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Zylinder zum Aufsetzen basteln

Wer bit­te trägt denn heut­zu­ta­ge noch ei­nen Zy­lin­der auf dem Kopf? Gut, ab­ge­se­hen von Zau­be­rern, Tanz­gar­den zum Fa­sching oder an­gel­säch­si­schen Kin­dern bei Thea­ter­stü­cken in de­nen es um Abra­ham Lin­coln geht. Doch weit ge­fehlt, denn wuss­ten Sie, dass der Zy­lin­der (eng­lisch top hat) zwin­gend zum Frack ge­tra­gen wer­den muss, der als gro­ßer Ge­sell­schafts­an­zug für Her­ren zählt?

Ein­zig mög­li­che Kopf­be­de­ckung zum Frack ist der schwar­ze Klapp­zy­lin­der (Cha­peau claque) [...].

Brück­ner, Ste­phan: An­zugs­ord­nung. frackkompanie.de (08/2015).

Im Ge­gen­satz zum Smo­king, dem klei­nen Ge­sell­schafts­an­zug, wer­den Frack und Zy­lin­der erst ab 18.00 Uhr ge­tra­gen. Für Frau­en hin­ge­gen spielt der Zy­lin­der, egal, ob groß oder klein, vor al­lem in der sinn­li­chen Welt des Bur­les­que eine Rol­le.

Veronika Vetter (DAoCFrEak) trägt ZylinderDoch wer kam ei­gent­lich auf die Idee ei­nen ho­hen Hut mit zy­lin­dri­schem Kopf und stei­fer Krem­pe zu er­fin­den? Be­reits im 17. Jahr­hun­dert trug vor al­lem der nie­de­re bri­ti­sche Land­adel hohe Hüte aus Bi­ber­filz. Hin­ge­gen hö­he­re Stän­de tru­gen sei­ner­zeit die­sen so­ge­nann­ten Kas­tor­hut nur zum Aus­rei­ten. Heu­ti­ge Dres­sur­rei­ter tra­gen bei Wett­kämp­fen noch die Nach­fah­ren die­ses Hu­tes.

Sexy Frau (DAoCFrEak) mit Burlesque ZylinderDer Er­fin­der des Zy­lin­ders war wohl der bri­ti­sche Hut­ma­cher John He­the­ring­ton, der im Jah­re 1797 durch die Stra­ßen Lon­dons spa­zier­te und da­bei ei­nen schwar­zen, sei­dig glän­zen­den Hut auf dem Kopf hat­te, der wie ein Ofen­rohr aus­sah. Die­ser au­ßer­ge­wöhn­li­che Hut ver­setz­te vor­bei­lau­fen­de Men­schen in Pa­nik und brach­te Hun­de zum Bel­len, so­dass Mr. He­the­ring­ton kur­zer­hand ver­haf­tet wur­de und ein Buß­geld we­gen Er­re­gung öf­fent­li­chen Är­ger­nis­ses in Höhe von 500 Pfund be­zah­len muss­te.

1797 AD - John He­the­ring­ton stirs a riot in the streets and ear­ns hims­elf a £500 fine.

Hat­box: A Brief Histo­ry of Hats. hatbox.com (08/2015).

Der da­ma­li­ge Zy­lin­der hat­te eine Höhe von 20 Zen­ti­me­tern und wur­de in kür­zes­ter Zeit ein Mo­de­schla­ger und dass Sym­bol des eu­ro­päi­schen Bür­ger­tums. Im Lau­fe der Zeit wur­de die Höhe des Zy­lin­ders im­mer wei­ter ver­klei­nert. Die letz­te Über­ar­bei­tung fand in den 1920er Jah­ren statt, seit­dem sind Zy­lin­der­hü­te nur noch zwi­schen 12 und 13 Zen­ti­me­ter hoch.

From around 1920, top hats were around 12 to 13 cm in height. That still ap­pli­es to­day.

Mee­u­wis, Ton: Histo­ry of the top hat. silktophats.eu (08/2015).

Bild von blauem Papierzylinderhut
Ich habe ei­nen Zy­lin­der­hut aus Pa­pier ge­bas­telt, der 13 Zen­ti­me­ter hoch ist und über eine 6 Zen­ti­me­ter brei­te Krem­pe ver­fügt. Mein drei­di­men­sio­na­ler Zy­lin­der kann von Men­schen mit ei­nem Kopf­um­fang bis 55 Zen­ti­me­tern be­quem ge­tra­gen wer­den.

Bastelanleitung für Zylinder aus Papier

Bild von blauen Papierelementen für einen ZylinderhutFür mei­nen Zy­lin­der­hut ver­wen­de­te ich dunkel- und hell­blau­es Ton­pa­pier. Die au­ßer­or­dent­li­che Sta­bi­li­tät des Hu­tes wird durch dun­kel­blau­en Ton­kar­ton er­mög­licht. Da­mit die Hut­krem­pe ver­bo­gen wer­den kann, kam au­ßer­dem Alu­fo­lie zum Ein­satz. Ich ver­zier­te den Hut mit ei­nem hell­blau­en Sa­tin­band, Stem­pel­far­be samt Mo­tivs­tem­peln und dem Pa­per Pen 902 Sil­ber. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7 /#8 /#9 /#10 /#11) zu­recht­le­gen.

Bild vom Bestempeln des Tonpapier mit blauen LöwenZu­al­ler­erst fer­tig­te ich alle Ton­pa­pier­ele­men­te aus dunkel- und hell­blau­em Ton­pa­pier an. Wich­tig: Dazu müs­sen die Scha­blo­nen zu­nächst zu­sam­men­ge­fügt wer­den. Für die Hut­krem­pe wer­den da­für die Scha­blo­nen #1 - #4 an den Mar­kie­run­gen zu­sam­men­ge­klebt. Für die Hut­kro­ne die Scha­blo­nen #5 - #6 und für die Sei­ten­ver­klei­dung die Scha­blo­nen #7 - #9.

Be­vor ich die an­ge­fer­tig­ten Ein­zel­tei­le wei­ter ver­ar­bei­te­te, habe ich zu­nächst die hell­blau­en Ele­men­te mit blau­er Stem­pel­far­be und Mo­tivs­tem­peln ver­ziert. Zwi­schen die Mo­ti­ve setz­te ich klei­ne sil­ber­far­be­ne Punk­te mit­hil­fe mei­nes Pa­per Pens.

Die Verstärkung und der Zusammenbau

Bild von Tonkarton zur Verstärkung des ZylindersNach­dem die Ver­zie­run­gen ge­trock­net wa­ren, falz­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en mit­hil­fe ei­nes Falz­beils und ei­nes Li­ne­als. Ein solch ho­her, drei­di­men­sio­na­ler Hut muss vor dem Zu­sam­men­bau wei­ter ver­stärkt wer­den. Des­halb fer­tig­te ich mir die Ele­men­te von Scha­blo­ne #10 aus dun­kel­blau­em Ton­kar­ton an. Den stei­fen Kreis kleb­te ich gleich da­nach zwi­schen die bei­den ge­zack­ten Ton­pa­pier­krei­se für die Hut­kro­ne.

Bilder vom Verstärken und Zusammenbauen des PapierzylindersAn dem hell­blau­en Ele­ment für die Sei­ten­ver­klei­dung kleb­te ich die acht Ton­kar­ton­strei­fen, senk­recht im gleich­mä­ßi­gen Ab­stand zu­ein­an­der, fest. Die da­mit ver­stärk­te, hell­blaue Sei­ten­ver­klei­dung ver­kleb­te ich an­schlie­ßend mit der ver­stärk­ten, run­den Hut­kro­ne. Da­nach be­fes­tig­te ich die hell­blaue Hut­krem­pe am be­reits fer­tig­ge­stell­ten Ober­teil des Zy­lin­ders. Nach die­sen Schrit­ten soll­te Ihr Pa­pier­hut be­reits die ty­pi­sche Zy­lin­der­form auf­wei­sen.

Hutkrempe bleibt beweglich und Veredelung

Bild von Alufolie für Hutkrempe

Mo­der­ne Zy­lin­der ha­ben kei­ne ker­zen­ge­ra­de Hut­krem­pe. Die­se ist auf der Höhe der Oh­ren nach oben ge­bo­gen. Da­mit dies bei mei­nem Pa­pier­ex­em­plar eben­falls mög­lich ist, fer­tig­te ich mir die Ele­men­te von Scha­blo­ne #11 aus Alu­fo­lie und Ton­kar­ton an. An den Stel­len, an de­nen die Hut­krem­pe spä­ter be­weg­lich sein soll, kleb­te ich die Alu­fo­li­en­stü­cke auf die hell­blaue Hut­krem­pe auf.

Bild vom Zusammenkleben des Hutkrempe mit AlufolieHin­ge­gen die Stel­len, die un­be­weg­lich blei­ben sol­len, be­kleb­te ich mit den bei­den Ton­kar­ton­stü­cken. Um die Hut­krem­pe sau­ber zu ver­klei­den, kleb­te ich zu gu­ter Letzt den gro­ßen, hoh­len, dun­kel­blau­en Kreis dar­auf. Ich war­te­te kurz, bis der Kle­ber ge­trock­net war, da­nach bog ich mir die Krem­pe be­reits pas­send für mei­nen Kopf zu­recht. Nun wird die letz­te Sei­ten­ver­klei­dung an­ge­bracht.

Bild vom Anbringen der Seitenverkleidung am ZylinderhutIch kleb­te das lan­ge, dun­kel­blaue Ton­pa­pier­ele­ment ein­mal rings­um den Hut und ver­klei­de­te da­mit gleich­zei­tig sämt­li­che Kle­be­l­i­ni­en. Wich­tig: Be­gin­nen Sie beim An­kle­ben die­ses Ele­ments an der Rück­sei­te des Hu­tes. Der Zy­lin­der ist da­mit ein­satz­be­reit und wur­de von mir wei­ter ver­edelt. Zu­nächst kleb­te ich ein Hut­band an. Mein Sa­tin­band ist 58 Zen­ti­me­ter lang und 4 Zen­ti­me­ter breit. Tipp: Ach­ten Sie beim An­kle­ben des Hut­ban­des dar­auf, dass die­ses par­al­lel mit der Kle­be­l­i­nie der äu­ße­ren Sei­ten­ver­klei­dung auf der Rück­sei­te des Hu­tes ver­läuft. Da­mit ver­mei­den Sie zu­sätz­li­che Kle­be­rän­der und Über­lap­pun­gen.

Letzte Handgriffe und Fazit

Bild von Unterseite des Papierzylinders

Die schar­fe Pa­pier­kan­te der Hut­krem­pe wer­te­te ich eben­falls mit ei­nem Sa­tin­band auf. Die­ses Band hat eine Län­ge von 95,5 Zen­ti­me­tern und eine Brei­te von 2 Zen­ti­me­tern. Ich kleb­te es so um die Krem­pe, dass un­ten und oben je­weils ein Zen­ti­me­ter Sa­tin­band zu se­hen ist. Der Pa­pier­zy­lin­der ist ein ein­fa­ches Bas­tel­mo­tiv, wel­ches nur beim Zu­sam­men­kle­ben von Hut­kro­ne, Sei­ten­ver­klei­dung und Hut­krem­pe et­was knif­fe­lig ist. Ich habe un­ge­fähr eine Bas­tel­zeit von 90 Mi­nu­ten be­nö­tigt.

Wäh­rend Sie das hier le­sen, ist mein gro­ßer, sta­bi­ler und blau­er Zy­lin­der be­reits im Ein­satz. Mei­ne gro­ße Nich­te hat sich zum Ge­burts­tag ei­nen Zau­ber­kas­ten ge­wünscht. Da war wirk­lich al­les drin, Zau­ber­stab, Um­hang und et­li­ches Trick­ma­te­ri­al. Der Zy­lin­der­hut hat je­doch ge­fehlt also muss­te ich Ab­hil­fe schaf­fen. Falls Sie also Tau­ben oder Ka­nin­chen züch­ten und in mei­ner Nähe woh­nen, neh­men Sie sich in Acht.

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Chashitsu Hut basteln - Anleitung und Schablonen

Wenn sich ein Eu­ro­pä­er als Chi­ne­se ver­klei­det, trägt er ent­we­der ein Stirn­band oder ei­nen Spitz­hut. Das Kli­schee des Stirn­ban­des hängt wahr­schein­lich mit den un­zäh­li­gen ame­ri­ka­ni­schen Kung Fu Fil­men zu­sam­men, in de­nen asia­ti­sche Schau­spie­ler mit nack­tem Ober­kör­per und Stirn­band ani­ma­li­sche Ge­räu­sche von sich ge­ben, wäh­rend­des­sen sie wild her­um­sprin­gen. Hin­ge­gen der Spitz­hut aus Stroh, Schilf oder Bam­bus ist tat­säch­lich eine tra­di­tio­nel­le ost­asia­ti­sche Kopf­be­de­ckung, wie es hier­zu­lan­de ein­mal der Zy­lin­der­hut war.

Vroni (DAoCFrEak) trägt China Hut

Wir ver­bin­den mit die­sem Hut die asia­ti­sche Welt wohl we­gen der un­zäh­li­gen Re­por­ta­gen über Reis- und Tee­bau­ern. Au­ßer­dem auf­grund von Fil­men über den Viet­nam­krieg, da der Spitz­hut ein Teil der Uni­form des Viet­cong war. Der of­fi­zi­el­le Name die­ses Hu­tes ist Chash­itsu (ja­pa­nisch  茶室) und be­deu­tet Tee­stu­be. Dies hängt mit der Ar­chi­tek­tur tra­di­tio­nel­ler ja­pa­ni­scher Tee­stu­ben zu­sam­men.

Ein Chash­itsu war nichts wei­ter als eine Bam­bus­hüt­te mit Pa­ra­vents so­wie ei­nem Stroh- oder Schilf­dach, wel­che in ei­nem Gar­ten stand. Die Schlicht­heit war sei­ner­zeit be­wusst ge­wählt und geht auf den ja­pa­ni­schen Tee­meis­ter Sen Rikyu An­fang des 16. Jahr­hun­derts zu­rück. Sei­ner An­sicht nach konn­te Tee nur in solch ei­nem na­tur­be­las­se­nen Haus, weit weg von welt­li­chen Sor­gen, in me­di­ta­ti­ver und phi­lo­so­phi­scher Stim­mung ge­nos­sen wer­den.

In such mo­de­st struc­tures, see­mingly far away from world­ly con­cerns, tea can be en­joy­ed in a more me­di­ta­ti­ve and phi­lo­so­phi­cal way.

The In­sti­tu­te of Mu­se­um and Li­bra­ry Ser­vices: Te­ahouse (Chash­itsu). archive.artsmia.org (08/2015).

Das Chash­itsu muss­te über min­des­tens zwei Räu­me ver­fü­gen, wo­bei die Stel­le, an wel­cher der Tee­kes­sel er­hitzt wur­de, mit­tig in der Be­hau­sung lie­gen soll­te.

The cha-shitsu ty­pi­cal­ly con­sist of at least two rooms [...].

KHI, Inc.: Chash­itsu Tea House Ar­chi­tec­tu­re & De­sign. khiart.com (08/2015).

Bild von Chashitsu Hut aus PapierDer Ka­min für die Feu­er­stel­le war im 16. Jahr­hun­dert ein Bam­bus­rohr, wel­ches in ei­nem Spitz­dach mün­de­te, das ge­nau so aus­sah, wie die Spitz­hü­te der ost­asia­ti­schen Bau­ern. Die­se Hüte wur­den na­tür­lich schon viel frü­her auf­grund der wech­sel­haf­ten Wet­ter­be­din­gun­gen in den An­bau­ge­bie­ten ge­tra­gen. Ein Chash­itsu Hut schützt näm­lich vor Son­ne so­wie Re­gen. Auf­grund der Form und der Ma­te­ria­li­en hält er bei Käl­te warm und ist trotz­dem at­mungs­ak­tiv. Die­ses ge­nia­le Prin­zip ha­ben die Ar­chi­tek­ten der Tee­stu­ben ein­fach über­nom­men.

Bild von Asia Hut mit Asia Food Boxen aus PapierMit­hil­fe mei­ner An­lei­tung kön­nen Sie ei­nen tra­di­tio­nel­len Chash­itsu Hut aus Pa­pier bas­teln, wel­cher für ei­nen Kopf­um­fang von 60 - 80 Zen­ti­me­tern ge­eig­net ist.

Asia Hut zum Aufsetzen

Bild vom Einwickeln eines Holzspießes in ZeitungspapierAls Pa­pier für den Hut ver­wen­de­te ich Zei­tungs­pa­pier, grau­en Ton­kar­ton, vier Sei­ten wei­ßes DIN 4 Dru­cker­pa­pier so­wie Ton­pa­pier in drei un­ter­schied­li­chen Far­ben. Für das Grund­ge­rüst ka­men au­ßer­dem ein Schasch­lik­spieß, Reiß­zwe­cken, Te­sa­film und ein Stück Bast zum Ein­satz. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, ei­nen Bü­ro­t­acker, ein Geo­drei­eck, ei­nen Blei­stift, ein Bas­tel­mes­ser, flüs­si­gen Kle­ber, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3) zu­recht­le­gen.

Bild vom Zusammenkleben mit UHU des ZeitungspapiersZu­erst schnitt ich mir neun Sei­ten Zei­tungs­pa­pier zu­recht. Jede Sei­te muss 35 Zen­ti­me­ter lang und 25 Zen­ti­me­ter breit sein. Im An­schluss wi­ckel­te ich jede Sei­te um ei­nen Schasch­lik­spieß auf und ver­kleb­te am Ende das Zei­tungs­pa­pier­röll­chen. Da­nach zog ich den Holz­spieß wie­der her­aus. Nun schnitt ich je­des der neun Röll­chen sym­me­trisch auf eine Län­ge von 22 Zen­ti­me­tern zu. Ich fer­tig­te mir wei­ter von

Bild von erstem Arbeitsschritt für das Grundgerüst eines China HutesScha­blo­ne #1 bei­de Ele­men­te aus grau­em Ton­kar­ton an. Da­nach ent­fern­te ich mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers die neun Lö­cher des ei­nen Ele­ments. Dar­auf fol­gend nahm ich je­des ein­zel­ne Röll­chen in die Hand, knick­te ein Ende nach 2 Zen­ti­me­tern um und schob es je­weils in ein Loch des Ton­kar­tons. Da­mit die ein­zel­nen Stre­ben fest am Ton­kar­ton haf­te­ten, leg­te

Bild vom Festtackern der Papierröllchen am Tonkartonich das zwei­te Ele­ment der Scha­blo­ne #1 auf und ta­cker­te es mit­hil­fe ei­nes Bü­ro­lo­chers fest. Die neun Röll­chen soll­ten nun fest in den Lö­chern sit­zen und nicht mehr her­aus­rut­schen kön­nen. Wei­ter habe ich das Grund­ge­rüst des Cha­sit­su Hu­tes grun­diert. Wich­tig: Ver­wen­den Sie als Un­ter­grund­far­be ei­nen Farb­ton, der spä­ter auch zu Ih­rem Ton­pa­pier passt. Ich nahm mei­nen Was­ser­mal­kas­ten und be­pin­sel­te das kom­plet­te Grund­ge­rüst mit der Far­be Ocker.

Hutumfang erfordert etwas Geometrie

In den fol­gen­den Schrit­ten wird die Grö­ße des Chi­na Hu­tes fest­ge­legt. Als Vor­be­rei­tung kleb­te ich dazu vier wei­ße DIN A4 Blät­ter mit­hil­fe von Te­sa­film zu­sam­men. Die von mir ver­wen­de­ten Wer­te pas­sen auf so gut wie je­den Er­wach­se­nen­kopf.

Bild vom festlegen der Größe des China Hutes aus PapierIch wi­ckel­te ein Stück Bast um ein Dot­ting­tool und ei­nen Blei­stift. Die Stre­cke zwi­schen bei­den Werk­zeu­gen be­trug da­bei ex­akt 17 Zen­ti­me­ter. Ich stach das Dot­ting­tool in die Mit­te mei­ner Pa­pier­blät­ter und zog mit dem Blei­stift ei­nen gro­ßen Kreis. Da­nach un­ter­teil­te ich den Kreis in neun Stü­cke. Je­des Stück hat da­bei ei­nen In­nen­win­kel von 40°.

Bild vom grundierten Grundgerüst, welches auf einem Papierkreis stehtAn der Au­ßen­sei­te je­des Stü­ckes be­fes­tig­te ich von der Rück­sei­te kom­mend eine Reiß­zwe­cke, die ich mit Te­sa­film am Pa­pier fest­kleb­te. Auf die neun Spit­zen der Reiß­zwe­cken leg­te ich fol­gend die hoh­len Röll­chen mei­nes grun­dier­ten Hut­ge­rüsts. Die Pa­pier­rol­len fi­xier­te ich eben­falls vor­über­ge­hend mit Te­sa­film. Zum Flech­ten des Pa­pier­hu­tes fer­tig­te ich mir gleich da­nach Ton­pa­pier­strei­fen an. Ein Strei­fen ist 70 lang und 0,5 Zen­ti­me­ter breit.

Flechten des Chashitsu Hutes

Bild vom Beginn des FlechtensIch be­gann an der Ober­sei­te und ver­kleb­te das Ende des ers­ten Strei­fens an ei­ner Stre­be des Hut­ge­rüsts. Mit dem Ton­pa­pier­strei­fen um­wi­ckel­te ich wei­ter Stre­be für Stre­be. Am zwei­ten Ende des Strei­fens an­ge­kom­men nahm ich ei­nen wei­te­ren Strei­fen und kleb­te des­sen An­fang dar­an fest. Da­nach wie­der­hol­te ich die Schrit­te so lan­ge, bis das Grund­ge­rüst des Hu­tes kom­plett um­spon­nen war.

Bild vom China Hut, der fast fertig geflochten istTipp: Sie kön­nen pro­blem­los meh­re­re Far­ben ein­flech­ten. Ich ver­wen­de­te zu mei­ner Lachs­far­be die Far­be Rot als Kon­trast. Ganz un­ten am Hut an­ge­kom­men kle­ben Sie den letz­ten Strei­fen an ei­ner Stre­be fest und ent­fer­nen das Ge­rüst von der Pa­pier­un­ter­la­ge. Nun fer­tig­te ich die Strei­fen von Scha­blo­ne #2 aus ei­ner wei­te­ren Ton­pa­pier­far­be an.

Bild vom Einflechten weiterer PapierstreifenVon je­dem der vier Strei­fen be­nö­ti­gen Sie neun Ex­em­pla­re. Als wei­te­res op­ti­sches High­light habe ich im­mer zwi­schen zwei Stre­ben vier die­ser Strei­fen hoch­kant ein­ge­floch­ten. Tipp: Flech­ten Sie die­se Strei­fen asym­me­trisch zu­ein­an­der ein, so ent­steht au­to­ma­tisch ein schö­nes Mus­ter. Da­mit die ein­zel­nen Strei­fen un­ten nicht her­aus­rut­schen, habe ich die­se im­mer am un­ters­ten Quer­strei­fen an­ge­klebt.

Hut bekommt seine Spitze und Verzierungen

Bild von Spitze des China HutesDas Ele­ment für die Hut­spit­ze be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #3, die­ses habe ich aus Ton­pa­pier an­ge­fer­tigt. Ich falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en und mal­te das ja­pa­ni­sche Schrift­zei­chen für Reis (sie­he Scha­blo­ne #3) auf jede der neun Sei­ten. Da­nach ver­kleb­te ich das Spit­zen­ele­ment mit sich selbst und be­strich die Kle­be­l­i­ni­en mit viel flüs­si­gem Kle­ber. Zu gu­ter Letzt habe ich die Spit­ze auf­ge­klebt und mei­nen Chash­itsu Hut da­mit voll­endet.

Fazit - ich bin begeistert von meinem China Hut

Selbst gebastelter China Hut von DAoCFrEakIch gebe zu, das Bas­teln des Chash­itsu Hu­tes ist nicht leicht. Das Flech­ten nimmt sehr viel Zeit in An­spruch und auch die geo­me­tri­sche Kom­po­nen­te ist nicht zu ver­ach­ten. Al­ler­dings lohnt sich der Auf­wand und ich ver­ste­he jetzt, war­um die­se Hut­form bei den ost­asia­ti­schen Feld­ar­bei­tern so be­liebt ist. Ich habe den Hut Ende Juli ent­wor­fen, wäh­rend in Bay­ern ge­ra­de eine Hit­ze­wel­le herrsch­te. Als ich für das Vi­deo bei 33 Grad Cel­si­us drau­ßen un­ter­wegs war, hat­te ich den Hut die gan­ze Zeit auf und es ist tat­säch­lich so, er spen­det per­fek­ten Son­nen­schutz, auch am Na­cken und ist den­noch so durch­läs­sig, dass der Wind den Kopf küh­len kann.

Ob­wohl mein Spitz­hut nicht aus Bam­bus oder Schilf ist, ist er trotz­dem sehr sta­bil und hat ein per­fek­tes Ge­wicht, um nicht zu win­dig und nicht zu schwer zu sein. Wenn Sie also zum Fa­sching oder Kar­ne­val die pas­sen­de Kopf­be­de­ckung für Ihr China-Outfit be­nö­ti­gen, neh­men Sie sich die Zeit die­sen Chash­itsu Hut nach­zu­bas­teln.

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Cowboyhut zum Aufsetzen - Bastelanleitung

How­dy! Nichts steht mehr für die USA als der Cow­boy (ame­rik. Wrang­ler, dt. Vieh­trei­ber). Ge­nau­so wie die Kar­tof­fel eine ur­ei­ge­ne deut­sche Hack­frucht ist. Denn könn­ten Kar­tof­feln re­den, hät­ten ihre Vor­fah­ren, ge­nau­so wie die ur­sprüng­li­chen Cow­boys spa­nisch ge­spro­chen. Es wa­ren näm­lich spa­ni­sche Sied­ler, wel­che die Vieh­zucht im 15. Jahr­hun­dert auf den neu ent­deck­ten Kon­ti­nent im­por­tier­ten.

The her­ding tech­ni­que was brought over to the New World in the ear­ly 15th cen­tu­ry by the Spa­nish [...].

An­onym: Cow­boy Histo­ry. truecowboy.com (07/2015).

Veronika (DAoCFrEak) trägt einen Cowboyhut aus PapierNa­tür­lich muss­ten die ver­we­ge­nen His­pa­nics je­ner Zeit, ge­nau­so wie die Kar­tof­feln, zu­nächst kul­ti­viert wer­den. Zwar rit­ten die spa­ni­schen Cow­boys auch auf Pfer­den und trie­ben Tau­sen­de Rin­der von Wei­de zu Wei­de, op­tisch hat­ten sie mit den ame­ri­ka­ni­schen Cow­boys je­doch nichts am Hut. Erst als sich Te­xas im Jah­re 1839 end­gül­tig von Me­xi­ko ge­löst hat­te, be­gann das Zeit­al­ter der Cow­boys, die wir aus John Way­ne und Te­rence Hill Fil­men ken­nen.

Wäh­rend die frü­he­ren spanisch-mexikanischen Cow­boys Stroh­hü­te tru­gen, war es John B. Stet­son, der den klas­si­schen Cow­boy­hut ent­wi­ckel­te und 1865 das ers­te Ex­em­plar her­stell­te.

Today’s cow­boy hat has re­main­ed ba­si­cal­ly un­ch­an­ged in con­s­truc­tion and de­sign sin­ce the first one was crea­ted in 1865. As the sto­ry goes, John B. Stet­son [...].

Fire, An­gel: Cow­boy Hats in Histo­ry. cowboyhathistory.org (07/2015).

Der Hut war für die Cow­boys ein Se­gen. Im­mer im Früh­jahr und Herbst zo­gen sie los, um ihre Rin­der zu­rück in die Ranch zu brin­gen. Zu je­ner Zeit war es näm­lich noch mög­lich, die Tie­re frei gra­sen zu las­sen, des­halb muss­ten die Cow­boys die Her­de erst su­chen, an­hand von Brand­mar­kie­run­gen iden­ti­fi­zie­ren und ein­sam­meln.

Each spring and fall the cow­boys would work on the „roun­dup”. This was when the cow­boys would bring in all the catt­le from the open ran­ge. Catt­le would roam free­ly much of the year and then the cow­boys would need to bring them in.

TSI: Cow­boys. ducksters.com (07/2015).

Sie kön­nen sich vor­stel­len, dass Cow­boys da­bei oft­mals ta­ge­lang un­ter­wegs wa­ren. Die Stetson-Hüte wur­den des­halb aus dem Un­ter­haar von Bi­ber­fel­len an­ge­fer­tigt. Die­ses Ma­te­ri­al re­flek­tiert die Son­ne, ist was­ser­ab­wei­send und hält in der Dun­kel­heit warm.

Bild von selbst gebasteltem Cowboyhut
Und weil Cow­boy­hü­te auch heu­te noch to­tal cool aus­se­hen, habe ich ei­nen zum Auf­set­zen ge­bas­telt und stel­le Ih­nen hier die An­lei­tung und die Scha­blo­nen da­für zur Ver­fü­gung.

Bild von Stetson aus Papier

Mein Cow­boy­hut hat ei­nen Kopf­um­fang von 60 Zen­ti­me­tern und kann da­mit pro­blem­los von Kin­dern und Cow­girls ge­tra­gen wer­den. Der drei­di­men­sio­na­le Pa­pier­hut ver­fügt über eine ori­gi­nal­ge­treue, ge­bo­ge­ne Krem­pe, ein Hut­band und ei­nen Sheriff-Stern. Tra­gen Sie die­sen auf dem Kopf, leh­ren Sie auch heu­te noch so man­chem Vieh­dieb und man­cher Rot­haut das Fürch­ten.

Cowboyhut aus Papier - Anleitung

Bild von Papierelementen für einen CowboyhutFür den Hut ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in den Far­ben Reh­braun, Braun und Rot so­wie Alu­fo­lie. Der Sheriff-Stern be­steht aus blau­em Me­tal­lic­pa­pier und Gold­fo­lie. Für die Ver­zie­run­gen ka­men gel­ber Bast, Stem­pel­far­be (Braun/Blau), Deck­weiß, so­wie eine Kan­ne Kaf­fee zum Ein­satz. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Lo­cher, Li­ne­al samt Falz­beil und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7 /#8 /#9) zu­recht­le­gen.

Bild vom Zerknittern des PapiersAuf­grund der Grö­ße des Cow­boy­hu­tes müs­sen Sie sich zu­nächst die ein­zel­nen DIN A4 Scha­blo­nen zu gro­ßen Vor­la­gen zu­sam­men­kle­ben. Die Scha­blo­nen #1 - #4 sind für die Hut­krem­pe, #5 und #6 für die Sei­ten, und Scha­blo­ne #7 für die Vorder- und Rück­sei­te der Hut­kro­ne. Die­se Hu­t­ele­men­te fer­tig­te ich mit­hil­fe der neu ge­form­ten Scha­blo­nen aus reh­brau­nem und brau­nem Ton­pa­pier an.

Bild von Bearbeiten des Papiers mit KaffeeDie reh­brau­nen Ein­zel­tei­le sind bei mir die obe­re und da­mit sicht­ba­re Sei­te. Die­se Pa­pier­ele­men­te habe ich nach dem Aus­schnei­den zu­nächst ge­falzt und an­schlie­ßend zer­knit­tert. Da­nach leg­te ich die zer­knit­ter­ten Ele­men­te in eine Schüs­sel mit schwar­zem Kaf­fee und Was­ser (Ver­hält­nis 2:1). Das voll­ge­saug­te Ton­pa­pier leg­te ich zum Ab­trop­fen auf Kü­chen­rol­len­pa­pier, da­nach kam es bei 50 Grad Cel­si­us und Un­ter­hit­ze in den Ofen. So lan­ge, bis es völ­lig tro­cken ist.

Hutkrone des Western Hutes zusammenbauen

Bild von zweifarben Hutelementen aus Papier

Mit­hil­fe der Kaffee-Technik hat das reh­brau­ne Pa­pier eine wei­che und den­noch ver­wit­ter­te Ober­flä­che be­kom­men. Nun wer­den die ein­zel­nen Ele­men­te (aus­ge­nom­men der Hut­krem­pe) ver­stärkt. Dazu be­kleb­te ich die be­han­del­ten, reh­brau­nen Ein­zel­tei­le auf die dun­kel­brau­nen Ton­pa­pier­ele­men­te. Di­rekt da­nach habe ich die Hut­kro­ne zu­sam­men­ge­baut. Dazu kleb­te ich die bei­den Tei­le für die Vorder- und Rück­sei­te, ver­setzt zu­ein­an­der, an dem gro­ßen Mit­tel­teil fest.

Bilder vom Zusammenbau der Hutkrone

Wenn Sie das Mit­tel­teil da­nach senk­recht auf­stel­len, müs­sen Sie die an­ge­kleb­ten, klei­nen Sei­ten­tei­le nur noch zur Sei­te um­bie­gen und fest­kle­ben. Da­mit kann die Hut­kro­ne des Cow­boy­hu­tes be­reits von al­lei­ne ste­hen. Auf die Kle­be­la­schen der Hut­kro­ne kleb­te ich an­schlie­ßend di­rekt den be­han­del­ten, run­den und reh­brau­nen Teil der Hut­krem­pe fest.

Hutkrempe des Cowboyhutes bleibt beweglich

Bild von Unterseite des CowboyhutesWei­ter fer­tig­te ich das Ele­ment von Scha­blo­ne #8 zwei­mal aus Alu­fo­lie an und kleb­te die­ses auf die Un­ter­sei­te der reh­brau­nen Krem­pe. Da­nach form­te ich die Hut­krem­pe zu­recht und ver­deck­te die Fo­lie samt der Kle­be­l­i­ni­en mit dem zwei­ten, brau­nen Hut­krem­pen­ele­ment. Auf­grund der Alu­fo­lie kann die Krem­pe auch im Nach­hin­ein im­mer wie­der neu ge­formt wer­den.

Kopfbedeckung eines Sheriffs

Bild vom nackten Cowboyhut

Mit dem An­brin­gen der Hut­krem­pe ist der Cow­boy­hut be­reits ein­satz­be­reit und kann auf­ge­setzt wer­den. Ich habe ihn nun noch wei­ter ver­ziert und ei­nen Sheriff-Hut dar­aus ge­macht. Die Ele­men­te da­für be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #9. Zu­nächst fer­tig­te ich ein Hut­band an. Ich schnitt dazu die ins­ge­samt sechs Ein­zel­tei­le aus ro­tem Ton­pa­pier aus und be­stem­pel­te die­se mit ei­nem Mo­tivs­tem­pel, den ich ab­wech­selnd mit blau­er und brau­ner Stem­pel­far­be so­wie Deck­weiß be­netz­te.

Bilder vom Anfertigen des HutbandesDie Ein­zel­tei­le des Hut­ban­des habe ich im An­schluss ein­fach um die Hut­kro­ne ge­klebt. Die ein­zel­nen Tei­le müs­sen sich dazu leicht über­lap­pen. Am Fuße des Hut­ban­des kleb­te ich au­ßer­dem noch zur Zier­de ein Stück gel­ben Bast (70 cm) fest. Zu gu­ter Letzt fer­tig­te ich noch den Sheriff-Stern an. Der Hin­ter­grund ist bei mir aus blau­em Me­tal­lic­pa­pier und der Vor­der­grund aus Gold­fo­lie.

Bild vom Sheriff-HutDie sechs gol­de­nen Sterne­cken stanz­te ich aus der Gold­fo­lie mit­hil­fe ei­nes Lo­chers aus und kleb­te die­se auf den Hin­ter­grund. Da­mit ist der Cow­boy­hut aus Pa­pier mit Sheriff-Stern und Hut­band fer­tig­ge­stellt. Für das re­la­tiv ein­fa­che Bas­tel­mo­tiv be­nö­tig­te ich un­ge­fähr drei Stun­den Bas­tel­zeit. Be­son­ders ge­fällt mir die Ober­flä­chen­struk­tur, die das Ton­pa­pier auf­grund der Kaffee-Technik an­ge­nom­men hat.

Ich bin geprägt vom Cowboy-Kult

Als Kind der 1980er Jah­re kam ich um den Cowboy-Kult in Deutsch­land na­tür­lich auch nicht her­um. Ni­cki sang: „I bin a bay­ri­sches Cow­girl”, die TV-Serie Dal­las war in al­ler Mun­de und ich lieb­te Lu­cky Luke Co­mics. Ge­prägt von die­ser Zeit muss­te es im Dis­ney­land Pa­ris na­tür­lich auch un­be­dingt das Ho­tel „Che­yenne” sein und „Der Schuh des Ma­ni­tu” ge­hört zu mei­nen ab­so­lu­ten Lieb­lings­fil­men. Trotz al­le­dem war ich an Fa­sching im­mer Squaw.

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