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Snackschale selber machen – die praktische Papierschale für Picknick, Party & Fernsehabend

Im Jahr 2018 be­sa­ßen be­reits 90 % der deut­schen Haus­hal­te¹ Pro­duk­te von Tup­per­ware. „Na, dann ist es ja kein Wun­der, dass ge­gen die Tup­per­ware Deutsch­land GmbH im Früh­jahr 2025 ein In­sol­venz­ver­fah­ren er­öff­net wur­de“, könn­te die eine oder der an­de­re nun den­ken. Doch die Zah­lungs­un­fä­hig­keit des deut­schen Frischhalteboxen-Vertriebs hat­te nicht un­be­dingt et­was mit ei­ner sin­ken­den Nach­fra­ge zu tun. Schließ­lich braucht man stän­dig Schüs­seln, Scha­len und luft­dich­te Do­sen. Ein­mal ver­gisst der Soh­ne­mann sei­ne Brot­box beim Schul­aus­flug, ein an­de­res Mal be­kommt der Schwa­ger ein Ge­fäß mit Kir­schen aus dem Gar­ten mit. Man­che Toch­ter er­hält zur Hoch­zeit gleich ein gan­zes Tupperware-Set – das nach der Schei­dung dann aus­ge­rech­net im Haus­halt des Ex­man­nes bleibt. Auch der fran­zö­si­sche Un­ter­neh­mer Céd­ric Me­s­ton glaub­te of­fen­bar nicht dar­an, dass Tup­per­ware ein­fach ver­schwin­den wür­de. Ge­mein­sam mit Mit­in­ves­to­ren über­nahm² der Vi­sio­när im März 2025 Tup­per­ware France. An­schlie­ßend wur­de mit der US-Muttergesellschaft eine ex­klu­si­ve Ver­triebs­li­zenz für fünf eu­ro­päi­sche Län­der aus­ge­han­delt – dar­un­ter auch Deutsch­land. Der Plan: Tup­per­ware soll­te wie­der zu­rück­kom­men.

ℹ️ Der da­mals 31-jährige Céd­ric Me­s­ton ret­te­te mit sei­ner In­ves­ti­ti­on nicht ein­fach die rund 100 Be­zirks­händ­ler in Deutsch­land. Viel­mehr er­mög­lich­te er den Wie­der­ein­stieg tau­sen­der selbst­stän­di­ger Tupperparty-Beraterinnen, die ihre Pro­duk­te wie­der auf Pri­vat­par­tys über den per­sön­li­chen Di­rekt­ver­trieb an­bie­ten konn­ten.

Ein zünftiger bayerischer Abend könnte kaum gemütlicher beginnen: Der Bezirksverband München der Bayernpartei lädt alle Interessierten und Gäste zu einem geselligen Abend ins Gasthaus Alter Wirt in Thalkirchen, Frauenbergstraße 8 in München ein. Und natürlich darf bei einer solchen Gelegenheit eines nicht fehlen: ordentlich was zum Essen und Trinken! Für die passende Bewirtung ist bestens gesorgt – auf dem liebevoll eingedeckten Tisch warten bayerische Schmankerl darauf, vernascht zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die selbst gefalteten Origami-Snackschalen, die passend zum Anlass in den bayerischen Landesfarben Blau und Weiß gestaltet sind. Die gelben Innenseiten bilden einen schönen Kontrast und lassen die kleinen Schalen gleichzeitig freundlich und festlich wirken. Gefüllt sind sie mit allerlei Leckereien: In einer Schale liegen knusprige Brezen, während eine weitere mit cremigem Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Eiern gefüllt ist. In der vorderen Schale wartet selbstgemachter Obatzda, bereit, mit Brezen oder einfach direkt mit der Gabel probiert zu werden. Auch für das kleine Fingerfood zwischendurch ist gesorgt. Auf dem Holzbrett liegen saftige grüne und dunkle Trauben, kombiniert mit würzigem Allgäuer Emmentaler. Dazu steht bereits ein frisch gezapft wirkendes Glas Bier bereit – denn ein bayerischer Abend ohne ein kühles Bier wäre schließlich nur ein halber bayerischer Abend. Kleine weiße Blüten und weitere liebevolle Details lockern das Arrangement auf, während eine dekorative Dirndl-Darstellung auf dem Holzbrett noch einmal unmissverständlich daran erinnert, dass hier bayerische Gemütlichkeit auf dem Programm steht. Die gesamte Tafel wurde von Veronika Helga Vetter mit viel Liebe zum Detail eingedeckt und in Szene gesetzt. Selbst die vermeintlich nebensächlichen Dinge bekommen dabei ihren großen Auftritt: Die Snackschalen sind nicht einfach nur praktische Behälter für Kartoffelsalat, Obatzda und Brezen, sondern werden durch ihre bayerische Farbgestaltung selbst zum Teil der Tischdekoration. So verbindet sich die Papierfaltkunst mit einer ordentlichen Portion bayerischer Lebensart – und spätestens beim Anblick der gefüllten Schalen dürfte auch der letzte Gast feststellen: Da kann die Brotzeit kommen! Szenerie von Computerheld Linz - Veronika Helga Vetter - September 2026

Nun stellt sich na­tür­lich die Fra­ge, wie Tup­per­ware Eu­ro­pa un­ter der neu­en Füh­rung wie­der auf die Bei­ne kom­men möch­te. Schließ­lich ha­ben be­reits frü­he­re Ver­ant­wort­li­che ei­ni­ges ver­sucht, um das Un­ter­neh­men aus den ro­ten Zah­len zu ho­len. Schon 2018 wur­de ein Online-Shop ein­ge­rich­tet, so­dass das Tupperware-Sortiment nicht mehr aus­schließ­lich über den klas­si­schen Di­rekt­ver­trieb er­hält­lich war.

Hier zeigt die selbst gefaltete Origami-Snackschale noch einmal ganz deutlich, was in ihr steckt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schale wurde aus zwei miteinander verklebten Papiersorten gefertigt: Im Inneren sorgt stabiles Tonpapier mit einer Grammatur von 130 g/m² für die notwendige Festigkeit, während außen ein dünnes Naturpapier aufgebracht wurde. Dieses bildet die dekorative Oberfläche und wurde passend zur sommerlichen Szenerie mit zarten rötlichen und rosafarbenen Pastelltönen bemalt. Auch die sorgfältig gefalteten und stabilisierten Ecken tragen dazu bei, dass die Schale ihre Form behält und nicht bereits bei der ersten größeren Portion die Flügel streckt. Und eine größere Portion hat sie hier tatsächlich zu tragen: Die Schale ist randvoll mit einem bunten Beerenmix aus Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren. Gerade bei frischem Obst zeigt sich der praktische Vorteil dieser Konstruktion, denn die Früchte bringen natürlich auch Feuchtigkeit mit. Durch die doppelte Papierlage eignet sich die Schale dadurch wesentlich besser für feuchte Lebensmittel als eine einfache, einlagige Papierfaltung. So kann selbst eine großzügige Portion Beeren serviert werden, ohne dass aus dem kleinen Snackbehälter gleich eine unfreiwillige Saftschale wird. Die dekorative Gestaltung fügt sich wunderbar in die sommerliche Szene ein. Hinter der Schale steht ein kleines Einmachglas, das mit Fimo-Modelliermasse in ein fantasievolles Erdbeerhäuschen verwandelt wurde. Das liebevoll gestaltete Häuschen mit seinen Erdbeeren, Blättern, Blüten und rosafarbenen Details greift die Farben der Schale wieder auf und macht aus dem praktischen Küchenhelfer gleichzeitig ein hübsches Dekorationsstück. Auch rund um die Schale finden sich kleine selbst gebastelte Erdbeeren und Papierblüten – ganz so, als wäre die Beeren-Ernte gerade frisch vom sommerlichen Garten auf den Tisch gewandert. Das Foto zeigt damit nicht nur eine hübsche Bastelidee, sondern vor allem die praktische Leistungsfähigkeit der selbst gefalteten Snackschale: Durch die Kombination aus stabilem Tonpapier und einer dekorativen Außenschicht entsteht ein erstaunlich robuster kleiner Behälter, der auch eine ordentliche Portion Obst aufnehmen kann. Und wenn der gemütliche Snackabend, das Picknick oder die Kaffeerunde vorbei ist, muss anschließend kein aufwendiges Geschirr gespült werden. Die gesamte liebevoll gestaltete Szene wurde von Veronika Helga Vetter gebastelt, arrangiert, fotografiert und nachbearbeitet. Veronika Helga Vetter ist eine vielseitige Künstlerin, die unter anderem bereits im ZDF-Fernsehgarten zu Gast war und seit Jahren mit ihren kreativen Papier- und Bastelarbeiten sowie ihren Anleitungen das Internet bereichert. GWS2.de - September 2026

Wäh­rend der Covid-19-Pandemie ging man so­gar noch ei­nen Schritt wei­ter: Bei hy­bri­den Tup­per­par­tys saß ein Teil der Gäs­te ganz klas­sisch zu­sam­men am Kü­chen­tisch, wäh­rend sich der Rest per Vi­deo­cha­t³ da­zu­schal­te­te. Und selbst für die kon­takt­scheue Ge­ne­ra­ti­on Z gibt es in­zwi­schen eine text­ba­sier­te Va­ri­an­te: die Tup­per­par­ty auf dem Smart­phone. Bei den so­ge­nann­ten WhatsApp-Partys wer­den die Pro­duk­te kur­zer­hand in den Grup­pen­chat ge­bracht.

Fi­liz Lem­mer­mey­er: Wäh­rend die­ser zwei bis drei Tage pos­tet die Par­ty­ma­na­ge­rin die ak­tu­el­len An­ge­bo­te, Ka­ta­log­pro­duk­te mit den ge­nau­en Be­schrei­bun­gen, schö­ne Pro­dukt­vi­de­os, Sprach­nach­rich­ten und, und, und.

Der Tup­per­Ka­nal: Tup­per­ware - Die Whats­App Tup­per­par­ty. youtube.com (08/2026).

Auf dem Bild steht die selbst gefaltete Snackschale ganz im Mittelpunkt und zeigt, wie aus einem einfachen Stück Papier ein hübsches kleines Serviergeschirr werden kann. Die Schale ist in einem kräftigen Lila gestaltet, ihre Außenseite wurde mit einer Sizzix Big Shot geprägt und anschließend mit Acrylfarben liebevoll akzentuiert, sodass das Muster besonders schön zur Geltung kommt. Gefüllt ist die Schale mit selbstgemachten Plätzchen: Zwischen den zart gebackenen Keksen blitzt orangefarbene Marillenmarmelade hervor, während andere Plätzchen mit Vollmilch-Backschokolade gefüllt sind und für einen schönen braunen Farbkontrast sorgen. Angerichtet ist die kleine Nascherei auf einem warmen Holzbrett, das der Szene eine gemütliche, natürliche Note verleiht. Rund um die Schale finden sich farbenfrohe Quilling-Figuren aus gedrehten Papierstreifen – darunter Blumen und Blätter in Lila, Gelb und Grün –, die das sommerliche Arrangement verspielt ergänzen. Im Hintergrund sorgt ein kleines Schild mit der Aufschrift „Sommerplätzchen!“ für zusätzliche Sommerstimmung, während weitere liebevoll gestaltete Papierblumen und Blätter die Szene abrunden. Das gesamte Arrangement wurde von Veronika Helga Vetter gebastelt, liebevoll in Szene gesetzt, fotografiert und anschließend nachbearbeitet. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2026

ℹ️ Die zu­neh­men­de Zahl von Single-Haushalten und eine im­mer in­di­vi­du­el­le­re Le­bens­wei­se blie­ben auch Tup­per­ware nicht ver­bor­gen. War­um also im­mer auf die Gast­ge­be­rin war­ten, wenn man sich auch an ei­nem neu­tra­len Ort tref­fen konn­te? 2016 plan­te das Un­ter­neh­men des­halb, deutsch­land­weit 500 Stu­di­os zu er­öff­nen, in de­nen Tupper-Partys au­ßer­halb des ei­ge­nen Wohn­zim­mers statt­fin­den konn­ten. Tat­säch­lich dau­er­te es al­ler­dings noch bis zum 27. Mai 2019, ehe in Bü­dels­dor­f⁴ das ers­te Tup­per­ware Par­ty Cen­ter Deutsch­lands er­öff­ne­te. Lan­ge hielt sich das Kon­zept al­ler­dings nicht: Das Par­ty Cen­ter ist in­zwi­schen wie­der ge­schlos­sen.

An­ge­sichts der vie­len Ex­pe­ri­men­te stellt sich er­neut die Fra­ge: Was möch­te die neue Füh­rung von Tup­per­ware Eu­ro­pa ei­gent­lich an­ders ma­chen als ihre Vor­gän­ger?

  • Zum ei­nen sol­len die Pro­duk­te stär­ker im Ein­zel­han­del und über Ama­zon prä­sent sein, um die Sicht­bar­keit der Mar­ke zu er­hö­hen.
  • Zum an­de­ren setzt man auf den Zeit­geist der Nach­hal­tig­keit und möch­te mit­tel­fris­tig vor­wie­gend auf Glas- und Edel­stahl­be­häl­ter set­zen.

Hin­ge­gen an der Preis­ge­stal­tung sind kei­ne Än­de­run­gen ge­plant. Der Nie­der­gang von Tup­per­ware ging zeit­gleich mit dem Aus­schei­den der Ba­by­boo­mer aus dem Ar­beits­markt ein­her. Jün­ge­re Ge­ne­ra­tio­nen ha­ben durch ge­stie­ge­ne Le­bens­hal­tungs­kos­ten ein­fach we­ni­ger⁵ Geld für Premium-Haushaltswaren und stei­gen auf Al­ter­na­ti­ven von IKEA oder Temu um.

Eine zwei Li­ter Sa­lat­schüs­sel mit De­ckel kos­tet bei Tup­per fast 17 Euro. Bei IKEA be­kommt man für knapp 13 Euro gan­ze fünf Schüs­seln in un­ter­schied­li­chen Grö­ßen.

Strahl­mann, Jo­sef: Come­back der Plas­tik­do­sen – Tup­per­ware ist zu­rück. Wir im Saar­land – Ser­vice | SR (2026).

Auf dem Bild steht die selbst gefaltete Origami-Snackschale im Mittelpunkt einer spätsommerlichen, farbenfrohen Ernteszene. Die Schale wurde aus zwei miteinander verklebten Papierschichten gefertigt: Im Inneren befindet sich stabiles Tonpapier, während die Außenseite aus einem naturfarbenen, rauen Naturpapier besteht. Durch das doppelte Verkleben der beiden Papiersorten erhält die gefaltete Schale eine besonders gute Stabilität und eignet sich dadurch auch für feuchtere Lebensmittel. Gleichzeitig bildet das natürliche Papier einen schönen Kontrast zur farbenfroh gestalteten Innenseite. Die Außenseite der Schale wurde anschließend mit Acrylfarben von Hand bemalt und mit zarten rosa und weißen Farbtupfern verziert. Gefüllt ist die fertige Papierschale mit einem üppigen Beerenmix aus Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren. Die kräftigen Rot-, Blau- und Violetttöne der frischen Früchte bilden einen wunderschönen Kontrast zum hellen Papier und vermitteln sofort das Gefühl von Sommer und Erntezeit. Besonders dekorativ sind die großen Erdbeeren, die zwischen den verschiedenen Beeren hervorleuchten. Auch rund um die Schale dreht sich alles um die spätsommerliche Ernte. Auf dem Holzbrett liegen liebevoll gebastelte Papiererdbeeren mit grünen Blättern, die wie frisch gepflückt wirken. Daneben sitzt eine kleine Maus aus Fimo-Modelliermasse, die genüsslich an einer Erdbeere knabbert und der Szene einen verspielten, augenzwinkernden Charakter verleiht. Weiße Papierblüten mit leuchtend gelben Blütenmitten und kräftig grünen Blättern ergänzen die Dekoration und greifen die Farben der Erdbeeren und des Beerenmixes wieder auf. Das rustikale Holzbrett und die natürliche Hintergrundgestaltung unterstreichen zusätzlich den gemütlichen Charakter einer spätsommerlichen Ernteszene. Die gesamte liebevoll arrangierte Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, gebastelt, in Szene gesetzt, fotografiert und nachbearbeitet. Veronika Helga Vetter ist eine Papier- und Photoshop-Künstlerin, die seit 2011 mit ihren kreativen Papierideen und ausführlichen Anleitungen das Internet bereichert. GWS2.de - September 2026

Vie­le jun­ge Er­wach­se­ne zwi­schen 18 und 30 Jah­ren be­sit­zen über­haupt kei­ne Frisch­hal­te­bo­xen. Durch Lie­fer­diens­te, Take-away und neue Snack-Gewohnheiten gibt es schließ­lich im­mer we­ni­ger, was für die nächs­ten Tage or­dent­lich ein­ge­tup­pert wer­den müss­te.

Wäh­rend klas­si­sche­re Ess­ge­wohn­hei­ten oft an den Tisch ge­bun­den sind, sna­cken jun­ge Er­wach­se­ne viel fle­xi­bler – und die Gen Znack mag es be­son­ders ge­müt­lich: Gut 30 Pro­zent sna­cken am liebs­ten im Bett.

Klei­nen, Sa­rah: Ess­kul­tur im Wan­del: Die Ge­ne­ra­ti­on Z wird zur Gen Znack. hogapage.de (08/2026).

Sommerliches Picknick auf einer blühenden Wiese: Im Mittelpunkt stehen zwei selbst gefaltete Papierschalen, die von Veronika Helga Vetter nach der Anleitung gefertigt wurden. Die beiden Schalen werden von Kinderhänden gehalten und zeigen auf besonders anschauliche Weise, wie praktisch die kleinen Snackschalen für einen Ausflug ins Grüne sein können. Auf der linken Seite hält Robert Ludwig Vetter eine Schale mit selbstgebackenen Sommerplätzchen, die mit Vollmilchschokolade gefüllt und anschließend großzügig mit Puderzucker bestäubt wurden. In der gegenüberliegenden Schale, die von seinem kleinen Bruder Ludwig Albert Vetter gehalten wird, liegen dieselben zarten Plätzchen – diesmal allerdings mit einer fruchtigen Füllung aus selbstgemachter Marillenmarmelade. Die Marmelade wurde von Hannelore Bogner aus Linz gekocht und für die Fotoaufnahmen zur Verfügung gestellt. Zwischen den goldbraunen Keksen leuchtet die orangefarbene Marillenfüllung besonders schön hervor, während die schokoladengefüllten Plätzchen mit ihrer dunklen Mitte einen reizvollen Kontrast bilden. Im Hintergrund erstreckt sich eine sommerlich grüne Wiese, auf der kleine gelbe Blüten zwischen den Gräsern hervorblitzen. Das warme Sonnenlicht unterstreicht die natürliche Picknickstimmung und lässt die beiden Papierschalen beinahe wie kleine Körbchen für eine spontane Naschpause wirken. Gleichzeitig vermittelt das Foto eine ganz praktische Idee: Für ein Picknick mit Kindern muss man kein großes Geschirr mitschleppen. Mit einem geeigneten Stück Papier lassen sich die Snackschalen schnell selbst falten und direkt vor Ort für Kekse, Obst oder andere kleine Snacks verwenden. Nach dem Picknick können die leichten Papierschalen – je nach verwendeten Materialien und örtlichen Entsorgungsmöglichkeiten – einfach entsorgt werden. So verbinden sich kreatives Basteln, gemeinsames Naschen und ein unkompliziertes Picknick zu einer schönen sommerlichen Idee für die ganze Familie. Foto Linz-Bindermichl Computerheld Linz September 2026

Wer eine Grill­par­ty ver­an­stal­tet und Freun­de auf den Bal­kon ein­lädt, wird sein Fin­ger­food heut­zu­ta­ge ver­mut­lich auch nicht mehr auf bie­de­ren Ser­vier­scha­len von Tup­per­ware prä­sen­tie­ren. Ge­ra­de bei sol­chen Frei­luft­ver­an­stal­tun­gen bie­ten sich mei­ne selbst ge­bas­tel­ten Pa­pier­scha­len an.

  • Das bes­te Ar­gu­ment: kein Ab­spü­len und kei­ne Bruch­ge­fahr. Die Scha­len las­sen sich ein­fach aus Back-, Butterbrot- oder Kraft­pa­pier bas­teln – und nach der Par­ty wan­dern sie samt Krü­meln und Res­ten ein­fach in den Müll.

  • Aber was heißt hier bas­teln? Mei­ne Servier- und Dipscha­len be­nö­ti­gen we­der Kle­be­stift noch Bors­ten­pin­sel, son­dern aus­schließ­lich ein qua­dra­ti­sches Stück Pa­pier.

Krea­ti­ve ha­ben trotz­dem alle Mög­lich­kei­ten, ihre Pa­pier­schäl­chen pas­send zur Tisch­de­ko zu ge­stal­ten. Ge­ra­de die Au­ßen­sei­ten sind prä­de­sti­niert dazu, mit Far­ben, Mus­tern oder klei­nen Ver­zie­run­gen in­di­vi­du­ell ge­stal­tet zu wer­den.

Papierschale basteln

✂️ Für die Snack­scha­le wird le­dig­lich ein qua­dra­ti­sches Blatt Pa­pier be­nö­tigt. Je grö­ßer das Pa­pier, des­to grö­ßer wird die fer­ti­ge Scha­le. Tipp: Kle­be vor dem Fal­ten ein gleich gro­ßes Stück Back­pa­pier auf die In­nen­sei­te des Falt­pa­piers. So bleibt der Un­ter­grund stets ge­schützt und feuch­te Le­bens­mit­tel kön­nen nicht durch­wei­chen.

Faltanleitung für eine Snackschale aus Origami-Papier: Die dreiteilige Bildcollage zeigt die ersten Schritte zum Vorfalten der Snackschale. Verwendet wird ein quadratisches Blatt Origami-Papier mit einer Größe von 15 × 15 cm und einem Papiergewicht von 70 g/m². Zunächst werden auf beiden Seiten jeweils 5 cm abgemessen und die entsprechenden Faltlinien vorgeprägt. Die einzelnen Bilder zeigen das Abmessen, Falten und anschließende Öffnen des Papiers. Die vorgefalteten Linien dienen später als Orientierung beim Formen der Snackschale. Foto und Bearbeitung: Veronika Helger-Fetter. Die Papier- und Photoshop-Künstlerin bereichert das Internet seit 2011 mit kreativen Bastel-, Papier- und Faltanleitungen. GWS2.de - September 2026

Zum Bas­teln mei­ner Snack­scha­le ent­schied ich mich für ein qua­dra­ti­sches Blatt Pa­pier mit ei­ner Grö­ße von 15 × 15 cm. Da­mit sich die Scha­le spä­ter leich­ter for­men lässt, be­rei­te ich zu­erst die not­wen­di­gen Falt­li­ni­en vor.

  • Ich lege das Pa­pier vor mich und mes­se von der un­te­ren Kan­te aus 5 cm nach oben ab. An die­ser Stel­le fal­te ich das Pa­pier nach oben und strei­che die ent­stan­de­ne Falt­kan­te mit dem Fin­ger oder dem Fin­ger­na­gel sorg­fäl­tig glatt. An­schlie­ßend klap­pe ich das Pa­pier wie­der auf. Die ers­te Falt­li­nie ist da­mit be­reits deut­lich vor­ge­prägt.
  • Nun dre­he ich das Pa­pier um und wie­der­ho­le den Vor­gang an der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te. Auch hier mes­se ich 5 cm von der Kan­te ab, fal­te das Pa­pier bis zur ent­spre­chen­den Stel­le und strei­che die Falt­kan­te or­dent­lich glatt. Da­nach öff­ne ich auch die­se Fal­tung wie­der.

Am Ende habe ich auf mei­nem 15 × 15 cm gro­ßen Pa­pier zwei waa­ge­rech­te, par­al­lel ver­lau­fen­de Falt­li­ni­en, die je­weils 5 cm von der äu­ße­ren Kan­te ent­fernt lie­gen. Zwi­schen den bei­den Falt­li­ni­en be­fin­det sich ein 5 cm brei­ter Mit­tel­be­reich.

Der Comic zeigt Gustl von Mausbach, das Maskottchen von GWS2.de, als freundlich gekleideten Lehrer in einem Klassenzimmer. Vor einer Tafel präsentiert Gustl den nächsten Schritt der Faltanleitung für die Snackschale. Auf der Tafel wird anschaulich dargestellt, dass das Origami-Papier um 90° gedreht und anschließend die bereits ausgeführten Faltvorgänge wiederholt werden. Die humorvolle Darstellung mit Gustl als Lehrer lockert die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf und vermittelt den nächsten Arbeitsschritt auf spielerische Weise. September 2026

Jetzt wird es ganz ein­fach: Ich dre­he mein Pa­pier um 90°. Die bei­den be­reits vor­ge­fal­te­ten Li­ni­en ver­lau­fen nun nicht mehr waa­ge­recht, son­dern senk­recht vor mir.

  • An­schlie­ßend wie­der­ho­le ich die vor­he­ri­gen Schrit­te. Ich mes­se wie­der 5 cm von der ent­spre­chen­den Kan­te ab, fal­te das Pa­pier an die­ser Stel­le und strei­che die Falt­kan­te sorg­fäl­tig glatt. Da­nach öff­ne ich die Fal­tung wie­der. Die­sen Vor­gang wie­der­ho­le ich an­schlie­ßend auch auf der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te.

Da­mit habe ich nun ins­ge­samt vier Falt­li­ni­en auf mei­nem Pa­pier: zwei ver­lau­fen waa­ge­recht und zwei senk­recht. Sie tei­len das 15 × 15 cm gro­ße Blatt in meh­re­re Be­rei­che und bil­den das Grund­ge­rüst für die spä­te­re Form der Snack­scha­le.

Vierteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Origami-Papier. Die einzelnen Bilder zeigen, wie das quadratische Papier an den beiden Diagonalen vorgefaltet wird. Zunächst wird die untere linke Ecke zur oberen rechten Ecke gefaltet und anschließend wieder geöffnet. Danach wird die obere linke Ecke zur unteren rechten Ecke gefaltet und ebenfalls wieder aufgeklappt. Die gestrichelten Linien markieren die jeweiligen diagonalen Faltlinien, die sich später in der Mitte des Papiers kreuzen. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2026

Nach­dem ich die waa­ge­rech­ten und senk­rech­ten Falt­li­ni­en vor­be­rei­tet habe, kom­men nun die bei­den Dia­go­na­len hin­zu. Da­für lege ich das Pa­pier wie­der flach vor mich.

  • Ich fal­te zu­nächst die un­te­re lin­ke Ecke zur obe­ren rech­ten Ecke. Da­bei ach­te ich dar­auf, dass die bei­den Ecken ge­nau auf­ein­an­der­lie­gen. An­schlie­ßend strei­che ich die ent­stan­de­ne dia­go­na­le Falt­kan­te von der Mit­te nach au­ßen sorg­fäl­tig glatt. Da­nach öff­ne ich das Pa­pier wie­der.

Nun wie­der­ho­le ich den Vor­gang mit der an­de­ren Dia­go­na­le. Da­für fal­te ich die obe­re lin­ke Ecke zur un­te­ren rech­ten Ecke, rich­te die bei­den Ecken wie­der mög­lichst ge­nau aus und strei­che auch die­se Falt­kan­te or­dent­lich glatt. An­schlie­ßend öff­ne ich auch die­se Fal­tung wie­der. Am Ende habe ich auf mei­nem Pa­pier ne­ben den be­reits vor­han­de­nen waa­ge­rech­ten und senk­rech­ten Li­ni­en nun auch zwei dia­go­na­le Falt­li­ni­en, die sich ge­nau in der Mit­te des Blat­tes kreu­zen.

Die Schale in Form bringen

Nun sind alle not­wen­di­gen Falt­li­ni­en vor­be­rei­tet und ich kann da­mit be­gin­nen, aus dem fla­chen Pa­pier die ei­gent­li­che Snack­scha­le zu for­men. Ich lege das Pa­pier zu­nächst wie­der mit der be­druck­ten Sei­te nach un­ten vor mich. In der Mit­te ist durch die bis­he­ri­gen Fal­tun­gen ein qua­dra­ti­scher Be­reich ent­stan­den, der mir als Ori­en­tie­rung dient.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Papier. Auf der linken Seite ist das vollständig vorgefaltete, flach liegende Origami-Papier zu sehen. Pfeile zeigen, dass die vier Seiten zur Mitte hin gefaltet werden. Das gestrichelte Quadrat markiert den mittleren Bereich des Papiers. Auf der rechten Seite ist zu sehen, wie sich durch das Zusammenfalten die vier Seitenwände der Snackschale aufrichten und aus dem flachen Papier nach und nach ein dreidimensionaler Behälter entsteht. Origami von GWS2.de - September 2026

Jetzt füh­re ich die vier Sei­ten des Pa­piers zur Mit­te. Dazu klap­pe ich zu­nächst die obe­re Kan­te ent­lang der be­reits vor­ge­fal­te­ten Li­nie nach in­nen. An­schlie­ßend fal­te ich die un­te­re Kan­te eben­falls zur Mit­te. Da­nach sind die bei­den Sei­ten an der Rei­he: Auch die lin­ke und die rech­te Kan­te klap­pe ich nach in­nen, so­dass sich die vier Sei­ten rund um das mitt­le­re Qua­drat nach oben be­zie­hungs­wei­se in­nen auf­rich­ten.

  • Wäh­rend ich die Sei­ten zu­sam­men­füh­re, ent­ste­hen an den Ecken au­to­ma­tisch die ers­ten schrä­gen Sei­ten­flä­chen der Scha­le. Ich strei­che die be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en noch ein­mal mit den Fin­gern nach und hel­fe den Ecken da­bei, sich sau­ber nach in­nen zu le­gen. So nimmt das bis­her fla­che Pa­pier Schritt für Schritt die Form ei­nes klei­nen Be­häl­ters an.

Auf dem zwei­ten Bild ist be­reits gut zu er­ken­nen, wie sich die vier Sei­ten­wän­de auf­stel­len und in der Mit­te der Bo­den der Snack­scha­le ent­steht. Ich rich­te die Kan­ten noch et­was aus und ach­te dar­auf, dass die Ecken mög­lichst gleich­mä­ßig ge­fal­tet sind.

Die Ecken der Schale verschließen

Comic zur Faltanleitung einer Origami-Snackschale: Gustl von Mausbach, das Maskottchen von GWS2.de, steht als freundlich gekleideter Lehrer vor einer Tafel in einem Klassenzimmer. Auf der Tafel wird der nächste Arbeitsschritt veranschaulicht: Der Blick soll gedanklich auf eine einzelne Ecke der Origami-Schale herangezoomt werden, da nun die Ecken Schritt für Schritt gefaltet und die Schale damit verschlossen wird. Die Darstellung dient als humorvolle Auflockerung der Faltanleitung und weist auf den folgenden, detaillierten Faltschritt hin. Zeichnung und Gestaltung: Veronika Helga Vetter - GWS2.de - September 2026

Jetzt geht es lang­sam an den letz­ten Schritt: Die Ecken wer­den ge­schlos­sen, da­mit aus dem bis­her of­fe­nen Pa­pier­be­häl­ter eine sta­bi­le Snack­scha­le ent­steht. Wie Gustl auf der Ta­fel zeigt, kon­zen­trie­re ich mich da­bei zu­nächst im­mer nur auf eine Ecke. Die an­de­ren drei Ecken las­se ich vor­erst so, wie sie sind.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Origami-Papier. Das grüne Papier ist bereits entsprechend der vorherigen Schritte vorgefaltet und wird nun an einer einzelnen Ecke weiter bearbeitet. Im linken Bild ist die diagonale Faltlinie eingezeichnet, an der die Ecke nach innen gefaltet werden soll. Das rechte Bild zeigt die bereits umgelegte Ecke und verdeutlicht, wie die einzelnen Papierlagen dabei aufeinanderliegen. Eingezeichnete Punkte und Linien dienen als Orientierung, damit die Ecke möglichst genau gefaltet und die Snackschale anschließend sicher verschlossen werden kann. Origami für Essen

Für die­sen Schritt neh­me ich mir eine Ecke der Scha­le vor und zoo­me ge­dank­lich ganz nah an die ent­spre­chen­de Falt­stel­le her­an. Auf dem Foto ist gut zu er­ken­nen, wel­che be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en mir da­bei als Ori­en­tie­rung die­nen. Ich fal­te die Ecke ent­lang der vor­ge­fal­te­ten dia­go­na­len Li­nie nach in­nen. Da­bei ach­te ich dar­auf, dass die bei­den mar­kier­ten Punk­te be­zie­hungs­wei­se die ent­spre­chen­den Falt­stel­len sau­ber auf­ein­an­der aus­ge­rich­tet sind.

  • Ich strei­che die neue Fal­tung an­schlie­ßend kräf­tig mit dem Fin­ger aus, da­mit die Ecke mög­lichst flach und sau­ber an­liegt. Da­durch wird die of­fe­ne Ecke der Snack­scha­le nach und nach ver­schlos­sen und die Sei­ten­wän­de er­hal­ten zu­sätz­li­chen Halt.

Tipp: Ich ar­bei­te hier be­son­ders sorg­fäl­tig und neh­me mir wirk­lich eine Ecke nach der an­de­ren vor. Die vor­han­de­nen Falt­li­ni­en sind da­bei mei­ne wich­tigs­te Ori­en­tie­rung. Wenn die ers­te Ecke sau­ber sitzt, las­sen sich die üb­ri­gen Ecken nach dem­sel­ben Prin­zip deut­lich ein­fa­cher fal­ten.

Nun geht es dar­an, die zu­vor vor­be­rei­te­te Ecke voll­stän­dig zu ver­schlie­ßen. Ich neh­me mir wei­ter­hin eine Ecke nach der an­de­ren vor und ar­bei­te mög­lichst ge­nau ent­lang der be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung der Origami-Snackschale. Die Detailaufnahmen zeigen, wie eine der Ecken verschlossen wird. Im linken Bild ist die obere Papierlasche entlang der bereits vorgefalteten Linie zum Umlegen vorbereitet. Im rechten Bild wurde die Lasche nach unten über die Ecke gefaltet und liegt nun auf der darunterliegenden Papierfläche auf. Die Faltkante wird dabei sorgfältig ausgerichtet und geglättet, sodass die Ecke der Snackschale Schritt für Schritt stabil verschlossen wird. GWS2.de

Wie auf den ers­ten bei­den Bil­dern zu se­hen ist, klap­pe ich zu­nächst die obe­re Pa­pier­la­sche ent­lang der vor­ge­fal­te­ten Li­nie nach un­ten über die Ecke. Da­bei ent­steht eine drei­ecki­ge Pa­pier­flä­che, die an­schlie­ßend als Ver­schluss dient. Ich strei­che die neue Falt­kan­te sorg­fäl­tig glatt und ach­te dar­auf, dass die Kan­ten sau­ber auf­ein­an­der­lie­gen.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung der Origami-Snackschale. Die Detailaufnahmen zeigen den nächsten Schritt beim Verschließen einer Ecke. Die zuvor über die Ecke gefaltete Papierlasche wird nun weiter nach innen gefaltet und sorgfältig an der Seitenwand der Schale angelegt. Dabei wird die Lasche entlang der vorhandenen Faltlinien umgelegt und anschließend glattgestrichen. So wird die Ecke fixiert und erhält zusätzlichen Halt. GWS2.de

An­schlie­ßend fal­te ich die ent­stan­de­ne La­sche wei­ter nach in­nen, so­dass sie flach an der Sei­ten­wand der Scha­le an­liegt. Da­durch wird die Ecke zu­neh­mend sta­bil und die ein­zel­nen Pa­pier­la­gen hal­ten sich ge­gen­sei­tig in Po­si­ti­on. Ich drü­cke die Fal­tung noch ein­mal kräf­tig mit dem Fin­ger nach, da­mit sie nicht wie­der auf­springt.

  • Die­sen Vor­gang wie­der­ho­le ich an­schlie­ßend bei den üb­ri­gen drei Ecken.

Da­bei ar­bei­te ich im­mer nach dem­sel­ben Prin­zip: Ecke aus­rich­ten, ent­lang der vor­han­de­nen Falt­li­ni­en fal­ten, die La­schen sau­ber nach in­nen le­gen und die Falt­kan­ten gut aus­strei­chen.

Die fertige Papierschale

Fertig gefaltete Snackschale aus Origami-Papier mit einer dekorativen grünen Außenseite. Das Papier zeigt ein abwechslungsreiches Muster aus verschiedenen Grünschattierungen und geometrisch geschwungenen Formen, wodurch die Schale besonders lebendig und dekorativ wirkt. Im Inneren der Schale ist die orangefarbene Papierseite zu sehen, die einen schönen farblichen Kontrast zur grünen Außenseite bildet. Die vier Seitenwände stehen aufrecht und werden an den Ecken durch die sorgfältig gefalteten und ineinandergreifenden Papierlaschen stabilisiert. Durch die mehrfache Faltung ist eine formstabile kleine Schale entstanden, die sich hervorragend zum Servieren von trockenen Snacks wie Nüssen, Chips, Süßigkeiten oder Obst eignet. Wer die Schale auch für feuchte Lebensmittel verwenden möchte, kann zusätzlich ein passend zugeschnittenes Stück Backpapier oder Butterbrotpapier hineinlegen beziehungsweise befestigen. Damit lässt sie sich beispielsweise auch für Kartoffelsalat, Nudelsalat oder andere feuchte Speisen verwenden. Das Papier der eigentlichen Origami-Schale bleibt dabei vor Feuchtigkeit geschützt. Foto und Bearbeitung: Veronika Helga Vetter - GWS2.de - September 2026

Wenn alle vier Ecken auf die­se Wei­se ver­schlos­sen sind, ist mei­ne Snack­scha­le fer­tig. Das obi­ge Bild zeigt das Er­geb­nis: Die Sei­ten­wän­de ste­hen sta­bil nach oben, wäh­rend die ge­fal­te­ten Ecken die Scha­le zu­sam­men­hal­ten. Durch die un­ter­schied­li­chen Pa­pier­la­gen ent­steht gleich­zei­tig ein schö­ner, de­ko­ra­ti­ver Rand. Ich kon­trol­lie­re zum Schluss noch ein­mal alle Ecken und drü­cke ge­ge­be­nen­falls ein­zel­ne Falt­kan­ten nach. So er­hält die ro­bus­te Pa­pier­scha­le ihre end­gül­ti­ge Form und kann an­schlie­ßend di­rekt für klei­ne Snacks, Sü­ßig­kei­ten oder an­de­re tro­cke­ne Le­bens­mit­tel ver­wen­det wer­den.

Ein gemütlicher Fernsehabend mit der Familie: Auf einer weichen gelben Decke stehen drei selbst gefaltete Origami-Snackschalen bereit und warten nur darauf, mit den Lieblingssnacks des Abends gefüllt zu werden. Die Schalen wurden aus Backpapier gefaltet und anschließend mit farbenfrohen Motiven verziert. Für die Muster kamen selbst hergestellte Kartoffelstempel zum Einsatz, die mit Wassermalfarben eingefärbt und direkt auf das Backpapier gestempelt wurden. Durch diese einfache Technik entstehen auf dem ansonsten schlichten Backpapier kleine bunte Blumen- und Blütenmotive, die jede Schale zu einem individuellen Einzelstück machen. Die große Schale im Hintergrund ist randvoll mit luftigem Popcorn gefüllt – perfekt für einen spannenden Film oder den nächsten Familienfilmabend. In der kleinen Schale links warten farbenfrohe Gummibärchen in verschiedenen Formen und Farben auf die kleinen und großen Naschkatzen. Die Schale rechts ist mit einem herzhaften Snackmix aus Brezen, Salzgebäck und verschiedenen Knabbereien gefüllt. So bekommt jedes Familienmitglied seinen eigenen kleinen Snackteller, ohne dass dafür das gute Geschirr aus dem Küchenschrank geholt werden muss. Neben den Schalen steht als stilechte Begleitung eine kleine Coca-Cola-Dose aus Fimo-Modelliermasse, die ebenfalls selbst gestaltet wurde. Ein einzelnes Stück Popcorn liegt daneben und vermittelt beinahe den Eindruck, als hätte der Fernsehabend bereits begonnen. Die warme gelbe Decke, das natürliche Umfeld und die bunten Snacks schaffen eine gemütliche Atmosphäre, die sofort an einen entspannten Abend auf dem Sofa erinnert. Die Idee dahinter ist ebenso praktisch wie kreativ: Mit Backpapier, selbst gemachten Kartoffelstempeln und etwas Farbe lassen sich im Handumdrehen individuelle Snackschalen für einen Fernsehabend gestalten. Popcorn, Gummibärchen oder Knabbereien können darin direkt serviert werden – und nach dem Film bleibt vor allem eines übrig: kein voller Abwaschberg in der Küche. Die gesamte Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, gebastelt, arrangiert und fotografisch in Szene gesetzt. GWS2.de - September 2026

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¹Terpitz, Kat­rin: Tup­per­ware star­tet deut­schen Web­shop – Plä­ne für 500 Stu­di­os auf Eis. handelsblatt.com (08/2026).
²Giersch, Thors­ten: Tup­per­ware is back! Start-up-Star Céd­ric Me­s­ton bringt Kult­do­sen zu­rück nach Eu­ro­pa. marktundmittelstand.de (08/2026).
³Mann, Ja­ni­na: Wie funk­tio­niert eine Online-Tupperparty? haushaltsmann.de (08/2026).
⁴BDD: Er­öff­nung des ers­ten Tup­per­ware Par­ty Cen­ters im neu­en De­sign. direktvertrieb.de (08/2026).
⁵OECD (2025), OECD Em­ploy­ment Out­look 2025: Can We Get Th­rough the De­mo­gra­phic Crunch? OECD Pu­bli­shing, Pa­ris. doi.org (08/2026).

Tischdeko für die Gartenrunde: Persönliche Serviettenringe aus Papier - Vordrucke

In Deutsch­land wer­den Si­cher­heit und nor­ma­les Ver­hal­ten im öf­fent­li­chen Raum zu­neh­mend zu ei­nem Lu­xus, den man nicht mehr als selbst­ver­ständ­lich er­war­ten kann. Die­ser Ge­dan­ken­gang stammt aus ei­nem YouTube-Short, in dem rus­si­sche mit deut­schen Frei­bä­dern¹ ver­gli­chen wer­den. Wie man zu die­sem Ver­gleich auch ste­hen mag – ei­nes steht fest: Die Deut­schen ge­ben vor al­lem den ur­ba­nen Raum auf. So ga­ben in ei­ner Stu­die² der TU Darm­stadt 62 % der Be­frag­ten an, dass das Ein­fa­mi­li­en­haus mit ei­ge­nem Gar­ten in ei­nem Dorf oder in ru­hi­ger Stadt­rand­la­ge ihr idea­ler Wohn­ort ist. Der Trend zum Zu­rück­zie­hen und Ein­igeln liegt je­doch nicht nur an der ge­fühl­ten Si­cher­heit. Durch die zahl­rei­chen Kri­sen seit der COVID-19-Pandemie wün­schen sich vor al­lem Men­schen un­ter 40 Jah­ren ei­nen kon­trol­lier­ba­ren Raum, der sie vor äu­ße­ren Schocks be­wahrt. Dem­nach wer­den Hob­bys und so­zia­le Ak­ti­vi­tä­ten im­mer stär­ker in das pri­va­te Um­feld ver­legt. Schlag­wör­ter wie „Out­door Living“³ ge­win­nen ste­tig an Be­deu­tung und Gar­ten­stu­di­en pro­gnos­ti­zie­ren für die Be­rei­che Pflan­zen, Pools und Aus­stat­tung ein Markt­wachs­tum von 24 %⁴ bis zum Jahr 2033.

ℹ️ Deutsch­land be­sitzt rund 17 Mil­lio­nen⁵ Privat- und Schre­ber­gär­ten. Ex­per­ten se­hen sie mitt­ler­wei­le nicht nur als Nutz­flä­chen und Er­ho­lungs­or­te, son­dern als es­sen­zi­el­le Frei- und Rück­zugs­räu­me.

Im Mittelpunkt dieser liebevoll gestalteten Tischdekoration steht ein handgefertigter Serviettenring im frischen Zitronendesign, der einer einfachen Stoffserviette im Handumdrehen eine persönliche und sommerliche Note verleiht. Die in warmem Pastellgelb gehaltene Serviette wurde sorgfältig zusammengerollt und von einem dekorativen Papierband umschlossen, das mit kleinen Zitronen, Blüten und einer freundlichen Grußbotschaft verziert ist. Ergänzt wird der Serviettenring durch ein herzförmiges Namensschild, das mit einer rustikalen Jute-Schnur befestigt wurde. Diese Kombination aus natürlichen Materialien und fröhlichen Farben sorgt für eine einladende Atmosphäre und macht jeden Gast bereits beim Betreten der festlich gedeckten Tafel willkommen. Die gesamte Dekoration greift das beliebte Zitronenthema auf, das seit einigen Jahren zu den gefragtesten Sommertrends im deutschsprachigen Raum gehört. Direkt hinter dem Serviettenring befindet sich eine passende Platzkarte mit der Aufschrift „Nachspeise – Zitronenkuchen“, die das Motiv stilvoll fortsetzt. Rechts unten im Bild ist ein selbst gebackener Zitronenkuchen zu sehen, dessen zarte Puderzuckerschicht und frische Zitronengarnitur perfekt mit der übrigen Dekoration harmonieren. Anders als bei vielen Produktfotos handelt es sich hierbei nicht um ein gekauftes Schauobjekt, sondern um einen echten, selbst gebackenen Kuchen, der von Veronika Helga Vetter eigens für dieses Arrangement zubereitet wurde. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die zahlreichen kleinen Dekorationselemente, die auf den ersten Blick leicht übersehen werden können. Die Zitronenscheiben im Vordergrund sowie die kunstvollen Zitronenblüten rechts oben wurden in der Quilling-Technik gefertigt. Bei dieser kreativen Papierkunst werden schmale Papierstreifen zu filigranen Formen gerollt und anschließend zu dekorativen Motiven zusammengesetzt. Die detailreichen Quilling-Arbeiten verleihen dem Bild eine außergewöhnliche Tiefe und unterstreichen den handgemachten Charakter der gesamten Szene. Jedes einzelne Element dieser sommerlichen Tischdekoration wurde von Veronika Helga Vetter selbst entworfen, gebastelt, arrangiert und fotografiert. Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie sich mit wenig Aufwand und viel Liebe zum Detail eine festliche Tischgestaltung für Gartenpartys, Familienfeiern, Geburtstage, Kaffeerunden oder sommerliche Nachmittage auf der Terrasse verwirklichen lässt. Die abgebildeten Serviettenringe können übrigens ganz einfach nachgebastelt werden. Die dafür benötigten Vorlagen und Schablonen stehen kostenlos auf GWS2.de zum Download bereit und lassen sich vor dem Ausdrucken sogar individuell mit Namen oder persönlichen Grußbotschaften beschriften. Juni 2026

„Ein Swim­ming­pool im ei­ge­nen Gar­ten? Viel zu viel Ar­beit für die drei Mal im Jahr, an de­nen wir ihn nut­zen wür­den“, dach­te 1994 der Ein­fa­mi­li­en­haus­be­sit­zer, wäh­rend er in der Ein­fahrt sei­nen Por­sche 911 mit dem Gar­ten­schlauch ab­spritz­te.

Diese liebevoll arrangierte Tischdekoration verbindet bayerische Gemütlichkeit mit kreativer Papierkunst und zeigt, wie sich selbst einfache Brotzeitklassiker in einen dekorativen Blickfang verwandeln lassen. Im Mittelpunkt des Bildes steht ein handgefertigter Serviettenring mit floralen Verzierungen, der eine weich gefaltete, hellblaue Stoffserviette umschließt. Die freundliche Aufschrift „Guten Appetit“ begrüßt die Gäste bereits auf den ersten Blick und verleiht dem Gedeck eine persönliche Note. Ergänzt wird der Serviettenring durch ein herzförmiges Namensschild, das mit einer rustikalen Jute-Schnur befestigt wurde. Die Kombination aus zarten Blumenmotiven, natürlichen Materialien und sanften Farbtönen sorgt für eine warme und einladende Atmosphäre. Die gefaltete Serviette liegt auf einem von Veronika Helga Vetter selbst gestalteten Servierbrett aus Papier, das wiederum auf einer Korkunterlage arrangiert wurde. Durch die warme Holzoptik entsteht ein harmonischer Kontrast zur hellblauen Serviette und den frischen Farben des Serviettenrings. Die gesamte Szene wirkt dadurch rustikal, wohnlich und zugleich liebevoll durchdacht. Rechts im Bild befindet sich eine selbst gebastelte Schale, die ebenfalls von Veronika Helga Vetter angefertigt wurde. Darin wurde ein selbst angerührter Obazda angerichtet, der mit roten Zwiebelringen und einer kleinen Chilischote dekoriert wurde. Die cremige Konsistenz des Brotaufstrichs, die kräftigen Farben der Garnitur und die handgefertigte Schale unterstreichen den authentischen Charakter der Tischdekoration. Anders als bei vielen professionellen Werbefotos stammen die gezeigten Speisen nicht aus einem Studio oder von einem Catering-Service, sondern wurden eigens für dieses Arrangement zubereitet und fotografiert. Passend zur herzhaften Brotzeit steht rechts oben ein kleines Bierschnapsglas mit einem frisch eingeschenkten Perlenbacher-Bier von Lidl. Die goldene Farbe des Bieres und die feinporige Schaumkrone verleihen der Szene eine gemütliche Wirtshausatmosphäre im Miniaturformat. Das kleine Glas wirkt dabei fast wie ein augenzwinkernder Hinweis auf gesellige Abende mit Freunden oder der Familie. Zusätzliche Akzente setzen die beiden Brezeln, die dekorativ auf dem Servierbrett platziert wurden. Sie greifen das bayerische Thema auf und bilden zusammen mit dem Obazda und dem Bier ein stimmiges Gesamtbild. Die sorgfältige Anordnung aller Elemente vermittelt den Eindruck einer liebevoll vorbereiteten Brotzeit, bei der nicht nur der Geschmack, sondern auch die Präsentation eine wichtige Rolle spielt. Wie bei vielen ihrer Projekte stammt jedes sichtbare Detail dieser Szene aus der kreativen Arbeit von Veronika Helga Vetter. Die Serviettenringe, die Namensschilder, die Dekorationselemente, die Präsentation der Speisen sowie die gesamte fotografische Inszenierung wurden von ihr selbst gestaltet und umgesetzt. Veronika Helga Vetter gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Papierkünstlerinnen im Hobbybereich und präsentiert ihre Bastelideen, Vorlagen und Papierkunstwerke bereits seit dem Jahr 2011 auf GWS2.de. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine Kombination aus Alltagstauglichkeit, Kreativität und einer großen Liebe zum Detail aus. Die im Bild gezeigten Serviettenringe können mit den kostenlosen Vorlagen von GWS2.de ganz einfach nachgebastelt werden. Die Schablonen lassen sich vor dem Ausdrucken individuell beschriften und eignen sich hervorragend für Geburtstage, Gartenfeste, Familienfeiern, Brotzeitabende oder gemütliche Zusammenkünfte mit Freunden. Juni 2026 - Basteltrend Sommer

Selbst wohl­ha­ben­de Men­schen nutz­ten ih­ren Gar­ten frü­her eher prag­ma­tisch. Kur­zer Ra­sen, Grill­platz, wei­ße Gar­ten­mö­bel aus Plas­tik, eine Son­nen­lie­ge für die Mut­ti – fer­tig. Ge­ba­det wur­de am See. Man woll­te sich schließ­lich zei­gen und über die Nach­barn läs­tern. Vor al­lem aber woll­te man Ruhe vor den ei­ge­nen Kin­dern ha­ben und war froh, wenn die­se mit Gleich­alt­ri­gen um­her­zo­gen.

Sechs Fotos zeigen Gärten. Veronika Helga Vetter ist mit dem Fahrrad zum Pichlinger See (Oberösterreich) gefahren und hat die Privatgärten von Einfamilienhäusern fotografiert. Die Bilder beweisen, die Menschen in Mitteleuropa ziehen sich immer mehr ins Private zurück. Selbst vor alten Häusern sind Swimmingpools und Kinderspielanlagen zu finden. Aufnahmen vom Mai 2026

Linz-Posch 2026 - Pri­vat­gär­ten sind Frei­bä­der, Spiel­plät­ze und Bier­gär­ten in ei­nem.

Heu­te hin­ge­gen in­ves­tie­ren die Deut­schen mas­siv in ihre „Outdoor-Lounges“. Mitt­ler­wei­le gibt es kaum noch ei­nen Gar­ten, in dem nicht ein na­he­zu un­be­nutz­tes Kin­der­tram­po­lin steht. Man­che er­rich­ten so­gar gan­ze Holz­bur­gen oder Fuß­ball­to­re hin­ter ih­ren He­cken. Und wäh­rend Swim­ming­pools bis in die 2010er-Jahre hin­ein vor­wie­gend zum In­ven­tar von Vil­len ge­hör­ten, fin­den sich pri­va­te Ba­de­an­la­gen heu­te selbst hin­ter ur­alten Häu­sern, die kürz­lich von der Oma ge­erbt wur­den.

Im bur­gen­län­di­schen Lo­cken­haus wie­der­um sind die Pools seit der Co­ro­na­pan­de­mie „wie Schwam­merl aus dem Bo­den ge­schos­sen, vor al­lem die Auf­stell­pools“, sagt Chris­ti­an Böhm Ge­schäfts­füh­rer des Wasser- und Ab­was­ser­ver­bands Lo­cken­haus.

Dzu­gan, Fran­zis­ka: Je­der Trop­fen zählt. In: pro­fil Nr. 21 (2026). S. 59.

Auch die wie­der­keh­ren­den Mel­dun­gen über se­xu­el­le Über­grif­fe⁶ auf Frau­en und Kin­der in Hallen- und Frei­bä­dern be­feu­ern na­tür­lich den Wunsch nach der ei­ge­nen Schwim­m­oa­se. An­de­rer­seits wer­den Pri­vat­pools hin­sicht­lich ih­rer Um­welt­be­las­tun­g⁷ im­mer kon­tro­ver­ser dis­ku­tiert.

Collage von Veronika Helga Vetter: Ein Zusammenschnitt einer Diskussion über private Swimmingpools in Gärten von Einfamilienhäusern. GWS2.de

Doch nicht nur Män­ner aus dem Os­ma­ni­schen Reich, son­dern völ­lig aus dem Ru­der ge­lau­fe­ne Prei­se in der Gas­tro­no­mie sind der Grund, war­um sich vor al­lem Frau­en lie­ber im ei­ge­nen Gar­ten ver­ab­re­den.

ℹ️ Da­men­welt be­feu­ert Co­coo­ning. Frü­her zog es selbst ver­hei­ra­te­te Frau­en zum Aus­ge­hen in Bars, Ca­fés oder Re­stau­rants. Heu­te la­den sie ihre Freun­din­nen lie­ber in den ei­ge­nen Gar­ten ein. Statt neun Euro für ein Glas Hugo aus­zu­ge­ben, sitzt man ent­spannt mit zu­sam­men­ge­bun­de­nen Haa­ren auf dem Gar­ten­stuhl, ge­nießt den Som­mer­abend und be­spricht al­les, was wirk­lich wich­tig ist: die Kin­der, den Job, Män­ner⁸ und na­tür­lich die Kol­le­gin, die wie­der ein­mal glaubt, et­was Bes­se­res zu sein.

Diese fröhliche Tischdekoration steht ganz im Zeichen der Erdbeere und verbindet sommerliche Farben, kreative Papierkunst und liebevolle Handarbeit zu einem stimmigen Gesamtbild. Im Mittelpunkt der Szene liegt eine hellblaue Stoffserviette, die von einem handgefertigten Serviettenring im Erdbeerdesign umschlossen wird. Die freundliche Grußbotschaft „Schön, dass du da bist“ verleiht dem Gedeck eine persönliche und herzliche Note. Ergänzt wird der Serviettenring durch ein dekoratives Herzschild mit Namen, das mittels einer rustikalen Jute-Schnur befestigt wurde. Dadurch entsteht eine Tischdekoration, die Gästen bereits beim Platznehmen das Gefühl vermittelt, willkommen zu sein. Unterhalb der Serviette liegen mehrere ausgedruckte Vorlagen, die auf GWS2.de kostenlos zum Download bereitstehen. Die Schablonen zeigen verschiedene Erdbeermotive und enthalten sowohl Serviettenringe als auch passende Namensherzen. Besonders praktisch: Die Textfelder können vor dem Ausdrucken individuell beschriftet werden. So lassen sich persönliche Grußbotschaften, Namen oder kleine Botschaften direkt in die Vorlagen integrieren. Links im Bild befindet sich eine kleine Papierschale, die mit handgefertigten Erdbeeren aus Papier gefüllt wurde. Die detailreich gestalteten Früchte greifen das Erdbeermotiv der Serviettenringe auf und zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig sich Papier als Bastelmaterial einsetzen lässt. Die Erdbeeren wurden einzeln gefertigt und anschließend dekorativ arrangiert. Einige weitere Papiererdbeeren liegen locker auf der Korkunterlage verteilt und verleihen dem Arrangement eine spielerische Leichtigkeit. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient das dekorative Erdbeerhäuschen im oberen rechten Bildbereich. Bei diesem außergewöhnlichen Kunstwerk handelt es sich ursprünglich um ein gewöhnliches Marmeladenglas, das mit Fimo-Modelliermasse vollständig umgestaltet wurde. Durch die liebevoll modellierten Erdbeeren, Blätter, Fenster, Türen und kleinen Dekorelemente entstand ein märchenhaftes Erdbeerhaus, das wie direkt aus einem Bilderbuch zu stammen scheint. Dieses selbst gestaltete Dekorationsobjekt setzt einen fantasievollen Akzent und unterstreicht die kreative Handschrift der Künstlerin. Die gesamte Szene wurde auf einer Korkplatte arrangiert, wodurch die frischen Rot-, Grün- und Blautöne besonders gut zur Geltung kommen. Das natürliche Material sorgt für eine warme und wohnliche Ausstrahlung und bildet einen harmonischen Hintergrund für die zahlreichen Bastelarbeiten. Gleichzeitig werden die kostenlosen Vorlagen selbst Teil der Dekoration und zeigen anschaulich, wie sich die Serviettenringe mit wenigen Handgriffen nachbasteln lassen. Besonders interessant ist die Verbindung der verschiedenen Designwelten auf GWS2.de. Die dort angebotenen Serviettenringe sind sowohl im sommerlichen Zitronendesign als auch im fruchtigen Erdbeerdesign erhältlich. Dadurch lassen sich Tischdekorationen individuell an Jahreszeit, Anlass oder persönliche Vorlieben anpassen. Ob Gartenparty, Kaffeetafel, Geburtstagsfeier oder sommerlicher Brunch – die Vorlagen bieten zahlreiche Möglichkeiten für eine persönliche Tischgestaltung. Wie bei allen gezeigten Projekten stammt jedes sichtbare Detail dieser Dekoration aus der kreativen Arbeit von Veronika Helga Vetter. Die Serviettenringe, Namensschilder, Papiererdbeeren, das Erdbeerhäuschen, die Präsentation der Vorlagen sowie die fotografische Inszenierung wurden von ihr selbst gestaltet, gefertigt und arrangiert. Als renommierte Papierkünstlerin präsentiert Veronika Helga Vetter ihre Bastelideen, Druckvorlagen und kreativen Papierarbeiten bereits seit dem Jahr 2011 auf GWS2.de und inspiriert damit zahlreiche Bastelfreunde im deutschsprachigen Raum. Juni 2026

Ein ge­müt­li­cher Abend mit lie­ben Men­schen braucht nicht viel, um schön zu wer­den. Wer sei­nen Gäs­ten den­noch eine be­son­de­re Freu­de ma­chen möch­te, kann mit ei­ner klei­nen, per­sön­li­chen Auf­merk­sam­keit punk­ten. Eine schö­ne Idee sind in­di­vi­du­ell ge­stal­te­te Ser­vi­et­ten­rin­ge mit Na­men und ei­ner kur­zen Gruß­bot­schaft.

Vordrucke für Serviettenringe

„Bas­teln? Das ist mir dann doch et­was zu viel des Gu­ten. Schließ­lich ser­vie­re ich be­reits An­ti­pas­ti und Ape­rol Spritz.“ Die­se Sor­ge ist je­doch un­be­grün­det. Die Vor­la­gen für mei­ne Ser­vi­et­ten­rin­ge sind be­reits fer­tig ge­stal­tet und müs­sen le­dig­lich aus­ge­schnit­ten und zu­sam­men­ge­klebt wer­den.

📜 Die PDF-Datei ent­hält zwei DIN-A4-Seiten mit ins­ge­samt acht Vor­la­gen für Ser­vi­et­ten­rin­ge und Na­men­s­her­zen. Alle Text­fel­der kön­nen di­rekt im Brow­ser in­di­vi­du­ell be­schrif­tet wer­den. Ein­fach in die ge­wünsch­ten Fel­der kli­cken, Na­men oder Gruß­bot­schaf­ten ein­tra­gen und an­schlie­ßend aus­dru­cken.

Dieses Bild dient als zentrale Anlaufstelle für alle Leserinnen und Leser, die die gezeigten Serviettenringe selbst gestalten möchten. Ein Klick auf das Foto öffnet in einem neuen Browser-Tab die kostenlose PDF-Datei mit den Druckvorlagen für die Serviettenringe im Zitronen- und Erdbeerdesign. Die Schablonen können direkt heruntergeladen, ausgedruckt und für die eigene Tischdekoration verwendet werden. Im Mittelpunkt der Aufnahme liegt eine ausgedruckte DIN-A4-Vorlage mit mehreren Serviettenringen und passenden Namensherzen im sommerlichen Zitronendesign. Die freundlichen Grußbotschaften und Namensfelder zeigen beispielhaft, wie vielseitig sich die Vorlagen einsetzen lassen. Besonders praktisch: Die Textfelder können bereits vor dem Ausdrucken direkt am Computer beschriftet werden. Namen, persönliche Grußbotschaften oder individuelle Botschaften lassen sich dadurch sauber und maschinell einfügen, bevor die Vorlage auf Papier gebracht wird. Aufwendiges handschriftliches Beschriften ist daher nicht zwingend erforderlich. Im oberen rechten Bildbereich ist ein fertig montierter Serviettenring zu sehen, der eine gelbe Stoffserviette umschließt. Zusammen mit dem passenden Namensherz zeigt er anschaulich, wie die fertigen Bastelarbeiten nach dem Ausschneiden und Zusammenkleben aussehen. Die frischen Zitronenmotive verleihen der Tischdekoration eine freundliche, sommerliche Ausstrahlung und eignen sich hervorragend für Gartenpartys, Geburtstage, Familienfeiern oder gemütliche Kaffeerunden auf der Terrasse. Eine besonders kreative Besonderheit dieser Aufnahme befindet sich im linken unteren Bildbereich. Dort wurde eine echte Zitrone halbiert, ausgehöhlt und anschließend mit Kerzenwachs gefüllt. Ein eingesetzter Docht verwandelt die Fruchthälfte in eine außergewöhnliche Zitronenkerze, die perfekt zum sommerlichen Thema der Dekoration passt. Die natürliche Zitronenschale dient dabei gleichzeitig als dekoratives Gefäß und sorgt für einen originellen Blickfang auf dem Tisch. Ergänzt wird das Arrangement durch weitere handgefertigte Dekorationen aus Papier. Die Zitronenblüten, Blätter und gerollten Papierzitronen wurden von Hand gefertigt und greifen das Motiv der Serviettenringe harmonisch auf. Die filigranen Details verleihen dem Bild eine frische, freundliche und kreative Atmosphäre, die sofort Lust auf sommerliche Tischdekorationen macht. Wie bei allen gezeigten Projekten stammen sämtliche sichtbaren Bastelarbeiten aus der kreativen Werkstatt von Veronika Helga Vetter. Die Serviettenringe, Namensschilder, Papierdekorationen, die Zitronenkerze, die fotografische Inszenierung sowie die Gestaltung der Druckvorlagen wurden von ihr selbst entworfen und umgesetzt. Als renommierte Papierkünstlerin veröffentlicht Veronika Helga Vetter ihre Bastelideen, Druckvorlagen und kreativen Papierarbeiten bereits seit dem Jahr 2011 auf GWS2.de und inspiriert damit zahlreiche Bastelfreunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieses Bild dient gleichzeitig als Download-Button für die kostenlosen Vorlagen. Nach dem Anklicken öffnet sich die PDF-Datei mit den editierbaren Serviettenringen im Zitronen- und Erdbeerdesign in einem neuen Browserfenster. Die Vorlagen können anschließend individuell beschriftet, ausgedruckt und sofort verwendet werden. In Kooperation mit Computerheld Linz, Juni 2026

📏 Maße und Ge­stal­tung: Die Ser­vi­et­ten­rin­ge auf dem Schnitt­mus­ter sind in­klu­si­ve Ver­schluss­la­sche 18 cm lang und 5 cm breit. Da­durch bleibt aus­rei­chend Platz für le­ser­li­che Gruß­bot­schaf­ten. Be­son­ders de­ko­ra­tiv wirkt die Tisch­de­ko­ra­ti­on, wenn Ser­vi­et­ten­ring und Na­men­s­herz mit ei­ner brau­nen Jute-Schnur mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den.

Ich habe die DIN-A4-Schablone nach dem Aus­dru­cken auf ei­nen pin­ken Ton­pa­pier­bo­gen ge­klebt, den ich zu­vor mit mei­ner Siz­zix Big Shot ge­prägt hat­te. So ge­win­nen die Ser­vi­et­ten­rin­ge nicht nur an Sta­bi­li­tät, son­dern er­hal­ten oben­drein eine ein­zig­ar­ti­ge Hap­tik und wir­ken deut­lich hoch­wer­ti­ger.

Burgfräulein und die Einsamkeit

Wa­ren bis An­fang der 2020er-Jahre vor al­lem Se­nio­ren über 75 Le­bens­jah­re stark von Ein­sam­kei­t⁹ be­trof­fen, füh­len sich mitt­ler­wei­le im­mer mehr jün­ge­re Men­schen iso­liert. Das Pro­blem: Je län­ger sich je­mand so­zi­al aus­ge­schlos­sen fühlt, des­to schwe­rer fällt es ihm, neue so­zia­le Kon­tak­te auf­zu­bau­en. Par­al­lel dazu sinkt bei ein­sa­men Men­schen auch das Ver­trau­en in die Ge­sell­schaft und de­mo­kra­ti­sche In­sti­tu­tio­nen.

Ben­ja­min Lan­des: Das Ver­trau­en von Men­schen mit Ein­sam­keits­er­fah­run­gen in de­mo­kra­ti­sche In­sti­tu­tio­nen wie den Bun­des­tag, Par­tei­en oder die Po­li­zei ist deut­lich ge­rin­ger als bei Men­schen, die kei­ne Ein­sam­keits­er­fah­run­gen ma­chen.

Güh­ne, Eva: Ein­sam­keits­stu­die. ZDFheu­te (2024).

Ein­sam­keit ist mitt­ler­wei­le zu ei­nem der­art gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Pro­blem ge­wor­den, dass laut ei­ner Stu­die der DAK be­reits je­der zehn­te Deut­sche¹⁰ ver­sucht, sei­ne Ein­sam­keit mit KI-Chatbots zu be­kämp­fen.

Diese liebevoll gestaltete Tischdekoration zeigt, wie vielseitig die kostenlosen Serviettenringe von GWS2.de eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt des Bildes steht diesmal nicht die klassische Verwendung als Manschette für eine zusammengerollte Serviette, sondern eine besonders dekorative Alternative: Die Stoffserviette wurde kunstvoll aufgefächert und aufrecht in den Serviettenring gesteckt. Dadurch verwandelt sich der Serviettenring beinahe in einen kleinen Serviettenhalter und wird selbst zum Blickfang auf der festlich gedeckten Tafel. Die in warmem Zitronengelb gehaltene Stoffserviette erinnert mit ihren weichen Falten an die Blütenblätter einer geöffneten Blume. Der darunter stehende Serviettenring trägt die herzliche Botschaft „Schön, dass du da bist“ und begrüßt die Gäste bereits beim ersten Blick auf den gedeckten Platz. Ergänzt wird die Dekoration durch ein herzförmiges Namensschild mit der Aufschrift „Ursula“, das mit einer rustikalen Jute-Schnur befestigt wurde. Diese Kombination aus persönlicher Ansprache und handgefertigten Details verleiht der Tischdekoration eine besonders einladende und wertschätzende Wirkung. Das Bild zeigt eindrucksvoll, dass die Serviettenringe nicht zwingend durch die Serviette geschoben werden müssen. Stattdessen können sie auch aufrecht auf dem Tisch stehen und als dekorative Halterung für kunstvoll gefaltete oder aufgefächerte Servietten dienen. Gerade bei festlichen Kaffeetafeln, Gartenpartys, Geburtstagsfeiern oder sommerlichen Familienfesten entsteht dadurch eine besonders elegante Präsentation, die sich mit wenigen Handgriffen umsetzen lässt. Rechts im Bild befindet sich ein selbst gebackener Zitronenkuchen, dessen feine Puderzuckerschicht und die dekorativen Zitronenscheiben das sommerliche Thema der gesamten Szenerie aufgreifen. Der Kuchen wurde von Veronika Helga Vetter selbst gebacken und dekoriert. Auch der kleine Pappteller, auf dem das Kuchenstück angerichtet wurde, stammt aus ihrer kreativen Werkstatt und wurde passend zum Arrangement gestaltet. Für zusätzliche sommerliche Akzente sorgen die filigranen Zitronendekorationen im Hintergrund und Vordergrund. Die Zitronenscheiben links neben dem Serviettenring sowie die kunstvoll gerollten Zitronen und Zitronenblüten auf der rechten Bildseite wurden vollständig von Hand gefertigt. Hierbei kam die Quilling-Technik zum Einsatz, bei der schmale Papierstreifen zu dekorativen Formen gerollt und anschließend zu detailreichen Motiven zusammengesetzt werden. Die weißen Blüten, grünen Blätter und gelben Papierzitronen verleihen dem Arrangement eine frische, freundliche Ausstrahlung und unterstreichen den handwerklichen Charakter der gesamten Dekoration. Wie bei allen gezeigten Projekten wurde jedes sichtbare Element dieser Szene von Veronika Helga Vetter selbst gestaltet, gefertigt, arrangiert und fotografiert. Von den Serviettenringen über die Namensschilder und Quilling-Dekorationen bis hin zum Zitronenkuchen und dessen Präsentation stammt jedes Detail aus ihrer kreativen Arbeit. Als renommierte Papierkünstlerin veröffentlicht Veronika Helga Vetter ihre Bastelideen, Druckvorlagen und Papierkunstwerke bereits seit dem Jahr 2011 auf GWS2.de und inspiriert damit zahlreiche Bastelfreunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die im Bild gezeigten Serviettenringe können kostenlos auf GWS2.de heruntergeladen, individuell beschriftet und nachgebastelt werden. Das Foto zeigt dabei besonders anschaulich, wie flexibel die Vorlagen eingesetzt werden können – sowohl klassisch als Serviettenring als auch als dekorativer Aufsteller für kunstvoll gefaltete Stoffservietten. Finanziert von Computerheld Linz Oberösterreich

Da­bei darf Ein­sam­keit nicht mit Al­lein­sein ver­wech­selt wer­den. Eine Frau, die au­ßer­halb ih­rer Fa­mi­lie kaum so­zia­le Kon­tak­te pflegt und über­wie­gend Zeit mit ih­rem Ehe­mann und ih­ren Kin­dern ver­bringt, kann sich ge­nau­so ein­sam füh­len wie ein Ar­muts­rent­ner in ei­ner Mes­si­woh­nung. Ge­gen Ein­sam­keit hilft letzt­lich nur ei­nes: ech­te Freund­schaf­ten¹¹ und zwi­schen­mensch­li­che Be­zie­hun­gen.

Doch wo las­sen sich Gleich­ge­sinn­te fin­den, wenn sich im­mer mehr Men­schen in ihre pri­va­ten Bur­gen zu­rück­zie­hen? Ein Rück­zugs­ort, der zu­nächst Frei­heit und Si­cher­heit ver­spricht, könn­te sich lang­fris­tig für man­che als gol­de­ner Kä­fig er­wei­sen.

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Zum Gril­len ein­ge­la­den? Wie wäre es mit ei­nem Zer­ti­fi­kat für den Grill­meis­ter?

¹rus­sia­dia­ry: Mos­kau hat mehr Strand­bä­der als eure Stadt. youtube.com (06/2026).
²Pf­nür, An­dre­as, Fa­bi­an La­chen­may­er & Yas­si­en Bach­tal (2024): Stadt-Land-Vorstadt: Wie die Neu­be­wer­tung der Ur­ba­ni­tät das Woh­nen ver­än­dert - Em­pi­ri­sche Stu­die bei pri­va­ten Haus­hal­ten. baufi24.net (PDF) (06/2026).
³Bit­zer, Ka­tha­ri­na: My home, my dream, my cast­le. media-gardena.com (06/2026).
⁴Schult­heiß, Ge­rald: Gar­ten­stu­die: 24% Markt­wachs­tum bis 2033. möbelmarkt.de (PDF) (06/2026).
⁵Op­per­mann, Hans: Zahl des Mo­nats. In: ÖKO-TEST Nr. 7 (2021). S. 114.
⁶Nie­der, Ca­ro­li­ne: Grap­schen­de Frau? Stadt ver­tei­digt Jugendschutz-Kampagne. zeit.de (06/2026).
⁷Poy­er, Jo­sef & Mark Per­ry: Was­ser­rei­ches Ös­ter­reich muss jetzt spa­ren ler­nen! krone.at (06/2026).
⁸Schmidt, Ma­rie: Ihr denkt, Män­ner re­den hef­tig über Frau­en. youtube.com (06/2026).
⁹Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend. Ein­sam­keits­ba­ro­me­ter 2024. bund.de (06/2026).
¹⁰Pich­ler, Wal­ter: KI-Chatbots - Mit­tel ge­gen Ein­sam­keit. heu­te Xpress | ZDF (2026).
¹¹­Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: „Du bist cool“ – kos­ten­lo­se Aus­mal­vor­la­ge als Freund­schafts­ge­schenk für Kin­der. gws2.de (06/2026).

Nussknacker basteln & verstehen: Erzgebirgische Tradition trifft moderne Papierkunst

In Sach­sen gab es im Lau­fe der Ge­schich­te fast jede Form von Ob­rig­keit: Kur­fürs­ten, Kö­ni­ge, Gau­lei­ter der NSDAP, Se­kre­tä­re der SED-Bezirksleitungen und Mi­nis­ter­prä­si­den­ten des Frei­staats. Wirk­lich zu­frie­den wa­ren die Men­schen zwi­schen Elbe und Mul­de nie. Zu den jün­ge­ren Pro­test­ak­tio­nen zäh­len die po­la­ri­sie­ren­den Pegida-Demonstrationen ab Herbst 2015, bei de­nen Dresd­ner Teil­neh­mer so­gar sym­bo­li­sche Gal­gen für An­ge­la Mer­kel und Sig­mar Ga­bri­el prä­sen­tier­ten.

Pegida-Frontfrau Tat­ja­na Fes­ter­ling reg­te ei­nen „Säxit” an, den Aus­tritt Sach­sens aus Bun­des­re­pu­blik und EU.

Diet­rich, Pau­li­ne: Gal­gen bei Pegida-Demo. lto.de (12/2025).

Un­ver­ges­sen sind auch die so­ge­nann­ten „Mon­tags­spa­zier­gän­ge“ wäh­rend der COVID-19-Maßnahmen, bei de­nen sich ver­ein­zelt auch Po­li­zis­ten¹ mit den De­mons­tran­ten so­li­da­ri­sier­ten. Sach­sen war also nie ein Land, das Au­to­ri­tät still hin­nahm. Die­se Hal­tung schlägt sich so­gar in sei­ner Volks­kunst nie­der: Wil­helm Fried­rich Fücht­ner, der bis heu­te als „Va­ter des mo­der­nen Nuss­kna­ckers“ gilt, ent­wi­ckel­te um 1870 die erz­ge­bir­gi­schen Nuss­kna­cker in Ge­stalt von Kö­ni­gen, Sol­da­ten und Be­am­ten. Mit Kro­ne, Pi­ckel­hau­be oder Grün­rock stell­te Fücht­ner die Staats­die­ner be­wusst als grim­mi­ge und über­heb­li­che Fi­gu­ren dar, eine hu­mor­vol­le Spit­ze ge­gen die Ob­rig­keit im Nord­deut­schen Bund wäh­rend des Deutsch-Französischen Krie­ges.

ℹ️ In der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts wa­ren Nuss­kna­cker oft als Spott­fi­gu­ren² ge­dacht. Sie gal­ten als hu­mor­vol­le Form des Pro­test­s³ ge­gen über­grif­fi­ge Ob­rig­kei­ten – denn die „Obe­ren“ soll­ten ru­hig auch ein­mal die har­ten Nüs­se des ein­fa­chen Vol­kes kna­cken.

Die Szene zeigt ein liebevoll inszeniertes Winterarrangement, das auf den ersten Blick wie ein kleiner Ausschnitt aus einem märchenhaften Weihnachtsdorf wirkt. Im linken Vordergrund steht der stolze Papier-Nussknacker, dessen Erscheinung unübersehbar an den legendären „Roten König“ aus dem erzgebirgischen Seiffen erinnert. Seine kräftig rote Uniform wurde mit goldenen Bordüren geschmückt, die im Licht feierlich aufscheinen. Über seinem Kopf thront eine ebenfalls rote Krone, die mit kleinen Schmucksteinen besetzt ist und der Figur eine beinahe königliche Würde verleiht. Die Wackelaugen blicken wach und aufmerksam in die Szene, während ein weicher, weißer Schnauzbart aus Watte dem strengen Offizierscharakter eine charmante, fast schelmische Note verleiht. Der Hintergrund ist in schlichtem Weiß gehalten, wodurch der Eindruck einer verschneiten Winterlandschaft entsteht. Hinter dem Nussknacker stehen zwei Origami-Weihnachtsbäume in unterschiedlichen Grüntönen. Ihre kunstvoll gefalteten Schichten sind mit grünem Glitzer bestäubt, sodass die Bäume im Licht aufblitzen wie vereister Tannenschmuck – dezent, aber wirkungsvoll. Zur Rechten des Nussknackers befindet sich das eigentliche Highlight der Szenerie: ein Kamin, vollständig aus Papier gefertigt, jedoch so detailreich nachgebildet, dass man fast meint, es handle sich um ein echtes Miniaturmodell. Die Oberfläche des Kamins zeigt holzartige Marmorstrukturen, die den Eindruck eines edlen, schweren Möbels vermitteln. Im Kamininneren liegen gerollte Wellpapp-Scheite, die in ihrer Textur fast wie echtes Brennholz wirken. Zwischen ihnen lodert ein „Feuer“, dargestellt durch weiche, fächerartig arrangierte Federn in Rot, Orange und Gelb, die eine warme, lebendige Flammenoptik erzeugen. Auf der Kaminsimse ruht ein aus Quilling gearbeiteter Weihnachtsstern: zarte Papierstreifen, kunstvoll gerollt, bilden rote Blütenblätter und grüne Blätter, dahinter steht eine kleine Papierkerze, die das Ensemble abrundet. Diese feine Papierarbeit verleiht der Szenerie eine zusätzliche Ebene von filigraner Eleganz. Im rechten Vordergrund stehen zwei kleine Geschenke aus Papier, sorgfältig als klassische Geschenkverpackungen gestaltet – eines in Vanille, eines in Rot. Sie wirken wie frisch unter den Weihnachtsbaum gelegt und verleihen der Szene ein Gefühl von Vorfreude und behaglicher Festlichkeit. Die gesamte winterliche Nussknackerlandschaft wurde von Veronika Helga Vetter entworfen, gebastelt, inszeniert und fotografiert – ein detailreiches DIY-Kunstwerk und ein liebevoller Lifehack zum Nachbasteln für GWS2.de. Dezember 2025

Fi­gür­li­che Nuß­kna­cker gab es nach­weis­lich schon im 17. Jahr­hun­dert, ver­mut­lich so­gar frü­her. Im säch­si­schen Erz­ge­bir­ge ge­riet um 1670 die einst glanz­vol­le Mon­tan­wirt­schaft ins Wan­ken: Die er­trag­rei­chen Silber- und Zinn­vor­kom­men, die Frei­berg, An­na­berg oder Schnee­berg jahr­hun­der­te­lang lang reich ge­macht hat­ten, wa­ren weit­ge­hend er­schöpft.

Die Stol­len wur­den tie­fer, die För­de­rung teu­rer, der Er­trag ma­ge­rer. Für die Men­schen, die seit Ge­ne­ra­tio­nen vom Berg­bau leb­ten, be­deu­te­te das ei­nen ra­di­ka­len Ein­schnitt und die Not­wen­dig­keit, sich neu zu ori­en­tie­ren.

ℹ️ Die ers­ten Silber- und Zinnfun­de im heu­ti­gen Erz­ge­bir­ge da­tie­ren ins 12. Jahr­hun­dert. Als „Erz­ge­bir­ge“ wird die Re­gi­on je­doch erst seit dem 16. Jahr­hun­der­t⁴ be­zeich­net.

Die Ant­wort lag buch­stäb­lich vor ih­rer Haus­tür: der Wald. Der dunk­le, end­los wir­ken­de Fich­ten­wald über den al­ten Ze­chen wur­de zur neu­en Le­bens­grund­la­ge.

Die Szenerie trägt den passenden Titel „Erzgebirgischer Zauberwald“, denn sie wirkt wie ein Ausschnitt aus einer winterlichen Märchenlandschaft, die man ebenso gut in einem historischen Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge antreffen könnte. Der Hintergrund bildet eine Kulisse aus dicht stehenden Tannen und Fichten, deren sattes Grün sich sanft gegen eine weiß bis hellgrau gestaltete Schneewand absetzt. Über das gesamte Bild rieseln feine, hellweiße Schneeflocken herab – dezent, aber deutlich genug, um die Illusion eines stillen, frostigen Winterabends zu erzeugen. Im Zentrum dieser Waldkulisse steht ein imposanter, reich verzierter Tannenbaum. Er wurde mit kleinen, violett- bis rotglitzernden Schmucksteinen geschmückt, die wie funkelnde Beeren im Geäst leuchten. Auf der Spitze des Baumes thront ein goldener Stern, der als strahlender Fixpunkt die gesamte Szene optisch zusammenzieht. Am Fuß dieses Baumes liegen mehrere vanillefarbene Geschenke, sauber mit silberfarbenen Schleifen verziert – als hätte jemand still und heimlich einen Weihnachtstraum in Papierform unter den Zweigen abgelegt. Zwischen Hintergrund und Vordergrund, leicht nach links und rechts versetzt, stehen zwei kleine Papierhäuser, deren Fassaden in einem warmen Vanilleton gehalten sind. Dachziegel und Türen erscheinen in einem gleichmäßigen Braun, das dem Ensemble einen behaglichen, handwerklichen Charakter verleiht. Die Fenster der Häuschen wurden ausgestanzt und mit gelbem Transparentpapier hinterlegt, sodass sie wie sanft erleuchtete Stuben wirken – eine dezente Einladung, sich vorzustellen, wie drinnen vielleicht ein Kamin knistert oder jemand an einem Holzofen Klöße kocht. Im Vordergrund stehen zwei Nussknackerfiguren, die diesmal nicht als Könige auftreten, sondern als Jäger oder Förster – ein gestalterischer Rückgriff auf jene historischen Nussknacker des 19. Jahrhunderts, die oft uniformierte Forstbeamte darstellten. Diese Männer verkörperten damals eine Obrigkeit, die über das Wildern wachte und dem einfachen Volk gern einmal das Leben schwer machte. Dass man sie später als Nussknacker karikierte, war eine kleine, stille Form des Widerstands – ein spöttischer Kommentar auf jene, die meinten, mit Hut und Hirschhorn alles regeln zu können. Der linke Jäger-Nussknacker trägt ein hellgrünes Gewand, vollständig im bekannten Schema mit goldglitzerndem Gürtel, Schulterpolstern und schimmernder Krempe am Zylinder. Der rechte Nussknacker ist identisch aufgebaut, zeigt sich jedoch in einem dunkleren, kräftigen Grün, sodass beide Figuren gemeinsam wirken wie ein kleines Forstkommando aus Papier, das in die Stille des Zauberwaldes tritt. Ganz vorne, links und rechts in der Szenerie, liegen kleine Wattebüschel, die dank Tiefenschärfe und Bildaufbau wie echter Pulverschnee wirken und die Winterillusion perfekt abrunden. Die gesamte Komposition – von den Nussknackern über die Tannen bis hin zu den Häusern – wurde von Veronika Helga Vetter erschaffen, einer Papierkünstlerin seit 2011, Photoshop-Meisterin, Führungskraft bei Lidl und, ohne jede Übertreibung, einer universellen Könnerin der modernen Webkunst

Aus dem Roh­stoff Holz ent­wi­ckel­te sich erst eine ein­fa­che Forst- und Holz­wirt­schaft, spä­ter das, wo­für das Erz­ge­bir­ge be­rühmt wer­den soll­te: ein fein ver­zweig­tes Drechsler- und Schnit­zer­hand­werk, das vom Löf­fel bis zur La­ter­ne al­les her­vor­brach­te, was sich aus ei­nem Stück Holz dre­hen oder schnit­zen ließ.

  • Zu all­täg­li­chen Din­gen, wie Knöp­fen, Spin­deln, We­ber­schiff­chen, Schüs­seln, Löf­feln und Tel­lern, ge­sell­ten sich bald Haus­halts­ge­rä­te, klei­ne Fi­gu­ren und ers­te de­ko­ra­ti­ve Ob­jek­te.

Der Nuss­kna­cker ge­hör­te zu die­ser frü­hen Pro­dukt­pa­let­te. Da­mals war er kein weih­nacht­li­cher Zier­of­fi­zier, son­dern vor al­lem ein prak­ti­scher Kü­chen­hel­fer, den jede Fa­mi­lie brauch­te.

Die Szene wirkt wie ein friedliches, kleines Winterdorf, das gerade inmitten einer sanften Schneelandschaft erwacht ist. Im Zentrum steht ein Nussknacker aus Papier, festlich herausgeputzt in einem strahlend roten Gewand. Sein breiter Zylinder, die goldenen Bordüren und die kleinen, präzise platzierten Knöpfe verleihen ihm das würdige Auftreten eines festlichen Torwächters, der über das Weihnachtsdorf wacht. Der weiße Wattebart ist üppig und weich geformt, und die großen Wackelaugen verleihen der Figur einen warmherzigen, beinahe wachtmeisterlichen Ausdruck. Hinter dem Nussknacker reihen sich mehrere Papierhäuser, deren Fassaden in zartem Vanilleton gehalten sind. Die Fenster sind in warmem Gelb hinterlegt, sodass es wirkt, als würden im Inneren Kerzen brennen oder ein Kachelofen leise glühen. Die Häuser unterscheiden sich leicht in Größe und Dachform, bilden aber gemeinsam eine harmonische Dorfkulisse, die ideal in diese winterliche Szenerie passt. Im Hintergrund erhebt sich ein Weihnachtsbaum aus mehreren grünen Papierlagen, die wie übereinandergelegte Zweigschichten wirken. Der Baum ist mit einer Vielzahl farbkräftiger Schmucksteine verziert: violette, rote und orangefarbene Ornamente glitzern im Licht, als würden sie von einem unsichtbaren Kaminfeuer beleuchtet. An der Spitze thront ein goldener Stern, der über die gesamte Szenerie einen festlichen Glanz legt. Rechts und links daneben stehen weitere kleinere Bäume in einem etwas dunkleren Grünton, wodurch die Komposition Tiefe erhält und das Gefühl eines ruhigen Waldrandes entsteht. Im Vordergrund breitet sich eine weiche Schneedecke aus, dargestellt durch watteartige, unregelmäßige weiße Polster. Auf dieser Schneefläche stehen mehrere kleine Geschenke in Gold- und Vanilletönen, sorgfältig mit glänzenden Schleifen verziert – als hätte der Weihnachtsmann gerade erst seine Lieferung begonnen. Rechts im Bild entdeckt man außerdem einen kleinen Schlitten, auf dem sich mehrere rot-weiße Päckchen stapeln. Daneben steht ein Schneemann aus Papier, mit grünem Schal und passender Mütze. Seine runde Statur und sein freundliches Gesicht fügen der Szenerie eine kindliche Freude hinzu, wie man sie aus alten Weihnachtsbüchern kennt. Der Schlitten wirkt so, als würde er gleich losziehen, um die Geschenke durch das Dorf zu verteilen. Die gesamte Komposition wirkt liebevoll, ruhig und gleichzeitig wunderbar lebendig – ein winterliches Diorama, das das Gefühl eines weihnachtlichen Dorfes in Papierform einfängt. Gestaltet, gebastelt und fotografiert wurde diese Szene von Veronika Helga Vetter, Papierkünstlerin, Photoshop-Meisterin und kreative Erzählerin von GWS2.de

Be­vor es eine in­dus­tri­el­le Le­bens­mit­tel­ver­ar­bei­tung gab, wur­den Nüs­se und Man­deln grund­sätz­lich in har­ter Scha­le ver­kauft. Ge­ra­de zur Ad­vents­zeit, wenn Christ­stol­len und Leb­ku­chen auf dem Plan stan­den, muss­ten die Frau­en da­für gro­ße Men­gen⁵ von Hand kna­cken. Ein sta­bi­ler Nuss­kna­cker war des­halb Gold wert, ein Werk­zeug, das Ar­beit ab­nahm, lang­le­big war und oft so­gar wei­ter­ver­erbt wur­de.

In der zwei­ten Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts setz­te im Erz­ge­bir­ge eine re­gel­rech­te Se­ri­en­pro­duk­ti­on⁶ von Nuss­bei­ßern un­ter­schied­lichs­ter Aus­füh­rung ein. Das deu­tet dar­auf hin, dass die erz­ge­bir­gi­schen Holz­fi­gu­ren längst über die Gren­zen Sach­sens hin­aus ge­fragt wa­ren und ein wach­sen­des Pu­bli­kum fan­den.

ℹ️ Be­reits um 1770 ar­bei­te­ten rund 100 Drechs­ler im Erz­ge­bir­ge, die Holz­spiel­zeug und prak­ti­sche All­tags­hel­fer her­stell­ten.

Den Weg in die vor­in­dus­tri­el­le Pop­kul­tur fan­den Nuss­kna­cker vor al­lem durch Ja­cob Grimm, der ih­nen in sei­ner Ab­hand­lung „Deut­sche My­tho­lo­gie“ ei­nen schüt­zen­den, bei­na­he ma­gi­schen Cha­rak­ter zu­schrieb. Vom prak­ti­schen Kü­chen­hel­fer über den Glücks­brin­ger bis hin zur spöt­ti­schen Ka­ri­ka­tur der Ob­rig­keit – so lässt sich die Ent­wick­lung der Nuss­kna­cker bis in die Wei­ma­rer Re­pu­blik tref­fend zu­sam­men­fas­sen.

Die Szenerie wirkt wie ein liebevoll inszenierter Ausschnitt aus einer märchenhaften Weihnachtswelt, in der Süßwaren, Papierkunst und erzgebirgische Tradition miteinander verschmelzen. Im Zentrum des Bildes steht ein ungewöhnlich eleganter Papier-Nussknacker, diesmal in einem leuchtenden Purpurgewand. Sein Zylinder und seine Uniform sind in kräftigem Violett gehalten und mit goldenen Bordüren verziert, die das Licht reflektieren und der Figur eine festliche, fast majestätische Ausstrahlung verleihen. Der Nussknacker blickt mit großen Wackelaugen geradeaus, während ein weißer, fein geformter Watte-Schnurrbart und passende Augenbrauen ihm eine freundliche Würde verleihen. Hinter der Figur erhebt sich eine Kulisse aus mehrfach geschichteten, grünen Papier-Tannenbäumen. Einige sind mit großen rot- und violettglitzernden Schmucksteinen behangen, andere mit kleinen weißen Punkten versehen, die wie Schneeflocken erscheinen. Daneben ragen drei kunstvoll gestaltete Weihnachtsbäume aus Papier in die Höhe, jeweils mit goldenen Sternen an der Spitze und mit zarten weißen Punkten dekoriert, die wie frisch gefallener Schnee wirken. Die Komposition erinnert an eine kleine Waldlichtung, die für ein Fest herausgeputzt wurde. Im Vordergrund breitet sich eine köstliche Auswahl an weihnachtlichen Leckereien aus: Links liegt ein angeschnittener Christstollen, dessen helle, mit Früchten durchzogene Teigstruktur appetitlich hervorlugt. Daneben sind zwei Haselnüsse, Erdnüsse mit Schale und einige Kekse platziert, darunter Doppeldecker-Kekse mit sternförmigen Ausstanzungen in leuchtendem Rot. Rechts im Bild befindet sich ein kleiner Nikolausstiefel aus Papier in kräftigem Rot, der über die weiße Krempe hinweg eine Ladung selbstgebackener Vanillekipferl preisgibt. Einige Kekse sind dekorativ davor ausgestreut, sodass das Bild den Eindruck erweckt, als habe jemand eine winterliche Naschlandschaft liebevoll aufgebaut. Die gesamte Szenerie verbindet Handwerkskunst und Weihnachtsstimmung: der violette Nussknacker als strahlender Mittelpunkt, die grün glitzernden Bäume als Kulisse und die festlichen Süßwaren als stimmungsvolle Ergänzung. Das Arrangement wirkt wie eine Mischung aus Naschteller, Spielzeugtheater und erzgebirgischer Tradition – warm, einladend und detailverliebt. Erschaffen, arrangiert und fotografiert wurde diese winterliche Komposition von Veronika Helga Vetter, Papierkünstlerin und kreative Visionärin hinter GWS2.de.

Als Al­bert Fücht­ner in den 1930er-Jahren⁷ den bis heu­te iko­ni­schen „Ro­ten Kö­nig“ schuf, wan­del­te sich das Er­schei­nungs­bild end­gül­tig hin zur fest­li­chen Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on. Mit An­schaf­fungs­kos­ten von bis zu 500,00 Euro sind die hand­ge­fer­tig­ten Seif­fe­ner Ori­gi­na­le heu­te vor al­lem be­gehr­te Samm­ler­stü­cke und wohl nie­mand käme mehr auf die Idee, mit ih­ren kunst­vol­len Ge­bis­sen eine Wal­nuss zu kna­cken.

Wer nicht gleich ein klei­nes Ver­mö­gen aus­ge­ben möch­te, greift gern zu den güns­ti­gen Pressholz-Nussknackern vom chi­ne­si­schen Online-Händler Temu. Al­ler­dings kom­men die­se Fi­gu­ren oft et­was schief da­her und die Lie­fer­zeit von Zhe­jiang nach Mit­tel­eu­ro­pa kann sich über meh­re­re Wo­chen zie­hen. Was also tun? Ganz ein­fach: selbst bas­teln! In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung zei­ge ich, wie sich hoch­wer­ti­ge Nuss­kna­cker aus Pa­pier her­stel­len las­sen und stel­le da­für so­gar alle Schnitt­mus­ter kos­ten­los zur Ver­fü­gung.

📦 Maße: Der Nuß­kna­cker ist etwa 10 cm hoch (ohne Kro­ne). Dank sei­ner mar­kan­ten Schul­ter­par­tie bringt es die Weih­nachts­fi­gur in der Brei­te auf stol­ze 8 cm.

Die Szenerie zeigt erneut den „Erzgebirgischen Zauberwald“, der sich im Hintergrund mit seiner vertrauten Kulisse aus dunkel- bis hellgrünen Tannen ausbreitet. Die Bäume stehen dicht an dicht, als hätten sie sich zu einer winterlichen Prozession versammelt, während im Hintergrund feine Schneeflocken vor der weiß-grauen Schneewand niedergehen. In der Mitte erhebt sich wieder der prächtigste Tannenbaum des Ensembles, geschmückt mit kleinen Christbaumkugeln, die farblich dezent, aber wirkungsvoll im Geäst funkeln. Auf seinem Wipfel sitzt ein goldener Stern, der der Szene erneut ihren festlichen Charakter verleiht. Der Vordergrund unterscheidet sich jedoch deutlich von den bisherigen Arrangements: Der Untergrund besteht diesmal aus einer hellbraunen Korkplatte, die eine warme, erdige Atmosphäre schafft – eine angenehme Abwechslung zur verschneiten Winterillusion. Auf dieser Korkfläche stehen links und rechts zwei Nussknackerfiguren, deren Gewänder in warmen Brauntönen gehalten sind. Diese Farbwahl ist eine Hommage an die frühen erzgebirgischen Nussknacker des 18. und 19. Jahrhunderts, die oft Bergleute darstellten. Ihre Uniformen besitzen wie gewohnt goldene Elemente: Gürtel, Krempen, Schulterpolster und die silberfarbenen Musterbeutelklammern als Knöpfe. Trotz ihres schlichten Farbschemas wirken sie durch die goldenen Akzente würdevoll und ein wenig feierlich – als hätten sich zwei bergmännische Ehrengäste für ein kleines Fest versammelt. Zwischen und neben den beiden braunen Nussknackern wurden verschiedene weihnachtliche Delikatessen arrangiert, sodass die Szene beinahe wie eine liebevoll dekorierte Auslage eines Konditors wirkt. Links liegen aufgeschnittene Mandarinenstücke, deren leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch einen frischen Akzent setzt. Daneben befindet sich ein angeschnittener Christstollen, zwei Scheiben sorgfältig drapiert, sodass die mit Puderzucker bestäubte Oberfläche appetitlich hervortritt. Weiter rechts liegt ein kleiner Lebkuchen – aus Fimo gestaltet – weiß glasiert und mit einer einzelnen Mandel verziert, wie ein süßer Gruß aus der Weihnachtsbäckerei. Zwischen den beiden Nussknackern stehen zwei kleine Nikolausstiefel aus Papier, einer in Vanille, der andere in Rot. Ihre weißen Krempen bestehen aus Watte, die weich und winterlich wirkt. Der vanillefarbene Stiefel ist prall gefüllt mit ganzen Haselnüssen, während der rote seine Füllung aus selbstgebackenen Vanillekipferln präsentiert. Es entsteht der Eindruck, als wären die Stiefel von fleißigen Weihnachtswichteln frisch bepackt worden. Am äußersten Bildrand – halb im Hintergrund versteckt – lugen wieder zwei Origami-Tannenbäume hervor, deren grüne Glitzerakzente das Gesamtbild harmonisch abrunden. Die gesamte Komposition wirkt urig, warm, etwas erdig, mit einer deutlichen Prise Genusskultur. Eine solche Szene könnte ohne Weiteres in der Auslage einer traditionellen Konditorei stehen, eingerahmt von dem Duft nach Stollen, Zimt und frisch gebackenen Kipferln. Diese gesamte winterliche Genusslandschaft wurde von Veronika Helga Vetter entworfen, gebastelt, arrangiert und fotografiert – Papierkünstlerin, DIY-Visionärin und Meisterin der stilvollen Webkunst seit 2011. Dezember 2025 / Linz / Oberösterreich

Nussknacker basteln

Der Auf­bau mei­nes Pa­pier­of­fi­ziers er­in­nert an ein ge­schirm­tes Ka­bel, bei dem meh­re­re Um­man­te­lun­gen für ei­nen stö­rungs­frei­en Be­trieb sor­gen. Der „Ka­bel­kern“ bil­det in mei­nem Fall die Papp­rol­le, die im In­ne­ren je­der Toi­let­ten­pa­pier­rol­le steckt. Doch be­vor ich mich die­sem sta­bi­len Rohr wid­me­te, fer­tig­te ich zu­nächst die ers­ten drei Schich­ten mit­hil­fe der ers­ten PDF-Scha­blo­ne an.

Ma­te­ri­al­be­darf:

Ton­pa­pier mit ei­ner Gram­ma­tur von 130 g/m² in Haut­far­be so­wie Rot oder Grün, zwei Mil­li­me­ter star­kes Moos­gum­mi zur Sta­bi­li­sie­rung, wei­cher Bas­tel­filz in pas­sen­den Far­ben, wei­ße Wat­te, sil­ber­ne Mus­ter­beu­tel­klam­mern⁸, Wa­ckel­au­gen, gol­de­nes Glit­zer­pul­ver und klei­ne Holz­ku­geln für die Hän­de (op­tio­nal).

Die Collage zeigt in vier Schritten, wie aus einfachen Bastelmaterialien der Grundkörper eines kleinen Nussknackers entsteht. Auf dem ersten Foto, links oben, liegt eine sauber ausgeschnittene Scheibe lilafarbenen Tonpapiers auf weißem Hintergrund. Darauf ruhend ein ebenso exakt zugeschnittenes Stück schwarzen Moosgummis – beides bereits nach der PDF-Schablone vorbereitet und wirkend wie zwei präzise Schichten eines technischen Bauteils. Rechts oben ist zu sehen, wie diese beiden Elemente nun um die innere Kartonrolle einer Toilettenpapierrolle geklebt wurden. Das Ergebnis erinnert verblüffend an ein geöffnetes, geschirmtes Kabel: Im Kern die Papprolle, darum die erste Schicht aus lilafarbenem Tonpapier, darüber die feste Lage Moosgummi. Eine kleine, humorvolle Hommage daran, dass selbst ein Nussknacker mit einer ordentlichen Portion „technischem Unterbau“ beginnt. Das dritte Bild, links unten, zeigt die nächste Entwicklungsstufe: Eine dritte Schicht – diesmal hautfarbenes Tonpapier – wurde etwas oberhalb der Mitte um das Rohr geklebt. Diese Lage markiert bereits das spätere Gesicht des Nussknackers und verleiht dem sonst nüchternen Aufbau erstmals eine menschliche Anmutung. Auf dem vierten Foto, rechts unten, erwacht die Figur endgültig zum Leben. Zwei Wackelaugen blicken keck aus dem frisch angebrachten Gesichtsband, direkt darunter sitzt ein flauschiger weißer Schnurrbart aus Wolle. Auch die Ohren und der Hinterkopf sind durch weich aufgeklebte Watte angedeutet. Man erkennt sofort: Aus einem dreilagigen Bastelrohr formt sich langsam, aber unaufhaltsam, der Charakterkopf eines kleinen weihnachtlichen Offiziers. Fotos und Idee dieses weihnachtlichen Lifehacks: Veronika Helga Vetter Dezember 2025

Als Ers­tes wi­ckel­te ich das gro­ße Ton­pa­pier­vier­eck um die Papp­rol­le. Di­rekt da­nach folg­te das et­was klei­ne­re Moos­gum­mi­stück. Bei­de Schich­ten die­nen aus­schließ­lich der Sta­bi­li­tät und ver­schwin­den spä­ter un­ter dem Bas­tel­filz.

  • Es ist also nicht schlimm, wenn die­se Um­man­te­lun­gen nicht ganz bün­dig auf­ge­klebt wer­den.
  • Ganz im Ge­gen­satz zum haut­far­be­nen Ge­sichts­band, das ich et­was ober­halb der Rol­len­mit­te an­brach­te.

Im An­schluss fan­den auch schon die bei­den Wa­ckel­au­gen so­wie ein wol­li­ger Schnurr­bart samt Na­cken­haar ih­ren Weg auf die Fi­gur.

Die Collage zeigt in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten, wie der kleine Nussknacker seine charakteristische Offiziersjacke erhält. Auf dem ersten Foto, links oben, sieht man die Figur, wie sie gerade das lilafarbene Filzjackett angelegt bekommt. Die Jacke ist vorne elegant geschwungen, ganz wie bei einer echten Uniform, und liegt noch locker am Körper an, damit sie symmetrisch ausgerichtet werden kann. Die beiden geschwungenen Vorderkanten sollen später exakt nebeneinanderstehen, sodass der Nussknacker den typischen, leicht feierlichen Offiziersschnitt erhält. Das zweite Bild, rechts oben, zeigt den nächsten Schritt: Um die Jacke zu fixieren, wurde der Figur ein breiter Gürtel aus Moosgummi angelegt. Dieser wurde großzügig mit Kleber bestrichen und vollständig in goldenes Glitzerpulver getaucht. Das leuchtende Gold bildet einen kräftigen Kontrast zum kühlen Violett der Jacke und funkelt im Licht so intensiv, dass sofort eine festliche, weihnachtliche Anmutung entsteht. Auf dem dritten Foto, links unten, wird mit einem feinen Bastelskalpell gearbeitet. Zwei kleine Einschnitte wurden an der Frontseite der Jacke gesetzt, genau dort, wo später die Knöpfe sitzen sollen. Die Schnitte sind so präzise gesetzt, dass sie den Eindruck handwerklicher Miniaturmaßarbeit vermitteln. Das vierte Bild, rechts unten, zeigt schließlich das Ergebnis dieser Vorbereitung: In die eingeschnittenen Schlitze wurden zwei silberne Musterbeutelklammern gesteckt, die jetzt als glänzende Knöpfe über dem Gürtel fungieren. Durch das Zusammenspiel von Jackenform, goldglitzerndem Gürtel und silbernen Knöpfen erhält der Nussknacker bereits in dieser frühen Phase eine erstaunlich klare Persönlichkeit – streng, festlich und voller Charakter. Alle Fotos, die zugehörige Schablone und die komplette Idee stammen von Veronika Helga Vetter, Papierkünstlerin seit 2012 und, wie man nach solcher Präzisionsarbeit ohne Übertreibung sagen darf: eine Universalgelehrte der Webkunst

Im nächs­ten Teil ar­bei­te­te ich mit der zwei­ten Scha­blo­ne wei­ter. Zu­erst kleb­te ich den flau­schi­gen Filz­man­tel bün­dig un­ter­halb des Schnurr­barts fest. Beim An­brin­gen der Ja­cke ist es hilf­reich, sich die Po­si­ti­on der Nase vor­zu­stel­len und das Ein­wi­ckeln der Rol­le knapp dar­un­ter zu be­gin­nen. Auf die­se Wei­se tref­fen die bei­den ge­schwun­ge­nen Man­tel­sei­ten spä­ter sau­ber und sym­me­trisch auf­ein­an­der.

  • Un­mit­tel­bar da­nach be­fes­tig­te ich die bei­den Ver­schlüs­se für den Zy­lin­der­de­ckel, die ich aus ei­nem klei­nen Mix aus Filz und EVA-Schaum­stoff ge­fer­tigt hat­te.

Im fol­gen­den Schritt wur­de es fi­li­gra­ner, denn nun ent­stan­den Gür­tel, Är­mel, die Hut­krem­pe und die Schul­ter­pols­ter. Hier­zu fer­tig­te ich die Schnitt­mus­ter aus Moos­gum­mi an und be­strich sie an­schlie­ßend mit flüs­si­gem Kle­ber auf Was­ser­ba­sis.

Noch be­vor der Kle­ber trock­ne­te, ließ ich groß­zü­gig Gold­pul­ver über die feuch­ten Ober­flä­chen rie­seln – ein An­blick, bei dem die Zier­ele­men­te so­fort edel auf­glimm­ten und dem klei­nen Of­fi­zier sei­nen ers­ten Hauch fest­li­cher Pracht ver­lie­hen.

Die zweigeteilte Aufnahme zeigt zwei zentrale Schritte beim Entstehen des charakteristischen Zylinderhuts des kleinen Nussknackers. Auf dem linken Foto liegt die Figur vertikal auf weißem Untergrund, mit dem Kopf nach unten geneigt und dem Gesicht behutsam aufgestützt. In dieser Position wird der Zylinder mit Bastelfilz verkleidet, der sich eng und glatt um die Hutform legt. Auf der Rückseite erkennt man, wie zwei zugeschnittene Filzelemente präzise aufeinander geklebt werden, sodass die Naht kaum sichtbar ist und der Zylinder eine gleichmäßige, saubere Oberfläche erhält. Die Szene wirkt beinahe chirurgisch – als würde der Nussknacker einer zarten, aber hochkonzentrierten Veredelung unterzogen werden. Das rechte Bild des Split-Screens zeigt den Nussknacker wieder aufrecht stehend und nun von vorne. Hier wird sichtbar, wie der Deckel des Zylinders mit einer weiteren Filzapplikation veredelt wurde, die den Hut optisch abschließt und ihm seine endgültige Kontur verleiht. Am unteren Rand des Zylinders befindet sich zudem eine breite Krempe, gefertigt aus Moosgummi und üppig mit funkelndem Glitzerpulver bestreut. Im Licht schimmert diese Krempe wie eine kleine goldene Bühne, auf der der Zylinder thronen darf – ein festlicher Akzent, der perfekt zum würdevollen Erscheinungsbild des Nussknackers passt

Nach­dem ich die bei­den Man­tel­knöp­fe (Mus­ter­beu­tel­klam­mern) und di­rekt dar­un­ter den gol­de­nen Gür­tel an­ge­bracht hat­te, ver­klei­de­te ich den Zy­lin­der mit Bas­tel­filz und ei­ner glit­zern­den Krem­pe.

  • Dann wur­de es noch ein­mal fum­me­lig, denn nun stan­den die bei­den Arme an.
  • Da­für dreh­te ich mir aus den Bas­tel­vor­la­gen zwei klei­ne Röhr­chen.

Der Durch­mes­ser rich­tet sich ein we­nig da­nach, wie groß die Holz­kü­gel­chen für die Hän­de aus­fal­len.

Die fünfteilige Collage zeigt Schritt für Schritt, wie die beiden Arme des Nussknackers entstehen – eine kleine Miniaturhandwerksarbeit, die trotz PDF-Schablone ein wenig Fingerspitzengefühl und Improvisation verlangt. Auf dem ersten Bild, links oben, sieht man, wie aus einfachem Tonpapier zwei schmale Röhrchen geformt werden. Diese dienen als Grundgerüst der Arme. Anschließend werden sie sorgfältig mit lilafarbenem Bastelfilz ummantelt, wodurch die Arme ihre Farbe und eine weiche, textile Oberfläche erhalten. Die Szene wirkt fast wie die Vorbereitung eines winzigen Kleidungsstücks für eine ebenso winzige, aber äußerst würdige Figur. Auf dem zweiten Foto wird die filzige Ummantelung weiter ausgestaltet: Um die Arme werden zwei Moosgummi-Applikationen geklebt, die jeweils mit goldenem Glitzerpulver bestreut wurden. Diese Zierelemente erinnern an die prunkvollen Uniformdetails alter Offiziersjacken – breite Schulterstücke, die Autorität ausstrahlen, und kleine Ärmelverzierungen, wie man sie aus den Bühnenjacken von Michael Jackson kennt. Die goldenen Highlights funkeln festlich und setzen lebhafte Akzente auf dem kühlen Lilaton. Das dritte Bild zeigt, wie das obere Ende des Röhrchens mit einem kleinen Kreis verschlossen wird, dessen Oberfläche ebenfalls reichlich mit Goldpulver glitzert. Damit erhält der Arm seine endgültige Form: ein unten offenes Röhrchen, oben geschlossen und insgesamt mit drei dekorativen Elementen versehen – Schulterpolster, Zierband direkt darunter und ein goldener Abschluss am unteren Ärmel. Dazwischen bleibt die violette Filzfläche sichtbar, die den Stil des Nussknackers harmonisch weiterführt. Auf dem vierten Foto wird die Konstruktion vervollständigt: Eine kleine Holzkugel wird in die untere Öffnung des Arms geschoben und festgeklebt. Diese Kugel fungiert als Hand und verleiht der Figur einen zugleich schlichten und charmanten Abschluss. Die Größe des Röhrchens richtet sich dabei nach der Größe der verwendeten Kugeln – ein Detail, das Bastlerinnen je nach Materialbestand leicht variieren können. Das fünfte und letzte Bild zeigt schließlich, wie einer der fertigen Arme am Nussknacker befestigt wurde. Nun wird sichtbar, wie stimmig das Gesamtbild ist: Die violett befilzten Arme fügen sich nahtlos in das Outfit ein, die goldenen Applikationen setzen festliche Akzente, und die Holzkugel-Hand ergänzt die Figur mit einem hölzernen Charme, der den Charakter des klassischen Nussknackers perfekt unterstreicht. Die Collage verdeutlicht eindrucksvoll, wie aus einfachen Materialien ein detailreiches, beinahe majestätisches Miniaturkunstwerk entsteht. Veronika Helga Vetter (12/2025)

Na­tür­lich er­hiel­ten auch die Ex­tre­mi­tä­ten eine pas­sen­de Filz- und Zier­ver­klei­dung, be­vor ich al­les am Nuss­kna­cker be­fes­tig­te und die Fi­gur da­mit voll­ende­te.

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¹Mei­er, Jörn: „Corona-Spaziergang” in Pir­na: Säch­si­scher Po­li­zist aus Be­am­ten­dienst ent­fernt. mdr.de (12/2025).
²Rimpl, Jan: Nuss­kna­cker aus dem Erz­ge­bir­ge. ARD Buf­fet (2023).
³Schuldt-Jensen: Mai­ke: Wo kommt ei­gent­lich der Nuss­kna­cker her? galaxus.ch (12/2025).
⁴Brauk­mül­ler, Hei­de: Vom Berg­mann zum Spiel­zeug­ma­cher. Zur Kultur- und So­zi­al­ge­schich­te des deut­schen Erz­ge­bir­ges. bergbaumuseum.de (PDF) (12/2025).
⁵F­röh­lich, Agnes: „Auf die Plät­ze, fer­tig, knack!“ – die Nussknacker-Devise. cazelmu.wordpress.com (12/2025).
⁶Schulz-Berg, Bri­git­te: Viel heid­nisch Zeug. Das christ­li­che Weih­nachts­fest und sei­ne Ur­sprün­ge in Kult und Brauch­tum ver­gan­ge­ner Zei­ten. Cott­bus: REGIA Ver­lag 2008.
⁷S­tern­kopf, Syl­va: Nuss­kna­cker­suite mal an­ders. resc.deskline.net (PDF) (12/2025).
⁸Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Wo­für sind Mus­ter­beu­tel­klam­mern und gibt es Al­ter­na­ti­ven? gws2.de (12/2025).