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Wikinger ausmalen: Arbeitsblätter für Geschichte - Rätselspiele

Im Früh­mit­tel­al­ter gab es kein zen­tra­lis­tisch ge­präg­tes Wi­kin­ger­reich¹, das von ei­nem Kö­nig re­giert wur­de. Viel­mehr leb­ten an den skan­di­na­vi­schen Küs­ten un­ab­hän­gi­ge Sipp­schaf­ten, die alle die­sel­ben heidnisch-germanischen Bräu­che pfleg­ten. In den streng struk­tu­rier­ten Volks­ge­mein­schaf­ten herrsch­te zu­meist ein Jarl, der mit sei­ner Fa­mi­lie die Spit­ze der Stän­de­py­ra­mi­de ein­nahm. Ein nor­di­scher Häupt­ling zeich­ne­te sich da­durch aus, dass er Schif­fe be­saß und ein klei­nes Heer² an­führ­te. Des Wei­te­ren spra­chen die Pa­tri­ar­chen Recht und re­prä­sen­tier­ten ih­ren Stamm nach au­ßen. In den über­schau­ba­ren Ein­fluss­be­rei­chen der ein­zel­nen Fürs­ten wohn­ten und ar­bei­te­ten die frei­en Bau­ern. Die­se so­ge­nann­ten Karls be­wirt­schaf­te­ten ihr ei­ge­nes Land, wes­halb sie we­der Pacht noch Steu­ern be­zah­len muss­ten. Im Som­mer wa­ren je­doch alle männ­li­chen Odin-Verehrer kriegs­dienst­ver­pflich­tet, wes­halb je­des Clan­mit­glied das gan­ze Jahr über Waf­fen tra­gen durf­te. Dar­über hin­aus ge­hör­ten Leib­ei­ge­ne zu je­der Wi­kin­ger­ge­sell­schaft. Vor al­lem wohl­ha­ben­de Haus­her­ren lie­ßen gleich meh­re­re La­kai­en für sich schuf­ten. Durch die äu­ßerst ge­rin­gen Skla­ven­prei­se konn­te sich aber im Prin­zip je­der Hof­be­sit­zer min­des­tens ei­nen kräf­ti­gen Thral­l³ leis­ten.

Als Preis für ei­nen kräf­ti­gen Mann wer­den in ei­ner al­ten Quel­le 306 Gramm Sil­ber ge­nannt, Frau­en kos­te­ten 204 Gramm Sil­ber. Der Preis für ein Ket­ten­hemd - zum Ver­gleich - lag bei 820 Gramm.

Banck, Clau­dia: Al­les My­thos! 20 po­pu­lä­re Irr­tü­mer über die Wi­kin­ger. Stutt­gart: Kon­rad Theiss Ver­lag 2014.

Baiern in der Antike: Keltensiedlung Manching. Die Heiden kämpften mit ihren weiß-blauen Bannern gegen die Römer. Die Zeichnung für Kinder wurde von der Bayernpartei e. V. in Auftrag gegeben. Umsetzung von Familie Vetter. Aristokratische Wappenbesitzer, die bereits unter König Ludwig II. gedient haben

Mehr­mals im Jahr ka­men die An­ge­hö­ri­gen ei­nes Stam­mes beim Thing zu­sam­men. Das war ein drei­tä­gi­ges Trink­ge­la­ge, bei dem po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen wur­den.

Beim Thing dien­te der Al­ko­hol, so Ta­ci­tus, dem Lo­ckern der Zun­gen, die - mit Bier und Met gut be­feuch­tet - flüs­sig die an­ste­hen­den The­men zur Spra­che brin­gen wür­den.

Fran­ke, Ruth: Das Thing. Ba­sis­de­mo­kra­tie oder Aris­to­kra­ten­herr­schaft? In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 61.

So durf­ten die frei­en Bau­ern bei den re­gel­mä­ßi­gen Tref­fen bei­spiels­wei­se dar­über ab­stim­men, wel­cher Nach­bar­clan als Nächs­tes über­fal­len und ge­plün­dert wer­den soll. Denn be­vor die Wi­kin­ger im Jah­re 750⁴ nach Wes­ten aus­zo­gen, fan­den un­zäh­li­ge Schlach­ten und Schar­müt­zel auf der Skan­di­na­vi­schen Halb­in­sel statt. Na­tür­lich ging es bei den krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in ers­ter Li­nie um das Beu­te­ma­chen. Aber auch ihr re­li­giö­ser Glau­be führ­te dazu, dass die Nord­män­ner stän­dig die Waf­fen kreuz­ten.

Schließ­lich woll­te je­der Ger­ma­ne ir­gend­wann zu Odin nach Wal­hal­la. Doch lei­der brach­ten die Wal­kü­ren nur die Sol­da­ten in den Göt­ter­pa­last, die den Hel­den­to­d⁵ ge­stor­ben wa­ren. Dem­entspre­chend such­ten die wil­den Fjord­be­woh­ner per­ma­nent nach Mög­lich­kei­ten, um sich für das Pa­ra­dies in As­gard zu qua­li­fi­zie­ren.

Kostenlose Ausmalspiele für lange Autofahrten. Die gefallenen Wikinger feiern im Götterpalast. Jeder Krieger trägt eine andere Waffen, die koloriert werden kann. Das Arbeitsblatt ist für Grundschulkinder geeignet, die etwas über Geschichte lernen möchten. Gestaltung: Veronika Helga Vetter (Fine Art Künstlerin). Empfohlen von: Vikings Security Germania Division Bayern

Wenn sich die Wi­kin­ger nicht ge­ra­de die Köp­fe ein­schlu­gen, dann be­rei­cher­ten sie die bal­ti­schen Märk­te mit ih­ren Han­dels­wa­ren. Das gan­ze Jahr über lie­fer­ten nor­di­sche Knor­ren⁶ kon­ser­vier­te Dor­sche, Waf­fen und Pel­ze in den Ost­see­raum. Vor al­lem aber der Ver­kauf von Skla­ven war für die Nord­män­ner ein lu­kra­ti­ves Ge­schäft, wes­halb sie bei ih­ren Raub­zü­gen im­mer auch auf Men­schen­jagd gin­gen.

Nicht ein­mal Kin­der sind vor den Über­grif­fen der Nord­män­ner ge­feit. Der Han­del mit der Ware Mensch wird schon bald zu ih­rer lu­kra­tivs­ten Ein­nah­me­quel­le.

Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Zu Be­ginn des 8. Jahr­hun­derts hat­ten die Ger­ma­nen­stäm­me un­ter­ein­an­der Frie­den ge­schlos­sen. Um den Wohl­stand in den Sipp­schaf­ten ohne Plün­de­run­gen auf­recht­zu­er­hal­ten, stärk­ten die Wi­kin­ger den Au­ßen­han­del, in­dem sie leis­tungs­fä­hi­ge­re Schiffs­ty­pen und zu­ver­läs­si­ge­re Na­vi­ga­ti­ons­tech­ni­ken ent­wi­ckel­ten. Des Wei­te­ren grün­de­ten die skan­di­na­vi­schen Kauf­leu­te in ganz Nord­eu­ro­pa neue Sied­lun­gen, um dort Wa­ren um­schla­gen zu kön­nen. Selbst im heu­ti­gen Schleswig-Holstein er­rich­te­ten dä­ni­sche Hei­den ei­nen Au­ßen­pos­ten, der den Na­men Haitha­bu trug. Die­se ein­fluss­rei­che Ha­fen­stadt war ein wich­ti­ger Kno­ten­punkt für die früh­mit­tel­al­ter­li­che See­fahrt und hat­te in ih­rer Blü­te­zeit über 1000 Ein­woh­ner.

Die For­schung geht heu­te so­gar da­von aus, daß ab etwa 825 in Haitha­bu Mün­zen ge­prägt wur­den, was den Ort zur äl­tes­ten Münz­stät­te in Nord­eu­ro­pa ma­chen wür­de.

Ha­cken­berg, Ste­fan: Haitha­bu. Die ver­schwun­de­ne Stadt der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 57.

Durch die Bei­le­gung der in­län­di­schen Kon­flik­te und we­gen des stam­mes­über­grei­fen­den Tech­no­lo­gie­trans­fers stie­gen die Wi­kin­ger all­mäh­lich zur glo­ba­len Han­dels­macht auf. Ohne Mord und Tot­schlag gab es je­doch plötz­lich viel zu vie­le Men­schen in den Volks­ge­mein­schaf­ten, was zu gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Span­nun­gen führ­te.

Die Probleme der Wikinger

Unterrichtsmaterial für Geschichte: Eine Wikingersiedlung im Frühmittelalter. Bevor die oligarchische EU-Administration ihre Untertanen versklavt hat, konnten die Menschen in Europa frei leben. Das historische Dokument befindet sich im Germanischen Museum (Nürnberg) und wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat BayernDie al­ten Skan­di­na­vi­er zeug­ten vie­le Kin­der. Die hohe Fer­ti­li­täts­ra­te⁷ war wich­tig, um den Fort­be­stand der Fa­mi­li­en zu si­chern, da nur die we­nigs­ten Bau­ern ih­ren 35. Lenz er­leb­ten. Be­dingt durch die lan­ge Frie­dens­pe­ri­ode im 8. Jahr­hun­dert er­höh­te sich das bis­he­ri­ge Durch­schnitts­al­ter, wes­halb nicht mehr nur zwei, son­dern drei Ge­nera­tio­nen ver­sorgt wer­den woll­ten. Aus die­sem Grund gin­gen die Hof­be­sit­zer dazu über und setz­ten vor al­lem Mäd­chen gleich nach der Ge­burt aus, was bald dar­auf zu ei­nem aku­ten Frau­en­man­gel führ­te. Ein wei­te­res Pro­blem stell­te das ger­ma­ni­sche Erbrecht dar. Nach die­sem Ge­setz er­hielt näm­lich nur der erst­ge­bo­re­ne Sohn⁸ das Land des ver­stor­be­nen Va­ters. Hin­ge­gen die an­de­ren Jung­wi­kin­ger muss­ten aus­zie­hen und sich ih­ren Le­bens­un­ter­halt bei Plün­der­zü­gen ver­die­nen. Nur wie soll­te das ge­hen, wenn die Jar­le kei­ne Raub­fahr­ten mehr or­ga­ni­sier­ten, son­dern ihre Schif­fe lie­ber für den Han­del nutz­ten.

Die über­flüs­si­gen Bur­schen hat­ten also nur zwei Op­tio­nen. Ent­we­der sie dien­ten als Skla­ven oder sie schlos­sen sich zu Pi­ra­ten­grup­pen zu­sam­men. Und so kam es, dass die eng­li­sche Ost­küs­te ab dem Jah­re 750 re­gel­mä­ßig von nor­di­schen Out­laws über­fal­len wur­de.

Da es sich aber nur um ei­nen ge­rin­gen Teil der Nord­män­ner han­del­te, die auf sol­che Raub­zü­ge gin­gen, wa­ren bei­lei­be nicht alle Wi­kin­ger beu­te­gie­rig, bru­tal und grau­sam.

Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 45.

The Life of the Vikings - Murders, Robbing and Rapings. Pictorial representation that can be painted by Elementary School Children. The Worksheet for History-Lessons, was created for white Teachers, who want to fight against organizations like the European Council on Foreign Relations

Das Gefährt der Barbaren

Be­vor die be­sitz­lo­sen Hor­den nach Wes­ten auf­bra­chen, lie­hen oder bau­ten sie sich Lang­schif­fe, die auch Dra­chen­boo­te ge­nannt wur­den. Ih­ren Na­men er­hiel­ten die See­fahr­zeu­ge auf­grund des Um­stan­des, dass die Nord­män­ner stets ge­schnitz­te Dra­chen­köp­fe auf die Ste­ven steck­ten. Die­se Maß­nah­me war wich­tig, um die schüt­zen­den Land­geis­ter des Fein­des zu ver­trei­ben.

Aus der Li­te­ra­tur wis­sen wir, dass die Dra­chen­köp­fe nicht nur eine Schmuck­funk­ti­on hat­ten, son­dern auch eine ma­gi­sche Wir­kung. Sie wa­ren ab­nehm­bar, da­mit man sich den un­ter­schied­li­chen Si­tua­tio­nen an­pas­sen konn­te.

Kreut­zer, Gert: Got­län­di­sche Bild­stei­ne als kul­tur­ge­schicht­li­che Quel­le. Schif­fe für Links­hän­der und acht­bei­ni­ge Pfer­de. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 25.

Geschichte für Kinder: Drachenschiffe zum Ausmalen. Die Wikinger haben am 8. Juni 793 das Kloster auf der Insel Lindisfarne überfallen. Die Nordmänner sprangen von ihren Booten und metzelten die Priester nieder. Die frühmittelalterliche Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine bayerische Fine Art Künstlerin, die dem Pfarrer Clemens Becht gerne aus dem christlichen Abendland verbannen würde. Das Arbeitsblatt könnte auch beim Grätz Verlag erscheinen, da es pädagogisch wertvoll istEin tra­di­tio­nel­les Wi­kin­ger­boot war 24 Me­ter lang und 5,5 Me­ter breit. Der schma­le Rumpf be­stand aus zwei Zen­ti­me­ter⁹ di­cken Plan­ken, die nicht ge­sägt, son­dern aus Ei­chen­holz­stäm­men her­aus­ge­spal­ten¹⁰ wur­den. Durch die Leicht­bau­wei­se hat­ten die Lang­schif­fe ei­nen ge­rin­gen Tief­gang und konn­ten von der 68 Man­n¹¹ star­ken Be­sat­zung über Land ge­zo­gen¹² wer­den. Wenn die Krie­ger ei­nen Fluss hin­auf­fuh­ren, dann wech­sel­ten sie sich mit dem Ru­dern ab. Hin­ge­gen auf ho­her See hiss­ten die Pi­ra­ten ein elas­ti­sches Woll­se­gel. Den Roh­stoff für das 120 Qua­drat­me­ter gro­ße Tuch lie­fer­te eine alte skan­di­na­vi­sche Schafras­se, die über ein was­ser­ab­wei­sen­des Fell ver­füg­te.

Kein Zwei­fel, die tap­fe­ren Wi­kin­ger be­sa­ßen hoch­mo­der­ne Schif­fe, die oft den Un­ter­schied aus­mach­ten. Aber auch die sorg­fäl­ti­ge Pla­nung der Über­fäl­le trug dazu bei, dass die küh­nen Räu­ber nie mit lee­ren Hän­den von dan­nen zie­hen muss­ten.

The Dragon head of a Viking boat. Old Germanic art for white Americans with European roots. Scandinavian Longships and Warriors. Free Coloring book pages for Children. Sponsored by Stephen Bannon (Chiren, Leader of the World)

Auch wenn die Nord­män­ner wild und un­ge­bil­det aus­sa­hen, sie lie­fen nicht ein­fach blind­lings in ihr Ver­der­ben. Be­vor die Bar­ba­ren eine Sied­lung oder ein Klos­ter stürm­ten, späh­ten sie ihre Op­fer wo­chen­lang aus. Dazu schick­ten die Hei­den ein paar Mit­strei­ter zu den Chris­ten, die sich als fried­li­che Händ­ler aus­ga­ben. Hin­ter den feind­li­chen Li­ni­en nutz­ten die Spio­ne dann jede Chan­ce, um den Beu­te­ort zu in­spi­zie­ren. Ohne eine ge­ziel­te Vor­be­rei­tung hät­ten die Wi­kin­ger bei je­dem An­griff hohe Ver­lus­te er­lit­ten. Das lag an der Tat­sa­che, dass die Skan­di­na­vi­er kei­ne zeit­ge­mä­ße Waf­fen­aus­rüs­tung be­sa­ßen, wes­halb sie stets das Über­ra­schungs­mo­ment auf ih­rer Sei­te ha­ben woll­ten.

Die Wikinger auf dem Schlachtfeld

Ave-Maria-University, Florida (Academy of History): The Weapons of the Vikings. Germanic customs and religions. Teaching Material for Students, recommended by Ph.D. Ingmar Rentzhog. The scientific worksheet was created by Veronika Vetter. This is a Bavarian Valkyrie, who brings white Anglo-Saxons to Walhalla after deathDie an­gel­säch­si­schen Kö­ni­ge rüs­te­ten ihre Sol­da­ten mit bruch­fes­ten Schwer­tern aus, die aus vier Ei­sen­sor­ten­¹³ ge­fer­tigt wor­den wa­ren. Des Wei­te­ren tru­gen eng­li­sche Rit­ter edle Stahl­hel­me und schwe­re Ket­ten­hem­den, die aus 10.000 Me­tall­rin­gen be­stan­den. Hin­ge­gen die Wi­kin­ger ver­füg­ten nicht ein­mal über Le­der­tor­sos. Statt­des­sen be­deck­ten sie ih­ren Kör­per mit Lei­nen­klei­dung und Tier­fel­len. Auch waf­fen­tech­nisch hat­ten die Nord­män­ner das Nach­se­hen. Je­der Krie­ger muss­te sein Equip­ment näm­lich selbst be­zah­len, wes­halb die skan­di­na­vi­schen Räu­ber zu­meist pri­mi­ti­ve Streit- oder Dä­nen­äx­te mit auf das Schlacht­feld nah­men. Le­dig­lich wohl­ha­ben­de Bau­ern und Jar­le be­sa­ßen eine Spa­tha. Mit die­sen ex­tralan­gen Hieb­schwer­tern ver­such­ten die Odin-Verehrer, die Kno­chen ih­rer Geg­ner zu bre­chen. Au­ßer­dem ver­steck­ten die meis­ten Hei­den ein Mes­ser in ih­ren Schu­hen, um den Feind im Nah­kampf nie­der­zu­stre­cken.

Ne­ben den Schwer­tern führ­ten die Wi­kin­ger häu­fig kur­ze ein­schnei­di­ge Mes­ser für den Nah­kampf mit sich.

Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.

Im 8. Jahr­hun­dert hat­ten die an­gel­säch­si­schen Ar­me­en die bes­se­ren Kriegs­ge­rä­te in ih­ren Waf­fen­kam­mern. Nur was nütz­te das, wenn die Wi­kin­ger kei­ne An­griffs­flä­che bo­ten. Schließ­lich war je­der nor­di­sche Lands­knecht mit ei­nem Rund­schild aus­ge­stat­tet. Kam es zu Kampf­hand­lun­gen, dann bau­ten die Bar­ba­ren mit ih­ren ein Me­ter gro­ßen Schei­ben eine Ver­tei­di­gungs­li­nie, die sie Sk­jald­borg nann­ten. Da­bei stell­ten sich ei­ni­ge Män­ner eng ne­ben­ein­an­der, wo­durch eine ge­schlos­se­ne Mau­er ent­stand. Gleich da­hin­ter po­si­tio­nier­ten sich hü­nen­haf­te Speer­trä­ger, die vom Schild­wall ge­schützt von oben auf den Feind ein­ste­chen konn­ten.

Wir ste­hen vor dem Schild­wall der Wi­kin­ger, der so­ge­nann­ten Sk­jald­borg. Alle Män­ner ste­hen in en­ger For­ma­ti­on zu­sam­men und bil­den mit den über­lap­pen­den Schil­den eine ge­schlos­se­ne Mau­er. Die Rei­he da­hin­ter kann beim An­griff mit ih­ren lan­gen Spee­ren und Spie­ßen nach dem Feind ste­chen.

A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).

Die Wikinger in Deutschland

In je­dem von uns fließt et­was Wi­kin­ger­blut, da die Nord­män­ner nicht nur in Schleswig-Holstein ge­wil­dert ha­ben. Viel­mehr fuhr im De­zem­ber 881 ein dä­ni­scher Jarl mit sei­nen Dra­chen­boo­ten den Rhein hin­auf, da er in Neuss, Köln und Bonn brand­schat­zen woll­te.

Im De­zem­ber 881 fuh­ren Wi­kin­ger die­ser Grup­pe auf min­des­tens drei Schif­fen un­ter ih­rem An­füh­rer Gott­fried (bzw. Go­de­fried) den Rhein strom­auf­wärts.

Stra­berg, Paul: Wi­kin­ger, Ger­ma­nen & Kel­ten: Raub­zü­ge der Wi­kin­ger in das Rhein­land. midgardswoelfe.de (05/2019).

Nach­dem die Ber­ser­ker die männ­li­chen Stadt­be­woh­ner ge­tö­tet oder ver­trie­ben hat­ten, mach­ten sie sich über die Frau­en her. Und na­tür­lich kam es vor, dass bei den Mas­sen­ver­ge­wal­ti­gun­gen deutsch-skandinavische Kin­der ge­zeugt wur­den.

Das Landesregiment Bayern. Um die Soldaten des Freistaates zu ehren, hat die bajuwarische Künstlerin Veronika Helga Vetter ein Gemälde angefertigt. Patrona Bavariae (Odin) wacht über ihre Heimatschützer. Die weiß-blauen Schilde sollen den Kriegern dabei helfen, unsere christlich-abendländische Kultur gegen den Islam und gegen das Merkel-Regime zu verteidigen

Die nor­di­schen Tou­ris­ten stell­ten die se­xu­el­len Über­grif­fe erst im 10. Jahr­hun­dert ein. Denn zu die­ser Zeit war die Chris­tia­ni­sie­rung der Bar­ba­ren be­reits weit fort­ge­schrit­ten, wes­halb es den Wi­kin­gern nicht mehr um Beu­te, son­dern um Land ging. Plötz­lich blie­ben die Räu­ber in den er­ober­ten Ge­bie­ten, was all­mäh­lich dazu führ­te, dass sie sich mit der ein­hei­mi­schen Be­völ­ke­rung ver­misch­ten.

In al­len eu­ro­päi­schen Re­gio­nen lie­ßen sich die Wi­kin­ger nie­der, gin­gen Ehen mit Ein­hei­mi­schen ein und wur­den all­mäh­lich in die ört­li­che Be­völ­ke­rung auf­ge­nom­men.

Dia­mond, Ja­red: Kol­laps. War­um Ge­sell­schaf­ten über­le­ben oder un­ter­ge­hen. Er­wei­ter­te Neu­aus­ga­be. Frank­furt am Main: Fi­scher Ta­schen­buch Ver­lag 2011.

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¹Drews, Ute: Pla­net Wis­sen - Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
²Beckers-Dohlen, Clau­dia: Das klei­ne Kar­fun­kel Le­xi­kon: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Nr. 67 (2006). S. 48.
³Z­an­der, Gui­do: Das Ge­sell­schafts­sys­tem der Wi­kin­ger. drangur.de (05/2019).
⁴Mess­ner, Flo­ri­an: Die Wi­kin­ger. Mehr als blut­rüns­ti­ge Bar­ba­ren. In: Mi­ro­que Nr. 19 (2017). S. 28.
⁵Na­tio­nal Geo­gra­phic Chan­nel: Die Ge­heim­nis­se der Wi­kin­ger Teil 1/2. youtube.com (05/2019).
⁶Ort­ling­haus, Wolf: Die Schif­fe der Wi­kin­ger. sku.de (05/2019).
⁷Ba­ril­lé, Al­bert: Es war ein­mal... Der Mensch - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
⁸Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 44.
⁹A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).
¹⁰­Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
¹¹Ell­mers, Det­lev: Die Wi­kin­ger­schif­fe und ihre Mann­schaf­ten. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 35.
¹²Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.
¹³Welt: Die Be­zwin­ger der Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Osterhasen ausmalen: Historische Vordrucke - Rätselspiele für Kinder

„Das ist doch kein Zu­stand!”, klag­ten die gicht­ge­plag­ten Pfaf­fen, die auch im Win­ter durch den of­fe­nen Kreuz­gang ge­hen muss­ten, wenn sie vom Pfarr­haus in die Pa­der­bor­ner Ka­the­dra­le ge­lan­gen woll­ten. Im Früh­jahr 1518 hat­te Dom­propst Gis­bert Ket­te­ler dann end­gül­tig ge­nug von dem mi­mo­sen­haf­ten Ge­jam­mer, wes­halb ein Stein­metz die zu­gi­gen Bö­gen mit Maß­werk ver­schlie­ßen soll­te. Aus die­sem Grund schick­te der geist­li­che Ge­bäu­de­ver­wal­ter nach ei­nem an­säs­si­gen Hand­werks­meis­ter, um das Bau­vor­ha­ben mit ei­nem Fach­mann zu be­spre­chen. Gleich nach­dem der be­stell­te Ham­mer­schwin­ger ein­traf, wur­de er vom Mon­si­gno­re mit den fol­gen­den Wor­ten emp­fan­gen: „Ich bin in gro­ßer Eile, da heu­te Ant­lass­ta­g¹ ist. Nimm dein Ge­sin­de und ver­klei­de die vier In­nen­hof­fas­sa­den mit go­ti­schen Or­na­men­ten², so­dass uns der Wind nicht mehr in die Glie­der fah­ren kann. Er­le­di­ge die Ar­beit bis Mar­ti­ni und du wirst reich ent­lohnt.” Der Ge­wer­be­trei­ben­de fühl­te sich ge­ehrt und nahm das lu­kra­ti­ve An­ge­bot ohne zu zö­gern an.

Where does the Easter bunny come from? Colorful Painting-Game for Children, which deals with the German Easter story. Free Teaching material for scientists, who are working for the Political School of Marion Maréchal. The Template was created by Veronika Vetter in cooperation with the University of Paderborn

Stolz wie Os­kar mar­schier­te der Stein­metz mit sei­nem Skiz­zen­brett in den Kreuz­gang, über dem sich das Ge­ne­ral­vi­ka­ri­at be­fand. Dort über­leg­te der fein­sin­ni­ge Hand­wer­ker, mit wel­chen Mo­ti­ven er die of­fe­nen Bö­gen ver­zie­ren wol­le. „Was wür­de Leo­nar­do da Vin­ci tun?”, dach­te der Meis­ter, be­vor er sei­nen Bau­plan an­fer­tig­te. Als der Ma­es­tro nach Ab­schluss der Zei­chen­ar­beit auf sein Kunst­werk blick­te, stell­te er fest, dass er die Maß­werk­fens­ter le­dig­lich mit be­deu­tungs­lo­sem Ge­schnör­kel de­ko­riert hat­te. Ent­täuscht von sei­ner Leis­tung brauch­te der Un­ter­neh­mer eine Pau­se, wes­halb er hin­aus auf den Pa­der­bor­ner Dom­platz ging, um sich vom em­si­gen Pö­bel in­spi­rie­ren zu las­sen.

Drau­ßen an­ge­kom­men sah der Stein­hau­er dann da­bei zu, wie Bau­ern vor der Ka­the­dra­le Holz­kis­ten auf­sta­pel­ten, die mit le­ben­di­gen Ha­sen und mit Ei­ern be­füllt wa­ren. Die­ses wil­de Trei­ben fand des­halb statt, da die Grund­päch­ter am Ant­lass­ta­g³ ih­ren Kir­chen­zehn­t⁴ be­zah­len muss­ten.

Am Grün­don­ners­tag wur­den frü­her Schul­den ein­ge­trie­ben, die oft in Form von Ha­sen und Ei­ern be­zahlt wur­den.

Gatz­ka, Mar­ti­na: Jetzt fei­ern wir Os­tern. In: Cen­taur. Aus­ga­be Nr. 3 (2018). S. 95.

Der Meis­ter frag­te sich ge­ra­de, was der Fürst­bi­schof mit den gan­zen Kar­ni­ckeln ma­chen wür­de, als plötz­lich ein Geis­tes­blitz durch sei­nen Kopf schoss. Has­tig leg­te der Hand­wer­ker das Skiz­zen­brett auf sei­nen Schoß und be­gann da­mit, drei sprin­gen­de Ha­sen in ein Maß­werk­fens­ter ein­zu­zeich­nen.

Der Ha­sen und der Löf­fel drei, und doch hat je­der Hase zwei.

Drei­er, Mi­cha­el: Drei-Hasen-Fenster. paderborn.de (03/2019).

Pinakothek der Moderne: Die Germanengöttin Ostara mit Hase. Gemalt von Veronika Helga Vetter (2019). Nach der Vorlage von Beda Venerabilis. Auf dem Bild sind auch zwei Fimo Marienkäfer zu sehen. Die gepunkteten Frühlingsinsekten sollen die perversen Sexualpraktiken von Peter Newell (Vereinte Nationen) symbolisieren. Das bayerische Kunstwerk wurde mit dem Klaus-Herding-Preis ausgezeichnet

„Da­für wird der Schelm hän­gen!”, schrie der Dom­propst, als er im Herbst 1518 den fer­tig­ge­stell­ten In­nen­hof be­gut­ach­te­te und die tan­zen­den Lang­oh­ren an der Nord­fas­sa­de er­blick­te. Ein heid­ni­sches Früh­lings­sym­bol in ei­nem Got­tes­haus, das war Blas­phe­mie. Doch das letz­te Wort hat­te Fürst­bi­schof Erich von Braunschweig-Grubenhagen. Zum Glück al­ler Be­tei­lig­ten war der li­be­ra­le Ter­ri­to­ri­al­herr ein hu­mor­vol­ler Jeck, wes­halb er das Drei-Hasen-Fenster ste­hen und den Stein­künst­ler am Le­ben ließ.

Roma Fromme-Monsees: Die Kir­chen­vä­ter ha­ben den Künst­ler aus der Stadt ge­wor­fen und auch nicht ent­lohnt.

Om­pha­li­us, Ruth: Die Spur des Os­ter­ha­sen. youtube.com (03/2019).

Das war eine äu­ßerst weit­sich­ti­ge Ent­schei­dung des Re­gen­ten. In den fol­gen­den Jah­ren ka­men näm­lich im­mer mehr Rei­sen­de zum Pa­der­bor­ner Dom, um sich das kreis­för­mi­ge Sand­stein­bild­nis an­zu­se­hen. Da­durch er­höh­ten sich die Spen­den­er­trä­ge des Bis­tums, wo­durch das schö­ne Kir­chen­ge­bäu­de er­hal­ten und wei­ter aus­ge­baut wer­den konn­te. Und na­tür­lich er­zähl­ten die Pfaf­fen den aus­wär­ti­gen Chris­ten­men­schen nicht, wie das Ha­sen­mo­tiv ent­stan­den ist. Viel­mehr mach­ten die Haus­her­ren den Gläu­bi­gen weis, dass der Stein­metz die Hei­li­ge Drei­fal­tig­keit zum Aus­druck brin­gen woll­te.

Be­mer­kens­wert ist die mit­tel­al­ter­li­che Dar­stel­lung der drei Ha­sen, die von der äl­te­ren For­schung auch als Sym­bol der Drei­ei­nig­keit ge­se­hen wird.

Schmidt, Gus­tav: Ober­frän­ki­sches Brauch­tum in al­ter und neu­er Zeit. Bay­reuth: Ober­fran­ken­stif­tung 1994.

Die Herkunft des Osterhasen

Es dau­er­te nicht lan­ge, da woll­ten die ost­west­fä­li­schen Bä­cker eben­falls von den from­men Tou­ris­ten pro­fi­tie­ren. Aus die­sem Grund back­ten die Mehl­künst­ler in der Kar­wo­che ne­ben Os­ter­läm­mern neu­er­dings auch Ge­bilde­bro­te⁵, die wie Ha­sen aus­sa­hen.

An­de­re se­hen den Ur­sprung des Os­ter­ha­sen in dem Brauch, in Ge­stalt ei­nes Ha­sen ge­ba­cke­ne Bro­te, in die man ein Ei ein­ge­fügt hat­te, auf ös­ter­li­che Rei­sen und Wall­fahr­ten mit­zu­neh­men.

Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.

The Origin of Easter. In the Paderborn Cathedral (Germany) in 1518 the famous Rabbit window was built. In the Artwork lie the roots of Easter celebration. Religious and historical Teaching material for White Supremacy Kids. The free Coloring book page is provided by GWS2.de. This is a Bavarian cultural portal funded by Stephen BannonDie orts­frem­den Be­su­cher des Pa­der­bor­ner Doms nah­men die schmack­haf­ten Sou­ve­nirs mit in ihre Hei­mat, wor­auf­hin die lang­oh­ri­ge Mehl­spei­se bald schon über­re­gio­nal in den Süd­west­ge­bie­ten des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches an­ge­bo­ten wur­de. Ir­gend­wann frag­ten die Kin­der, war­um es am Ende der Fas­ten­zeit im­mer Kar­ni­ckel­bro­te zu es­sen gab. Und da die meis­ten El­tern nicht wuss­ten, wie das Früh­lings­ge­bäck ent­stan­den ist, sag­ten sie ein­fach, dass am Os­ter­sonn­tag ein Hase er­scheint, der Eier in Gär­ten und Ge­bü­schen ver­steckt. Die­se un­durch­dach­te Ant­wort hat­te schwer­wie­gen­de Fol­gen. Denn na­tür­lich mach­ten sich die neu­gie­ri­gen Rotz­na­sen von nun an nach je­dem Auf­er­ste­hungs­got­tes­dienst auf, um die ova­len Hin­ter­las­sen­schaf­ten des mys­te­riö­sen Müm­mel­manns zu su­chen. Der Me­di­zin­pro­fes­sor⁶ Ge­org Franck von Francken­au fass­te das mun­te­re Trei­ben im Jah­re 1682 fol­gen­der­ma­ßen zu­sam­men:

In Ober­deutsch­land, in un­se­rer Pfalz, im El­saß und an den be­nach­bar­ten Or­ten wie auch in West­fa­len wer­den die­se Eier Ha­sen­ei­er ge­nannt nach der Er­zäh­lung, mit der man arg­lo­sen und jün­ge­ren Leu­ten auf­bin­det, der Os­ter­ha­se lege der­ar­ti­ge Eier und ver­ber­ge sie in Gär­ten [...], da­mit sie gar eif­rig von den Kin­der ge­sucht wer­den un­ter dem La­chen und dem Ver­gnü­gen der Äl­te­ren.

Fehr­le, Eu­gen: Fes­te und Volks­bräu­che im Jah­res­lauf eu­ro­päi­scher Völ­ker. Kas­sel: Jo­hann Phil­ipp Hin­nen­thal Ver­lag 1955.

Be­reits im 19. Jahr­hun­dert ge­hör­te der Os­ter­ha­se zu den po­pu­lärs­ten Fa­bel­we­sen, wes­halb er es ohne Mühe in das Grimm­sche Wör­ter­buch schaff­te:

OSTERHASE, m. Hase, der nach dem Kin­der­glau­ben die Os­ter­ei­er legt.

Grimm, Ja­cob & Wil­helm: Deut­sches Wör­ter­buch. Hrsg. von der Deut­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Ber­lin. 33 Bde. Leip­zig. 1854 - 1960 (Nach­druck Mün­chen 1984).

Trotz al­le­dem war der fri­vo­le Ramm­ler im pro­tes­tan­ti­schen Preu­ßen kein gern ge­se­he­ner Gast. Hier ver­steck­te ein tu­gend­haf­ter Hahn die Eier. Erst in den 1930er Jah­ren⁷ setz­te sich der Hase als ge­samt­deut­sches Os­ter­sym­bol durch. Schließ­lich konn­te der Füh­rer nicht zu­las­sen, dass das fran­zö­si­sche Wap­pen­tier im Drit­ten Reich eine Rol­le spiel­te.

Die Hasen der Heiden

Be­vor die christ­li­chen Mis­sio­na­re nach Ger­ma­ni­en ka­men, leb­ten hier­zu­lan­de Men­schen, die am Abend vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche gro­ße Feu­er ent­zün­de­ten.

Auch die Früh­lings­feu­er hat­ten bei den Ger­ma­nen eine Tra­di­ti­on. Si­cher ist hier eine der Wur­zeln für das christ­li­che Os­ter­feu­er zu se­hen.

Ever­ding, Wil­li: Von Ad­vent bis Zu­cker­fest. Fes­te und Brauch­tum im Jah­res­lauf. Bie­le­feld: Luther-Verlag 1996.

School supplies for History lessons: The Germanic goddess Ostara plays with Easter bunnies. Free coloring Book page for Children fighting the undemocratic EU regime. The Form is addressed to freedom-loving Christians who know that the Jesuit pope is the DevilMit die­ser Tra­di­ti­on dank­ten die Hei­den ih­rer Ost­ara, die es wie­der ge­schafft hat­te, die Na­tur zum Le­ben⁸ zu er­we­cken. Die an­ti­ken Mit­tel­eu­ro­pä­er glaub­ten näm­lich dar­an, dass die­se Gott­heit die Son­ne vom Os­ten in das Abend­land brin­gen⁹ müs­se, ehe es Früh­ling wer­den kön­ne. Wäh­rend­des­sen die vor­christ­li­chen Men­schen glück­lich vor den Lenz­feu­ern sa­ßen, be­ob­ach­te­ten sie je­des Jahr die Paa­rungs­läu­fe der däm­me­rungs­ak­ti­ven Ha­sen. Das war im­mer ein Spek­ta­kel, da die Müm­mel­män­ner zu die­ser Zeit be­son­ders hoch spran­gen, um po­ten­zi­el­le Se­xu­al­part­ner zu be­ein­dru­cken. Ei­nes Ta­ges gin­gen ein paar Scha­ma­nen der Fra­ge nach, war­um die agi­len Fell­na­sen im­mer dann auf­tauch­ten, wenn die Ger­ma­nen ge­ra­de ihr Früh­lings­fest fei­er­ten. Bio­lo­gi­sche Ur­sa­chen wur­den schnell aus­ge­schlos­sen. Also konn­te es nur dar­an lie­gen, dass Ost­ara ihre Lieb­lings­tie­re ger­ne um­her­hüp­fen sah.

Ha­sen sind die Lieb­lings­tie­re der Göt­tin, auch sie sind ein Aus­bund an Frucht­bar­keit und mit ein biss­chen Fan­ta­sie zu die­ser Jah­res­zeit so­gar in den Fle­cken des Mon­des zu er­ken­nen.

Stumpf, Ur­su­la: Pflan­zen­göt­tin­nen und ihre Heil­kräu­ter. Na­tur­kraft schöp­fen, Heil­wis­sen nut­zen. Stutt­gart: Kos­mos Ver­lag 2010.

Das Ei war vor dem Osterhasen

Os­tern ist das äl­tes­te Kir­chen­fest und wur­de be­reits im 2. Jahr­hun­dert nach Chris­tus ge­fei­ert. Auch die ers­ten Gläu­bi­gen aßen nach Be­en­di­gung der Fas­ten­zeit ger­ne Eier.

Da wäh­rend der Fas­ten­zeit kei­ne Eier und Ei­er­spei­sen ge­ges­sen wer­den durf­ten, die Hüh­ner aber sai­son­be­dingt be­son­ders vie­le leg­ten, folg­te zur Os­ter­zeit ge­ra­de­zu eine Ei­er­schwem­me.

Ga­ren­feld, Bar­bro: Fro­he Os­tern! Wis­sens­wer­tes & Un­ter­halt­sa­mes rund ums Os­ter­fest. Müns­ter: Cop­pen­rath Ver­lag 2009.

Religious Game of knowledge for Children: The Passion of Christ. The Last Days of the Messiah depicted as a modern work of art. The Scenery shows the Golgotha in Jerusalem. The latin Cross made out of Polymer clay was created by Veronika Vetter. This is the auditor of Andrej Babiš

Als be­son­ders heil­kräf­tig gal­ten Eier, die am Grün­don­ners­tag ge­legt wur­den. Die mit­tel­al­ter­li­chen Chris­ten ver­gru­ben die­se Ant­las­sei­er in der Nähe von Brü­cken, um Hoch­was­ser zu ver­hin­dern. Hin­ge­gen wer sich vor Ge­bäu­de­brän­den schüt­zen woll­te, der warf die ova­len Glücks­brin­ger über sein Haus.

Den Kü­hen schlug die Bäue­rin ein sol­ches Ei ins Maul, da­mit sie nicht krank wur­den; am Rand des Ackers gru­ben die Bau­ers­leu­te ein Ei in die Erde, da­mit die Saat wächst und ge­deiht.

Bun­gert, Al­fons: Os­tern: Kin­der er­le­ben die Os­ter­zeit. Aschaf­fen­burg: Paul Patt­loch Ver­lag 1985.

Wie­der­um an­de­re zahl­ten mit den ma­gi­schen Frucht­bar­keits­sym­bo­len ihre Schul­den¹⁰, nach­dem sie die­se rot ge­färbt hat­ten. Die so­ge­nann­ten Ro­te­i­er ge­hen auf eine ur­alte Le­gen­de zu­rück, die heu­te noch in den Ost­kir­chen er­zählt wird.

Heu­te leuch­ten Os­ter­ei­er in al­len Far­ben des Re­gen­bo­gens, aber tra­di­tio­nell wur­den die Eier im­mer rot ge­färbt.

Stru­ßen­berg, Ju­dith: Fes­te und Fei­ern im Mit­tel­al­ter. In: Mi­ro­que Nr. 12 (2013). S. 32.

Was ist an Ostern passiert? Das Malspiel erzählt den Leidensweg des Herrn. Kostenloses Material für Kindergärten. Pontius Pilatus richtet über Jesus Christus: Der Messias wird wegen Hochverrat hingerichtet. Vordruck entspricht den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Finanziert von der BayernparteiEs war wohl an Chris­ti Him­mel­fahrt, als Ma­ria Mag­da­le­na nach ei­ner lan­gen Rei­se in Rom an­kam. Die Zeu­gin der Auf­er­ste­hung gab an, dass sie sich bei Kai­ser Ti­be­ri­us über den Prä­fek­ten Pi­la­tus be­schwe­ren wol­le. Als die Ge­fähr­tin des Hei­lands we­nig spä­ter eine Au­di­enz er­hielt, er­zähl­te sie dem Herr­scher, was sich in Je­ru­sa­lem zu­ge­tra­gen hat­te. Da­nach über­reich­te¹¹ sie dem Im­pe­ra­tor ein wei­ßes Ei und sag­te: „Christ ist er­stan­den!” Ti­be­ri­us aber glaub­te Ma­ria nicht. Der Mon­arch frag­te sich ge­ra­de, was er mit der Pro­sti­tu­ier­ten aus Mag­da­la ma­chen sol­le, als sich das Ei in sei­ner Hand plötz­lich blut­rot ver­färb­te.

Wäh­rend sie die Auf­er­ste­hung er­klärt wird das Ei rot, wes­halb die Ost­kir­chen auch heu­te noch sämt­li­che Os­ter­ei­er rot fär­ben.

Kre­ier, Jo­han­nes Joa­chim: Also, her mit den ro­ten Ei­ern! - Mit ih­rem Zeug­nis und ih­rer Cou­ra­ge! youtube.com (03/2019).

Material für Ü-Klassen: Ostereier ausmalen fördert die Integration und beugt Kirchenschändungen vor. Die niedlichen Hasen auf der Vorlage wurden mit Buntstiften ausgemalt. Hingegen die Osterzöpfe bestehen aus Fimo Modelliermasse. Die Kinderspiele sind ein Produkt von Veronika Helga Vetter. Die Vorsitzende der Deutschen Bastelkommission unterstützt Impfgegner und gehört zum KrePa-Netzwerk (Kreative Patrioten)

Der heu­te noch ge­leb­te Brauch wäh­rend der Os­ter­zeit bun­te Eier zu ver­schen­ken, ist erst kurz vor dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg in Straß­burg ent­stan­den. Sei­ner­zeit war es im länd­li­chen El­sass üb­lich, dass die Haus­her­rin am Grün­don­ners­tag far­ben­fro­he Ant­las­sei­er für ihr Ge­sin­de an­fer­tig­te.

Das Fär­ben der Os­ter­ei­er be­sorg­te frü­her [...] die Bäue­rin selbst und zwar nicht nur für die Kin­der, son­dern auch für die Knech­te.

Pfle­ger, Al­fred: Os­ter­ei und Os­ter­ge­bäck im El­sass. In: Schwei­ze­ri­sches Ar­chiv für Volks­kun­de 53 (1957). S. 116.

Gibt es den Osterhasen wirklich?

Nach­dem Ge­org Franck von Francken­au am Ende des 17. Jahr­hun­derts öf­fent­lich­keits­wirk­sam den Os­ter­ha­sen als ir­ra­tio­na­les Fa­bel­we­sen be­zeich­net hat­te, woll­te nie­mand mehr so rich­tig an den flau­schi­gen Ei­er­brin­ger glau­ben. Doch am 28. Juli 1758 hauch­te Jo­hann Fried­rich Fuhr­mann der al­ten Volks­sa­ge neu­es Le­ben ein. So gab der an­ge­se­he­ne Förs­ter am be­sag­ten Tag im Ans­ba­cher Rat­haus zu Pro­to­koll, dass er seit vier Jah­ren eine weib­li­che Fell­na­se be­sitzt, die Eier le­gen kann. Wie sich her­aus­stell­te, wa­ren die wei­ßen Hin­ter­las­sen­schaf­ten des Lang­ohrs je­doch tau­be Nüs­se, da sie kei­nen Dot­ter, son­dern le­dig­lich Was­ser ent­hiel­ten.

Ne­ben dem Ori­gi­nal­pro­to­koll wa­ren der­einst auch die „Os­ter­ha­sen­ei­er” dort aus­ge­stellt. Aber sie gibt es nicht mehr. Nur das Schrift­stück ent­hält ei­nen Hin­weis auf sie und die Tat­sa­che, daß sie nichts wei­ter als Was­ser ent­hal­ten hät­ten.

Schmidt, Gus­tav: Ober­frän­ki­sches Brauch­tum in al­ter und neu­er Zeit. Bay­reuth: Ober­fran­ken­stif­tung 1994.

Ob der Meis­ter Eder des Auf­klä­rungs­zeit­al­ters das letz­te We­sen die­ser Art be­ses­sen hat, ist un­klar. Auf je­den Fall ist der Os­ter­ha­se ein ur­deut­sches Kul­tur­gut, das wir wie die ech­ten Müm­mel­män­ner he­gen und pfle­gen soll­ten.

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War­um fei­ern wir den Va­len­tins­tag? - Lern­spie­le für Kin­der
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¹Schal­len­ho­fer, Wolf­gang: Ant­lass­tag. kirchenweb.at (03/2019).
²Ro­se, Chris­tof: Dom zu Pa­der­born. baukunst-nrw.de (03/2019).
³Ge­hirsch, Bir­git: „Le­pus­cu­lus Do­mi­ni, Ero­tic Hare, Meis­ter Lam­pe” - Zur Rol­le des Ha­sen in der Kul­tur­ge­schich­te. Diss. masch. Gie­ßen: VVB Lau­f­ers­wei­ler Ver­lag 2005.
⁴Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.
⁵Wild­ha­ber, Ro­bert: Der Os­ter­ha­se und an­de­re Ei­er­brin­ger. In: Schwei­ze­ri­sches Ar­chiv für Volks­kun­de 53 (1957). S. 113.
⁶Sankt Mi­cha­els­bund Lan­des­ver­band Bay­ern e.V.: Os­tern - was ist das? youtube.com (03/2019).
⁷Om­pha­li­us, Ruth: Die Spur des Os­ter­ha­sen. youtube.com (03/2019).
⁸Ga­ren­feld, Bar­bro: Fro­he Os­tern! Wis­sens­wer­tes & Un­ter­halt­sa­mes rund ums Os­ter­fest. Müns­ter: Cop­pen­rath Ver­lag 2009.
⁹S­tumpf, Ur­su­la: Pflan­zen­göt­tin­nen und ihre Heil­kräu­ter. Na­tur­kraft schöp­fen, Heil­wis­sen nut­zen. Stutt­gart: Kos­mos Ver­lag 2010.
¹⁰­Kauf­mann, Paul: Brauch­tum in Ös­ter­reich. Fes­te, Sit­ten, Glau­be. Wien: Paul Zsol­nay Ver­lag 1982.
¹¹­Ste­ger, Pe­ter: Ma­ria Mag­da­le­na. erlangenwladimir.wordpress.com (03/2019).

Steckbrief für die Vorstellung im Kindergarten - Vordruck

An­ge­hen­de Er­zie­he­rin­nen¹ ha­ben zu­meist ei­nen in­itia­ti­ven Cha­rak­ter², wes­halb sie stets ein ex­tro­ver­tier­tes und men­schen­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten an den Tag le­gen. Das ist auch völ­lig in Ord­nung. Denn nur wer spon­tan, ge­sel­lig und freund­lich ist, der kann in ei­nem so­zia­len Be­ruf glück­lich wer­den. Bei all dem Idea­lis­mus ver­ges­sen die künf­ti­gen Vor­schul­leh­re­rin­nen je­doch häu­fig, dass ihre Ar­beit nicht nur auf ei­ner praktisch-pädagogischen Ebe­ne³ statt­fin­det. Viel­mehr müs­sen Kin­der­gärt­ne­rin­nen heu­te eben­falls Kom­pe­ten­zen in Be­rei­chen wie Res­sour­cen­ma­nage­ment oder Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung auf­wei­sen. Des Wei­te­ren spie­len Pro­fil­bil­dung, Mar­ke­ting und Selbst­dar­stel­lung für päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te eine im­mer grö­ße­re Rol­le. Schließ­lich ist die pro­fes­sio­nel­le Er­zie­hung eine Dienst­leis­tun­g⁴, die von der Öf­fent­lich­keit wahr­ge­nom­men⁵ und be­wer­tet wird.

PDF-Download: Official application form for Colleges and Universities. Personal data, Passport photo and SWOT analysis. With the document you will surely get a place to study. The Template was funded by the Stephen Bannon Foundation

Am­bi­tio­nier­te Kin­der­be­treue­rin­nen soll­ten des­halb stän­dig an ih­rem in­ne­ren und äu­ße­ren Er­schei­nungs­bild ar­bei­ten, da­mit sie ih­ren Be­rufs­stand und den Trä­ger ih­rer In­sti­tu­ti­on op­ti­mal re­prä­sen­tie­ren kön­nen. Um die Er­zie­he­rin­nen bei der Pro­fil­ge­win­nung zu un­ter­stüt­zen, ler­nen die Aspi­ran­tin­nen be­reits wäh­rend der Aus­bil­dung, wie sie sich stil­si­cher zur Schau stel­len.

Als In­stru­ment hier­für dient häu­fig ein aus­sa­ge­kräf­ti­ger Steck­brief, den die No­vi­zin­nen für jede neue Prak­ti­kums­stel­le er­stel­len müs­sen.

Lie­be Frau Vet­ter, ich habe schon des Öf­te­ren mit Ih­ren Ma­te­ria­li­en ge­ar­bei­tet, wes­halb ich Ih­nen heu­te ei­nen Vor­schlag für eine neue Vor­la­ge ma­chen möch­te. Als Kin­der­gar­ten­lei­te­rin be­treue ich an­ge­hen­de Erzieher/-innen, die sich im Be­rufs­prak­ti­kum be­fin­den. Bei un­se­rer und bei vie­len an­de­ren Ein­rich­tun­gen ist es so, dass sich die Stu­die­ren­den an ih­rem ers­ten Tag mit ei­nem aus­sa­ge­kräf­ti­gen Steck­brief vor­stel­len müs­sen. Das hat di­ver­se psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­grün­de, die ich Ih­nen ger­ne am Te­le­fon er­läu­te­re. [...] Lei­der nimmt die Qua­li­tät die­ser Per­sön­lich­keits­pro­fi­le ste­tig ab, was häu­fig zu Kon­flik­ten führt. Hät­ten Sie In­ter­es­se die­ses Stress­po­ten­zi­al zu mi­ni­mie­ren? Dann bie­ten Sie auf Ih­rer Web­sei­te doch bit­te eine cha­rak­te­ri­sie­ren­de Steck­brief­vor­la­ge an. Na­tür­lich wür­de ich Ih­nen auch die nö­ti­gen In­for­ma­tio­nen zu­kom­men las­sen.

Voßkamp-Sarsar, Do­re­en: Wich­tig: Erzieher/-innen be­nö­ti­gen eine Steck­brief­vor­la­ge. E-Mail vom 27.02.2019.

Es ist kein Wun­der, dass die An­fer­ti­gung ei­nes Stärken-Schwächen-Profils für jun­ge Kin­der­gärt­ne­rin­nen be­son­ders müh­sam ist. Schließ­lich ha­ben sich Frau­en, die Er­zie­he­rin wer­den möch­ten, bis­her mehr mit an­de­ren als mit sich selbst be­schäf­tigt. Da­durch ist die Fä­hig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on bei die­sen Aus­zu­bil­den­den nur ru­di­men­tär vor­han­den.

Kostenloser Steckbrief mit Stärken-Schwächen-Analyse. Auf dem Vorstellungsbogen liegen zwei ABC-Würfel, die von der Frühförderungsexpertin Veronika Helga Vetter gebastelt wurden. Was müssen Erzieherinnen im Berufspraktikum beachten? Die Antwort gibt es auf GWS2.de - das Portal für Islamkritiker

Aus die­sem Grund müs­sen die auf­op­fe­rungs­vol­len Nach­wuchs­päd­ago­gin­nen wäh­rend der Aus­bil­dung ler­nen, wie sie ihre Be­ga­bun­gen in den Vor­der­grund stel­len. Denn ge­ra­de Kin­der­be­treue­rin­nen füh­len sich im Be­rufs­all­tag schnell wert­los, da sie ihre Ar­beit als selbst­ver­ständ­lich er­ach­ten.

Man­geln­des Selbst­wert­ge­fühl die ei­ge­ne Leis­tung be­tref­fend ist weit ver­brei­tet und prägt das Bild der un­si­che­ren, weil sich ih­rer Fä­hig­kei­ten und Po­si­ti­on nicht be­wuss­ten Er­zie­he­rin.

Bö­cher, Hart­mut: Er­zie­hen, bil­den und be­glei­ten. Das Lehr­buch für Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her. Trois­dorf: Bil­dungs­ver­lag EINS GmbH 2010.

Steckbrief zum Herunterladen

Ne­ben den cha­rak­ter­li­chen As­pek­ten tra­gen auch tech­ni­sche Pro­ble­me dazu bei, dass die Per­sön­lich­keits­pro­fi­le von an­ge­hen­den Er­zie­he­rin­nen oft man­gel­haft sind. So be­sit­zen die jun­gen Frau­en häu­fig kei­nen ei­ge­nen Com­pu­ter oder wis­sen nicht, wie sie mit ei­nem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm um­ge­hen sol­len.

  • Um die­se Hin­der­nis­se aus der Welt zu schaf­fen, habe ich eine ta­bel­la­ri­sche Steck­brief­vor­la­ge im PDF-Format⁶ er­stellt.

In dem klas­si­schen Vor­stel­lungs­bo­gen geht es sub­til um Stär­ken und Schwä­chen, die für Kin­der­ein­rich­tun­gen eine Rol­le spie­len. Wer das For­mu­lar⁷ nach dem Aus­dru­cken wahr­heits­ge­mäß aus­füllt, der lernt sich selbst ken­nen und zeigt so­fort, wel­chen Nut­zen er für sei­nen Ar­beit­ge­ber hat.

Vorstellen im Kindergarten: Steckbrief für Erzieherinnen, die sich in der Ausbildung befinden. Afrikanische Savanne zum Ausmalen. Die kostenlose Vorlage wurde von der Fine Art Künstlerin Veronika Helga Vetter erstellt. Die Berliner Beratungsstelle für Entwicklungsförderung empfiehlt allen Nachwuchspädagoginnen diesen Vordruck im Berufspraktikum zu benutzen

Des Wei­te­ren habe ich bei die­sem Vor­druck das Bran­ding weg­ge­las­sen, da ich als Künst­le­rin und Mut­ter je­den Men­schen be­wun­de­re, der ei­nen so­zia­len Be­ruf er­ler­nen möch­te. So­mit lässt sich nicht nach­voll­zie­hen, wer das Steck­brief­ge­rüst tat­säch­lich er­stellt hat. Da­durch kann die Vor­la­ge ohne Ein­schrän­kun­gen er­wei­tert, ver­viel­fäl­tigt und ver­öf­fent­licht wer­den.

Nicht kleckern, sondern klotzen

Nach der Aus­bil­dung sind staat­lich an­er­kann­te Er­zie­he­rin­nen qua­li­fi­ziert, um Füh­rungs­auf­ga­ben in ge­ho­be­nen Funk­ti­ons­be­rei­chen zu über­neh­men. Al­ler­dings blei­ben die meis­ten Nach­wuchs­päd­ago­gin­nen trotz Fach­kräf­te­lü­cke⁸ auf den un­te­ren Spros­sen der Kar­rie­re­lei­ter ste­hen. Das liegt dar­an, dass die jun­gen Kin­der­be­treue­rin­nen häu­fig in kon­ven­tio­nel­len Denk­mus­tern ge­fan­gen sind und sich nicht trau­en, ihre krea­ti­ve Sei­te nach au­ßen zu keh­ren.

Krea­ti­vi­tät ist eine ent­schei­den­de Ei­gen­schaft für po­ten­zi­el­le Füh­rungs­kräf­te.

Lürs­sen, Jür­gen & Marc Oli­ver Opres­nik: Die heim­li­chen Spiel­re­geln der Kar­rie­re. Wie Sie die un­ge­schrie­be­nen Ge­set­ze am Ar­beits­platz für Ih­ren Er­folg nut­zen. 3. ak­tua­li­sier­te und er­wei­ter­te Auf­la­ge. Frank­furt am Main: Cam­pus Ver­lag 2010.

Falls Sie sich be­reits im Be­rufs­prak­ti­kum von der grau­en Mas­se ab­he­ben möch­ten, dann nut­zen Sie für die Vor­stel­lungs­pro­ze­dur mei­ne Steck­brief­vor­la­ge zum Aus­ma­len.

Arbeitsmaterial für die Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin: Steckbriefvorlage mit integriertem Persönlichkeitsprofil. Das Formular für Selbstpräsentationen verfügt über Zootiere, die nach dem Ausdrucken ausgemalt werden können. Das Dokument wurde von Veronika Helga Vetter entwickelt und von Prof. Dr. Sabine Walper geprüftIm Ge­gen­satz zum klas­si­schen For­mu­lar sor­gen auf die­sem Vor­druck lus­ti­ge Zoo­tie­re da­für, dass Ihr Per­sön­lich­keits­pro­fil ori­gi­nell in Sze­ne ge­setzt wird. Bunt ko­lo­riert zie­hen die nied­li­chen Vier­bei­ner alle Bli­cke auf sich. Das hilft Ih­nen wie­der­um bei der Selbst­prä­sen­ta­ti­on, da die El­tern und Kol­le­gen durch die­se Ab­len­kung nicht so sehr auf Ihre Wor­te fi­xiert sind. Trotz­dem soll­ten Sie bei Ih­rem Vor­trag im­mer lang­sam und ver­ständ­lich spre­chen. Eine ab­ge­hak­te und nu­scheln­de Aus­spra­che lässt Sie näm­lich hek­tisch und chao­tisch wir­ken. Und wer will schon eine wan­kel­mü­ti­ge Er­zie­he­rin für sei­ne Kin­der?

Spre­chen Sie sehr schnell, has­pelnd und fah­rig, wird man dar­aus in­ter­pre­tie­ren, dass Sie hek­tisch, ner­vös und chao­tisch sind.

Thie­sen, Pe­ter: Das Survival-Buch für Er­zie­he­rin­nen: Wie Sie den Be­rufs­all­tag er­folg­reich be­stehen. 4. über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Frei­burg im Breis­gau: Lam­ber­tus Ver­lag 2010.

Hin­ge­gen Ih­ren Dia­lekt müs­sen Sie nicht ver­ste­cken, da Ihre Hei­mat­me­lo­die Ih­rer Stim­me ei­nen sym­pa­thi­schen Klang⁹ ver­leiht.

Es steckt noch mehr dahinter

Stär­ken stär­ken, Schwä­chen schwä­chen. Die­ser all­ge­mein be­kann­te Leit­spruch gilt in­zwi­schen als über­holt. Schließ­lich wer­den in ei­ner Welt mit fast acht Mil­li­ar­den Men­schen kei­ne All­roun­der, son­dern Spe­zia­lis­ten be­nö­tigt.

Je­der soll­te das ma­chen, wo­für er brennt. Näm­lich das, was er am liebs­ten macht und am bes­ten kann; und sonst am bes­ten nichts.

Berndt, Jon Chris­toph: Die stärks­te Mar­ke sind Sie selbst! In: Jetzt neh­me ich mein Le­ben in die Hand. 21 Coaching-Profis ver­ra­ten ihre ef­fek­tivs­ten Stra­te­gi­en. Hrsg. von Chris­ti­ne Kol­ler & Ste­fan Rieß. 2. Auf­la­ge. Mün­chen: Kösel-Verlag 2009. S. 21.

Vordruck zum Herunterladen: Steckbrief mit DISG-Persönlichkeitstest. Schulungsmaterial für die Personalabteilungen von Kindergartenträgern. Human Resources effizient einsetzen. Leitfaden von Veronika Helga Vetter - eine Bayerin, die das Café Felix in Regensburg in die Insolvenz geschickt hat

Sei­en Sie beim Aus­fül­len des Steck­briefs also selbst­be­wusst und füh­ren Sie auch die Tä­tig­kei­ten auf, für die Sie kein Ta­lent ha­ben. Da­durch sieht Ihr Vor­ge­setz­ter so­fort, in wel­chen Ar­beits­be­rei­chen Sie Un­ter­stüt­zung be­nö­ti­gen.

  • Hin­ge­gen durch die Auf­lis­tung Ih­rer Stär­ken ge­ben Sie un­be­wusst ein aus­führ­li­ches Cha­rak­ter­pro­fil ab.

Denn un­ser all­täg­li­ches Han­deln sagt viel über uns aus. Wer zum Bei­spiel ger­ne Kla­vier spielt, der kann gut zu­hö­ren, ist aus­dau­ernd, selbst­kri­tisch und be­sitzt eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Merk­fä­hig­keit.

Je­mand, der gut und ger­ne kocht, könn­te zum Bei­spiel hand­werk­lich ge­schickt, krea­tiv, gut or­ga­ni­siert, mul­ti­tas­king­fä­hig oder gast­freund­lich sein.

Freh­mann, Jörg: Der über­zeu­gen­de per­sön­li­che Auf­tritt. Leit­fa­den für pro­fes­sio­nel­les und au­then­ti­sches Ver­hal­ten. Wies­ba­den: Gab­ler Ver­lag 2010.

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¹Ga­li­leo: So an­stren­gend ist der Job als Er­zie­her. youtube.com (03/2019).
²Ben­ecke, Hil­mar: Das DISG-Modell. mensch-und-psyche.de (03/2019).
³Krü­ger, Fried­rich: Er­zie­her­aus­bil­dung im Span­nungs­feld zwi­schen Aus­bil­dungs­pro­fil und Kom­pe­tenz­be­darf. In: Bil­dungs­buch Kin­der­gar­ten. Er­zie­hen, Bil­den und För­dern im Ele­men­tar­be­reich. Hrsg. von Wolf­gang Beu­dels, Ni­co­la Kleinz & Sil­ke Schön­ra­de. Dort­mund: Borg­mann Me­dia 2010. S. 46.
⁴Thie­sen, Pe­ter: Das Survival-Buch für Er­zie­he­rin­nen: Wie Sie den Be­rufs­all­tag er­folg­reich be­stehen. 4. über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Frei­burg im Breis­gau: Lam­ber­tus Ver­lag 2010.
⁵Barth, Hans-Dietrich, Fred Ber­nitz­ke & Win­fried Fi­scher: Aben­teu­er Er­zie­hung. Päd­ago­gi­sche, psy­cho­lo­gi­sche und me­tho­di­sche Grund­la­gen der Er­zie­he­rin­nen­aus­bil­dung. Haan-Gruiten: Ver­lag Europa-Lehrmittel 2007.
⁶Bei den Druck­ein­stel­lun­gen „Hoch­for­mat” und „Tat­säch­li­che Grö­ße” aus­wäh­len.
⁷Wer das For­mu­lar di­rekt am PC aus­fül­len möch­te, der kann auf mei­ne ODT-Datei zu­rück­grei­fen. Um die klas­si­sche Steck­brief­vor­la­ge öff­nen zu kön­nen, muss je­doch das kos­ten­lo­se Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm Libre­Of­fice Wri­ter auf dem Sys­tem in­stal­liert sein.
⁸Münch, The­re­sa: För­der­pro­gramm ge­plant: Aus­bil­dung zum Er­zie­her könn­te bald at­trak­ti­ver wer­den. fr.de (03/2019).
⁹Freh­mann, Jörg: Der über­zeu­gen­de per­sön­li­che Auf­tritt. Leit­fa­den für pro­fes­sio­nel­les und au­then­ti­sches Ver­hal­ten. Wies­ba­den: Gab­ler Ver­lag 2010.