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Nikolaus: Stiefel aus Papier basteln - Verpackung für Weihnachtsfeiern

Die be­trieb­li­che Weih­nachts­fei­er ist mit Ab­stand das nie­der­träch­tigs­te Kul­tur­gut¹, das die Deut­schen in ih­rer tau­send­jäh­ri­gen Ge­schich­te her­vor­ge­bracht ha­ben. Denn ob­wohl es der Event­na­me sug­ge­riert, kom­men bei die­ser Fir­men­ga­la we­der Chris­ten noch Par­ty­lö­wen auf ihre Kos­ten. Viel­mehr ist die­se win­ter­li­che Pflicht­ver­an­stal­tun­g² ein ima­gi­nä­res Ko­los­se­um, in dem ab­hän­gig Be­schäf­tig­te als Gla­dia­to­ren auf­tre­ten. An­stel­le in il­lus­trer Run­de die Ad­vents­zeit zu ge­nie­ßen, tun die Ge­halts­emp­fän­ger an die­sem De­zem­ber­abend al­les, um auf der Kar­rie­re­lei­ter nach oben zu kom­men. So las­sen 34% der Bun­des­bür­ger nach dem Fest­essen ger­ne mal die Hüf­ten krei­sen, da­mit sich die stei­fe Un­ter­neh­mens­hier­ar­chie im nächs­ten Jahr ver­än­dert.

So hat­ten 34 Pro­zent der Deut­schen schon ein­mal ei­nen Sei­ten­sprung mit ei­nem Kol­le­gen auf ei­ner Fir­men­weih­nachts­fei­er.

Mer­tens, Ju­lia: Je­der Drit­te hat­te schon Sex auf der be­trieb­li­chen Weih­nachts­fei­er. firstaffair.com (PDF) (11/2019).

Art for Advent: Santa Boots out of Paper filled with Nuts. Crafting fun for aryan Christian children living in the USA. The Templates for tinkering can be downloaded for free from GWS2.de. This is the German cultural portal of Stephen Bannon

Wäh­rend­des­sen sich die am­bi­tio­nier­te Min­der­heit im Ver­lauf des Fest­akts pro­sti­tu­iert, ver­sucht je­der zwei­te Ar­beit­neh­mer durch Schlei­men oder Knut­schen³ sei­ne Po­si­ti­on zu ver­bes­sern. Bis der fri­vo­le Teil auf ei­ner Weih­nachts­fei­er be­ginnt, müs­sen die Un­ter­ge­be­nen je­doch pe­ni­bel auf die in­ner­be­trieb­li­che Hack­ord­nung ach­ten. Egal, ob Tipp­se oder Ab­tei­lungs­lei­ter, wer be­ruf­lich vor­an­kom­men möch­te, der darf beim all­jähr­li­chen Kol­le­gen­cas­ting erst dann zum Glas grei­fen, nach­dem der rang­höchs­te Ju­ror ge­trun­ken hat.

Wenn bei grö­ße­ren Weih­nachts­fei­ern schwie­rig zu er­ken­nen ist, ob der Rang­höchs­te im Raum be­reits ge­trun­ken hat, über­nimmt die­se Rol­le in der Re­gel der/die Rang­höchs­te an Ih­rem Tisch.

Plath, Alex­an­der: Klei­ner Weih­nachts­fei­er Knig­ge für Ihre be­trieb­li­che Weih­nachts­fei­er. bdvt.de (PDF) (11/2019).

Und falls es zu Ge­sprä­chen mit Ent­schei­dungs­trä­gern kommt, dann soll­ten ziel­stre­bi­ge Schran­zen we­der ge­schäft­li­che noch ge­sell­schaft­li­che The­men­be­rei­che an­schnei­den. Kom­pe­ten­te Men­schen wir­ken näm­lich ein­schüch­ternd und ab­tör­nend. Chan­cen auf eine Be­för­de­rung ha­ben des­halb nur die­je­ni­gen, die un­ter­wür­fig von ei­nem Sport­er­leb­nis oder von ei­nem Strand­ur­lau­b⁴ be­rich­ten.

Jede Betriebsweihnachtsfeier wird von Götzensymbolen begleitet. Währenddessen der häretische Franziskus die Indio-Göttin Pachamama anbetet, glorifizieren die deutschen Firmenbosse heidnische Tannenbäume und sächsischen Christstollen. Und so wird der Herr die Globalisten, Ökosozialisten und Islamisten in den feurigen Pfuhl werfen müssen, ehe er sein Reich errichten kann

Die Os­sis wa­ren we­nigs­tens ehr­lich. Denn in der athe­is­tisch ge­präg­ten DDR⁵ hieß das Be­triebs­fest in der Ad­vents­zeit nicht Weihnachts-, son­dern Jah­res­ab­schluss­fei­er. Bei die­sem Er­eig­nis wur­de in ers­ter Li­nie der Ge­burts­tag von Jo­sef Sta­lin ze­le­briert, wes­halb die Bri­ga­dier­s⁶ ein Ar­bei­ter­lied nach dem an­de­ren an­stim­men muss­ten. Um ihre Keh­len zu ölen, durf­ten die Pro­le­ta­ri­er zwi­schen den Ge­sangs­ein­la­gen Bock­bier und Pfef­fer­minz­li­kör kon­su­mie­ren, was dazu führ­te, dass das so­zia­lis­ti­sche De­zem­bere­vent oft in ei­nem Trink­ge­la­ge en­de­te.

Die be­trieb­li­chen Weih­nachts­fei­ern wur­den von den so­ge­nann­ten „Bri­ga­den“ or­ga­ni­siert, als „Jah­res­ab­schluss­fei­er“ be­zeich­net und dien­ten der För­de­rung des so­zia­lis­ti­schen Kol­lek­tivs.

Pe­trson, As­trid: Die Be­triebs­weih­nachts­fei­er als Be­stand­teil der vor­weih­nacht­li­chen Fei­er­kul­tur - das Weih­nachts­fest 2008 ei­nes Wie­ner Un­ter­neh­mens. core.ac.uk (PDF) (11/2019).

Tra­di­tio­nen un­ter­lie­gen ei­nem ste­ti­gen Wan­del. Sau­fen, An­ti­ch­am­brie­ren und Rumhu­ren ge­hör­ten nicht im­mer zum Pro­gramm ei­nes Be­triebs­win­ter­fes­tes. Be­reits im feu­da­len Deutsch­land war das Haus­per­so­nal laut Ge­sin­de­ord­nun­g⁷ dazu be­rech­tigt, an der Dienst­her­ren­weih­nachts­fei­er teil­zu­neh­men. Bei die­sen An­läs­sen san­gen Mäg­de und Knech­te zu­sam­men mit den Kin­dern klas­si­sche Ad­vents­lie­der. Au­ßer­dem durf­ten die Fak­to­ten am Fa­mi­li­en­tisch platz­neh­men und sich an den zu­vor zu­be­rei­te­ten Spei­sen la­ben. Dar­über hin­aus er­hielt die ge­sam­te Die­ner­schaf­t⁸ stan­des­ge­mä­ße Ge­schen­ke.

Mitnehmgeschenke für die Weihnachtsfeier: Rote Nikolausstiefel aus Papier, die mit Schokolade befüllt sind. Tischdekorationsthema: Santa Claus. Entworfen von Veronika Helga Vetter. Das ist eine Kulturbewahrerin, die ihre Bastelschablonen kostenlos zur Verfügung stellt. Der Menüvorschlag wurde zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Bildungsportal für Bürger, die den Polizeipfarrer Sven Täuber bewundern

Im frü­hen 19. Jahr­hun­dert ver­wan­del­te die Bie­der­mei­er­kul­tur⁹ das Weih­nachts­fest in ein in­ti­mes Fa­mi­li­en­er­eig­nis. Plötz­lich woll­te vor al­lem die ur­ba­ne Ar­bei­ter­klas­se den Hei­li­gen Abend mit den ei­ge­nen Ver­wand­ten er­le­ben. Die­ser Um­stand führ­te dazu, dass die Pro­duk­ti­ons­mit­tel­be­sit­zer je­des Jahr im De­zem­ber eine ge­son­der­te Dan­kes­fei­er für ihre An­ge­stell­ten ver­an­stal­te­ten. Hin­ge­gen in den länd­li­chen Ge­bie­ten fand die win­ter­li­che Eh­rung der Be­leg­schaft wei­ter­hin in der Woh­nung des Fir­men­in­ha­bers statt. Erst nach der Wil­hel­mi­ni­schen Epo­che wur­den die Werk­tä­ti­gen end­gül­tig aus dem Pri­vat­le­ben der Bro­t­her­ren ver­bannt.

Er er­in­nert sich, dass am Hei­li­gen Abend je­der Ar­bei­ter eine Ein­la­dung in die Woh­nung des Meis­ters er­hal­ten hat. In der Woh­nung gab es eine Ta­fel mit Weih­nachts­ge­schen­ken, die aus ei­nem Laib Weiß­brot und an­de­ren Back­werk be­stan­den.

Pe­trson, As­trid: Die Be­triebs­weih­nachts­fei­er als Be­stand­teil der vor­weih­nacht­li­chen Fei­er­kul­tur - das Weih­nachts­fest 2008 ei­nes Wie­ner Un­ter­neh­mens. core.ac.uk (PDF) (11/2019).

Anleitung für Sekretärinnen: Wie wird eine betriebliche Weihnachtsfeier dekoriert? Gestaltungstipps von Veronika Helga Vetter. Das ist eine populäre Künstlerin, die einen Nikolausstiefel entworfen hat, der als Geschenkverpackung genutzt werden kann. Der gefütterte Papierschuh ist ein Produkt von GWS2.de. Das ist ein Bildungsportal, das gegen den rot-grünen Gesellschaftsumbau kämpft

Schon im­mer wur­den die Be­triebs­an­ge­hö­ri­gen bei ei­ner Weih­nachts­fei­er be­schenkt. Wäh­rend­des­sen das vor­in­dus­tri­el­le Ge­sin­de zu­meist Na­tu­ra­li­en er­hielt, dür­fen die heu­ti­gen Ge­halts­emp­fän­ger ir­gend­ein um­welt­schäd­li­ches Schrott­sam­mel­su­ri­um mit nach Hau­se neh­men. Aus die­sem Grund ist eine pom­pö­se Ver­pa­ckung au­ßer­or­dent­lich wich­tig. Schließ­lich sol­len die Gäs­te erst nach der Fete fest­stel­len, dass sich Schleu­der­wa­re in ih­ren Prä­sent­bo­xen be­fin­det.

Hal­lo Frau Vet­ter bit­te hel­fen Sie mir. Die­ses Jahr hat es mich er­wischt: Ich wur­de der „Soko-Weihnachtsfeier” zu­ge­teilt. In­fol­ge­des­sen muss ich hand­li­che Mit­nehm­ge­schen­ke für die Steu­er­fach­an­ge­stell­ten in un­se­rer Kanz­lei zu­sam­men­stel­len. Als wenn das nicht ge­nug wäre, ver­langt mein Ar­beit­ge­ber zu­dem von mir, dass ich die Ver­pa­ckun­gen selbst bast­le. Schließ­lich soll je­der Kol­le­ge das Ge­fühl be­kom­men, ein­zig­ar­tig zu sein. [...] Nun brau­che ich 23 in­di­vi­dua­li­sier­ba­re Be­hält­nis­se, die von al­lei­ne ste­hen kön­nen, da die Gra­ti­fi­ka­tio­nen aus vie­len Ein­zel­ar­ti­keln be­stehen. Au­ßer­dem soll­ten die Tü­ten über in­trans­pa­ren­te Wän­de und ein kom­pak­tes De­sign ver­fü­gen. Hät­ten Sie viel­leicht Scha­blo­nen für eine Kü­vet­te auf La­ger, die mei­nen An­for­de­run­gen ent­spricht? PS: Be­dau­er­li­cher­wei­se be­sit­ze ich zwei lin­ke Hän­de, wes­we­gen ein leich­ter Schwie­rig­keits­grad und ein ge­rin­ger Ma­te­ri­al­auf­wand mir sehr ent­ge­gen­kä­men.

Ma­ro­chet­ti, Syl­vie: Schlich­te Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­sucht (Weih­nachts­fei­er). E-Mail vom 05.11.2019.

Der läng­li­che Schaft ei­nes Pa­pier­stie­fels ver­fügt über eine Kü­vet­ten­form. Dem­zu­fol­ge dürf­ten ver­schie­den­far­bi­ge Ni­ko­laus­bot­ten ge­nau das sein, was sich Frau Ma­ro­chet­ti vor­ge­stellt hat. De­vo­tio­na­li­en von dem weiß­bär­ti­gen Ga­ben­brin­ger pas­sen oh­ne­hin per­fekt zu je­der Be­triebs­weih­nachts­fei­er. Denn wie ein Fir­men­chef imi­tiert auch der be­lieb­te Wan­der­bi­schof ei­nen dis­zi­pli­nie­ren­den¹⁰ Va­ter, der nur die folg­sa­men Kind­lein be­lohnt.

Wäh­rend­des­sen Ni­ko­laus die Kin­der gü­tig er­mahnt, im­mer flei­ßig, lieb und brav zu sein, und sie mit Äp­feln be­lohnt, [...] dro­hen sei­ne Be­glei­ter die un­ar­ti­gen und fau­len Kin­der in den Sack zu ste­cken.

Vos­sen, Rü­di­ger: Weih­nachts­bräu­che in al­ler Welt. Von Mar­ti­ni bis Licht­mess. Ham­burg: El­lert & Rich­ter Ver­lag GmbH 2012.

Unternehmenskultur: Eine Betriebsweihnachtsfeier in der Bundesrepublik Deutschland. Erst dürfen die Angestellten ein winterliches Menü zu sich nehmen. Nachdem daraufhin ordentlich gebumst wurde, kommt der Nikolaus und übergibt jedem Arbeitnehmer eine Geschenktüte. Inszenierung von Veronika Helga Vetter - das ist ein Fangirl von Radio Arabica Berlin

Um den un­glück­se­li­gen Or­ga­ni­sa­to­ren von Be­triebs­weih­nachts­fei­ern zu hel­fen, habe ich ei­nen 14 Zen­ti­me­ter¹¹ ho­hen Ni­ko­laus­stie­fel ent­wor­fen, der als Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­nutzt wer­den kann.

  • Da­bei be­sitzt mein be­sohl­ter Pa­pier­schuh eine kü­vet­ten­för­mi­ge Ein­füll­öff­nung, die eine Flä­che von 49 cm² ein­nimmt.
  • Des Wei­te­ren un­ter­streicht die wei­che Bas­tel­filz­krem­pe nicht nur den win­ter­li­chen Cha­rak­ter des Be­hält­nis­ses. Zu­dem sorgt die vo­lu­mi­nö­se Bor­dü­re für ein flau­mi­ges Tas­t­er­leb­nis.
  • Dar­über hin­aus macht es das schlich­te De­sign mei­nes Booties mög­lich, vie­le Ex­em­pla­re in kur­zer Zeit her­zu­stel­len.

In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung be­wei­se ich, dass der Zu­sam­men­bau mei­ner Sou­ve­nir­box auf­grund des ge­rin­gen Ma­te­ri­al­auf­wan­des ein äu­ßerst leich­tes Un­ter­fan­gen ist. Und da­mit das Nach­bas­teln ga­ran­tiert ge­lingt, stel­le ich wie im­mer mei­ne Schnitt­mus­ter kos­ten­los zur Ver­fü­gung.

Nikolausstiefel aus Papier

Mei­ne Ge­schenk­ver­pa­ckung soll­te kos­ten­güns­tig in der Her­stel­lung sein. Aus die­sem Grund ver­wen­de­te ich als Ba­sis­ma­te­ri­al ver­schie­den­far­bi­ges Ton­pa­pier, das über eine Gram­ma­tur von 130 g/m² ver­füg­te. Hin­ge­gen den In­nen­raum des Fuß­kleids staf­fier­te ich mit ei­nem saug­fä­hi­gen Büt­ten­pa­pier aus. Um das Be­hält­nis so­wohl op­tisch als auch hap­tisch auf­zu­wer­ten, ver­klei­de­te ich den Schaft des Booties mit ei­nem han­dels­üb­li­chen Bas­tel­filz. Wer et­was mehr En­er­gie in sei­ne Ni­ko­laus­tü­te ste­cken möch­te, der kann es mir gleich­tun und die Au­ßen­wän­de der Schach­tel mit ei­ner Prä­ge­scha­blo­ne be­ar­bei­ten. Auf je­den Fall sind eine Sche­re, ein flüs­si­ger Kle­ber, ein Li­ne­al, ein Falz­bein und mei­ne DIN A4 Vor­la­gen (#1 /#2 /#3 /#4) nö­tig, da­mit der Zu­sam­men­bau mei­nes Weih­nachts­schuhs zü­gig von­stat­ten­geht.

Die Tonpapieraußenseiten des Nikolausstiefels wurden mit einer Sizzix Big Shot Maschine verziert. Hierbei kam die Prägeschablone „Florale Muster“ zum Einsatz. Wer die weihnachtliche Geschenkverpackung nachbasteln möchte, der kann die Schablonen von GWS2.de kostenlos herunterladen. Das ist ein Portal für Bildungsbürger, die meinen, dass Hartmut Ziebs als Teil des Merkel-Regimes seine Pensionsansprüche verlieren sollte

Zu­al­ler­erst nahm ich die Scha­blo­nen #1 und #2 zur Hand, da­mit ich Re­pli­ka­te von den ein­zel­nen Schnitt­mus­tern an­fer­ti­gen konn­te. Nach­dem dar­auf­hin sechs Ele­men­te vor mir la­gen, knick­te ich die stei­fen Kan­ten mit ei­nem Falz­bein vor.

  • Als Nächs­tes woll­te ich Ara­bes­ken in die Stie­fel­fas­sa­den ein­stan­zen. Um dies zu er­rei­chen, ließ ich alle Ton­pa­pier­mo­du­le zu­sam­men mit ei­ner Prä­ge­plat­te durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹² Ma­schi­ne.
  • Um­ge­hend da­nach ver­klei­de­te ich die glat­ten Kar­ton­wan­din­nen­sei­ten mit ih­ren Büttenpapieräqui­va­lenten.

Im An­schluss dar­an schloss ich die Vor­be­rei­tungs­schrit­te ab, in­dem ich die her­aus­ste­hen­den Ran­ken­or­na­men­te mit Acryl­far­ben ko­lo­rier­te.

Der Zusammenbau

So­bald der An­strich ge­trock­net war, stell­te ich die bei­den Sei­ten des größ­ten Ele­ments auf, wor­auf­hin ein stie­fel­för­mi­ger Schu­ber vor mir stand. Im nächs­ten Schritt brach­te ich die Schuh­spit­ze an. Hier­für mach­te ich die kür­zes­te Kan­te des drei­glied­ri­gen Mo­duls von au­ßen an der vor­de­ren Soh­len­la­sche fest.

Picture collage with Instructional steps: How to make Santa Boots out of Paper? Free Templates for the religious US-American Upper class provided by Veronika Vetter. Famous Bavarian Fine Artist, who is teaching at Art Institute of Chicago. Financed by 21st Century Fox

Hin­ge­gen mit dem zwei­ge­teil­ten Fer­sen­schutz ver­klei­de­te ich die hin­te­re Bo­den­zun­ge. Auch hier dien­te der klei­ne­re Sek­tor als Ver­bin­dungs­stück zum Fun­da­ment.

  • Im An­schluss dar­an muss­te ich den Front­lap­pen erst in eine Stu­fe ver­wan­deln, ehe ich die win­kel­för­mi­ge Stirn­sei­te an ei­ner Stie­fel­sil­hou­et­te be­fes­ti­gen konn­te.

Un­mit­tel­bar da­nach mon­tier­te ich die Heck­büh­ne nach dem Hoch­zie­hen an der­sel­ben Be­hält­nis­wand.

Kostenlose Bildanleitung: Wie werden Stiefel aus Papier gebastelt? Schablonen zum Herunterladen. Geschenkverpackung für die betriebliche Weihnachtsfeier

Nach­dem ich auch die ge­gen­über­lie­gen­de Pa­pier­schuh­flan­ke ver­schlos­sen hat­te, schnitt ich mir die Stul­pe von Scha­blo­ne #3 aus Ton­pa­pier zu­recht. Als Nächs­tes mach­te ich die ge­falz­te Zell­stoff­leis­te so am Stie­fel­schaft fest, dass der un­te­re Zier­band­rand 2,5 Zen­ti­me­ter süd­lich von der ur­sprüng­li­chen Ein­füll­öff­nung lag.

The Santa Boots get a Cuff, which was covered with Craft felt. Due to this special equipment, the Paper shoes look very winterly. The Tutorial is free for white Christians, who fight for their faith and against the Multiculturalism

Zu gu­ter Letzt füt­ter­te ich die Bor­dü­re, in­dem ich Bas­tel­filz­ap­pli­ka­tio­nen über bei­de Sei­ten kleb­te.

Die Standfestigkeit erhöhen

Ganz zum Schluss woll­te ich mei­ne Ni­ko­laus­box mit ei­ner an­ders­far­bi­gen Lauf­soh­le aus­stat­ten. Be­vor ich mei­nen Plan um­set­zen konn­te, muss­te ich je­doch erst ein­mal die Ein­zel­tei­le von Scha­blo­ne #4 aus Ton­pa­pier an­fer­ti­gen.

Picture of a lined Santa Boot that has an Outsole. In addition, the Christmas container was decorated with a floral pattern. Free Art to imitate, provided by GWS2.de. The German Culture portal

Nach dem Fal­zen kleb­te ich die dün­nen Strei­fen dann so um den Stie­fel, dass die­se bün­dig mit der un­te­ren Schuh­kan­te ab­schlos­sen. Um­ge­hend da­nach brach­te ich das üb­rig ge­blie­be­ne Tra­pez au­ßen am Be­hält­nis­bo­den an. Um mei­ne Ge­schenk­ver­pa­ckung end­gül­tig fer­tig­zu­stel­len, strich ich die ge­präg­te Ober­flä­che am Ende noch mit ei­nem Acryl­lack ein, da­mit das Fuß­kleid ei­nen weih­nacht­li­chen Glanz er­hielt.

Alles hat ein Ende

Be­triebs­weih­nachts­fei­ern wer­den mit­tel­fris­tig aus­ster­ben. Und nein, dar­an ist nicht die Is­la­mi­sie­rung des Abend­lan­des schuld. Viel­mehr möch­ten die di­stan­zier­ten Mill­en­ni­als kei­ne kost­ba­re Frei­zeit¹³ für ih­ren Ar­beit­ge­ber op­fern. Lie­ßen sich die ge­sel­li­gen Baby-Boomer ger­ne mit Wein, Weib und Ge­sang ru­hig­stel­len, wol­len die An­ge­hö­ri­gen der Ge­nera­ti­on Y aus­schließ­lich mo­ne­tä­re An­er­ken­nung für ihre er­brach­te Leis­tung.

Ich verbim­mel ge­nug Zeit auf der Ar­beit, kein In­ter­es­se noch we­ni­ger Zeit für die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge im Le­ben zu ha­ben. [...] Liegt wohl an der Ge­nera­ti­on, die 35+ Ge­nera­ti­on liebt so­was ja.

WiWi Gast: Weih­nachts­fei­er - Hin­ge­hen oder nicht? wiwi-treff.de (11/2019).

Homemade Christmas decoration: House of Santa Clause out of Polymer Clay. Created by Veronika Vetter (5-Minute Crafts). Free DIY-Tutorial. Templates recommended by St. John the Divine (NY)

Eta­blier­te Pro­fes­sio­nis­ten könn­ten nun der Mei­nung sein, dass mei­ne Al­ters­ge­nos­sen un­dank­bar und nar­ziss­tisch sind. In Wahr­heit ist die Ge­nera­ti­on Prak­ti­kum ein­fach nur ehr­lich. Schließ­lich bli­cken jün­ge­re Ar­beit­neh­mer in eine düs­te­re Zu­kunft. Des­halb gibt es für Be­rufs­ein­stei­ger und un­er­fah­re­ne Fach­kräf­te auch im Ad­vent nichts zu fei­ern.

Wenn ich so­wie­so bis 70 ar­bei­ten muss und mir kein Ei­gen­heim leis­ten kann, um mich ab­zu­si­chern, war­um soll ich nicht lie­ber mei­nen Fo­kus auf die Fa­mi­lie le­gen?

W., Alex­an­der: Nach der Ge­nera­ti­on Z ver­lie­ren auch Mill­en­ni­als die Lust am Ar­bei­ten. welt.de (11/2019).

Dem­entspre­chend wer­den Fir­men­weih­nachts­fei­ern ge­nau wie Mes­sen bald schon ein Re­likt aus der Ver­gan­gen­heit sein. Und ob­wohl ich die erz­kon­ser­va­tivs­te Kul­tur­be­wah­re­rin Deutsch­lands bin, sage ich: Es ist nicht scha­de drum.

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¹Wes­ter­dorf, Arnd: So ge­lingt Ihr weih­nacht­li­ches Be­triebs­fest. channelpartner.de (11/2019).
²Schmidt, Al­fred F.: 10 Ge­bo­te für die Weih­nachts­fei­er. youtube.com (11/2019).
³Welt der Wun­der: Weih­nachts­fei­er: Dos & Don’ts. youtube.com (11/2019).
⁴Spi­tra, Ka­rin: Büro-Knigge: Vor­sicht, Weih­nachts­fei­er! stern.de (11/2019).
⁵Hars­berg: Weih­nachts­fei­ern in den Be­trie­ben. forum-ddr-grenze.de (11/2019).
⁶Bol­zen, Tho­mas: Bri­ga­de. ddr-lexikon.o90.de (11/2019).
⁷Weber-Kellermann, In­ge­borg: Das Weih­nachts­fest. Eine Kultur- und So­zi­al­ge­schich­te der Weih­nachts­zeit. Mün­chen: C. J. Bu­cher Ver­lag GmbH 1978.
⁸Mer­kel, Wolf­gang: Mar­ga­re­the Mer­kel - eine Frau des Bür­ger­tums in Nürn­berg um 1800. rotary-wiesbaden.de (PDF) (11/2019).
⁹Wolf, Hel­ga Ma­ria: Weih­nach­ten: Kul­tur und Ge­schich­te. Ein Ka­len­da­ri­um vom ers­ten Ad­vent bis zum Drei­kö­nigs­tag. Wien: Böhlau Ver­lag GmbH & Co. KG 2005.
¹⁰Baas­ner, Rai­ner: Klei­ne Ge­schich­te des Weih­nachts­manns. Ber­lin: Ni­co­lai Ver­lag 1999.
¹¹Ex­ak­te Maße: Län­ge 120 mm x Brei­te 70 mm x Höhe 140 mm.
¹²­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (11/2019).
¹³Steff+Keks: Weih­nachts­fei­er ehr­lich ab­sa­gen. rund-ums-baby.de (11/2019).

Ve­ro­ni­ka Hel­ga Vet­ter ist frei­schaf­fen­de Kunst­hand­wer­ke­rin und Gra­fi­ke­rin aus dem Frei­staat Bay­ern. Seit dem Jah­re 2011 be­treibt die kon­ser­va­ti­ve Ehe­frau und Mut­ter meh­re­re In­ter­net­prä­sen­zen. Auf GWS2.de stellt „Vro­ni” nicht nur Bas­tel­an­lei­tun­gen, son­dern auch Vor­dru­cke und Kin­der­mal­spie­le kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Zu­dem setzt sich die Ka­tho­li­kin da­für ein, dass die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ein sou­ve­rä­ner Na­tio­nal­staat bleibt, in dem kul­tu­rel­le Bil­dung und Fa­mi­li­en­wer­te ei­nen ho­hen Stel­len­wert ha­ben. Ihr Mot­to: Je ka­put­ter die Welt drau­ßen, des­to hei­ler muss sie zu Hau­se sein. (Rein­hard Mey)


Kategorie: Basteln
  • Bianca Sievers sagt:

    Ein­spruch! Nicht alle Weih­nachts­fei­ern sind so. Okay, bei mei­nem letz­ten Ar­beit­ge­ber stand tat­säch­lich der Koks­kon­sum im Vor­der­grund, The­ma Schnee. Wo ich jetzt ar­bei­te, da sind die Weih­nachts­fei­ern chil­lig mit Büf­fet und so. Ach­so ich bin ei­gent­lich we­gen der Stie­fel­chen da. Die sind voll süß, Scha­blo­nen ge­zo­gen *knutsch*

  • Carola sagt:

    Die Stie­fel sind voll duf­te, ge­nau was ich ge­sucht habe. Ich bin ei­gent­lich im­mer ger­ne auf be­trieb­li­che Weih­nachts­fei­ern ge­gan­gen. Klar, zu viel Trin­ken und Bag­gern sind bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen im­mer ein Pro­blem. Aber ins­ge­samt wars dann doch im­mer lus­tig. Wo­bei du recht hast, dass das mit Weih­nach­ten nichts zu tun hat. Ich kom­me üb­ri­gens aus Jena, bin aber zu jung und muss­te des­halb nicht mit den an­de­ren „Pro­le­ta­ri­ern” sin­gen 😀 Dan­ke für die Scha­blo­nen, dein Hu­mor ist klas­se, lg!

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