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Rose basteln - zauberhaft zum Valentinstag

Rote Edel­ro­sen tra­gen meist klang­vol­le spre­chen­de Na­men wie „Ero­ti­ka”, „Lie­bes­zau­ber” oder „Gran­de Amo­re” und sind das be­lieb­tes­te Ge­schenk zum Va­len­tins­tag. Dies liegt dar­an, dass sich mit die­sen Ro­sen­ge­wäch­sen kla­re Bot­schaf­ten sen­den las­sen. Wäh­rend­des­sen eine ver­schenk­te rote Rose so viel be­deu­tet wie „Ich habe ein ro­man­ti­sches In­ter­es­se an dir”, ruft ein Strauß ro­ter Ro­sen klar „Ich lie­be dich!” dem Be­schenk­ten ent­ge­gen. Die­se ge­sell­schaft­li­che Kon­ven­ti­on ist na­tür­lich nicht vom Him­mel ge­fal­len, son­dern hat sich über die Jahr­hun­der­te ent­wi­ckelt.

Bild von Valentinstagsrose aus Papier mit Marienkäfern. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinAuch wenn der fein­füh­len­de ita­lie­ni­sche Bi­schof Va­len­tin von Ter­ni trotz des kai­ser­li­chen Ver­bots Trau­un­gen vor­nahm und die­ses Ver­ge­hen am 14. Fe­bru­ar 269 mit sei­nem Le­ben be­zah­len muss­te, hat die­ser nichts mit den ro­ten Lie­bes­bot­schaf­ten zu tun. Na­tür­lich kann­te der Na­mens­ge­ber des Va­len­tins­tags be­reits Ro­sen, schließ­lich wur­den die­se sei­ner­zeit schon lan­ge im Rö­mi­schen Reich ge­züch­tet.

Die da­ma­li­gen Ro­sen­blu­men wa­ren je­doch im Ge­gen­satz zu un­se­ren heu­te be­kann­ten Ex­em­pla­ren kei­ne Zier­pflan­zen, son­dern wur­den haupt­säch­lich we­gen des Ro­sen­öls als Me­di­zin oder als Duft­stoff für Par­füm in spe­zi­el­len Gär­ten kul­ti­viert.

Du­ring the Ro­man pe­ri­od, ro­ses were grown ex­ten­si­ve­ly in the Midd­le East. They were used as con­fet­ti at ce­le­bra­ti­ons, for me­di­cinal pur­po­ses, and as a source of per­fu­me.

Stack, Greg: The Histo­ry of Ro­ses. extension.illinois.edu (01/2016).

Bild von Rosenfrühstück bestehend aus einer langstieligen Rose, einer Tasse heiße Schokolade und einem Keks. Alles erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinEine Kom­po­nen­te, die dazu bei­getra­gen hat, dass vor al­lem rote Ro­sen als sinn­lich und las­ter­haft gel­ten, sind his­to­ri­sche Ge­mäl­de von der grie­chi­schen Lie­bes­göt­tin Aphro­di­te (Ve­nus). Meist bar­bu­sig be­deckt sich die ru­bens­för­mi­ge Rot­haa­ri­ge mit den tief­ro­ten Lip­pen auf den Il­lus­tra­tio­nen mit ei­nem ro­ten Sei­den­tuch. Oft­mals auch mit Amor an ih­rer Sei­te ist zu­meist eben­falls min­des­tens noch eine Rose auf den Dar­stel­lun­gen zu se­hen. Als be­kann­te Bei­spie­le gel­ten hier­für „Ve­nus in Um­ar­mung mit Cu­pi­do” (Ar­te­mi­sia Gen­ti­le­schi / 1635) oder „Die Ge­burt der Ve­nus” (San­dro Bot­ti­cel­li / 1486).

Collage von Valentinstags-Rosen in Rot und Rosa mit verführerischer Fimo Schokolade. Arrangiert von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Hin­ge­gen die keu­sche christ­li­che Kir­che sieht nicht nur Lie­be, son­dern auch Auf­op­fe­rung und Lei­den­schaft in ro­ten Ro­sen. So wird die Dor­nen­kro­ne aus ei­nem Ro­sen­ge­wächs auf dem Kopf von Je­sus Chris­tus zu­sam­men mit dem ro­ten, flie­ßen­den Blut oft­mals mit ei­ner ro­ten Rose (Auf­op­fe­rung) in Ver­bin­dung ge­bracht.

Si­mi­lar­ly in Chris­ti­an lore, a rose bush was said to have grown at the site of Christ’s de­ath. His blood ser­ving is of­ten as­so­cia­ted with a red rose, [...].

Ve­ne­fi­ca, Avia: Sym­bo­lic Rose Mea­nings. whats-your-sign.com (01/2016).

Auch im Weih­nachts­lied „Es ist ein Ros ent­sprun­gen” kommt die Ro­sen­blu­me vor.

Es ist ein Ros ent­sprun­gen aus ei­ner Wur­zel zart, [...].

Das Je­sus­kind ist hier­bei die rei­ne Ro­sen­blü­te, sei­ne lie­ben­de Mut­ter der Ro­sen­stock und der Va­ter Jo­sef die Wur­zel.

Picture of bouquet of paper roses for Valentine's Day. Crafted by Veronika Vetter German Fine ArtistDie heu­ti­gen Lie­bes­ro­sen mit ih­ren bis zu 80 Zen­ti­me­ter lan­gen Stie­len ha­ben sich üb­ri­gens erst im spä­ten 17. Jahr­hun­dert in den Gär­ten un­se­rer Brei­ten­gra­de eta­bliert. Be­son­ders trug Jo­sé­phi­ne de Be­au­har­nais zur Ver­brei­tung der Ro­sen­ge­wäch­se in West­eu­ro­pa bei, wel­che zu­gleich die Ehe­frau von Na­po­le­on Bo­na­par­te war. Die­ser ließ von sei­nen Ka­pi­tä­nen die ver­schie­dens­ten Ro­sen­ar­ten al­ler Welt mit nach Frank­reich brin­gen, so­dass sei­ne Kai­se­rin die­se in ih­rem Pa­ri­ser Gar­ten wei­ter her­an­zie­hen konn­te. Bei Jo­sé­phi­nes Tod im Jah­re 1814 be­fan­den sich schät­zungs­wei­se 250 ver­schie­de­ne Ex­em­pla­re in ih­rem Ro­sen­gar­ten, von de­nen man­che der Ur­sprung un­se­rer zeit­ge­nös­si­schen Va­len­tins­ro­sen sind.

Per­haps the con­tri­bu­ti­on of Em­press Jo­se­phi­ne, Na­po­le­on Bonaparte’s wife, was the most in ma­king the rose so po­pu­lar in the ear­ly 1800s. [...] Be­fo­re she died af­ter 16 ye­ars on in 1814 on her 51st bir­th­day, the em­press had al­re­a­dy coll­ec­ted as many as 250 spe­ci­mens of dif­fe­rent ro­ses.

An­ony­mous: Histo­ry Of The Rose. herbs2000.com (01/2016).

Für Sie kam der Va­len­tins­tag wie­der ein­mal völ­lig un­er­war­tet und Sie möch­ten Ih­rem Schwarm trotz­dem noch eine klei­ne Lie­bes­bot­schaft zu­kom­men las­sen? Dann zei­ge ich Ih­nen nun, wie Sie ganz ein­fach eine schö­ne Rose bas­teln kön­nen.

Bild von Rose basteln (Valentinstagsgeschenk). Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Mei­ne lang­stie­li­ge Pa­pier­ro­se ist 25 Zen­ti­me­ter lang und 17 Zen­ti­me­ter breit. Der sam­tig wei­che Stiel ist dor­nen­frei und die Blät­ter der Ro­sen­blü­te sind be­son­ders zart.

Rosen aus Papier basteln

Bild vom rosafarbenen Krepppapierstreifen für Rosenblüte

Als Bas­tel­ma­te­ri­al für mei­ne Rose ver­wen­de­te ich Krepp­pa­pier für die Blü­te, grü­nen Chen­il­le­draht für den Stiel und dun­kel­grü­nes Ton­pa­pier für die Blät­ter. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich zu­dem eine Sche­re, ei­nen grü­nen Bunt­stift, flüs­si­gen Kle­ber und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne zu­recht­le­gen. Ich be­gann mit der Ro­sen­blü­te. Da­für schnitt ich mir aus mei­nem Krepp­pa­pier ei­nen lan­gen Strei­fen zu­recht, der 70 Zen­ti­me­ter lang und fünf Zen­ti­me­ter breit war.

Als Nächs­tes wi­ckel­te ich den Pa­pier­strei­fen kreis­för­mig zu ei­ner Ro­sen­blü­te auf. Tipp: Mei­ne gra­zi­le Pa­pier­blü­te soll­te be­reits weit ge­öff­net sein. Aus die­sem Grund leg­te ich das Krepp­pa­pier erst en­ger und dann im­mer lo­cke­rer im Uhr­zei­ger­sinn zu­sam­men. Nach­dem ich das Pa­pier so gut wie kom­plett auf­ge­wi­ckelt hat­te und mir die Form mei­nes zar­ten Ro­sen­köpf­chens ge­fiel, nahm ich mei­nen flüs­si­gen Kle­ber zur Hand und be­fes­tig­te da­mit das letz­te Stück an der Un­ter­sei­te der far­bi­gen Ro­sen­blü­te.

Papierrose mit sehr weichem Stiel

Bild mit drei unterschiedlichen Stielgrößen aus Chenilledraht

Für den flau­schi­gen Ro­sen­stiel und die Blatt­ver­zwei­gung schnitt ich mir ins­ge­samt vier Strei­fen aus grü­nem Chen­il­le­draht zu­recht. Der längs­te Strei­fen für den Stiel war 20 Zen­ti­me­ter lang. Das Ge­äst wie­der­um be­stand zum ei­nen aus ei­nem Draht­stück, wel­ches eine Län­ge von 15 Zen­ti­me­tern hat­te und zum an­de­ren aus zwei Chen­il­le­draht­strei­fen, die je­weils 7,5 Zen­ti­me­ter lang wa­ren.

Gleich im An­schluss fer­tig­te ich mir die un­ter­schied­li­chen Ro­sen­blät­ter der Scha­blo­ne aus grü­nem Ton­pa­pier an. Da­mit die Blät­ter so echt wie mög­lich aus­sa­hen, ver­pass­te ich je­dem ge­zack­ten Blatt mit­hil­fe ei­nes grü­nen Bunt­stifts ein ty­pi­sches Blatt­mus­ter.

Collage mit Anleitungsschritten: Rosenblätter aus Papier basteln. Angefertigt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Gleich dar­auf nahm ich mein längs­tes Stiel­stück zur Hand und wi­ckel­te das obe­re Ende zu ei­nem Schne­cken­haus.

Bild von Klebestelle zwischen Rosenblüte und BlumenstielIn die­se Kon­struk­ti­on ließ ich zu­nächst flüs­si­gen Kle­ber hin­ein­tröp­feln. An­schlie­ßend drück­te ich mei­ne Ro­sen­blü­te so lan­ge in die Ver­tie­fung, bis der Kleb­stoff an­ge­trock­net war. Dar­auf­hin be­fes­tig­te ich das 15 Zen­ti­me­ter lan­ge Draht­stück ho­ri­zon­tal am obe­ren Drit­tel mei­nes Haupt­stiels. Die bei­den kleins­ten Stie­le wi­ckel­te ich da­nach ver­ti­kal als Sei­ten­trie­be um das mitt­le­re Ge­äst. Zu gu­ter Letzt ver­zier­te ich die En­den der grü­nen Äst­chen mit den Ro­sen­blät­tern. Dazu kleb­te ich auf je­den wei­chen Ro­sen­arm zu­erst ein be­mal­tes, ge­zack­tes Blätt­chen. Die gan­zen Un­ter­sei­ten hin­ge­gen ver­klei­de­te ich mit den ein­far­bi­gen, run­den Ton­pa­pier­blät­tern.

Fazit: Selbst gebastelte Rose auch für Anfänger

Bild von einer roten Rose auf einem Teller zum Valentinstag. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinZum Bas­teln ei­ner Rose be­nö­tig­te ich un­ge­fähr 20 Mi­nu­ten. Auf­grund des­sen, dass für die Ex­press­ro­se nur we­nig Ma­te­ri­al von­nö­ten ist, eig­net sie sich auch, falls Sie ei­nen gan­zen Ro­sen­strauß bas­teln wol­len. Das biss­chen Wi­ckeln und Dre­hen ist zu­dem so ein­fach, dass die­se Rose auch für Bas­tel­an­fän­ger pro­blem­los nach­zu­ma­chen ist. Ich für mei­nen Teil lie­be al­les, was mit Ro­sen zu tun hat. So schmach­te ich nach Ro­sen­ka­va­lie­ren und na­tür­lich da­nach, auf Ro­sen ge­bet­tet zu wer­den. Au­ßer­dem lese ich be­son­ders ger­ne Ro­ma­ne, in de­nen Ro­sen­krie­ge vor­kom­men.

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Schloss zum Valentinstag aus Papier basteln

Um den Va­len­tins­tag herrscht auf der Ho­hen­zol­lern­brü­cke in Köln wie­der Hoch­kon­junk­tur. Paa­re be­sie­geln ihre Lie­be, in­dem sie ein Vor­hän­ge­schloss an das Brü­cken­ge­län­der hän­gen und den Schlüs­sel in den Rhein wer­fen. Wenn Sie die­ses Jahr nicht nach Nordrhein-Westfalen fah­ren kön­nen, schen­ken Sie Ih­rem Va­len­tins­tags­schatz doch ein Schloss aus Pa­pier. Das Schloss in Herz­form ist eine Ge­schenk­ver­pa­ckung, die für jeg­li­che ro­man­ti­sche Prä­sen­te ge­eig­net ist.

Bild von Papierschloss, welches wie ein Herz aussieht

Das Schloss zum Va­len­tins­tag ist 22 Zen­ti­me­ter lang und 17 Zen­ti­me­ter breit. Wie ein me­tal­li­sches Vor­hän­ge­schloss, ist die Pa­pier­ver­pa­ckung äu­ßerst sta­bil, der sym­bo­li­sche Schlüs­sel zum Öff­nen hängt an ei­ner Ket­te mit Rub­ber Bands.

Bild von beiden Hälften des Papierschlosses zum ValentinstagAm Hen­kel des Schlos­ses wird die Ge­schenk­ver­pa­ckung ge­öff­net. Im In­ne­ren be­fin­den sich zwei Fä­cher für klei­ne Auf­merk­sam­kei­ten. Die Auf­tei­lung eig­net sich eben­so, um sich selbst zu be­schen­ken. Die Fä­cher habe ich mit „You” und „& Me” be­schrif­tet, so­mit sind auch lus­ti­ge, ero­ti­sche Ge­schen­ke mög­lich. Um den An­lass Va­len­tins­tag wei­ter zu be­to­nen, habe ich die Au­ßen­sei­te der Ver­pa­ckung mit Ro­sen, die aus ei­ner be­son­de­ren Bunch-Technik be­stehen, ver­ziert.

Edle Papiersorten für herziges Schloss

Selbstgebastelte Valentinstagsverpackung (Seitenansicht)Ba­sis des Mo­tivs ist Ton­pa­pier in den Far­ben Rosa und Oran­ge. Ver­stärkt wird das Gan­ze durch ro­tes Me­tal­lic­pa­pier und ge­mus­ter­te Washi-Tapes. Zur Ver­zie­rung kam ro­sa­far­be­nes Krepp­pa­pier und brau­ne Stem­pel­far­be samt Make-up Schwämm­chen zum Ein­satz. Als Bas­tel­werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, ein Dot­ting­tool, eine Zick-Zack-Schere,

flüs­si­gen Kle­ber, ein Bas­tel­mes­ser, Li­ne­al und Falz­beil und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7) zu­recht­le­gen. Ich be­gann mit Scha­blo­ne #1. Die drei quad­er­för­mi­gen Vor­la­gen kleb­te ich zu­sam­men und fer­tig­te zwei lan­ge Strei­fen, á 32,5 Zen­ti­me­ter, aus oran­ge­far­be­nem Ton­pa­pier an. Auch die ins­ge­samt vier Herz­hälf­ten, wur­den von mir aus dem Ton­pa­pier an­ge­fer­tigt.

Herzform aus Papier (Grundgerüst)

Ich falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en der bei­den Strei­fen und kleb­te die­se um je­weils eine Herz­hälf­te. Da­mit die un­schö­nen Kle­be­la­schen ver­deckt sind und für die Sta­bi­li­tät, kleb­te ich in die bei­den Fä­cher noch je­weils eine oran­ge­far­be­ne Herz­hälf­te ein. An die bei­den Wöl­bun­gen des Grund­ge­rüsts schnitt ich auf je­der Sei­te zwei­mal mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers ein. In die­se Ein­schnit­te kommt der Griff.

Griff ist Bügel des Vorhängeschlosses

Bild von vier Elementen zum Basteln des BügelsDer Griff der Ge­schenk­ver­pa­ckung soll so wie ein Bü­gel für ein Vor­hän­ge­schloss aus­se­hen. Die Ele­men­te da­für be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #2. Ich fer­tig­te zu­al­ler­erst alle Vor­la­gen aus ro­sa­far­be­nem Ton­pa­pier an. Im An­schluss falz­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en der bei­den Strei­fen. Dar­auf fol­gend kleb­te ich die Strei­fen um das ers­te Bü­gel­ele­ment, den gro­ßen an die Au­ßen­sei­te und den klei­nen an die In­nen­sei­te.

Bild vom rosafarbenem Papierbügel des Vorhängeschlosses Ich kleb­te das zwei­te Bü­gel­ele­ment dar­über, ver­schloss da­mit den Griff und steck­te die­sen in die Ein­schnit­te des Her­zens. Im In­ne­ren der Ge­schenk­ver­pa­ckung kleb­te ich den Griff fest, da­nach um­wi­ckel­te ich die­sen mit ro­sa­far­be­nem Krepp­pa­pier. Die In­nen­sei­te der Valentinstags-Verpackung habe ich nun wei­ter ver­ziert. Die bei­den Herz­hälf­ten von Scha­blo­ne #3 fer­tig­te ich aus ro­tem Me­tal­lic­pa­pier, mit­hil­fe ei­ner Zick-Zack-Schere, an und kleb­te die­se in die bei­den Fä­cher.

Bild von verklebter Innenseite des HerzschlossesDie Schrift­zü­ge „You & Me” fer­tig­te ich aus ro­sa­far­be­nem Ton­pa­pier an und kleb­te  die­se auf die Metallicpapier-Herzen. Der Schlüs­sel be­steht aus ei­nem oran­ge­far­be­nen Tonpapier- und zwei ro­ten Metallicpapier-Elementen. Die­sen habe ich an ei­nem farb­lich pas­sen­den Rub­ber Band be­fes­tigt, wel­ches am Griff hängt. In die ein­zel­nen Herz­fä­cher kleb­te ich ab­schlie­ßend noch eine Bor­dü­re aus Washi-Tapes, da­mit ist der ers­te Teil des Schlos­ses fer­tig­ge­stellt.

Außenseite des Valentinstagsschlosses

Grundgerüst von Außenseite der HerzschachtelAlle Ele­men­te von Scha­blo­ne #4 fer­tig­te ich aus ro­sa­far­be­nem Ton­pa­pier an. Von den bei­den Strei­fen falz­te ich zu­erst wie­der die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en mit­hil­fe des Falz­beils und des Li­ne­als. Ich knick­te den län­ge­ren Strei­fen in der Mit­te und kleb­te dar­an die bei­den Her­zen, auf der Vorder- und Rück­sei­te, fest. Die bei­den kür­zen Strei­fen kleb­te ich, ab­ge­se­hen von den Kle­be­la­schen, auf­ein­an­der.

Bild von Herzen mit Schlüsselloch Dies ist der Ab­stand­hal­ter zwi­schen den bei­den Fä­chern. Die­sen kleb­te ich nun ge­nau in die Mit­te des Pa­pier­her­zens ein. Die Au­ßen­sei­te wird nun wei­ter ver­klei­det. Ich fer­tig­te zwei­mal das gro­ße, ge­zack­te Herz von Scha­blo­ne #5 aus ro­tem Me­tal­lic­pa­pier an. Bei ei­nem Ele­ment schnitt ich das Schlüs­sel­loch mit­hil­fe des Bas­tel­mes­sers aus, bei dem an­de­ren Ele­ment ver­wen­de­te ich ein ganz nor­ma­les Herz.

Bild von unverzierte, geöffneter Valentinstagsschachtel Das Herz mit dem Schlüs­sel­loch kleb­te ich fol­gend auf die Vor­der­sei­te der Ge­schenk­ver­pa­ckung und das nor­ma­le Herz auf die Rück­sei­te. Das gro­ße Herz­ele­ment von Scha­blo­ne #6 fer­tig­te ich zwei­mal aus ro­sa­far­be­nem Ton­pa­pier an. Auch hier schnitt ich bei ei­ner Vor­la­ge das Schlüs­sel­loch aus. Das ein­zel­ne Schlüs­sel­loch auf der Scha­blo­ne fer­tig­te ich aus oran­ge­far­be­nem Ton­pa­pier an. Ich kleb­te mei­ne ro­sa­far­be­nen Her­zen wie­der vor­ne und hin­ten auf die Ver­pa­ckung. In das Schlüs­sel­loch kleb­te ich das oran­ge­far­be­ne Schlüs­sel­loch. Die­ses ist et­was klei­ner, so­dass ein tol­ler Kon­trast ent­steht. Sie kön­nen jetzt die In­nen­sei­te über den Griff in die Au­ßen­sei­te schie­ben. Das Vor­hän­ge­schloss aus Pa­pier ist da­mit fer­tig.

Letzte Verzierungen für Liebende

Auf Scha­blo­ne #7 be­fin­den sich auf der rech­ten Sei­te die Ele­men­te für eine Pa­pier­schlei­fe. Die­se fer­tig­te ich aus ro­tem Me­tal­lic­pa­pier an und kleb­te die Schlei­fe auf die Au­ßen­sei­te auf.

Bilder von Basteln von Papierrosen mit Bunch-TechnikAls wei­te­re Be­son­der­heit bas­tel­te ich zur Ver­zie­rung drei un­ter­schied­lich gro­ße Pa­pier­ro­sen mit der Bunch-Technik. Da­für fer­tig­te ich die zwölf Ele­men­te von Scha­blo­ne #7 aus ro­sa­far­be­nem Ton­pa­pier an. Ich ver­zier­te die äu­ße­ren Kon­tu­ren mit brau­ner „Rus­ty Brown” Stem­pel­far­be und schnitt die ein­zel­nen Blät­ter (sie­he Scha­blo­ne) ein. Ich nahm nun das Ele­ment, wel­ches nur ein­mal ein­ge­schnit­ten ist und be­strich das Blü­ten­blatt ne­ben dem Ein­schnitt mit flüs­si­gem Kle­ber.

Bild von Papierrose nach Bunch-TechnikAn­schlie­ßend form­te ich das Ele­ment trich­ter­för­mig und kleb­te die Blu­me wie­der zu­sam­men. Da­nach neh­me ich das Ele­ment, bei dem eine gan­ze Blü­te fehlt. Hier strich ich wie­der den Kle­ber ne­ben die Schnitt­stel­le, form­te das Ele­ment trich­ter­för­mig und ver­kleb­te die Blu­me. Die Schrit­te wie­der­hol­te ich mit dem Ele­ment, bei dem zwei Blü­ten­blät­ter feh­len.

Bild von drei Rosen auf Valentinstagsverpackung Fol­gend nahm ich das Ele­ment zur Hand, an dem drei Blü­ten feh­len. Ich schlug die lin­ke Blü­te zur Mit­te um, so­dass es aus­sieht, als hät­te das Ele­ment nur zwei Blü­ten. Die Au­ßen­sei­te be­strich ich mit Kle­ber. Da­nach schlug ich die rech­te Sei­te auf den Kle­ber um. Das Gan­ze sieht nun aus wie ein Trop­fen. Wird der Trop­fen an den Sei­ten ge­drückt, öff­net sich die Blu­me. Die Blät­ter der vier Blü­ten bog ich an­schlie­ßend über ein Dot­ting­tool. So wöl­ben sich die Blät­ter schön und die Rose sieht spä­ter le­ben­di­ger aus. Zu gu­ter Letzt kleb­te ich die vier Blü­ten auf­ein­an­der und die drei Ro­sen­köp­fe auf mein Schloss.

Fazit

Ich per­sön­lich fin­de die Auf­tei­lung der Ge­schenk­ver­pa­ckung sehr ori­gi­nell. Das Schloss ist auch so et­was wie mei­ne ers­te Auf­trags­ar­beit (na­tür­lich un­ent­gelt­lich) für ei­nen Be­kann­ten. Des­sen Freun­din hat am 14. Fe­bru­ar auch Ge­burts­tag, so­dass es ge­schen­ke­mä­ßig ru­hig et­was mehr sein darf. Er lädt sei­ne Freun­din übers Wo­chen­en­de nach Mainz ein. Zu­sätz­lich be­kommt sie das Herz­schloss. Was mein Be­kann­ter sei­ner Liebs­ten in die Fä­cher legt, kann ich na­tür­lich we­gen der Spoiler-Gefahr nicht schrei­ben, ei­nes ist je­doch si­cher, er be­schenkt sich auch selbst.

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Schmuckschachtel mit Herz für den Valentinstag - Bastelanleitung

Wenn Sie Ih­rem Liebs­ten zum Va­len­tins­tag ein be­son­de­res Schmuck­stück schen­ken möch­ten, be­nö­ti­gen Sie dazu na­tür­lich auch eine ganz be­son­de­re Ver­pa­ckung. Ich habe eine Schmuck­schach­tel mit Herz ent­wor­fen, die von au­ßen sehr un­schein­bar aus­sieht, je­doch wie ein Schmet­ter­ling, ihre vol­le Pracht erst beim Öff­nen ent­wi­ckelt. Die Bas­tel­an­lei­tung und die Scha­blo­nen für die­se Ge­schenk­ver­pa­ckung be­kom­men Sie in den fol­gen­den Ab­schnit­ten.

Bild von geöffneter Schmuckschachtel mit Ring zum ValentinstagDie qua­dra­ti­sche Schmuck­schach­tel ist 5 Zen­ti­me­ter breit und 6 Zen­ti­me­ter hoch. Ge­öff­net wird sie über zwei Herz­hälf­ten.

Bild von geschlossender Papierschmuckschachtel

In der Pa­pier­scha­tul­le be­fin­det sich der zwei­te, auf­klapp­ba­re Teil der Ver­pa­ckung. Ge­öff­net ist die­ser Teil 15 Zen­ti­me­ter lang und breit. In­mit­ten von Her­zen kön­nen Sie Ihr Valentinstags-Schmuckstück bet­ten. In mei­nem Fall ist das ein Origami-Ring. In das Po­dest kann selbst­ver­ständ­lich auch ech­ter Schmuck aus Edel­me­tall ge­steckt wer­den. Um­ran­det wird die Schmuck­stel­le des Wei­te­ren von vier aus­zieh­ba­ren Herz­kar­ten, auf die­se Sie Ihre Lie­bes­bot­schaft schrei­ben kön­nen.

Klares Design setzt Schmuckstück in Szene

Bild von Material zum Basteln einer Schmuckschachtel

Die Schmuck­schach­tel soll das ei­gent­li­che Prä­sent her­vor­he­ben und nicht über­trump­fen, des­halb be­we­ge ich mich in den drei schlich­ten Farb­tö­nen Weiß, Rosa und Rot. Als Pa­pier ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in den ge­nann­ten Far­ben und wei­ßes Krepp­pa­pier. Für die Ver­zie­run­gen ka­men Bast, ro­ter Glit­ter, ma­gen­ta­far­be­ne Stem­pel­far­be samt Make-up Schwämm­chen und wei­ße Wachs­mal­krei­de samt Bü­gel­eisen zum Ein­satz.

Bild von den Bodenelementen der Schmuckschachtel

Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Eyelet-Setter, ro­sa­far­be­nen Fine­li­ner, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4) zu­recht­le­gen. Ich be­gann mit Scha­blo­ne #1 und fer­tig­te das gro­ße Ele­ment aus ro­sa­far­be­nem und die fünf klei­nen Qua­dra­te aus ro­tem Ton­pa­pier an. Da­nach falz­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en des gro­ßen Ele­ments, dies ist der auf­klapp­ba­re Bo­den der Schmuck­schach­tel.

Bild von Bügeltechnik mit weißer Kreide

Die fünf qua­dra­ti­schen Pa­pier­ele­men­te wur­den nun ver­ziert. Da­für schab­te ich wei­ße Wachs­mal­krei­de auf die ein­zel­nen Stü­cke, leg­te ein wei­ßes Blatt Pa­pier über die Schnip­sel und fuhr ei­ni­ge, we­ni­ge Male mit dem Bü­gel­eisen dar­über. Das Wachs ver­schmilzt mit dem Rot und hin­ter­lässt ein ein­zig­ar­ti­ges Mus­ter. Die fer­tig ver­zier­ten Stü­cke kleb­te ich nun auf die fünf Fel­der des Bo­den­ele­ments.

Bild vom fertigen Boden der Schmuckschachtel mit Herz

Nun nahm ich mir die vier Her­zen des Bo­dens vor. Ich nahm ein ma­gen­ta­far­be­nes Stem­pel­kis­sen, tupf­te ein Make-up Schwämm­chen ein und wisch­te da­mit über die Flä­che und Kon­tu­ren der Her­zen des Bo­den­ele­ments. Da­mit ist der ers­te Teil der Herz­schach­tel voll­endet. Wei­ter geht es mit den Hal­te­run­gen für die Lie­bes­bot­schaf­ten und Scha­blo­ne #2.

Das Herz der Schmuckschachtel mit Herz

Bilder vom Basteln der LiebensbotschaftenIch fer­tig­te das qua­dra­ti­sche Ele­ment mit den Fel­dern der zwei­ten Scha­blo­ne aus ro­tem Ton­pa­pier an. Ich schnitt in alle durch­ge­hen­den Li­ni­en (sie­he Scha­blo­ne) mit der Sche­re ein. Die ge­stri­chel­ten Li­ni­en falz­te ich mit Li­ne­al und Falz­beil. Ich stell­te die ein­zel­nen Fel­der des Ele­ments auf und kleb­te die­se so, dass vier Ta­schen ent­ste­hen.

Bild von vier Liebeskarten für die PapierschmuckschachtelDie vier Kärt­chen von Scha­blo­ne #2 fer­tig­te ich aus ro­sa­far­be­nem und die vier Herz­chen aus wei­ßem Ton­pa­pier an. Die Kon­tu­ren al­ler Ele­men­te fuhr ich wie­der mit ma­gen­ta­far­be­ner Stem­pel­far­be nach. An­schlie­ßend kleb­te ich die Her­zen auf die vier Ta­schen. In je­des der Kärt­chen stanz­te ich ein Loch mit­hil­fe ei­nes Eyelet-Setters und kno­te­te vier ma­gen­ta­far­be­ne Bast­stü­cke fest. Mit­hil­fe die­ser las­sen sich die Lie­bes­bot­schaf­ten aus den Ta­schen zie­hen.

Bild von Zentrum der SchmuckschachtelIch steck­te mei­ne be­schrie­be­nen Lie­bes­kar­ten in die Ta­schen und kleb­te das Mo­tiv, nur am mitt­le­ren Ele­ment, am Bo­den­ele­ment fest. Die Ta­schen mit den Bot­schaf­ten müs­sen schließ­lich be­weg­lich blei­ben. Nun bas­tel­te ich das Po­dest für das Schmuck­stück. Da­für fer­tig­te ich das Ele­ment von Scha­blo­ne #3 aus wei­ßem Ton­pa­pier an. Ich falz­te die Knick- und
Bild von Schmuckschachtel für den Valentinstag mit Origami Ring mit Herz JuwelKle­be­l­i­ni­en und kleb­te das Ele­ment zum Po­dest zu­sam­men. Nun ver­klei­de­te ich das kom­plet­te Ele­ment mit wei­ßem Krepp­pa­pier. Da­durch fühlt sich das Po­dest be­son­ders an und be­kommt ein ex­klu­si­ves Mus­ter. Die wei­ße Schmuck­hal­te­rung kleb­te ich nun ge­nau in die Mit­te, auf das Mit­tel­stück der vier Ta­schen. Ich be­fes­tig­te dar­an mei­nen Origami-Ring mit Herz­ju­wel und der zwei­te Teil der Schmuck­schach­tel ist fer­tig.

Kleine Schatulle mit großem Herz

Bilder vom Basteln der Außenseite der SchmuckschachtelDie Ele­men­te für die Außen- und Ober­sei­te der Schmuck­schach­tel be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #4. Das gro­ße Ele­ment fer­tig­te ich aus ro­sa­far­be­nem und die vier qua­dra­ti­schen Ele­men­te aus ro­tem Ton­pa­pier an. Ich falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en, schnitt die bei­den Herz­hälf­ten (sie­he Scha­blo­ne) ein und fal­te­te das äu­ße­re Ele­ment mei­ner Schmuck­schach­tel zu­sam­men.

  • Wie ein Gür­tel, band ich ein ma­gen­ta­far­be­nes Bast­band um die Schach­tel und band an ei­ner Sei­te eine Schlei­fe.
  • Die vier qua­dra­ti­schen Ele­men­te ver­zier­te ich, wie beim Bo­den­ele­ment, mit der Bü­gel­tech­nik und kleb­te die­se an die vier Au­ßen­sei­ten.
  • Die Herz­öff­nung be­strich ich mit flüs­si­gem Kle­ber und träu­fel­te ro­ten Glit­ter dar­über.
  • Ich schob die Ober­sei­te über das Bo­den­ele­ment und da­mit ist die Schmuck­schach­tel mit Herz für den Va­len­tins­tag ein­satz­be­reit.

Fazit

Bild von Origami Ring von DAoCFrEak mit Herzjuwel an der HandDie Schmuck­schach­tel ist prin­zi­pi­ell ein leich­tes Bas­tel­mo­tiv, wel­ches je­doch auf­grund der vie­len ein­zel­nen Schrit­te ei­nen gro­ßen Zeit­auf­wand mit sich bringt. Ich be­nö­tig­te un­ge­fähr 2,5 Stun­den Bas­tel­zeit. Die Ver­pa­ckung ist ide­al, um dem Va­len­tins­tags­ge­schenk ei­nen Touch Per­sön­lich­keit mit­zu­ge­ben. Au­ßer­dem bie­tet die Schach­tel dem Be­schenk­ten vie­le Über­ra­schun­gen. Erst wird die Ober­sei­te ge­öff­net und man kann er­ah­nen, um wel­ches Ge­schenk es sich han­delt. Dann zieht man die in­ne­re Ver­pa­ckung her­aus, öff­net die­se und er­kennt die Mühe, das Ideen­reich­tum und die Lei­den­schaft hin­ter dem Va­len­tins­tags­ge­schenk.

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