Ein Eyelet Setter (dt. Ösen Setzer) ist ein Bastelwerkzug, mit dem Löcher in Papier gestanzt werden. Des Weiteren können die ausgestanzten Löcher mithilfe des Eyelet Setters durch sogenannte Eyelets (schmückende Accessoires) verkleidet werden. Wie dieses hilfreiche Werkzeug funktioniert, was Sie damit alles machen können und worauf Sie beim Kauf achten müssen, dass erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein Eyelet Setter ist durchschnittlich 13 Zentimeter lang und sieht ein wenig aus, wie ein verchromter Kugelschreiber. In der Mitte sind Eyelet Setter flexibel, d. h. sie können gezogen und gebogen werden. Die Enden des Bastelwerkzeugs sind verschieden. Mit einer Seite stanzt das Gerät aus, mit der anderen Seite werden die Eyelets verschweißt. Die Seiten der Werkzeuge haben außerdem unterschiedlich große Durchmesser.
Wie funktionieren Eyelet Setter?

Neben dem Eyelet Setter benötigen Sie die Eyelets. Diese werden in Sets verkauft und sind verhältnismäßig teuer. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Eyelets einfach nur rund sind oder aussehen wie Hände oder Füße, Hauptsache sie haben ein kleines Loch in der Mitte. Außerdem muss der Durchmesser der Eyelets zum Eyelet Setter passen (dazu mehr weiter unten). In der Regel sind Eyelets aus gefärbtem Aluminium, weshalb diese auch so teuer sind.
Die Funktionsweise von Eyelet Settern ist denkbar einfach. An einer Seite besitzt der Eyelet Setter ein kleines Loch, dieses wird mit einer Hand auf das Papier gedrückt. Das Bastelwerkzeug wird nun mit der anderen Hand nach oben aufgezogen. Sobald Sie loslassen schnallt der Eyelet Setter zurück und stanzt ein Loch aus. Die Wucht des Werkzeugs ist dabei so groß, dass Sie damit auch mehrere Lagen Papier, Satinband und sogar Bastelstoff durchstoßen können. Tipp: Legen Sie eine schnittfeste Bastelunterlage unter das Papier, um Ihren Tisch zu schonen.
Eyelets im Loch verschweißen

In die ausgestanzten Löcher legen Sie nun jeweils ein Eyelet mit dem passenden Durchmesser. Die schöne Seite mit dem Motiv muss nach oben zeigen. Drehen Sie nun Ihr Bastelmotiv auf die Rückseite, drücken Sie auf das Eyelet die Seite des Eyelet Setters, welche eine geschlossene, runde Spitze hat. Ziehen Sie das Bastelwerkzeug auf und lassen Sie los. Damit wurde das Eyelet fest mit dem Papier verschweißt.
Basteln mit dem Eyelet Setter - Vorteile

Auf dem Bild sehen Sie eine Schürze aus Papier. Mit einem Eyelet Setter ist es möglich, das Halsband (Satinband) sauber an der Schürze zu befestigen, indem dieses mithilfe von Eyelets direkt am Papier verschweißt wurde.
- Außerdem befinden sich kleine Löcher in der Schürze, die als Verzierung gelten. Im Gegensatz zu einem Bürolocher können Sie mit dem Eyelet Setter die Löcher frei auf dem ganzen Motiv verteilen. Des Weiteren können Sie die Lochgröße frei bestimmen.
- Durch die farbigen Aluminium-Eyelets sehen Sie Löcher nicht nur schön aus, sie sind auch vor dem Ausfransen geschützt, falls Sie dadurch Bänder schnüren wollen, wie wir das beispielsweise bei der Papierkorsage getan haben.
Tipps für den Kauf

Eyelet Setter sind Stoßwerkzeuge und sollten von großer Materialqualität sein, damit diese lange halten. Die Hersteller verdienen jedoch hauptsächlich an den Eyelets, weshalb die Eyelet Setter relativ preiswert sind. Ein Set mit drei unterschiedlich großen Geräten kostet zirka 15,00 Euro. Mit einem solchen Set können Sie so gut wie alle Eyelets bearbeiten, was Fehlerquellen beim Kauf dieser ausschließt. Eine Packung mit 80 Eyelets kostet immerhin ungefähr 6,00 Euro, mit besonderen Motiven mehr.
Fazit
Wenn Sie hauptsächlich mit Papier basteln, werden Sie in einem Eyelet Setter ein wirklich hilfreiches Bastelwerkzeug finden, welches Ihre Bastelmotive stark aufwertet. Durch den Einsatz von origineller Eyelets hilft diese Technik außerdem relativ einfach dabei, einem Motiv eine Besonderheit zu verleihen.
Wir sind begeistert von diesem simplen Gerät und finden sogar, es sollte zur Grundausstattung eines Papierbastlers gehören.
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Damit Sie die Tasse einfach mit Kindern basteln können, habe ich auf zu exotisches Bastelmaterial verzichtet. Ich verwendete Tonpapier in Gelb und Rot, champagnerfarbenes
Als Werkzeuge nahm ich eine Schere, Lineal und Falzbeil, einen Locher, flüssigen Kleber, ein Bastelmesser und meine DIN A4 Bastelschablonen (
Die acht gefalzten Papierelemente aus rotem Tonpapier klebte ich nun um den großen Untertassenboden. Achten Sie beim Kleben darauf, dass die acht Elemente nach oben abstehen. Am oberen Ende sollte der Abstand zum Boden ungefähr 1,5 Zentimeter betragen. Danach bearbeitete ich die Zierelemente aus Metallicpapier mit roter Stempelkissenfarbe „Blazing Red” und einem Schwämmchen.
Nachdem ich die Konturen rot eingefärbt habe, klebte ich die Elemente auf die Unterasse auf. Folgend kümmerte ich mich um den schwersten Teil, dem Tassenboden, welcher sich auf Schablone #1 befindet. Ich fertigte den Tassenboden aus rotem Tonpapier an und schnitt die Linien in der Mitte (siehe Schablone) mithilfe eines Bastelmessers ein.
Das halbrunde Element (2x) und die Bodenverkleidung von Schablone #1 fertigte ich ebenfalls aus rotem Tonpapier an und falzte die Knick- und Klebelinien. Die beiden halbrunden Elemente verklebte ich nun zu einem runden Element, steckte dieses in den bearbeiteten Tassenboden ein, bestrich die Klebelaschen mit flüssigem Kleber und knickte diese um. Anschließend klebte ich noch die Bodenverkleidung auf den Tassenboden, um die unschönen Einschnitte zu verstecken.
Der große Bogen von Schablone #1 ist der Auffangbecher der Tasse und ist bei mir ebenfalls aus Tonpapier. Nachdem Ausschneiden wurde der Bogen von mir mehrfach geknickt (siehe Schablone) und gefalzt. Die acht Zierelemente fertigte ich wieder aus champagnerfarbenem Metallicpapier an, verzierte diese wie schon bei der Untertasse mit roter Stempelkissenfarbe und klebte diese dem Bogen auf.
An eine Seite des verzierten Bogens klebte ich jetzt den Henkel aus Tonpapier von Schablone #1. Nun kann der Bogen zu einer Tassenform gefaltet und geklebt werden. Die Klebelaschen des Tassenbodens habe ich mit viel flüssigem Kleber bestrichen und den Auffangbecher daraufgesetzt. Damit ist die Papiertasse fertig gebastelt und kann, nachdem der Kleber getrocknet ist, verziert werden.
Kopf, Hände und Füße der Katze im Hello Kitty Design von Schablone #1 fertigte ich aus Silberfolie an. Das Herz und die Schleife aus rotem und die Nase aus gelbem Tonpapier. Augen und Schnurrbarthaare malte ich der kleinen Kitty mit einem schwarzen Lackmalstift auf, danach wird die Katze so zusammengeklebt, dass diese ein rotes Herz in den Händen trägt.
Insgesamt fertigte ich acht Herzen und vier Katzen an. Die Konturen der Herzen und die Schleife der Papierkatze verzierte ich zusätzlich mit einem 
Der bunte Papiervogel ist perfekt zum Basteln mit Kindern geeignet, denn er benötigt unter anderem nur wenig Material. Ich verwendete gelbes, rotes und buntes Wabenpapier. Außerdem besteht das Grundgerüst, der Schnabel und die Augen aus
Für das Grundgerüst benötigen Sie von Schablone #1 den Kreis und die Körperform in doppelter Ausführung. Beides zeichnete ich auf Tonpapier in der Farbe Gelb und schnitt es aus. Die beiden Kreise und die beiden Körperformen, außer die unteren Klebelaschen, verklebte ich nun miteinander. Dies ist wichtig, damit der Vogel auch stabil ist und das Wabenpapier tragen kann.
Die beiden Klebelaschen bog ich im Anschluss nach außen um und bestrich diese mit ausreichend flüssigem Kleber. Danach klebte ich über die beiden Laschen, das Körperelement mittig auf den Kreis und ließ das Ganze für fünf Minuten trocknen. Nun benötigen Sie die zweite Schablone und Ihr 

Den kleinsten Halbkreis von Schablone #2 fertigte ich einmal aus buntem und einmal aus gelbem Wabenpapier an. Eine Seite des bunten Papiers bestrich ich mit viel
Ich fächerte nun die bunte Wabenpapierseite auf und fädelte den Naturbast nach oben hin durch die Waben. Ich fächerte das bunte Papier weiter, zu ungefähr zwei Dritteln auf, bestrich es mit Kleber, kam mit der gelben Seite entgegen und ließ so einen runden, mehrfarbigen Vogelkopf entstehen. Die Augen und Pupillen sowie der Schnabel befinden sich auf Schablone #1. Diese Elemente fertigte ich aus Tonpapier an und klebte dem Vogel auf jeder Kopfseite ein Auge und vorne den Schnabel auf. Das Innere der Pupillen verzierte ich mit Silbermarker.
Den großen Streifen von Schablone #2 zeichnete ich auf buntes Wabenpapier, welches ich nach dem Ausschneiden auffächerte und platt drückte. Dies ist der Vogelschwanz. Den letzten, noch nicht verwendeten Halbkreis von Schablone #2, zeichnete ich auf gelbes Wabenpapier und schnitt diesen aus. Dieser Halbkreis wird der Vogelbauch und auf die Unterseite des Grundgerüsts geklebt. Einen kleinen Teil der bunten Schwanzfedern habe ich gegenüberliegend am Grundgerüst festgeklebt. Abschließend müssen Sie auch hier den Halbkreis nur noch auffächern und festkleben, damit ist der Papiervogel bereit zum Aufhängen.