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Clownfisch - Bastelanleitung

Sie sind auf der Su­che nach ei­ner schö­nen Bas­te­lei für Kin­der, wel­che sich viel­leicht eben­so her­vor­ra­gend als De­ko­ra­ti­on für das Kinder- oder Klas­sen­zim­mer eig­net? Dann bas­teln Sie mit Ih­ren Klei­nen doch drei­di­men­sio­na­le Fi­sche. Ich gebe Ih­nen die An­lei­tung und Scha­blo­nen für drei un­ter­schied­li­che Fisch­ar­ten.

Bild von Clownfischen aus Papier

Auf dem Bild se­hen Sie den all­seits be­lieb­ten Clown­fisch, ei­nen blau­en Dok­tor­fisch und den gel­ben Zi­tro­nen­gauk­ler. Be­son­der­heit der Fi­sche ist der Wa­ben­pa­pier­bauch, wel­cher das Mo­tiv le­ben­dig wir­ken lässt. Alle Fi­sche sind 18 - 20 Zen­ti­me­ter lang und eig­nen sich be­son­ders zum Auf­hän­gen.

Aufbau der Papierfische gleich

Bild von Material zum Basteln eines ClownfischesFür alle drei Pa­pier­fi­sche be­nö­ti­gen Sie Ton­pa­pier und Wa­ben­pa­pier in un­ter­schied­li­chen Far­ben. Für die Ver­zie­rung ver­wen­de­te ich ei­nen Sil­ber­mar­ker, Stem­pel­kis­sen „Bla­zing Red” und „Dove Grey” so­wie ein Schwämm­chen. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, ein Bas­tel­mes­ser, ei­nen Blei­stift, flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Lo­cher und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3) zu­recht­le­gen. Auf je­der Scha­blo­ne ist ein an­de­rer Fisch.

Bild von Papier für einen ClownfischFür den Clown­fisch von Scha­blo­ne #1 ver­wen­de­te ich oran­ge­far­be­nes und wei­ßes Ton­pa­pier. Auch das ver­wen­de­te Wa­ben­pa­pier ist in die­sen Far­ben. Die Kon­tu­ren der Ele­men­te, wel­che ich aus wei­ßem Ton­pa­pier aus­schnitt, de­ko­rier­te ich mit grau­er Stem­pel­far­be. Mit die­ser Tech­nik be­kommt der Clown­fisch schö­ne Schat­tie­run­gen.

Bild von Tonpapier und einem BastelmesserDen Fisch­kör­per schnitt ich nun mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers, an der Ober­sei­te, zwei­mal ein. An­schlie­ßend kleb­te ich die wei­ßen und ver­zier­ten Ton­pa­pier­ele­men­te auf den Kor­pus auf. Die Pu­pil­len stanz­te ich mit­hil­fe ei­nes Lo­chers aus schwar­zem Ton­pa­pier aus und kleb­te die­se auf. Mit ei­nem Sil­ber­mar­ker ver­zier­te ich die­se noch leicht. Wich­tig: Der ge­streif­te Bauch be­steht aus Wa­ben­pa­pier, die­ses wird nur an der Un­ter­sei­te blan­ko auf den Fisch­kör­per ge­klebt.

Bilder vom Zusammenbau des Clownfisches

Nach­dem die Strei­fen auf­ge­klebt sind, kle­ben Sie auf je­der Sei­te ein Zwi­schen­stück auf das Wa­ben­pa­pier. Da­nach fä­chern Sie das Pa­pier auf und ste­cken es in die mit dem Bas­tel­mes­ser aus­ge­schnit­te­nen Schlit­ze. Dies hat den Vor­teil, dass Sie das Wa­ben­pa­pier auf ei­ner be­lie­bi­gen Sei­te ein­klap­pen kön­nen, um den Clown­fisch flach an ei­ner Wand oder ei­nem Fens­ter an­zu­brin­gen.

Zu gu­ter Letzt kle­ben Sie die bei­den Flos­sen hin­ter die Kie­men und der ge­streif­te Clown­fisch ist fer­tig.

Bunte Kugelfische aus Wabenpapier

Bild von vielen bunten Elementen aus Tonpapier für einen DoktorfischDer run­de Dok­tor­fisch von Scha­blo­ne #2 und der kug­li­ge Zi­tro­nen­gauk­ler von Scha­blo­ne #3 sind von den Ar­beits­schrit­ten her iden­tisch. Auch hier zeich­ne­te ich al­les auf far­bi­ges Ton­pa­pier und Wa­ben­pa­pier auf und schnitt al­les aus. Im Ge­gen­satz zum Clown­fisch ver­zier­te ich bei den Ku­gel­fi­schen die kom­plet­te Kon­tur mit ro­ter Stem­pel­far­be und Schwämm­chen.

Konstruktionen unterscheiden sich am Fischbauch

Bild von Einschnitten mit Bastelmesser in ein blaues TonpapierEin wei­te­rer Un­ter­schied sind die Ein­schnit­te. Bei den run­den Fi­schen müs­sen Sie ein­mal oben und ein­mal un­ten ein­schnei­den. Dies ist nö­tig, weil der Bauch nicht aus drei klei­nen, son­dern aus ei­nem gro­ßen Strei­fen Wa­ben­pa­pier be­steht. Kle­ben Sie das Wa­ben­pa­pier ein­mal blan­ko auf der Ober­sei­te des Fisch­kör­pers auf. Auf die an­de­re Sei­te kle­ben Sie wie­der das

Bild von Bastelschritten für einen Doktorfisch aus WabenpapierZwi­schen­stück aus Ton­pa­pier, fä­chern den Bauch nach un­ten hin auf und ste­cken die­sen ein. Auf der an­de­ren Sei­te des Fi­sches wie­der­ho­len Sie Schrit­te nur an­ders­her­um, so­dass der Bauch an der Ober­sei­te fest­ge­steckt wird. Tipp: Mein Dok­tor­fisch ist oben gelb und un­ten blau. Fer­ti­gen Sie die Zwi­schen­stü­cke in der Ton­pa­pier­far­be an, in wel­che die­se spä­ter ge­steckt wer­den. Auch die­se Ku­gel­fi­sche wer­den mit dem An­brin­gen der vor­de­ren Flos­sen voll­endet und sind an­schlie­ßend ein­satz­be­reit.

Einsatzgebiete und Fazit

Bild von zwei bunten PapierfischenMei­ner Mei­nung nach sind die bun­ten Pa­pier­fi­sche eine per­fek­te und bun­te Wand­de­ko­ra­ti­on fürs Kin­der­zim­mer. Ich habe vie­le ver­schie­de­ne Wa­ben­pa­pier­fi­sche mit mei­ner jüngs­ten Nich­te ge­bas­telt und die­se wie eine Bor­dü­re mit­hil­fe von Reiß­zwe­cken auf­ge­hängt. Das ist der gro­ße Vor­teil der Steck­tech­nik, der di­cke Bauch kann auf ei­ner Sei­te ein­klappt wer­den und stört nicht beim Fest­na­geln, die an­de­re Sei­te strotzt dem Be­trach­ter vo­lu­mi­nös ent­ge­gen.

Mei­ne Nich­te hat ei­nen Fisch mit­hil­fe der Scha­blo­ne in­ner­halb 30 Mi­nu­ten ge­bas­telt. Ihr Lieb­lings­mo­tiv ist der oran­ge­far­be­ne Clown­fisch, wo­bei sie den jetzt in sechs ver­schie­de­nen Farb­kom­bi­na­tio­nen hat.

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Basteln für den Muttertag - Pralinenschachtel mit Herz

Ne­ben DVDs und Blu­men sind Pra­li­nen das Ge­schenk, wel­ches an Mut­ter­tag den Ma­mas am meis­ten über­reicht wird. Da­mit die hoch­wer­ti­gen Le­cke­rei­en eine stan­des­ge­mä­ße Ver­pa­ckung ha­ben, zei­ge ich Ih­nen hier, wie Sie eine Pra­li­nen­schach­tel bas­teln kön­nen. Die­se Schach­tel ist mehr als nur eine Ver­pa­ckung und weiß auf viel­fäl­tigs­te Wei­se zu über­ra­schen.

Bild von Pralinenschachtel in Herzform für den Muttertag

Die­se Pra­li­nen­schach­tel in Herz­form ist 21 Zen­ti­me­ter breit, 20 Zen­ti­me­ter lang und 5 Zen­ti­me­ter dick. Im In­ne­ren der Schach­tel be­fin­den sich vier Bo­xen, wel­che per­fekt für die Auf­be­wah­rung un­ter­schied­lichs­ter Pra­li­nen sind.

Bild einer Muttertagskarte in Herzform von der PralinenschachtelEin wei­te­res High­light der Pra­li­nen­schach­tel ist die Ober­sei­te, wel­che gleich­zei­tig eine Mut­ter­tags­kar­te ist. Die Schlei­fe des obe­ren Her­zens kann ge­öff­net wer­den, nach dem Auf­klap­pen gibt es ge­nü­gend Platz, um der lie­ben Mama Grü­ße oder Dank­sa­gun­gen zu hin­ter­las­sen. Mit die­ser Ge­schenk­ver­pa­ckung müs­sen Sie nur noch die Pra­li­nen be­sor­gen, schon ha­ben Sie ein ein­zig­ar­ti­ges und per­sön­li­ches Ge­schenk.

Bastelanleitung für Pralinenschachtel

Bild von Bastelmaterial für eine Pralinenschachtel zum MuttertagAls Pa­pier ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in Bor­deaux­rot, beige Ele­fan­ten­haut, Sil­ber­fo­lie und pink­far­be­nes Krepp­pa­pier. Für die Ver­zie­rungs­ele­men­te nahm ich wei­ße Bas­tel­fe­dern, Bas­tel­stein­chen, ein Sa­tin­band, die Stem­pel­far­be „Bla­zing Red” samt Holz­stem­pel und Schwämm­chen so­wie Pa­per Pen 102 mit Mo­tiv­scha­blo­ne zur Hil­fe. Als Werk­zeu­ge ka­men ein Mo­tiv­lo­cher, ein Bü­ro­lo­cher, flüs­si­ger Kle­ber, Sche­re, Blei­stift, Dot­ting­tool, Mes­ser, Blei­stift, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4) zum Ein­satz.

Bilder von den Bastelschritten für eine kleine PapierboxIch be­gann zu­nächst mit den vier Schach­teln, in die­se die Pra­li­nen ge­legt wer­den sol­len. Ich zeich­ne­te die Schub­la­de von Scha­blo­ne #2 vier­mal auf Ele­fan­ten­haut und den De­ckel auf das bor­deaux­rot­far­be­ne Ton­pa­pier von Scha­blo­ne #4 auf und schnitt al­les aus. An­schlie­ßend falz­te ich alle Knick- und Kle­be­l­i­ni­en mit ei­nem Falz­beil und Li­ne­al.

Bild von vier kleinen und verzierten Schachteln für PralinenDie Schub­la­de und der De­ckel müs­sen je­weils mit sich selbst ver­klebt wer­den, dann kön­nen Sie die klei­nen Schach­teln zu­sam­men­fü­gen. Als De­ko­ra­ti­on bas­tel­te ich noch klei­ne Schlei­fen (sie­he Scha­blo­ne #1) aus Krepp­pa­pier und Ele­fan­ten­haut und kleb­te die­se samt ei­ner wei­ßen Bas­tel­fe­der auf Bas­tel­stein­chen auf. Letz­tes gilt als Ab­stand­hal­ter. An­schlie­ßend kleb­te ich die Schlei­fen­ver­zie­run­gen auf die Bo­xen. Als letz­tes Fi­nish, stanz­te ich mit ei­nem Mo­tiv­lo­cher noch Ro­sen aus Sil­ber­fo­lie aus und kleb­te die­se eben­falls auf.

Geräumige Herzschachtel aus Papier

Bild von vier Papierelementen zum Zusammenbau einer HerzschachtelFür die gro­ße Herz­schach­tel zeich­ne­te ich das Herz von Scha­blo­ne #3 und die Sei­ten­ele­men­te von #1 auf Ele­fan­ten­haut auf. Das Bo­den­ele­ment von Scha­blo­ne #2 kam wie­der auf das bor­deaux­far­be­ne Ton­pa­pier. Nach­dem Aus­schnei­den ha­ben Sie acht Ele­men­te vor sich lie­gen. Ich be­gann mit der Un­ter­sei­te der Pra­li­nen­schach­tel, falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en der Sei­ten­tei­le und kleb­te im­mer zwei zum Vier­eck zu­sam­men.

Bild einer Pralinenschachtel aus Papier welche noch nicht fertig istAls Bo­den kleb­te ich nun in das Vier­eck, das qua­dra­ti­sche und bor­deaux­far­be­ne Ele­ment aus Ton­pa­pier. Die­sen halb fer­ti­gen Bau­kas­ten kleb­te ich nun auf das Herz aus Ele­fan­ten­haut. Für die Ober­sei­te wie­der­hol­te ich die Ar­beits­schrit­te. Am Ende kön­nen Sie bei­de Sei­ten auf­ein­an­der­ste­cken. Auf Scha­blo­ne #4 be­fin­det sich ein wei­te­res gro­ßes Herz. Die­ses fer­tig­te ich aus dem bor­deaux­far­be­nem Ton­pa­pier an und kleb­te es di­rekt als Ver­zie­rung auf die Un­ter­sei­te der Schach­tel auf.

Schachteloberseite ist gleichzeitig Muttertagskarte

Bilder von der Entstehung einer MuttertagskarteFür die Mut­ter­tags­kar­te ver­wen­de­te ich ein klei­ne­res (Scha­blo­ne #3) Herz aus Ele­fan­ten­haut und ein gro­ßes Herz aus Ton­pa­pier an dem sich zwei Herz­hälf­ten zum Auf­klap­pen be­fin­den. Letz­te­res ist auf­grund der Grö­ße nicht auf den Scha­blo­nen ent­hal­ten, Sie kön­nen es je­doch pro­blem­los mit dem Herz von Scha­blo­ne #4 an­fer­ti­gen.

Bild von Verzierung einer MuttertagskarteDas klei­ne Herz aus Ele­fan­ten­haut ver­zier­te ich nun. In die Mit­te stem­pel­te ich mit­hil­fe ei­ner Scha­blo­ne „Al­les Lie­be!” und klei­ne Her­zen auf.  Die Mut­ter­tags­kar­te ziert au­ßer­dem noch ein klei­ner Vo­gel, wel­chen ich mit ei­nem in­di­schen Holz­stem­pel auf­brach­te. Fer­tig ver­ziert kleb­te ich das klei­ne Herz in das Gro­ße. Ich falz­te am gro­ßen Herz die bei­den hal­ben Her­zen, da­mit sich die­se gut auf- und zu­klap­pen las­sen. Au­ßer­dem stanz­te ich in jede Sei­te, sym­me­trisch zu­ein­an­der, noch ein Loch mit ei­nem Bü­ro­lo­cher ein.

Vollenden der Papierschachtel

Bild von Vorderseite einer verzierten HerzkarteIch klapp­te die Kar­te zu und ver­zier­te die Au­ßen­sei­te noch mit ei­nem Pa­per Pen 102, ei­nem Mes­ser und ei­ner Mo­tiv­scha­blo­ne. Im An­schluss zog ich ein Sa­tin­band durch die bei­den Lö­cher und ver­schloss die Kar­te mit ei­ner Schlei­fe. Die ver­zier­te Mut­ter­tags­kar­te kleb­te ich nun auf die Ober­sei­te mei­ner Pra­li­nen­schach­tel, leg­te die vier Bo­xen hin­ein und die Ge­schenk­ver­pa­ckung ist fer­tig.

Fazit

Das Er­stel­len die­ser Pra­li­nen­schach­tel war für mich eine ech­te Her­aus­for­de­rung. Be­son­ders ge­fällt mir an dem Bas­tel­mo­tiv das Matroschka-Puppen-Prinzip. Sie öff­nen eine Schach­tel und fin­den dar­in vier wei­te­re Schach­teln zum Aus­pa­cken. Auch die Ober­sei­te ist zum Öff­nen und hin­ter je­der Ver­pa­ckung ver­birgt sich eine Über­ra­schung.

Für die schö­ne Pa­pier­schach­tel kön­nen Sie mit ei­ner Bas­tel­zeit von drei Stun­den rech­nen. Ver­wen­den Sie wie ich nicht nur Ton­pa­pier, son­dern Ele­fan­ten­haut, hand­ge­schöpf­tes Pa­pier oder Me­tal­lic­pa­pier, wird die Ver­pa­ckung noch hoch­wer­ti­ger.

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Wie funktioniert Pappmaché?

Ich be­haup­te das je­der als Kind ir­gend­wann ein­mal mit Papp­ma­ché in Be­rüh­rung ge­kom­men ist und gro­ßen Spaß da­mit hat­te. Un­ter se­mi­pro­fes­sio­nel­len Bast­lern, für die even­tu­ell der Ver­kauf bzw. die Aus­stel­lung in vir­tu­el­len Ga­le­rien des Bas­tel­mo­tivs im Vor­der­grund steht, ist Papp­ma­ché oft­mals ver­pönt. Dies liegt dar­an, dass es kaum mög­lich ist, da­mit akri­bisch ge­nau zu ar­bei­ten. Ich möch­te je­doch die­se wirk­lich spa­ßi­ge Bas­tel­tech­nik auch bei Er­wach­se­nen wie­der sa­lon­fä­hig ma­chen und er­klä­re Ih­nen in die­sem Ar­ti­kel an­hand ei­nes Spar­schweins wie Papp­ma­ché über­haupt funk­tio­niert.

Bild eines rosa Schweins hergestellt aus Pappmaché

Die­ses Schwein aus Papp­ma­ché ist zir­ka 20 Zen­ti­me­ter hoch und 25 Zen­ti­me­ter lang. Run­de bzw. ova­le Mo­ti­ve las­sen sich am ein­fachs­ten mit die­ser Bas­tel­tech­nik her­stel­len, denn hier­bei eig­net sich der Ein­satz ei­nes Luft­bal­lons.

Material für Pappmaché

Bild von Bastelmaterial für Pappmaché

Grund­sätz­lich be­nö­ti­gen Sie für das Bas­teln mit Papp­ma­ché aus­schließ­lich drei Din­ge. Kal­tes Was­ser, dün­nes Pa­pier und Kleis­ter. Ge­ra­de die letz­te Zu­tat spielt im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes eine tra­gen­de Rol­le. Kleis­ter ist im Prin­zip nichts an­de­res als Ta­pe­ten­kle­ber und in Pul­ver­form für 3,00 - 6,00 Euro im Bas­tel­la­den oder im Bau­markt er­hält­lich. Für mein Spar­schwein ver­wen­de­te ich au­ßer­dem noch ei­nen Luft­bal­lon, ei­nen Ei­er­kar­ton, Chen­il­le­draht, Kü­chen­rol­len­pap­pe, eine Schüs­sel, ein Bas­tel­mes­ser, eine Kü­chen­waa­ge und Holz­stäb­chen.

  • Der ers­te Schritt bei Papp­ma­ché ist im­mer den Kleis­ter an­zu­rüh­ren. Ver­wen­den Sie hier­für ein Plas­tik­ge­fäß und ach­ten Sie auf das Misch­ver­hält­nis, wel­ches auf der Ver­pa­ckung des Ta­pe­ten­kle­bers an­ge­ge­ben ist. Für drei Li­ter Was­ser, be­nö­ti­gen Sie nur we­ni­ge Gramm Kle­be­pul­ver, neh­men Sie am bes­ten eine Kü­chen­waa­ge zur Hil­fe. Die Kleb­fä­hig­keit von Kleis­ter ist we­sent­lich schwä­cher als von flüs­si­gem Kle­ber, Sie kön­nen das Ge­fäß also nach dem Bas­teln ein­fach mit Spül­mit­tel aus­wa­schen und wei­ter­ver­wen­den.
  • Das An­rüh­ren des Kleis­ters dau­ert gut und ger­ne 10 - 15 Mi­nu­ten. Die Flüs­sig­keit muss sä­mig sein und beim Rüh­ren leicht auf­schäu­men, dann ist der Kleb­stoff per­fekt.

Basteln mit Pappmaché - das Papier

Bild von einem Luftballon, welcher in Pappmaché eingewickelt istEs gibt kein spe­zi­el­les Pa­pier für Papp­ma­ché. In der Re­gel wird al­tes Zei­tungs­pa­pier ver­wen­det, es wür­de je­doch auch je­des an­de­re Pa­pier ge­hen. Wich­tig da­bei ist nur, dass es sich um dün­nes Pa­pier han­delt, des­halb ver­wen­de­te ich für mein Spar­schwein ne­ben Zei­tungs­pa­pier auch ro­sa­far­be­nes Krepp­pa­pier. Zu­nächst riss ich mir also klei­ne Fet­zen aus Zei­tungs­pa­pier. Für alle run­den Mo­ti­ve ist es üb­lich ei­nen Luft­bal­lon auf­zu­bla­sen und die­sen als Grund­ge­rüst zu ver­wen­den.

  • Die­sen Luft­bal­lon, wel­cher den Kör­per mei­nes Schweins dar­stellt, be­leg­te ich jetzt mit dem Papp­ma­ché.

  • Dazu tunk­te ich im­mer ei­nen Fet­zen Zei­tungs­pa­pier in den an­ge­rühr­ten Kleis­ter und leg­te es auf den Luft­bal­lon auf. Sie kön­nen ent­we­der mit ei­nem Pin­sel ar­bei­ten oder di­rekt mit den Hän­den. Tipp: Mit den Hän­den geht es we­sent­lich schnel­ler und macht na­tür­lich auch viel mehr Spaß.
  • Da­mit mein Spar­schwein auch schön sta­bil wird, habe ich zir­ka fünf La­gen Zei­tungs­pa­pier auf den Luft­bal­lon ge­klebt, wo­bei ich den Ver­schluss un­be­legt ließ.
  • Die be­leg­te Ku­gel muss nun eine Nacht lang trock­nen. Am Ver­schluss des Luft­bal­lons lässt sich der Schwei­ne­kör­per sehr gut auf­hän­gen.

Sparschwein nimmt Gestalt an

Bild vom Schwein aus Zeitungspapier, welches noch nicht fertig ist

Ist das Zei­tungs­pa­pier auf dem Luft­bal­lon ge­trock­net, muss die­ser ent­fernt wer­den. Öff­nen Sie den Ver­schluss, las­sen Sie die Luft ent­wei­chen und zie­hen Sie den Luft­bal­lon aus dem vor­de­ren Loch. Mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers schnitt ich jetzt ei­nen Schlitz in den Rü­cken des Schweins. Hier­über kann spä­ter das Geld ein­ge­wor­fen wer­den. Die har­te Ku­gel aus Papp­ma­ché be­kommt nun Schwei­ne­fü­ße und Oh­ren aus Ei­er­kar­ton so­wie eine Schnuf­fel aus ei­nem Stück Kü­chen­rol­len­pap­pe. Die­se kön­nen Sie eben­falls erst ein­mal mit dem Kleis­ter be­fes­ti­gen. Da­mit der Kar­ton und die Pap­pe je­doch hält, müs­sen die­se eben­falls mit Zei­tungs­pa­pier ver­klei­det und ver­stärkt wer­den.

Bild von Schwein aus Krepppaier und PappmachéDa­mit das Schwein eine ein­heit­li­che Far­be er­hält und zu­sätz­lich eine ebe­ne Ober­flä­che ent­steht, habe ich es kom­plett mit ro­sa­far­be­nem Krepp­pa­pier mit der Pappmaché-Technik ver­klei­det. Im An­schluss muss das Spar­schwein wie­der min­des­tens eine Nacht trock­nen. Be­vor Sie es wei­ter ver­zie­ren, muss das Papp­ma­ché wirk­lich kom­plett aus­ge­trock­net sein.

Verzierung und Fazit

Bild von Ringelschwanz aus Chenilledraht

Ist das Spar­schwein gut ge­trock­net, kön­nen Sie es frei ver­zie­ren. Ich kleb­te hin­ten mit ge­wöhn­li­chem Kle­ber ein Rin­gel­schwänz­chen aus Chen­il­le­draht an. Vor­ne be­kam es zwei Au­gen aus Ton­pa­pier. Das Wich­tigs­te beim Ar­bei­ten mit Papp­ma­ché ist aus­rei­chend Zeit, um zwi­schen den Ar­beits­schrit­ten Ihr Bas­tel­mo­tiv im­mer mal wie­der trock­nen zu las­sen. Ich habe ge­se­hen das man­che Bast­ler den Kleis­ter im Kühl­schrank auf­be­wah­ren, ich wür­de Ih­nen je­doch emp­feh­len die­sen je­des mal neu an­zu­rüh­ren. Das Pul­ver ist sehr er­gie­big und ein Päck­chen soll­te lan­ge Zeit hal­ten.

Mir per­sön­lich hat das Bas­teln des Spar­schweins sehr viel Spaß ge­macht und es war eine net­te Ab­wechs­lung mal nicht auf den Zen­ti­me­ter zu ach­ten, son­dern mit bei­den Hän­den frei zu ar­bei­ten. Bas­teln mit Papp­ma­ché ist für mich auch ein per­fek­ter Stress­ab­bau bei dem ich mich ein­fach voll ent­span­nen kann.

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