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Shut the Box statt Tablet: Warum Würfel im Klassenzimmer ein Comeback verdienen

Ende der 1990er-Jahre hiel­ten EDV-Räume Ein­zug in deut­sche Schu­len. Dort wur­de in zwei Wo­chen­stun­den un­ge­fähr das ver­mit­telt, was man heu­te un­ter ei­nem „Com­pu­ter­füh­rer­schein“ ver­bu­chen wür­de: Such­ma­schi­nen be­die­nen, Ord­ner an­le­gen so­wie Word und Ex­cel star­ten. Die am­bi­tio­nier­te­ren Da­ten­ver­ar­bei­tungs­leh­rer be­treu­ten ne­ben­bei – und selbst­ver­ständ­lich un­ent­gelt­lich – die noch über­schau­ba­re Netz­werk­in­fra­struk­tur. Par­al­lel dazu ent­deck­te die deut­sche In­dus­trie die „Di­gi­ta­li­sie­rung“ für sich und dia­gnos­ti­zier­te ei­nen all­ge­mei­nen IT-Fachkräftemangel. Be­nö­tigt wur­den al­ler­dings vor al­lem Pro­gram­mie­rer und Netz­werk­tech­ni­ker – ein Be­darf, der sich glück­li­cher­wei­se güns­tig und zu­ver­läs­sig in In­di­en de­cken ließ. Kanz­ler Schrö­der führ­te dar­auf­hin die Green Card ein, Po­li­tik und Wirt­schaft klopf­ten sich ge­gen­sei­tig für ge­leb­te Glo­ba­li­sie­rung auf die Schul­ter. Zwar sorg­te die Op­po­si­ti­on mit der Kam­pa­gne „Kin­der statt Inder“¹ kurz­zei­tig für ei­nen Sturm im Was­ser­glas, doch in den fol­gen­den zwan­zig Jah­ren konn­ten die Phi­lo­lo­gen wei­ter­hin un­be­hel­ligt Mo­dal­ver­ben am Over­head­pro­jek­tor un­ter­strei­chen, wie es schon ihre Vor­vä­ter ge­tan hat­ten.

Das Foto zeigt eine liebevoll arrangierte Spielszene auf einer hellbraunen Korkplatte, die als warmer, ruhiger Hintergrund dient. In der Mitte liegt eine ausgedruckte DIN-A4-Spielvorlage für Shut the Box, sauber ausgerichtet und vollständig sichtbar. Die Vorlage ist klar strukturiert: Im zentralen Bereich verlaufen für bis zu fünf Spielrunden jeweils Zahlenreihen von 1 bis 12, die während des Spiels durchgestrichen werden können. Das obere Drittel der Vorlage wird von einer kindlichen Piratenszenerie dominiert, die bereits vollständig ausgemalt ist. Sie erinnert an das Innere eines hölzernen Segelschiffs: Eine geöffnete Schatzkiste mit Goldmünzen, ein altes Steuerrad, eine Piratenflagge und eine Schatzkarte erzählen von Abenteuern auf hoher See. Durch ein rundes Bugloch blickt man hinaus auf das Meer, wo Wale mit ihren Schwanzflossen vorbeiziehen. Zwei Piratenkinder – ein Mädchen und ein Junge – sitzen jeweils an einer Schulbank, mit Piratentüchern auf dem Kopf, vertieft in ihr Spiel. Diese Szene ist bewusst als Ausmalfläche gestaltet und lädt Kinder nach dem Spielen dazu ein, selbst kreativ zu werden. Im unteren Bereich der Vorlage taucht das Bild förmlich unter die Wasseroberfläche. Meerespflanzen wiegen sich am Meeresboden, ein Hai zieht seine Bahn, begleitet von einem Seepferdchen. Zentral im unteren Teil befindet sich eine kleine Ergebnistabelle: In einer übersichtlichen Spalte sind die Runden eins bis fünf aufgeführt, daneben die Punktefelder, in die die verbleibenden Zahlen – also der jeweilige Restwert nach einer Runde – eingetragen werden. So lassen sich die Ergebnisse der Spielenden direkt vergleichen. Rund um die Vorlage sind dekorative Elemente platziert, die das Piratenthema fortführen. Rechts liegt ein kleines, aus Papier gefertigtes Holzschiff mit Mast und beigefarbenem Segel, auf dem ein schwarzer Totenkopf prangt. Daneben funkeln zwei handgeformte Goldmünzen aus Fimo. Auf der linken Seite ergänzt ein weiteres Fimo-Objekt die Szene: ein altes Steuerrad, in dessen Innerem ein kleiner Krake lebt. Dieses Objekt wurde mit Resin übergossen und erhält dadurch eine glänzende, fast museale Anmutung. Die gesamte Szenerie – von der Spielvorlage über die Deko-Elemente bis hin zur fotografischen Umsetzung – wurde von Veronika Helga Vetter konzipiert, gestaltet und umgesetzt. Konzept, Illustration, Bastelobjekte, Spielidee und Fotografie greifen hier bewusst ineinander und machen aus einer einfachen Spielvorlage ein stimmiges, kindgerechtes Gesamtbild. Erstveröffentlichung Januar 2026

Im Früh­jahr 2012 er­leb­te die bri­ti­sche TV-Serie Black Mir­ror ei­nen kur­zen Facebook-Hype, aus­ge­löst durch die Epi­so­de Fif­teen Mil­li­on Me­rits. Dar­in stram­pelt die Mit­tel­schicht ei­ner ein­tö­ni­gen Zu­kunfts­welt auf sta­tio­nä­ren Fahr­rä­dern, um Elek­tri­zi­tät zu er­zeu­gen. Als Be­loh­nung sam­meln die Rad­ler über ihre vir­tu­el­len Ava­tare so­ge­nann­te „Me­rits“, die sie ge­gen wohl­por­tio­nier­te Dopamin-Ausschüttungen ein­tau­schen kön­nen: Por­no­gra­fie, Junk-Food, be­lang­lo­se Mi­ni­spie­le.

  • „Eine gru­se­li­ge Zukunfts-Vorstellung“, dach­ten sich die meis­ten, wäh­rend sie ne­ben­bei idyl­li­sche Ur­laubs­fo­tos ih­rer Nich­ten lik­ten, die nach dem Ab­itur in Laos dar­über nach­dach­ten, was sie ei­gent­lich stu­die­ren soll­ten.

Der Be­ginn der Mi­gra­ti­ons­kri­se im Spät­som­mer 2015 ver­dräng­te das The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung voll­stän­dig aus Schu­len und Me­di­en. Die Do­ku­men­ta­ti­on Kohl­mei­sen im Win­ter des Baye­ri­schen Rund­funks aus dem Jahr 1983 wür­de ver­mut­lich heu­te noch auf VHS-Kassette im Un­ter­richt ge­zeigt, hät­te im Fe­bru­ar 2020 nicht in Ischgl ein Super-Spreader-Event statt­ge­fun­den. Kurz dar­auf folg­ten Lock­down, Schul­schlie­ßun­gen und di­gi­ta­ler Di­stanz­un­ter­richt, bes­ser be­kannt als „Ho­me­schoo­ling“.

Auf dem zweiten Foto ist die Shut-the-Box-Spielvorlage in einen selbst gebastelten Bilderrahmen eingespannt. Der Rahmen besteht aus einzelnen, an Eisstiele erinnernden Elementen mit abgerundeten Kanten, die in sanften Pastellfarben gehalten sind. Gelb, Hellblau, Blau, Lila, Magenta und Orange wechseln sich rhythmisch ab. Die einzelnen Rahmenteile sind bewusst nicht perfekt: Einige wirken leicht gebrochen oder angeschliffen, wodurch eine handwerkliche, fast schon skulpturale Anmutung entsteht. Der Gesamteindruck ist künstlerisch, verspielt und zugleich ruhig. Der Hintergrund des Fotos ist freigestellt und neutral grau gehalten. Dadurch treten sowohl der farbige Rahmen als auch die Spielvorlage klar in den Vordergrund, ohne visuelle Ablenkung. Die DIN-A4-Spielvorlage selbst zeigt diesmal einen spannenden Kontrast: Die Piratenszenerie im oberen Drittel – das Schiff, die Schatzmotive und die beiden Piratenkinder – sowie der Meeresboden im unteren Bereich sind vollständig in Schwarz-Weiß belassen, so wie sie beim Ausdrucken erscheinen würden. Dadurch bleibt der Charakter einer klassischen Ausmalvorlage erhalten. Im Gegensatz dazu sind die eigentlichen Spielfelder deutlich farbig gestaltet. Die Zahlenreihen von 1 bis 12, die sich über fünf Runden erstrecken, sind kräftig ausgemalt und greifen die Farbwelt des Rahmens auf – jedoch mit höherer Sättigung. Die Farbverläufe beginnen bei dunklem Blau, werden schrittweise heller, gehen über Grün und Gelb in Orange, Rot und schließlich in ein sattes Lila über. Dieses Farbspiel erzeugt eine klare visuelle Hierarchie: Der Blick des Betrachters wird unmittelbar auf die Spielfläche gelenkt, während die Piratenillustration bewusst im Hintergrund bleibt. Auf der Spielvorlage liegen zwei selbst gebastelte Papierwürfel. Sie dienen nicht nur als dekoratives Element, sondern machen unmittelbar sichtbar, dass es sich um ein Würfelspiel handelt. Die Würfel ergänzen die Szene funktional und ästhetisch zugleich und verbinden Spielidee und Gestaltung. Wie bereits beim ersten Motiv wurden Konzeption, Gestaltung, Bastelarbeiten, Spielidee und Fotografie vollständig von Veronika Helga Vetter umgesetzt. Das Zusammenspiel aus reduzierter Illustration, kräftigen Farbflächen und handgefertigtem Rahmen verleiht dem Motiv eine klare, moderne Bildsprache – irgendwo zwischen Lernmaterial und Kunstobjekt. Erstveröffentlichung Januar 2026

Doch Ent­war­nung: Das Ka­bi­nett Mer­kel IV hat­te den Di­gi­tal­Pakt Schu­le schließ­lich längst be­schlos­sen. Kurz­um: Der Bund stell­te Geld be­reit. Das Pro­blem lag im De­tail – jede ein­zel­ne Schu­le muss­te zu­nächst ein ei­ge­nes Kon­zept vor­le­gen, wo­für sie die För­der­mit­tel ver­wen­den woll­te.

  • Und was ma­chen Be­am­te, be­vor sie et­was be­ar­bei­ten? Rich­tig: Sie prü­fen erst ein­mal die Zu­stän­dig­keit.

Da IT an den meis­ten Schu­len je­doch jah­re­lang stief­müt­ter­lich be­han­delt wur­de, fühl­te sich nie­mand ver­ant­wort­lich. Das Er­geb­nis: Bis De­zem­ber 2021 war nicht ein­mal die Hälf­te der be­reit­ge­stell­ten Mit­tel ab­ge­ru­fen.

ℹ️ Die „Turnschuh-Administratoren“ aus den 1990er-Jahren wa­ren längst pen­sio­niert, die Schul-IT war aus­ge­la­gert. Zu­rück ge­blie­ben wa­ren Lehr­kräf­te ohne tech­ni­sche Inhouse-Expertise – mit der Auf­ga­be, zu ent­schei­den, wel­che di­gi­ta­le In­fra­struk­tur sie be­nö­ti­gen soll­ten.

Das Com­pu­ter­ma­ga­zin c’t sah sich so­gar ge­nö­tigt, Schul­lei­tun­gen kon­kre­te Vor­schlä­ge zu lie­fern, wie man die Gel­der über­haupt be­an­tra­gen kön­ne:

Als Schul­lei­tung kann man das The­ma zum Bei­spiel im Rah­men ei­ner Leh­rer­fort­bil­dung vor­stel­len und die Kol­le­gen dann bit­ten, in den nächs­ten Wo­chen an­hand der Lehr­plä­ne Bei­spie­le zur Nut­zung von neu­en Me­di­en für ihre Fä­cher und Klas­sen­stu­fen an ei­ner Pinn­wand zu sam­meln. Am Ende führt je­mand fünf bis zehn Bei­spie­le zu ei­ner Ta­bel­le zu­sam­men.

Mahn, Jan: Geld auf der Stra­ße. Wie Schu­len jetzt vom Di­gi­tal­pakt pro­fi­tie­ren – und wo es klemmt. In: c’t Nr. 22 (2021). S. 68.

Nach ei­ner ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Kraft­an­stren­gung wa­ren bis 2025 schließ­lich 97 Pro­zen­t² der be­reit­ge­stell­ten Mit­tel aus­ge­schüt­tet, und selbst die vier­ten Klas­sen deut­scher Grund­schu­len ver­fü­gen nun über schi­cke Tablet-PCs. Seit­dem häm­mern die ABC-Schützen mit ih­ren Zei­ge­fin­gern auf Touch­screens ein, um die po­pu­lä­re ANTON Lern-App zu be­die­nen.

ℹ️ In der ANTON Lern-App³ er­stel­len die Schü­ler ei­nen Ava­tar, der sie selbst im di­gi­ta­len Klas­sen­zim­mer wi­der­spie­gelt. Nach dem Ab­schluss je­der Auf­ga­be er­hal­ten die Kin­der ein Feed­back in Form von Ster­nen und Mün­zen. Die­se die­nen als Be­loh­nung und kön­nen wie­der­um für Mi­ni­spie­le ein­ge­setzt wer­den.

Mit Blick auf Black Mir­ror: when fic­tion be­co­mes rea­li­ty.

An­ton: Su­per gut fin­de ich, dass man Mün­zen kriegt und be­lohnt wird. Man kann dann sei­nen Ava­tar ge­stal­ten, aber auch Spie­le spie­len.

Ki­wit, Inka & Roz­hyar Zol­fag­ha­ri: Ler­n­Apps, Spie­le im Un­ter­richt und Kin­der­rech­te. KiKA | Team Tims­ter (2025).

Das dritte Foto kehrt zurück zur warmen, hellbraunen Korkplatte als Hintergrund. Die Shut-the-Box-Spielvorlage liegt schräg aus der Perspektive des Betrachters auf der Oberfläche und ist nur zu etwa sechzig Prozent sichtbar. Dieser bewusst gewählte Ausschnitt erzeugt Nähe und vermittelt den Eindruck, direkt am Spielgeschehen beteiligt zu sein. Im oberen, noch sichtbaren Bereich ist die Piratenszenerie erneut sorgfältig mit Buntstiften koloriert. Die Farben wirken lebendig, aber nicht grell, und verleihen dem Motiv eine handgemachte, kindgerechte Atmosphäre. Die Spielfelder darunter erzählen diesmal bereits eine Geschichte: In mehreren Rundenspalten sind einzelne Ziffern durchgestrichen. Dadurch wird unmittelbar deutlich, wie das Spiel funktioniert – als Momentaufnahme mitten in einer laufenden Partie. Links auf der Spielvorlage liegt eine kleine, selbst gebastelte Schultafel. Sie besitzt einen dunkelbraunen Holzrahmen und eine klassische, tiefgrüne Schreibfläche. An der Seite ist ein kleines Stück Kreide befestigt – eine bewusste Reminiszenz an traditionelle Unterrichtsmittel. Auf die grüne Fläche wurde nachträglich mit einer Kreideschriftart der Schriftzug „Shut the Box“ eingefügt, sodass das Täfelchen wie eine spontane Beschriftung aus dem Klassenzimmer wirkt. Rechts ergänzt ein maritimes Detail die Szene: ein beigefarbener, leicht ins Rötliche gehender Rettungsring aus Fimo-Modelliermasse. Er ist künstlich gealtert und von einem goldenen Seil umschlungen, das sich locker um den Ring windet. Dieses Objekt greift das Seefahrtsthema der Spielvorlage auf und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Alle dekorativen Elemente – von der Schultafel bis zum Rettungsring – sind handgefertigt. Konzeption, Gestaltung, Modellierarbeiten, Spielidee und Fotografie stammen vollständig von Veronika Helga Vetter, Papierkünstlerin seit 2011. Ihre Arbeiten verbinden Illustration, Bastelkunst und Pädagogik. Die hier gezeigte Spielvorlage ist Teil eines offenen Ansatzes: Die Materialien werden kostenlos zur Verfügung gestellt und sollen Lehrkräften, Eltern und Kindern einen unkomplizierten Zugang zu spielerischem Lernen ermöglichen. Erstveröffentlichung Januar 2026

Wä­ren die Deut­schen ehr­lich, wür­den sie das Schul­we­sen wohl kon­se­quent ab­schaf­fen. Be­reits ge­wöhn­li­ches Win­ter­wet­ter – wie im Ja­nu­ar 2026 – reich­te aus, um flä­chen­de­cken­de Schul­schlie­ßun­gen⁴ aus­zu­lö­sen. Und das, ob­wohl in man­chen Schu­len selbst un­ter op­ti­ma­len Be­din­gun­gen le­dig­lich eine Un­ter­richts­ver­sor­gung von ma­ge­ren 70 Pro­zen­t⁵ ge­währ­leis­tet ist – in ei­ner Zeit, in der Schü­ler ei­gent­lich jede ver­füg­ba­re Se­kun­de Wis­sens­trans­fer bräuch­ten.

  • Ein Schul­be­ginn um 8:30 oder gar 9:00 Uhr ist vom Kol­le­gi­um un­er­wünscht. Wer hät­te dann schließ­lich am Vor­mit­tag recht und am Nach­mit­tag frei?

Doch zum Glück gibt es den Di­stanz­un­ter­richt. Über die­sen sag­te die Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin der Bun­des­schü­ler­kon­fe­renz, Amy Kirch­hoff (Grü­ne), im Ja­nu­ar 2026:

Es bringt nichts, Lehr­kräf­te ein­fach vor ei­nen Lap­top zu set­zen. Es müs­sen Fort- und Wei­ter­bil­dungs­kur­se, bei­spiels­wei­se über den Di­gi­tal­Pakt 2.0, fi­nan­ziert wer­den, da­mit sie mehr ma­chen, als ei­nen Over­head­pro­jek­tor aus dem Kel­ler zu ho­len – son­dern auch wis­sen, wie man eine di­gi­ta­le Ta­fel be­nutzt. Wir brau­chen aus­ge­bil­de­te Lehr­kräf­te, die mit Di­stanz­un­ter­richt um­ge­hen kön­nen.

Kirch­hoff, Amy: Di­stanz­un­ter­richt: „Es fehlt vor­ne und hin­ten an Kom­pe­ten­zen.” ARD | phoe­nix der tag (01/2026).

Wie wür­de Ha­gen Rether mit sei­ner be­ru­hi­gen­den Stim­me sa­gen: „Las­sen Sie uns das al­les ver­ges­sen.“ Wir Deut­schen müs­sen uns ein­ge­ste­hen, dass wir zwei Din­ge ein­fach nicht kön­nen.

  • Das ers­te ist das Er­öff­nen ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs – ein Blick auf Ro­sins Re­stau­rants ge­nügt.
  • Das zwei­te ist Di­gi­ta­li­sie­rung. Da­für sind wir Welt­meis­ter im Frontal- und Prä­senz­un­ter­richt.

War­um kon­zen­trie­ren wir uns nicht ein­fach wie­der dar­auf? Hö­ren wir auf, un­se­re Kin­der von be­lang­lo­sen Handy-Games ab­hän­gig zu ma­chen, ver­schen­ken wir die Tablet-PCs nach Afri­ka – und las­sen statt­des­sen wie­der Klap­pen­spiel spie­len.

ℹ️ Be­reits im Jahr 2022 ga­ben die Deut­schen 3,43 Mil­li­ar­den⁶ Euro für In-App-Käufe und kos­ten­pflich­ti­ge Smartphone-Software-Downloads aus

Shut the Box

Klick-Pick – Bildbeschreibung: Das Klick-Pick ist eine schwarz-weiße Illustration im Format 250 × 200 Pixel, gezeichnet mit einem digitalen Zeichenpad. Die Darstellung ist bewusst reduziert gehalten und arbeitet mit feinen Schraffuren sowie abgestuften Grautönen. Im Zentrum steht ein Sockel, auf dessen Vorderseite das Wort „Klappenspiel“ zu lesen ist. Auf diesem Sockel ruhen zwei Spielwürfel, von denen einer leicht nach rechts gekippt ist – ein kleines Detail, das Bewegung und Spiel andeutet. Darüber spannt sich ein Bogen, in dem ein klassisches Shut-the-Box-Holzspiel dargestellt ist: Die Zahlenleisten sind sichtbar, ein Ausschnitt von 4 bis 9, wobei die 5, 7 und 8 noch aufgestellt sind, während andere Zahlen bereits nach unten geklappt wurden. Die Illustration fungiert nicht nur als dekoratives Element, sondern als funktionales Einstiegssymbol. Ein Klick auf das Bild öffnet in einem neuen Tab die vollständige Shut-the-Box-Spielvorlage im PDF-Format. Diese kann direkt im Browser ausgedruckt und sofort verwendet werden – kostenlos und ohne Einschränkungen. Die Illustration wurde von Veronika Helga Vetter digital entworfen und gezeichnet. Die Spielvorlage wird auf gws2.de veröffentlicht, die Urheberschaft ist in den PDF-Metadaten eindeutig hinterlegt. Das Klick-Pick verbindet damit klassisches Spielmaterial, zeitgemäße digitale Distribution und einen offenen Bildungsansatz. Finanziert von Computerheld Linz - PC-Vor-Ort-ServiceDas Klap­pen­spiel Shut the Box ist ein klas­si­scher Fünf-Minuten-Füller, den Bank­nach­barn ge­gen­ein­an­der spie­len kön­nen. Als Spiel­ma­te­ri­al die­nen pro Spiel­paar zwei Wür­fel – ein Hilfs­mit­tel, das heu­te lei­der nicht mehr selbst­ver­ständ­lich in ers­ten und zwei­ten Klas­sen zu fin­den ist. Zu mei­ner Grund­schul­zeit hat­ten man­che Lehr­kräf­te stets Spiel­wür­fel griff­be­reit, da sie das Zäh­len so­wie das Ver­glei­chen und Er­ken­nen von Zah­len­bil­dern för­dern. Zu­sätz­lich ist un­se­re Shut-the-Box-DIN-A4-Vorlage von­nö­ten, mit der sich bis zu fünf Run­den spie­len las­sen. Wie die rest­li­che Un­ter­richts­stun­de muss also auch ein sol­cher Lü­cken­fül­ler von der Lehr­kraft ge­plant wer­den.

ℹ️ Aus die­sem müh­se­li­gen Grund spra­chen Päd­ago­gen be­reits in den frü­hen 1960er-Jahren⁷ von ei­ner „Spiel­feind­lich­keit in Schu­len“. Frü­her hieß es „Buch auf, Klap­pe zu“, heu­te lau­tet die Auf­for­de­rung: „Spielt ein we­nig mit der ANTON-App.“

Wo­bei Letz­te­res nur ein­ge­schränkt zu­trifft, da die Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin der Bun­des­schü­ler­kon­fe­renz ja at­tes­tiert, dass der Lehr­kör­per im Gro­ßen und Gan­zen lie­ber ko­pier­te Ar­beits­blät­ter aus­teilt, als Un­ter­richts­ma­te­ria­li­en zu di­gi­ta­li­sie­ren.

Das nächste Foto zeigt ausschließlich den unteren Teil der Shut-the-Box-Spielvorlage. Etwa fünfzig Prozent des DIN-A4-Bogens sind sichtbar, der übrige Hintergrund ist freigestellt und in einem neutralen Grau gehalten. Dadurch rückt der Blick unmittelbar auf den Spielbereich und die Dekoration. Am unteren Rand der Vorlage ist die Unterwasserszenerie vollständig koloriert: Meerespflanzen, kleine Details des Meeresbodens und maritime Motive verleihen dem Bild Tiefe und Lebendigkeit. Der darüberliegende Bereich – insbesondere die Spielfläche mit den Rundenspalten und Ziffern – bleibt hingegen bewusst im ursprünglichen Schwarz-Weiß-Zustand, so wie die Vorlage beim Ausdrucken erscheinen würde. Dieser Kontrast verstärkt die Wirkung der Dekoration, die nahezu den gesamten Spielbereich überlagert. Zentrales Element der Szene ist ein aufwendig gefertigter Säbel aus Fimo-Modelliermasse. Es handelt sich um einen typischen Sarazenensäbel mit einer nach vorne breiter werdenden, silbern schimmernden Klinge. Der Griff ist goldfarben ausgearbeitet und mit feinen, eingearbeiteten Arabesken verziert, die noch vor dem Backen in das Material modelliert wurden. Ein kräftig rotes Wollband ist im Bereich des Griffs eingeflochten und bildet einen markanten Farbakzent. Die Kombination aus Silber, Gold und Rot verleiht dem Objekt eine hochwertige, beinahe museale Anmutung. Auf dem Säbel liegen mehrere flache Spielfiguren, ebenfalls aus Fimo-Modelliermasse gefertigt. Ihre Form erinnert an kleine Zungen: länglich, unten kantig, nach oben hin weich abgerundet. Diese Figuren stellen Piratenseeleute dar. Sie tragen rote Kopftücher, schwarze Augenklappen und besitzen schlicht gezeichnete Gesichter in Hauttönen, mit reduzierten Mund- und Augenlinien. Die Körper sind in hellem Blau gehalten. Die Besonderheit dieser Figuren liegt in einem Detail auf der Brust: Jede Figur trägt ein aufgemaltes Kästchen mit einer Zahl – 1, 2 oder 3. Damit nehmen sie bewusst Bezug auf das klassische Holz-Klappenspiel, bei dem nummerierte Plättchen hoch- und heruntergeklappt werden. Die Figuren wirken, als könnten sie selbst Teil eines solchen Spiels sein – aufgestellt, umgeklappt oder aus dem Spiel genommen. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Kombination aus Fimo-Modelliermasse und kleinen Holzstäbchen, die in die Gestaltung integriert wurden. Diese Form der Dekoration ist besonders aufwendig und funktional zugleich: Sie ist nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern eine visuelle Übersetzung der Spielmechanik in eine dreidimensionale, erzählerische Form. Konzeption, Modellierarbeiten, Inszenierung und Fotografie stammen vollständig von Veronika Helga Vetter, die großen Wert darauf legt, ihre Lern- und Spielmaterialien nicht nur bereitzustellen, sondern bewusst in Szene zu setzen. Erstveröffentlichung Januar 2026 - GWS2.de - Lehrer lieben es

Die ein­zi­ge Bar­rie­re ist da­mit we­ni­ger die Lern­ziel­fra­ge – über die­se kann sich seit den 1970er-Jahren nie­mand mehr ernst­haft her­aus­re­den –, son­dern die Ei­gen­mo­ti­va­ti­on. Be­reits da­mals war die päd­ago­gi­sche Wir­kung ein­deu­tig be­legt:

Spie­len in der Schu­le för­dert so­zia­le Zie­le wie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und Ko­ope­ra­ti­ons­be­reit­schaft.

Re­ge­lein, Sil­via: Lern­spie­le für die Grund­schu­le. Ans­bach: Mi­cha­el Prö­gel Ver­lag 1979.

Ins­be­son­de­re Wür­fel­spie­le eig­nen sich für Kin­der­grup­pen, da der Sie­ger durch Zu­fall be­stimmt wird und so­mit kein di­rek­ter Kon­kur­renz­druck ent­steht.

Die Spielregeln

🎲 Grund­re­geln – Shut the Box
Bei­de Wür­fel wer­den im­mer gleich­zei­tig ge­wor­fen. Pro Wurf dür­fen ma­xi­mal zwei Fel­der durch­ge­stri­chen wer­den. Die ge­wähl­ten Fel­der müs­sen in ih­rer Sum­me ex­akt der Au­gen­zahl bei­der Wür­fel ent­spre­chen.

Wür­felt ein Spie­ler bei­spiels­wei­se eine 4, darf er ent­we­der die Zif­fer 4 di­rekt oder die Kom­bi­na­ti­on 3 + 1 durch­strei­chen.

  • Kann ein Spie­ler nach ei­nem Wurf kei­ne Zif­fern mehr durch­strei­chen, weil sich die Au­gen­zahl nicht mehr sinn­voll zer­le­gen lässt, en­det sei­ne Run­de. Die ver­blei­ben­den Zif­fern wer­den an­schlie­ßend zu­sam­men­ge­zählt und un­ten auf der Spiel­vor­la­ge no­tiert.

Ge­won­nen hat die Run­de schließ­lich der Spie­ler, der am Ende die nied­ri­ge­re Ge­samt­zahl auf sei­nem Spiel­bo­gen ste­hen hat.

Das letzte Foto der Serie zeigt die unteren rund vierzig Prozent der Shut-the-Box-Spielvorlage im DIN-A4-Format. Der Bogen liegt erneut auf einer hellbraunen Korkplatte, die als warmer, natürlicher Hintergrund dient und dem Motiv eine ruhige Basis verleiht. Im Fokus steht diesmal die Punktetabelle, die den Spielverlauf nachvollziehbar macht. Die Tabelle ist vollständig ausgefüllt: Die Runden eins bis fünf sind jeweils mit konkreten Restpunkten versehen, darunter folgt eine zusätzliche Zeile mit der Gesamtwertung. Diese Darstellung verdeutlicht auf einen Blick das Spielprinzip und zeigt, wie aus einzelnen Runden ein Gesamtergebnis entsteht. Sie fungiert damit als visuelle Erklärung der Spielregeln an genau jener Stelle, an der der begleitende Text diese erneut zusammenfasst. Auch die Spielfläche darüber trägt zur Verständlichkeit bei. In mehreren Zahlenreihen sind einzelne Ziffern durchgestrichen, sodass erkennbar wird, welche Zahlen im Verlauf der Partie „geklappt“ wurden. Der Spielbogen wirkt dadurch benutzt und lebendig – nicht wie eine leere Vorlage, sondern wie ein reales Beispiel aus dem Unterricht oder dem Spielalltag. Der untere Teil der Vorlage ist erneut farbig gestaltet: Die Unterwasserszenerie mit Meeresboden und Pflanzen wurde mit Buntstiften koloriert und bildet einen ruhigen, erzählerischen Abschluss des Motivs. Die Farben sind weich und handgemacht, ohne den funktionalen Charakter der Punktetabelle zu überlagern. Als dekorativer Akzent liegt in Nahaufnahme das Steuerrad eines Piratenschiffs auf der Vorlage. Das Objekt ist aus brauner Fimo-Modelliermasse gefertigt und zeigt in seiner Mitte einen orangefarbenen Kraken. Das gesamte Element wurde mit Resin übergossen, wodurch eine glänzende Oberfläche entsteht, die Licht reflektiert und dem Motiv Tiefe verleiht. Das Steuerrad fungiert hier als symbolischer Schlusspunkt: Es verbindet das Piratenthema mit der Idee von Orientierung, Steuerung und Überblick – passend zur abschließenden Auswertung des Spiels. Wie alle gezeigten Motive wurde auch diese Inszenierung vollständig von Veronika Helga Vetter konzipiert, gestaltet und fotografisch umgesetzt. Das Bild schließt die Serie bewusst ab, indem es Spielmechanik, Auswertung und Gestaltung in einem ruhigen, erklärenden Detailmotiv zusammenführt. GWS2.de (01/2026)

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¹Lasch, Bar­ba­ra: „Kin­der statt In­der”: Rütt­gers ver­tei­digt ver­ba­len Aus­rut­scher. spiegel.de (02/2026).
²Schmitz, An­dre­as: Di­gi­tal­Pakt Schu­le. kmk.org (02/2026).
³An­dre­as: Was ist die An­ton App? Kurz er­klärt ! youtube.com (02/2026).
⁴Dörr, Flo­ri­an: Winter-Chaos: Zahl­rei­che Schu­len in Hes­sen fal­len aus – Mi­nis­te­ri­um äu­ßert sich. fr.de (02/2026).
⁵Hö­nes, Lisa: Di­gi­ta­ler Un­ter­richt soll Sel­ber­ler­nen mög­lich ma­chen. MDR (06/2025).
⁶Wie­gand, Do­ro­thee: Mo­bi­le Apps: Zah­len, Da­ten, Fak­ten. In: c’t Nr. 7 (2023). S. 126.
⁷Bur­kart, Ger­hard: Ers­te Schrit­te im Un­ter­richts­spiel. Prak­ti­sche Bei­spie­le und me­tho­di­sche An­lei­tun­gen für den Schul­all­tag. Mün­chen: Eh­ren­wirth Ver­lag 1961.
⁸Wie­mann Lehr­mit­tel GmbH: Spiel „Shut the Box“ – Spie­lend rech­nen ler­nen. youtube.com (02/2026).

„Du bist cool“ – kostenlose Ausmalvorlage als Freundschaftsgeschenk für Kinder

Ein­sam­keit. Ei­nes je­ner The­men, das Leit­me­di­en und Social-Media-Algorithmen in der zwei­ten Hälf­te der 2020er-Jahre zu­ver­läs­sig nach oben spü­len. Als Be­grün­dung dient häu­fig eine Zahl: 46 Pro­zen­t¹ der 16- bis 30-Jährigen in Deutsch­land füh­len sich ein­sam. Gleich­zei­tig ge­ben die Bun­des­bür­ger an, im Durch­schnitt 3,7 enge und 11 er­wei­ter­te Freund­schaf­ten² zu pfle­gen. Wie passt das zu­sam­men? Fragt man Grund­schul­kin­der, was Freund­schaft für sie aus­macht, nen­nen sie im­mer die­sel­ben Din­ge: Ge­mein­sa­me In­ter­es­sen, ge­gen­sei­ti­ges Ver­trau­en, Ehr­lich­kei­t³ und Ver­füg­bar­keit. Ohne es zu wis­sen, be­schrei­ben die ABC-Schützen da­mit ge­nau jene voll­kom­me­ne Freund­schaft, die be­reits Aris­to­te­les als tu­gend­haft de­fi­nier­te.

ℹ️ Nach Aris­to­te­les ist tu­gend­haf­te Freund­schaf­t⁴ die höchs­te Form der Freund­schaft: Sie ent­steht zwi­schen Men­schen, die ein­an­der um ih­rer selbst wil­len schät­zen und ge­mein­sam mo­ra­lisch wach­sen. Sie ist dau­er­haft, ge­gen­sei­tig und nicht auf Nut­zen oder Ver­gnü­gen re­du­ziert.

Wer sich ein­sam fühlt und den Mut hat, sei­ne so­zia­len Be­zie­hun­gen ehr­lich zu prü­fen, stellt fest, dass von vie­len Kon­tak­ten meist nur null bis zwei ech­te Freund­schaf­ten üb­rig blei­ben.

Bildbeschreibung – Produktfoto „Freundschafts-Labyrinth“ (gws2.de) Auf dem Foto ist eine fertig ausgemalte DIN-A4-Vorlage zum Thema Freundschaft in der Vor- und Grundschule (5–9 Jahre) zu sehen, liebevoll präsentiert in einem handgefertigten Bilderrahmen. Die zentrale Ausmalvorlage zeigt ein Labyrinth, das zu einem großen, graffitiartigen Schriftzug führt: „Du bist cool!“ Der Schriftzug ist in einem hellen Blau ausgemalt und bildet den emotionalen Mittelpunkt der Seite. Rund um das Labyrinth befinden sich zahlreiche Freundschafts-Symbole zum Ausmalen, darunter: zwei Autos, die sich vorne sanft berühren zwei Briefe mit Weltraummotiven (Brieffreundschaft) zwei „Brofist“-Hände zwei perfekt ineinander passende Puzzleteile gemeinsame Aktivitäten wie Bowling (zwei Kegel mit Kugel) ein Gamecontroller als Symbol für gemeinsames Spielen Alle Motive sind bewusst schwarz-weiß gestaltet, sodass die Vorlage ausgedruckt und individuell ausgemalt werden kann. Oben auf der Seite befindet sich eine Wolke mit der Aufschrift „FÜR“, in die der Name des Freundes oder der Freundin eingetragen werden kann. So entsteht ein persönliches, selbstgemachtes Geschenk – ideal für Valentinstag, Freundschaftstag oder Geburtstage. Bilderrahmen & Farbkonzept Die ausgemalte DIN-A4-Seite steckt in einem handgefertigten Bilderrahmen, der aus bemalten Holz-Eisstielen besteht. Die Farben des Rahmens sind regenbogenartig, aber bewusst pastellig gehalten, darunter: Gelb Hellblau Lila Magenta ein sehr sanftes Orange Die Farben erinnern an Eisstiele im Sommer und sind so abgestimmt, dass sie das Bild unterstützen, ohne es zu dominieren. Die Ausmalvorlage greift diese Farbwelt auf: Gelb- und Lilatöne, Hellblau für den Schriftzug sowie bewusst gesetzte weiße Flächen, die dem Bild Luft und Ruhe geben. Zusätzliches Element Als dekorativer Bonus ist neben dem Bilderrahmen ein kleines grünes Schild zu sehen. Darauf sind drei Grundschulkinder abgebildet – zwei Mädchen und ein Junge in der Mitte. Die Überschrift lautet „Freundschaft“. Auch dieses Element ist handgezeichnet und farblich passend in Lila, Hellblau und Gelb gehalten. Entstehung & Urheberschaft Das gesamte Motiv – Ausmalvorlage, Illustrationen, Bilderrahmen, Zusatzschild sowie die Fotografie – wurde im Januar 2026 exklusiv für gws2.de erstellt. Alle auf dem Foto sichtbaren Elemente wurden von Veronika Helga Vetter: entworfen gezeichnet illustriert gebastelt farblich abgestimmt und fotografiert Creator-Credentials Veronika Helga Vetter Web- und Kreativkünstlerin seit 2011, spezialisiert auf: kindgerechte Illustrationen kreative Lern- und Spielmaterialien Print- & Downloadprodukte (PDF/DIN-A4) pädagogisch sinnvolle DIY-Inhalte für Vor- und Grundschule Alle Inhalte entstehen in Eigenarbeit – von der ersten Skizze bis zum fertigen Produktfoto. Januar 2026

Ge­nau die­se we­ni­gen, en­gen Bin­dun­gen sind es je­doch, die nach­weis­lich ei­nen po­si­ti­ven Ein­fluss auf Ge­sund­heit und Wohl­be­fin­den ha­ben – jene Freund­schaf­ten also, die Aris­to­te­les als tu­gend­haft be­zeich­net hät­te. Ar­beits­kol­le­gen, Sauf­kum­pa­nen, Mann­schafts­ka­me­ra­den oder Kom­mi­li­to­nen mö­gen so­zia­le Nähe si­mu­lie­ren, lin­dern Ein­sam­keit je­doch eben­so we­nig wie sie mess­ba­re Ef­fek­te auf das Herz-Kreislauf-System ha­ben.

Bea­te Dit­zen: Bei ho­her so­zia­ler Un­ter­stüt­zung ha­ben Men­schen we­ni­ger Ent­zün­dungs­pa­ra­me­ter im Blut.

Neu­de­cker, Jas­mi­na: Die­se Freund­schaf­ten hal­ten dich ge­sund. Ter­raX­plo­re | ZDF (2024).

Der Weg aus der Ein­sam­keit führt folg­lich über enge Freund­schaf­ten. Ge­ra­de jun­ge Er­wach­se­ne tun sich je­doch schwer, sol­che Be­zie­hun­gen auf­zu­bau­en, weil pla­to­ni­sche Nähe zu Be­ginn In­ves­ti­tio­nen ver­langt – emo­tio­nal, zeit­lich und nicht sel­ten auch ma­te­ri­ell.

  • Ver­tre­ter der Ge­ne­ra­ti­on Z ver­wei­sen da­bei ger­ne auf eine dau­er­haft lee­re „so­zia­le Batterie“⁵, ver­ur­sacht durch ver­dich­te­te Arbeits- und Le­bens­pro­zes­se.
  • Tat­säch­lich ist es je­doch oft be­que­mer, abends ei­nem Twitch-Streamer zu­zu­se­hen, als sich im Win­ter mit ei­nem po­ten­zi­el­len Freund zu tref­fen.

Kin­der ha­ben es leich­ter. Be­reits ab dem zwei­ten Le­bens­jahr ge­hen sie si­tua­ti­ve Spiel­be­zie­hun­gen mit Gleich­alt­ri­gen ein. Die­se kur­zen, ge­gen­warts­be­zo­ge­nen Freund­schaf­ten fol­gen ei­nem ein­fa­chen Prin­zip der Ge­gen­sei­tig­keit: Du spielst mit mir – ich spie­le mit dir.

Das zweite Foto zeigt dasselbe Freundschafts-Malspiel wie im ersten Bild, jedoch in einer bewusst ruhigeren, erdigen Inszenierung. Die DIN-A4-Ausmalvorlage zum Thema Freundschaft in der Vor- und Grundschule für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren ist erneut vollständig ausgemalt zu sehen, diesmal jedoch in warmen Gelb-, Hellbraun-, Orange- und leicht rötlichen Tönen, wobei ein sanftes, dominierendes Gelb die Farbwirkung bestimmt. Diese Farbwahl ist gezielt auf die Umgebung abgestimmt und erzeugt eine natürliche, warme Gesamtstimmung. Die Ausmal-Seite befindet sich in einem schlichten, dunkleren braunen Bilderrahmen, der auf einer hellbraunen Korkplatte liegt. Die Korkoberfläche bildet den Hintergrund des gesamten Arrangements und verstärkt den handgemachten, bodenständigen Charakter des Motivs. Der Bilderrahmen setzt einen klaren Kontrast zur helleren Ausmalfläche und lässt die zentralen Elemente des Malspiels gut zur Geltung kommen. Wie beim ersten Foto ist auch hier das Freundschafts-Labyrinth mit dem Ziel „Du bist cool!“ zu erkennen, ergänzt durch die bekannten Symbole rund um Freundschaft, Zusammenhalt und gemeinsames Erleben. Die Gestaltung bleibt identisch zum Produktmotiv des ersten Bildes, wird jedoch durch die erdige Farbpalette neu interpretiert und emotional anders aufgeladen. Im oberen Bereich der Ausmal-Seite liegt teilweise der Arm einer weiblichen Schaufensterpuppe auf, der bewusst einen kleinen Teil des Blattes verdeckt. An der Hand ist ein handgefertigtes Freundschaftsarmband aus Fimo-Modelliermasse zu sehen, das aus ineinandergreifenden Puzzleteilen besteht. Die Farben Gold und Rot greifen das Farbkonzept des Bildes auf und stehen symbolisch für Zusammenhalt und Freundschaft. Am Ringfinger trägt die Hand zusätzlich einen ebenfalls aus Fimo gefertigten Ring. Anstelle eines klassischen Schmucksteins ist dort ein rotes Puzzleteil eingesetzt, eingefasst in einen goldfarbenen Ringkörper, wodurch das Freundschaftsthema auch in diesem Detail konsequent fortgeführt wird. Das gesamte Arrangement wirkt ruhig, warm und handwerklich und richtet sich bewusst an Kinder sowie an Erwachsene, die ein persönliches, selbstgemachtes Geschenk gestalten möchten. Die gezeigte Ausmal-Seite ist Teil eines kostenlosen Produkts und kann auf gws2.de als DIN-A4-PNG-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sie eignet sich als kleines Geschenk für Valentinstag, Freundschaftstag oder Geburtstage und lädt dazu ein, die Seite auszumalen, das Labyrinth zu lösen und sie anschließend einem Freund oder einer Freundin zu schenken. Wie bereits beim ersten Bild wurde auch dieses Motiv im Januar 2026 für gws2.de erstellt. Sämtliche sichtbaren Elemente – von der Ausmalvorlage über die Farbgestaltung bis hin zu den Fimo-Accessoires und der Fotografie – wurden von Veronika Helga Vetter entworfen, gestaltet, handgefertigt und fotografiert. Veronika Helga Vetter ist Web- und Kreativkünstlerin und arbeitet seit 2011 an eigenen Illustrationen, Lern- und Spielmaterialien für Kinder. Präsentiert von Computerheld Linz

In den ers­ten bei­den Jah­ren der Grund­schu­le be­gin­nen Kin­der na­he­zu au­to­ma­tisch, sta­bi­le Ko­ope­ra­tio­nen⁶ zu bil­den. In­ner­halb die­ser Spiel­al­li­an­zen ent­ste­hen häu­fig asym­me­tri­sche Freund­schafts­struk­tu­ren mit kla­ren Rol­len: An­füh­rer, Mit­läu­fer, Ver­tei­di­ger und Op­fer. Die­sel­ben Kin­der tei­len wie­der­holt Er­fah­run­gen, ent­wi­ckeln ge­mein­sa­me Re­fe­ren­zen und eine ei­ge­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ebe­ne – ge­nau hier wird der Grund­stein für enge Freund­schaf­ten ge­legt.

  • Tref­fen zwei In­di­vi­du­en auf be­son­de­re Sym­pa­thie, ent­steht dar­aus eine Loyalitäts- und Fair­ness­bin­dung: Ich ma­che jetzt X mit dir – in der Er­war­tung, dass du spä­ter Y mit mir machst.

Erst die­ser im­pli­zi­te Aus­tausch un­ter­schei­det flüch­ti­ge Klein­kind­be­geg­nun­gen von ech­ten Schul­freund­schaf­ten.

Das dritte Foto zeigt einen detailreichen Ausschnitt des Freundschafts-Malspiels und konzentriert sich bewusst auf die unteren etwa sechzig Prozent der Ausmalvorlage. Die DIN-A4-Seite ist erneut im bereits bekannten, handgefertigten Regenbogenbilderrahmen präsentiert, dessen pastellige Farbtöne dem Motiv Leichtigkeit und Wärme verleihen. Der Hintergrund des Fotos ist neutral grau freigestellt, wodurch alle Elemente klar hervortreten und harmonisch miteinander wirken. Im Zentrum der Ausmalvorlage ist der untere Bereich des Labyrinths mit dem Schriftzug „Du bist cool!“ zu sehen. Direkt darüber, auf der linken Seite aus Sicht des Betrachters, sind die Figuren Tom und Jerry ausgemalt dargestellt. Die Katze ist klassisch grau gehalten, die Maus warm braun. Beide Figuren blicken sich an, lächeln einander an und wirken vertraut und verbunden, fast so, als wären sie beste Freunde. Diese Darstellung fügt sich spielerisch und selbstverständlich in das Thema Freundschaft ein und spricht Kinder unmittelbar emotional an. Links unterhalb von Tom und Jerry liegt auf dem Bilderrahmen ein aufwendig gestalteter Pokal aus Fimo-Modelliermasse. Der Pokal ist kelchförmig gearbeitet und in Gold gehalten, wodurch er sofort ins Auge fällt. Er steht auf einem magentafarbenen Sockel, der dem Objekt Stabilität und gleichzeitig eine starke farbliche Basis verleiht. Auf dem Sockel befindet sich ein rosafarbenes Schild mit drei kleinen goldenen Knöpfen, die rein dekorativen Charakter haben und dem Pokal zusätzliche Tiefe und Verspieltheit geben. Das eigentliche Herzstück dieses Fimo-Pokals befindet sich auf der Vorderseite des Kelchs: ein rosafarbenes Herz, ebenfalls aus Modelliermasse gefertigt. Auf diesem Herz sind zwei kleine Figuren zu sehen, die sich die Hand reichen. Dieser Handschlag steht sinnbildlich für Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt und greift das Thema des Malspiels auf besonders klare und greifbare Weise auf. Der Pokal wirkt nicht wie ein beiläufiges Dekoelement, sondern wie ein eigenständiges kleines Kunstwerk. Die sorgfältige Modellierung, die saubere Farbwahl und die vielen Details machen deutlich, wie viel Zeit, handwerkliches Können und künstlerisches Gespür in dieses Objekt geflossen sind. Er dient nicht nur der Inszenierung der Ausmalvorlage, sondern unterstreicht deren Wert und die Idee, Freundschaft sichtbar zu würdigen und zu feiern. Auch dieses Foto ist Teil der Produktserie rund um das Freundschafts-Malspiel für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Die Ausmalvorlage selbst ist kostenlos erhältlich und kann auf gws2.de als DIN-A4-PNG heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sämtliche sichtbaren Elemente – von der Illustration über den Bilderrahmen bis hin zum aufwendigen Fimo-Pokal – wurden von Veronika Helga Vetter entworfen, gestaltet, handgefertigt und fotografiert. Als Web- und Kreativkünstlerin arbeitet sie seit 2011 an eigenen Illustrationen und kreativen Lern- und Spielmaterialien für Kinder. Finanziert von Computerheld Linz (Oberösterreich)

Geschenk für Schulfreund

Die Ausmalvorlage ist als schwarz-weiße DIN-A4-Illustration gestaltet und richtet sich gezielt an Vorschul- und Grundschulkinder im Alter von etwa fünf bis acht Jahren. Sie verbindet spielerisches Rätseln mit einer klaren sozialen Botschaft: Freundschaft zeigen – ohne etwas kaufen zu müssen. Gedacht ist die Vorlage als kleines, persönliches Geschenk für einen Schulfreund oder eine Schulfreundin, etwa zum Valentinstag, Namenstag oder ganz bewusst ohne besonderen Anlass. Durch das Ausmalen, Nachfahren und Verschenken entsteht eine Aufmerksamkeit, die Zeit, Mühe und Wertschätzung ausdrückt – nicht Konsum. Im Zentrum der Illustration steht ein weitläufiges Labyrinth, das rund siebzig Prozent der Seite einnimmt. Es beginnt am oberen Rand der Seite bei einer freundlich gezeichneten Wolke mit der Aufschrift „Für …“. Daneben befindet sich eine Linie, auf der der Name des beschenkten Kindes handschriftlich eingetragen wird. Ein Pfeil markiert den Einstieg in das Labyrinth und lädt dazu ein, den Weg entweder mit Bleistift nachzufahren oder die einzelnen Gänge farbig auszumalen. Das Labyrinth führt über verschlungene, aber gut lesbare Wege nach unten, wo es schließlich in einer großflächigen Graffiti-Schrift endet. Dort steht – klar, selbstbewusst und unmissverständlich – „DU BIST COOL!“ mit Ausrufezeichen. Diese Botschaft bildet das Ziel des Irrgartens und zugleich den emotionalen Kern der Vorlage: eine positive, platonische Wertschätzung, die ohne romantische Konnotation auskommt und sich gleichermaßen für gleich- wie gemischtgeschlechtliche Freundschaften eignet. Entlang der Labyrinthwege sind zahlreiche Symbole verteilt, die Freundschaft, Gemeinsamkeit und geteilte Aktivitäten visualisieren. Dazu gehören zwei Fäuste, die sich zu einer klassischen Bro-Fist berühren – eine davon mit Armband, die andere ohne, als dezenter Hinweis auf unterschiedliche Persönlichkeiten oder Geschlechter. Zwei Briefkuverts mit Weltraum-Motiven wie Rakete und Saturn greifen das bei Kindern beliebte Thema Raumfahrt auf und stehen sinnbildlich für Kontakt, Austausch und Verbundenheit, etwa im Sinne einer Brieffreundschaft. Auf der linken Seite der Vorlage sind zudem zwei bekannte Figuren – Tom und Jerry – in einer eigens neu gezeichneten, freundlichen Interpretation zu sehen, die sich gegenseitig anstrahlen. Ergänzt wird das Bild durch weitere Freundschafts- und Aktivitätssymbole: zwei ineinandergreifende Puzzleteile, zwei Spielzeugautos, die sich an den Stoßstangen berühren, ein Bowling-Motiv mit zwei Kegeln und Kugel sowie ein Game-Controller als modernes Spielsymbol. Kleine Sterne mit Gesichtern, Smileys und weitere verspielte Elemente lockern das Gesamtbild auf und laden zum Ausmalen ein. Die freien Flächen innerhalb des Labyrinths und in den Randbereichen sind bewusst mit einzelnen Buchstaben zum Ausmalen gefüllt. Dadurch wird visuell klar, dass sich die Vorlage an Grundschulkinder richtet, die sich bereits mit Buchstaben und Schrift auseinandersetzen – nicht an Kleinkinder. Die gesamte Gestaltung ist kontrastreich, freundlich und klar strukturiert, sodass sie sowohl zum konzentrierten Rätseln als auch zum kreativen Ausmalen einlädt. Die Illustration wurde zu hundert Prozent von Veronika Helga Vetter entworfen und gezeichnet. Als erfahrene Photoshop- und Web-Künstlerin arbeitet sie seit 2011 im digitalen Illustrationsbereich und verbindet technische Präzision mit einem ausgeprägten Gespür für kindgerechte Bildsprache. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch klare Linien, funktionale Gestaltung und eine bewusste Reduktion auf das Wesentliche aus – immer mit dem Ziel, Inhalte verständlich, zugänglich und emotional wirksam zu transportieren. Insgesamt entsteht so eine positive, wertschätzende Ausmal- und Rätselvorlage, die Kinder motiviert, einen Weg zu gehen, Zeit zu investieren und am Ende eine einfache, aber starke Botschaft zu verschenken: Du bist mir wichtig. Du bist cool. GWS2.de - Januar 2026Ob­wohl Klas­sen­zim­mer grund­sätz­lich idea­le Be­din­gun­gen bie­ten und Kin­der zu­min­dest auf den ers­ten Blick über viel ge­mein­sa­me Zei­t⁷ ver­fü­gen, ge­lingt die Bil­dung en­ger Freund­schaf­ten nicht im­mer so­fort. Häu­fig sind es äu­ße­re Um­stän­de, die ver­hin­dern, dass zwei Schü­ler die tu­gend­haf­te Stu­fe der Freund­schaft er­rei­chen. So ver­bringt das eine Kind sei­ne Nach­mit­ta­ge im Hort, wäh­rend das an­de­re nach den Haus­auf­ga­ben von ei­nem Ver­ein zum nächs­ten wech­selt. Manch­mal woh­nen po­ten­zi­el­le Freun­de auch räum­lich zu weit aus­ein­an­der und den El­tern feh­len Res­sour­cen, re­gel­mä­ßi­ge Tref­fen zu er­mög­li­chen. Ge­ra­de in ur­ba­nen Räu­men spie­len el­ter­li­che Rah­men­be­din­gun­gen eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Freund­schafts­bil­dung. Oft ist die Über­ra­schung groß, wenn die acht­jäh­ri­ge Toch­ter kei­ne enge Freun­din hat, ob­wohl sie als be­liebt gilt oder so­gar Klas­sen­spre­che­rin ist.

ℹ️ So­zia­le Be­liebt­heit und Freund­schaft wer­den häu­fig gleich­ge­setzt, sind je­doch nich­t⁸ iden­tisch. Ein Kind kann von vie­len Gleich­alt­ri­gen ge­mocht wer­den und den­noch kei­ne – oder nur qua­li­ta­tiv schwa­che – Freund­schaf­ten ha­ben.

War­um also nicht ein we­nig nach­hel­fen? Mit un­se­rem Ausmal-Labyrinth kön­nen Grund­schü­ler ih­rem Sitz­nach­barn oder Pau­sen­freund auf spie­le­ri­sche Wei­se eine klei­ne Freu­de ma­chen.

  • „Schat­zi, du er­zählst doch im­mer von Mat­thi­as aus dei­ner Klas­se“, fragt die Mut­ter ih­ren ABC-Schützen.
  • „Ja, der ist cool“, ant­wor­tet der sie­ben­jäh­ri­ge Leon.

Höchs­te Zeit, ihm das auch zu sa­gen. Doch zu­erst führt der Weg durch ei­nen Irr­gar­ten, an des­sen Aus­gang in fet­tem Graf­fi­ti steht: „DU BIST COOL!“ Da­nach wird noch ein we­nig ko­lo­riert – und fer­tig ist ein klei­nes, per­sön­li­ches Ge­schenk für Namens-, Freundes- oder Va­len­tins­tag.

Das vierte Foto zeigt die oberen rund sechzig Prozent des Freundschafts-Malspiels und lenkt den Blick gezielt auf die einleitenden Elemente der Ausmalvorlage. Die DIN-A4-Seite ist diesmal sehr nah aufgenommen, wodurch Details der Gestaltung besonders gut erkennbar werden. Die Farbgebung ist deutlich lila-lastig und bewegt sich vor allem in warmen Gelb-, Lila- und dunkleren Blautönen. Dadurch richtet sich diese Inszenierung sichtbar eher an Mädchen im Alter von etwa fünf bis sieben Jahren, ohne dabei verspielt oder überladen zu wirken. Auch die bekannten Figuren Tom und Jerry sind in dieser Variante neu interpretiert. Die Katze ist hier nicht klassisch grau, sondern in Lila ausgemalt, was sich harmonisch in das Farbkonzept einfügt und dem Motiv eine weiche, freundliche Ausstrahlung verleiht. Die Figuren bleiben klar erkennbar, wirken jedoch durch die Farbwahl besonders sanft und kindgerecht. Im oberen Bereich der Ausmalvorlage ist gut sichtbar die Wolke mit der Aufschrift „FÜR“. Diese Wolke ist bewusst als freier Bereich gestaltet, in den der Name des Kindes oder der Freundin eingetragen werden kann, für die das Bild gedacht ist. Dadurch wird sofort verständlich, dass es sich bei dem Malspiel um ein persönliches Geschenk handelt, das individuell gestaltet und weitergegeben werden soll. Ebenfalls deutlich erkennbar ist der Startpunkt des Labyrinths. Ein Pfeil zeigt an, wo mit dem Nachzeichnen und Ausmalen der Linien begonnen wird. Diese klare visuelle Führung erleichtert Kindern den Einstieg und macht das Labyrinth sofort spielerisch zugänglich. Durch die Nähe der Aufnahme wird außerdem sichtbar, dass die Ränder des gesamten Malspiels aus Wolken bestehen. In diese Wolken sind einzelne Buchstaben integriert, die ebenfalls ausgemalt werden können. Dieses Detail zeigt auf den ersten Blick, dass sich die Vorlage an Schulkinder richtet und nicht an Kinder im Kindergartenalter, da Buchstabenkenntnisse vorausgesetzt und spielerisch eingebunden werden. Als dekorativer Abschluss sind drei Buntstifte in den Farben Orange, Gelb und Blau locker auf dem Malspiel arrangiert. Sie liegen scheinbar zufällig auf der Seite und erzeugen den Eindruck, als wäre das Bild gerade eben noch ausgemalt worden. Diese kleine Inszenierung verleiht dem Foto Lebendigkeit und unterstreicht den kreativen, offenen Charakter der Vorlage. Auch dieses Foto gehört zur gleichen Freundschafts-Ausmalvorlage, die kostenlos auf gws2.de als DIN-A4-PNG-Datei zum Ausdrucken zur Verfügung steht. Die gesamte Gestaltung, Illustration, Farbinterpretation und Fotografie stammen von Veronika Helga Vetter, die seit 2011 als Web- und Kreativkünstlerin tätig ist und sich auf kindgerechte Illustrationen sowie kreative Lern- und Spielmaterialien spezialisiert hat. Grundschullehrerinnen lieben diesen Trick

Es gilt längst als gut be­legt: Kin­der mit we­ni­gen oder qua­li­ta­tiv schwa­chen Freund­schaf­ten tra­gen ein er­höh­tes Ri­si­ko⁹ für spä­te­re Pro­ble­me im Be­zug auf so­zia­le Po­si­ti­on, Selbst­wahr­neh­mung oder psy­chi­sche Ge­sund­heit.

  • Die stark po­la­ri­sier­te Ge­ne­ra­ti­on Z fühlt sich über­durch­schnitt­lich ein­sam, gilt als we­nig re­si­li­ent und kämpft häu­fig mit Schul­den.

Die Ur­sa­chen da­für lie­gen auch in der Art der Freund­schafts­bil­dung: Ei­ner­seits wur­de sie durch die COVID-19-Pandemie mas­siv ge­stört, an­de­rer­seits in vie­len Fäl­len von den El­tern kaum ak­tiv ge­för­dert.

Wie­der­ho­len wir also nicht die Feh­ler der Latchkey-Generation. Hel­fen wir un­se­ren Kin­dern, trag­fä­hi­ge so­zia­le Bin­dun­gen auf­zu­bau­en. Ein klei­nes Ge­schenk für ei­nen Schul­freund mag ba­nal wir­ken – ist aber oft der ers­te Schritt.

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Fa­schings­rät­sel zum Aus­ma­len – spie­le­ri­sche Auf­ga­ben für die Schu­le
Not­fall­plan für Ba­by­sit­ter und Gäs­te – über­sicht­lich, sty­lisch, druck­be­reit

¹Lush­t­a­ku, Au­ro­ra: Kann Gen Z kei­ne Freund­schaf­ten füh­ren? BRUST RAUS | ARD (2025).
²Parei­gis, Jana: Freund­schafts­pa­ra­dox: Je­der hat mehr Freun­de als du! Zwei­fels­frei | ZDF (2022).
³Knö­chel, Con­stan­ze: Freund­schaft ist wich­tig und so­gar ge­sund. logo! | ZDF (2025).
⁴Besl, Le­on­hard: Über die Freund­schaft. An­nä­he­run­gen an ei­nen so­zia­len Grund­be­griff. Ham­burg: Ver­lag Dr. Ko­vač 2016.
⁵1LIVE: Wir müs­sen über Ein­sam­keit re­den. youtube.com (01/2026).
⁶Uh­len­dorff, Ha­rald & Lo­thar Krapp­mann: Kin­der­freund­schaf­ten & Freund­schafts­kon­zep­te. researchgate.net (01/2026).
⁷Rön­ne, Ron­ja von: Vom Glück der gu­ten Freund­schaft. Un­hap­py | ARTE (2023).
⁸Mon­ks, Clai­re P. & Ka­tie Rix: Fri­end­ships among young child­ren: links with so­cial be­ha­viour. open.ac.uk (01/2026).
⁹Hol­der, Mark D. & Ben Co­le­man: Children’s Fri­end­ships and Po­si­ti­ve Well-Being. researchgate.net (01/2026).

Notfallplan und Hausregeln: Wichtige Vorlage für jeden Haushalt - stabiles Design

In Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern herrsch­te schon frü­her eine ge­wis­se An­ony­mi­tät. So rapp­te Den­de­mann im Jahr 1999 über die Omi aus dem ers­ten Stock: „Wir ham uns nie übers Wet­ter aus­ge­quatscht, nie ge­grüßt und nie zu­sam­men durchs Trep­pen­haus ge­latscht. Aber wenn ich mir jede Nacht um ihre Bron­chi­tis Sor­gen mach’, weiß ich, da is doch noch je­mand, und liegt bis mor­gens wach.” In Wohl­stands­ge­sell­schaf­ten ist das In­di­vi­du­um exis­ten­zi­ell we­ni­ger auf sei­ne Mit­men­schen an­ge­wie­sen. Zu­dem för­dern in Ein­wan­de­rungs­län­dern wie Deutsch­land Sprach­bar­rie­ren¹ und kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de die An­ony­mi­tät. Da­durch blei­ben vie­le Men­schen auf ihre di­gi­ta­le so­zia­le Bla­se be­schränkt und zei­gen we­nig In­ter­es­se an ih­ren Nach­barn. Wer sich je­doch be­wusst vom ge­sell­schaft­li­chen Le­ben zu­rück­zieht, muss umso bes­ser auf Not­fäl­le vor­be­rei­tet sein - vor al­lem, wenn Kin­der im Haus­halt le­ben.

In Deutsch­land über­le­ben nur sie­ben von 100 Kin­dern, die re­ani­miert wer­den müs­sen.

An­sor­ge, Ulf: Ers­te Hil­fe am Kind. Notfall-Coach gibt Kur­se für El­tern. Ham­burg Jour­nal | NDR (2024).

Aber auch El­tern, die ihre Auf­sichts­pflicht zeit­wei­se Ba­by­sit­tern² oder Nach­hil­fe­leh­rern über­tra­gen, soll­ten für ihre Haus­gäs­te ei­nen Not­fall­plan be­reit­hal­ten.

Das Produktfoto zeigt einen sorgfältig gestalteten Notfallplan in einem farbigen und visuell ansprechenden Design, eingebettet in einen schlichten Bilderrahmen. Der Rahmen liegt auf einer braunen Korkplatte, die als warmer und natürlicher Hintergrund dient. Auf der linken Seite des Plans sind verschiedene Notfallnummern abgebildet, die durch klare, grafische Symbole wie ein Telefon, ein Rettungswagen-Icon oder ein Feuerwehrsymbol ergänzt werden. Diese Gestaltung sorgt für eine intuitive und schnelle Orientierung im Ernstfall. Die rechte Seite des Notfallplans enthält diverse Hausregeln, die durch universelle Piktogramme illustriert sind, darunter ein durchgestrichener Kreis, der das Rauchen verbietet, sowie ein Recycling-Symbol. Diese Regeln sind nicht nur informativ, sondern auch optisch ansprechend dargestellt, um die Aufmerksamkeit der Betrachter zu wecken. Im zentralen Bereich des Plans findet sich ein editierbarer Abschnitt, in den der Benutzer selbst wichtige Notfallkontakte eintragen kann. Hier können Telefonnummern von Ärzten, Familienmitgliedern oder Babysittern individuell ergänzt werden. Zusätzlich bietet dieser Abschnitt Platz für die Eingabe der Gast-WLAN-Daten, damit Besucher schnellen Zugriff auf das Internet haben. Auch praktische Hinweise, etwa der Standort des Verbandskastens, lassen sich hier eintragen, um im Notfall keine Zeit zu verlieren. Ein weiteres Highlight des Bildes ist die charmante Figur einer Fimo-Maus namens "Gustl von Mausbach", die am oberen Rand des Rahmens sitzt. Die detailreiche Maus ist als Feuerwehrmann gekleidet, mit einem kleinen Helm, einem passenden Anzug und einem Schwanz, der gleichzeitig als Feuerwehrschlauch fungiert. Gustl hält den Schlauch in seinen Händen, was die Funktionalität und den Humor des Designs unterstreicht. Dieses durchdachte und kreative Produkt wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, einer renommierten Webkünstlerin, die nicht nur durch ihre künstlerischen Fähigkeiten beeindruckt, sondern auch durch ihre Tätigkeit im Filialmanagement bei Lidl und ihre Rolle als zweifache Mutter. Ihre Arbeit vereint künstlerische Finesse mit praktischer Anwendbarkeit und familiärer Empathie, was dieses Design zu einem einzigartigen und nützlichen Alltagshelfer macht

„Wozu der Auf­wand? Bei Pro­ble­men ein­fach den Eu­ro­not­ruf 112 an­ru­fen”, mag sich manch ei­ner den­ken. Al­ler­dings hat ge­nau die­se Hal­tung dazu ge­führt, dass in Deutsch­land mitt­ler­wei­le die Hälf­te³ al­ler Ret­tungs­ein­sät­ze un­nö­tig ist, da sie auf Ba­ga­tel­len zu­rück­zu­füh­ren sind. Da­durch ver­zö­gern sich die An­kunfts­zei­ten bei ech­ten Not­fäl­len, wes­we­gen die mo­bi­len Hel­fer im­mer häu­fi­ger An­fein­dun­gen⁴ er­dul­den müs­sen.

  • Nur wie soll die 19-jährige Ba­by­sit­te­rin aus Cher­son wis­sen, ob das plötz­li­che Bauch­weh ih­res Schütz­lings ei­nen Kran­ken­wa­gen er­for­dert?

  • Was tun, wenn die Schul­freun­din über Nacht zu Be­such ist und um zwei Uhr mor­gens plötz­lich mit Er­bre­chen be­ginnt?
  • Wie soll Oma re­agie­ren, wenn ihr En­kel beim Spa­zier­gang mit dem Lauf­rad ein ge­park­tes Auto zer­kratzt?

Eine Not­fall­pla­nung ent­las­tet die Han­deln­den⁵ und schützt sie vor stress­be­ding­ten Ent­schei­dungs­feh­lern.

Wenn das Cha­os re­giert, ist es zu spät für Not­fall­plä­ne. Wir müs­sen vor­her wis­sen, was zu tun ist.

Les­ke, Rai­ner: Das Notfall-Dilemma. Wis­sen­schafts­do­ku | 3sat (2018).

Das Bild ist in zwei Hälften geteilt und präsentiert auf beiden Seiten den liebevoll gestalteten Notfallplan von GWS2.de, der an einer Pinnwand hängt. Die Szenerie ist harmonisch, doch jede Seite erzählt eine eigene Geschichte, eingebettet in die individuellen Welten eines Mädchen- und eines Jungenzimmers. Linke Seite: Das Mädchenzimmer. Die linke Bildhälfte strahlt Wärme und Offenheit aus. Rund um den Notfallplan sind kleine Herzen in den Farben des LGBTQIA+ Spektrums sorgfältig angepinnt, was eine liebevolle Botschaft von Vielfalt und Akzeptanz vermittelt. Diese dekorativen Elemente verleihen der Szene eine spielerische Leichtigkeit, die von der Freude und Kreativität eines Kinderzimmers erzählt. Der Notfallplan selbst ist farbenfroh und ansprechend gestaltet, wobei die großen, leicht erkennbaren Symbole auf der linken Spalte des Plans klar die Nummern für verschiedene Notfälle anzeigen. Schon von weitem lässt sich erkennen, welcher Kontakt bei welchem Vorfall alarmiert werden sollte, sei es Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Rechte Seite: Das Bubenzimmer. Die rechte Seite des Splitscreens entführt den Betrachter in ein quirliges Jungenzimmer, das von einer jugendlichen Dynamik geprägt ist. Hier richten ausgeschnittene Pfeile und die Silhouette einer fröhlich gestreckten Giraffe die Aufmerksamkeit auf den Notfallplan. Diese spielerischen Elemente erzeugen eine lebendige Atmosphäre, die dem Raum Charakter verleiht. Der Plan selbst bleibt der zentrale Fokus und zeigt in der Mitte klare, kindgerechte Hausregeln. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass die tägliche Bildschirmzeit auf 45 Minuten begrenzt ist – ein Hinweis, der mit Sicherheit zur Struktur und zum harmonischen Miteinander beiträgt. Der Notfallplan als verbindendes Element. Der Notfallplan ist nicht nur ein praktisches Werkzeug, sondern auch ein Symbol für Sicherheit und Struktur in beiden Räumen. Die großen, farbenfrohen Symbole und die klare Anordnung der Inhalte machen ihn zu einem kindgerechten und leicht zugänglichen Helfer in jeder Situation. In der Mitte des Plans lassen sich individuelle Hausregeln und Notizen ergänzen, was ihn noch persönlicher und funktionaler macht. Dieses Bild, das die unterschiedlichen Welten zweier Kinder nebeneinanderstellt, schafft eine wunderbare Harmonie aus Individualität und Verbindlichkeit. Der Notfallplan von GWS2.de wird hier nicht nur als funktionales Hilfsmittel, sondern auch als ein Teil des familiären Alltags dargestellt – ein stiller Wächter, der für Sicherheit und klare Strukturen sorgt

Ein Not­fall­plan be­ginnt mit der Ana­ly­se po­ten­zi­el­ler Ri­si­ken und der Ab­lei­tung ne­ga­ti­ver All­tags­si­tua­tio­nen. Bei le­bens­be­droh­li­chen Er­eig­nis­sen ist selbst­ver­ständ­lich der Eu­ro­not­ruf 112 zu wäh­len, doch der Hand­lungs­be­darf der Be­tei­lig­ten en­det da­mit nicht. Nach dem Ein­tref­fen er­war­ten Not­fall­me­di­zi­ner oft mehr als nur die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung des Pa­ti­en­ten. Sie be­nö­ti­gen auch ver­schie­de­ne Do­ku­men­te:

Jörg Fär­ber: Es gibt vie­le Din­ge, die man noch zu Hau­se ha­ben kann: Die Chip­kar­te soll­te da sein, viel­leicht noch ein Kran­ken­brief oder eine Me­di­ka­men­ten­lis­te und dann noch, wer im Not­fall zu er­rei­chen ist.

Im­hof, Pe­ter: Was ist ein ech­ter Not­fall? MDR um 4 (2024).

Wäre es nicht stress­lin­dernd und kom­for­ta­bel, den Sa­ni­tä­tern im Ernst­fall eine vor­be­rei­te­te DIN-A4-Seite mit die­sen In­for­ma­tio­nen in die Hand zu drü­cken?

Das Bild zeigt einen kunstvoll gestalteten Notfallplan, der diesmal mit einem Amazon Basics 3-in-1-Thermolaminiergerät für A4-Größe laminiert wurde. Die glatte Oberfläche der Laminierung verleiht dem Dokument nicht nur Schutz, sondern auch eine hochwertige Optik. Der Notfallplan liegt auf einer braunen Korkplatte, deren natürliche Textur einen warmen und erdigen Kontrast bietet. Inhalt des Notfallplans. Der Vordruck enthält diesmal eine spezifische Anweisung für Babysitter: "Bei Fieber und Unwohlsein 5 ml Nurofen Junior verabreichen (Küche)", die dezent und präzise in der Mitte des Plans eingefügt wurde. Diese persönliche Note macht den Notfallplan nicht nur praktisch, sondern auch individuell anpassbar für den jeweiligen Haushalt. Das DIY-Dekoschild als Highlight. Das Herzstück der Szene ist jedoch ein handgefertigtes DIY-Dekoschild, das zentral auf dem Notfallplan platziert wurde. Das Schild ist in der Form eines Wappens gestaltet und fasst die wesentlichen Inhalte des Notfallplans übersichtlich zusammen: Kinder, Kontakt, Gäste, Regeln, WLAN. Dieses kreative Element bringt nicht nur Struktur, sondern auch künstlerischen Charme in die Darstellung. Verziert ist das Wappen mit liebevoll gestalteten rosaroten Fimo-Blüten, die auf filigran modellierten grünen Blättern ruhen. Die sanften Farben und die detailreiche Gestaltung verleihen dem Schild einen zarten, fast poetischen Charakter, der die Funktionalität des Plans wunderbar ergänzt. Die Künstlerin hinter der Szene. Dieses außergewöhnliche Arrangement wurde von Veronika Helga Vetter entwickelt, einer renommierten Künstlerin, die durch ihre Auftritte im ZDF Fernsehgarten bekannt ist. Ihre künstlerische Handschrift zeigt sich in der Harmonie aus Ästhetik und praktischer Funktion, die dieses Bild eindrucksvoll vermittelt. Die Komposition wirkt gleichermaßen elegant und durchdacht – ein Beweis dafür, dass Sicherheit und Kunst in perfekter Symbiose stehen können. Der Notfallplan wird hier zu einem Blickfang, der sowohl Schutz als auch Struktur für den Alltag bietet

Muster eines Notfallplans

Das schwarz-weiße Klickpic (PNG) ist quadratisch gestaltet und strahlt durch seine klare und reduzierte Optik eine sachliche Eleganz aus. Im Zentrum des Bildes thront ein stilisierter Sanitätskoffer mit einem auffälligen Kreuzsymbol, das auf den ersten Blick die Themen Sicherheit und Notfallmanagement vermittelt. Der Koffer ruht auf einem rechteckigen Podest, auf dem das Wort "Notfallplan" in markanter Schrift zu lesen ist, um die Funktion des Klickpics eindeutig zu machen. Interaktivität des Bildes: Durch einen Klick auf das Bild öffnet sich ein neuer Tab, in dem eine durchdachte PDF-Datei präsentiert wird. Diese Datei enthält zwei grafisch identische Vordrucke, die jeweils Notrufnummern und wichtige Informationen für Deutschland und Österreich bereitstellen. Die Notrufnummern werden durch intuitive Symbole unterstützt: Unter der Nummer 116117 steht das Wort "Arzt", während bei 112 die Schlüsselwörter Blut, Wasser und Feuer die unterschiedlichen Einsatzszenarien verdeutlichen. Diese symbolische Darstellung sensibilisiert den Benutzer, den ärztlichen Notruf nur bei ernsthaften Anliegen und nicht bei Bagatellen zu kontaktieren. Flexibilität und Funktionalität: Neben den Notrufnummern bietet die PDF weitere praktische Funktionen. Auf der linken und rechten Seite befinden sich klare Hausregeln, die durch Piktogramme wie "nicht rauchen" oder "nicht auf dem Bett springen" visuell unterstützt werden. Der mittlere Bereich der Vorlage ist besonders benutzerfreundlich gestaltet: Hier finden sich editierbare Formularfelder, in die persönliche Notfallkontakte wie Telefonnummern von Kinderärzten, Apotheken oder Versicherungen eingetragen werden können. Auch Felder für die Gast-WLAN-Daten sowie individuelle Anweisungen für Babysitter oder Gäste sind enthalten. Produktdetails und Kreativität: Die DIN-A4-Seite ist ein durchdachtes Produkt von GWS2.de und wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie kombiniert praktischen Nutzen mit einer ansprechenden Gestaltung und ist für eine Vielzahl von Haushalten geeignet. Entwickelt wurde die Vorlage von der vielseitig begabten Veronika Helga Vetter. Diese beeindruckende Persönlichkeit ist nicht nur Filialmanagerin bei Lidl, sondern auch eine talentierte Webkünstlerin, Ehefrau und Mutter. Ihr kreatives Gespür zeigt sich in der perfekten Balance aus Funktionalität und ästhetischem Anspruch, die diese Vorlage zu einem unverzichtbaren Helfer im Alltag macht. Das Klickpic vermittelt auf elegante Weise, dass hinter diesem einfachen Symbol ein durchdachtes Werkzeug für die Sicherheit und Organisation des Haushalts steckt – ein stilvolles Tor zu einem unverzichtbaren NotfallplanUn­ser PDF-Vor­druck ist ide­al für Not­fäl­le ge­eig­net. Auf der lin­ken Sei­te zeigt er ta­bel­la­risch, wel­che Hel­fer in wel­chen Si­tua­tio­nen zu alar­mie­ren sind. Des Wei­te­ren kön­nen in der Mit­te der kind­ge­rech­ten Vor­la­ge in­di­vi­du­el­le Not­fall­kon­tak­te be­quem in die edi­tier­ba­ren Fel­der ein­ge­tra­gen wer­den. Doch da­mit nicht ge­nug: Zu­dem bie­tet das Do­ku­ment im Zen­trum aus­rei­chend Raum für in­di­vi­du­el­le An­wei­sun­gen. So könn­te dort ste­hen, ob der Ba­by­sit­ter ei­nen Fie­ber­sen­ker wie Nu­rofen Ju­ni­or ver­ab­rei­chen darf und wo das Prä­pa­rat zu fin­den ist.

Tech­ni­sche Hin­wei­se!

Die PDF-Datei bie­tet je­weils eine Vor­la­ge mit Not­ruf­num­mern für Deutsch­land und Ös­ter­reich. Um das For­mu­lar ori­gi­nal­ge­treu aus­zu­fül­len und an­schlie­ßend aus­zu­dru­cken, soll­te es nicht di­rekt im Web­brow­ser, son­dern mit ei­ner ge­eig­ne­ten Free­ware wie Foxit Rea­der be­ar­bei­tet wer­den.

Screenshot von Windows 11 Druckeinstellungen. Um große weiße Ränder beim Ausdrucken zu vermeiden, muss bei "Skalieren" der Auswahlpunkt "keine" aktiv sein

Dar­über hin­aus ist bei den Druck­ein­stel­lun­gen dar­auf zu ach­ten, dass so­wohl das „Hoch­for­mat“ aus­ge­wählt als auch die kei­ne Ska­lie­rung ak­ti­viert ist.

  • Eben­so wäre es in die­sen Spal­ten mög­lich, die Po­li­cen­num­mer und Kon­takt­da­ten der Haft­pflicht­ver­si­che­rung zu hin­ter­le­gen.

Hin­ge­gen ha­ben die Zu­gangs­da­ten für das Gast-WLAN ei­nen fest zu­ge­wie­se­nen Be­reich. Die­se die­nen je­doch nicht nur dazu, das Smart­phone ei­nes Be­su­chers ins In­ter­net zu brin­gen. Viel­mehr wird der An­ge­hö­ri­ge, Be­kann­te oder Be­treu­er durch den Not­fall­plan auch auf die Haus­re­geln auf­merk­sam ge­macht, die klar und über­sicht­lich in der rech­ten Spal­te ab­ge­bil­det sind.

Die Regeln des Hauses

Der Spruch „my home is my cast­le” prangt als Wand­tat­too in zahl­rei­chen deut­schen Wohn­zim­mern. Doch die we­nigs­ten Men­schen den­ken wirk­lich über die Be­deu­tung die­ser Aus­sa­ge nach. Für vie­le steht sie sinn­bild­lich für eine Fes­tung, in der sie sich ein­igeln und vor der „bö­sen” Au­ßen­welt ab­schot­ten kön­nen. Es ver­wun­dert da­her kaum, dass die meis­ten Un­fäl­le von Kin­dern⁶ hin­ter die­sen ima­gi­nä­ren Mau­ern ge­sche­hen.

Vie­le wol­len gar nicht glau­ben, wel­che Dra­men und Tra­gö­di­en sich zum Teil hin­ter ei­ner Viel­zahl von Woh­nungs­tü­ren ab­spie­len.

Klös, Jörg-Michael: My home is my cast­le? kriminalpolizei.de (01/2025).

Un­ser DIN-A4-Notfallplan lis­tet über­sicht­lich und trans­pa­rent die Te­le­fon­num­mern von Hot­lines für Kin­der und Ju­gend­li­che auf, die bei Ge­walt, Miss­brauch oder (Cyber-)Mobbing⁷ Hil­fe leis­ten kön­nen. Even­tu­ell ist ei­nes Ta­ges eine Schul­freun­din zu Be­such, die zu Hau­se nicht die nö­ti­ge Für­sor­ge er­fährt, und wird durch den - viel­leicht la­mi­nier­ten - Aus­hang dazu er­mu­tigt, sich emo­tio­nal zu öff­nen.

Mar­co Reus: Al­lein in Deutsch­land muss alle 13 Mi­nu­ten ein Kind zu sei­nem Schutz aus der ei­ge­nen Fa­mi­lie ge­nom­men wer­den.

SOS-Kinderdorf Deutsch­land: Alle 13 Mi­nu­ten. youtube.com (01/2025).

Die PDF-Vorlage von GWS2.de ist ein vielseitiges und durchdachtes Hilfsmittel für den Haushalt, das Sicherheit und Organisation vereint. Sie eignet sich ideal für Familien, insbesondere Haushalte mit Kindern, und ist so gestaltet, dass sie leicht an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann. Was bietet die PDF-Vorlage? 1. Notrufnummern für Deutschland und Österreich: ◦ Der Vordruck enthält wichtige Notrufnummern wie 112 und 116117, die durch klare Symbole wie "Blut, Wasser, Feuer" oder "Arzt" unterstützt werden. ◦ Diese Gestaltung sensibilisiert den Nutzer, zwischen Notfällen und Bagatellen zu unterscheiden und die entsprechenden Dienste gezielt zu kontaktieren. 2. Editierbare Felder für persönliche Notfallkontakte: ◦ Benutzer können Telefonnummern von Kinderärzten, Apotheken, Versicherungen oder anderen relevanten Kontakten eintragen. ◦ Auch Informationen wie die Gast-WLAN-Daten oder spezifische Anweisungen für Babysitter oder Besucher lassen sich hinzufügen. 3. Hausregeln in Symbolform: ◦ Klare Piktogramme wie "Nicht rauchen", "Nicht auf dem Bett springen" oder "Recyceln" helfen, die Regeln im Haushalt einfach und visuell verständlich zu kommunizieren. ◦ Diese kindgerechte Darstellung erleichtert die Einhaltung der Regeln, besonders für jüngere Bewohner und Gäste. 4. Einfache Nutzung und Anpassung: ◦ Die Vorlage ist sowohl am Computer als auch ausgedruckt nutzbar. Dank der editierbaren Felder können Einträge flexibel ergänzt und aktualisiert werden. ◦ Sie wurde speziell für den Druck im Hochformat ohne Skalierung optimiert, um eine perfekte Darstellung sicherzustellen. Für wen ist die Vorlage geeignet? • Familien mit Kindern: Sie bietet Sicherheit und Struktur, besonders wenn Babysitter, Nachhilfelehrer oder Schulfreunde zu Besuch sind. • Pädagogische Einrichtungen: Ideal für Kindergärten oder Grundschulen, um wichtige Notfallinformationen bereitzustellen. • Privathaushalte: Perfekt für Haushalte, die Wert auf klare Organisation legen und im Notfall vorbereitet sein möchten. Hintergrund und Entwicklung Die Vorlage wurde von Veronika Helga Vetter, einer talentierten Webkünstlerin und LIDL-Filialmanagerin aus Linz, Oberösterreich, entwickelt. Ihre Expertise in angewandter Kultur- und Kunstwissenschaft spiegelt sich in der praktischen und ästhetischen Gestaltung der Vorlage wider. Sie vereint künstlerischen Anspruch mit Alltagsnutzen und macht die PDF-Vorlage zu einem unverzichtbaren Helfer im Haushalt. Fazit Die Notfallplan-Vorlage von GWS2.de ist nicht nur ein praktisches Werkzeug, sondern auch ein durchdachtes, visuell ansprechendes Dokument, das Sicherheit und Struktur in den Alltag bringt. Sie ist kostenlos erhältlich und ein Muss für jeden Haushalt, der Wert auf Organisation und kindgerechte Lösungen legt

Wer­den im frei edi­tier­ba­ren Be­reich zu­sätz­li­che Haus­re­geln fest­ge­hal­ten, emp­fiehlt es sich, die­se stets po­si­tiv zu for­mu­lie­ren. Das mensch­li­che Ge­hirn tut sich schwer mit Ver­nei­nun­gen⁸, wes­halb Aus­sa­gen wie „Wir spre­chen in Zim­mer­laut­stär­ke“ wir­kungs­vol­ler sind als „Wir schrei­en nicht“.

  • Zu­dem ist es sinn­voll, den Not­fall­plan ge­mein­sam mit der ge­sam­ten Fa­mi­lie zu ge­stal­ten und da­bei den häus­li­chen Ver­hal­tens­co­dex auf Au­gen­hö­he zu ent­wi­ckeln. So wird ge­währ­leis­tet, dass alle Be­woh­ner das Do­ku­ment im All­tag ef­fek­tiv nut­zen kön­nen.

Ab­schlie­ßend bleibt nur die Fra­ge: Wo soll das Schrift­stück sei­nen Platz fin­den? Für Haus­hal­te mit Kin­dern bie­tet sich die Kühl­schran­kau­ßen­sei­te an - schließ­lich übt die­ses Kü­chen­ge­rät eine bei­na­he ma­gi­sche An­zie­hungs­kraft auf klei­ne Nasch­kat­zen aus.

Ver­wand­te The­men:

Das ein­fachs­te Spar­schwein der Welt bas­teln - An­lei­tung
„Mama, ich bin krank!” - Schulent­schul­di­gung zum Aus­dru­cken

¹Groe­ben, Ca­ro­lin von der: Ge­walt, Ver­wahr­lo­sung, Dro­gen: 7 Tage in Duis­burgs Pro­blem­hoch­haus | stern TV. youtube.com (01/2025).
²Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ba­by­sit­ter ge­sucht: Bes­ter Aus­hang zum Aus­dru­cken - For­mu­lar mit Vor­auswahl. gws2.de (01/2025).
³Im­hof, Pe­ter: Was ist ein ech­ter Not­fall? MDR um 4 (2024).
⁴Bart­helm­ann, Mira & Till Rü­ger: Ge­walt ge­gen Ein­satz­kräf­te: Be­schimpft, be­spuckt und an­ge­grif­fen. br.de (01/2025).
⁵Hof­in­ger, Ge­si­ne: Not­fall­pla­nung. In: Re­si­li­enz in Or­ga­ni­sa­tio­nen stär­ken. Vor­beu­gung und Be­wäl­ti­gung von kri­ti­schen Si­tua­tio­nen. Hrsg. von Uwe Barg­stedt u. a. Frank­furt: Ver­lag für Po­li­zei­wis­sen­schaft 2014. S. 175.
⁶Eig­ner, Isa­bel­la: 60 Pro­zent der Un­fäl­le von Kin­dern pas­sie­ren im häus­li­chen Um­feld. In: test Nr. 12 (2024). S. 72.
⁷Schei­de­cker, Kers­tin: 16,7 Pro­zent der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wa­ren schon ein­mal von Cy­ber­mob­bing be­trof­fen. In: ÖKO-TEST Nr. 1 (2023). S. 104.
⁸Schwarck, Fran­zis­ka & Jas­min Steig­ler: Dar­um hal­ten wir uns nicht an Re­geln. Quarks | ARD (2023).