Ein schöner Weihnachtsbaum, verziert mit Zuckerstangen und Lametta, kann auch aus Papier gebastelt werden. Ich habe eine simulierte Nordmann-Tanne nach einer ganz speziellen Technik konstruiert, welche nicht ganz einfach ist. Dafür ist der Weihnachtsbaum äußerst dicht und stabil, kann individuell verziert werden und als weihnachtliche Dekoration glänzen.

Wenn Sie den Baum eins zu eins nach meinen Schablonen nachbasteln ist dieser, 18 Zentimeter hoch und 19 breit. Der Papierweihnachtsbaum ist also die perfekte Dekoration fürs Fensterbrett.
Bastelanleitung für Papierweihnachtsbaum
Als Bastelmaterial verwendete ich braune Wellpappe, Tonpapier in den Farben Rot, Braun und Grün, silberne und goldene Bastelfolie, flüssigen Kleber, einen Locher, Schere, Falzbeil, Bleistift, Silbermarker, einen pinken Lackmalstift, Lineal, Fineliner und die beiden DIN A4 Bastelschablonen (#1 / #2). Drucken Sie zunächst beide Schablonen auf jeweils ein Papier und schneiden Sie die einzelnen Elemente aus.
Alle Teile, welche später das Geäst darstellen, kommen auf grünes Tonpapier. Die Anzahl der benötigten Elemente steht jeweils über der Schablone. Ich empfehle Ihnen direkt nach dem Aus- und Einschneiden, meine Kürzel, mit Bleistift auf die Äste aufzumalen. SU/SO steht für schräg-oben bzw. unten und GU/GO steht für gerade-oben bzw. unten.
Der Baumstumpf des Weihnachtsbaums besteht aus Wellpappe, wird nach Schablone eingeschnitten, gefalzt und zu einem Viereck geklebt. Die Wellpappe ist sehr stabil und gibt dem gesamten Bastelmotiv einen guten Stand. Nun können Sie mit dem langsamen Aufbau des Tannenbaums beginnen. Verkleben Sie die beiden größten Elemente mit der Bezeichnung GU an den Seiten zusammen und stecken es in den Baumstumpf.
Verkleben Sie die beiden größten Elemente mit GO und stecken diese in GU. Achten Sie darauf, dass alles fest eingesteckt ist. Die erste Ebene wäre jetzt noch zu windig, deshalb kommen noch Schrägelemente hinzu. Verkleben Sie also die beiden größten SU-Elemente an der Seite und stecken diese auf die Geraden. Auf die SU kommen die SO und die unterste Ebene des Weihnachtsbaums ist fertig und äußerst buschig. Wenn Ihnen das noch zu unverständlich ist, empfehle ich Ihnen die Videoanleitung.
Nach diesem Muster geht es nun Schritt für Schritt in Richtung Baumkrone. Die Elemente für die Baumkrone sind auch die Einzigen, welche nicht nur an den Seiten, sondern auch an der oberen Spitze zusammengeklebt werden müssen.
Lametta für den Weihnachtsbaum
Sieht Ihr Christbaum ungefähr so aus, ist sehr dicht und stabil geht es nun ums Dekorieren. Zunächst schnitt ich mir kleine Lebkuchenmänner (Schablone #2) aus, zeichnete die Gesichter mit einem schwarzen Fineliner und pinkem Lackmalstift auf und klebte diese wild über den Christbaum. Anschließend schnitt ich mir noch die Zuckerstangen zurecht und klebte diese ebenfalls verstreut auf. Das Quermuster der Zuckerstangen malte ich mit einem Silbermarker auf.
Das Lametta ist aus Bastelfolie. Schneiden Sie einfach dünne Streifen, zirka 7 Zentimeter lang und 0,2 breit aus Gold- und Silberfolie aus, knicken diese in der Mitte und hängen oder kleben Sie diese über die Christbaumzweige.
Fazit und Tipps
Die Papierstecktechnik ist im ersten Moment nicht ganz einfach, sobald man das Prinzip jedoch verstanden hat, geht das Basteln ziemlich zügig. Nach jeder Ebene sollten Sie nochmals überprüfen, ob alles noch fest steckt. Mit dem Aufsetzen der Baumkrone sollte der Christbaum eng ineinander verkeilt und stabil sein.
Der Materialeinsatz für diesen schönen Baum ist bewundernswert niedrig, je nachdem welche Verzierungen Sie am Ende anbringen möchten. Als Bastelzeit können Sie zirka zwei Stunden veranschlagen, mit Kindern ungefähr eine Stunde länger.
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Auf Schablone #1 befinden sich alle Elemente für den Schuh. Diesen zeichnete ich auf Wellpappe auf und schnitt alles aus. Wo später die Schnürbänder durchgefädelt werden, stach ich Löcher an die Seiten und schnitt oben an die Schuhzunge, mithilfe eines
Auf Bastelschablone #2 ist alles für die Schlittschuhkufen. Die beiden größeren Kufen der Schablone, samt der Verbindungselemente, kommen wie der Schuh auf Wellpappe Ihrer Wahl. Die kleineren Kufen sind später als Verzierung gedacht und kommen bei mir, auf silberne
Die Schnürbänder des Schlittschuhs sind bei mir aus rosa Bast. Wie bei einem echten Schuh, werden die Schnürbänder von unten nach oben durchgefädelt. Sollte der Bast sich nicht gerade durchfädeln lassen, kleben Sie diesen mit Tesafilm zusammen, diesen können Sie am Ende wieder entfernen. Oben machte ich eine Schleife und verzierte die beiden Enden noch mit zwei Styropor-Pmopons.
Nun ist es an der Zeit die Kufen mit Schuhen zu verbinden. Da dies nur an zwei Stellen geschieht, verwenden Sie hierfür wirklich ausreichend flüssigen Kleber und drücken Sie die beiden Elemente, eine ganze Zeit lang zusammen. Der Schlittschuh ist prinzipiell fertig, jetzt geht es an den Feinschliff und dafür können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Der Schlittschuh hat beim Einsteig, durch die Wellpappe, unschöne Kanten, diese kaschierte ich mit einem
Für die Krippe verwendete ich hauptsächlich stabile Wellpappe mit einer Grammatur von 300 g/m². Die Verzierungselemente bestehen aus Tonpapier, Transparentpapier und Bastelfolie in Gold und Silber. Außerdem verwendete ich Naturbast, Schere, flüssigen Kleber, Bleistift, ein elektrisches Licht, Bastelmesser und meine fünf Schablonen.
Schablone #3 wird bis auf das Fenster ganz rechts, welches aus Transparentpapier bestehen soll, ebenfalls auf Wellpappe aufgezeichnet. Auf Schablone #4 befinden sich die Elemente für das Dach. Die Platten kommen auf Wellpappe und die Bordüren auf Tonpapier. Schablone #5 beinhaltet ausschließlich Verzierungselemente. Den Stern fertigte ich mit goldener und silberner Bastelfolie an und die anderen Teile werden auch auf Tonpapier aufgezeichnet.
Zunächst kümmerte ich mich um die Fenster der Krippe. Ich stehe total auf diese elektrischen, flackernden Lichter und eine beleuchtete Grippe ist sowieso ganz was anderes, deshalb sind meine Fenster mit gelben Transparentpapier „verglast”. Im Anschluss bereitete ich den Krippenboden vor, d. h. ich schnitt mit meinem Bastelmesser Linien (nach Vorlage) in den Boden.
Jetzt können Sie schon das Grundgerüst der Papierkrippe einstecken. Die Wände werden mit den vier Verbindungsstücken, zu finden auf Schablone #2, nachdem Einstecken in den Boden, verklebt. Im Anschluss können Sie bereits das Dach anbringen, dieses wird einfach auf die Wände geklebt. Die Säule aus
Auf Schablone #5 finden Sie die Elemente für einen schönen Zaun, der typisch für einen Stall ist, diesen brachte ich seitlich an die Krippe an. Außerdem klebte ich nun die Bordüren ans Dach und darauf den weihnachtlichen Stern. Die Säule, welche das Dach hält, habe ich ebenfalls mit Tonpapier umwickelt. Auch aus Tonpapier ist der helle Boden, welcher einen guten Kontrast gibt und das Stroh symbolisieren soll.
Zu guter Letzt bastelte ich noch eine kleine Babywiege für das Christuskind (Schablone #5), in diese ich Schnipsel aus Naturbast (Stroh) hineinlegte. Die fertige Krippe ist wirklich sehr stabil und besonders gut gefällt mir die Optik der Wellpappe. Die geriffelte Seite nahm ich für die dadurch verwegen wirkende Außenseite des Hauses und die glatte Innenseite für das Innere der Weihnachtskrippe.