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Maharadscha - Papiervorlage und Regeln

Alle ge­gen ei­nen heißt es bei der Schach­va­ria­ti­on Ma­ha­ra­dscha. Das Spiel ist we­sent­lich schnel­ler und ak­ti­ons­ge­la­de­ner als der Stra­te­gie­klas­si­ker Schach, wird aber eben­so nur mit zwei Per­so­nen ge­spielt. Der Kö­nig muss eben­so matt ge­setzt wer­den, je­doch nur von ei­ner Dame na­mens Ma­ha­ra­dscha, wel­che auf sich al­lei­ne ge­stellt ist.

Kostenlose Papiervorlage zum Ausdrucken

Vorschaubild vom Maharadscha SpielbrettVor dem Spiel­be­ginn wird ent­schie­den wer die ein­sa­me Dame spielt und wer die wei­ße Ar­mee. Die wei­ßen Fi­gu­ren wer­den wie beim ge­wöhn­li­chen Schach auf­ge­stellt, der Ma­ha­ra­dscha (Dame) kann frei ent­schei­den auf wel­cher Po­si­ti­on er be­ginnt. Ge­zo­gen wird nach den ge­läu­fi­gen Schach­re­geln. Auf­ga­be des Ma­ha­ra­dschas ist es, den wei­ßen Kö­nig matt zu set­zen. Die wei­ße Ar­mee hin­ge­gen ver­sucht die schwar­ze Dame zu schla­gen. Die wei­ßen Bau­ern wer­den je­doch am Ende des Spiel­fel­des nicht ein­ge­tauscht, son­dern blei­ben ste­hen.

Maharadscha macht mir mehr Spaß

  • Wäh­rend Schach ein sehr kom­ple­xes Stra­te­gie­spiel ist bei dem viel nach­ge­dacht wird, sind Ma­ha­ra­dsch­a­par­ti­en in der Re­gel viel kür­zer. Meist wird durch Un­acht­sam­kei­ten die schwar­ze Dame re­la­tiv schnell ge­schla­gen. Mir selbst ist es erst we­ni­ge Male ge­lun­gen als Ma­ha­ra­dscha den Kö­nig matt zu set­zen.
  • Das Pa­pier­spiel eig­net sich also su­per für Frei­stun­den in der Schu­le oder für Leu­te die Schach mit et­was mehr Ak­ti­on spie­len wol­len.

Ei­gent­lich müss­te die schwar­ze Da­men Ma­ha­ra­ni hei­ßen, denn der Ma­ha­ra­dscha ist be­kannt­lich ein Kö­nig. Die Na­mens­ge­bung hängt wohl mit den Schach­re­geln zu­sam­men, denn die Dame hat be­kannt­lich viel mehr Be­we­gungs­frei­hei­ten als der Kö­nig.

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Wie geht Zaubertinte?

Sie möch­ten et­was auf Pa­pier schrei­ben was nicht je­der le­sen soll? Dann be­nö­ti­gen Sie Zau­ber­tin­te. Die Her­stel­lung die­ser spe­zi­el­len Tin­te ba­siert auf ei­ner che­mi­schen Re­ak­ti­on die Säu­re her­vor­ruft und ist mit ganz ge­wöhn­li­chen Haus­mit­teln mög­lich. Mit­hil­fe von Zau­ber­tin­te las­sen sich spa­ßi­ge Kin­der­spie­le, wie eine Schatz­su­che oder eine Schnit­zel­jagd, spie­len.

Bild von Blatt Papier mit Zaubertinte
Säu­re sorgt da­für, dass Pa­pier schnel­ler al­tert. In Ver­bin­dung mit Hit­ze wird die Al­te­rung noch be­schleu­nigt.

Zaubertinte mit Zitrone herstellen

Bild von Zitrone mit Zitronensaft

Die bes­te Säu­re für Zau­ber­tin­te gibt der Saft ei­ner Zi­tro­ne. Ver­wen­den Sie je­doch nicht den Zi­tro­nen­saft aus den klei­nen Plas­tik­fla­schen, die aus­se­hen wie eine Zi­tro­ne son­dern eine ech­te Zi­trus­frucht. Zum Schrei­ben mit Zau­ber­tin­te gibt es ver­schie­dens­te Mög­lich­kei­ten. Ide­al ist ein sau­be­rer Pin­sel, es funk­tio­nie­ren aber auch Wat­te­stäb­chen und so­gar Zahn­sto­cher.

So funktioniert Zaubertinte

Bild von zwei aufgeschnittenen Zitronenhälften

Hal­bie­ren Sie eine Zi­tro­ne in der Mit­te und pres­sen Sie den Saft in ein Ge­fäß. Ver­wen­den Sie nun ei­nen pas­sen­den Stift, bei­spiels­wei­se ein Wat­te­stäb­chen und tun­ken die­ses in die Zi­tro­nen­säu­re. Schrei­ben Sie Ihre Bot­schaft auf ein wei­ßes Blatt Pa­pier auf. Zau­ber­tin­te funk­tio­niert mit ge­wöhn­li­chem Dru­cker­pa­pier. Noch bes­ser zur Gel­tung kommt die un­sicht­ba­re Tin­te bei Pa­pier, das sehr gut Feuch­tig­keit auf­saugt, zum Bei­spiel Lösch­pa­pier.

Bild von Bügeleisen und Zaubertinte Be­vor die Bot­schaft wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann, muss das Pa­pier den Zi­tro­nen­saft kom­plett auf­ge­saugt ha­ben. Um die un­sicht­ba­re Nach­richt sicht­bar zu ma­chen, grei­fen Sie nun am bes­ten zum Bü­gel­eisen. Durch das hei­ße Ei­sen wird die Nach­richt be­reits in we­ni­gen Se­kun­den sehr gut sicht­bar. Ist ge­ra­de kein Bü­gel­eisen zur Hand, funk­tio­nie­ren auch an­de­re Hit­ze­quel­len wie bei­spiels­wei­se Glüh­bir­nen oder der Back­ofen.

Die Zau­be­rei hin­ter der Tin­te nennt sich ther­mi­sche Zer­set­zung. Hit­ze und Säu­re grei­fen prin­zi­pi­ell Pa­pier an und las­sen es lang­sam al­tern. Wer­den die­se Kom­po­nen­ten kom­bi­niert, wird wei­ßes Pa­pier so­fort braun und die Tin­te da­mit sicht­bar.

Spielidee zum Kindergeburtstag

Bild von Schatzkarte aus ZaubertinteZau­ber­tin­te ist ein per­fek­tes Re­qui­sit für Kin­der­ge­burts­ta­ge. Der Ge­burts­tags­ku­chen ist der Schatz, die­sen ver­ste­cken Sie ir­gend­wo. Die Kin­der müs­sen ver­schie­de­ne Auf­ga­ben er­fül­len, um den Ku­chen zu ber­gen. Ein Zwi­schen­schritt kann es also sein, das die Kin­der den nächs­ten Schritt auf ei­ner Schatz­kar­te be­schrie­ben mit Zau­ber­tin­te fin­den müs­sen.

Geschichte und Fazit

Was heut­zu­ta­ge ein Kin­der­spaß ist, war be­reits bei den al­ten Rö­mern für Kriegs­tak­ti­ken sehr wich­tig. Die ers­te Zau­ber­tin­te (eng­lisch ma­gic ink) wur­de aus der Milch von Myr­ten­ge­wäch­sen her­ge­stellt.

Im ame­ri­ka­ni­schen Un­ab­hän­gig­keits­krieg wur­den mi­li­tä­ri­sche Brie­fe oft­mals zu­sätz­lich mit ei­nem gro­ßen „F” oder „A” ver­se­hen. Für den Emp­fän­ger be­deu­te­te dies, dass sich mehr auf dem Brief be­fin­det. Die Buch­sta­ben wa­ren gleich­zei­tig eine Be­die­nungs­an­lei­tung. Das „F” stand für „Fire”. Es wur­de or­ga­ni­sche Zau­ber­tin­te ver­wen­det, die mit Hit­ze sicht­bar wird. Das „A” stand für „Acid”. Hier muss­te der Emp­fän­ger eine spe­zi­el­le, che­mi­sche Flüs­sig­keit oder ein Pul­ver hin­zu­ge­ben, um die un­sicht­ba­re Tin­te sicht­bar zu ma­chen.

[...] an “F” was pla­ced in the cor­ner of let­ters that could be re­vea­led by fire, an “A” for tho­se that nee­ded the ap­p­li­ca­ti­on of an acid.

McK­ay, Kate & Brett: The Histo­ry of In­vi­si­ble Ink. artofmenliness.com (01/2015).

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Vor­la­ge für das Mör­der­spiel

Vorlagen Mörderspiel

Sie su­chen Vor­la­gen für das Mör­der­spiel, dann sind Sie hier rich­tig. Der Spiele­klas­si­ker aus dem Pen & Pa­per Gen­re bie­tet für vie­le Stun­den Spaß und macht kei­ne vier­ecki­gen Au­gen.  Sind also be­reit in die Rol­le ei­nes Auf­trags­mör­ders zu schlüp­fen?

Vorlagen und Regeln

Mörderspiel VorlageDie wich­tigs­te Vor­la­ge für das Mör­der­spiel ist der Mord­auf­trag (Klick aufs Bild zum Down­load). Wie bei je­dem Pen & Pa­per Spiel gibt es auch im Mör­der­spiel ei­nen Spiel­lei­ter. Die­ser ver­gibt an die Mit­spie­ler die Mord­auf­trä­ge, in­dem er das Op­fer ein­trägt und den Auf­trag ver­deckt an den Auf­trags­mör­der gibt. Vor dem Spiel soll­ten die Mit­spie­ler fest­le­gen, wel­chen Na­men Sie für das Spiel tra­gen, da­mit das Op­fer rich­tig zu­ge­ord­net wer­den kann.

  • Das Mör­der­spiel wird nicht zu ei­nem Zeit­punkt, son­dern in ei­nem Zeit­raum ge­spielt. In die­sem fest­ge­leg­ten Zeit­raum, bei­spiels­wei­se wäh­rend ei­nes Aus­flu­ges, gilt es sei­nen Mord aus­zu­füh­ren.

  • Der Mord ist er­folg­reich, wenn der Mör­der, dem Op­fer auf sei­nem Zet­tel ei­nen Ge­gen­stand aus­hän­digt und das Op­fer die­sen frei­wil­lig an­nimmt.
  • Ein­schrän­kung da­bei ist, es dür­fen kei­ne le­ben­den Zeu­gen an­we­send sein. Der Spiel­lei­ter ge­hört wie be­reits er­mor­de­te Mit­spie­ler zu den nicht le­ben­den.

Mörderspiel Mordliste

Vorlage OpferlisteDer er­mor­de­te muss sich in die Mord­lis­te ein­tra­gen und die To­des­ur­sa­che krea­tiv be­schrei­ben, z. B. Tod durch Ku­gel­schrei­ber. Au­ßer­dem muss das er­mor­de­te Op­fer, dem Mör­der, sei­nen Mord­auf­trag aus­hän­di­gen. Der Mör­der hat nun ein neu­es Op­fer und das Spiel geht für ihn wei­ter. Ge­win­ner ist der Mör­der, der am Ende des Zeit­raums die meis­ten Mord­auf­trä­ge be­sitzt, bzw. als letz­tes über­lebt hat.

Mörderspiel für Assessment Center und Seminare

Ich habe selbst schon er­lebt, dass die­ses Spiel wäh­rend ei­nes As­sess­ment Cen­ters oder so­gar ei­nes Management-Seminars ge­spielt wur­de. Bei die­sem Spiel lässt sich gut fest­stel­len, wer über ei­nen lan­gen Zeit­raum auf­merk­sam und kon­zen­triert auf eine Sa­che blei­ben kann. Au­ßer­dem zeigt sich wer ein ho­hes Maß an Em­pa­thie be­sitzt.

Die hier auf­ge­führ­ten Re­geln sind wie bei je­dem Pen & Pa­per Spiel nicht in Stein ge­hau­en, son­dern wer­den oft­mals auch leicht vom Spiel­lei­ter ab­ge­wan­delt.

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