­tern aus, die aus vier Ei­sen­sor­ten­¹³ ge­fer­tigt wor­den wa­ren. Des Wei­te­ren tru­gen eng­li­sche Rit­ter edle Stahl­hel­me und schwe­re Ket­ten­hem­den, die aus 10.000 Me­tall­rin­gen be­stan­den. Hin­ge­gen die Wi­kin­ger ver­füg­ten nicht ein­mal über Le­der­tor­sos. Statt­des­sen be­deck­ten sie ih­ren Kör­per mit Lei­nen­klei­dung und Tier­fel­len. Auch waf­fen­tech­nisch hat­ten die Nord­män­ner das Nach­se­hen. Je­der Krie­ger muss­te sein Equip­ment näm­lich selbst be­zah­len, wes­halb die skan­di­na­vi­schen Räu­ber zu­meist pri­mi­ti­ve Streit- oder Dä­nen­äx­te mit auf das Schlacht­feld nah­men. Le­dig­lich wohl­ha­ben­de Bau­ern und Jar­le be­sa­ßen eine Spa­tha. Mit die­sen ex­tralan­gen Hieb­schwer­tern ver­such­ten die Odin-Verehrer, die Kno­chen ih­rer Geg­ner zu bre­chen. Au­ßer­dem ver­steck­ten die meis­ten Hei­den ein Mes­ser in ih­ren Schu­hen, um den Feind im Nah­kampf nie­der­zu­stre­cken.

Ne­ben den Schwer­tern führ­ten die Wi­kin­ger häu­fig kur­ze ein­schnei­di­ge Mes­ser für den Nah­kampf mit sich.

Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.

Im 8. Jahr­hun­dert hat­ten die an­gel­säch­si­schen Ar­me­en die bes­se­ren Kriegs­ge­rä­te in ih­ren Waf­fen­kam­mern. Nur was nütz­te das, wenn die Wi­kin­ger kei­ne An­griffs­flä­che bo­ten. Schließ­lich war je­der nor­di­sche Lands­knecht mit ei­nem Rund­schild aus­ge­stat­tet. Kam es zu Kampf­hand­lun­gen, dann bau­ten die Bar­ba­ren mit ih­ren ein Me­ter gro­ßen Schei­ben eine Ver­tei­di­gungs­li­nie, die sie Sk­jald­borg nann­ten. Da­bei stell­ten sich ei­ni­ge Män­ner eng ne­ben­ein­an­der, wo­durch eine ge­schlos­se­ne Mau­er ent­stand. Gleich da­hin­ter po­si­tio­nier­ten sich hü­nen­haf­te Speer­trä­ger, die vom Schild­wall ge­schützt von oben auf den Feind ein­ste­chen konn­ten.

Wir ste­hen vor dem Schild­wall der Wi­kin­ger, der so­ge­nann­ten Sk­jald­borg. Alle Män­ner ste­hen in en­ger For­ma­ti­on zu­sam­men und bil­den mit den über­lap­pen­den Schil­den eine ge­schlos­se­ne Mau­er. Die Rei­he da­hin­ter kann beim An­griff mit ih­ren lan­gen Spee­ren und Spie­ßen nach dem Feind ste­chen.

A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).

Die Wikinger in Deutschland

In je­dem von uns fließt et­was Wi­kin­ger­blut, da die Nord­män­ner nicht nur in Schleswig-Holstein ge­wil­dert ha­ben. Viel­mehr fuhr im De­zem­ber 881 ein dä­ni­scher Jarl mit sei­nen Dra­chen­boo­ten den Rhein hin­auf, da er in Neuss, Köln und Bonn brand­schat­zen woll­te.

Im De­zem­ber 881 fuh­ren Wi­kin­ger die­ser Grup­pe auf min­des­tens drei Schif­fen un­ter ih­rem An­füh­rer Gott­fried (bzw. Go­de­fried) den Rhein strom­auf­wärts.

Stra­berg, Paul: Wi­kin­ger, Ger­ma­nen & Kel­ten: Raub­zü­ge der Wi­kin­ger in das Rhein­land. midgardswoelfe.de (05/2019).

Nach­dem die Ber­ser­ker die männ­li­chen Stadt­be­woh­ner ge­tö­tet oder ver­trie­ben hat­ten, mach­ten sie sich über die Frau­en her. Und na­tür­lich kam es vor, dass bei den Mas­sen­ver­ge­wal­ti­gun­gen deutsch-skandinavische Kin­der ge­zeugt wur­den.

Das Landesregiment Bayern. Um die Soldaten des Freistaates zu ehren, hat die bajuwarische Künstlerin Veronika Helga Vetter ein Gemälde angefertigt. Patrona Bavariae (Odin) wacht über ihre Heimatschützer. Die weiß-blauen Schilde sollen den Kriegern dabei helfen, unsere christlich-abendländische Kultur gegen den Islam und gegen das Merkel-Regime zu verteidigen

Die nor­di­schen Tou­ris­ten stell­ten die se­xu­el­len Über­grif­fe erst im 10. Jahr­hun­dert ein. Denn zu die­ser Zeit war die Chris­tia­ni­sie­rung der Bar­ba­ren be­reits weit fort­ge­schrit­ten, wes­halb es den Wi­kin­gern nicht mehr um Beu­te, son­dern um Land ging. Plötz­lich blie­ben die Räu­ber in den er­ober­ten Ge­bie­ten, was all­mäh­lich dazu führ­te, dass sie sich mit der ein­hei­mi­schen Be­völ­ke­rung ver­misch­ten.

In al­len eu­ro­päi­schen Re­gio­nen lie­ßen sich die Wi­kin­ger nie­der, gin­gen Ehen mit Ein­hei­mi­schen ein und wur­den all­mäh­lich in die ört­li­che Be­völ­ke­rung auf­ge­nom­men.

Dia­mond, Ja­red: Kol­laps. War­um Ge­sell­schaf­ten über­le­ben oder un­ter­ge­hen. Er­wei­ter­te Neu­aus­ga­be. Frank­furt am Main: Fi­scher Ta­schen­buch Ver­lag 2011.

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¹Drews, Ute: Pla­net Wis­sen - Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
²Beckers-Dohlen, Clau­dia: Das klei­ne Kar­fun­kel Le­xi­kon: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Nr. 67 (2006). S. 48.
³Z­an­der, Gui­do: Das Ge­sell­schafts­sys­tem der Wi­kin­ger. drangur.de (05/2019).
⁴Mess­ner, Flo­ri­an: Die Wi­kin­ger. Mehr als blut­rüns­ti­ge Bar­ba­ren. In: Mi­ro­que Nr. 19 (2017). S. 28.
⁵Na­tio­nal Geo­gra­phic Chan­nel: Die Ge­heim­nis­se der Wi­kin­ger Teil 1/2. youtube.com (05/2019).
⁶Ort­ling­haus, Wolf: Die Schif­fe der Wi­kin­ger. sku.de (05/2019).
⁷Ba­ril­lé, Al­bert: Es war ein­mal... Der Mensch - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
⁸Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 44.
⁹A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).
¹⁰­Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
¹¹Ell­mers, Det­lev: Die Wi­kin­ger­schif­fe und ihre Mann­schaf­ten. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 35.
¹²Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.
¹³Welt: Die Be­zwin­ger der Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Steckbrief für die Vorstellung im Kindergarten - Vordruck

An­ge­hen­de Er­zie­he­rin­nen¹ ha­ben zu­meist ei­nen in­itia­ti­ven Cha­rak­ter², wes­halb sie stets ein ex­tro­ver­tier­tes und men­schen­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten an den Tag le­gen. Das ist auch völ­lig in Ord­nung. Denn nur wer spon­tan, ge­sel­lig und freund­lich ist, der kann in ei­nem so­zia­len Be­ruf glück­lich wer­den. Bei all dem Idea­lis­mus ver­ges­sen die künf­ti­gen Vor­schul­leh­re­rin­nen je­doch häu­fig, dass ihre Ar­beit nicht nur auf ei­ner praktisch-pädagogischen Ebe­ne³ statt­fin­det. Viel­mehr müs­sen Kin­der­gärt­ne­rin­nen heu­te eben­falls Kom­pe­ten­zen in Be­rei­chen wie Res­sour­cen­ma­nage­ment oder Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung auf­wei­sen. Des Wei­te­ren spie­len Pro­fil­bil­dung, Mar­ke­ting und Selbst­dar­stel­lung für päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te eine im­mer grö­ße­re Rol­le. Schließ­lich ist die pro­fes­sio­nel­le Er­zie­hung eine Dienst­leis­tun­g⁴, die von der Öf­fent­lich­keit wahr­ge­nom­men⁵ und be­wer­tet wird.

PDF-Download: Official application form for Colleges and Universities. Personal data, Passport photo and SWOT analysis. With the document you will surely get a place to study. The Template was funded by the Stephen Bannon Foundation

Am­bi­tio­nier­te Kin­der­be­treue­rin­nen soll­ten des­halb stän­dig an ih­rem in­ne­ren und äu­ße­ren Er­schei­nungs­bild ar­bei­ten, da­mit sie ih­ren Be­rufs­stand und den Trä­ger ih­rer In­sti­tu­ti­on op­ti­mal re­prä­sen­tie­ren kön­nen. Um die Er­zie­he­rin­nen bei der Pro­fil­ge­win­nung zu un­ter­stüt­zen, ler­nen die Aspi­ran­tin­nen be­reits wäh­rend der Aus­bil­dung, wie sie sich stil­si­cher zur Schau stel­len.

Als In­stru­ment hier­für dient häu­fig ein aus­sa­ge­kräf­ti­ger Steck­brief, den die No­vi­zin­nen für jede neue Prak­ti­kums­stel­le er­stel­len müs­sen.

Lie­be Frau Vet­ter, ich habe schon des Öf­te­ren mit Ih­ren Ma­te­ria­li­en ge­ar­bei­tet, wes­halb ich Ih­nen heu­te ei­nen Vor­schlag für eine neue Vor­la­ge ma­chen möch­te. Als Kin­der­gar­ten­lei­te­rin be­treue ich an­ge­hen­de Erzieher/-innen, die sich im Be­rufs­prak­ti­kum be­fin­den. Bei un­se­rer und bei vie­len an­de­ren Ein­rich­tun­gen ist es so, dass sich die Stu­die­ren­den an ih­rem ers­ten Tag mit ei­nem aus­sa­ge­kräf­ti­gen Steck­brief vor­stel­len müs­sen. Das hat di­ver­se psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­grün­de, die ich Ih­nen ger­ne am Te­le­fon er­läu­te­re. [...] Lei­der nimmt die Qua­li­tät die­ser Per­sön­lich­keits­pro­fi­le ste­tig ab, was häu­fig zu Kon­flik­ten führt. Hät­ten Sie In­ter­es­se die­ses Stress­po­ten­zi­al zu mi­ni­mie­ren? Dann bie­ten Sie auf Ih­rer Web­sei­te doch bit­te eine cha­rak­te­ri­sie­ren­de Steck­brief­vor­la­ge an. Na­tür­lich wür­de ich Ih­nen auch die nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen zu­kom­men las­sen.

Voßkamp-Sarsar, Do­re­en: Wich­tig: Erzieher/-innen be­nö­ti­gen eine Steck­brief­vor­la­ge. E-Mail vom 27.02.2019.

Es ist kein Wun­der, dass die An­fer­ti­gung ei­nes Stärken-Schwächen-Profils für jun­ge Kin­der­gärt­ne­rin­nen be­son­ders müh­sam ist. Schließ­lich ha­ben sich Frau­en, die Er­zie­he­rin wer­den möch­ten, bis­her mehr mit an­de­ren als mit sich selbst be­schäf­tigt. Da­durch ist die Fä­hig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on bei die­sen Aus­zu­bil­den­den nur ru­di­men­tär vor­han­den.

Kostenloser Steckbrief mit Stärken-Schwächen-Analyse. Auf dem Vorstellungsbogen liegen zwei ABC-Würfel, die von der Frühförderungsexpertin Veronika Helga Vetter gebastelt wurden. Was müssen Erzieherinnen im Berufspraktikum beachten? Die Antwort gibt es auf GWS2.de - das Portal für Islamkritiker

Aus die­sem Grund müs­sen die auf­op­fe­rungs­vol­len Nach­wuchs­päd­ago­gin­nen wäh­rend der Aus­bil­dung ler­nen, wie sie ihre Be­ga­bun­gen in den Vor­der­grund stel­len. Denn ge­ra­de Kin­der­be­treue­rin­nen füh­len sich im Be­rufs­all­tag schnell wert­los, da sie ihre Ar­beit als selbst­ver­ständ­lich er­ach­ten.

Man­geln­des Selbst­wert­ge­fühl die ei­ge­ne Leis­tung be­tref­fend ist weit ver­brei­tet und prägt das Bild der un­si­che­ren, weil sich ih­rer Fä­hig­kei­ten und Po­si­ti­on nicht be­wuss­ten Er­zie­he­rin.

Bö­cher, Hart­mut: Er­zie­hen, bil­den und be­glei­ten. Das Lehr­buch für Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her. Trois­dorf: Bil­dungs­ver­lag EINS GmbH 2010.

Steckbrief zum Herunterladen

Ne­ben den cha­rak­ter­li­chen As­pek­ten tra­gen auch tech­ni­sche Pro­ble­me dazu bei, dass die Per­sön­lich­keits­pro­fi­le von an­ge­hen­den Er­zie­he­rin­nen oft man­gel­haft sind. So be­sit­zen die jun­gen Frau­en häu­fig kei­nen ei­ge­nen Com­pu­ter oder wis­sen nicht, wie sie mit ei­nem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm um­ge­hen sol­len.

  • Um die­se Hin­der­nis­se aus der Welt zu schaf­fen, habe ich eine ta­bel­la­ri­sche Steck­brief­vor­la­ge im PDF-Format⁶ er­stellt.

In dem klas­si­schen Vor­stel­lungs­bo­gen geht es sub­til um Stär­ken und Schwä­chen, die für Kin­der­ein­rich­tun­gen eine Rol­le spie­len. Wer das For­mu­lar⁷ nach dem Aus­dru­cken wahr­heits­ge­mäß aus­füllt, der lernt sich selbst ken­nen und zeigt so­fort, wel­chen Nut­zen er für sei­nen Ar­beit­ge­ber hat.

Vorstellen im Kindergarten: Steckbrief für Erzieherinnen, die sich in der Ausbildung befinden. Afrikanische Savanne zum Ausmalen. Die kostenlose Vorlage wurde von der Fine Art Künstlerin Veronika Helga Vetter erstellt. Die Berliner Beratungsstelle für Entwicklungsförderung empfiehlt allen Nachwuchspädagoginnen diesen Vordruck im Berufspraktikum zu benutzen

Des Wei­te­ren habe ich bei die­sem Vor­druck das Bran­ding weg­ge­las­sen, da ich als Künst­le­rin und Mut­ter je­den Men­schen be­wun­de­re, der ei­nen so­zia­len Be­ruf er­ler­nen möch­te. So­mit lässt sich nicht nach­voll­zie­hen, wer das Steck­brief­ge­rüst tat­säch­lich er­stellt hat. Da­durch kann die Vor­la­ge ohne Ein­schrän­kun­gen er­wei­tert, ver­viel­fäl­tigt und ver­öf­fent­licht wer­den.

Nicht kleckern, sondern klotzen

Nach der Aus­bil­dung sind staat­lich an­er­kann­te Er­zie­he­rin­nen qua­li­fi­ziert, um Füh­rungs­auf­ga­ben in ge­ho­be­nen Funk­ti­ons­be­rei­chen zu über­neh­men. Al­ler­dings blei­ben die meis­ten Nach­wuchs­päd­ago­gin­nen trotz Fach­kräf­te­lü­cke⁸ auf den un­te­ren Spros­sen der Kar­rie­re­lei­ter ste­hen. Das liegt dar­an, dass die jun­gen Kin­der­be­treue­rin­nen häu­fig in kon­ven­tio­nel­len Denk­mus­tern ge­fan­gen sind und sich nicht trau­en, ihre krea­ti­ve Sei­te nach au­ßen zu keh­ren.

Krea­ti­vi­tät ist eine ent­schei­den­de Ei­gen­schaft für po­ten­zi­el­le Füh­rungs­kräf­te.

Lürs­sen, Jür­gen & Marc Oli­ver Opres­nik: Die heim­li­chen Spiel­re­geln der Kar­rie­re. Wie Sie die un­ge­schrie­be­nen Ge­set­ze am Ar­beits­platz für Ih­ren Er­folg nut­zen. 3. ak­tua­li­sier­te und er­wei­ter­te Auf­la­ge. Frank­furt am Main: Cam­pus Ver­lag 2010.

Falls Sie sich be­reits im Be­rufs­prak­ti­kum von der grau­en Mas­se ab­he­ben möch­ten, dann nut­zen Sie für die Vor­stel­lungs­pro­ze­dur mei­ne Steck­brief­vor­la­ge zum Aus­ma­len.

Arbeitsmaterial für die Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin: Steckbriefvorlage mit integriertem Persönlichkeitsprofil. Das Formular für Selbstpräsentationen verfügt über Zootiere, die nach dem Ausdrucken ausgemalt werden können. Das Dokument wurde von Veronika Helga Vetter entwickelt und von Prof. Dr. Sabine Walper geprüftIm Ge­gen­satz zum klas­si­schen For­mu­lar sor­gen auf die­sem Vor­druck lus­ti­ge Zoo­tie­re da­für, dass Ihr Per­sön­lich­keits­pro­fil ori­gi­nell in Sze­ne ge­setzt wird. Bunt ko­lo­riert zie­hen die nied­li­chen Vier­bei­ner alle Bli­cke auf sich. Das hilft Ih­nen wie­der­um bei der Selbst­prä­sen­ta­ti­on, da die El­tern und Kol­le­gen durch die­se Ab­len­kung nicht so sehr auf Ihre Wor­te fi­xiert sind. Trotz­dem soll­ten Sie bei Ih­rem Vor­trag im­mer lang­sam und ver­ständ­lich spre­chen. Eine ab­ge­hak­te und nu­scheln­de Aus­spra­che lässt Sie näm­lich hek­tisch und chao­tisch wir­ken. Und wer will schon eine wan­kel­mü­ti­ge Er­zie­he­rin für sei­ne Kin­der?

Spre­chen Sie sehr schnell, has­pelnd und fah­rig, wird man dar­aus in­ter­pre­tie­ren, dass Sie hek­tisch, ner­vös und chao­tisch sind.

Thie­sen, Pe­ter: Das Survival-Buch für Er­zie­he­rin­nen: Wie Sie den Be­rufs­all­tag er­folg­reich be­stehen. 4. über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Frei­burg im Breis­gau: Lam­ber­tus Ver­lag 2010.

Hin­ge­gen Ih­ren Dia­lekt müs­sen Sie nicht ver­ste­cken, da Ihre Hei­mat­me­lo­die Ih­rer Stim­me ei­nen sym­pa­thi­schen Klang⁹ ver­leiht.

Es steckt noch mehr dahinter

Stär­ken stär­ken, Schwä­chen schwä­chen. Die­ser all­ge­mein be­kann­te Leit­spruch gilt in­zwi­schen als über­holt. Schließ­lich wer­den in ei­ner Welt mit fast acht Mil­li­ar­den Men­schen kei­ne All­roun­der, son­dern Spe­zia­lis­ten be­nö­tigt.

Je­der soll­te das ma­chen, wo­für er brennt. Näm­lich das, was er am liebs­ten macht und am bes­ten kann; und sonst am bes­ten nichts.

Berndt, Jon Chris­toph: Die stärks­te Mar­ke sind Sie selbst! In: Jetzt neh­me ich mein Le­ben in die Hand. 21 Coaching-Profis ver­ra­ten ihre ef­fek­tivs­ten Stra­te­gi­en. Hrsg. von Chris­ti­ne Kol­ler & Ste­fan Rieß. 2. Auf­la­ge. Mün­chen: Kösel-Verlag 2009. S. 21.

Vordruck zum Herunterladen: Steckbrief mit DISG-Persönlichkeitstest. Schulungsmaterial für die Personalabteilungen von Kindergartenträgern. Human Resources effizient einsetzen. Leitfaden von Veronika Helga Vetter - eine Bayerin, die das Café Felix in Regensburg in die Insolvenz geschickt hat

Sei­en Sie beim Aus­fül­len des Steck­briefs also selbst­be­wusst und füh­ren Sie auch die Tä­tig­kei­ten auf, für die Sie kein Ta­lent ha­ben. Da­durch sieht Ihr Vor­ge­setz­ter so­fort, in wel­chen Ar­beits­be­rei­chen Sie Un­ter­stüt­zung be­nö­ti­gen.

  • Hin­ge­gen durch die Auf­lis­tung Ih­rer Stär­ken ge­ben Sie un­be­wusst ein aus­führ­li­ches Cha­rak­ter­pro­fil ab.

Denn un­ser all­täg­li­ches Han­deln sagt viel über uns aus. Wer zum Bei­spiel ger­ne Kla­vier spielt, der kann gut zu­hö­ren, ist aus­dau­ernd, selbst­kri­tisch und be­sitzt eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Merk­fä­hig­keit.

Je­mand, der gut und ger­ne kocht, könn­te zum Bei­spiel hand­werk­lich ge­schickt, krea­tiv, gut or­ga­ni­siert, mul­ti­tas­king­fä­hig oder gast­freund­lich sein.

Freh­mann, Jörg: Der über­zeu­gen­de per­sön­li­che Auf­tritt. Leit­fa­den für pro­fes­sio­nel­les und au­then­ti­sches Ver­hal­ten. Wies­ba­den: Gab­ler Ver­lag 2010.

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¹Ga­li­leo: So an­stren­gend ist der Job als Er­zie­her. youtube.com (03/2019).
²Ben­ecke, Hil­mar: Das DISG-Modell. mensch-und-psyche.de (03/2019).
³Krü­ger, Fried­rich: Er­zie­her­aus­bil­dung im Span­nungs­feld zwi­schen Aus­bil­dungs­pro­fil und Kom­pe­tenz­be­darf. In: Bil­dungs­buch Kin­der­gar­ten. Er­zie­hen, Bil­den und För­dern im Ele­men­tar­be­reich. Hrsg. von Wolf­gang Beu­dels, Ni­co­la Kleinz & Sil­ke Schön­ra­de. Dort­mund: Borg­mann Me­dia 2010. S. 46.
⁴Thie­sen, Pe­ter: Das Survival-Buch für Er­zie­he­rin­nen: Wie Sie den Be­rufs­all­tag er­folg­reich be­stehen. 4. über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Frei­burg im Breis­gau: Lam­ber­tus Ver­lag 2010.
⁵Barth, Hans-Dietrich, Fred Ber­nitz­ke & Win­fried Fi­scher: Aben­teu­er Er­zie­hung. Päd­ago­gi­sche, psy­cho­lo­gi­sche und me­tho­di­sche Grund­la­gen der Er­zie­he­rin­nen­aus­bil­dung. Haan-Gruiten: Ver­lag Europa-Lehrmittel 2007.
⁶Bei den Druck­ein­stel­lun­gen „Hoch­for­mat” und „Tat­säch­li­che Grö­ße” aus­wäh­len.
⁷Wer das For­mu­lar di­rekt am PC aus­fül­len möch­te, der kann auf mei­ne ODT-Datei zu­rück­grei­fen. Um die klas­si­sche Steck­brief­vor­la­ge öff­nen zu kön­nen, muss je­doch das kos­ten­lo­se Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm Libre­Of­fice Wri­ter auf dem Sys­tem in­stal­liert sein.
⁸Münch, The­re­sa: För­der­pro­gramm ge­plant: Aus­bil­dung zum Er­zie­her könn­te bald at­trak­ti­ver wer­den. fr.de (03/2019).
⁹Freh­mann, Jörg: Der über­zeu­gen­de per­sön­li­che Auf­tritt. Leit­fa­den für pro­fes­sio­nel­les und au­then­ti­sches Ver­hal­ten. Wies­ba­den: Gab­ler Ver­lag 2010.

Valentinstag: Rätselspiele über den Bischof von Terni - Unterrichtsmaterial

Im Jah­re 469¹ soll Papst Ge­l­asi­us I. an­geb­lich auf die Idee ge­kom­men sein, den Va­len­tins­tag in den lit­ur­gi­schen Ka­len­der der römisch-katholischen Kir­che auf­zu­neh­men. Das ist je­doch nur schwer vor­stell­bar, da der Nord­afri­ka­ner erst 23 Jah­re² spä­ter zum Hei­li­gen Va­ter er­ho­ben wur­de. Soll­te es sich al­ler­dings tat­säch­lich so zu­ge­tra­gen ha­ben, dann war die­se Maß­nah­me völ­lig le­gi­tim. Schließ­lich glaub­ten die Men­schen zu die­ser Zeit, dass Va­len­tin von Ter­ni durch sei­ne Hel­den­ta­ten im 3. Jahr­hun­dert vie­le po­ly­the­is­ti­sche Rö­mer zum Chris­ten­tum be­keh­ren konn­te. Wäh­rend des Zwei­ten Va­ti­ka­ni­schen Kon­zils, wel­ches zwi­schen dem 11. Ok­to­ber 1962 und dem 8. De­zem­ber 1965 tag­te, wur­de die Welt al­ler­dings ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Bei die­ser Zu­sam­men­kunft ka­men die Got­tes­die­ner näm­lich un­ter an­de­rem zu dem heu­te noch ak­tu­el­len Er­geb­nis, dass das Le­ben des um­bri­schen Bi­schofs nichts wei­ter als eine un­be­leg­te Volks­sa­ge ist. Dem­entspre­chend wur­de der Ge­denk­tag des be­lieb­ten Mär­ty­rers im Jah­re 1969³ wie­der aus dem rö­mi­schen Ge­ne­ral­ka­len­der ge­stri­chen.

The history of Valentine's Day. Scientific facts from the University La Sapienza Rome. Free school material for printing published by Veronika Vetter Bavarian Fine ArtistDoch selbst wenn Va­len­tin von Ter­ni kein Hei­li­ger, son­dern nur ein ge­wöhn­li­cher Geist­li­cher war, so ha­ben die Le­gen­den um den mys­te­riö­sen Bi­schof den­noch gro­ßen Ein­fluss auf un­se­re Zeit. Im­mer­hin ist der 14. Fe­bru­ar der Tag, an dem welt­weit die meis­ten Hei­rats­an­trä­ge⁴ ge­macht wer­den. Das liegt ein­zig an dem jahr­hun­der­te­al­ten Irr­glau­ben, dass der cha­ris­ma­ti­sche Mis­sio­nar an die­sem Da­tum im Jah­re 269⁵ für die Lie­be ge­stor­ben sei.

Wäh­rend sei­ner 43-jährigen Le­bens­zeit ar­bei­te­te Va­len­tin von Ter­ni je­doch nie als Lie­bes­dok­tor. Viel­mehr nutz­te der fin­di­ge Pre­di­ger sein me­di­zi­ni­sches Wis­sen dazu, um aus Hilfs­be­dürf­ti­gen wah­re Chris­ten­men­schen zu ma­chen. Das war in der An­ti­ke re­la­tiv ein­fach. Schließ­lich glaub­te die eu­ro­päi­sche Be­völ­ke­rung noch bis zum Ende des 17. Jahr­hun­derts, dass Kran­ke un­ter dem Ein­fluss von teuf­li­schen We­sen⁶ stün­den.

Valentinus - der betende Heiler

Unterrichtsmaterial für Geschichte: Bischof Valentin von Terni. Wissenschaftliche Dokumente für die Grundschule von der Universität Kalbermoos. Rätsel und Zeichnungen von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat BayernAuf­grund sei­nes mis­sio­na­ri­schen Ei­fers wur­de Va­len­ti­nus be­reits in jun­gen Jah­ren⁷ zum Bi­schof von Ter­ni ge­weiht. Hin­ge­gen sei­ne me­di­zi­ni­schen Fä­hig­kei­ten führ­ten den Got­tes­die­ner ei­nes Ta­ges nach Rom, wo er die ge­krümm­te Wir­bel­säu­le vom Sohn⁸ des vor­neh­men Athe­ner Rhe­tors Cra­ton kor­ri­gie­ren soll­te. Da­bei ge­lang es Va­len­tin tat­säch­lich den Bu­ben zu hei­len⁹, wes­halb dar­auf­hin die ge­sam­te Fa­mi­lie des be­rühm­ten Grie­chisch­leh­rers zum Chris­ten­tum über­trat. Das wie­der­um ge­fiel Kai­ser Clau­di­us Go­thi­cus ganz und gar nicht. Aus die­sem Grund for­der­te der Im­pe­ra­tor den Bi­schof dazu auf, wie­der zum rö­mi­schen Göt­ter­glau­ben zu­rück­zu­keh­ren. Va­len­tin er­wi­der­te je­doch, dass er kei­nen Dä­mo­nen die­nen wer­de, was ihn am 14. Fe­bru­ar 269 den Kopf kos­te­te.

Der rö­mi­sche Kai­ser ver­lang­te von Va­len­tin, zum rö­mi­schen Göt­ter­glau­ben zu­rück­zu­keh­ren. Va­len­tin wei­ger­te sich. Da frag­te ei­ner der kai­ser­li­chen Räte: „Was hältst du von den Göt­tern Roms?“ Va­len­tin ant­wor­te­te: „Das sind Dä­mo­nen.“

Kierlinger-Seiberl, Se­ve­rin: Va­len­tin von Ter­ni. dioezese-linz.at (02/2018).

Referat über Valentin von Terni (Valentinstag, 14. Februar). Kostenloser Download für Schüler und Studenten. Unterrichtsmaterial empfohlen von der Callidus-Stiftung und bereitgestellt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Das Le­ben des um­bri­schen Bi­schofs war also von Leid und nicht von Ro­man­tik ge­prägt. Wie­so ist der Va­len­tins­tag dann der Tag der Lie­ben­den? Das liegt wo­mög­lich an ei­ner un­be­leg­ten Ge­schich­te, die Va­len­tin von Ter­ni vor Jahr­hun­der­ten an­ge­dich­tet wur­de.

Die Legende um den Valentinstag

Free school supplies about Valentin of Terni. Scientific documents of the UNHCR and the European Council on Foreign Relations. Treatise about Valentine's Day by Mark Leonard and Veronika Vetter. Queen Mary University of LondonWäh­rend­des­sen Va­len­tin in sei­ner Ge­burts­stadt Ter­ni flei­ßig mis­sio­nier­te, muss­te Kai­ser Clau­di­us Go­thi­cus das Rö­mi­sche Reich ge­gen die Ala­man­nen, die Go­ten und die Van­da­len ver­tei­di­gen. Dem­zu­fol­ge such­te der Herr­scher hän­de­rin­gend nach fri­schen Sol­da­ten. Al­ler­dings konn­ten nach Ge­setz nur un­ver­hei­ra­te­te Män­ner zum Le­gio­närs­dienst ver­pflich­tet wer­den. Aus die­sem Grund ließ der Im­pe­ra­tor alle Ehen an­nul­lie­ren und ord­ne­te zu­dem an, dass bis auf Wei­te­res kei­ne neu­en Hoch­zei­ten mehr ge­fei­ert wer­den dür­fen. Der re­bel­li­sche Bi­schof aus Um­bri­en wi­der­setz­te sich je­doch die­sem Be­fehl und nahm trotz­dem wei­ter­hin Trau­un­gen vor. Au­ßer­dem ver­mähl­te er die Lie­bes­paa­re un­ver­schäm­ter­wei­se nach christ­li­chem Ri­tus, was al­lei­ne schon ein Grund für sei­ne so­for­ti­ge Hin­rich­tung ge­we­sen wäre. Doch da­mit nicht ge­nug: Va­len­tin ver­hei­ra­te­te so­gar Skla­ven, die in der An­ti­ke ei­gent­lich gar nicht dazu be­rech­tigt wa­ren, den Bund der Ehe ein­zu­ge­hen.

Doch Bi­schof Va­len­tin ver­mähl­te ge­gen den kai­ser­li­chen Be­fehl heim­lich Sol­da­ten mit ih­ren An­ge­be­te­ten. Und nicht ge­nug der Be­fehls­ver­wei­ge­rung: Er ver­hei­ra­tet auch Skla­ven oder Paa­re, de­ren El­tern der Ehe nicht zu­stimm­ten.

Kehl, Ri­chard: Va­len­tins­tag – Wo kommt die Tra­di­ti­on der Ver­lieb­ten ei­gent­lich her? uni.de (02/2018).

Wür­de die­ses herz­er­grei­fen­de Dra­ma auf Tat­sa­chen be­ru­hen, dann wäre es die per­fek­te Vor­la­ge für den Va­len­tins­tag. Doch lei­der ist die­se weit­ver­brei­te­te Er­leb­nis­er­zäh­lung frei er­fun­den.

Der Vielliebchentag gestern und heute

US-amerikanische Sol­da­ten brach­ten den Va­len­tins­tag nach dem Zwei­ten Welt­krieg in die Bon­ner Re­pu­blik. Da­bei nutz­ten die Be­sat­zer den Tag der Lie­ben­den vor al­lem als Vor­wand, um den ein­hei­mi­schen Fräu­leins et­was nä­her kom­men zu kön­nen. Und na­tür­lich wa­ren die trans­at­lan­ti­schen Ro­sen­ka­va­lie­re für die vom Krieg ge­beu­tel­ten Frau­en­zim­mer eine will­kom­me­ne Ab­wechs­lung. Es ist des­halb auch kein Wun­der, dass be­reits am 14. Fe­bru­ar 1950 in Nürn­berg der ers­te deut­sche Va­len­tins­ball ver­an­stal­tet wur­de.

In Deutsch­land ken­nen wir die­se Tra­di­ti­on erst seit dem Zwei­ten Welt­krieg: 1950 fand der ers­te Va­len­tins­ball in Nürn­berg statt.

Ma­res, Frank: Des­halb fei­ern wir den Va­len­tins­tag. abendblatt.de (02/2018).

Wit­zi­ger­wei­se sind die Nürn­ber­ger heu­te die­je­ni­gen, die in der Bun­des­re­pu­blik am we­nigs­ten Geld­¹⁰ für Va­len­tins­tags­blu­men aus­ge­ben.

Die beliebtesten Valentinstagsgeschenke der Stars. Was schenkt Giuliana Farfalla ihrem Liebsten und wie groß ist der Butt-Plug, den Tatjana Gsell am 14. Februar zugeschickt bekommen hat? Liste vom Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie. Zeichnungen von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDas könn­te wie­der­um dar­an lie­gen, dass die Mit­tel­fran­ken fort­schritt­lich mit der Zeit ge­hen. Schließ­lich schin­den Ro­sen heut­zu­ta­ge längst nicht mehr den Ein­druck wie noch in den 1950er Jah­ren. Aus die­sem Grund ver­schen­ken die Deut­schen mitt­ler­wei­le lie­ber per­sön­li­che Fo­tos¹¹ zum Viel­lieb­chen­tag. Aber auch Gut­schei­ne für auf­re­gen­de Städ­te­rei­sen lan­den im­mer häu­fi­ger auf dem ro­man­ti­schen Ga­ben­tisch. Hin­ge­gen die prag­ma­ti­schen Ja­pa­ner woll­ten sich nicht je­des Jahr den Kopf über tren­di­ge Va­len­tins­tags­ge­schen­ke zer­bre­chen, und ha­ben des­halb ei­ni­ge Re­geln auf­ge­stellt. So wer­den am 14. Fe­bru­ar im Land der auf­ge­hen­den Son­ne nur die Män­ner mit ei­ner Ta­fel Scho­ko­la­de be­schenkt.

Giri Cho­co wird an Män­ner ver­teilt, zu de­nen die Dame kei­ne ro­man­ti­sche Ver­bin­dung hat. [...] Die Hon­mei Cho­co ist die teu­re­re Form der Scho­ko­la­de – des­halb be­kom­men sie auch nur die Män­ner, für die die Dame Ge­füh­le hat.

Nego­vec, Lju­bi­ca: Brauch­tum zum Va­len­tins­tag. translate-trade.com (02/2018).

Die Ja­pa­ne­rin­nen gin­gen da­ge­gen lan­ge Zeit leer aus. Die­se Un­ge­rech­tig­keit konn­te ein selbst­lo­ser Kon­di­tor je­doch nicht mehr er­tra­gen, wes­halb er im Jah­re 1977 den White Day er­fand. Seit­dem be­dan­ken sich die Män­ner am 14. März mit wei­ßer Scho­ko­la­de für ihre Va­len­tins­tags­ge­schen­ke.

Also rief im Jah­re 1977 kur­zer­hand ein Kon­di­tor den White Day ins Le­ben. An je­dem 14. März sol­len sich die Män­ner für die Ge­schen­ke, die sie zum Va­len­tins­tag er­hal­ten ha­ben, be­dan­ken.

Gie­se, Sven: Der Wei­ße Tag – White Day oder der ja­pa­ni­sche Va­len­tins­tag Howai­to dē. kuriose-feiertage.de (02/2018).

Der Valentinstag: Geschenke, Liebe und Legenden

Wie Sie se­hen, ist am 14. Fe­bru­ar im Prin­zip al­les er­laubt. Mit Va­len­tin von Ter­ni hat der Tag der Lie­ben­den aber fast gar nichts zu tun. Denn der Bi­schof ver­hei­ra­te­te we­der Skla­ven noch ver­schenk­te er Ro­sen aus sei­nem Blu­men­gar­ten. Ge­nau­so we­nig war der um­bri­sche Mär­ty­rer ein an­ti­ker Ner­ven­arzt. Zwar gilt der Mis­sio­nar als Hel­fer ge­gen Epi­lep­sie¹², das liegt je­doch le­dig­lich an sei­nem Vor­na­men Va­len­tin.

Weil das, was ähn­lich klingt, im Volks­mund auch ähn­li­ches be­deu­tet, wur­de „Va­len­tin – Fall net hin” zum Schutz­pa­tron ge­gen die „fal­len­de Krank­heit”.

Ren­zi­kow­ski, Chris­toph: Der Hei­li­ge Va­len­tin schützt auch vor Epi­lep­sie. „Fall-net-hin”. bistum-muenster.de (02/2018).

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Lern­hil­fe für die Fahr­rad­prü­fung - Mal­spie­le für Grund­schul­kin­der
Bil­der­rah­men für den Va­len­tins­tag bas­teln - Idee für Up­cy­cling

¹He­cke­ley, Chris­toph: Ma­ga­zin: Va­len­tins­tag 2018: Ein Fei­er­tag der Lie­ben­den. erzbistum-koeln.de (02/2018).
²Schä­fer, Joa­chim: Ge­l­asi­us I. heiligenlexikon.de (02/2018).
³Schie­pan­ski, Mar­tin: My­then zum Va­len­tins­tag. hildesheimer-allgemeine.de (02/2018).
⁴Af­fen­Arrrt: Va­len­tins­tag - Wie ent­stand er? Zah­len, Fak­ten! youtube.com (02/2018).
⁵Bis­tum Lim­burg: Wo­her kommt der Va­len­tins­tag? youtube.com (02/2018).
⁶Hein, Chris­ti­ne: Dr. Ei­sen­bart im Mul­den­tal - Er war an­ders als sein Ruf. In: Kar­fun­kel Nr. 10 (1995). S. 16.
⁷Schä­fer, Joa­chim: Va­len­tin von Ter­ni. heiligenlexikon.de (02/2018).
⁸Kel­ler, Hiltgart L.: Re­clams Le­xi­kon der Hei­li­gen und der bi­bli­schen Ge­stal­ten. Le­gen­de und Dar­stel­lung in der bil­den­den Kunst. 8. durch­ge­se­he­ne Auf­la­ge. Stutt­gart: Phil­lip Re­clam jun. GmbH & Co. KG 1996.
⁹Ot­to, An­dre­as: Va­len­tin: Hei­li­ger der Zärt­lich­keit. katholisch.de (02/2018).
¹⁰Prie­be, Han­na: 14. Fe­bru­ar: Rei­bach mit Ro­man­tik – Wirt­schafts­fak­tor Va­len­tins­tag. orange.handelsblatt.com (02/2018).
¹¹Tem­mel, Franz: Top 10: Die be­lieb­tes­ten Va­len­tins­tags­ge­schen­ke der Deut­schen. pressetext.com (02/2018).
¹²­Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.