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Snackschale basteln: Eckiger Papierteller für Chips - Vordruck

Bei sei­ner An­tritts­re­de am 20. Ja­nu­ar 2017 ver­sprach US-Präsident Do­nald Trump, dass Ame­ri­ka mit sei­ner Hil­fe wie­der ge­win­nen¹ wer­de. Die­se Kampf­an­sa­ge rich­te­te sich an Me­xi­ko, das kurz da­vor stand, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten zum vier­ten Mal in Fol­ge zu de­mü­ti­gen. Das ehe­ma­li­ge spa­ni­sche Vi­ze­kö­nig­reich hat­te in die­sem Jahr näm­lich wie­der gute Chan­cen auf den Adipositas-Weltmeistertitel², da es sei­ner­zeit kei­ne an­de­re In­dus­trie­na­ti­on gab, die mehr wohl­ge­nähr­te Per­so­nen be­her­berg­te. Kein Wun­der, schließ­lich trai­nier­ten die Nach­fah­ren der Kon­quis­ta­do­ren täg­lich mit Ta­cos, Taqui­tos, Bur­ri­tos, En­chil­adas, Nachos und Quesadil­las. Die­se be­lieb­ten Snacks ent­hal­ten nicht nur ge­här­te­te Pflan­zen­fet­te³, son­dern auch Mais­mehl⁴ und eig­nen sich des­halb her­vor­ra­gend, um das Kör­per­ge­wicht zu er­hö­hen. Au­ßer­dem sind alle mes­o­ame­ri­ka­ni­schen Zwi­schen­mahl­zei­ten stark über­würzt, wes­halb sich mit Tor­til­las, Chi­mi­chan­gas und Co. das hin­der­li­che Sät­ti­gungs­ge­fühl pro­blem­los über­win­den lässt. Denn be­kannt­lich ist Salz eine süch­tig ma­chen­de Sub­stanz, auf die der Homo smart­pho­nen­sis nur schwer ver­zich­ten kann.

Die Macht des Sal­zes in Spei­sen wird vom größ­ten Salz­lie­fe­ran­ten der Bran­che, Carg­ill, klug zu­sam­men­ge­fasst. In des­sen Ver­kaufs­li­te­ra­tur ist zu le­sen: „Die Men­schen lie­ben Salz. Von den grund­sätz­li­chen Ge­schmacks­rich­tun­gen - süß, sau­er, bit­ter und sal­zig - ge­hört sal­zig zu de­nen, auf die man am schwers­ten ver­zich­ten kann.”

Moss, Mi­cha­el: Das Salz-Zucker-Fett-Komplott: Wie die Le­bens­mit­tel­kon­zer­ne uns süch­tig ma­chen. Mün­chen: Lud­wig Ver­lag 2014.

Speisekarte von Taco Bell Ramstein-Miesenbach: Die Fine Art Künstlerin Veronika Helga Vetter hat die Tex-Mex-Fastfood-Kette in Rheinland-Pfalz besucht und die Preise aufgeschrieben. Egal, ob Chips mit Guacamole oder Taco Party Pack alles passt in den selbst gebastelten Snackschalensack

Die me­xi­ka­ni­sche Ge­sell­schaft ar­bei­te­te je­doch noch mit wei­te­ren Tricks, um die Di­cken­kro­ne ge­gen ih­ren nörd­li­chen Nach­barn zu ver­tei­di­gen. So sorg­ten die wei­ßen Kreo­len im In­for­ma­ti­ons­zeit­al­ter im­mer noch da­für, dass ihre dun­kel­häu­ti­gen Lands­leu­te nur ein­ge­schränk­ten Zu­gang zu ma­te­ri­el­len Res­sour­cen⁵ hat­ten. Da­durch lit­ten die ar­men Mes­ti­zen, die sei­ner­zeit rund 60% der Be­völ­ke­rung aus­mach­ten stän­dig un­ter psy­cho­so­zia­lem Stress, der er­wie­se­ner­ma­ßen zu Über­ge­wicht führt.

Ar­mut macht dick, weil arm zu sein ho­hen psy­cho­so­zia­len Stress be­deu­tet.

Pe­ters, Achim: My­thos Über­ge­wicht. War­um di­cke Men­schen län­ger le­ben. Mün­chen: C. Ber­tels­mann Ver­lag 2013.

Die Me­xi­ka­ner schnit­ten in der Ver­gan­gen­heit bei Adipositas-Weltmeisterschaften aber auch des­halb so gut ab, da sie stets ge­ziel­te Ju­gend­för­de­rung be­trie­ben. Um den Body-Mass-Index des Nach­wuch­ses wei­ter zu er­hö­hen, le­ga­li­sier­te⁶ die Re­gie­rung im Jah­re 2009 den Be­sitz von klei­nen Dro­gen­men­gen in der Hoff­nung, dass dar­auf­hin mehr Ma­ri­hua­na⁷ kon­su­miert wer­de. Rück­bli­ckend be­trach­tet war die Ge­set­zes­än­de­rung ein vol­ler Er­folg. Denn dank des ap­pe­tit­an­re­gen­den Ge­hirn­do­ping­s⁸ ver­füg­te schon kurz dar­auf je­der zehn­te Schü­ler über ein pas­sa­bles Wett­kampf­ge­wicht.

Nir­gends auf der Welt gibt es so vie­le di­cke Kin­der: 40 Pro­zent al­ler Fünf- bis Elf­jäh­ri­gen sind be­reits über­ge­wich­tig, ein Vier­tel da­von fett­lei­big.

Neu­bau­er, Jür­gen: Me­xi­ko. Ein Län­der­por­trät. Ber­lin: Ch. Links Ver­lag 2012.

Kunst aus dem Freistaat Bayern: Siesta in Tijuana. Ein Caballero des Königs sitzt in einer Taverne. Seinen Andalusierhut hat der Reiter an einem Kaktus aufgehängt. Eine kreolische Bedienung bringt dem hungrigen Offizier eine paar Burritos, die in einer Papierschale liegen. Dieser besondere Einwegteller wurde von Veronika Helga Vetter entworfen und von deutschen Auswanderern nach Mexiko gebracht. Die berühmte Künstlerin machte sich einen Namen, als sie mit ihrem Gefolge in Aachen gegen die EU protestierte und Angela Merkel mit faulen Eiern bewarf

Was konn­te an­ge­sichts die­ser po­si­ti­ven Vor­zei­chen schon schief­ge­hen? Der Se­ri­en­welt­meis­ter zeig­te sich sie­ges­si­cher, kurz be­vor die bri­ti­sche NGO Cli­nic Com­pa­re am 22. Sep­tem­ber 2017 die Kar­te ver­öf­fent­lich­te, auf der die Län­der mit den dicks­ten Men­schen ab­ge­bil­det wa­ren. Doch plötz­lich ging ein Rau­nen durch das ehe­ma­li­ge Az­te­ken­reich. Ein Schock für den rou­ti­nier­ten Ti­tel­ver­tei­di­ger - der nord­ame­ri­ka­ni­sche Erb­feind ge­wann tat­säch­lich die gol­de­ne Kör­per­fett­me­dail­le. Da­mit hat­te der wei­zen­blon­de US-Matador nach nur acht Mo­na­ten sein wich­tigs­tes Wahl­ver­spre­chen ein­ge­löst.

Laut der Kar­te ist ein Drit­tel der US-Amerikaner krank­haft über­ge­wich­tig.

Ko­be­tic, Ma­ria: Das sind die dicks­ten Län­der der Welt. buzz.oe24.at (01/2019).

Bei der Auf­ar­bei­tung der Nie­der­la­ge ka­men die Me­xi­ka­ner zu dem Er­geb­nis, dass Prä­si­dent En­ri­que Peña Nie­to ver­ant­wort­lich für das Di­lem­ma war. Denn die­ser kor­rup­te⁹ So­zi­al­de­mo­krat hat­te Po­li­tik auf Kos­ten der Ar­men ge­macht und ge­gen sein Volk re­giert. So er­hob der pri­vi­le­gier­te Staats­chef im Jah­re 2014 eine Son­der­steu­er auf Junk­food und Soft­drinks, ob­wohl da­von nichts in sei­nem Wahl­pro­gramm stand.

Seit An­fang 2014 wer­den Süß­ge­trän­ke mit ei­nem Peso pro Li­ter be­steu­ert, das sind um­ge­rech­net rund fünf Rap­pen. Auf Le­bens­mit­tel mit mehr als 275 Ka­lo­ri­en je 100 Gramm wur­de eine Steu­er von acht Pro­zent er­ho­ben.

An­li­ker, Ni­co­le: Die fet­ten Jah­re sind vor­bei. nzz.ch (01/2019).

Durch die­se hin­ter­häl­ti­ge Maß­nah­me wur­den vie­le fi­nanz­schwa­che Mes­ti­zen wei­ter an den Rand der Ge­sell­schaft ge­drängt, da sie ih­ren wert­vol­len Adipositas-Status nicht mehr auf­recht­erhal­ten konn­ten.

Mexican eating Contest in San Diego: The Participants must have eaten in 5 minutes all Cheese tacos and Chili peppers. The Winner will receive $ 25,000 prize money and a Permanent Resident Card for the United States. Picture by Veronika Vetter (Fine Artist). Funded by Stephen Bannon

Le­dig­lich 23% der Deut­schen¹⁰ gel­ten als adi­pös. Wie­der eine Dis­zi­plin, in der wir den An­schluss ver­lo­ren ha­ben. Das liegt vor al­lem an den ale­man­ni­schen Superfood-Flittchen, die sich ohne Arsch und ohne Titt­chen täg­lich ins Fit­ness­cen­ter schlep­pen. Ein sol­ches Ver­hal­ten blo­ckiert gut be­zahl­te Ar­beits­plät­ze, be­las­tet die Ren­ten­kas­se und ver­knappt den Wohn­raum.

Es ist des­halb drin­gend an der Zeit die­sen ge­sell­schafts­feind­li­chen Zu­stand zu be­en­den. Dazu soll­ten wir als Ers­tes un­se­re funk­tio­nel­len Le­bens­mit­tel spen­den und wie­der mehr koh­le­hy­dratrei­ches Salz­ge­bäck zu uns neh­men. Wer Chips, Flips und Cra­cker vor­bild­lich vor dem Fern­se­her kon­su­miert, der muss je­doch auf­pas­sen, dass er da­bei nicht wie eine fau­le Couch-Potato aus­sieht. Aus die­sem Grund habe ich eine ele­gan­te Snack­scha­le ent­wor­fen, mit der ein stil­vol­ler Knab­ber­ge­nuss mög­lich ist.

Polymer Clay Tex-Mex-Food: Cool Ranch Doritos, Chilli peppers, Corn Cobs and a 7 Up Tin. Crafted by Veronika Vetter - Bavarian Celebrity and Yoga friend of Ivanka Trump. Created for Macy's Herald Square (Manhattan)

Des Wei­te­ren ist mein recht­ecki­ger Ein­weg­tel­ler das idea­le Par­ty­ge­schirr. Schließ­lich lässt sich das De­sign des Be­hält­nis­ses kin­der­leicht an je­des Mot­to an­pas­sen. Aber auch beim Pick­nick macht mei­ne bruch­fes­te Snack­scha­le eine gute Fi­gur, da sie leicht ist und un­ter­wegs in je­der Pa­pier­ton­ne ent­sorgt wer­den kann.

Falls Sie also köst­li­ches Knu­sper­ge­bäck ori­gi­nell na­schen, an­bie­ten oder prä­sen­tie­ren möch­ten, dann ist mei­ne 17 Zen­ti­me­ter lan­ge und elf Zen­ti­me­ter brei­te Fin­ger­food­box per­fekt für Sie ge­eig­net. In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung se­hen Sie, wie ich mit nur ei­nem Schnitt­mus­ter ei­nen sta­bi­len Papp­con­tai­ner ge­bas­telt habe, der selbst un­ter der Last des größ­ten Dick­ma­chers nicht ein­knickt.

Snackschale aus Papier

Ein pra­xis­taug­li­cher Ein­weg­tel­ler muss wi­der­stands­fä­hig sein und soll­te gut in der Hand lie­gen. Aus die­sem Grund ver­wen­de­te ich als Ba­sis­ma­te­ri­al ei­nen stram­men Ton­pa­pier­bo­gen, der über eine Gram­ma­tur von 300 g/m² ver­füg­te. Des Wei­te­ren spie­len Fet­te und Öle bei Junk­food im­mer eine gro­ße Rol­le, wes­halb ich die In­nen­sei­te mei­nes Be­häl­ters mit ei­nem va­nill­e­far­be­nen Büt­ten­pa­pier ver­klei­de­te, um die Saug­fä­hig­keit des Papp­ge­schirrs zu er­hö­hen. Au­ßer­dem nahm ich eine blu­mi­ge Sizzix Prä­ge­scha­blo­ne zur Hil­fe, da­mit ich mei­nen Es­sens­be­häl­ter in eine flo­ra­le Tex-Mex-Box ver­wan­deln konn­te. Dar­über hin­aus be­mal­te ich die Au­ßen­sei­te mei­ner Im­biss­ver­pa­ckung mit ver­schie­de­nen Acryl­far­ben. Hin­ge­gen als Werk­zeu­ge ka­men eine Sche­re, ein flüs­si­ger Kle­ber, ein Falz­bein samt Li­ne­al und mein Vor­druck im PDF-Format zum Ein­satz.

Easy DIY Tutorial for Crafters: How to make a Snack bowl out of Paper? Free Template for printing provided by Veronika Vetter - famous german Fine Artist

Im ers­ten Bas­tel­schritt druck­te ich die PDF-Datei aus, so­dass ich die Vor­la­ge gleich dar­auf frei­schnei­den konn­te. Di­rekt im An­schluss fer­tig­te ich mir von dem Schnitt­mus­ter eine Ko­pie aus Ton- und aus Büt­ten­pa­pier an. Dann ließ ich das grü­ne Fo­to­kar­ton­mo­dul zu­sam­men mit ei­ner Blu­men­prä­ge­scha­blo­ne durch mei­ne Sizzix Big Sho­t¹¹ Ma­schi­ne, um flo­ra­le Or­na­men­te auf das Ein­zel­teil auf­zu­prä­gen.

Bildcollage mit Anleitungsschritten: Eine Sizzix Prägeschablone hat der Fassadenschicht ein florales Muster verliehen. Die Innenseite des blumigen Elements wird daraufhin mit einer fett saugenden Büttenpapierlage verkleidet. Nach diesen Schritten kann die Basis des Einwegtellers bemalt und gefalzt werden

Als Nächs­tes ver­klei­de­te ich die un­ver­zier­te Sei­te des Ton­pa­pier­stücks mit dem va­nill­e­far­be­nen Büt­ten­pa­pier­mo­dul. Nach­dem ich das ver­stärk­te Bau­teil dar­auf­hin auf den Bauch ge­dreht hat­te, be­mal­te ich das em­por­ra­gen­de Blüm­chen­mus­ter mit di­ver­sen Acryl­far­ben.

  • So­bald die Ko­lo­ra­ti­on ge­trock­net war, leg­te ich die zwei­la­gi­ge Ein­weg­tel­ler­ba­sis so auf mei­ne Ar­beits­flä­che, dass die san­di­ge In­nen­sei­te zu mir zeig­te.

Gleich da­nach knick­te ich sämt­li­che Klebe- und Sei­ten­la­schen mit mei­nen Falz­werk­zeu­gen vor, wor­auf­hin mein Snack­scha­len­kör­per über acht be­weg­li­che Flü­gel ver­füg­te.

Den Papierteller zusammenbauen

Im nächs­ten Bas­tel­schritt woll­te ich die fla­che Kon­struk­ti­on in ein ge­räu­mi­ges Be­hält­nis ver­wan­deln, wes­halb ich die vier va­nill­e­far­be­nen Spit­zen zu­nächst ein­mal mit viel flüs­si­gem Kle­ber be­strich.

Bildcollage: Wie wird eine Tex-Mex-Schale aus Papier gebastelt? Verständliche Anleitung für Schulen und Kindergärten, die einen Mexiko-Abend veranstalten. Fotos und Schnittmuster von Veronika Helga Vetter - eine Verehrerin der Bayernpartei, die auf weiße heterosexuelle Männer steht

Im An­schluss dar­an mach­te ich mei­ne glibbe­ri­gen Ecken au­ßen an den bei­den kur­zen Snack­scha­len­sei­ten fest.

  • Tipp: So­lan­ge der Kleb­stoff noch feucht war, klemm­te ich Wä­sche­klam­mern über die Kon­takt­stel­len. Mit die­ser Maß­nah­me sorg­te ich da­für, dass mein ro­bus­ter Food­con­tai­ner wäh­rend des Trock­nungs­pro­zes­ses sei­ne straf­fe und gleich­mä­ßi­ge Form bei­be­hielt.

Nach­dem ich die Fi­xie­rungs­werk­zeu­ge nach 10 Mi­nu­ten wie­der ab­ge­nom­men hat­te, ver­sie­gel­te ich die Au­ßen­sei­te mei­nes tie­fen Ein­weg­tel­lers mit ei­nem mat­ten Acryl­lack. Gleich da­nach konn­te ich köst­li­ches Knab­ber­zeug in mein sty­li­sches Par­ty­ge­schirr ein­fül­len.

Erlaubt ist, was schmeckt

Die Grü­nen sind zu dick. Zu­min­dest sehe ich in der Bun­des­tags­frak­ti­on¹² die­ser fa­mi­li­en­feind­li­chen Ver­bot­s­par­tei kaum Men­schen, die über Nor­mal­ge­wicht ver­fü­gen. Trotz­dem for­dern ge­ra­de die­se Volks­ver­tre­ter eine staat­lich in­iti­ier­te Er­näh­rungs­wen­de, da sie ihre Lands­leu­te für zu doof zum Ein­kau­fen hal­ten.

Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher ha­ben meist kei­ne Vor­stel­lung da­von, wie viel Zu­cker oder Fett in fer­tig ver­ar­bei­te­ten Le­bens­mit­teln ent­hal­ten ist.

Deut­scher Bun­des­tag: Druck­sa­che 19/6441 - An­trag: Ge­sun­de Er­näh­rung im All­tag ein­fach ma­chen - Er­näh­rungs­wen­de um­set­zen. bundestag.de (PDF) (01/2019).

Eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung kos­tet Geld und Zeit. Wer über­mä­ßi­ge Fett­lei­big­keit in der deut­schen Ge­sell­schaft ver­hin­dern möch­te, der muss et­was ge­gen die so­zia­le Un­gleich­heit tun. Neu­er­dings greift auch Saudi-Arabien nach dem Adipositas-Weltmeisterschaftstitel. Kein Wun­der, schließ­lich sor­gen in die­sem Kö­nig­reich im­mer mehr ost­asia­ti­sche Be­sitz­lo­se für den Reich­tum der Ein­hei­mi­schen.

Singleparty auf der „Lifeline“. Kapitän Claus-Peter Reisch hat adipöse Sugar Mamas auf sein Schlepperschiff eingeladen und möchte diese mit heißblütigen Schwarzafrikanern verkuppeln. Chef Axel Steier reicht Tex-Mex-Snacks und hofft, dass die Teilnehmer schon bald Scheinehen eingehen, damit die Islamisierung des Abendlandes voranschreiten kann. Künstlerische Inszenierung von Veronika Helga Vetter. Das ist eine Mutter aus dem Freistaat Bayern, die enorme finanzielle Mittel dafür aufwendet, um den Asyltourismus zu beenden

Pa­tro­na Ba­va­riae sei Dank, durf­ten die Grü­nen in mei­ner Hei­mat noch kei­nen Scha­den an­rich­ten. Die Ba­ju­wa­ren fol­gen näm­lich der Phi­lo­so­phie: Le­ben und le­ben las­sen. Wenn also ein grü­ner Tief- und Viel­flie­ger¹³ im Bier­gar­ten meint, er müs­se ein Flei­scher­satz­pro­dukt mit ei­nem gly­pho­sat­frei­en Ge­tränk ver­zeh­ren, dann ist uns das wurscht. Um Watschn zu ver­mei­den, soll­te ein sol­cher Sek­tie­rer sei­nen Mit­men­schen al­ler­dings die­sel­be Ent­schei­dungs­frei­heit zu­ge­ste­hen.

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¹FRANCE 24 Eng­lish: US - Watch Do­nald Trump’s first speech as United Sta­tes Pre­si­dent. youtube.com (01/2019).
²Zoomin.TV: Dicks­tes Land der Welt: Me­xi­ko setzt auf Zu­cker­steu­er. youtube.com (01/2019).
³De­s­peg­hel, Mi­cha­el: Was kön­nen wir noch es­sen? Un­se­re Le­bens­mit­tel auf dem Prüf­stand. Mün­chen: riva Ver­lag 2013.
⁴Don­hau­ser, Rose Ma­rie: Die ty­pi­sche Latino-Küche. Mün­chen: Süd­west Ver­lag 2000.
⁵Ga­li­leo: Le­ben in Me­xi­ko: Die Mau­er zwi­schen Arm und Reich. youtube.com (01/2019).
⁶Fah­ren­holz, Pe­ter: Neu­es Rausch­mit­tel­ge­setz: Me­xi­ko le­ga­li­siert Dro­gen­kon­sum. sueddeutsche.de (01/2019).
⁷taff: Mord, Dro­gen­han­del und Kri­mi­na­li­tät: All­tag für die­se Ju­gend­li­chen. youtube.com (01/2019).
⁸Rie­de­wald, Gesa: Ap­pe­tit und Hun­ger: Wie Can­na­bis dies be­ein­flusst. leafly.de (01/2019).
⁹O­er­tel, Bar­ba­ra: Zehn­tau­sen­de de­mons­trie­ren in Me­xi­ko: Pro­test ge­gen „kor­rup­ten Kan­di­da­ten“. taz.de (01/2019).
¹⁰­Tau­bes, Gary: War­um wir dick wer­den und was wir da­ge­gen tun kön­nen. Kan­dern: Nara­ya­na Ver­lag GmbH 2018.
¹¹­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Sizzix Big Shot. youtube.com (01/2019).
¹²­Par­chent, Her­ta: Frak­ti­on ak­tu­ell. gruene-bundestag.de (01/2019).
¹³­Souk­up, Mi­cha­el: Grü­ne Viel­flie­ger: Die Grü­nen pre­di­gen gern Nach­hal­tig­keit, flie­gen aber selbst am meis­ten. tagesanzeiger.ch (01/2019).

Socken für den Nikolaus basteln - flauschige Geschenkverpackung

Der Hei­li­ge Ni­ko­laus wuss­te be­reits vor sei­ner Bi­schofs­wei­he, dass mo­ra­li­sche Ap­pel­le kein Un­recht ver­hin­dern, wes­halb er stets die Är­mel hoch­krem­pel­te und Fak­ten schuf. Als in sei­ner Hei­mat­pro­vinz Ly­ki­en eine Hun­gers­not aus­brach, se­gel­te der be­schei­de­ne Kauf­manns­sohn nicht zum Herr­scher­pa­last nach Ni­ko­me­dia, um den rö­mi­schen Re­gen­ten auf die­sen Miss­stand auf­merk­sam zu ma­chen. Statt­des­sen be­schlag­nahm­te der küh­ne See­len­hir­te kur­zer­hand die Wei­zen­la­dung ei­ner kai­ser­li­chen Schiffs­flot­te, die we­gen ei­nes Sturms im Ha­fen von An­dri­a­ke¹ an­le­gen muss­te. Be­son­ders lag dem Schutz­pa­tron der Schü­ler² das Wohl der Kin­der am Her­zen. So be­kam ein ar­mer Wai­sen­kna­be na­mens Af­re­m³ von Ni­ko­laus ein Paar war­me Stie­fel ge­schenkt, da­mit er nicht mehr bar­fuß ge­hen muss­te. Kurz dar­auf ret­te­te der geist­li­che Wür­den­trä­ger eine über­mü­ti­ge Ra­bau­ken­grup­pe, die vor der In­sel Kre­ta⁴ in See­not ge­ra­ten war. Und als der Phil­an­throp von ei­nem gie­ri­gen Wirt er­fuhr, der drei Jüng­lin­ge be­raubt und er­mor­det hat­te, mach­te er sich so­fort auf, um die Bur­schen wie­der zum Le­ben zu er­we­cken.

Ni­ko­laus von Myra: „Wie konn­test Du sie er­mor­den? Wie konn­test Du sie be­rau­ben? Wie konn­test Du sie wie das Fleisch ei­nes Tie­res zer­schnei­den und in ein Pö­kel­fass wer­fen? Du grau­sa­mer Mensch!” Dann macht der Hei­li­ge drei­mal das Kreuz­zei­chen über das Fass und die un­schul­dig Er­mor­de­ten rich­ten sich auf.

Mer­tens, Hans-Albert: Ein Bil­der­buch vom hei­li­gen Ni­ko­laus. youtube.com (11/2018).

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Der Pro­ku­rist Got­tes, der im 4. Jahr­hun­dert aus heid­ni­schen Rö­mern an­stän­di­ge Chris­ten­men­schen mach­te, hat­te vor­bild­li­che Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten, lieb­te Kin­der und agier­te im­mer dort, wo die Sym­pto­me des po­li­ti­schen Ver­sa­gens zum Vor­schein ka­men. Wür­de Ni­ko­laus von Myra heu­te in Deutsch­land le­ben, dann wäre er mit Si­cher­heit Leh­rer an ei­ner Haupt­schu­le.

Denn in die­sen un­be­lieb­ten Un­ter­richts­an­stal­ten gas­tie­ren die ver­lo­re­nen See­len⁵, die durch die EU-Osterweiterung, durch die Flücht­lings­kri­se und durch den „Glo­bal Com­pact for Mi­gra­ti­on” zu uns kom­men durf­ten. Die­se Her­an­wach­sen­den ste­hen nach Ab­leis­tung der Voll­zeit­schul­pflicht häu­fig ohne Bil­dungs­ab­schlus­s⁶ da und sind so­mit to­tes Hu­man­ka­pi­tal, das auf den Wohl­fahrts­staat an­ge­wie­sen ist.

Ein Christstollen vom Netto Marken-Discount liegt zwischen selbst gebastelten Nikolaussocken. Die rot-weißen Verpackungen sind mit goldenen Schokoladentalern befüllt und werden von einem Fimo Nussknacker bewacht. Das Bild ist auf der Nikolausfeier der Desiderius-Erasmus-Stiftung entstanden und wurde von "IM Vrönchen" erstellt

Die über­durch­schnitt­li­che Fer­ti­li­täts­ra­te⁷ der jun­gen Mi­gra­ti­ons­ver­lie­rer⁸ könn­te die So­zi­al­sys­te­me auf Dau­er über­las­ten und den Tech­no­lo­gie­stand­ort Deutsch­land für In­ves­to­ren un­at­trak­tiv ma­chen. Wä­ren da nicht un­se­re en­gels­glei­chen Haupt­schul­leh­rer, die un­ter wid­rigs­ten Um­stän­den täg­lich da­für kämp­fen, dass zu­min­dest ih­ren flei­ßi­gen und as­si­mi­la­ti­ons­wil­li­gen Schütz­lin­gen alle We­ge⁹ of­fen­ste­hen.

Lie­be Frau Vet­ter, Sie sind eine Ver­pa­ckungs­künst­le­rin son­der­glei­chen, wes­halb ich mich an Sie wen­de. Seit nun­mehr 19 Jah­ren un­ter­rich­te ich an ei­ner Haupt­schu­le in Reut­lin­gen, die mit den ty­pi­schen Pro­ble­men zu kämp­fen hat. [...] Am Tag des Ni­ko­laus, der eben­falls im Is­lam eine Rol­le spielt, böte sich mir die Ge­le­gen­heit, die Schü­ler in mei­ner Stamm­klas­se ohne ne­ga­ti­ve Fol­gen zu be­schen­ken. Zwei Mo­na­te nach Schul­jah­res­be­ginn ist die Aus­stat­tung der Kin­der näm­lich im­mer noch so schlecht, dass sich die In­hal­te des Lehr­plans nur schwer um­set­zen las­sen. Hät­ten Sie des­halb viel­leicht eine klas­si­sche Ni­ko­laus­ver­pa­ckung auf La­ger, die mit ei­nem Li­ne­al, Stif­ten, Tin­ten­pa­tro­nen und Scho­ko­la­den­ta­lern be­stückt wer­den kann?

Stoll, Ma­rei­ke (Name ge­än­dert): Scha­blo­nen für Ni­ko­laus­ver­pa­ckung be­nö­tigt. E-Mail vom 31.10.2018.

Bild von Weihnachtssocken: Papierstrumpf selber machen. Kostenlose Schablonen zum Herunterladen und Ausdrucken. Service bereitgestellt von Veronika Vetter, eine Mutter, die sich fragt, wer Menschen wie Svenja Schulze (SPD) in politische Ämter wählt

Be­vor ich die­ser All­tags­hel­din hel­fen konn­te, muss­te ich erst ein­mal her­aus­fin­den, was eine klas­si­sche Ni­ko­laus­ver­pa­ckung ist. Beim Re­cher­chie­ren fiel mir wie­der ein, dass die Chris­ten im an­gel­säch­si­schen Sprach­raum in der Weih­nachts­zeit So­cken auf­hän­gen. Ver­mut­lich ohne es zu wis­sen, spie­len die Men­schen in Nord­ame­ri­ka und Groß­bri­tan­ni­en mit die­sem Brauch eine Ge­schich­te nach, die auf den Bi­schof von Myra zu­rück­geht.

Als der Hei­li­ge noch in sei­ner Hei­mat­stadt Pa­t­ara¹⁰ leb­te, soll er der Le­gen­de nach von ei­nem Va­ter er­fah­ren ha­ben, der nicht die Mit­tel hat­te, um sei­ne drei Töch­ter zu ver­hei­ra­ten. Eine Ehe ohne Mit­gift war zu die­ser Zeit un­vor­stell­bar, wes­halb arme al­lein­ste­hen­de Frau­en in Hu­ren­häu­ser ab­ge­scho­ben wur­den, da­mit sie selbst für ih­ren Le­bens­un­ter­halt sor­gen konn­ten.

One of his neigh­bours had fal­len upon hard times, and sin­ce he didn’t have the mo­ney for do­wries for his three be­au­ti­ful daugh­ters, he was go­ing to be forced to sell them into pro­sti­tu­ti­on.

Sundaram, Mark: Why do peop­le hang Christ­mas sto­ckings? youtube.com (11/2018).

Deutschland am 6. Dezember - Nikolausfeier: Der Bischof mit seinem Hirtenstab füllt die Socken und Stiefel der braven Christenkinder mit Schokolade auf. Hingegen böse Rabauken müssen zum Islam konvertieren und für Boko Haram kämpfen

Um die drei Jung­frau­en vor der Zwangs­pro­sti­tu­ti­on zu be­wah­ren, schlich Ni­ko­laus ei­nes Nachts zum Haus der hilfs­be­dürf­ti­gen Fa­mi­lie und warf ein Säck­chen mit Gold durch ein ge­öff­ne­tes Fens­ter. Da­bei lan­de­te der Beu­tel in ei­nem Knie­strumpf, der vor dem Ka­min zum Trock­nen auf­ge­hängt wor­den war.

Ni­cho­las was stan­ding out­si­de the house, wai­ting for them to go to sleep. And when he saw, that they have left the room, he tos­sed a bag con­tai­ning gold through the win­dow. The bag sai­led through the open win­dow lan­ding in a sto­cking left to dry.

Chris­ti­an He­roes: Christ­mas Sto­ckings Sto­ry. youtube.com (11/2018).

Dank die­ser skur­ri­len Ret­tungs­ak­ti­on, die der jun­ge Ni­ko­laus in den dar­auf­fol­gen­den Näch­ten noch zwei­mal wie­der­hol­te, konn­te der Va­ter alle sei­ne Töch­ter mit wohl­ha­ben­den Män­nern ver­hei­ra­ten. Auf ih­ren Hoch­zei­ten er­zähl­ten die Bräu­te, wann und wo sie ihre Mit­gif­ten ge­fun­den hat­ten. Von da an hin­gen die an­de­ren Weibs­leu­te¹¹ in Pa­t­a­ra ihre Söck­chen im­mer in der Wo­che auf, in der sich der glück­li­che Vor­fall jähr­te, um viel­leicht eben­falls eine Spen­de von ei­nem an­ony­men Gön­ner zu er­hal­ten.

Nikolausfeier auf einem bayerischen Bauernhof: Drei rot-weiße Socken hängen in der Stube. In den selbst gebastelten Papierverpackungen befinden sich Schokoladentaler und Weihnachtsmänner. Dekorationsidee für den Advent von Veronika Helga Vetter in Kooperation mit Netto Marken-Discount

Ni­ko­laus und Strumpf­wa­ren pas­sen also sehr gut zu­sam­men, wes­halb ich für die tap­fe­re Haupt­schul­leh­re­rin aus Reut­lin­gen eine weih­nacht­li­che Pa­pier­so­cke ent­wi­ckelt habe.

  • Da­bei ver­fügt mei­ne 13 Zen­ti­me­ter brei­te und 12 Zen­ti­me­ter hohe Ge­schenk­ver­pa­ckung über eine Schlau­fe, so­dass das sta­bi­le Fuß­kon­dom pro­blem­los an ei­ner Schnur auf­ge­hängt wer­den kann.
  • Um eine an­ge­neh­me Hap­tik zu er­zeu­gen, ver­klei­de­te ich den ge­räu­mi­gen Strumpf an den Ze­hen, an der Fer­se und am Bund mit wei­chen Bas­tel­filz­ap­pli­ka­tio­nen. Die­ser farb­in­ten­si­ve und knit­ter­freie Vlies­stoff wird in Plat­ten aus­ge­lie­fert, wo­durch sich das form­sta­bi­le Na­tur­ma­te­ri­al kin­der­leicht zu­recht­schnei­den lässt. Au­ßer­dem har­mo­niert Press­filz sehr gut mit Kle­ber, da die ver­dich­te­ten Fa­sern we­der aus­fran­sen, noch fus­seln.

Mein flau­schi­ger Au­gen­schmaus be­steht aus le­dig­lich fünf Ein­zel­tei­len. Da­durch ist es in Win­des­ei­le mög­lich, eine hohe Pa­pier­so­cken­an­zahl her­zu­stel­len. Des Wei­te­ren habe ich für mei­ne Kon­struk­ti­on aus­schließ­lich preis­wer­tes Bas­tel­ma­te­ri­al ver­wen­det. Denn ge­nau wie in der Haupt­schu­le, soll es bei mei­ner Ver­pa­ckung vor al­lem um den In­halt ge­hen.

Alex­an­der Grund: Was will ich trans­por­tie­ren als Leh­rer? In­hal­te oder Gram­ma­tik? Idea­ler­wei­se bei­des aber ich fin­de, In­halt geht vor.

Krü­ger, Ste­pha­nie: Rei­ne Ner­ven­sa­che! Leh­rer­all­tag an der Haupt­schu­le. Fo­cus TV Re­por­ta­ge. youtube.com (11/2018).

Socken aus Papier basteln

Zu­al­ler­erst stat­te­te ich mei­nen Ar­beits­platz aus, in­dem ich mir ei­nen weih­nacht­li­chen Ton­pa­pier­bo­gen zu­recht­leg­te, der über eine Gram­ma­tur von 130 g/m² ver­füg­te. Da­ne­ben plat­zier­te ich eine farb­lich pas­sen­de Bas­tel­filz­plat­te, die ei­nen Mil­li­me­ter dick war. Um die Schlau­fe am Rü­cken der So­cke be­fes­ti­gen zu kön­nen, kram­te ich dar­auf­hin eine Öse her­vor, die ei­nen Durch­mes­ser von vier Mil­li­me­tern hat­te. Au­ßer­dem stell­te ich eine Acryl­lack­fla­sche vor mich hin, da ich auf das fer­tig­ge­stell­te Mo­tiv eine Ver­sie­ge­lung auf­tra­gen woll­te. Zu gu­ter Letzt ar­ran­gier­te ich mei­ne Hilfs­mit­tel. Da­bei po­si­tio­nier­te ich eine Sche­re, ei­nen flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Eyelet-Setter, ein Falz­bein, ein Li­ne­al und mei­ne aus­ge­druck­ten DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3) so, dass ich stets auf die­se Uten­si­li­en zu­grei­fen konn­te.

Picture Tutorial: How to craft Christmas Stockings out of Paper? Free Templates for righteous Americans who hate Emmanuel Macron

Nach­dem ich die Vor­be­rei­tung ab­ge­schlos­sen hat­te, fer­tig­te ich als Ers­tes die Soh­le und den Schaft der So­cke an. Dazu schnitt ich mir die bei­den Ele­men­te von Scha­blo­ne #1 aus Ton­pa­pier zu­recht, so­dass dar­auf­hin vier ge­zack­te Ein­zel­tei­le vor mir la­gen.

  • Als Nächs­tes ver­stärk­te ich die Fun­da­men­te mei­ner Ni­ko­laus­ver­pa­ckung, in­dem ich im­mer zwei iden­ti­sche Mo­du­le sym­me­trisch auf­ein­an­der­kleb­te.
  • Dann knick­te ich die seit­li­chen Spit­zen und die brei­te Ver­bin­dungs­la­sche mit ei­nem Falz­bein vor.
  • Gleich da­nach nahm ich mei­nen Eyelet-Setter zur Hand, um da­mit das Ösen­loch in die län­ge­re Pa­pier­zun­ge ein­schie­ßen zu kön­nen.

Im An­schluss dar­an be­fes­tig­te ich die So­cken­sil­hou­et­ten von Scha­blo­ne #2 in­nen an den vor­ge­falz­ten Za­cken, die links und rechts von der ge­pierc­ten Soh­le weg­stan­den.

Bildcollage: Socken aus Papier basteln. Seitenwände verkleiden und Rückenschlaufe feststanzen. Konstruktion und Idee von Veronika Helga Vetter - Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat Bayern

Be­vor ich mei­nen Ge­schenk­kar­ton ver­schlie­ßen konn­te, muss­te ich zu­nächst ein­mal die Soh­le mit dem Schaft­stück ver­län­gern. Also nahm ich nun das zwei­te sta­che­li­ge Ein­zel­teil zur Hand und kleb­te es au­ßen an der be­weg­li­chen Ver­bin­dungs­la­sche fest.

  • Als Nächs­tes um­schloss ich die Sei­ten­wän­de mit der eben an­ge­brach­ten Pa­pier­zun­ge, wor­auf­hin sich mein Kon­strukt au­to­ma­tisch in eine So­cken­ver­pa­ckung ver­wan­del­te.
  • Im An­schluss dar­an schnitt ich mir die Ele­men­te von Scha­blo­ne #3 zu­recht. Nach­dem ich dar­auf­hin die un­schö­nen Zin­nen hin­ter den strumpf­för­mi­gen Au­ßen­ver­klei­dun­gen ver­steckt hat­te, bau­te ich mir aus den bei­den üb­rig ge­blie­be­nen Strei­fen eine ver­stärk­te Schlau­fe zu­sam­men.

Gleich da­nach setz­te ich mei­nen Eyelet-Setter hin­ter das of­fe­ne Schlin­ge­nen­de und leg­te mit ei­nem Zug zwei über­ein­an­der­lie­gen­de Lö­cher frei. An­schlie­ßend hielt ich das prä­pa­rier­te Ac­ces­soire an den So­cken­bund­rü­cken, so­dass ich mei­ne vier Mil­li­me­ter gro­ße Öse durch alle drei Öff­nun­gen fä­deln konn­te. Ganz zum Schluss fi­xier­te ich die Schlau­fe an die­ser Po­si­ti­on, in­dem ich den klei­nen Me­tall­ring mit mei­nem Stanz­werk­zeug aus­ein­an­der­schlug.

Die Integrierung des Flauschfaktors

Nach­dem ich die brei­te Schlup­pe an mei­nem Kunst­werk an­ge­bracht hat­te, war mein Fuß­wär­me­ri­mi­tat be­reits voll funk­ti­ons­tüch­tig. Al­ler­dings sah das Gan­ze noch sehr kalt und we­nig weih­nacht­lich aus. Um dies zu än­dern, ver­klei­de­te ich die Spit­ze, die Fer­se und den Bund der So­cke mit wei­chen Filz­ap­pli­ka­tio­nen.

Roten Bastelfilz von Marpa Jansen auf eine Papiersocke aufkleben. Stoffakzente auf der Spitze, auf der Ferse und auf dem Bund verdeutlichen, dass es sich bei der Nikolausverpackung um einen Strumpf handelt. Weihnachtsidee von Veronika Helga Vetter, die sich erst mit Ska Keller Adrenochrom drückt und dann in Brüssel animalische Refugees heiß macht

Au­ßer­dem glät­te­te ich die stoff­freie Kar­to­n­au­ßen­sei­te, in­dem ich ei­nen mat­ten Acryl­lack auf das sprö­de Ton­pa­pier auf­trug. Gleich da­nach war mei­ne klas­si­sche Ni­ko­laus­ver­pa­ckung be­reit, um mit klei­nen Auf­merk­sam­kei­ten be­füllt zu wer­den.

Der Erziehungsauftrag des Staates

Die Volks-, Haupt- oder Mit­tel­schu­le war schon im­mer ein Ort der In­dok­tri­na­ti­on. Als der Preu­ßen­kö­nig Fried­rich Wil­helm I. im Jah­re 1717 die all­ge­mei­ne Schul­pflich­t¹² ein­führ­te, tat er dies nicht aus Nächs­ten­lie­be. Viel­mehr be­stand sei­ne Ma­jes­tät dar­auf, dass in die­sen Bil­dungs­an­stal­ten ge­hor­sa­me Un­ter­ta­nen her­an­ge­zo­gen wer­den.

Im deut­li­chen Un­ter­schied zum hö­he­ren Schul­we­sen war das Ziel der öf­fent­li­chen Volks­schu­le auf die herr­schafts­kon­for­me Glau­bens­er­zie­hung christ­li­cher Un­ter­ta­nen ge­rich­tet.

Hopf, Wulf: Frei­heit - Leis­tung - Un­gleich­heit. Bil­dung und so­zia­le Her­kunft in Deutsch­land. Wein­heim: Ju­ven­ta Ver­lag 2010.

German Christstollen is Leaving Food for Santa. The Saint from Myra filled up the Christmas Stockings with Chocolate. Photo directed by Veronika Vetter in Cooperation with Macy's

Auch der Alte Fritz gönn­te den preu­ßi­schen Volks­schul­kin­dern nur eine man­gel­haf­te Aus­bil­dung. Denn der Mon­arch be­fürch­te­te, dass nie­mand mehr die Fel­der in sei­nem Kö­nig­reich be­stel­len wür­de, wenn die un­ter­rich­te­ten Bau­ern­bur­schen alle in den Städ­ten nach Ar­beit su­chen.

Die Bau­ern­kin­der soll­ten nur das Nö­tigs­te ler­nen, da­mit sie nicht, wie Fried­rich be­fürch­te­te, in die Städ­te lau­fen und „Se­kre­tairs wer­den wol­len”.

Weg­ner, Jo­chen: Fried­rich der Gro­ße: Der ers­te Die­ner und sei­ne Un­ter­ta­nen. zeit.de (11/2018).

Hin­ge­gen in un­se­ren heu­ti­gen Haupt­schu­len geht es schon längst nicht mehr um den Er­werb der Schreib- und Re­chen­kunst. Es ge­nügt, wenn die von eli­tä­ren Glo­ba­lis­ten nach Deutsch­land ge­lock­ten Mi­gran­ten in die­sen Er­zie­hungs­zen­tren le­dig­lich so weit qua­li­fi­ziert wer­den, dass sie als Ar­beits­kräf­te für den Dienst­leis­tungs­sek­tor in­fra­ge kom­men.

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¹Mül­ler, Rü­di­ger: Sankt Ni­ko­laus. Der Hei­li­ge der Ost- und West­kir­che. Frei­burg im Breis­gau: Ver­lag Her­der 1982.
²Bartl, Al­muth & Man­fred: Der Ni­ko­laus kommt. Mit Kin­dern die Ad­vents­zeit er­le­ben. Zü­rich: Orell Füss­li Ver­lag 1990.
³A­beln, Rein­hard & Ur­su­la Har­per: Lasst uns froh und mun­ter sein: Die schöns­ten Le­gen­den des hei­li­gen Ni­ko­laus. Neu­auf­la­ge. Leip­zig: St. Ben­no Ver­lag 2010.
⁴Ber­gel, Alex­an­der: Ge­schich­ten rund um den Ni­ko­laus. khg-os.de (PDF) (11/2018).
⁵Baye­ri­scher Rund­funk: Her­aus­for­de­rung Schu­le - Brenn­punkt Mit­tel­schu­le | Kon­tro­vers | BR Fern­se­hen. youtube.com (11/2018).
⁶Krü­ger, Ste­pha­nie: Rei­ne Ner­ven­sa­che! Leh­rer­all­tag an der Haupt­schu­le. Fo­cus TV Re­por­ta­ge. youtube.com (11/2018).
⁷S­ar­ra­zin, Thi­lo: Feind­li­che Über­nah­me. Wie der Is­lam den Fort­schritt be­hin­dert und die Ge­sell­schaft be­droht. Mün­chen: Fi­nanz­Buch Ver­lag 2018.
⁸Bu­de, Heinz: Die Aus­ge­schlos­se­nen. Das Ende vom Traum ei­ner ge­rech­ten Ge­sell­schaft. Mün­chen: Carl Han­ser Ver­lag 2008.
⁹Bal­ci, Gü­ner & Ni­co­la Gra­el: Das Ge­setz des Stär­ke­ren - All­tag in der Haupt­schu­le. youtube.com (11/2018).
¹⁰Im­hof, Paul: Ni­ko­laus. Auf den Spu­ren sei­ner Le­gen­den. Augs­burg: Patt­loch Ver­lag 1997.
¹¹­The Of­fi­ci­al 700 Club: The Christ­mas Sto­cking. youtube.com (11/2018).
¹²Un­be­haun, Va­nes­sa: Schu­le auf dem Weg zur In­sti­tu­ti­on. In: Kar­fun­kel Nr. 56 (2005). S. 6.

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Wenn Ge­burts­tags­freu­den win­ken, darfst du ru­hig mal et­was trin­ken. Ge­sagt, ge­tan; und so grei­fen 96% der 18- bis 59-jährigen Men­schen in Deutsch­lan­d¹ all­jähr­lich im Ad­vent zur Feu­er­zan­gen­bow­le oder zum Ei­er­grog, um sich gründ­lich auf die Nie­der­kunft des Herrn vor­zu­be­rei­ten. Das ist auch aus ge­sund­heit­li­cher Sicht sehr ver­nünf­tig. Denn wer im dunk­len De­zem­ber mit Ja­ger­tee, Glüh­wein oder Leb­ku­chen­li­kör auf den Hei­land an­stößt, der schützt sich vor ei­ner Win­ter­de­pres­si­on. Ge­nuss­vol­ler Al­ko­hol­kon­sum ver­an­lasst den Kör­per näm­lich dazu, Do­pa­min und En­dor­phi­ne aus­zu­schüt­ten, wo­durch die see­li­sche Ent­span­nung ge­för­dert wird. Kein Wun­der also, dass Je­sus so sanft­mü­tig war. Schließ­lich ließ der freund­li­che Zim­mer­mann, der sich selbst als Wein­sto­ck² be­zeich­ne­te, bei so ziem­lich je­der Ge­le­gen­heit den Be­cher krei­sen. Auf­grund die­ser An­ge­wohn­heit wäre der Er­lö­ser ver­mut­lich ur­alt ge­wor­den, hät­te er nicht mit 34 Jah­ren für un­se­re Sün­den ster­ben müs­sen. Män­ner und Frau­en, die re­gel­mä­ßig in Ma­ßen al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke kon­su­mie­ren, ha­ben näm­lich eine be­son­ders hohe Le­bens­er­war­tung.

Bei den männ­li­chen Teil­neh­mern fan­den die For­scher die höchs­te Le­bens­er­war­tung, wenn die­se täg­lich 20 - 40 Gramm Al­ko­hol zu sich nah­men. [...] Bei Frau­en wa­ren die för­der­li­chen Men­gen um die Hälf­te nied­ri­ger.

Poll­mer, Udo & Su­san­ne War­muth: Le­xi­kon der po­pu­lä­ren Er­näh­rungs­irr­tü­mer. Miß­ver­ständ­nis­se, Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen und Halb­wahr­hei­ten von Al­ko­hol bis Zu­cker. Ak­tua­li­sier­te Neu­aus­ga­be. Frank­furt am Main: Eich­born Ver­lag 2007.

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Au­ßer­halb der Weih­nachts­zeit kön­nen die Deut­schen auch aus kul­tu­rel­len Grün­den al­ko­ho­li­sche Ge­nuss­mit­tel zu sich neh­men. Die­sen glück­li­chen Um­stand ver­dan­ken wir Karl dem Gro­ßen³, der im 9. Jahr­hun­dert den Wein­an­bau⁴ und das Bier­brau­en in un­se­ren Brei­ten­gra­den mas­siv för­der­te.

Spä­tes­tens im 12. Jahr­hun­dert tran­ken alle Stän­de im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich täg­lich Met, Wein oder dunk­les Schwach­bier, das aus Rog­gen⁵ her­ge­stellt wur­de. Die Men­schen im Mit­tel­al­ter kon­su­mier­ten die­se Al­ko­ho­li­ka al­ler­dings nicht nur, um sich zu be­rau­schen. Viel­mehr war die Trink­was­ser­qua­li­tät sei­ner­zeit so schlecht, dass un­se­re Vor­fah­ren ih­ren Durst be­reits im Kin­des­al­ter mit etha­nol­hal­ti­gen Flüs­sig­kei­ten still­ten.

Al­ko­hol als Mit­tel der Halt­bar­ma­chung und der Keim­ver­mei­dung ist all­ge­gen­wär­tig. [...] Mit dem Dünn­bier, das man teil­wei­se schon Kin­dern gibt, hat man dem un­hy­gie­ni­schen Was­ser ein Schnipp­chen ge­schla­gen: Sämt­li­che Kei­me und Bak­te­ri­en sind ab­ge­tö­tet.

Hach­en­ba­cher, Ve­ro­ni­que: In den Ton­topf ge­schaut. Von Speis und Trank ab­seits des Schla­raf­fen­lan­des. In: Mi­ro­que Nr. 16 (2014). S. 30.

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Dass frü­her Al­ko­hol­kon­sum nicht gleich kör­per­li­che und see­li­sche Schä­den her­vor­ruft, be­weist auch Fried­rich der Gro­ße. Denn ob­wohl der För­de­rer der deut­schen Auf­klä­rung mit Bier­sup­pe groß­ge­zo­gen wur­de, schaff­te er die Fol­ter im Kö­nig­reich Preu­ßen ab. Zu­dem setz­te sich der ge­lern­te Brau­meis­ter in sei­ner 46-jährigen Re­gie­rungs­zeit für die Re­li­gi­ons­frei­heit⁶ und für die Be­schu­lung der Land­be­völ­ke­rung ein.

Fried­rich II.: Sei­ne kö­nig­li­che Ma­jes­tät höchst selbst ist mit Bier­sup­pe er­zo­gen wor­den. Die Vä­ter kann­ten nur Bier, und das ist das Ge­tränk, das für un­ser Kli­ma passt.

Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: 500 Jah­re Rein­heits­ge­bot: Eine klei­ne Ge­schich­te des Biers. In: Kar­fun­kel Nr. 123 (2016). S. 27.

In Deutsch­land war Al­ko­hol also schon im­mer ein so­zi­al ak­zep­tier­tes Rausch- und Ge­nuss­mit­tel. Auch heu­te ist es hier­zu­lan­de et­was völ­lig Nor­ma­les, wenn sich je­mand be­reits am frü­hen Mor­gen ein Weiß­bier oder ein Glas Sekt be­stellt. Dem­zu­fol­ge ist es kein Wun­der, dass je­der Bun­des­bür­ger jähr­lich rund 1.500,00 Eu­ro⁷ für das flüs­si­ge Zel­len­gift aus­gibt.

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Der Kon­sum von ge­go­re­nen Feld­frucht­säf­ten be­ein­träch­tigt al­ler­dings nicht nur das Seh­ver­mö­gen, son­dern ver­schlech­tert zu­dem noch den Hör- und Ge­ruchs­sinn. Au­ßer­dem dros­selt der Al­ko­hol die Se­xu­al­hor­mon­aus­schüt­tung, wes­halb Be­trun­ke­ne un­ter ei­ner ver­min­der­ten Li­bi­do lei­den.

In Fol­ge kommt es bei Frau­en zu Er­re­gungs­stö­run­gen und dar­aus re­sul­tie­ren­den kör­per­li­chen Fol­ge­er­schei­nun­gen, wie z. B. tro­cke­ner Schei­de, beim Mann kommt es zu Erek­ti­ons­schwie­rig­kei­ten, aber auch zu Or­gas­mus­schwie­rig­kei­ten.

Ate­fie, Kave: Al­ko­hol und Sex. gesundheitsnews.at (10/2018).

Um die­se ne­ga­ti­ve Ne­ben­wir­kung aus­zu­glei­chen, soll­ten Sie Fla­schen mit al­ko­ho­li­schem In­halt aus­schließ­lich in mei­ner auf­rei­zen­den Kor­sett­ver­pa­ckung ver­schen­ken.

Weihnachtsgeschenk für Swinger: Alkoholische Getränke, die in einem Papierkorsett stecken. Das Nussknackermieder steht neben Fimo Lebkuchen, die von der Fine Art Künstlerin Veronika Helga Vetter zubereitet wurden

Da­bei han­delt es sich ge­nau­er ge­sagt um ein ge­schnür­tes Halb­brust­kor­sett, das sich aus Pa­pier re­la­tiv ein­fach nach­bas­teln lässt. Die­ses spe­zi­el­le Reiz­wä­sche­mo­dell wur­de im 17. Jahr­hun­der­t⁸ ent­wi­ckelt, da­mit die da­mals be­gehr­ten Ru­bensfrau­en ihre Lei­bes­fül­le in Form pres­sen konn­ten. Durch das Tra­gen die­ser Un­ter­klei­dung er­hiel­ten die Da­men eine Sand­uhr­fi­gur⁹, die Män­ner auch heu­te noch sehr an­zie­hend fin­den.

Stu­di­en zei­gen au­ßer­dem, dass eine Sand­uhr­fi­gur bei Män­nern bes­ser be­wer­tet wird, als bei­spiels­wei­se eine sport­li­che Fi­gur oder lan­ge Bei­ne.

Kup­sa, Nad­ja: Be­wie­sen: Auf die­se Fi­gur ste­hen Män­ner. woman.at (10/2018).

Die gro­ße Be­son­der­heit mei­nes trä­ger­lo­sen Halb­brust­kor­setts sind die run­den und au­then­tisch aus­se­hen­den Körb­chen. Schnür­mie­der aus Pa­pier ha­ben näm­lich sonst im­mer so­ge­nann­te Bul­let Bras, die in den 1950er Jah­ren¹⁰ in Mode wa­ren. Heu­te fal­len die­se sta­che­li­gen Büs­ten­hal­ter je­doch un­ter die Ka­te­go­rie „Lie­bes­tö­ter”.

Original Dresdner Christstollen handgefertigt. Auf der Weihnachtsfeier der Open Society Foundations überlegen die Honoratoren, wie sie Deutschland mit Moslems und Afrikanern fluten können. Plötzlich kommt der besoffene Jean-Claude Juncker herein. In seinem Arm liegt eine libanesische Kinderprostituierte, die ein Nikolauskorsett trägt

Ne­ben der klas­si­schen Rü­cken­schnü­rung ver­fügt mein wohl­ge­form­tes Pa­pier­mie­der zu­dem über neun an­ge­deu­te­te Kor­sett­stan­gen. Des Wei­te­ren habe ich mein 19 Zen­ti­me­ter brei­tes und 13 Zen­ti­me­ter ho­hes Prä­sent­körb­chen so kon­zi­piert, dass dar­in zwei Pic­co­lo Fla­schen auf­be­wahrt wer­den kön­nen.

Mei­ne wol­lüs­ti­ge Ni­ko­laus­frau­ver­pa­ckung ist also ge­nau das Rich­ti­ge, wenn Sie al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke in der Weih­nachts­zeit auf eine zwei­deu­ti­ge Wei­se ver­schen­ken möch­ten. Al­ler­dings gibt es den hei­ßen Feu­er­was­ser­kar­ton nir­gend­wo zu kau­fen. Viel­mehr müs­sen Sie das Halb­brust­kor­sett selbst bas­teln, was mit mei­nen Scha­blo­nen und der fol­gen­den Bild­an­lei­tung je­doch über­haupt kein Pro­blem sein soll­te.

Dessous für Sektflaschen - Bauplan

Um die schwung­vol­len Pro­por­tio­nen ei­nes Stoff­kor­setts aus Pa­pier dar­stel­len zu kön­nen, muss­te ich ein Ba­sis­ma­te­ri­al ver­wen­den, das so­wohl bieg­sam als auch wi­der­stands­fä­hig ist. Aus die­sem Grund bau­te ich mei­ne Pic­co­lo Box aus ge­präg­ten Ton­pa­pier­ele­men­ten zu­sam­men, die über eine Gram­ma­tur von 130 g/m² ver­füg­ten. Hin­ge­gen die Körb­chen und die Kor­sett­stan­gen be­ton­te ich mit ei­ner farb­lich pas­sen­den Dunisoft-Serviette. Für die auf­wen­di­ge Rü­cken­schnü­rung ka­men vier Mil­li­me­ter gro­ße Ösen und ein Sa­tin­band zum Ein­satz, das 1,2 Zen­ti­me­ter breit war. Au­ßer­dem ver­zier­te ich das weih­nacht­li­che Mie­der mit han­dels­üb­li­cher Baum­woll­wat­te. Als Werk­zeu­ge nahm ich zu­dem eine Sche­re, ei­nen flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Eyelet-Setter, ei­nen Acryl­lack, ein Falz­bein samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5) zur Hil­fe.

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Als Ers­tes schnitt ich mir die Ein­zel­tei­le von Scha­blo­ne #1 und #2 zu­recht, so­dass ich im An­schluss dar­an vier Ton­pa­pier­ele­men­te vor mir lie­gen hat­te. Gleich da­nach kleb­te ich die bei­den Mie­der­sil­hou­et­ten sym­me­trisch auf­ein­an­der. Dar­auf­hin nahm ich ein Falz­bein zur Hand, um da­mit die ge­stri­chel­ten Li­ni­en auf der Kor­sett­vor­der­sei­te vor­kni­cken zu kön­nen.

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Im nächs­ten Schritt fi­xier­te ich die prä­pa­rier­te Front an ei­ner Bo­den­plat­te. Dann leg­te ich die Kon­struk­ti­on erst ein­mal bei­sei­te.

  • Di­rekt im An­schluss fer­tig­te ich die Rü­cken­ele­men­te von Scha­blo­ne #3 und #4 an. Nach­dem ich die drei Ein­zel­tei­le ge­falzt hat­te, schoss ich ins­ge­samt 14 Lö­cher mit ei­nem Eyelet-Setter in die bei­den Flü­gel ein.
  • Gleich da­nach füll­te ich die eben er­zeug­ten Pa­pier­lü­cken wie­der auf, in­dem ich pas­sen­de Ösen in die Öff­nun­gen ein­setz­te.

Nun kleb­te ich die ver­edel­ten Ober­ma­te­ri­al­stü­cke auf den gro­ßen Kor­sett­rü­cken. Da­bei muss­te ich dar­auf ach­ten, dass die klei­ne­ren Mo­du­le ge­nau auf den ge­zack­ten In­nen­fut­ter­fuß­la­schen sa­ßen. Au­ßer­dem durf­te ich die Me­tall­rin­ge nicht am Un­ter­grund be­fes­ti­gen, da ich mein Mie­der schließ­lich noch ver­schnü­ren woll­te.

Zwischenschrittfoto: Das frauenkörperförmige Gerüst steht stabil. Allerdings fehlen noch die runden Cups, weshalb das Ganze noch wie ein billiges Unterbrustkorsett aussieht

Als Nächs­tes brach­te ich das auf­ge­motz­te Rü­cken­ele­ment eben­falls am Kor­sett­bo­den an. Dar­auf­hin ver­schloss ich mei­ne Ge­schenk­ver­pa­ckung, in­dem ich die bei­den Sei­ten­wän­de mit­ein­an­der ver­kleb­te. Ganz zum Schluss be­fes­tig­te ich dann noch das letz­te man­del­för­mi­ge Mo­dul an der Un­ter­sei­te mei­nes Ge­bil­des, um die un­schö­nen An­kerl­aschen zu ka­schie­ren.

Üppiges Dekolleté ausstaffieren

Im nächs­ten Schritt setz­te ich die run­den Cups in mein Kor­sett ein. Dazu schnitt ich mir zu­nächst ein­mal die Ele­men­te von Scha­blo­ne #5 zu­recht. Nach­dem ich die Pa­pier­stü­cke ge­falzt hat­te, ver­kleb­te ich je­des Ein­zel­teil mit sich selbst, so­dass im An­schluss dar­an vier ge­wölb­te Mo­du­le vor mir la­gen.

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Nun nahm ich das Bau­teil, das ich auf der Vor­la­ge als „rechts au­ßen” be­zeich­net habe, und kleb­te es am rech­ten BH-Stäbchen fest.

  • Gleich da­nach setz­te ich das In­nen­stück in die­sel­be Aus­spa­rung ein. Da­bei be­fes­tig­te ich die eine Sei­te der Kup­pel am Kor­sett­steg, wäh­rend­des­sen ich die an­de­re Hälf­te im be­nach­bar­ten Halb­körb­chen ver­schwin­den ließ.

Nach dem glei­chen Prin­zip füll­te ich dann auch die lin­ke Büs­te auf.

Rot-schwarzes Halbbrustkorsett aus Papier. Ausstellungsstück von der Dessous-Messe "Eros & Amore" in Wien. Designerin: Veronika Helga Vetter (Bayern). Schätzwert: $12.400

Um die Über­gän­ge zu ka­schie­ren und da­mit mein Kor­sett eine gleich­mä­ßi­ge Sil­hou­et­te er­hielt, ver­klei­de­te ich bei­de Körb­chen nun noch mit ei­ner hoch­wer­ti­gen Dunisoft-Serviette. Da­bei de­ko­rier­te ich die Brust­stüt­zen nicht nur au­ßen, son­dern auch in­nen, so­dass der Be­schenk­te bei ei­nem Blick ins De­kol­le­té kei­ne un­schö­nen Kle­be­rän­der zu Ge­sicht be­kommt.

Enge Schnürung für heiße Kurven

Nach­dem ich die Scha­blo­nen­ar­beit er­folg­reich be­en­det hat­te, muss­te ich nun noch die Ver­zie­rungs­ele­men­te an­brin­gen. Dazu schnitt ich mir als Ers­tes elf Ser­vi­et­ten­strei­fen zu­recht, die je­weils 0,5 Zen­ti­me­ter breit wa­ren.

Bildcollage: Bevor das aufreizende Halbbrustkorsett seine Schnürung erhält, sollte Acryllack auf die Reizwäsche aufgetragen werden. Durch die Versiegelung kann aufgespritztes Ejakulat nämlich nicht in die Materialstruktur eindringen. Außerdem erzeugt die Plastikschicht auf dem Mieder einen verführerischen Glanz. Kostenlose Bastelanleitung von Veronika Helga Vetter - Sexpertin und Stiefschwester von Lilo Wanders

Im An­schluss dar­an de­ko­rier­te ich mein Mie­der mit neun ver­ti­ka­len Kor­sett­stan­gen. Hin­ge­gen mit den letz­ten bei­den Bah­nen ka­schier­te ich die rund­li­chen Über­gän­ge, die sich an den Körb­chen­un­ter­sei­ten be­fan­den.

  • Gleich da­nach strich ich mein Klei­dungs­stück von oben bis un­ten mit Acryl­lack ein. Dar­auf­hin leg­te ich das matt glän­zen­de Kor­sett 30 Mi­nu­ten lang zum Trock­nen.
  • Als die Ver­sie­ge­lung nach ei­ner hal­ben Stun­de aus­ge­här­tet war, fä­del­te ich ein 70 Zen­ti­me­ter lan­ges Sa­tin­band so durch die Ösen, dass auf der Rück­sei­te des künst­li­chen Frau­en­ober­kör­pers eine sau­be­re Kreuz­schnü­rung ent­stand.

Ganz zum Schluss er­hielt mein Sekt­fla­schen­kar­ton ein weih­nacht­li­ches Äu­ße­res, in­dem ich wei­ße Baum­woll­wat­te an den Mo­ti­ven­den an­brach­te. Nach­dem ich dann noch eine gro­ße Schlei­fe am Kor­sett­steg fest­ge­klebt hat­te, war mei­ne Mi­ni­reiz­wä­sche auch schon be­reit dazu, um mit ed­len Tröpf­chen be­füllt zu wer­den.

Friede durch Flüssigbrot und Spiele

Bier, Wein, Sekt und Spi­ri­tuo­sen si­chern den so­zia­len Frie­den in Deutsch­land. Denn so­lan­ge der Al­ko­hol in Strö­men fließt, ge­hen die Men­schen hier­zu­lan­de trotz Woh­nungs­man­gel, Pfle­ge­not­stand, Mas­sen­mi­gra­ti­on und dro­hen­der Al­ters­ar­mut je­den Tag ar­bei­ten. Wit­zi­ger­wei­se wa­ren un­se­re Vor­fah­ren in die­ser Be­zie­hung auch nicht bes­ser. So wis­sen wir dank ei­nes alt­rö­mi­schen His­to­ri­kers na­mens Ta­ci­tus, dass es in den Ger­ma­nen­stäm­men im Prin­zip nur dann krach­te, wenn kei­ne Rausch­mit­tel zur Ver­fü­gung stan­den.

Da­bei hat­te Ta­ci­tus [...] kon­sta­tiert, dass die fremd­ar­ti­gen Geg­ner mit Käl­te und Hun­ger zwar bes­tens fer­tig wur­den, auf Bier­ent­zug aber äu­ßerst emp­find­lich re­agier­ten.

Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: 500 Jah­re Rein­heits­ge­bot: Eine klei­ne Ge­schich­te des Biers. In: Kar­fun­kel Nr. 123 (2016). S. 24.

COSMOPOLITAN Christmas Recommendation: Hot Corset out of Paper for alcoholic Beverages. Sexiest Gift Box in the USA. Designer Veronika Vetter (Bavaria/Germany)

Um Volks­auf­stän­de zu ver­hin­dern, muss Al­ko­hol in Deutsch­land nicht nur stets ver­füg­bar, son­dern auch be­son­ders güns­tig sein, da­mit alle Ein­kom­mens­schich­ten das be­ru­hi­gen­de Zel­len­gift re­gel­mä­ßig kon­su­mie­ren kön­nen.

Sie fin­den, dass ich über­trei­be? Wie Sie zwei­fel­te auch mein ge­lieb­ter Bay­ern­kö­nig Lud­wig I. an die­sem Fak­tum. Ohne über die Fol­gen nach­zu­den­ken, ließ sei­ne Ma­jes­tät im Jah­re 1844 den da­mals noch ein­heit­li­chen Bier­preis um ei­nen Pfen­ni­g¹¹ er­hö­hen, was prompt dazu führ­te, dass ein wü­ten­der Mob durch Mün­chen zog und die Re­si­denz­stadt in ein Schlacht­feld ver­wan­del­te.

Der Mon­arch muss­te klein bei­geben, nach­dem sich das Mi­li­tär wei­ger­te, ge­gen die „Bier­re­vo­lu­tio­nä­re” vor­zu­ge­hen.

Lim­bourg, Pe­ter: Kommt der Bier­preis­de­ckel? Der Münch­ner Bier­krieg schäumt über. dw.com (10/2018).

Funny Picture: Santa Claus stuck in the Chimney, so he can't take his leaving Food. Celebrating Christmas with Children. Crafting ideas, recipes and games provided by the Educational Scientist Veronika Vetter

Ob­wohl bil­li­ge be­rau­schen­de Flüs­sig­kei­ten un­se­re Ge­sell­schaft zu­sam­men­hal­ten, gibt es tat­säch­lich Brand­stif­ter, die ei­nen Min­dest­preis¹² für Al­ko­hol for­dern. Doch zum Glück ha­ben wir hier­zu­lan­de eine re­prä­sen­ta­ti­ve De­mo­kra­tie. Und so­lan­ge selbst grü­ne Spaß­brem­sen wie Dr. An­ton Hof­rei­ter die Wir­kung von Rum¹³ und Rauch­bier¹⁴ zu schät­zen wis­sen, wird die Bun­des­re­pu­blik ein Land blei­ben, in dem wir viel­leicht nicht gut aber zu­min­dest ger­ne le­ben.

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¹Rau, Ha­rald & Cor­ne­lia Dehner-Rau: Raus aus der Sucht­fal­le! Wie Sie sich aus Alkohol- und Me­di­ka­men­ten­ab­hän­gig­keit be­frei­en und neue Stär­ken ent­de­cken. Stutt­gart: TRIAS Ver­lag 2009.
²Jo­han­nes 15,1: Der wah­re Wein­stock. bibel-online.net (10/2018).
³Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: 500 Jah­re Rein­heits­ge­bot: Eine klei­ne Ge­schich­te des Biers. In: Kar­fun­kel Nr. 123 (2016). S. 25.
⁴S­terzl, An­ton: Die Kraft zur Blü­te: kas.de (PDF) (10/2018).
⁵Beckers-Dohlen, Clau­dia & Si­mo­ne Baße: Markt, Tur­nier und All­tags­le­ben im Mit­tel­al­ter. Greiz: Kö­nig Com­mu­ni­ca­ti­on 2000.
⁶Queb­be­mann, Brit­ta: Im­ma­nu­el Kant und die Auf­klä­rung. In: Kar­fun­kel Nr. 132 (2018). S. 41.
⁷T­öd­ter, Re­gi­na: Die 50 bes­ten Al­ko­hol­kil­ler. Stutt­gart: TRIAS Ver­lag 2015.
⁸VEIBZ: Schön­heits­idea­le im Lau­fe der Ge­schich­te: Von der An­ti­ke bis in die 90er Jah­re. youtube.com (10/2018).
⁹Gior­get­ta, Ma­da­lin: ZAFUL Ho­nest Bi­ki­ni Re­view. youtube.com (10/2018).
¹⁰G­la­mour Ma­ga­zi­ne: 100 Ye­ars of Women’s Un­der­we­ar. youtube.com (10/2018).
¹¹­Rich­ter, Ste­pha­nie: „Bier­re­vo­lu­ti­on” und „Bier­krieg”. In: Mi­ro­que Edi­ti­on Nr. 14 (2015). S. 19.
¹²Brei­nig, Kers­tin: Sucht­ex­per­ten ist Al­ko­hol zu bil­lig. Schot­ti­sche Prei­se als Vor­bild? tagesschau.de (10/2018).
¹³Sch­wet­je, Son­ja: Frust bei „Pralinen-Toni”. Hof­rei­ter findet’s „am schlimms­ten mit Frau Mer­kel”. n-tv.de (10/2018).
¹⁴­Schmid, Ger­hard: Gly­pho­sat­frei­es Bier. gruene-bamberg.de (10/2018).