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Verpackungen zu Ostern basteln

An Os­tern wer­den im Ge­gen­satz zu Weih­nach­ten eher klei­ne­re Din­ge ver­schenkt. Viel Scho­ko­la­de, ein klei­nes Par­füm, bun­te Eier und für Omis ist die­ses Fest auch im­mer der An­lass, um So­cken, Un­ter­wä­sche und Kra­wat­ten ins Os­ter­nest zu le­gen. Ge­nau für die­se klei­nen Din­ge habe ich zwei Ver­pa­ckun­gen ent­wor­fen. Die Ers­te ist et­was auf­wen­di­ger, wo­hin­ge­gen die zwei­te Ver­pa­ckung ide­al für Kin­der ist, wel­che für ihre El­tern ihr Ta­schen­geld ge­op­fert ha­ben.

Bild von einer Karotte aus Papier als Verpackung

Mei­ne ers­te Ver­pa­ckung ist eine Ka­rot­te, wel­che 21 Zen­ti­me­ter lang ist und an brei­tes­ter Stel­le ei­nen Durch­mes­ser von 8 Zen­ti­me­tern hat. Die Pa­pier­ver­pa­ckung trägt ein Em­blem mit der Auf­schrift: „Ge­mü­se vom Os­ter­ha­sen”.

Karottenverpackung fürs Osternest

Bild von Material zum Basteln einer Papierkarotte

Die Ka­rot­te be­steht aus Ton­pa­pier in zwei ver­schie­de­nen Oran­ge­tö­nen, Hell­grün und Beige. Des Wei­te­ren ver­wen­de­te ich grü­nen Bast, Bas­tel­stei­ne und Pa­per Soft Co­lor 701 (Lind­grün). Als Bas­tel­werk­zeu­ge ka­men ein Bas­tel­mes­ser, Falz­beil und Li­ne­al, ein Blei­stift, ein Lo­cher, Sche­re, Kle­ber, Fine­li­ner und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne zum Ein­satz.

Bild von vier Papierelementen für eine KarotteDie Ka­rot­te ist bei mir auf ein dunk­les Oran­ge auf­ge­zeich­net und aus­ge­schnit­ten wor­den. Die drei Ele­men­te fürs Em­blem in dem­entspre­chen­den Kon­trast­tö­nen. Die Ver­pa­ckung be­steht nur aus ei­nem Pa­pier­ele­ment, wel­ches di­rekt an den Falt­li­ni­en (sie­he Scha­blo­ne) mit­hil­fe ei­nes Falz­beils und Li­ne­als ge­falzt wird. An­schlie­ßend kni­cken Sie die Ka­rot­te

Bilder vom Zusammenbau einer Papierkarotteund kle­ben die­se an der Sei­te zu­sam­men. Am Kopf der Os­ter­ver­pa­ckung wird nicht ge­klebt, denn die Pa­pier­ka­rot­te ist wie­der­ver­schließ­bar. Die bei­den Kopfla­schen loch­te ich mit ei­nem Lo­cher. Nach­dem das Ge­schenk in der Ver­pa­ckung ist, ver­schlie­ße ich die Ka­rot­te, wel­che in Etwa so aus­sieht wie eine Schul­tü­te, mit ei­ner Schlei­fe aus Bast.

Verzierung und Einsatzgebiete der Papierkarotte

Bild eines Emblems mit BastelsteinenBei der Ver­zie­rung blieb ich bei ei­nem kla­ren äs­the­ti­schen Stil. Für das Em­blem nahm ich das kleins­te Pa­pier­ele­ment, bei mir in Beige und ver­zier­te die Rän­der mit Pa­per Soft Co­lor. Im An­schluss schrieb ich eine net­te Bot­schaft dar­auf und kleb­te eine Schlei­fe aus grü­nem Bast auf. Die­ses Ele­ment wird nun ge­dreht und klei­ne Bas­tel­stein­chen auf­ge­klebt. Die Stein­chen des Bot­schaf­ten­schil­des, kleb­te ich auf das nächst­grö­ße­re Schild. Die­ses be­kam wie­der Bas­tel­stein­chen und wur­de auf das grü­ne Pa­pier­wol­ken­ele­ment auf­ge­klebt. Das fer­ti­ge Em­blem, wel­ches durch die Stein­chen­tech­nik ei­nen schö­nen drei­di­men­sio­na­len op­ti­schen Ef­fekt be­kom­men hat, kleb­te ich nun an der Ver­pa­ckung fest und da­mit ist die­se ein­satz­be­reit.

  • Die Ka­rot­te ist per­fekt für Scho­ko­la­de ge­eig­net. Sie ken­nen mit Si­cher­heit die­se klei­nen Scho­ko­la­den­ei­er und Ma­ri­en­kä­fer, wel­che im Netz ver­kauft wer­den.
  • Ei­gent­lich schon schön ver­packt, könn­te man die­se Scho­ko­la­de wie sie ist ver­schen­ken. Mit die­ser Pa­pier­ka­rot­te be­kom­men die Le­cker­ein je­doch ei­nen we­sent­lich per­sön­li­che­ren Touch.

Einfache Osterverpackung für Kinder - das Küken

Bild von zwei Küken (Verpackungen) aus Papier

Ein Kü­ken ist 15 Zen­ti­me­ter lang und 7 Zen­ti­me­ter hoch. Auf die Idee brauch­te mich mei­ne klei­ne Nich­te (9 Jah­re). Ich lie­be die­sen künst­li­chen Scho­ko­rie­gel Bo­un­ty. Des­we­gen be­kom­me ich von ihr zu je­dem An­lass im­mer Bo­un­tys ge­schenkt, wel­che sie im­mer in Ge­schenk­pa­pier ein­packt, weil es ja sonst wie sie sagt kein Ge­schenk wäre. Per­fekt für sol­che Auf­merk­sam­kei­ten ist das klei­ne Kü­ken ge­eig­net.

Bild von Bastelmaterial für ein PapierkükenIch ver­wen­de­te Ton­pa­pier in Gelb, Oran­ge und Schwarz, grü­nen Bast, die Stem­pel­kis­sen­far­ben Bla­zing Red und Dove Grey und ein Schwämm­chen, so­wie Bas­tel­stein­chen. Als Bas­tel­werk­zeu­ge ka­men eine Sche­re, Blei­stift, Sil­ber­mar­ker, ein Lo­cher und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne zum Ein­satz. Nach dem Aus­schnei­den ha­ben Sie acht Pa­pier­ele­men­te vor sich - das Kü­ken, die bei­den Au­gen, der Schna­bel und vier Flü­gel.

Bilder vom Verzieren eines Papierkükens

Den oran­ge­far­be­nen Schna­bel, ver­zier­te ich mit ei­nem ro­ten Stem­pel­kis­sen samt Schwämm­chen. Die Kon­tu­ren der Flü­gel­chen be­ar­bei­te­te ich ge­nau­so, nur mit ei­ner grau­en Stem­pel­kis­sen­far­be. Den schwar­zen run­den Au­gen ver­pass­te ich mit­hil­fe ei­nes Si­ber­mar­kers den letz­ten Schliff. Auf die Rück­sei­te der kleins­ten Flü­gel und des Schna­bels kleb­te ich je­weils ein Bas­tel­stein­chen. An­schlie­ßend sind die Ein­zel­tei­le vor­be­rei­tet und die Ver­pa­ckung kann zu­sam­men­ge­baut wer­den.

Das Pa­pier­ele­ment für das Kü­ken wird zwei­mal ge­knickt und auf­ge­stellt. An­schlie­ßend kleb­te ich die Au­gen und den Schna­bel auf. In den Kopf loch­te ich bei­de Sei­ten, hier kann spä­ter eine Schlei­fe durch­ge­zo­gen und das Bas­tel­mo­tiv ver­schlos­sen wer­den. Zu gu­ter Letzt wer­den noch die Flü­gel auf­ge­klebt und die­se ein­fa­che Os­ter­ver­pa­ckung ist fer­tig.

Fazit

Mit bei­den Ver­pa­ckun­gen ist es mög­lich, mit mi­ni­ma­len Auf­wand, so­wie mit we­nig Material- und Zeit­ein­satz ein et­was un­per­sön­li­ches Os­ter­ge­schenk zu ei­ner Be­son­der­heit zu ma­chen.

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Bleistift für Bastler - Empfehlungen

Es mag ba­nal klin­gen, aber der Blei­stift ist mit das wich­tigs­te Bas­tel­werk­zeug und soll­te ei­gent­lich mit Be­dacht aus­ge­wählt wer­den. Was ist über­haupt ein Blei­stift und wie wird die­ses Schreib­ma­te­ri­al her­ge­stellt? Soll­te der Stift aus Holz oder aus Me­tall mit Fein­mi­nen sein? Wel­chen Stär­ke­grad soll man bloß neh­men? Vie­le Fra­gen für so et­was Selbst­ver­ständ­li­ches wie ei­nen Blei­stift, de­nen ich nun auf den Grund gehe.

Was ist ein Bleistift? - Die Entstehung

Bild von Bleistift mit SpitzerEnde des 15. Jahr­hun­derts be­ginnt die Ge­schich­te des Blei­stifts im Nord­wes­ten Eng­lands. In der in­zwi­schen be­rühm­ten Bor­row­da­le Mine wur­de Gra­phit ent­deckt. Das glän­zen­de Mi­ne­ral schim­mer­te zwi­schen dem Ge­stein und wur­de dar­auf­hin ab­ge­baut und in Stan­gen ge­schnit­ten. Die­se Stan­gen aus Eng­land wur­den als Schreib­ma­te­ri­al nach ganz Eu­ro­pa ex­por­tiert. Die Be­völ­ke­rung kann­te Gra­phit nicht und nann­te die Stan­gen black lead (schwar­zes Blei) Pen­cil. Fast 100 Jah­re spä­ter wur­den die Gra­phit­stan­gen in Deutsch­land mit Holz ver­klebt und der Blei­stift nahm nach und nach sei­ne heu­ti­ge Form an. Erst im Jahr 1779 ent­stand der Name Gra­phit. Der Koh­len­stoff wur­de auf­grund sei­ner Schreib­ei­gen­schaf­ten Gra­phit ge­nannt, dies kommt aus dem Grie­chi­schen (graphein) und be­deu­tet „zum Schrei­ben”.

  • Ende des 18. Jahr­hun­derts war die Bor­row­da­le Mine er­schöpft und Gra­phit wur­de zu ei­nem sehr be­gehr­ten Roh­stoff. Ni­co­las Jac­ques Con­té er­fand eine Me­tho­de, mit die­ser Gra­phit­pul­ver mit Lehm und Was­ser ver­mischt und ge­ba­cken, eine Blei­stift­mi­ne er­ge­ben, die ei­ner aus rei­nem Na­tur­gra­phit in nichts nach­steht. Au­ßer­dem konn­te man durch den An­teil an Ton be­stim­men, ob die Mine här­ter oder wei­cher wird. Da­mit ent­stan­den die ers­ten Här­te­gra­de des Blei­stifts.

  • Auch heu­te ist die Blei­stift­mi­ne ein Mix aus Gra­phit, Ton und Wachs, wel­ches zu ei­ner spa­ghet­ti­ar­ti­ge Schnur ge­presst, in gleich­gro­ße Stü­cke ge­schnit­ten und im Ofen ge­trock­net wird.

Bild von BleistiftholzGe­nau­so wie bei Holz­bunt­stif­ten, wird in der Re­gel auch für Blei­stif­te Ze­dern­holz ver­wen­det. Zwei Holz­hälf­ten wer­den ma­schi­nell äu­ßer­lich in Form ge­schnit­ten (drei- oder sechs­kan­tig bzw. rund). In die In­nen­sei­te wird eine Mul­de ge­schnitzt. In die Mul­de kommt nun die Gra­phit­mi­ne und die zwei Holz­hälf­ten wer­den wie ein Sand­wich auf­ein­an­der ge­klebt.

Welchen Bleistift sollten Bastler benutzen?

Bild von drei Metallbleistiften Für Zim­mer­män­ner geht wohl nichts über den Holz­blei­stift der hin­ter dem Ohr klemmt. Mit ei­ni­gen Stri­chen wer­den die Sä­ge­li­ni­en be­stimmt und schon be­ginnt die im Ver­gleich zum Bas­teln, sehr grob­mo­to­ri­sche Ar­beit. Wir Bast­ler hin­ge­gen be­nö­ti­gen sehr fei­ne Li­ni­en zum Schnei­den und wol­len auch nicht groß­ar­tig ra­die­ren, des­halb soll­ten Sie zum Bas­teln ei­nen Me­tall­blei­stift mit Fein­mi­nen ver­wen­den. Un­se­rer Mei­nung nach sind mit die­sem Stift auch ohne Li­ne­al auf­grund der Schwe­re, sau­be­re­re und vor al­lem gleich­mä­ßi­ge­re Mar­kie­run­gen mög­lich.

Bild von Graphitminen für Metallbleistift

Die Blei­stift­mi­nen sind in die Ka­te­go­rien B bis H auf­ge­teilt. Vor den Buch­sta­ben fin­den sich oft­mals auch noch Zah­len. Güns­ti­ge Stan­dard­blei­stif­te aus Holz ha­ben in der Re­gel die Be­zeich­nung “HB”, dass steht für hard-black und ist so­zu­sa­gen ein All­roun­der. Es ist schwer bei der Mi­nen­här­te eine Emp­feh­lung aus­zu­spre­chen, denn das liegt dar­an ob Sie fest auf­drü­cken, bzw. eher frei­hän­dig oder mit Li­ne­al zeich­nen.

  • Un­se­re Bast­le­rin ver­wen­det aus­schließ­lich eine mit­tel­wei­che B-Mine mit 0,5 Mil­li­me­ter Durch­mes­ser, wo­bei 0,7 Mil­li­me­ter auch noch in Ord­nung sind, wenn Sie zu viel Kraft in den Hän­den ha­ben. Wenn Sie mehr frei­hän­dig zeich­nen, ist eine har­te H-Mine bes­ser ge­eig­net.
  • Als Ori­en­tie­rung die­nen zwei Wer­te. Grund­schü­ler soll­ten mit ei­nem 3B-Bleistift das Schrei­ben ler­nen und tech­ni­sche Zeich­ner, zeich­nen mit ei­ner 4H-Mine, in der Mit­te liegt für Bast­ler das Ide­al.

Fazit und Preise

Als re­gel­mä­ßi­ger Bast­ler ist es wie bei je­dem Hand­werk, ohne das pas­sen­de Werk­zeug wird das End­ergeb­nis ein­fach nicht per­fekt. Der rich­ti­ge Blei­stift wird Ih­nen da­bei hel­fen, schnel­ler und sau­be­rer zu ar­bei­ten.

Wie er­läu­tert be­stehen die Blei­stift­mi­nen der un­ter­schied­li­chen Her­stel­lern aus so ziem­lich den­sel­ben Be­stand­tei­len, des­halb ist für Sie nur der rich­ti­ge Här­te­grad und Durch­mes­ser ent­schei­dend. Für 1,25 Euro be­kom­men Sie be­reits 12 Druckbleistift-Minen. Ein hoch­wer­ti­ges Me­tall­ge­häu­se, wel­ches ein Le­ben lang hält, kos­tet un­ge­fähr 7,00 Euro.

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Transparentpapier für Bastler

Eine Pa­pier­sor­te wie Trans­pa­rent­pa­pier, wel­ches auch als trans­pa­ren­tes Krea­tiv­pa­pier be­kannt ist, ist für Bast­ler ein Muss. Vor al­lem wenn Sie Ihre Bas­tel­ar­bei­ten mit Tages- oder Ker­zen­licht durch­leuch­ten las­sen wol­len, ist die­ses Pa­pier die ers­te Wahl. Ich möch­te Ih­nen hier schil­dern, was Trans­pa­rent­pa­pier über­haupt ist, wie es am bes­ten ver­wen­det wird und wor­auf Sie beim Kauf ach­ten soll­ten.

Durchscheinende Papierschicht erzeugen

Bild von buntem Transparentpapier

Egal ob in Weiß oder bun­ten Far­ben, die Be­son­der­heit von Trans­pa­rent­pa­pier ist, eine durch­sich­ti­ge Pa­pier­schicht, wel­che me­cha­nisch er­zeugt wird. Aus­gangs­ma­te­ri­al da­für sind lang­fa­se­ri­ge Na­del­höl­zer. Das Holz wird so lan­ge ge­quetscht und ge­mah­len, bis sich die Fa­ser­ober­flä­che aufs Ma­xi­mum aus­ge­brei­tet hat. Ein wei­te­rer Ef­fekt die­ser Be­hand­lung ist, dass sich die Fa­sern mit­ein­an­der ver­fil­zen und so­mit eine trans­pa­ren­te Ober­flä­che ent­steht.

  • Das Li­gnin, wel­ches für die Pa­pier­al­te­rung und das Braun­fär­ben ver­ant­wort­lich ist, wird bei der Her­stel­lung von Trans­pa­rent­pa­pier durch chlor­frei­es blei­chen ent­fernt.

  • Der aus­ge­brei­te­te, ver­filz­te und trans­pa­ren­te Fa­ser­brei wird mit ei­ner Gum­mi­wal­ze ge­prägt. Durch die­sen Ar­beits­schritt be­kommt das Trans­pa­rent­pa­pier auch die­se op­ti­sche Ober­flä­chen­struk­tur, wel­che ähn­lich wie ein Was­ser­zei­chen aus­sieht.
  • Für bun­tes Pa­pier wird der Zell­stoff nun mit­hil­fe un­ter­schied­lichs­ter Farb­pig­men­te ein­ge­färbt.
  • Be­kannt­lich ist trans­pa­ren­tes Krea­tiv­pa­pier sehr glatt und lässt sich kaum be­schrei­ben. Da­mit es sich über­haupt be­schrei­ben lässt, fährt im letz­ten Ar­beits­schritt vor der Trock­nung, noch eine Leim­pres­se über das Pa­pier und ver­leimt die bei­den Ober­flä­chen. Erst da­durch wird das Trans­pa­rent­pa­pier di­men­si­ons­sta­bil und über­haupt be­schreib­bar.

Bastler benötigen Transparentpapier

Bild von Schmetterling aus orangefarbenem Transparentpapier

Bei die­sem Schmet­ter­ling, des­sen Flü­gel aus oran­ge­far­be­nem Trans­pa­rent­pa­pier sind, ist gut zu er­ken­nen, was die­se Pa­pier­sor­te so be­son­ders macht. Hin­durch scheint ein elek­tri­sches Tee­licht, wel­ches durch den Pa­pier­fil­ter eine war­me und wohl­tu­en­de At­mo­sphä­re schafft.

  • Doch nicht nur für Bas­tel­mo­ti­ve mit Licht eig­net sich Trans­pa­rent­pa­pier, son­dern auch wenn Sie bei­spiels­wei­se Bril­len­glä­ser oder das Frucht­fleisch von ei­ner Oran­gen­schei­be dar­stel­len wol­len. Wir ha­ben so viel mit Trans­pa­rent­pa­pier ge­bas­telt, dass die­se Pa­pier­sor­te bei uns eine ei­ge­ne Ka­te­go­rie hat.
  • Als Bast­ler soll­ten Sie wis­sen, dass sich auf Trans­pa­rent­pa­pier am bes­ten mit Blei­stift auf­zeich­nen lässt. Des Wei­te­ren lässt sich das Pa­pier so­wohl mit ei­ner Sche­re als auch mit ei­nem Bas­tel­mes­ser schnei­den. Zum Fal­ten von Ori­ga­mi ist es eben­so ge­eig­net.
  • Ob­wohl es sich schwer be­schrie­ben lässt, nimmt Trans­pa­rent­pa­pier den­noch sehr gut Tin­te auf. Es kann also pro­blem­los be­stem­pelt und so­gar mit ei­nem Injekt-Drucker be­druckt wer­den.
  • Die Kle­be­ei­gen­schaf­ten von die­ser Pa­pier­sor­te sind her­vor­ra­gend. Trans­pa­ren­tes Krea­tiv­pa­pier kann mit je­dem an­de­ren Pa­pier bzw. pa­pier­ähn­li­chem Stoff ver­klebt wer­den.

Eigenschaften von gutem Transparentpapier

Bild von Stern aus buntem TransparentpapierGe­ne­rell wird trans­pa­ren­tes Krea­tiv­pa­pier in den Gram­ma­tu­ren zwi­schen 42 und 285 g/m² ver­kauft. Un­se­rer Er­fah­rung nach eig­net sich Trans­pa­rent­pa­pier mit ei­ner Gram­ma­tur von 115 g/m² für alle be­schrie­be­nen Ein­satz­ge­bie­te. Die un­ter­schied­li­chen Prei­se kom­men durch zwei In­di­ka­to­ren zu­sam­men. Im Ge­gen­satz zu an­de­ren Pa­pier­sor­ten ist Trans­pa­rent­pa­pier teu­rer, umso dün­ner es ist.

  • Das Pa­pier hat prin­zi­pi­ell Pro­ble­me mit der Be­stän­dig­keit. Wenn Sie mal auf ei­nen La­ter­nen­um­zug wa­ren, bei dem es ge­reg­net hat und das Trans­pa­rent­pa­pier nicht ge­schützt war, wer­den Sie fest­ge­stellt ha­ben, dass die La­ter­ne nicht mehr zu ge­brau­chen ist. Trans­pa­rent­pa­pier re­agiert also stark auf Feuch­tig­keit.
  • Der zwei­te Preis­in­di­ka­tor sind die ver­wen­de­ten Farb­pig­men­te. Wenn Sie ein Bas­tel­mo­tiv her­stel­len, bei die­sem Sonnen- oder Ker­zen­licht durch­schim­mern soll, neh­men Sie ein preis­lich hö­he­res Trans­pa­rent­pa­pier. Die Pa­pier­sor­te ist un­ter Licht­ein­fluss näm­lich we­der alterungs- noch licht­be­stän­dig.

Als Richt­wert weißt ein Set mit bun­tem Trans­pa­rent­pa­pier im DIN A4 For­mat mit 18 Bo­gen für 7,00 - 9,00 Euro, eine sehr gute Qua­li­tät auf.

Fazit

Von den kon­ven­tio­nel­len Pa­pier­sor­ten für Bast­ler war Trans­pa­rent­pa­pier schon im Kin­der­gar­ten mein Lieb­lings­pa­pier. Zwi­schen­zeit­lich gibt es das Bas­tel­ma­te­ri­al nicht mehr nur in den Grund­far­ben, son­dern auch in schö­nen Metallic- und Pas­tell­tö­nen, was in Ver­bin­dung mit Licht wirk­lich sehr gut kommt.

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