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Werkzeugkiste basteln - Vatertagsgeschenk für große Jungs

Ist es nicht so, dass Ge­schen­ke für den Va­ter­tag we­sent­lich leich­ter zu fin­den sind, als für den Mut­ter­tag? Es liegt wahr­schein­lich dar­an, dass Män­ner zum ei­nen nicht so an­spruchs­voll sind und zum an­de­ren ihre Wün­sche deut­lich äu­ßern. Trotz­dem be­kom­men wohl die meis­ten Vä­ter nie, was sie wol­len.

Vorschaubild von Vorderseite einer Werkzeugkiste aus Papier Zu den be­lieb­tes­ten Va­ter­tags­ge­schen­ken ge­hö­ren näm­lich im­mer noch die Kra­wat­te, der per­so­na­li­sier­te Kaf­fee­be­cher fürs Büro und die Brief­ta­sche. Män­ner wün­schen sich na­tür­lich eher Ge­nuss­mit­tel wie Bier, Wein, Fleisch und Ruhe. Wie­so schenkt man Män­nern also nicht die­se Sa­chen? Schließ­lich wer­den oh­ne­hin nur 51,1 Pro­zent al­ler Vä­ter an ih­rem Eh­ren­tag be­schenkt. Ganz ein­fach, weil hin­ter 28,6 Pro­zent der Ge­schen­ke die be­sorg­te Ehe­frau steckt.

Most peo­p­le (51.1 per­cent) only plan to buy gifts for their fa­ther or ste­pf­a­ther. But 28.6 per­cent will purcha­se Father’s Day gifts for their hus­bands.

Le­wis, Ka­the­ri­ne: What Father’s Day Gifts Are the Most Po­pu­lar? workingmoms.about.com (05/2015).

Ich habe mir ei­nen Kom­pro­miss über­legt und eine Werk­zeug­kis­te aus Pa­pier mit fünf Gut­schei­nen ge­bas­telt, bei die­ser der Va­ter der Held der Fa­mi­lie bleibt und die Sie als Ehe­frau auch sehr gut zu­sam­men mit Ih­ren Kin­dern bas­teln kön­nen.

Bild von Werkzeugkiste aus Papier zum Vatertag
Die drei­di­men­sio­na­le Werk­zeug­kis­te zum Va­ter­tag trägt das Mot­to „My Hero, My Dad” und ist 18 Zen­ti­me­ter lang, 10 Zen­ti­me­ter breit und 17,5 Zen­ti­me­ter hoch.

Bild von Gutscheinen zum Vatertag, die in einer Werkzeugkiste aus Papier hängen

In der Pa­pier­kis­te hän­gen fünf Werk­zeu­ge, die als Gut­schei­ne ver­wen­det wer­den. Am bes­ten eig­nen sich also Din­ge, wel­che die gan­ze Fa­mi­lie für Papa tun kann, z. B. Kek­se ba­cken, Auto wa­schen oder Gar­ten­ar­beit. Das In­nen­le­ben der Werk­zeug­kis­te ver­fügt au­ßer­dem über klei­ne Fä­cher, die noch mit wei­te­ren ma­te­ri­el­len Ge­schen­ken ver­süßt wer­den kön­nen. Die Va­ter­tags­kis­te ziert au­ßer­dem ein An­ste­cker. Die­ser be­steht aus ei­nem Bat­man Em­blem mit der Auf­schrift Hero.

Werkzeugkiste ist aufgebaut wie Sixpack

Anstecker aus Papier mit Batman EmblemFür das Bas­tel­mo­tiv ver­wen­de­te ich farb­lich zu­ein­an­der­pas­sen­des Ton­pa­pier so­wie dun­kel­blau­en Ton­kar­ton. Au­ßer­dem ka­men Holz­stäb­chen, fla­che Schmuck­stein­chen, Me­tall­rin­ge (Heft­rin­ge) und eine An­steck­na­del zum Ein­satz. Für die Ver­zie­run­gen nahm ich ein brau­nes Stem­pel­kis­sen mit Make-up Schwämm­chen samt Stem­pel­mo­tiv und Fine­li­ner zur Hil­fe. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, ein Bas­tel­mes­ser,

Bild von vier hellblauen Papierelementen zum Basteln einer WerkzeugkisteEyelet-Setter, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7 /#8 /#9 /#10 /#11 /#12 /#13) zu­recht­le­gen. Zu­nächst fer­tig­te ich die Ele­men­te von Scha­blo­ne #1 und #2 aus hell­blau­em Ton­pa­pier an. An­schlie­ßend schnitt ich die Ele­men­te (sie­he Scha­blo­ne) ein und falz­te die Knick- und Kle­b­li­ni­en. Nun kleb­te ich zwei der vier klei­nen

Qua­dra­te zu­sam­men, die­se sind die Ab­stand­hal­ter der in­ne­ren Fä­cher. Die äu­ße­ren La­schen wer­den nicht ver­klebt. Ich nahm nun mein gro­ßes Bo­den­ele­ment von Scha­blo­ne #1 und kleb­te die bei­den Ab­stand­hal­ter in die Ein­schnit­te ein. Fol­gend nahm ich die zwei läng­li­chen Ab­stand­hal­ter von Scha­blo­ne #2 und ver­kleb­te die­se mit sich selbst. Das dar­aus ent­ste­hen­de, läng­li­che Ele­ment kleb­te ich da­nach eben­falls am Bo­den­ele­ment fest. Nun kleb­te ich alle Ab­stand­hal­ter an den Kle­be­la­schen zu­sam­men.

Verstärken der Papierwerkzeugkiste mithilfe von TonkartonDas Ele­ment von Scha­blo­ne #3 fer­tig­te ich aus dun­kel­blau­em Ton­pa­pier an und kleb­te die­ses auf den un­te­ren Bo­den der Werk­zeug­kis­te, um die­sen zu ver­stär­ken. Auf Scha­blo­ne #4 be­fin­den sich die läng­li­chen Sei­ten der Kis­te, die ich zwei­mal aus hell­blau­em, und zwei­mal aus dun­kel­blau­em Ton­pa­pier an­fer­tig­te. Zu­al­ler­erst kleb­te ich im­mer ein hell­blau­es

Bild vom Inneren der Werkzeugkiste aus Papier für den Vatertagauf ein dun­kel­blau­es Sei­ten­ele­ment. Wich­tig: Die Kle­be­la­schen wer­den zu­nächst nicht mit­ein­an­der ver­klebt. Die bei­den lan­gen Sei­ten kleb­te ich nun am Grund­ge­rüst mei­ner Werk­zeug­kis­te fest. Ich be­strich die ge­öff­ne­ten Kle­be­la­schen mit flüs­si­gem Kle­ber und stülp­te die­se, links und rechts, um die Bo­den­la­schen. Da­durch ent­ste­hen auf der Un­ter­sei­te der Kis­te spä­ter kei­ne Rän­der. Auf ei­ner Sei­te wer­den ab­schlie­ßend die qua­dra­ti­schen Ab­stand­hal­ter ein­fach am Sei­ten­ele­ment an­ge­klebt.

Henkel zum Tragen der Werkzeugkiste

Bilder vom Ankleben der Henkels an der WerkzeugkisteDer Hen­kel und die Ele­men­te für die kur­zen Sei­ten be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #5. Ich fer­tig­te alle Tei­le aus hell­blau­em Ton­pa­pier an und falz­te das Hen­kel­ele­ment. Die­ses Ele­ment ver­kleb­te ich an­schlie­ßend mit sich selbst und frie­mel­te die je­weils fünf klei­nen Kle­be­la­schen durch die Ein­schnit­te der kur­zen Sei­ten­tei­le. Auf der an­de­ren Sei­te

Bild von Grundgerüst von Werkzeugkiste aus Papier knick­te ich die klei­nen La­schen um und kleb­te die­se an den Sei­ten­tei­len fest. Fol­gend kleb­te ich Sei­ten und Hen­kel an mei­ner Werk­zeug­kis­te fest. Die Kle­be­la­schen der lan­gen Sei­ten und des Bo­dens um­grei­fen da­bei die kur­zen Sei­ten. Die Ver­klei­dung der kur­zen Sei­ten be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #6. Die­se fer­tig­te ich zwei­mal aus Ton­kar­ton und zwei­mal aus dun­kel­blau­em Ton­pa­pier an.

Werkzeugkiste wurde verstärkt und verkleidet

Zu­nächst ver­stärk­te ich die bei­den kur­zen Sei­ten mit Ton­kar­ton. Da­nach ver­klei­de­te ich das Gan­ze mit dem dun­kel­blau­en Ton­pa­pier. Um den An­ste­cker spä­ter zu be­fes­ti­gen, be­kommt die Werk­zeug­kis­te noch zwei Zier­leis­ten an den Sei­ten. Die­se be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #7 und wur­den von mir aus dun­kel­blau­em Ton­pa­pier an­ge­fer­tigt. Die Kle­be­la­schen die­ser Zier­ele­men­te wer­den in die Zwi­schen­räu­me der lan­gen Sei­ten­ele­men­te ge­klebt, um wie­der un­schö­ne Rän­der zu ver­hin­dern.

Verzierungen für die Vatertags-Werkzeugkiste

Bild von DAD MY HERODer Schrift­zug „Dad My Hero” be­fin­det auf Scha­blo­ne #8. Die­sen habe ich aus beige­far­be­nem Ton­pa­pier an­ge­fer­tigt und die Buch­sta­ben mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers aus­ge­schnit­ten. Die Kon­tu­ren habe ich an­schlie­ßend mit brau­ner Stem­pel­far­be und Make-up Schwämm­chen ver­ziert. Da­nach habe ich den Schrift­zug ein­fach auf den In­nen­bo­den der Werk­zeug­kis­te auf­ge­klebt.

Bild von Außenseite der verzierten WerkzeugkisteFür die äu­ße­re Ver­zie­rung fer­tig­te ich alle Ele­men­te von Scha­blo­ne #9 und #10 zwei­mal aus Ton­pa­pier an. Die grö­ße­ren Ele­men­te sind aus beige­far­be­nem, die klei­ne­ren aus oran­ge­far­be­nem Ton­pa­pier. Zu­erst be­stem­pel­te ich die oran­ge­far­be­nen Ele­men­te mit ei­nem Mo­tivs­tem­pel und brau­ner Stem­pel­far­be. Die Kon­tu­ren der Ein­zel­tei­le habe ich wie­der mit ei­nem Make-up Schwämm­chen ver­ziert.

  • Ich kleb­te fol­gend die klei­nen auf die gro­ßen Ele­men­te und ver­zier­te da­mit die Au­ßen­sei­ten mei­ner Werk­zeug­kis­te.
  • Die Ver­zie­run­gen der Zier­leis­ten für das Batman-Emblem be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #11. Die­se wer­den nach dem glei­chen Prin­zip an­ge­fer­tigt.

Anstecker zum Vatertag - HERO

Bild von Bastelelementen für Batman-Anstecker

Die Ele­men­te für den An­ste­cker be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #12 und be­stehen gänz­lich aus Ton­pa­pier. Zu­nächst ver­senk­te ich die An­steck­na­del in den bei­den größ­ten ova­len, dun­kel­blau­en Ele­men­ten. Auf die Un­ter­sei­te des klei­ne­ren ova­len, oran­ge­far­be­nen Ele­ments kleb­te ich Holz­stäb­chen als Ab­stand­hal­ter, die ich mit Kle­ber be­strich und auf die Vor­der­sei­te mei­nes An­ste­ckers kleb­te.

Bild von Hero auf BatmanAuf mei­nen An­ste­cker kleb­te ich nun das Batman-Symbol. Die Buch­sta­ben „HERO” be­kleb­te ich an der Un­ter­sei­te eben­falls mit klei­nen Holz­stäb­chen und voll­ende­te mit die­sen mei­nen Vatertags-Anstecker, den ich nun an der Zier­leis­te mit den Lö­chern be­fes­tig­te. Für die an­de­re Sei­te der Werk­zeug­kis­te fer­tig­te ich ein zwei­tes Em­blem ohne An­steck­na­del an und kleb­te die­ses ein­fach auf.

Werkzeuge sind Gutscheine - Vatertagsgeschenk vollenden

Vatertagsgeschenk - My Hero my DadAuf Scha­blo­ne #12 be­fin­den sich au­ßer­dem noch klei­ne Fähn­chen. Die­se kleb­te ich auf­ein­an­der und be­schrieb sie mit ei­nem Fine­li­ner. Auf die Un­ter­sei­te der Fähn­chen kleb­te ich fla­che Bas­tel­stein­chen als Ab­stand­hal­ter. „MY” und „MY DAD” kleb­te ich fol­gend auf die Zier­leis­te mit der An­steck­na­del auf. So ent­steht der Satz: „MY HERO, MY DAD”. Zu gu­ter Letzt fer­tig­te ich die Gut­schei­ne in Werk­zeug­form von Scha­blo­ne #13 an.

Bilder vom Basteln der GutscheinwerkzeugeDas Bas­teln der zwei­di­men­sio­na­len Werk­zeu­ge ist selbst­er­klä­rend. Ein Ge­gen­stand be­steht bei mir aus vier Ton­pa­pier­far­ben. Auf ei­ner Sei­te des Grif­fes kleb­te ich das Gut­sch­ein­kärt­chen zum Be­schrei­ben auf. Nach dem Zu­sam­men­kle­ben stanz­te ich je­weils ein Loch mit­hil­fe ei­nes Eyelet-Setters in die Grif­fe und fä­del­te ei­nen Heft­ring hin­durch. Ab­schlie­ßend fä­del­te ich mei­ne fünf Gutschein-Werkzeuge auf den Hen­kel auf und da­mit ist mein Va­ter­tags­ge­schenk fer­tig­ge­stellt.

Fazit

Der Werk­zeug­kas­ten be­inhal­tet mei­ner Mei­nung nach al­les, was Vä­tern ge­fällt. Die Mas­ku­li­ni­tät wird durch das Werk­zeug und den kom­plet­ten Auf­bau des Kas­tens wie­der­ge­ben. Die Funk­tio­na­li­tät ist eben­falls ge­ge­ben, denn die ein­zel­nen Gut­schei­ne kön­nen mit ei­nem Griff ab­ge­nom­men so­wie ein­ge­löst wer­den und er­spa­ren läs­ti­ge Tä­tig­kei­ten bzw. be­sche­ren an­ge­neh­me Mo­men­te. Nicht zu ver­nach­läs­si­gen ist die Ver­eh­rung durch die As­so­zia­ti­on ei­nes der be­lieb­tes­ten Hel­den der Su­per­hel­den­li­ga. Ins­ge­samt ist die Werk­zeug­kis­te ein mit­tel­schwe­res Bas­tel­mo­tiv, für wel­ches ich zir­ka drei Stun­den Bas­tel­zeit be­nö­tig­te.

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Kommode mit Schminktisch basteln - ein Muttertags Souvenir

Als jun­ges Mäd­chen mit un­ge­fähr 11 Jah­ren fing es bei mir an, ich woll­te mich un­be­dingt schmin­ken. Am liebs­ten wäre ich mit knall­ro­tem Lip­pen­stift und hell­blau­en Bäck­chen zur Schu­le ge­gan­gen. Was das Schmin­ken an­ging, war mei­ne Mut­ter, ge­nau­so wie die Müt­ter mei­ner Freun­din­nen, sehr streng und wir durf­ten nicht ein­mal Na­gel­lack ver­wen­den. Doch im­mer wenn ich im Fern­se­hen ei­nen die­ser Fil­me aus der Zeit der Re­nais­sance sah, träum­te ich da­von, wie Ka­tha­ri­na von Me­di­ci vor ei­nem Schmink­tisch zu sit­zen und mir stil­voll mein Ge­sicht zu pu­dern. Mit 13 war es dann so­weit, aus mei­nem Kin­der­zim­mer wur­de ein Ju­gend­zim­mer und Make-up und Co. ge­hör­ten zu mei­ner Mor­gen­rou­ti­ne. Dass sich Mäd­chen im­mer jün­ger schmin­ken stimmt also nicht, denn vie­le Jah­re spä­ter ist es im­mer noch Usus, Töch­ter­lein ab 13 Jah­ren als Reif ge­nug für Schmin­ke zu be­fin­den.

My par­ents didn’t let me wear make­up of any kind [...] un­til I was 13. My mom got me some nail po­lish for my 13th bir­th­day and some lip gloss.

Mau­re­en: Kids and make­up: Is it right? blogs.babycenter.com (04/2015).

Bild von Schminktisch aus Papier mit Make-upBis ich je­doch an mei­ner Kom­mo­de mit Schmink­tisch sit­zen, und mich fast wie eine er­wach­se­ne jun­ge Frau füh­len durf­te, gab es zwi­schen mir und mei­ner Mut­ter viel Ge­krei­sche, viel Ge­bet­tel und vie­le Trä­nen. Um den wohl gän­gigs­ten Mutter-Tochter-Kampf im Le­ben ei­nes je­den weib­li­chen We­sens zu er­in­nern, habe ich eine be­son­de­re Muttertags-Bastelei ent­wor­fen, eine Kom­mo­de mit Schmink­tisch aus Pa­pier.

Bild von dreidimensionaler Kommode, mit Spiegel aus Papier (DAoCFrEak)
Die sta­bi­le, drei­di­men­sio­na­le Pa­pier­kom­mo­de ist 19,5 Zen­ti­me­ter lang, 8 Zen­ti­me­ter breit und 20 Zen­ti­me­ter (in­klu­si­ve Spie­gel) hoch.

Bild von Papierkommode, auf der Make-up Pinsel liegen

Die Kom­mo­de steht auf ins­ge­samt acht Me­tall­fü­ßen und ver­fügt über vier aus­zieh­ba­re Schü­be. Gleich­zei­tig ist sie ein Schmink­tisch, denn in der Mit­te be­fin­det sich eine wei­te­re Schub­la­de. Wird die­se ge­öff­net, kommt ein ech­ter, run­der Spie­gel zum Vor­schein. Ab­ge­run­det wird das Pa­pier­mö­bel durch eine wun­der­schö­ne Rü­cken­ver­zie­rung.

Viele Schubladen für viel Schminke

Bidl von rosafarbenem Gerüst für PapierschubladeFür mein fe­mi­ni­nes Bas­tel­mo­tiv ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in Weiß und Ma­gen­ta, flie­der­far­be­nen Ton­kar­ton so­wie ge­mus­ter­tes „Pa­pier aus al­ler Welt” in Sil­ber und Ma­gen­ta. Au­ßer­dem kam ein Spie­gel, mit ei­nem Durch­mes­ser von 5,5 Zen­ti­me­tern, und Draht­per­len samt Bas­tel­draht zum Ein­satz. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Eyelet-Setter, Falz­beil und Li­ne­al so­wie mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7 /#8) zu­recht­le­gen.

Bilder vom Zusammenbauen der SchubladenIch be­gann mit den Schub­la­den. Dazu fer­tig­te ich das Ele­ment auf Scha­blo­ne #1 vier­mal aus Ton­pa­pier an und falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. Im An­schluss fer­tig­te ich das klei­ne Qua­drat von Scha­blo­ne #2 vier­mal aus ge­mus­ter­tem Zier­pa­pier an und kleb­te je­weils ei­nes dem ge­falz­ten Grund­ge­rüst auf. Ich dreh­te das Gan­ze auf die Rück­sei­te und schoss die Lö­cher (sie­he Scha­blo­ne) für die Hand­grif­fe.

Bild von Schublade der PapierkommodeFür je­den Griff ver­wen­de­te ich eine gro­ße Bas­tel­per­le, an der ich ein Stück Bas­tel­draht be­fes­tig­te. Ich schob die Per­le von vor­ne durch die Blen­de und kleb­te den Bas­tel­draht an der Rück­sei­te fest. Fol­gend kleb­te ich die Schub­la­de zu ei­ner klei­nen Schach­tel zu­sam­men. Zu gu­ter Letzt fer­tig­te ich vier­mal das gro­ße quad­er­för­mi­ge Ele­ment von Scha­blo­ne #2 an, dies ist der Ein­le­ge­bo­den der Schub­la­den. Da­nach kleb­te ich je­der Schub­la­de ei­nen Bo­den ein.

Bild von zwei eingepackten PapierschubladenIm nächs­ten Schritt fer­tig­te ich das Ele­ment von Scha­blo­ne #3 vier­mal aus ma­gen­ta­far­be­nem Ton­pa­pier an und falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. Mit die­sen vier Ele­men­ten ver­klei­de­te ich jede ein­zel­ne Schub­la­de. An­schlie­ßend kleb­te ich im­mer zwei Schub­la­den bün­dig auf­ein­an­der. Wich­tig: Hier­bei soll­ten Sie sehr sau­ber ar­bei­ten, da­mit die Schub­la­den spä­ter kor­rekt schlie­ßen.

Schminktisch mit Spiegel basteln

Bild von den SpiegelelementenDer Schmink­tisch mit Spie­gel ist der kniff­ligs­te Teil. Zu­nächst kleb­te ich das kur­ze Ele­ment von Scha­blo­ne #4 aus flie­der­far­be­nem Ton­kar­ton, auf ei­nes der bei­den gro­ßen Ton­pa­pier­ele­men­te mit Kle­be­la­sche auf. Da­nach kleb­te ich ei­nen run­den Spie­gel in­mit­ten des zwei­ten gro­ßen Ele­ments. Die Kan­ten des Spie­gels ver­klei­de­te ich, in­dem ich ei­nen Ring aus ge­mus­ter­tem Zier­pa­pier auf­kleb­te. Im An­schluss kleb­te ich das Ele­ment mit dem Spie­gel auf das Ton­kar­ton­ele­ment. Durch die­se Kon­struk­ti­on ist die Tisch­plat­te äu­ßerst sta­bil und lässt sich gut auf- und zu­klap­pen.

Bilder vom Kleben der SpiegelschubladeFür die Tisch­schub­la­de fer­tig­te ich zu­nächst die bei­den größ­ten Ele­men­te von Scha­blo­ne #5 aus Ton­pa­pier an und kleb­te die­se, nur am Bo­den und am vor­de­ren Bo­gen, zu­sam­men. Nach dem ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en ge­falzt hat­te, ver­stärk­te ich die In­nen­sei­te des run­den Bo­gens mit ei­nem quad­er­för­mi­gen Ton­pa­pier­bal­ken (sie­he Scha­blo­ne).

Bild vom Aufklappen der SchminkschubladeDie Au­ßen­sei­te ver­klei­de­te ich mit ei­nem wei­te­ren Bal­ken, den ich au­ßer­dem noch mit ei­nem Schmuckpapier-Element be­klebt habe. Jetzt kleb­te ich Spie­gel und Tisch­schub­la­de an den hin­te­ren Kle­be­la­schen zu­sam­men. Der Spie­gel soll­te sich nun be­reits öff­nen und schlie­ßen las­sen. Die Rück­sei­te des kom­plet­ten halb­run­den Ele­ments kön­nen Sie nun kom­plett ver­kle­ben, so­dass kei­ne Lü­cken mehr zu se­hen sind. Die bei­den Lü­cken in den Sei­ten­tei­len müs­sen wei­ter­hin be­stehen blei­ben. Zu gu­ter Letzt kleb­te ich noch den Bo­den der Schub­la­de von Scha­blo­ne #5 ein, da­nach ist der Mit­tel­teil des Ti­sches vor­erst fer­tig.

Kommode aus Papier wird zusammengebaut

Bild vom erneuten Verkleiden der Papierschubladen

Ich fer­tig­te die Ele­men­te von Scha­blo­ne #6 aus ma­gen­ta­far­be­nem Ton­pa­pier an und falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. Die bei­den klei­ne­ren Ele­men­te kleb­te ich an den In­nen­sei­ten der Schub­la­den fest. Fol­gend kleb­te ich die bei­den gro­ßen Ele­men­te um mei­ne Pa­pier­schub­la­den, hier­bei steht je­weils eine Sei­te über. Nun nahm ich wie­der mei­nen be­spie­gel­ten

Bild vom Verkleben der Papierschublade mit dem Spiegeltisch Mit­tel­teil des Ti­sches und kleb­te die­sen über die über­ste­hen­den Kle­be­la­schen und seit­li­chen Lü­cken, an den bei­den Schub­la­den, fest. Tipp: War­ten Sie zu­nächst, bis der Kle­ber der ers­ten Sei­te ge­trock­net ist be­vor Sie die zwei­te Schub­la­de be­fes­ti­gen. Die Tisch­plat­te ver­klei­de­te ich nun mit ei­nem wei­te­ren Zier­ele­ment von Scha­blo­ne #7.

Bild von kleiner pinker PapierkommodeDie­ses ist vor­ne ge­rif­felt und steht leicht über, so­mit lässt sich der Spie­gel schö­ner auf­klap­pen. Die klei­nen quad­er­för­mi­gen Ele­men­te die­ser Scha­blo­ne kleb­te ich an den Bo­den der Schub­la­den. Es ist nor­mal, dass die­se leicht über­ste­hen. Da­durch sieht die Kom­mo­de spä­ter noch mas­si­ver aus. Wich­tig: Beim An­kle­ben der Bo­den­tei­le spa­ren Sie hin­ten ein klei­nes Qua­drat aus, um dar­in spä­ter die Rü­cken­ver­klei­dung ver­sen­ken zu kön­nen.

Vier Füße aus Chrom für die PapierkommodeIch nahm nun ins­ge­samt acht Chrom­fü­ße zur Hand und kleb­te die­se un­ten auf. Ab­schlie­ßend fer­tig­te ich die Rü­cken­ver­klei­dung von Scha­blo­ne #8 an und falz­te auch hier zu­nächst ein­mal wie­der die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. An­schlie­ßend kleb­te ich die Bor­dü­re aus ge­mus­ter­tem Schmuck­pa­pier auf die Rü­cken­ver­klei­dung auf.

Bild von Rückenverkleidung der PapierkommodeIch be­strich die un­te­ren Kle­be­la­schen mit flüs­si­gem Kle­ber und steck­te die­se in die Aus­spa­run­gen der über­ste­hen­den Bo­den­ele­men­te. Da­nach be­strich ich die kom­plet­te Rück­sei­te der Kom­mo­de so­wie die bei­den seit­li­chen Kle­be­la­schen mit viel Kle­ber und be­fes­tig­te die Rü­cken­ver­klei­dung. Tipp: Drü­cken Sie die gro­ße Rü­cken­ver­klei­dung ei­ni­ge Zeit an, bis der Kle­ber an­ge­trock­net ist, so ver­mei­den Sie spä­te­re Lü­cken zwi­schen den ein­zel­nen Ele­men­ten.

Fazit

Bild von kleiner Spiegelkommode aus PapierDie klei­ne Pa­pier­kom­mo­de mit in­te­grier­tem Schmink­tisch ist ein an­spruchs­vol­les Mo­tiv, für wel­ches ich un­ge­fähr drei Stun­den Bas­tel­zeit be­nö­tig­te. Die Kom­mo­de ist ein Teil mei­nes Mut­ter­tags­ge­schen­kes und wird mit all den schö­nen Sa­chen be­füllt, die ich als klei­nes Mäd­chen noch nicht ha­ben durf­te. Ich ver­such­te ein­mal in mich zu ge­hen und zu re­flek­tie­ren, war­um ich mich da­mals mit 11 Jah­ren schmin­ken woll­te. Oft­mals wird ja be­haup­tet, dass hät­te mit Jungs zu tun. In mei­nem Fall war es Kris­ti­na Wohl­rab, die mit ei­nem „Cher­ry Lip Gloss” ei­nes Mor­gens in die Schu­le kam. Und weil mir der Lip­pen­stift so gut an ihr ge­fiel, woll­te ich na­tür­lich auch ei­nen ha­ben. Es stimmt wohl, Frau­en ma­chen sich für Frau­en schön.

Wer jetzt üb­ri­gens denkt, dass die­se Frau­en [...] ab­pla­gen, weil sie der Män­ner­welt ge­fal­len wol­len, der irrt. Nein, sie tun es nicht we­gen des an­de­ren, son­dern we­gen des ei­ge­nen Ge­schlechts!

Mül­ler, Frank: Make-up: Für wen schmin­ken wir uns ei­gent­lich? frauenzimmer.de (04/2015).

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Na­tür­lich quen­geln Ba­bys, die nicht ein­schla­fen kön­nen, nicht erst seit dem 21. Jahr­hun­dert, son­dern be­reits seit­dem es den Men­schen gibt. Die frü­he­ren Häu­ser der nor­ma­len Be­völ­ke­rung in Eu­ro­pa hat­ten meis­tens im­mer nur ein Schlaf­zim­mer. Des­halb schlie­fen die Säug­lin­ge, bis weit ins 17. Jahr­hun­dert hin­ein, nor­ma­ler­wei­se im Bett der El­tern.

Be­fo­re ba­bies had cribs they usual­ly slept with their par­ents. Be­d­rooms were rare un­til the mid 17th cen­tu­ry.

Ree­se, Ran­di: The Histo­ry Of Baby Cribs. articlebase.com (04/2015).

Be­reits be­vor Ame­ri­ka im Jah­re 1492 ent­deckt wur­de, gibt es Hin­wei­se dar­auf, dass In­dia­ner ihre Schütz­lin­ge be­reits in Kör­ben, ne­ben dem El­tern­bett, in den Schlaf wieg­ten.

Na­ti­ve Ame­ri­cans crad­led their ba­bies in a multi­tu­de of dif­fe­rent styl­es, al­most as di­ver­se as our mo­dern baby cribs.

Ans­bach, Ur­su­la: HISTORY OF BABY CRIBS. ignitepoint.com (04/2015).

Bild von rosafarbener Papierwiege für BabysDie ers­ten Ba­by­wie­gen hiel­ten in un­se­ren Brei­ten­gra­den erst im 19. Jahr­hun­dert Ein­zug. Die­se klei­nen Ba­by­bet­ten wur­den so mas­siv an­ge­fer­tigt, dass die­se von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on wei­ter­ver­erbt wer­den konn­ten. Für die Men­schen da­mals war die rich­ti­ge Höhe der Ba­by­wie­ge am Wich­tigs­ten. Denn sie dach­ten, dass die Luft am Bo­den gif­ti­ge Dämp­fe ent­hält und un­ter­halb der De­cke ex­plo­siv sei. Das Baby muss­te also ge­nau da­zwi­schen lie­gen, um die gute Luft ein­at­men zu kön­nen.

An­o­ther con­cern was that the bas­si­net nee­ded to be rai­sed off the ground. This was con­side­red vi­tal be­cau­se it was per­cei­ved that to­xic fu­mes exis­ted be­low knee le­vel and ex­plo­si­ve va­pors were near the ce­i­ling, lea­ving good air in bet­ween.

Mad­docks, Chan­tal: Fa­sci­na­ting Facts On The Histo­ry of Baby Cribs. simplybabyfurniture.com (04/2015).

Wie Sie se­hen, woll­te man auch frü­her schon für sei­nen Nach­wuchs nur das Bes­te und alle Ge­fah­ren­quel­len aus­schlie­ßen. Ich habe eine Ba­by­wie­ge aus Pa­pier ge­bas­telt, die al­len mo­der­nen Stan­dards ge­nügt und ne­ben­bei noch zu­cker­süß aus­sieht.

Bild von gelb-blauer Babywiege aus PapierMei­ne Ba­by­wie­ge ist 13,5 Zen­ti­me­ter lang und 15,5 Zen­ti­me­ter hoch. Das drei­di­men­sio­na­le Bas­tel­mo­tiv ist be­weg­lich und kann pro­blem­los ge­schau­kelt wer­den.

Vogelperspektive BabywiegeIm In­ne­ren des Bett­chens be­fin­det sich ein farb­lich pas­sen­des Kis­sen. Die Ba­by­wie­ge kann au­ßer­dem mit Vor­hän­gen blick­dicht ver­schlos­sen wer­den. Des Wei­te­ren ver­fügt das Kon­strukt über ei­nen Ba­by­him­mel auf dem „Sweet Dreams” steht. Die Pa­pier­wie­ge ist so kon­zi­piert, dass die­se sich selbst sta­bi­li­siert und auch bei in­ten­si­vem Schau­keln nicht be­schä­digt wird.

Buntes Papier für süße Babywiege

Bild von blauem Seitenpfeiler der BabywiegeAls Grund­ma­te­ri­al für die Wie­ge ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in ver­schie­de­nen, zu­ein­an­der­pas­sen­den Far­ben. Für die Sta­bi­li­tät sorgt schwar­zer Ton­kar­ton und für die Zier­de be­druck­tes Trans­pa­rent­pa­pier. Au­ßer­dem ka­men gel­ber Bast, Bas­tel­stoff, schö­ne Eye­lets und Bas­tel­per­len zum Ein­satz. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen

Bild von gelber Innenseite des SeitenpfeilersKle­ber, ei­nen Schasch­lik­spieß mit ei­ner Län­ge von 13,5 Zen­ti­me­tern, ei­nen Eyelet-Setter, Ver­schlüs­se, Falz­beil samt Li­ne­al, ein Bas­tel­mes­ser, ei­nen Sieb mit Stem­pel­far­be und Make-up Schwämm­chen so­wie mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7) zu­recht­le­gen. Ich be­gann mit Scha­blo­ne #1, dar­auf be­fin­den sich die Sei­ten­pfei­ler der Wie­ge. Die An­zahl und das ver­wen­de­te Ma­te­ri­al der ein­zel­nen Pfei­ler, be­fin­det sich auf der Scha­blo­ne. Ein Pfei­ler be­steht aus vier La­gen Pa­pier (1x Fo­to­kar­ton, 2x Ton­pa­pier und 1x Trans­pa­rent­pa­pier).

Bild von Kinderwagen Eyelet im PapierelementAuf Scha­blo­ne #2 be­fin­den sich die In­nen­sei­ten der Stütz­pfei­ler. Zu­nächst schnitt ich das Ele­ment mit den Her­zen mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers zu­recht, an­schlie­ßend ver­zier­te ich es mit ei­nem Sieb, ei­nem Stem­pel­kis­sen und ei­nem Make-up Schwämm­chen. Ich kleb­te die­ses auf das an­de­re Ele­ment der Scha­blo­ne. Den Zwi­schen­raum zwi­schen den bei­den Ein­schnit­ten (sie­he Scha­blo­ne) spar­te ich aus. In die­ser Lü­cke wird spä­ter der Bo­den be­fes­tigt.

  • Ich kleb­te nun die In­nen­sei­ten­ele­men­te an je ei­nem Stütz­pfei­ler fest.
  • Da­nach schoss ich Lö­cher (sie­he Scha­blo­ne #1) mit­hil­fe ei­nes Eyelet-Setters in die Ele­men­te.
  • Die obe­ren Lö­cher ver­zier­te ich mit Kinderwagen-Eyelets, in die un­te­ren steck­te ich je­weils ei­nen Ver­schluss, der auch bei Hals­ket­ten ver­wen­det wird.

Boden und Grundgerüst der Babywiege

Bild von Bodenelementen der PapierwiegeDie Bo­den­ele­men­te be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #3 und wur­den von mir aus Ton­pa­pier an­ge­fer­tigt. Je­der der ins­ge­samt zwei Querträ­ger be­steht aus drei La­gen Ton­pa­pier. Die größ­te Lage habe ich wie­der mit Sieb, Stem­pel­kis­sen und Make-up Schwämm­chen ver­ziert. Nach­dem ich die zwei Bo­den­ele­men­te an­ge­fer­tigt hat­te, nahm ich Falz­beil und Li­ne­al und falz­te da­mit die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en (sie­he Scha­blo­ne).

Bild von Grundgerüst der PapierbabywiegeAn­schlie­ßend nahm ich mei­ne Stütz­pfei­ler zur Hand und kleb­te die Bo­den­ele­men­te in die Aus­spa­run­gen der In­nen­sei­ten, die da­durch gleich­zei­tig ver­schlos­sen wur­den. Das Grund­ge­rüst der Ba­by­wie­ge aus Pa­pier ist da­mit fer­tig­ge­stellt. Das Mo­tiv soll­te nun be­reits von al­lei­ne ste­hen kön­nen. Wei­ter geht es mit Scha­blo­ne #4, dar­auf be­fin­det sich die Wie­ge des Kin­der­bet­tes.

Die Wiege ist ein Bettchen mit Kissen

Bild von beweglicher PapierwiegeIch fer­tig­te die Ele­men­te der vier­ten Scha­blo­ne aus Ton­pa­pier an. Ei­nes der Tei­le muss ver­län­gert, und an der Stel­le, die mit A mar­kiert ist, zu­sam­men­ge­klebt wer­den. Ich falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en der ins­ge­samt vier Ele­men­te und stanz­te Lö­cher (sie­he Scha­blo­ne) hin­ein. Die Lö­cher ver­zier­te ich wie­der mit Kinderwagen-Eyelets. An­schlie­ßend kleb­te ich die Wie­ge zu­sam­men.

Bild von Innenseite der BabywiegeAuf Scha­blo­ne #5 be­fin­det sich die Ma­trat­ze und die Ver­zie­run­gen für die In­nen­sei­ten der Wie­ge. Die Ma­trat­ze be­steht aus vier La­gen (1x Fo­to­kar­ton, 2x Ton­pa­pier und 1x Trans­pa­rent­pa­pier) und be­schwert die Wie­ge, so­dass die­se sich gut schau­keln lässt. Die rest­li­chen Ver­zie­rungs­ele­men­te habe ich teil­wei­se wie­der be­stem­pelt und ein­fach in die Wie­ge ein­ge­klebt.

  • Im An­schluss habe ich die ver­zier­te Ba­by­wie­ge in das Grund­ge­rüst ein­ge­hängt. Da­für schob ich die Ver­schluss­ö­sen der Stütz­pfei­ler ein­fach durch die mit Eye­lets ver­zier­ten Lö­cher.

Bilder vom Basteln eines Babykissens aus PapierDie Ein­zel­tei­le für das Ba­by­kis­sen be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #6. Die bei­den Grund­ele­men­te habe ich ge­falzt und nur mit sich selbst ver­klebt. Da­durch kann das Kis­sen spä­ter ge­öff­net wer­den. Ich ver­zier­te das Kis­sen mit den ein­zel­nen Pa­pier­ele­men­ten so­wie Bas­tel­stein­chen und kleb­te es fol­gend an der Kopf­sei­te der Ma­trat­ze fest.

Vorhänge und Babyhimmel

Bilder von zusammengebundenen VorhängenMit­hil­fe von Scha­blo­ne #7 fer­tig­te ich aus un­ter­schied­lich far­bi­gem Bas­tel­stoff ins­ge­samt sechs Tei­le für die Vor­hän­ge an. Nach­dem ich Lö­cher in den Stoff stanz­te, fä­del­te ich die­sen im Wech­sel auf ei­nen Schasch­lik­spieß auf. Den Holz­spieß drück­te ich in die obe­ren Lö­cher der bei­den Stütz­pfei­ler. Nun rich­te­te ich mei­ne Vor­hän­ge aus und fi­xier­te die­se mit Bast­schlei­fen.

Bild von Frontansicht der Babywiege mit VerzierungenAls Ba­by­him­mel fä­del­te ich Buch­sta­ben­per­len und Glas­per­len auf eine Bast­schnur auf und band die­se an den bei­den Ösen, an de­nen die Wie­ge be­fes­tigt ist, fest. Tipp: Sie könn­ten die­ses Ele­ment auch weg­las­sen, je­doch sorgt die­se Art Ba­by­him­mel zu­sätz­lich da­für, dass die Wie­ge nicht aus der Öse rutscht. Da­mit ist die Ba­by­wie­ge aus Pa­pier ein­satz­be­reit, sie ist sta­bil und kann wild ge­schau­kelt wer­den.

Fazit

Bild von Seitenansicht auf eine rosafarbene, kleine PapierbabywiegeWie alle be­weg­li­chen Bas­tel­mo­ti­ve ist auch die Ba­by­wie­ge ein schwe­res Mo­tiv. Die Her­aus­for­de­rung da­bei war es, dass die Schau­kel zum ei­nen nicht an den Stütz­pfei­lern schleift und zum an­de­ren nicht her­aus­fällt. Ich muss­te beim Bas­teln im­mer an eine Hol­ly­wood­schau­kel den­ken. Die­se wur­de auch erst 1909 in Eng­land er­fun­den und wer weiß, viel­leicht wur­de der Er­fin­der ja dazu von ei­ner Ba­by­wie­ge in­spi­riert.

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