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Vorlage für Sudoku

Das ur­sprüng­li­che ja­pa­ni­sche Lo­gi­k­rät­sel, Su­do­ku, er­freut sich in den letz­ten Jah­ren im­mer grö­ße­rer Be­liebt­heit. Auf­grund ver­schie­de­ner Va­ri­an­ten, die von leicht bis hin zu sehr schwer rei­chen, be­geis­tert das viel­sei­ti­ge Zah­len­rät­sel in je­der Form. Doch schleicht sich ein­mal der Feh­ler in das Git­ter, macht der Rät­sel­spaß nicht mehr wirk­lich Freu­de.

Blankovorlage für Sudoku 9 x 9

Bild von Sudoku-Vorlage

Stört Sie in Ih­rem Sudoku-Rätsel auch eine falsch no­tier­te Zahl, stän­dig wirft Sie die­se beim Lö­sen aus der Bahn? Ab­hil­fe schafft die Blan­ko­vor­la­ge für Su­do­ku mit prak­ti­schen 9 x 9-Gitter und gro­ßen Käst­chen. Ihre ganz per­sön­li­che Vor­la­ge kön­nen Sie mit ei­nem Klick auf das Vor­schau­bild kos­ten­los her­un­ter­la­den. Im An­schluss dar­an ste­hen Ih­nen dann ins­ge­samt sechs 9 x 9-Sudokufelder zur Ver­fü­gung, die Sie je nach Be­darf in­di­vi­du­ell ein­set­zen kön­nen.

Funktion der Sudoku Blankovorlage

  • Be­son­ders bei hart­nä­cki­gen Lo­gi­k­rät­seln ist die Blan­ko­vor­la­ge sehr hilf­reich. Ge­ra­de dann, wenn ein­zel­ne Fel­der auf­grund mehr­fa­cher Kor­rek­tu­ren nicht mehr le­ser­lich sind.
  • Al­ter­na­tiv kön­nen Sie die Sudoku-Vorlage aber auch für be­reits ge­lös­te Rät­sel ver­wen­den. Über­tra­gen Sie dazu ein­fach die vor­ge­druck­ten Zah­len und über­neh­men die­se in Ihr 9 x 9-Gitter. Auf die­se Art und Wei­se kann die Kno­be­lei so­fort von Vor­ne be­gin­nen.
  • Na­tür­lich kön­nen Sie auch Zah­len­rät­sel, wel­che aus­schließ­lich di­gi­tal lös­bar sind auf das Git­ter über­tra­gen. Meist er­leich­tert es Ih­nen die Lö­sung, wenn Sie sich mit No­tiz­zet­tel, zu­sätz­li­che Stüt­zen für Ihr Ge­dächt­nis ver­mer­ken kön­nen.
  • Des Wei­te­ren ha­ben Sie mit der Sudoku-Blankovorlage die Mög­lich­keit und kön­nen sich Ihr ei­ge­nes Lo­gi­k­rät­sel aus­den­ken. Nicht sel­ten ist der ent­ge­gen­ge­setz­te Weg viel schwie­ri­ger als Ge­dacht.

Fazit

Aus Lo­gi­k­rät­seln wie Su­do­ku geht eine Fas­zi­na­ti­on aus die un­er­klär­lich ist. Schön gut 2000 Jah­re vor Chris­ti wur­den im heu­ti­gen Irak, Ton­ta­feln mit Räs­teln ge­fun­den. Wahr­schein­lich hat der Spaß an Auf­ga­ben stel­len, hin­ter­fra­gen und Lö­sun­gen su­chen, die Spe­zi­es Mensch so weit nach vor­ne ge­bracht.

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Maharadscha - Papiervorlage und Regeln

Alle ge­gen ei­nen heißt es bei der Schach­va­ria­ti­on Ma­ha­ra­dscha. Das Spiel ist we­sent­lich schnel­ler und ak­ti­ons­ge­la­de­ner als der Stra­te­gie­klas­si­ker Schach, wird aber eben­so nur mit zwei Per­so­nen ge­spielt. Der Kö­nig muss eben­so matt ge­setzt wer­den, je­doch nur von ei­ner Dame na­mens Ma­ha­ra­dscha, wel­che auf sich al­lei­ne ge­stellt ist.

Kostenlose Papiervorlage zum Ausdrucken

Vorschaubild vom Maharadscha SpielbrettVor dem Spiel­be­ginn wird ent­schie­den wer die ein­sa­me Dame spielt und wer die wei­ße Ar­mee. Die wei­ßen Fi­gu­ren wer­den wie beim ge­wöhn­li­chen Schach auf­ge­stellt, der Ma­ha­ra­dscha (Dame) kann frei ent­schei­den auf wel­cher Po­si­ti­on er be­ginnt. Ge­zo­gen wird nach den ge­läu­fi­gen Schach­re­geln. Auf­ga­be des Ma­ha­ra­dschas ist es, den wei­ßen Kö­nig matt zu set­zen. Die wei­ße Ar­mee hin­ge­gen ver­sucht die schwar­ze Dame zu schla­gen. Die wei­ßen Bau­ern wer­den je­doch am Ende des Spiel­fel­des nicht ein­ge­tauscht, son­dern blei­ben ste­hen.

Maharadscha macht mir mehr Spaß

  • Wäh­rend Schach ein sehr kom­ple­xes Stra­te­gie­spiel ist bei dem viel nach­ge­dacht wird, sind Ma­ha­ra­dsch­a­par­tien in der Re­gel viel kür­zer. Meist wird durch Un­acht­sam­kei­ten die schwar­ze Dame re­la­tiv schnell ge­schla­gen. Mir selbst ist es erst we­ni­ge Male ge­lun­gen als Ma­ha­ra­dscha den Kö­nig matt zu set­zen.
  • Das Pa­pier­spiel eig­net sich also su­per für Frei­stun­den in der Schu­le oder für Leu­te die Schach mit et­was mehr Ak­ti­on spie­len wol­len.

Ei­gent­lich müss­te die schwar­ze Da­men Ma­ha­ra­ni hei­ßen, denn der Ma­ha­ra­dscha ist be­kannt­lich ein Kö­nig. Die Na­mens­ge­bung hängt wohl mit den Schach­re­geln zu­sam­men, denn die Dame hat be­kannt­lich viel mehr Be­we­gungs­frei­hei­ten als der Kö­nig.

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Wie geht Zaubertinte?

Sie möch­ten et­was auf Pa­pier schrei­ben was nicht je­der le­sen soll? Dann be­nö­ti­gen Sie Zau­ber­tin­te. Die Her­stel­lung die­ser spe­zi­el­len Tin­te ba­siert auf ei­ner che­mi­schen Re­ak­ti­on die Säu­re her­vor­ruft und ist mit ganz ge­wöhn­li­chen Haus­mit­teln mög­lich. Mit­hil­fe von Zau­ber­tin­te las­sen sich spa­ßi­ge Kin­der­spie­le, wie eine Schatz­su­che oder eine Schnit­zel­jagd, spie­len.

Bild von Blatt Papier mit Zaubertinte
Säu­re sorgt da­für, dass Pa­pier schnel­ler al­tert. In Ver­bin­dung mit Hit­ze wird die Al­te­rung noch be­schleu­nigt.

Zaubertinte mit Zitrone herstellen

Bild von Zitrone mit Zitronensaft

Die bes­te Säu­re für Zau­ber­tin­te gibt der Saft ei­ner Zi­tro­ne. Ver­wen­den Sie je­doch nicht den Zi­tro­nen­saft aus den klei­nen Plas­tik­fla­schen, die aus­se­hen wie eine Zi­tro­ne son­dern eine ech­te Zi­trus­frucht. Zum Schrei­ben mit Zau­ber­tin­te gibt es ver­schie­dens­te Mög­lich­kei­ten. Ide­al ist ein sau­be­rer Pin­sel, es funk­tio­nie­ren aber auch Wat­te­stäb­chen und so­gar Zahn­sto­cher.

So funktioniert Zaubertinte

Bild von zwei aufgeschnittenen Zitronenhälften

Hal­bie­ren Sie eine Zi­tro­ne in der Mit­te und pres­sen Sie den Saft in ein Ge­fäß. Ver­wen­den Sie nun ei­nen pas­sen­den Stift, bei­spiels­wei­se ein Wat­te­stäb­chen und tun­ken die­ses in die Zi­tro­nen­säu­re. Schrei­ben Sie Ihre Bot­schaft auf ein wei­ßes Blatt Pa­pier auf. Zau­ber­tin­te funk­tio­niert mit ge­wöhn­li­chem Dru­cker­pa­pier. Noch bes­ser zur Gel­tung kommt die un­sicht­ba­re Tin­te bei Pa­pier, das sehr gut Feuch­tig­keit auf­saugt, zum Bei­spiel Lösch­pa­pier.

Bild von Bügeleisen und Zaubertinte Be­vor die Bot­schaft wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann, muss das Pa­pier den Zi­tro­nen­saft kom­plett auf­ge­saugt ha­ben. Um die un­sicht­ba­re Nach­richt sicht­bar zu ma­chen, grei­fen Sie nun am bes­ten zum Bü­gel­eisen. Durch das hei­ße Ei­sen wird die Nach­richt be­reits in we­ni­gen Se­kun­den sehr gut sicht­bar. Ist ge­ra­de kein Bü­gel­eisen zur Hand, funk­tio­nie­ren auch an­de­re Hit­ze­quel­len wie bei­spiels­wei­se Glüh­bir­nen oder der Back­ofen.

Die Zau­be­rei hin­ter der Tin­te nennt sich ther­mi­sche Zer­set­zung. Hit­ze und Säu­re grei­fen prin­zi­pi­ell Pa­pier an und las­sen es lang­sam al­tern. Wer­den die­se Kom­po­nen­ten kom­bi­niert, wird wei­ßes Pa­pier so­fort braun und die Tin­te da­mit sicht­bar.

Spielidee zum Kindergeburtstag

Bild von Schatzkarte aus ZaubertinteZau­ber­tin­te ist ein per­fek­tes Re­qui­sit für Kin­der­ge­burts­ta­ge. Der Ge­burts­tags­ku­chen ist der Schatz, die­sen ver­ste­cken Sie ir­gend­wo. Die Kin­der müs­sen ver­schie­de­ne Auf­ga­ben er­fül­len, um den Ku­chen zu ber­gen. Ein Zwi­schen­schritt kann es also sein, das die Kin­der den nächs­ten Schritt auf ei­ner Schatz­kar­te be­schrie­ben mit Zau­ber­tin­te fin­den müs­sen.

Geschichte und Fazit

Was heut­zu­ta­ge ein Kin­der­spaß ist, war be­reits bei den al­ten Rö­mern für Kriegs­tak­ti­ken sehr wich­tig. Die ers­te Zau­ber­tin­te (eng­lisch ma­gic ink) wur­de aus der Milch von Myr­ten­ge­wäch­sen her­ge­stellt.

Im ame­ri­ka­ni­schen Un­ab­hän­gig­keits­krieg wur­den mi­li­tä­ri­sche Brie­fe oft­mals zu­sätz­lich mit ei­nem gro­ßen „F” oder „A” ver­se­hen. Für den Emp­fän­ger be­deu­te­te dies, dass sich mehr auf dem Brief be­fin­det. Die Buch­sta­ben wa­ren gleich­zei­tig eine Be­die­nungs­an­lei­tung. Das „F” stand für „Fire”. Es wur­de or­ga­ni­sche Zau­ber­tin­te ver­wen­det, die mit Hit­ze sicht­bar wird. Das „A” stand für „Acid”. Hier muss­te der Emp­fän­ger eine spe­zi­el­le, che­mi­sche Flüs­sig­keit oder ein Pul­ver hin­zu­ge­ben, um die un­sicht­ba­re Tin­te sicht­bar zu ma­chen.

[...] an “F” was pla­ced in the cor­ner of let­ters that could be reve­a­led by fire, an “A” for tho­se that nee­ded the ap­p­li­ca­ti­on of an acid.

McK­ay, Kate & Brett: The Histo­ry of In­vi­si­ble Ink. artofmenliness.com (01/2015).

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