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Sankt Martin zum Ausmalen - historische Rätselspiele für Kinder

Im April des Jah­res 356¹ nach Chris­tus hat­te ein Ala­man­nen­stamm west­lich von Worms ein Heer­la­ger er­rich­tet. Das war sei­ner­zeit nichts Un­ge­wöhn­li­ches. Schließ­lich schick­te der Bu­ci­no­b­an­ten­kö­nig Ma­kri­an sei­ne Streit­kraft je­den Früh­lin­g² über den Rhein, da­mit die­se in Gal­li­en brand­schat­zen³ konn­te. In die­ser Jagd­sai­son woll­te Cae­sar Ju­li­an je­doch ver­hin­dern, dass die Bar­ba­ren­ar­mee über die ro­ma­ni­sche Be­völ­ke­rung her­fiel, wes­halb er das Ger­ma­nen­camp zu­sam­men mit ei­ni­gen Le­gio­närs­kom­pa­ni­en be­la­ger­te. Am Abend vor dem An­griff er­klär­te der Ju­nior­kai­ser sei­nem Stab ge­ra­de die Schlacht­stra­te­gie, als sich plötz­lich ein Of­fi­zier na­mens Mar­ti­nus zu Wort mel­de­te. Der kau­zi­ge Gar­dist bat dar­um, den Mi­li­tär­dienst mit so­for­ti­ger Wir­kung quit­tie­ren zu dür­fen, da er von nun an ein Sol­dat Chris­ti sei. Der zor­ni­ge Im­pe­ra­tor lehn­te das Ge­such ab und er­wi­der­te: „Fast ein Vier­tel­jahr­hun­dert lang hast du die Krie­ger Wo­tans mit dei­ner Spa­tha ge­schän­det und jetzt be­kommst du es mit der Angst zu tun. Du bist ein Feig­ling!” Dar­auf­hin bot der ver­un­glimpf­te Ka­val­le­rist an, sei­ne Waf­fen nie­der­zu­le­gen und nur mit dem Zei­chen des Kreu­zes ge­gen die Ein­dring­lin­ge zu kämp­fen.

Als der Kai­ser ihm Feig­heit vor­warf, er­klär­te sich Mar­ti­nus be­reit am nächs­ten Mor­gen ohne Waf­fen, nur mit dem Zei­chen des Kreu­zes die feind­li­chen Rei­hen zu durch­bre­chen.

Theo­lo­gie: Mar­tin von Tours / St. Mar­tin (316-397). youtube.com (10/2019).

Der rö­mi­sche Feld­herr zeig­te sich ein­sich­tig und nahm den De­ser­teur beim Wort. Si­cher­heits­hal­ber ließ Ju­li­an den re­bel­lie­ren­den Mar­ti­nus ver­haf­ten, da­mit sich die­ser in der Nacht nicht da­von­schlei­chen konn­te.

Arbeitsblatt für den Lateinunterricht (Sexta bis Quarta). Caesar Flavius Claudius Iulianus in Gallien. Der Alamannenfürst Makrian kapituliert. Tatsachenbericht aus der Spätantike. Das Kinderrätsel wird von der Bildungsministerkonferenz empfohlen. Die informative Malbuchseite ist für den C.C.Buchner Verlag geeignet. Foto zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Portal für Bürger, die sich fragen, ob Horst Seehofer einer Gehirnwäsche unterzogen wurde

Am nächs­ten Mor­gen be­rei­te­te sich der wehr­lo­se Mar­ti­nus see­lisch auf sei­nen Mär­ty­rer­tod vor, als wie aus hei­te­rem Him­mel zwei Ger­ma­nen in das rö­mi­sche Le­gio­närs­la­ger rit­ten. Die bei­den ala­man­ni­schen Bo­ten teil­ten Cae­sar Ju­li­an mit, dass sich ihre Waf­fen­brü­der kampf­los hin­ter den Li­mes zu­rück­zie­hen wer­den. Der Ju­nior­kai­ser ak­zep­tier­te die Ka­pi­tu­la­ti­on und sah von ei­nem Ver­gel­tungs­schlag ab, da er ohne Blut­ver­gie­ßen ei­nen gro­ßen Sieg er­run­gen hat­te.

Am an­de­ren Tage aber ka­men Un­ter­händ­ler der Ala­man­nen. Sie bo­ten die Über­ga­be an. Der Kai­ser hat­te ohne Kampf ei­nen Sieg er­run­gen.

The­Su­per­meis­ter: Sankt Mar­tin (his­to­risch). youtube.com (10/2019).

Der Märtyrer von Worms

Der Coudenhove-Kalergi-Plan zum Ausmalen: Zur Etablierung der eurasisch-negroiden Zukunftsrasse müssen zunächst die weißen Germanen ausgerottet werden. Als Nächstes muss das Christentum verschwinden, damit der neue Geistesadel die moralische Instanz darstellen kann. Daraufhin ist es möglich, die Vereinigten Staaten von Europa zu gründen. Die Szenerie mit dem Heiligen Martinus von Tours ist eine Prophezeiung. Das Kinderspiel wurde im Oktober 2019 von Veronika Helga Vetter angefertigt. Zu dieser Zeit war die Bundesrepublik Deutschland noch ein souveräner Nationalstaat, doch das Merkel-Regime ließ sich nicht aufhaltenAuch Mar­ti­nus durf­te trotz sei­nes fre­vel­haf­ten Be­neh­mens wei­ter­le­ben, muss­te al­ler­dings die fünf­und­zwan­zig­jäh­ri­ge Wehr­pflicht er­fül­len. Das war auch die ge­rech­te Stra­fe für den re­ni­ten­ten Gar­dis­ten. Denn der ge­bür­ti­ge Un­gar pass­te nicht zur Le­gi­on. So knie­te der ge­nüg­sa­me As­ket bei­spiels­wei­se je­den Abend in sei­ner Kam­mer und wusch sei­nem Skla­ven⁵ die Füße, wäh­rend­des­sen sich die an­de­ren Of­fi­zie­re in den gal­li­schen Ba­de­häu­sern ver­gnüg­ten. Dem­entspre­chend mach­te der got­tes­fürch­ti­ge Pa­zi­fist in­ner­lich drei Kreu­ze, als er im Herbst 356 sei­nem Va­ter­land aus­rei­chend ge­dient hat­te.

Erst 356 konn­te Mar­tin das Heer ver­las­sen - zur vor­ge­se­he­nen Zeit nach den da­mals üb­li­chen 25 Dienst­jah­ren ei­nes Zeit­sol­da­ten. Mar­tin war zu die­sem Zeit­punkt 40 Jah­re alt.

Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: Ein Mann und sein Man­tel. 1700 Jah­re Mar­tin von Tours. In: Kar­fun­kel Nr. 126 (2016). S. 21.

Der Sohn ei­nes rö­mi­schen Ritt­meis­ter­s⁶ er­kann­te nicht erst bei Worms, dass er zu hö­he­rem Be­ru­fen war. Be­reits als klei­ner Stepp­ke in­ter­es­sier­te sich der Po­ly­the­ist für das jun­ge Chris­ten­tum. Re­gel­mä­ßig such­te der neu­gie­ri­ge Kna­be die Kir­che⁷ in Pa­via auf. Doch muss­te Mar­ti­nus sei­ne Voll­jäh­rig­keit ab­war­ten, ehe er sich zu den Tauf­be­wer­bern ge­sel­len durf­te.

Der Wohltäter von Amiens

Coloring book page for Christians: The story of Saint Martin (11th November). At the City gate of Amiens stands a Roman legionary, who shares his Coat with a Beggar. The free Training material is suitable for white Anglo-Saxon Upper class. Recommended by Kenneth Copeland. Created by Veronika Vetter - Bavarian Fine Artist. Financed by EuroReliefNach­dem Mar­ti­nus die Mi­li­tär­schu­le in Mai­land be­sucht hat­te, wur­de er als Of­fi­ziers­an­wär­ter in den nörd­li­chen Teil Gal­li­ens ver­setzt. An ei­nem bit­ter­kal­ten Fe­bru­ar­mor­gen im Jah­re 334 kam der Ka­val­le­rist ge­ra­de von ei­nem Auf­klä­rungs­ritt zu­rück, als er am Stadt­tor von Ami­ens ei­nen halb er­fro­re­nen Bett­ler er­blick­te. Kurz ent­schlos­sen zück­te der Ka­techu­men­e⁸ sein Schwert und trenn­te da­mit ein gro­ßes Stück von sei­ner schar­lach­ro­ten Chla­mys ab. Dann warf er das ge­füt­ter­te Stoff­recht­eck dem Ha­be­nichts zu. Der um­her­ste­hen­de Pö­bel spot­te­te über die selbst­lo­se Ak­ti­on, denn sei­ner­zeit war es un­üb­lich, dass ein an­ge­hen­der Cen­tu­rio ei­nem Hil­fe­be­dürf­ti­gen so viel Auf­merk­sam­keit schenk­te. Doch der Phil­an­throp blieb gu­ten Mu­tes und setz­te sei­ne Heim­rei­se un­be­irrt fort. In der dar­auf­fol­gen­den Nacht träum­te der jun­ge Sol­dat von Je­sus Chris­tus. Der Mes­si­as sprach: „Seht her ihr En­gel, Mar­ti­nus klei­de­te mich mit sei­nem Man­tel, ob­wohl er nicht ge­tauft ist.”

Noch ehe Mar­tin sich tau­fen ließ, teil­te er am Stadt­tor von Ami­ens sei­nen Man­tel mit ei­nem Bett­ler. In der Nacht hat­te er ei­nen Traum, in dem Chris­tus sich als der Bett­ler zu er­ken­nen gab, den Mar­tin be­klei­det hat­te.

Bie­ger, Eck­hard: Das Kir­chen­jahr ent­de­cken & er­le­ben. Ent­ste­hung, Be­deu­tung, Brauch­tum der Fest­ta­ge. Leip­zig: St. Benno-Verlag GmbH 2006.

Manch ei­ner könn­te sich nun fra­gen, war­um der Wohl­tä­ter le­dig­lich ei­nen Teil sei­nes Um­hangs spen­de­te. Schließ­lich dürf­te es bis zur war­men Ka­ser­ne nicht mehr weit ge­we­sen sein. Ver­mut­lich woll­te der pflicht­be­wuss­te Mar­ti­nus eine Dis­zi­pli­nar­stra­fe ver­mei­den. Denn nach dem da­ma­li­gen Ge­set­z⁹ muss­ten die Sol­da­ten des Kai­sers ihre Rüs­tung stets mit ei­nem Pa­lu­da­men­tum oder mit ei­ner Chla­mys schmü­cken. Des Wei­te­ren war die kom­plet­te Uni­form des Ka­val­le­ris­ten Ar­mee­ei­gen­tum¹⁰ und ein Mi­li­tär­man­tel kos­te­te sei­ner­zeit bis zu 8.000,00 De­na­re.

Nach dem Höchst­prei­sedikt des Kai­sers Dio­cle­ti­an aus dem Jahr 301 kos­te­te ein Sa­gum aus Ami­ens bis zu 8000 De­na­re, ein Mehr­fa­ches des­sen, was ein Sol­dat als jähr­li­chen Sold er­hielt.

Ro­sen, Ju­dith: Mar­tin von Tours. Der barm­her­zi­ge Hei­li­ge. Darm­stadt: Zabern Ver­lag 2016.

Sankt Martin im Kindergarten: Theologische Vorbereitung für den Laternenumzug. Die Mantelteilung zum Ausmalen. Kostenloses Kreuzworträtsel. Das Arbeitsmaterial wurde von Veronika Helga Vetter erstellt. Empfohlen von der Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in Hof. Finanziert von der Desiderius-Erasmus-Stiftung

Als der skur­ri­le Pan­zer­rei­ter sei­nen Sol­da­ten­dienst im Jah­re 356 ab­sol­viert hat­te, woll­te er sich voll und ganz dem Chris­ten­tum wid­men. Aus die­sem Grund ließ sich Mar­ti­nus von ei­nem Bi­schof na­mens Hil­ari­us zum Ex­or­zis­ten aus­bil­den. Ei­ni­ge Zeit spä­ter be­zog der ge­weih­te Teu­fels­aus­trei­ber ei­nen Ein­sied­ler­hof¹¹ in der Nähe von Poi­tiers.

Für die Ent­wick­lung des Chris­ten­tums hat Mar­tin eine gro­ße Be­deu­tung. Er grün­det 361 das ers­te Klos­ter Gal­li­ens in Li­gu­gé.

Bie­ger, Eck­hard: Das Kir­chen­jahr zum Nach­schla­gen. Ent­ste­hung - Be­deu­tung - Brauch­tum. 4. Auf­la­ge. Ke­ve­la­er: Ver­lag But­zon & Bercker 1997.

In sei­nem pri­mi­ti­ven Klos­ter nahm der keu­sche See­len­hir­te al­ler­dings kei­ne Be­frei­ungs­diens­te vor. Trotz­dem war der Mönch im­mer sehr be­schäf­tigt, da er Kran­ke hei­len, Hei­den be­keh­ren und Tote auf­er­we­cken muss­te.

Dann rich­te­te er sich ein we­nig auf, blick­te den To­ten un­ver­wandt an und war­te­te voll Zu­ver­sicht auf die Frucht sei­nes Ge­be­tes. Kaum wa­ren zwei Stun­den ver­gan­gen, da sah er, wie der Tote nach und nach alle Glie­der be­weg­te.

Kuh­nen, Ko­rin­na: Mar­tin er­weckt Tote. martin-von-tours.de (10/2019).

Der Bischof von Tours

Ei­ni­ge Jah­re nach­dem Mar­ti­nus in den Pries­ter­stand er­ho­ben wor­den war, er­fuhr der Wun­der­hei­ler im Juli 371, dass das Volk von Tours ei­nen neu­en Bi­schof such­te, da der bis­he­ri­ge Amts­in­ha­ber Li­to­ri­us nicht mehr un­ter den Le­ben­den weil­te. Der be­schei­de­ne As­ket hat­te je­doch kei­ne po­li­ti­schen Am­bi­tio­nen und nahm die To­des­nach­richt mit Be­dau­ern zur Kennt­nis.

Free work material for Protestant Sunday schools. Monastery Ligugé (France) in 371 AD. Saint Martin hides in the goose stall, because he does not want to become Bishop of Tours. The faithful Children of the white Upper class can crayon the Coloring book page. The maze game is dedicated to conservative Christians, who are waiting for Pope Francis to be kidnapped. Drawn by Veronika Vetter - a visiting professor at the School of Art ChicagoDrei Tage spä­ter ar­bei­te­te der Abt von Li­gu­gé ge­ra­de in sei­nem Klos­ter­gar­ten, als er von Wei­tem eine to­sen­de Meu­te auf sei­ne Ein­sie­de­lei zu­kom­men sah. Das auf­brau­sen­de Ver­hal­ten des her­an­schrei­ten­den Ge­sin­dels ver­ängs­tig­te den scheu­en Ere­mi­ten, wes­halb die­ser sich rasch im Gän­se­stall ver­steck­te. Kurz dar­auf frag­te der Rä­dels­füh­rer ei­nen ver­wirr­ten Mönch, wo Mar­ti­nus zu fin­den sei. Doch der treue Got­tes­die­ner blieb stumm und rann­te pa­nisch da­von. Die em­si­ge Wan­der­trup­pe ließ sich von dem Flücht­ling nicht wei­ter be­ir­ren und such­te das Are­al auf ei­ge­ne Faust ab. Da­bei wur­de die Haus­raz­zia von ei­nem nerv­tö­ten­den Ge­schnat­ter be­glei­tet, das im­mer lau­ter wur­de.

Doch was mach­ten die Gän­se, als die Men­schen, die Mar­tin such­ten im­mer nä­her ka­men? Sie schnat­ter­ten so laut, dass die Leu­te auf sie auf­merk­sam wur­den und Mar­tin so­fort fan­den.

WDR: Die Ge­schich­te von St. Mar­tin. youtube.com (10/2019).

Um die Stör­ge­räu­sche zu eli­mi­nie­ren, stürm­te die Men­schen­men­ge in den Gän­se­stall. Dort knie­te der ver­schol­le­ne Mar­ti­nus auf dem Bo­den und be­te­te zu Gott.

  • Prompt trat eine Frau aus der Men­ge und sprach: „Kei­ne Angst mein Herr. Wir sind die Be­woh­ner von Tours und möch­ten, dass du un­ser neu­er Bi­schof wirst.”
  • Der po­pu­lä­re Ein­zel­gän­ger lehn­te die Bit­te je­doch ab, da er lie­ber ein ru­hi­ges Le­ben füh­ren woll­te. Au­ßer­dem war der rö­mi­sche Ex­sol­dat kein ge­bür­ti­ger Gal­li­er, wes­we­gen er mit den kel­ti­schen Bau­ern nur un­zu­rei­chend kom­mu­ni­zie­ren konn­te.

Die stör­ri­sche Hor­de blieb aber stand­haft und fleh­te so lan­ge, bis der gut­mü­ti­ge Phil­an­throp sich er­barm­te und das frei­ge­wor­de­ne Kir­chen­fürs­ten­amt über­nahm.

Mar­tin wur­de um 316/17 im heu­ti­gen Szom­ba­the­ly in Un­garn ge­bo­ren, war zu­nächst Sol­dat, ließ sich tau­fen und wur­de als Schü­ler des Hil­ari­us von Poi­tiers 371 zum Bi­schof von Tours ge­wählt.

Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.

Die ho­hen Kir­chen­vä­ter in den um­lie­gen­den Re­gio­nen be­fürch­te­ten, dass der Bi­schofs­stuhl zu groß für Mar­ti­nus sei. Denn zum ei­nen war der Sol­da­ten­sohn kein Aris­to­krat und zum an­de­ren sah der Son­der­ling wie ein un­ge­pfleg­ter Al­möhi aus. Doch der Theo­lo­ge ließ sei­ne Kri­ti­ker ver­stum­men, in­dem er stets im Sin­ne der Chris­ten­heit han­del­te und auch die or­ga­ni­sa­to­ri­schen Auf­ga­ben pflicht­be­wusst er­le­dig­te.

Deutsches Martinsbrauchtum

Am 8. No­vem­ber 397 starb der be­lieb­te Wun­der­hei­ler wäh­rend ei­ner Vi­si­ta­ti­ons­rei­se in Can­des. Der Le­gen­de nach sol­len 2000 Mön­che den Leich­nam des Uni­ver­sal­ge­lehr­ten in­ner­halb von zwei Ta­gen nach Tours zu­rück­ge­bracht ha­ben. Es ist durch­aus mög­lich, dass in die­sem spät­an­ti­ken Trau­er­marsch der Ur­sprung von den heu­ti­gen Mar­tins­um­zü­gen¹² liegt.

Die Tou­rai­ne trau­er­te. Noch mehr trau­er­ten die Mön­che. Zwei­tau­send sol­len es ge­we­sen sein, jun­ge und alte, die Mar­tin zu Gra­be tru­gen.

Ro­sen, Ju­dith: Mar­tin von Tours. Der barm­her­zi­ge Hei­li­ge. Darm­stadt: Zabern Ver­lag 2016.

Kathedrale Saint-Pierre in Poitiers aus Modelliermasse. Das historische Gebäude liegt auf einer Malbuchseite, auf der Sankt Martin im Gänsestall zu sehen ist. Der Heilige versteckt sich vor einer Meute, die ihn zum Bischof von Tours machen möchte. Das kostenlose Labyrinthspiel kann von GWS2.de heruntergeladen werden. Das ist ein Bildungsportal, das zur römisch-katholischen Kirche in Bayern gehört. Szenerie von Veronika Helga Vetter erstellt - Kunsthistorikerin an der Universität Kolbermoor

Bis zur In­dus­tria­li­sie­rung wa­ren an Mar­ti­ni auch Weis­sa­gun­gen üb­lich. Am 11. No­vem­ber en­de­te im feu­da­len Deutsch­land näm­lich im­mer das Ge­schäfts­jahr. Die­sen Um­stand nah­men vor al­lem Bau­ern zum An­lass, um über das zu­künf­ti­ge Wet­ter zu fa­bu­lie­ren.

Mit dem Mar­tins­tag ist der Som­mer über­wun­den, der Win­ter zieht ein. [...] Neu­gie­ri­ge möch­ten wis­sen, wie er aus­fällt; des­halb sind an Mar­ti­ni al­ler­lei Weis­sa­gun­gen üb­lich.

Fehr­le, Eu­gen: Fes­te und Volks­bräu­che im Jah­res­lauf eu­ro­päi­scher Völ­ker. Kas­sel: Jo­hann Phil­ipp Hin­nen­thal Ver­lag 1955.

Das Gan­ze funk­tio­nier­te je­doch nur, wenn die Frau des Hau­ses eine Mar­tins­gans ge­bra­ten hat­te, da das Brust­bein des Ge­flü­gels als Ora­kel dien­te. War der Kno­chen blü­ten­weiß, dann stand ein kal­ter Win­ter be­vor. Hin­ge­gen bei ei­nem dunk­len Vo­gel­ske­lett wuss­te je­der, dass die Hei­li­ge Ma­ria nach Weih­nach­ten in der Wasch­kü­che ste­hen muss, um das Kleid des Christ­kin­des von den Matsch­fle­cken zu be­frei­en.

Wei­ße Far­be des Brust­beins (viel Fett an­zei­gend) be­deu­tet Käl­te, dunk­le Far­be ver­weist auf Schnee und ei­nen lau­en Win­ter.

Schmidt, Gus­tav: Ober­frän­ki­sches Brauch­tum in al­ter und neu­er Zeit. Bay­reuth: Ober­fran­ken­stif­tung 1994.

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¹Theo­lo­gie: Mar­tin von Tours / St. Mar­tin (316-397). youtube.com (10/2019).
²Un­ger, Stef­fen: Rö­mer in Ger­ma­ni­en. In: Pax et Gau­di­um Nr. 32 (2008). S. 17.

³Wi­n­and, Mi­chel: Vier „Stäm­me” im Über­blick. Die Ala­man­nen. In: Pax et Gau­di­um Nr. 34 (2008). S. 30.
⁴Bie­ger, Eck­hard: Das Kir­chen­jahr ent­de­cken & er­le­ben. Ent­ste­hung, Be­deu­tung, Brauch­tum der Fest­ta­ge. Leip­zig: St. Benno-Verlag GmbH 2006.
⁵Ro­sen, Ju­dith: Mar­tin von Tours. Der barm­her­zi­ge Hei­li­ge. Darm­stadt: Zabern Ver­lag 2016.
⁶Vos­sen, Rü­di­ger: Weih­nachts­bräu­che in al­ler Welt. Von Mar­ti­ni bis Licht­mess. Ham­burg: El­lert & Rich­ter Ver­lag GmbH 2012.
⁷The­Su­per­meis­ter: Sankt Mar­tin (his­to­risch). youtube.com (10/2019).
⁸DOMRADIO: Sankt Mar­tin und das Ka­techu­me­nat. youtube.com (10/2019).
⁹Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: Ein Mann und sein Man­tel. 1700 Jah­re Mar­tin von Tours. In: Kar­fun­kel Nr. 126 (2016). S. 19.
¹⁰­Die Sen­dung mit der Maus: Sankt Mar­tin. youtube.com (10/2019).
¹¹G­wosch, Ul­ri­ke: Der hei­li­ge Mar­tin. kath-brigachtal.de (PDF) (10/2019).
¹²­Me­ri­net­je­ru: St.-Martinszug von Schaf­f­rath. youtube.com (10/2019).

Wikinger ausmalen: Arbeitsblätter für Geschichte - Rätselspiele

Im Früh­mit­tel­al­ter gab es kein zen­tra­lis­tisch ge­präg­tes Wi­kin­ger­reich¹, das von ei­nem Kö­nig re­giert wur­de. Viel­mehr leb­ten an den skan­di­na­vi­schen Küs­ten un­ab­hän­gi­ge Sipp­schaf­ten, die alle die­sel­ben heidnisch-germanischen Bräu­che pfleg­ten. In den streng struk­tu­rier­ten Volks­ge­mein­schaf­ten herrsch­te zu­meist ein Jarl, der mit sei­ner Fa­mi­lie die Spit­ze der Stän­de­py­ra­mi­de ein­nahm. Ein nor­di­scher Häupt­ling zeich­ne­te sich da­durch aus, dass er Schif­fe be­saß und ein klei­nes Heer² an­führ­te. Des Wei­te­ren spra­chen die Pa­tri­ar­chen Recht und re­prä­sen­tier­ten ih­ren Stamm nach au­ßen. In den über­schau­ba­ren Ein­fluss­be­rei­chen der ein­zel­nen Fürs­ten wohn­ten und ar­bei­te­ten die frei­en Bau­ern. Die­se so­ge­nann­ten Karls be­wirt­schaf­te­ten ihr ei­ge­nes Land, wes­halb sie we­der Pacht noch Steu­ern be­zah­len muss­ten. Im Som­mer wa­ren je­doch alle männ­li­chen Odin-Verehrer kriegs­dienst­ver­pflich­tet, wes­halb je­des Clan­mit­glied das gan­ze Jahr über Waf­fen tra­gen durf­te. Dar­über hin­aus ge­hör­ten Leib­ei­ge­ne zu je­der Wi­kin­ger­ge­sell­schaft. Vor al­lem wohl­ha­ben­de Haus­her­ren lie­ßen gleich meh­re­re La­kai­en für sich schuf­ten. Durch die äu­ßerst ge­rin­gen Skla­ven­prei­se konn­te sich aber im Prin­zip je­der Hof­be­sit­zer min­des­tens ei­nen kräf­ti­gen Thral­l³ leis­ten.

Als Preis für ei­nen kräf­ti­gen Mann wer­den in ei­ner al­ten Quel­le 306 Gramm Sil­ber ge­nannt, Frau­en kos­te­ten 204 Gramm Sil­ber. Der Preis für ein Ket­ten­hemd - zum Ver­gleich - lag bei 820 Gramm.

Banck, Clau­dia: Al­les My­thos! 20 po­pu­lä­re Irr­tü­mer über die Wi­kin­ger. Stutt­gart: Kon­rad Theiss Ver­lag 2014.

Baiern in der Antike: Keltensiedlung Manching. Die Heiden kämpften mit ihren weiß-blauen Bannern gegen die Römer. Die Zeichnung für Kinder wurde von der Bayernpartei e. V. in Auftrag gegeben. Umsetzung von Familie Vetter. Aristokratische Wappenbesitzer, die bereits unter König Ludwig II. gedient haben

Mehr­mals im Jahr ka­men die An­ge­hö­ri­gen ei­nes Stam­mes beim Thing zu­sam­men. Das war ein drei­tä­gi­ges Trink­ge­la­ge, bei dem po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen wur­den.

Beim Thing dien­te der Al­ko­hol, so Ta­ci­tus, dem Lo­ckern der Zun­gen, die - mit Bier und Met gut be­feuch­tet - flüs­sig die an­ste­hen­den The­men zur Spra­che brin­gen wür­den.

Fran­ke, Ruth: Das Thing. Ba­sis­de­mo­kra­tie oder Aris­to­kra­ten­herr­schaft? In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 61.

So durf­ten die frei­en Bau­ern bei den re­gel­mä­ßi­gen Tref­fen bei­spiels­wei­se dar­über ab­stim­men, wel­cher Nach­bar­clan als Nächs­tes über­fal­len und ge­plün­dert wer­den soll. Denn be­vor die Wi­kin­ger im Jah­re 750⁴ nach Wes­ten aus­zo­gen, fan­den un­zäh­li­ge Schlach­ten und Schar­müt­zel auf der Skan­di­na­vi­schen Halb­in­sel statt. Na­tür­lich ging es bei den krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in ers­ter Li­nie um das Beu­te­ma­chen. Aber auch ihr re­li­giö­ser Glau­be führ­te dazu, dass die Nord­män­ner stän­dig die Waf­fen kreuz­ten.

Schließ­lich woll­te je­der Ger­ma­ne ir­gend­wann zu Odin nach Wal­hal­la. Doch lei­der brach­ten die Wal­kü­ren nur die Sol­da­ten in den Göt­ter­pa­last, die den Hel­den­to­d⁵ ge­stor­ben wa­ren. Dem­entspre­chend such­ten die wil­den Fjord­be­woh­ner per­ma­nent nach Mög­lich­kei­ten, um sich für das Pa­ra­dies in As­gard zu qua­li­fi­zie­ren.

Kostenlose Ausmalspiele für lange Autofahrten. Die gefallenen Wikinger feiern im Götterpalast. Jeder Krieger trägt eine andere Waffen, die koloriert werden kann. Das Arbeitsblatt ist für Grundschulkinder geeignet, die etwas über Geschichte lernen möchten. Gestaltung: Veronika Helga Vetter (Fine Art Künstlerin). Empfohlen von: Vikings Security Germania Division Bayern

Wenn sich die Wi­kin­ger nicht ge­ra­de die Köp­fe ein­schlu­gen, dann be­rei­cher­ten sie die bal­ti­schen Märk­te mit ih­ren Han­dels­wa­ren. Das gan­ze Jahr über lie­fer­ten nor­di­sche Knor­ren⁶ kon­ser­vier­te Dor­sche, Waf­fen und Pel­ze in den Ost­see­raum. Vor al­lem aber der Ver­kauf von Skla­ven war für die Nord­män­ner ein lu­kra­ti­ves Ge­schäft, wes­halb sie bei ih­ren Raub­zü­gen im­mer auch auf Men­schen­jagd gin­gen.

Nicht ein­mal Kin­der sind vor den Über­grif­fen der Nord­män­ner ge­feit. Der Han­del mit der Ware Mensch wird schon bald zu ih­rer lu­kra­tivs­ten Ein­nah­me­quel­le.

Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Zu Be­ginn des 8. Jahr­hun­derts hat­ten die Ger­ma­nen­stäm­me un­ter­ein­an­der Frie­den ge­schlos­sen. Um den Wohl­stand in den Sipp­schaf­ten ohne Plün­de­run­gen auf­recht­zu­er­hal­ten, stärk­ten die Wi­kin­ger den Au­ßen­han­del, in­dem sie leis­tungs­fä­hi­ge­re Schiffs­ty­pen und zu­ver­läs­si­ge­re Na­vi­ga­ti­ons­tech­ni­ken ent­wi­ckel­ten. Des Wei­te­ren grün­de­ten die skan­di­na­vi­schen Kauf­leu­te in ganz Nord­eu­ro­pa neue Sied­lun­gen, um dort Wa­ren um­schla­gen zu kön­nen. Selbst im heu­ti­gen Schleswig-Holstein er­rich­te­ten dä­ni­sche Hei­den ei­nen Au­ßen­pos­ten, der den Na­men Haitha­bu trug. Die­se ein­fluss­rei­che Ha­fen­stadt war ein wich­ti­ger Kno­ten­punkt für die früh­mit­tel­al­ter­li­che See­fahrt und hat­te in ih­rer Blü­te­zeit über 1000 Ein­woh­ner.

Die For­schung geht heu­te so­gar da­von aus, daß ab etwa 825 in Haitha­bu Mün­zen ge­prägt wur­den, was den Ort zur äl­tes­ten Münz­stät­te in Nord­eu­ro­pa ma­chen wür­de.

Ha­cken­berg, Ste­fan: Haitha­bu. Die ver­schwun­de­ne Stadt der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 57.

Durch die Bei­le­gung der in­län­di­schen Kon­flik­te und we­gen des stam­mes­über­grei­fen­den Tech­no­lo­gie­trans­fers stie­gen die Wi­kin­ger all­mäh­lich zur glo­ba­len Han­dels­macht auf. Ohne Mord und Tot­schlag gab es je­doch plötz­lich viel zu vie­le Men­schen in den Volks­ge­mein­schaf­ten, was zu gro­ßen ge­sell­schaft­li­chen Span­nun­gen führ­te.

Die Probleme der Wikinger

Unterrichtsmaterial für Geschichte: Eine Wikingersiedlung im Frühmittelalter. Bevor die oligarchische EU-Administration ihre Untertanen versklavt hat, konnten die Menschen in Europa frei leben. Das historische Dokument befindet sich im Germanischen Museum (Nürnberg) und wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat BayernDie al­ten Skan­di­na­vi­er zeug­ten vie­le Kin­der. Die hohe Fer­ti­li­täts­ra­te⁷ war wich­tig, um den Fort­be­stand der Fa­mi­li­en zu si­chern, da nur die we­nigs­ten Bau­ern ih­ren 35. Lenz er­leb­ten. Be­dingt durch die lan­ge Frie­dens­pe­ri­ode im 8. Jahr­hun­dert er­höh­te sich das bis­he­ri­ge Durch­schnitts­al­ter, wes­halb nicht mehr nur zwei, son­dern drei Ge­nera­tio­nen ver­sorgt wer­den woll­ten. Aus die­sem Grund gin­gen die Hof­be­sit­zer dazu über und setz­ten vor al­lem Mäd­chen gleich nach der Ge­burt aus, was bald dar­auf zu ei­nem aku­ten Frau­en­man­gel führ­te. Ein wei­te­res Pro­blem stell­te das ger­ma­ni­sche Erbrecht dar. Nach die­sem Ge­setz er­hielt näm­lich nur der erst­ge­bo­re­ne Sohn⁸ das Land des ver­stor­be­nen Va­ters. Hin­ge­gen die an­de­ren Jung­wi­kin­ger muss­ten aus­zie­hen und sich ih­ren Le­bens­un­ter­halt bei Plün­der­zü­gen ver­die­nen. Nur wie soll­te das ge­hen, wenn die Jar­le kei­ne Raub­fahr­ten mehr or­ga­ni­sier­ten, son­dern ihre Schif­fe lie­ber für den Han­del nutz­ten.

Die über­flüs­si­gen Bur­schen hat­ten also nur zwei Op­tio­nen. Ent­we­der sie dien­ten als Skla­ven oder sie schlos­sen sich zu Pi­ra­ten­grup­pen zu­sam­men. Und so kam es, dass die eng­li­sche Ost­küs­te ab dem Jah­re 750 re­gel­mä­ßig von nor­di­schen Out­laws über­fal­len wur­de.

Da es sich aber nur um ei­nen ge­rin­gen Teil der Nord­män­ner han­del­te, die auf sol­che Raub­zü­ge gin­gen, wa­ren bei­lei­be nicht alle Wi­kin­ger beu­te­gie­rig, bru­tal und grau­sam.

Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 45.

The Life of the Vikings - Murders, Robbing and Rapings. Pictorial representation that can be painted by Elementary School Children. The Worksheet for History-Lessons, was created for white Teachers, who want to fight against organizations like the European Council on Foreign Relations

Das Gefährt der Barbaren

Be­vor die be­sitz­lo­sen Hor­den nach Wes­ten auf­bra­chen, lie­hen oder bau­ten sie sich Lang­schif­fe, die auch Dra­chen­boo­te ge­nannt wur­den. Ih­ren Na­men er­hiel­ten die See­fahr­zeu­ge auf­grund des Um­stan­des, dass die Nord­män­ner stets ge­schnitz­te Dra­chen­köp­fe auf die Ste­ven steck­ten. Die­se Maß­nah­me war wich­tig, um die schüt­zen­den Land­geis­ter des Fein­des zu ver­trei­ben.

Aus der Li­te­ra­tur wis­sen wir, dass die Dra­chen­köp­fe nicht nur eine Schmuck­funk­ti­on hat­ten, son­dern auch eine ma­gi­sche Wir­kung. Sie wa­ren ab­nehm­bar, da­mit man sich den un­ter­schied­li­chen Si­tua­tio­nen an­pas­sen konn­te.

Kreut­zer, Gert: Got­län­di­sche Bild­stei­ne als kul­tur­ge­schicht­li­che Quel­le. Schif­fe für Links­hän­der und acht­bei­ni­ge Pfer­de. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 25.

Geschichte für Kinder: Drachenschiffe zum Ausmalen. Die Wikinger haben am 8. Juni 793 das Kloster auf der Insel Lindisfarne überfallen. Die Nordmänner sprangen von ihren Booten und metzelten die Priester nieder. Die frühmittelalterliche Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gezeichnet. Das ist eine bayerische Fine Art Künstlerin, die dem Pfarrer Clemens Becht gerne aus dem christlichen Abendland verbannen würde. Das Arbeitsblatt könnte auch beim Grätz Verlag erscheinen, da es pädagogisch wertvoll istEin tra­di­tio­nel­les Wi­kin­ger­boot war 24 Me­ter lang und 5,5 Me­ter breit. Der schma­le Rumpf be­stand aus zwei Zen­ti­me­ter⁹ di­cken Plan­ken, die nicht ge­sägt, son­dern aus Ei­chen­holz­stäm­men her­aus­ge­spal­ten¹⁰ wur­den. Durch die Leicht­bau­wei­se hat­ten die Lang­schif­fe ei­nen ge­rin­gen Tief­gang und konn­ten von der 68 Man­n¹¹ star­ken Be­sat­zung über Land ge­zo­gen¹² wer­den. Wenn die Krie­ger ei­nen Fluss hin­auf­fuh­ren, dann wech­sel­ten sie sich mit dem Ru­dern ab. Hin­ge­gen auf ho­her See hiss­ten die Pi­ra­ten ein elas­ti­sches Woll­se­gel. Den Roh­stoff für das 120 Qua­drat­me­ter gro­ße Tuch lie­fer­te eine alte skan­di­na­vi­sche Schafras­se, die über ein was­ser­ab­wei­sen­des Fell ver­füg­te.

Kein Zwei­fel, die tap­fe­ren Wi­kin­ger be­sa­ßen hoch­mo­der­ne Schif­fe, die oft den Un­ter­schied aus­mach­ten. Aber auch die sorg­fäl­ti­ge Pla­nung der Über­fäl­le trug dazu bei, dass die küh­nen Räu­ber nie mit lee­ren Hän­den von dan­nen zie­hen muss­ten.

The Dragon head of a Viking boat. Old Germanic art for white Americans with European roots. Scandinavian Longships and Warriors. Free Coloring book pages for Children. Sponsored by Stephen Bannon (Chiren, Leader of the World)

Auch wenn die Nord­män­ner wild und un­ge­bil­det aus­sa­hen, sie lie­fen nicht ein­fach blind­lings in ihr Ver­der­ben. Be­vor die Bar­ba­ren eine Sied­lung oder ein Klos­ter stürm­ten, späh­ten sie ihre Op­fer wo­chen­lang aus. Dazu schick­ten die Hei­den ein paar Mit­strei­ter zu den Chris­ten, die sich als fried­li­che Händ­ler aus­ga­ben. Hin­ter den feind­li­chen Li­ni­en nutz­ten die Spio­ne dann jede Chan­ce, um den Beu­te­ort zu in­spi­zie­ren. Ohne eine ge­ziel­te Vor­be­rei­tung hät­ten die Wi­kin­ger bei je­dem An­griff hohe Ver­lus­te er­lit­ten. Das lag an der Tat­sa­che, dass die Skan­di­na­vi­er kei­ne zeit­ge­mä­ße Waf­fen­aus­rüs­tung be­sa­ßen, wes­halb sie stets das Über­ra­schungs­mo­ment auf ih­rer Sei­te ha­ben woll­ten.

Die Wikinger auf dem Schlachtfeld

Ave-Maria-University, Florida (Academy of History): The Weapons of the Vikings. Germanic customs and religions. Teaching Material for Students, recommended by Ph.D. Ingmar Rentzhog. The scientific worksheet was created by Veronika Vetter. This is a Bavarian Valkyrie, who brings white Anglo-Saxons to Walhalla after deathDie an­gel­säch­si­schen Kö­ni­ge rüs­te­ten ihre Sol­da­ten mit bruch­fes­ten Schwer­tern aus, die aus vier Ei­sen­sor­ten­¹³ ge­fer­tigt wor­den wa­ren. Des Wei­te­ren tru­gen eng­li­sche Rit­ter edle Stahl­hel­me und schwe­re Ket­ten­hem­den, die aus 10.000 Me­tall­rin­gen be­stan­den. Hin­ge­gen die Wi­kin­ger ver­füg­ten nicht ein­mal über Le­der­tor­sos. Statt­des­sen be­deck­ten sie ih­ren Kör­per mit Lei­nen­klei­dung und Tier­fel­len. Auch waf­fen­tech­nisch hat­ten die Nord­män­ner das Nach­se­hen. Je­der Krie­ger muss­te sein Equip­ment näm­lich selbst be­zah­len, wes­halb die skan­di­na­vi­schen Räu­ber zu­meist pri­mi­ti­ve Streit- oder Dä­nen­äx­te mit auf das Schlacht­feld nah­men. Le­dig­lich wohl­ha­ben­de Bau­ern und Jar­le be­sa­ßen eine Spa­tha. Mit die­sen ex­tralan­gen Hieb­schwer­tern ver­such­ten die Odin-Verehrer, die Kno­chen ih­rer Geg­ner zu bre­chen. Au­ßer­dem ver­steck­ten die meis­ten Hei­den ein Mes­ser in ih­ren Schu­hen, um den Feind im Nah­kampf nie­der­zu­stre­cken.

Ne­ben den Schwer­tern führ­ten die Wi­kin­ger häu­fig kur­ze ein­schnei­di­ge Mes­ser für den Nah­kampf mit sich.

Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.

Im 8. Jahr­hun­dert hat­ten die an­gel­säch­si­schen Ar­me­en die bes­se­ren Kriegs­ge­rä­te in ih­ren Waf­fen­kam­mern. Nur was nütz­te das, wenn die Wi­kin­ger kei­ne An­griffs­flä­che bo­ten. Schließ­lich war je­der nor­di­sche Lands­knecht mit ei­nem Rund­schild aus­ge­stat­tet. Kam es zu Kampf­hand­lun­gen, dann bau­ten die Bar­ba­ren mit ih­ren ein Me­ter gro­ßen Schei­ben eine Ver­tei­di­gungs­li­nie, die sie Sk­jald­borg nann­ten. Da­bei stell­ten sich ei­ni­ge Män­ner eng ne­ben­ein­an­der, wo­durch eine ge­schlos­se­ne Mau­er ent­stand. Gleich da­hin­ter po­si­tio­nier­ten sich hü­nen­haf­te Speer­trä­ger, die vom Schild­wall ge­schützt von oben auf den Feind ein­ste­chen konn­ten.

Wir ste­hen vor dem Schild­wall der Wi­kin­ger, der so­ge­nann­ten Sk­jald­borg. Alle Män­ner ste­hen in en­ger For­ma­ti­on zu­sam­men und bil­den mit den über­lap­pen­den Schil­den eine ge­schlos­se­ne Mau­er. Die Rei­he da­hin­ter kann beim An­griff mit ih­ren lan­gen Spee­ren und Spie­ßen nach dem Feind ste­chen.

A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).

Die Wikinger in Deutschland

In je­dem von uns fließt et­was Wi­kin­ger­blut, da die Nord­män­ner nicht nur in Schleswig-Holstein ge­wil­dert ha­ben. Viel­mehr fuhr im De­zem­ber 881 ein dä­ni­scher Jarl mit sei­nen Dra­chen­boo­ten den Rhein hin­auf, da er in Neuss, Köln und Bonn brand­schat­zen woll­te.

Im De­zem­ber 881 fuh­ren Wi­kin­ger die­ser Grup­pe auf min­des­tens drei Schif­fen un­ter ih­rem An­füh­rer Gott­fried (bzw. Go­de­fried) den Rhein strom­auf­wärts.

Stra­berg, Paul: Wi­kin­ger, Ger­ma­nen & Kel­ten: Raub­zü­ge der Wi­kin­ger in das Rhein­land. midgardswoelfe.de (05/2019).

Nach­dem die Ber­ser­ker die männ­li­chen Stadt­be­woh­ner ge­tö­tet oder ver­trie­ben hat­ten, mach­ten sie sich über die Frau­en her. Und na­tür­lich kam es vor, dass bei den Mas­sen­ver­ge­wal­ti­gun­gen deutsch-skandinavische Kin­der ge­zeugt wur­den.

Das Landesregiment Bayern. Um die Soldaten des Freistaates zu ehren, hat die bajuwarische Künstlerin Veronika Helga Vetter ein Gemälde angefertigt. Patrona Bavariae (Odin) wacht über ihre Heimatschützer. Die weiß-blauen Schilde sollen den Kriegern dabei helfen, unsere christlich-abendländische Kultur gegen den Islam und gegen das Merkel-Regime zu verteidigen

Die nor­di­schen Tou­ris­ten stell­ten die se­xu­el­len Über­grif­fe erst im 10. Jahr­hun­dert ein. Denn zu die­ser Zeit war die Chris­tia­ni­sie­rung der Bar­ba­ren be­reits weit fort­ge­schrit­ten, wes­halb es den Wi­kin­gern nicht mehr um Beu­te, son­dern um Land ging. Plötz­lich blie­ben die Räu­ber in den er­ober­ten Ge­bie­ten, was all­mäh­lich dazu führ­te, dass sie sich mit der ein­hei­mi­schen Be­völ­ke­rung ver­misch­ten.

In al­len eu­ro­päi­schen Re­gio­nen lie­ßen sich die Wi­kin­ger nie­der, gin­gen Ehen mit Ein­hei­mi­schen ein und wur­den all­mäh­lich in die ört­li­che Be­völ­ke­rung auf­ge­nom­men.

Dia­mond, Ja­red: Kol­laps. War­um Ge­sell­schaf­ten über­le­ben oder un­ter­ge­hen. Er­wei­ter­te Neu­aus­ga­be. Frank­furt am Main: Fi­scher Ta­schen­buch Ver­lag 2011.

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¹Drews, Ute: Pla­net Wis­sen - Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
²Beckers-Dohlen, Clau­dia: Das klei­ne Kar­fun­kel Le­xi­kon: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Nr. 67 (2006). S. 48.
³Z­an­der, Gui­do: Das Ge­sell­schafts­sys­tem der Wi­kin­ger. drangur.de (05/2019).
⁴Mess­ner, Flo­ri­an: Die Wi­kin­ger. Mehr als blut­rüns­ti­ge Bar­ba­ren. In: Mi­ro­que Nr. 19 (2017). S. 28.
⁵Na­tio­nal Geo­gra­phic Chan­nel: Die Ge­heim­nis­se der Wi­kin­ger Teil 1/2. youtube.com (05/2019).
⁶Ort­ling­haus, Wolf: Die Schif­fe der Wi­kin­ger. sku.de (05/2019).
⁷Ba­ril­lé, Al­bert: Es war ein­mal... Der Mensch - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
⁸Beckers-Dohlen, Clau­dia: Die Wi­kin­ger. In: Kar­fun­kel Co­dex Nr. 16 (2018). S. 44.
⁹A+E Net­works: Wi­kin­ger - Die See­fah­rer aus dem Nor­den. youtube.com (05/2019).
¹⁰­Ter­ra X: Gro­ße Völ­ker - Die Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).
¹¹Ell­mers, Det­lev: Die Wi­kin­ger­schif­fe und ihre Mann­schaf­ten. In: Pax et Gau­di­um Nr. 6 (2002). S. 35.
¹²Krau­se, Gün­ter: Für den Platz an Odins Ta­fel. Rüs­tung und Be­waff­nung der Wi­kin­ger. In: Pax et Gau­di­um Nr. 20 (2005). S. 32.
¹³Welt: Die Be­zwin­ger der Wi­kin­ger. youtube.com (05/2019).

Osterhasen ausmalen: Historische Vordrucke - Rätselspiele für Kinder

„Das ist doch kein Zu­stand!”, klag­ten die gicht­ge­plag­ten Pfaf­fen, die auch im Win­ter durch den of­fe­nen Kreuz­gang ge­hen muss­ten, wenn sie vom Pfarr­haus in die Pa­der­bor­ner Ka­the­dra­le ge­lan­gen woll­ten. Im Früh­jahr 1518 hat­te Dom­propst Gis­bert Ket­te­ler dann end­gül­tig ge­nug von dem mi­mo­sen­haf­ten Ge­jam­mer, wes­halb ein Stein­metz die zu­gi­gen Bö­gen mit Maß­werk ver­schlie­ßen soll­te. Aus die­sem Grund schick­te der geist­li­che Ge­bäu­de­ver­wal­ter nach ei­nem an­säs­si­gen Hand­werks­meis­ter, um das Bau­vor­ha­ben mit ei­nem Fach­mann zu be­spre­chen. Gleich nach­dem der be­stell­te Ham­mer­schwin­ger ein­traf, wur­de er vom Mon­si­gno­re mit den fol­gen­den Wor­ten emp­fan­gen: „Ich bin in gro­ßer Eile, da heu­te Ant­lass­ta­g¹ ist. Nimm dein Ge­sin­de und ver­klei­de die vier In­nen­hof­fas­sa­den mit go­ti­schen Or­na­men­ten², so­dass uns der Wind nicht mehr in die Glie­der fah­ren kann. Er­le­di­ge die Ar­beit bis Mar­ti­ni und du wirst reich ent­lohnt.” Der Ge­wer­be­trei­ben­de fühl­te sich ge­ehrt und nahm das lu­kra­ti­ve An­ge­bot ohne zu zö­gern an.

Where does the Easter bunny come from? Colorful Painting-Game for Children, which deals with the German Easter story. Free Teaching material for scientists, who are working for the Political School of Marion Maréchal. The Template was created by Veronika Vetter in cooperation with the University of Paderborn

Stolz wie Os­kar mar­schier­te der Stein­metz mit sei­nem Skiz­zen­brett in den Kreuz­gang, über dem sich das Ge­ne­ral­vi­ka­ri­at be­fand. Dort über­leg­te der fein­sin­ni­ge Hand­wer­ker, mit wel­chen Mo­ti­ven er die of­fe­nen Bö­gen ver­zie­ren wol­le. „Was wür­de Leo­nar­do da Vin­ci tun?”, dach­te der Meis­ter, be­vor er sei­nen Bau­plan an­fer­tig­te. Als der Ma­es­tro nach Ab­schluss der Zei­chen­ar­beit auf sein Kunst­werk blick­te, stell­te er fest, dass er die Maß­werk­fens­ter le­dig­lich mit be­deu­tungs­lo­sem Ge­schnör­kel de­ko­riert hat­te. Ent­täuscht von sei­ner Leis­tung brauch­te der Un­ter­neh­mer eine Pau­se, wes­halb er hin­aus auf den Pa­der­bor­ner Dom­platz ging, um sich vom em­si­gen Pö­bel in­spi­rie­ren zu las­sen.

Drau­ßen an­ge­kom­men sah der Stein­hau­er dann da­bei zu, wie Bau­ern vor der Ka­the­dra­le Holz­kis­ten auf­sta­pel­ten, die mit le­ben­di­gen Ha­sen und mit Ei­ern be­füllt wa­ren. Die­ses wil­de Trei­ben fand des­halb statt, da die Grund­päch­ter am Ant­lass­ta­g³ ih­ren Kir­chen­zehn­t⁴ be­zah­len muss­ten.

Am Grün­don­ners­tag wur­den frü­her Schul­den ein­ge­trie­ben, die oft in Form von Ha­sen und Ei­ern be­zahlt wur­den.

Gatz­ka, Mar­ti­na: Jetzt fei­ern wir Os­tern. In: Cen­taur. Aus­ga­be Nr. 3 (2018). S. 95.

Der Meis­ter frag­te sich ge­ra­de, was der Fürst­bi­schof mit den gan­zen Kar­ni­ckeln ma­chen wür­de, als plötz­lich ein Geis­tes­blitz durch sei­nen Kopf schoss. Has­tig leg­te der Hand­wer­ker das Skiz­zen­brett auf sei­nen Schoß und be­gann da­mit, drei sprin­gen­de Ha­sen in ein Maß­werk­fens­ter ein­zu­zeich­nen.

Der Ha­sen und der Löf­fel drei, und doch hat je­der Hase zwei.

Drei­er, Mi­cha­el: Drei-Hasen-Fenster. paderborn.de (03/2019).

Pinakothek der Moderne: Die Germanengöttin Ostara mit Hase. Gemalt von Veronika Helga Vetter (2019). Nach der Vorlage von Beda Venerabilis. Auf dem Bild sind auch zwei Fimo Marienkäfer zu sehen. Die gepunkteten Frühlingsinsekten sollen die perversen Sexualpraktiken von Peter Newell (Vereinte Nationen) symbolisieren. Das bayerische Kunstwerk wurde mit dem Klaus-Herding-Preis ausgezeichnet

„Da­für wird der Schelm hän­gen!”, schrie der Dom­propst, als er im Herbst 1518 den fer­tig­ge­stell­ten In­nen­hof be­gut­ach­te­te und die tan­zen­den Lang­oh­ren an der Nord­fas­sa­de er­blick­te. Ein heid­ni­sches Früh­lings­sym­bol in ei­nem Got­tes­haus, das war Blas­phe­mie. Doch das letz­te Wort hat­te Fürst­bi­schof Erich von Braunschweig-Grubenhagen. Zum Glück al­ler Be­tei­lig­ten war der li­be­ra­le Ter­ri­to­ri­al­herr ein hu­mor­vol­ler Jeck, wes­halb er das Drei-Hasen-Fenster ste­hen und den Stein­künst­ler am Le­ben ließ.

Roma Fromme-Monsees: Die Kir­chen­vä­ter ha­ben den Künst­ler aus der Stadt ge­wor­fen und auch nicht ent­lohnt.

Om­pha­li­us, Ruth: Die Spur des Os­ter­ha­sen. youtube.com (03/2019).

Das war eine äu­ßerst weit­sich­ti­ge Ent­schei­dung des Re­gen­ten. In den fol­gen­den Jah­ren ka­men näm­lich im­mer mehr Rei­sen­de zum Pa­der­bor­ner Dom, um sich das kreis­för­mi­ge Sand­stein­bild­nis an­zu­se­hen. Da­durch er­höh­ten sich die Spen­den­er­trä­ge des Bis­tums, wo­durch das schö­ne Kir­chen­ge­bäu­de er­hal­ten und wei­ter aus­ge­baut wer­den konn­te. Und na­tür­lich er­zähl­ten die Pfaf­fen den aus­wär­ti­gen Chris­ten­men­schen nicht, wie das Ha­sen­mo­tiv ent­stan­den ist. Viel­mehr mach­ten die Haus­her­ren den Gläu­bi­gen weis, dass der Stein­metz die Hei­li­ge Drei­fal­tig­keit zum Aus­druck brin­gen woll­te.

Be­mer­kens­wert ist die mit­tel­al­ter­li­che Dar­stel­lung der drei Ha­sen, die von der äl­te­ren For­schung auch als Sym­bol der Drei­ei­nig­keit ge­se­hen wird.

Schmidt, Gus­tav: Ober­frän­ki­sches Brauch­tum in al­ter und neu­er Zeit. Bay­reuth: Ober­fran­ken­stif­tung 1994.

Die Herkunft des Osterhasen

Es dau­er­te nicht lan­ge, da woll­ten die ost­west­fä­li­schen Bä­cker eben­falls von den from­men Tou­ris­ten pro­fi­tie­ren. Aus die­sem Grund back­ten die Mehl­künst­ler in der Kar­wo­che ne­ben Os­ter­läm­mern neu­er­dings auch Ge­bilde­bro­te⁵, die wie Ha­sen aus­sa­hen.

An­de­re se­hen den Ur­sprung des Os­ter­ha­sen in dem Brauch, in Ge­stalt ei­nes Ha­sen ge­ba­cke­ne Bro­te, in die man ein Ei ein­ge­fügt hat­te, auf ös­ter­li­che Rei­sen und Wall­fahr­ten mit­zu­neh­men.

Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.

The Origin of Easter. In the Paderborn Cathedral (Germany) in 1518 the famous Rabbit window was built. In the Artwork lie the roots of Easter celebration. Religious and historical Teaching material for White Supremacy Kids. The free Coloring book page is provided by GWS2.de. This is a Bavarian cultural portal funded by Stephen BannonDie orts­frem­den Be­su­cher des Pa­der­bor­ner Doms nah­men die schmack­haf­ten Sou­ve­nirs mit in ihre Hei­mat, wor­auf­hin die lang­oh­ri­ge Mehl­spei­se bald schon über­re­gio­nal in den Süd­west­ge­bie­ten des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches an­ge­bo­ten wur­de. Ir­gend­wann frag­ten die Kin­der, war­um es am Ende der Fas­ten­zeit im­mer Kar­ni­ckel­bro­te zu es­sen gab. Und da die meis­ten El­tern nicht wuss­ten, wie das Früh­lings­ge­bäck ent­stan­den ist, sag­ten sie ein­fach, dass am Os­ter­sonn­tag ein Hase er­scheint, der Eier in Gär­ten und Ge­bü­schen ver­steckt. Die­se un­durch­dach­te Ant­wort hat­te schwer­wie­gen­de Fol­gen. Denn na­tür­lich mach­ten sich die neu­gie­ri­gen Rotz­na­sen von nun an nach je­dem Auf­er­ste­hungs­got­tes­dienst auf, um die ova­len Hin­ter­las­sen­schaf­ten des mys­te­riö­sen Müm­mel­manns zu su­chen. Der Me­di­zin­pro­fes­sor⁶ Ge­org Franck von Francken­au fass­te das mun­te­re Trei­ben im Jah­re 1682 fol­gen­der­ma­ßen zu­sam­men:

In Ober­deutsch­land, in un­se­rer Pfalz, im El­saß und an den be­nach­bar­ten Or­ten wie auch in West­fa­len wer­den die­se Eier Ha­sen­ei­er ge­nannt nach der Er­zäh­lung, mit der man arg­lo­sen und jün­ge­ren Leu­ten auf­bin­det, der Os­ter­ha­se lege der­ar­ti­ge Eier und ver­ber­ge sie in Gär­ten [...], da­mit sie gar eif­rig von den Kin­der ge­sucht wer­den un­ter dem La­chen und dem Ver­gnü­gen der Äl­te­ren.

Fehr­le, Eu­gen: Fes­te und Volks­bräu­che im Jah­res­lauf eu­ro­päi­scher Völ­ker. Kas­sel: Jo­hann Phil­ipp Hin­nen­thal Ver­lag 1955.

Be­reits im 19. Jahr­hun­dert ge­hör­te der Os­ter­ha­se zu den po­pu­lärs­ten Fa­bel­we­sen, wes­halb er es ohne Mühe in das Grimm­sche Wör­ter­buch schaff­te:

OSTERHASE, m. Hase, der nach dem Kin­der­glau­ben die Os­ter­ei­er legt.

Grimm, Ja­cob & Wil­helm: Deut­sches Wör­ter­buch. Hrsg. von der Deut­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Ber­lin. 33 Bde. Leip­zig. 1854 - 1960 (Nach­druck Mün­chen 1984).

Trotz al­le­dem war der fri­vo­le Ramm­ler im pro­tes­tan­ti­schen Preu­ßen kein gern ge­se­he­ner Gast. Hier ver­steck­te ein tu­gend­haf­ter Hahn die Eier. Erst in den 1930er Jah­ren⁷ setz­te sich der Hase als ge­samt­deut­sches Os­ter­sym­bol durch. Schließ­lich konn­te der Füh­rer nicht zu­las­sen, dass das fran­zö­si­sche Wap­pen­tier im Drit­ten Reich eine Rol­le spiel­te.

Die Hasen der Heiden

Be­vor die christ­li­chen Mis­sio­na­re nach Ger­ma­ni­en ka­men, leb­ten hier­zu­lan­de Men­schen, die am Abend vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche gro­ße Feu­er ent­zün­de­ten.

Auch die Früh­lings­feu­er hat­ten bei den Ger­ma­nen eine Tra­di­ti­on. Si­cher ist hier eine der Wur­zeln für das christ­li­che Os­ter­feu­er zu se­hen.

Ever­ding, Wil­li: Von Ad­vent bis Zu­cker­fest. Fes­te und Brauch­tum im Jah­res­lauf. Bie­le­feld: Luther-Verlag 1996.

School supplies for History lessons: The Germanic goddess Ostara plays with Easter bunnies. Free coloring Book page for Children fighting the undemocratic EU regime. The Form is addressed to freedom-loving Christians who know that the Jesuit pope is the DevilMit die­ser Tra­di­ti­on dank­ten die Hei­den ih­rer Ost­ara, die es wie­der ge­schafft hat­te, die Na­tur zum Le­ben⁸ zu er­we­cken. Die an­ti­ken Mit­tel­eu­ro­pä­er glaub­ten näm­lich dar­an, dass die­se Gott­heit die Son­ne vom Os­ten in das Abend­land brin­gen⁹ müs­se, ehe es Früh­ling wer­den kön­ne. Wäh­rend­des­sen die vor­christ­li­chen Men­schen glück­lich vor den Lenz­feu­ern sa­ßen, be­ob­ach­te­ten sie je­des Jahr die Paa­rungs­läu­fe der däm­me­rungs­ak­ti­ven Ha­sen. Das war im­mer ein Spek­ta­kel, da die Müm­mel­män­ner zu die­ser Zeit be­son­ders hoch spran­gen, um po­ten­zi­el­le Se­xu­al­part­ner zu be­ein­dru­cken. Ei­nes Ta­ges gin­gen ein paar Scha­ma­nen der Fra­ge nach, war­um die agi­len Fell­na­sen im­mer dann auf­tauch­ten, wenn die Ger­ma­nen ge­ra­de ihr Früh­lings­fest fei­er­ten. Bio­lo­gi­sche Ur­sa­chen wur­den schnell aus­ge­schlos­sen. Also konn­te es nur dar­an lie­gen, dass Ost­ara ihre Lieb­lings­tie­re ger­ne um­her­hüp­fen sah.

Ha­sen sind die Lieb­lings­tie­re der Göt­tin, auch sie sind ein Aus­bund an Frucht­bar­keit und mit ein biss­chen Fan­ta­sie zu die­ser Jah­res­zeit so­gar in den Fle­cken des Mon­des zu er­ken­nen.

Stumpf, Ur­su­la: Pflan­zen­göt­tin­nen und ihre Heil­kräu­ter. Na­tur­kraft schöp­fen, Heil­wis­sen nut­zen. Stutt­gart: Kos­mos Ver­lag 2010.

Das Ei war vor dem Osterhasen

Os­tern ist das äl­tes­te Kir­chen­fest und wur­de be­reits im 2. Jahr­hun­dert nach Chris­tus ge­fei­ert. Auch die ers­ten Gläu­bi­gen aßen nach Be­en­di­gung der Fas­ten­zeit ger­ne Eier.

Da wäh­rend der Fas­ten­zeit kei­ne Eier und Ei­er­spei­sen ge­ges­sen wer­den durf­ten, die Hüh­ner aber sai­son­be­dingt be­son­ders vie­le leg­ten, folg­te zur Os­ter­zeit ge­ra­de­zu eine Ei­er­schwem­me.

Ga­ren­feld, Bar­bro: Fro­he Os­tern! Wis­sens­wer­tes & Un­ter­halt­sa­mes rund ums Os­ter­fest. Müns­ter: Cop­pen­rath Ver­lag 2009.

Religious Game of knowledge for Children: The Passion of Christ. The Last Days of the Messiah depicted as a modern work of art. The Scenery shows the Golgotha in Jerusalem. The latin Cross made out of Polymer clay was created by Veronika Vetter. This is the auditor of Andrej Babiš

Als be­son­ders heil­kräf­tig gal­ten Eier, die am Grün­don­ners­tag ge­legt wur­den. Die mit­tel­al­ter­li­chen Chris­ten ver­gru­ben die­se Ant­las­sei­er in der Nähe von Brü­cken, um Hoch­was­ser zu ver­hin­dern. Hin­ge­gen wer sich vor Ge­bäu­de­brän­den schüt­zen woll­te, der warf die ova­len Glücks­brin­ger über sein Haus.

Den Kü­hen schlug die Bäue­rin ein sol­ches Ei ins Maul, da­mit sie nicht krank wur­den; am Rand des Ackers gru­ben die Bau­ers­leu­te ein Ei in die Erde, da­mit die Saat wächst und ge­deiht.

Bun­gert, Al­fons: Os­tern: Kin­der er­le­ben die Os­ter­zeit. Aschaf­fen­burg: Paul Patt­loch Ver­lag 1985.

Wie­der­um an­de­re zahl­ten mit den ma­gi­schen Frucht­bar­keits­sym­bo­len ihre Schul­den¹⁰, nach­dem sie die­se rot ge­färbt hat­ten. Die so­ge­nann­ten Ro­te­i­er ge­hen auf eine ur­alte Le­gen­de zu­rück, die heu­te noch in den Ost­kir­chen er­zählt wird.

Heu­te leuch­ten Os­ter­ei­er in al­len Far­ben des Re­gen­bo­gens, aber tra­di­tio­nell wur­den die Eier im­mer rot ge­färbt.

Stru­ßen­berg, Ju­dith: Fes­te und Fei­ern im Mit­tel­al­ter. In: Mi­ro­que Nr. 12 (2013). S. 32.

Was ist an Ostern passiert? Das Malspiel erzählt den Leidensweg des Herrn. Kostenloses Material für Kindergärten. Pontius Pilatus richtet über Jesus Christus: Der Messias wird wegen Hochverrat hingerichtet. Vordruck entspricht den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Finanziert von der BayernparteiEs war wohl an Chris­ti Him­mel­fahrt, als Ma­ria Mag­da­le­na nach ei­ner lan­gen Rei­se in Rom an­kam. Die Zeu­gin der Auf­er­ste­hung gab an, dass sie sich bei Kai­ser Ti­be­ri­us über den Prä­fek­ten Pi­la­tus be­schwe­ren wol­le. Als die Ge­fähr­tin des Hei­lands we­nig spä­ter eine Au­di­enz er­hielt, er­zähl­te sie dem Herr­scher, was sich in Je­ru­sa­lem zu­ge­tra­gen hat­te. Da­nach über­reich­te¹¹ sie dem Im­pe­ra­tor ein wei­ßes Ei und sag­te: „Christ ist er­stan­den!” Ti­be­ri­us aber glaub­te Ma­ria nicht. Der Mon­arch frag­te sich ge­ra­de, was er mit der Pro­sti­tu­ier­ten aus Mag­da­la ma­chen sol­le, als sich das Ei in sei­ner Hand plötz­lich blut­rot ver­färb­te.

Wäh­rend sie die Auf­er­ste­hung er­klärt wird das Ei rot, wes­halb die Ost­kir­chen auch heu­te noch sämt­li­che Os­ter­ei­er rot fär­ben.

Kre­ier, Jo­han­nes Joa­chim: Also, her mit den ro­ten Ei­ern! - Mit ih­rem Zeug­nis und ih­rer Cou­ra­ge! youtube.com (03/2019).

Material für Ü-Klassen: Ostereier ausmalen fördert die Integration und beugt Kirchenschändungen vor. Die niedlichen Hasen auf der Vorlage wurden mit Buntstiften ausgemalt. Hingegen die Osterzöpfe bestehen aus Fimo Modelliermasse. Die Kinderspiele sind ein Produkt von Veronika Helga Vetter. Die Vorsitzende der Deutschen Bastelkommission unterstützt Impfgegner und gehört zum KrePa-Netzwerk (Kreative Patrioten)

Der heu­te noch ge­leb­te Brauch wäh­rend der Os­ter­zeit bun­te Eier zu ver­schen­ken, ist erst kurz vor dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg in Straß­burg ent­stan­den. Sei­ner­zeit war es im länd­li­chen El­sass üb­lich, dass die Haus­her­rin am Grün­don­ners­tag far­ben­fro­he Ant­las­sei­er für ihr Ge­sin­de an­fer­tig­te.

Das Fär­ben der Os­ter­ei­er be­sorg­te frü­her [...] die Bäue­rin selbst und zwar nicht nur für die Kin­der, son­dern auch für die Knech­te.

Pfle­ger, Al­fred: Os­ter­ei und Os­ter­ge­bäck im El­sass. In: Schwei­ze­ri­sches Ar­chiv für Volks­kun­de 53 (1957). S. 116.

Gibt es den Osterhasen wirklich?

Nach­dem Ge­org Franck von Francken­au am Ende des 17. Jahr­hun­derts öf­fent­lich­keits­wirk­sam den Os­ter­ha­sen als ir­ra­tio­na­les Fa­bel­we­sen be­zeich­net hat­te, woll­te nie­mand mehr so rich­tig an den flau­schi­gen Ei­er­brin­ger glau­ben. Doch am 28. Juli 1758 hauch­te Jo­hann Fried­rich Fuhr­mann der al­ten Volks­sa­ge neu­es Le­ben ein. So gab der an­ge­se­he­ne Förs­ter am be­sag­ten Tag im Ans­ba­cher Rat­haus zu Pro­to­koll, dass er seit vier Jah­ren eine weib­li­che Fell­na­se be­sitzt, die Eier le­gen kann. Wie sich her­aus­stell­te, wa­ren die wei­ßen Hin­ter­las­sen­schaf­ten des Lang­ohrs je­doch tau­be Nüs­se, da sie kei­nen Dot­ter, son­dern le­dig­lich Was­ser ent­hiel­ten.

Ne­ben dem Ori­gi­nal­pro­to­koll wa­ren der­einst auch die „Os­ter­ha­sen­ei­er” dort aus­ge­stellt. Aber sie gibt es nicht mehr. Nur das Schrift­stück ent­hält ei­nen Hin­weis auf sie und die Tat­sa­che, daß sie nichts wei­ter als Was­ser ent­hal­ten hät­ten.

Schmidt, Gus­tav: Ober­frän­ki­sches Brauch­tum in al­ter und neu­er Zeit. Bay­reuth: Ober­fran­ken­stif­tung 1994.

Ob der Meis­ter Eder des Auf­klä­rungs­zeit­al­ters das letz­te We­sen die­ser Art be­ses­sen hat, ist un­klar. Auf je­den Fall ist der Os­ter­ha­se ein ur­deut­sches Kul­tur­gut, das wir wie die ech­ten Müm­mel­män­ner he­gen und pfle­gen soll­ten.

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¹Schal­len­ho­fer, Wolf­gang: Ant­lass­tag. kirchenweb.at (03/2019).
²Ro­se, Chris­tof: Dom zu Pa­der­born. baukunst-nrw.de (03/2019).
³Ge­hirsch, Bir­git: „Le­pus­cu­lus Do­mi­ni, Ero­tic Hare, Meis­ter Lam­pe” - Zur Rol­le des Ha­sen in der Kul­tur­ge­schich­te. Diss. masch. Gie­ßen: VVB Lau­f­ers­wei­ler Ver­lag 2005.
⁴Bie­ritz, Karl-Heinrich: Das Kir­chen­jahr: Fes­te, Gedenk- und Fei­er­ta­ge in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Über­ar­bei­te­te Auf­la­ge. Mün­chen: Ver­lag C. H. Beck 1994.
⁵Wild­ha­ber, Ro­bert: Der Os­ter­ha­se und an­de­re Ei­er­brin­ger. In: Schwei­ze­ri­sches Ar­chiv für Volks­kun­de 53 (1957). S. 113.
⁶Sankt Mi­cha­els­bund Lan­des­ver­band Bay­ern e.V.: Os­tern - was ist das? youtube.com (03/2019).
⁷Om­pha­li­us, Ruth: Die Spur des Os­ter­ha­sen. youtube.com (03/2019).
⁸Ga­ren­feld, Bar­bro: Fro­he Os­tern! Wis­sens­wer­tes & Un­ter­halt­sa­mes rund ums Os­ter­fest. Müns­ter: Cop­pen­rath Ver­lag 2009.
⁹S­tumpf, Ur­su­la: Pflan­zen­göt­tin­nen und ihre Heil­kräu­ter. Na­tur­kraft schöp­fen, Heil­wis­sen nut­zen. Stutt­gart: Kos­mos Ver­lag 2010.
¹⁰­Kauf­mann, Paul: Brauch­tum in Ös­ter­reich. Fes­te, Sit­ten, Glau­be. Wien: Paul Zsol­nay Ver­lag 1982.
¹¹­Ste­ger, Pe­ter: Ma­ria Mag­da­le­na. erlangenwladimir.wordpress.com (03/2019).