Sie denken Kreide ist gleich Kreide und Tafelkreide aus der Schule ist sowieso die Beste? Weit gefehlt, gewöhnliche Schulkreide aus Magnesiumoxid ist ein verhältnismäßig minderwertiges Produkt und zum Basteln nicht so gut geeignet. Wenn Sie bisher noch nie über dieses Schreibwerkzeug nachgedacht haben, versuche ich Ihnen hier die Unterschiede zu erläutern und gebe Ihnen Empfehlungen, welche Kreiden Sie unbedingt zu Hause haben sollten.
Schulkreide nicht geeignet für Feinarbeiten
Bunte und runde Tafelkreide, wie wir diese alle aus der Schule kennen, ist perfekt für das Schreiben auf Tafeln, umweltfreundlich und sehr günstig. Zum Basteln eignet sich diese Kreide jedoch höchstens für sehr grobe Arbeiten, wie beispielsweise unseren Nikolausstiefel. Für semiprofessionelle Bastler ist es deshalb wichtig andere Kreiden zur Verfügung zu haben.
Welche Kreiden sind für Bastler geeignet?
Unserer Erfahrung nach gibt es zwei Arten von Kreiden, welche perfekt für das Bastelgenre geeignet sind. Zum einen ist dies die Ölkreide.
- Eine Ölkreide ist im Gegensatz zu einer Tafelkreide aus Wachs und Öl. Je höher der Ölanteil umso hochwertiger ist das Produkt.
- Ein Vorteil von Ölkreiden ist, dass diese nicht nur auf Pappe oder Tonpapier funktionieren, sondern auch auf normalen Papier, Leder, Stoff und Leinwänden.
- Durch den Wachsanteil sind Ölkreiden des Weiteren so gut wie wasserfest, was auch hilft wenn Sie beispielsweise mit Deco Gel oder flüssigem Kleber arbeiten.
Wir empfehlen Kreiden mit einem Durchmesser von zirka 11 Millimeter. Eine sehr gute Ölkreide mit einer Länge von 70 Zentimeter kostet ungefähr 1,20 Euro. Ölkreide ist perfekt geeignet wenn Sie am Anfang noch nicht so viel Geld für Bastelkreide ausgeben möchten bzw. noch gar nicht wissen, ob Sie langfristig mit diesem Material arbeiten werden.
Pastellkreide - das Nonplusultra für kreative Menschen

Pastellkreide funktioniert neben Papier, Stoff und Leder auch für Modelliermassen wie FIMO sowie Ton und Holz. Also mit so gut wie allen gängigen Materialien mit denen Bastler so hantiert.
- Pastellkreide besteht aus Farbpigmenten, Wasser, Magnesiumoxid oder Gips und einem Bindemittel wie beispielsweise Traganth. Die Qualität und damit auch der Preis hängt von den eingesetzten Farbpigmenten ab.
- Im Gegensatz zur Ölkreide ist Pastellkreide beim Auftragen gleichmäßiger. Durch das Öl sind die Farben in Ölkreide mal kräftiger und mal transparenter. Beide Kreidearten lassen sich problemlos miteinander vermischen.
- Es gibt zwei gängige Arten von Pastellkreide, harte und weiche (soft). Es ist Geschmackssache, unsere Erfahrungen zeigten jedoch, dass sich weiche Pastellkreide zum Basteln besser eignet.
Anwendung von weicher Pastellkreide
Weil weiche Pastellkreide leicht bricht schreiben Sie in der Regel nicht wie mit einem Stift, wie Sie es von Tafel- oder Ölkreide her kennen. Am besten nehmen Sie verschiedene Pinsel zur Hand. Mit einem Langhaarpinsel nehmen Sie die Kreide direkt auf und malen damit dann wie mit einem Wassermalkasten. Mit einem harten Borstenpinsel können Sie auch Kreide zu einem kleinen Haufen abschaben und dann weiterverarbeiten.
- Wenn Sie Pastellkreide für Oberflächen verwenden, welche nicht durch Backen (Modelliermassen) weiterbearbeitet werden sollten Sie wissen, dass diese Kreide im Gegensatz zu Ölkreide sehr trocken ist und deshalb stark auf Berührungen reagiert. Wenn ein Bastelmotiv mit verwendeter Pastellkreide sehr lange halten soll, konservieren Sie es mit Fixaktiv-Spray.
Fazit, Preis und Empfehlungen
Ölkreiden sind prinzipiell eine super Sache. Diese sind ungefähr so wie ölige Wachsmalkreiden mit schöneren Farben. Für ganz feine Arbeiten mit leuchtenden Farben geht jedoch kein Weg an Pastellkreiden vorbei.
Eine weiche Pastellkreide mit einer Länge von 70 Zentimeter kostet zirka 1,60 Euro und mehr. Es gibt auch wesentlich günstigere Produkte, diese haben jedoch große Schwächen in Sachen Deckkraft und Haltbarkeit.
Wir haben immer gewöhnliche Tafelkreide und weiche Pastellkreide im Haus und können Ihnen gleiches Empfehlen. Mit dieser Ausstattung können Sie sämtlichen Bastel- und Modellierarbeiten mit Kreide problemlos bewerkstelligen.
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Streng genommen ist Metallicpapier ein Druckerpapier, welches äußerst gut mit Laserdruckern funktioniert. Mit einer Grammatur von mindestens 120 g/m² bis zu 300 g/m² wird es häufig für edle Speisekarten oder zum Drucken für hochwertige Einladungen verwendet. Metallicpapier ist besonders steif und kann beidseitig sauber bedruckt werden.
Die Herstellung von Metallicpapier ist zunächst jeder anderen Papierherstellung sehr ähnlich. Aus frischen Holzschnitzeln von langfaserigen Nadelbäumen wird Zellstoff hergestellt, welcher zu Papier in der jeweiligen Stärke verarbeitet wird. Für die Oberfläche benutzen die Hersteller jedoch verschiedene Verfahren, um den Effekt zu erzeugen. Manche Hersteller arbeiten glänzende Partikel in der angebotenen Farbe, in das Papier, ein. Diese Partikel können aus sehr feinem Glas oder Metall sein.

Zur Basis der Papergestaltung gehört das Einfärben von weißem Papier. My Paper World bietet für dieses Aufgabengebiet Farbtöpfe an, welche wie ein Stempelkissen aufgebaut sind. Durch diesen Aufbau lässt sich die Farbe gut dosieren. Wird mehr Farbe gebraucht, kann diese durch wiederholtes Pumpen mit den beiliegenden Schwämmen, nach oben befördert werden.
Deutlich spannender ist das Arbeiten mit den Stempeln und Klebeschablonen. Im Starter-Set enthalten ist ein Acrylblock, was nichts anderes ist als ein durchsichtiges Quadrat. Außerdem enthalten sind Stempel, welche sich zwischen zwei Folien befinden und sich so anfühlen wie weicher Fruchtgummi. Die Stempel kleben auf dem Acrylblock fest, können jedoch wieder problemlos abgezogen und zurück in die Folien gegeben werden.
Der Paper Pen ist gut, um sich abhebende Akzente zu setzen. Wie auf unserer
Im Anschluss werden die Schablonen wieder abgezogen. Ich habe zum Beispiel eine Schablone auf ein Papier aufgeklebt und bin diese mit einem Paper Pen der Farbe Creme nachgefahren. Im Anschluss zog ich die Schablone ab und streute Goldpulver darauf. Nachdem Trocknen haftet das Pulver fest und ein wunderschöner Effekt ist entstanden.
Weil der Mensch bekanntlich ein Sammler ist, will man auch irgendwann das komplette Sortiment haben. Ähnlich wie bei