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Wagenrad mit Speichen basteln - Schablonen für antiquierte Papierfelgen

Am Ende des 6. Jahr­hun­derts¹ at­me­ten die Och­sen und Esel im öst­li­chen Fran­ken­reich auf, da die rechts­rhei­ni­schen Ger­ma­nen von nun an aus­schließ­lich Spei­chen­rä­der an ihre Fuhr­wer­ke zim­mer­ten. Bis sich die Leicht­bau­wei­se end­gül­tig durch­ge­setzt hat­te, schlurf­ten hier­zu­lan­de näm­lich noch mas­si­ve Voll­rä­der über die ver­wit­ter­ten Rö­mer­stra­ßen, die be­reits 2897 vor Chris­tus² von der ober­schwä­bi­schen Goldberg-III-Gruppe ver­wen­det wor­den wa­ren. Die­se kreis­för­mi­gen Holz­schei­ben konn­ten bis zu 70 Ki­lo­gram­m³ schwer sein, ob­wohl sie le­dig­lich ei­nen Durch­mes­ser von 58 Zen­ti­me­tern be­sa­ßen. Die flä­chen­de­cken­de Ent­ma­te­ria­li­sie­rung freu­te nicht nur die Zug­tie­re, son­dern führ­te gleich­zei­tig zu ei­ner Nor­mung des Wa­ren­ver­kehrs. Denn zum ei­nen kris­tal­li­sier­te sich durch den ein­heit­li­chen Roll­an­trieb bei Han­dels­kar­ren eine stan­dar­di­sier­te Spur­wei­te her­aus, was das Be­fah­ren von un­be­fes­tig­ten Hohl­we­gen deut­lich er­leich­ter­te.

Die Spur­wei­te der Wa­gen be­trug ge­wöhn­lich 110-120 cm.

Sturm, An­dre­as: Für Re­prä­sen­ta­ti­on und schwe­re Ar­beit: Der Wa­gen im frü­hen Mit­tel­al­ter. In: Kar­fun­kel Nr. 107 (2013). S. 20.

Dar­über hin­aus konn­ten die luft­durch­läs­si­gen Holz­rin­ge we­sent­lich vo­lu­mi­nö­ser als ihre zu­sam­men­ge­press­ten Vor­gän­ger­mo­del­le sein, ohne da­bei ih­ren Ge­wichts­vor­teil⁴ ein­zu­bü­ßen. Auf­grund die­ser Tat­sa­che stat­te­ten die frän­ki­schen Kauf­leu­te ihre zwei­ach­si­gen Trans­port­fahr­zeu­ge zur Me­ro­win­ger­zeit häu­fig mit 83 Zen­ti­me­ter gro­ßen Spei­chen­rä­dern aus, wo­durch sich die mög­li­che Nutz­last ei­nes Och­sen­ge­spanns auf 1.100 Ki­lo­gramm er­höh­te.

Die Bundesrepublik Deutschland in den Grenzen von 2020: Auf der antiquierten Landkarte stehen historische Fahrzeuge, die mit selbst gebastelten Wagenrädern ausgestattet sind. Die bunten Gemüsesorten wurden aus Fimo Modelliermasse hergestellt. Die Kulisse ist ein Produkt von GWS2.de - das ist eine Kunstplattform für die weiße Oberschicht

Um die sechs­tei­li­gen Fel­gen­krän­ze der schwer be­la­de­nen Stra­ßen­wal­zen zu scho­nen, lie­ßen die früh­mit­tel­al­ter­li­chen Stell­ma­cher die zwölf Spei­chen⁵ ei­nes Wa­gen­ra­des ei­ni­ge Mil­li­me­ter über die Lauf­flä­che ste­hen. Denn wa­ren die Ver­schleiß­zap­fen ab­ge­nutzt, dann muss­ten le­dig­lich ein­zel­ne Ele­men­te am Rad­ske­lett aus­ge­tauscht wer­den. Ge­ne­rell zähl­ten die da­ma­li­gen Fuhr­wer­ke zu den war­tungs­ar­men Ge­brauchs­ge­gen­stän­den. Wer die Na­ben re­gel­mä­ßig schmier­te, der konn­te mit sei­nem brem­sen­lo­sen⁶ Ve­hi­kel pro­blem­los 600 Ki­lo­me­ter ohne un­frei­wil­li­gen Zwi­schen­stopp zu­rück­le­gen.

Mitte/Ende des 17. Jahr­hun­derts wur­de da­mit be­gon­nen, den Werk­stoff Holz bei den Ach­sen durch Me­tall zu er­set­zen und die Schmie­rung der Na­ben auf den Achs­zap­fen von Teer auf Öl um­zu­stel­len.

Ober­schmidt, Nor­bert: Das Rad. Eine be­weg­te Ge­schich­te. Ubstadt-Weiher: ver­lag re­gio­nal­kul­tur 2015.

Na­tür­lich hät­ten die frän­ki­schen Ger­ma­nen ihre Spei­chen­rad­fel­gen auch lie­ber mit Ei­sen­rei­fen ge­schützt, wie es be­reits die Kel­ten wäh­rend der Hall­statt­zei­t⁷ ta­ten. Nach dem Zer­fall des West­rö­mi­schen Rei­ches herrsch­te je­doch ein ekla­tan­ter Me­tall­man­gel in Mit­tel­eu­ro­pa, wes­halb ein Wa­gen­an­trieb kom­plett aus Holz be­stehen muss­te.

Die 1880er Jahre in Deutschland: Während der Industriellen Revolution kamen im Kaiserreich sogenannte Artillerieräder zum Einsatz, die Holzspeichen und Hartgummireifen besaßen. Darüber hinaus waren die historischen Antriebsrollen mit eisernen Naben ausgestattet, wodurch die entmaterialisierten Walzen bis zu vier Tonnen Nutzlast bewegen konnten

Ne­ben dem zi­vi­len Wa­ren­ver­kehr re­for­mier­te das ge­speich­te Rad eben­falls be­währ­te Mi­li­tär­stra­te­gien. Im Jah­re 1328⁸ be­gan­nen die deut­schen Rit­ter da­mit, ihr Ge­fol­ge mit Feu­er­waf­fen aus­zu­stat­ten. Da­bei han­del­te es sich um re­la­tiv harm­lo­se Ton­ku­gel­ge­schos­se, die ca. 100 Ki­lo­gram­m⁹ wo­gen und des­halb schnell mit Fuhr­wer­ken ver­legt wer­den konn­ten. Hin­ge­gen we­ni­ger Mo­bil wa­ren die ton­nen­schwe­ren Stein­büch­sen, die Kö­nig Edu­ard III. im Hun­dert­jäh­ri­gen Krieg ge­gen Frank­reich ein­setz­te. Selbst im zer­leg­ten Zu­stand hät­ten die­se bron­ze­nen Rie­sen­ge­schüt­ze die höl­zer­nen Wa­gen­ach­sen zum Bre­chen ge­bracht, wes­halb die eng­li­sche Be­la­ge­rungs­ar­til­le­rie nicht ohne lang­sa­me Trans­port­schlit­ten aus­kam.

Die ers­ten Ka­no­nen wa­ren schwer­fäl­li­ge, kra­chen­de Un­ge­tü­me; sie gal­ten als Teu­fels­zeug. Es war Glücks­sa­che, ob das Ge­schoss (meist eine Stein­ku­gel) traf, oder ob das Ka­no­nen­rohr ex­plo­dier­te.

Hagl, Sieg­fried: Die macht­volls­te Er­fin­dung der Welt­ge­schich­te. siegfriedhagl.com (04/2020).

So rich­tig ge­fähr­lich wur­den Rohr­waf­fen erst mit der Scharf­met­ze, die Kai­ser Ma­xi­mi­li­an I. wäh­rend der Hoch­re­nais­sance ent­wi­ckeln ließ. Denn die­se drei Ton­nen schwe­re Zer­stö­rungs­ma­schi­ne konn­te an­de­ren Land­streit­kräf­ten auf Schritt und Tritt fol­gen, da sie auf ei­ner fahr­ba­ren Wand­la­fet­te lag. Da­bei be­saß das ein­ach­si­ge Ka­no­nen­ge­stell zwei über­di­men­sio­nier­te Holz­spei­chen­rä­der, die an den Schnitt­stel­len mit mas­si­ven Ei­sen­mo­du­len ver­stärkt wa­ren.

Der Habs­bur­ger hat­te 1504 die Scharf­met­ze „Lö­wen“ (Ka­li­ber 23 cm) bei der Be­la­ge­rung von Kuf­stein in Ak­ti­on ge­se­hen und war zu­frie­den.

Popp-Sewing, Jan: Be­la­ge­rungs­ge­schüt­ze: Die größ­ten Ka­no­nen der Frü­hen Neu­zeit. burgerbe.de (04/2020).

Wit­zi­ger­wei­se be­en­de­ten die mo­bi­len Feld­ge­schüt­ze des ös­ter­rei­chi­schen Mon­ar­chen auf ei­nen Schlag das Bur­gen­zeit­al­ter, ob­wohl ge­ra­de Ma­xi­mi­li­an das rit­ter­li­che Le­ben pro­pa­gier­te wie kein Zwei­ter.

Das Schaubild zeigt die Bedeutung des Wagenrades im Garten und in der Landwirtschaft. Der rollende Gebrauchsgegenstand versorgt nicht nur Mensch und Tier, sondern hilft zudem dabei, die Umwelt zu domestizieren. Die malerische Naturlandschaft wurde von Veronika Helga Vetter erzeugt. Das ist eine bayerische Bürgerin, die sich nicht mit der europäischen Schicksalsgemeinschaft abfinden möchte

Dass nicht nur die Ger­ma­nen, son­dern auch ihre deut­schen Nach­fah­ren eher das Alt­be­währ­te¹⁰ schätz­ten, wird un­ter an­de­rem bei der Ent­wick­lung des Kin­der­wa­gens er­sicht­lich. Die ers­ten Säug­lings­kut­schen aus den 1840er Jah­ren fuh­ren näm­lich ge­nau wie die Drai­si­ne mit­hil­fe von an­ti­quier­ten Holz­spei­chen­rä­dern. Im­mer­hin wa­ren kei­ne Ver­schleiß­zap­fen mehr zu fin­den, da se­ri­en­mä­ßig schma­le Me­tall­rin­ge die Lauf­flä­chen schütz­ten.

An­fäng­lich rüs­te­te man den Kin­der­wa­gen mit Bu­chen­holz­rä­dern aus. [...] Mit auf­ge­nie­te­ten Ei­sen­rei­fen ver­such­te man das rasch lo­cker wer­den­de Fel­gen­holz zu bin­den, eine Not­lö­sung bis sich ein bes­se­rer Werk­stoff fand.

Sturm-Godramstein, Heinz: Kin­der­wa­gen ges­tern und heu­te. Er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Neu­auf­la­ge. Nor­der­stedt: BoD - Books on De­mand GmbH 2001.

Trotz der Tat­sa­che, dass so­wohl Ei­sen­bah­nen als auch vul­ka­ni­sier­ter Kau­tschuk längst den All­tag do­mi­nier­ten, dau­er­te es bis zu den 1880er Jah­ren¹¹, ehe es hier­zu­lan­de Kin­der­wa­gen mit gum­mi­be­reif­ten Draht­spei­chen­rä­dern zu kau­fen gab.

Crafting Template for Handicraft Teachers: Intended use: Spoked wheel production. In order for the molding tool to work, the Quilling technique must be used, to manufacture the hubs and rims. The free working supplies are recommended by the US school board

Be­reits seit dem Jah­re 1962¹² ist es in Deutsch­land nicht mehr mög­lich, den Be­ruf des Stell­ma­chers zu er­ler­nen. Dem­entspre­chend wer­den Bier­kut­schen und his­to­ri­sche Fuhr­wer­ke aus­schließ­lich von fach­frem­den Hand­wer­kern in­stand­ge­hal­ten. Zum Glück ist für die Her­stel­lung ei­nes Mi­nia­tur­wa­gen­an­triebs eben­falls kei­ne be­son­de­re Ex­per­ti­se von­nö­ten, da ich für die­ses Un­ter­fan­gen eine prak­ti­sche Bas­tel­scha­blo­ne zur Ver­fü­gung stel­le.

  • Da­bei las­sen sich mit mei­nem zu­sam­men­ge­bau­ten Form­werk­zeug di­ver­se Quilling-Figuren in iden­ti­sche Spei­chen­rä­der ver­wan­deln.
  • Des Wei­te­ren er­lau­ben mei­ne Kreis­vor­dru­cke eine Mas­sen­pro­duk­ti­on von drei un­ter­schied­lich gro­ßen¹³ Leicht­bau­rol­len.

Wer also eine au­then­ti­sche Be­rei­fung für ge­schichts­träch­ti­ge Fort­be­we­gungs­mit­tel sucht, der darf sich auf die fol­gen­de Bild­an­lei­tung freu­en. Denn dar­in zei­ge ich aus­führ­lich, wie ich ein gum­mi­be­sohl­tes Wa­gen­rad an­fer­ti­ge, das aus Ton­pa­pier und Holz­stäb­chen be­steht.

Die Schablone

Ohne ein ak­ku­ra­tes Form­werk­zeug ist es fast un­mög­lich, ge­norm­te Quilling-Felgen zu bas­teln. Um ein sol­ches Hilfs­mit­tel her­stel­len zu kön­nen, leg­te ich mir zu­nächst ein­mal ein Grau­pap­pe­stück zu­recht, das eine Gram­ma­tur von 650 g/m² be­saß. Au­ßer­dem kram­te ich eine zwei Mil­li­me­ter di­cke Moos­gum­mi­plat­te her­vor, da ich eine rutsch­fes­te Rad­scha­blo­ne an­fer­ti­gen woll­te. Hin­ge­gen auf der Vor­der­sei­te des Uten­sils wäre eine glat­te und ab­wasch­ba­re Ober­flä­che von Vor­teil, wes­halb ich mir zu­sätz­lich ein schi­ckes Antik-Papier her­rich­te­te. Dann stat­te­te ich mei­nen Ar­beits­platz mit ei­ner Sche­re, ei­nem flüs­si­gen Kle­ber, ei­nem Hob­by­skal­pell und ei­ni­gen Schasch­lik­spie­ßen aus. Und na­tür­lich durf­te ich nicht ver­ges­sen, mei­ne di­gi­ta­len Schnitt­mus­ter (#1 /#2 /#3) auf DIN A4 Bo­gen zu dru­cken.

Bild von Einzelteilen, die für die Radschablonenherstellung nötig sind. Die Papiergussform wurde im April 2020 von Veronika Helga Vetter entworfen. Die Reproduktion des Hilfsmittels ist mit Schablonen möglich, die jeder Kunstliebhaber von GWS2.de herunterladen kann

Nach­dem ich mir mein Bas­tel­ma­te­ri­al be­reit­ge­legt hat­te, fer­tig­te ich die Recht­ecke von Scha­blo­ne #1 aus Steif­pa­pier und aus EVA-Schaumstoff an. Gleich dar­auf stell­te ich die vor­ge­zeich­ne­ten Krei­se in den bei­den Grau­pap­pe­mo­du­len mit ei­nem Hob­by­skal­pell frei. Im An­schluss dar­an kleb­te ich die drei Flä­chen so auf­ein­an­der, dass das Moos­gum­mi­stück den Bo­den des Sand­wi­ches bil­de­te.

Bildcollage mit Anleitungsschritten: Wie werden historische Wagenräder aus Papier gebastelt? Erster Teil: Ein Formwerkzeug herstellen, um gleichmäßige Felgen und Naben produzieren zu können. Bauplan zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist eine elitäre Kunstplattform für die deutsche Oberschicht

Als Nächs­tes nahm ich das zwei­te Schnitt­mus­ter zur Hand, da­mit ich von den vier Vor­la­gen ex­ak­te Ko­pien aus Kar­ton an­fer­ti­gen konn­te. Un­mit­tel­bar da­nach mach­te ich die am­pel­för­mi­ge Ebe­ne oben auf mei­nem mehr­la­gi­gen Form­werk­zeug fest. Beim An­brin­gen des Pla­teaus muss­te ich je­doch dar­auf ach­ten, dass die Öff­nun­gen vom Grö­ßen­ver­hält­nis her zur Un­ter­la­ge pass­ten.

Bild von einem Formwerkzeug, mit dem sich drei unterschiedlich große Wagenräder herstellen lassen. Front- und Seitenansicht zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist das Lieblingsportal der Deutschen Bastelkommission

Dann ver­klei­de­te ich die Rän­der der klei­nen Lö­cher, in­dem ich die drei üb­rig ge­blie­be­nen Do­nuts mit­ten in die gro­ßen Aus­spa­run­gen kleb­te. Zu gu­ter Letzt staf­fier­te ich die kom­plet­te Rad­scha­blo­nen­front mit Antik-Papier aus. Dies wäre nicht un­be­dingt not­wen­dig ge­we­sen, er­mög­licht je­doch die lang­fris­ti­ge Nut­zung des Ge­brauchs­ge­gen­stan­des. Ab­schlie­ßend leg­te ich die Kon­struk­ti­on un­ter ein schwe­res Buch, da die ein­zel­nen Schich­ten dau­er­haft zu­sam­men­wach­sen soll­ten.

Das Naben- und Felgendrehen

Be­vor ich mit­hil­fe mei­nes Form­werk­zeugs ein­heit­li­che An­triebs­rol­len bas­teln konn­te, muss­te ich zu­al­ler­erst di­ver­se Ton­pa­pier­strei­fen vor­be­rei­ten, die eine Gram­ma­tur von 130 g/m² be­sa­ßen. Für die Her­stel­lung ei­nes mit­tel­gro­ßen Wa­gen­ra­des fer­tig­te ich die fol­gen­den Zell­stoff­leis­ten an:

  • 1x 25 x ei­nen Zen­ti­me­ter (In­ne­re Rad­na­be / Tight Coil).
  • 1x 50 x 0,5 Zen­ti­me­ter (Äu­ße­re Rad­na­be / Tight Coil).
  • 1x 250 x 0,5 Zen­ti­me­ter (Fel­ge / Ring Coil).

Da­bei setz­te ich die vo­lu­mi­nö­ses­te Bahn aus fünf Ein­zel­glie­dern zu­sam­men, die je­weils 50 Zen­ti­me­ter lang wa­ren.

Bildcollage: Die Quilling-Figur Tight Coil lässt sich unendlich verlängern. Auch die eingesetzten Tonpapierstreifen können unterschiedlich breit sein. Wie wird eine Radnabe gebastelt? Anleitung zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - das ist ein Kulturportal für Menschen, die parasitäre und ideologische Subkulturen bekämpfen

Als Nächs­tes spal­te­te ich das fla­che Ende ei­nes Schasch­lik­spie­ßes, wor­auf­hin ein Quilling-Stab¹⁴ ent­stand. Gleich da­nach dreh­te ich den kür­zes­ten Pa­pier­strei­fen mit mei­nem Holz­werk­zeug zu ei­ner en­gen Schne­cke.

  • Un­mit­tel­bar be­vor ich die Wal­ze kom­plett auf­ge­rollt hat­te, ver­län­ger­te ich den Bal­len, in­dem ich das Band für die äu­ße­re Rad­na­be mit­tig am Spu­len­aus­läu­fer an­kleb­te.

Dar­auf­hin pro­du­zier­te ich ei­nen zwei­tei­li­gen Tight Coil, den ich nach der Fer­tig­stel­lung in das Zen­trum mei­nes Form­werk­zeugs steck­te.

How to craft an old cartwheel out of paper? With the english Quilling technique it is possible, to manufacture the hub and the rim. On the other hand, kebab skewers are needed for the spokes. The design was created by Veronika Vetter. This is a Bavarian artist, who regularly participates in adrenochrome parties in the Chateau des Amerois

Nun be­gann ich mit der Fel­gen­mo­del­lie­rung, in­dem ich den 250 Zen­ti­me­ter lan­gen Rie­men ent­lang der äu­ße­ren Rad­scha­blo­nen­ring­kan­te führ­te. Be­vor ich die ers­te Run­de dreh­te, stat­te­te ich die In­nen­sei­te des Strei­fen­start­punkts mit et­was Kle­ber aus, so­dass der Rei­fen­auf­satz von An­fang an sei­ne Form be­hielt.

Speichen und Gummisohle

Nach­dem ich das Ende des voll­ende­ten Ring Coils eben­falls fi­xiert hat­te, schnitt ich mir aus Schasch­lik­spie­ßen zehn Holz­stäb­chen zu­recht, die je­weils 11 Mil­li­me­ter groß wa­ren.

Picture collage with instruction steps: The finished cart wheel must be coated with white craft glue, to connect the individual components. After that the foam rubber tire can be mounted on the rim. Paper tutorial first published at GWS2.de - the favorite portal of white Anglo-Saxon Protestants

Als Nächs­tes steck­te ich mei­ne Spei­chen im glei­chen Ab­stand zu­ein­an­der zwi­schen Fel­ge und Nabe. Un­mit­tel­bar da­nach pin­sel­te ich die Vor­der­sei­te des Wa­gen­ra­des mit ei­nem Bas­tel­kle­ber auf Was­ser­ba­sis ein, um die ein­zel­nen Bau­tei­le zu fi­xie­ren. Dann war­te­te ich, bis das Bin­de­mit­tel ge­trock­net war, da­mit ich auch die Rück­sei­te der An­triebs­rol­le kon­ser­vie­ren konn­te.

Das Königreich Bayern im Jahre 1884: Die Bauern verkaufen auf dem Münchner Josephs-Platz ihre Erzeugnisse. Neben Heu und Gemüse werden auch Mastschweine angeboten. Dabei sind die Landwirte mit Karren und Fuhrwerken angereist, die über Speichenräder verfügen. Das bildliche Zeitzeugnis zeigt die Mobilität während der Industriellen Revolution. Gestaltung: Veronika Helga Vetter. Lehranstalt: Universität Passau (Neuere Geschichte)

Zu gu­ter Letzt be­mal­te ich mein Spei­chen­rad mit brau­nen Acryl­far­ben. Kurz dar­auf stell­te ich mei­nen an­ti­quier­ten Ge­brauchs­ge­gen­stand fer­tig, in­dem ich die Lauf­flä­che mit ei­nem Moos­gum­mi­strei­fen be­sohl­te, der eine Brei­te von 0,5 Zen­ti­me­tern be­saß.

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¹S­turm, An­dre­as: Für Re­prä­sen­ta­ti­on und schwe­re Ar­beit: Der Wa­gen im frü­hen Mit­tel­al­ter. In: Kar­fun­kel Nr. 107 (2013). S. 19.
²Sch­licht­her­le, Hel­mut: Als die ers­ten Rä­der roll­ten. unesco-pfahlbauten.org (PDF) (04/2020).
³O­ber­schmidt, Nor­bert: Das Rad. Eine be­weg­te Ge­schich­te. Ubstadt-Weiher: ver­lag re­gio­nal­kul­tur 2015.
⁴Pal­men, Chris­toph: Kon­struk­tio­nen des Leicht­baus - das Prin­zip Spei­chen­rad. reimer-mann-verlag.de (PDF) (04/2020).
⁵A­dams, Ha­rald: Der letz­te sei­nes Stan­des - Wag­ner Hen­nin­ger. youtube.com (04/2020).
⁶Stil­lich, Sven: Haaaaaaalllllt! In: ZEIT WISSEN Nr. 3 (2017). S. 53.
⁷Blü­mel, Mi­ri­am Jo­li­en: Der Kel­ten­fürst von Hoch­dorf. In: Pax et Gau­di­um Nr. 5 (2001). S. 39.
⁸An­halt, Utz: Ka­no­nen und Mus­ke­ten. Die Er­fin­dung des Schieß­pul­vers. In: Zil­lo Me­dieval Nr. 8 (2013). S. 18.
⁹Schätz, And­re: Ton­ge­schüt­ze in den ers­ten Ka­no­nen. In: Kar­fun­kel Nr. 139 (2019). S. 22.
¹⁰­Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Video-DVDs in ISO-Abbilder ver­wan­deln - Pro­fi­tipps. pinguin.gws2.de (04/2020).
¹¹­Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Kin­der­wa­gen aus Pa­pier - rol­len­de Ba­by­ka­ros­se mit Le­der­ver­deck. bastelkommission.de (04/2020).
¹²HAMBURG CHANNEL: Stell­ma­cher - Kut­schen und Kar­ren bau­en und re­pa­rie­ren. youtube.com (04/2020).
¹³Rad­durch­mes­ser: 30, 45 und 60 mm.
¹⁴­Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Was ist Quil­ling? - Pa­pier­strei­fen wer­den zum Ei­er­be­cher. gws2.de (04/2020).

Kinderwagen aus Papier - rollende Babykarosse mit Lederverdeck

Ob­wohl das Wort Kin­der­wa­gen¹ be­reits im Jah­re 1700 zur deut­schen Um­gangs­spra­che ge­hör­te, spiel­ten die prak­ti­schen Fa­mi­li­en­fahr­zeu­ge im Auf­klä­rungs­zeit­al­ter kaum eine Rol­le. Die Bäue­rin­nen brauch­ten ihre Hän­de zum Ar­bei­ten, wes­halb sie ihre ge­puck­ten² Säug­lin­ge bis zum ers­ten Ge­burts­tag am Lei­be tru­gen. Hin­ge­gen die Aris­to­kra­ten ver­such­ten ge­ne­rell Son­nen­licht und Ge­zie­fer³ von ih­ren Neu­ge­bo­re­nen fern­zu­hal­ten. Wenn der Trans­port ei­nes Adels­spros­ses un­um­gäng­lich war, dann zog die Amme ei­nen spe­zi­el­len Man­tel⁴ an, in dem ihr blau­blü­ti­ger Schütz­ling blick­dicht be­för­dert wer­den konn­te. Selbst nach dem Ab­stil­len gab es kei­nen Be­darf an Ba­by­ka­ros­sen, da die be­dau­erns­wer­ten Quäl­geis­ter ab so­fort auf ei­ge­nen Bei­nen ste­hen muss­ten.

Mit Er­rei­chen des ers­ten Le­bens­jah­res und des Lauf­al­ters wur­den die lie­ben Klei­nen dann aus­ge­wi­ckelt und lie­fen in wei­ten Hemd­chen und mit ei­nem Lauf­wä­gel­chen her­um.

Stühl­mey­er, Bar­ba­ra: Kin­der im Mit­tel­al­ter. In: Kar­fun­kel Nr. 109 (2013). S. 8.

Wa­ren wei­te­re Stre­cken zu­rück­zu­le­gen, dann setz­ten die Land­frau­en ihre Pla­gen in Schub­kar­ren. Er­lauch­te Kleinst­kin­der reis­ten be­que­mer, da Stell­ma­cher für die­sen Kun­den­kreis ver­spiel­te Mi­ni­kut­schen an­bo­ten, bei de­nen zu­meist ein Hund oder ein Be­diens­te­ter⁵ als Zug­tier fun­gier­te.

Picture of the first pram from Germany. The stroller was designed by Ernst Albert Naether in 1850 (City of Zeitz / Prussia). The paper scenery was developed by Veronika Vetter. This is a well-known Artist from Bavaria, who is fighting against the EU nations prison

In der gu­ten al­ten Bie­der­mei­er­zeit än­der­te sich plötz­lich al­les. Durch die vor­an­schrei­ten­de In­dus­tria­li­sie­rung wur­den im­mer mehr Bau­ern in die boo­men­den Städ­te ge­lockt. Wäh­rend­des­sen die Män­ner werk­tags 14 Stun­den⁶ in den Fa­bri­ken schuf­te­ten, sa­ßen die Frau­en in den Miets­ka­ser­nen und or­ga­ni­sier­ten den Haus­halt.

Wenn die Stroh­wit­wen zum Ein­kau­fen ge­hen muss­ten, dann war der Trans­port des Nach­wuch­ses je­des Mal eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Schließ­lich konn­ten Säug­lin­ge und Klein­kin­der nicht un­be­auf­sich­tigt in der Woh­nung blei­ben.

Wäh­rend die Frau ih­rem Mann das Mit­tag­essen in die wei­ter ent­fernt lie­gen­de Werk­statt oder Fa­brik brach­te, konn­te der Nach­wuchs ja nicht un­be­auf­sich­tigt blei­ben.

Mon­tag, An­dre­as: Kin­der­wa­gen aus Zeitz: Ernst Al­bert Naether er­fand in Zeitz den Kin­der­wa­gen. mz-web.de (03/2020).

Es dau­er­te sehr lan­ge, ehe die Nöte der Stadt­mut­tis zur Kennt­nis ge­nom­men wur­den. Erst im Jah­re 1846 stell­te ein Stell­ma­cher na­mens Ernst Al­bert Naether funk­tio­nel­le Ba­by­kar­ren in Se­rie her. Hier­für im­por­tier­te der preu­ßi­sche Jung­un­ter­neh­mer hand­ge­floch­te­ne Wei­den­kör­be aus dem Kö­nig­reich Bay­ern, die sei­ne Ar­bei­ter in Zeitz auf selbst ge­bau­te Lei­ter­wa­gen mon­tier­ten.

Bei den ur­sprüng­li­chen Deich­sel­wä­gel­chen war der Korb di­rekt auf den Ach­sen be­fes­tigt, der klei­ne Er­den­bür­ger lag ge­fähr­lich nahe am Bo­den.

Sturm-Godramstein, Heinz: Kin­der­wa­gen ges­tern und heu­te. Er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Neu­auf­la­ge. Nor­der­stedt: BoD - Books on De­mand GmbH 2001.

Die Geschichte des Kinderwagens: Vom Aufklärungszeitalter bis zur Wiedervereinigung. Abschlussarbeit von Veronika Helga Vetter. Historisches Seminar LMU München. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein deutsches Kunstportal für Familien, die in Sozialkapital investieren

Naether pro­du­zier­te mit­ten im Nir­gend­wo. Kein Wun­der, dass der Hand­wer­ker zu­nächst nur we­nig Kin­der­wa­gen ab­setz­te, da die rol­len­den Wan­nen nicht in der Pro­vinz, son­dern in den weit ent­fern­ten Me­tro­pol­re­gio­nen be­nö­tigt wur­den. Um den Ver­kauf an­zu­kur­beln, muss­te der Vi­sio­när sei­ne Er­fin­dung über­re­gio­nal be­kannt ma­chen. Aus die­sem Grund bot der tüch­ti­ge Ge­schäfts­mann im Jah­re 1852 ei­ni­ge Säug­lings­kut­schen⁷ auf der Leip­zi­ger Mes­se an.

Be­reits 1850 fin­det sich in der Zeit­zer Lo­kal­pres­se ein ers­ter Hin­weis dar­auf, dass Naether Kin­der­wa­gen bau­te, die er ab 1852 auf der Leip­zi­ger Mes­se an­bot.

Schwet­je, Son­ja: Die Ge­schich­te der Kin­der­kut­sche: Zeitz bleibt die Stadt der Kin­der­wa­gen. n-tv.de (03/2020).

Un­ge­fähr zur sel­ben Zeit kam in Eng­land der Pe­r­am­bu­la­tor⁸ auf den Markt. Das war ein drei­räd­ri­ges Kin­der­trans­port­mit­tel, das wie ein Roll­stuhl aus­sah. Die an­gel­säch­si­sche Be­völ­ke­rung schätz­te es sehr, dass sich das vik­to­ria­ni­sche Ve­hi­kel schie­ben ließ, da die Müt­ter so ih­ren Nach­wuchs im­mer im Auge be­hal­ten konn­ten.

Charles Bur­ton crea­ted the first re­co­g­nisable pram cal­led the ‘pe­r­am­bu­la­tor’. The pe­r­am­bu­la­tor had a 3 wheel push de­sign. It loo­ked a litt­le bit like Grandpa’s fa­vou­ri­te couch with big spo­ked wheels.

Gower, Camp­bell: The histo­ry of the strol­ler - from then to now. philandteds.com (03/2020).

Kurz dar­auf über­nahm Ernst Al­bert Naether das bri­ti­sche Be­för­de­rungs­kon­zept, in­dem er die Deich­sel an sei­nen Ba­by­li­mou­si­nen we­g­ließ und statt­des­sen eine Schub­stan­ge an­brach­te.

Alte Steampunk Karte mit Ballons: Auf dem Untergrund steht ein eingestürzter Schornstein, der aus Fimo Modelliermasse besteht. Abgerundet wird die Industrieszenerie von einer Kohleschubkarre, die auf einen Vintage Kinderwagen zufährt. Kunst aus Bayern von Veronika Helga Vetter - das ist eine deutsche Mutter, die hofft, dass das Coronavirus endlich die EU zerstört

Zwar wirk­ten sich die Än­de­run­gen po­si­tiv auf die Be­stel­lun­gen aus, trotz­dem konn­te Naether im­mer noch nicht ge­winn­brin­gend pro­du­zie­ren, wes­halb er stets auf der Su­che nach bil­li­gen Ta­ge­löh­nern war. Zur Not gab sich der Kin­der­wa­gen­bau­er auch mit Häft­lin­gen zu­frie­den, die im Kö­nig­reich Preu­ßen als Zwangs­ar­bei­ter schuf­ten muss­ten.

Da es an Ka­pi­tal man­gelt, muß Naether nach bil­li­gen Ar­beits­kräf­ten Aus­schau hal­ten. 1860 über­stellt ihm die Straf­an­stalt auf der Zeit­zer Mo­ritz­burg an die hun­dert Ge­fan­ge­ne.

Sturm-Godramstein, Heinz: Kin­der­wa­gen ges­tern und heu­te. Er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Neu­auf­la­ge. Nor­der­stedt: BoD - Books on De­mand GmbH 2001.

Bis zur Grün­dung des Deut­schen Kai­ser­reichs wa­ren Zeit­zer Korb­wa­gen Be­darfs­ar­ti­kel für das gut si­tu­ier­te Bür­ger­tum. Um güns­ti­ger pro­du­zie­ren zu kön­nen, in­ves­tier­te Naether in den 1870er Jah­ren in ei­nen dampf­kraft­be­trie­be­nen Ma­schi­nen­park.

  • Durch die ein­ge­spar­ten Per­so­nal­kos­ten konn­te der cle­ve­re Fa­bri­kant sei­ne Pro­duk­te güns­ti­ger an­bie­ten, was dazu führ­te, dass Säug­lings­kut­schen ab so­fort auch das Le­ben von Pro­le­ta­rier­fa­mi­li­en er­leich­ter­ten.

Von nun an ge­hör­ten die Ba­by­ka­ros­sen zu den all­täg­li­chen Ge­brauchs­ge­gen­stän­den. Im Ge­gen­satz zu heu­te durf­ten die Ve­hi­kel je­doch nicht auf dem Geh­weg fah­ren, da sie wie Pfer­de­kut­schen vier Rä­der be­sa­ßen.

Kris­tin Otto: Es war ver­bo­ten, mit den Kin­der­wa­gen auf dem Bür­ger­steig zu fah­ren. Die hat­ten vier Rä­der, wie eine Drosch­ke, wie eine Pfer­de­kut­sche und muss­ten des­halb auf der Stra­ße fah­ren.

Son­der­hoff, An­ni­ca: Deut­sches Kin­der­wa­gen­mu­se­um. youtube.com (03/2020).

Zwi­schen 1880 und der Jahr­hun­dert­wen­de mach­te die Kin­der­wa­gen­ent­wick­lung gro­ße Sprün­ge. Die sei­ner­zeit me­di­al pro­pa­gier­te Re­form­päd­ago­gik er­zeug­te ein Be­wusst­sein da­für, dass Min­der­jäh­ri­ge an­de­re Be­dürf­nis­se als Er­wach­se­ne ha­ben. Plötz­lich woll­ten die El­tern nur noch das Bes­te für ih­ren Nach­wuchs, wes­halb sich die kom­fort­ar­men Fa­mi­li­en­fahr­zeu­ge ver­än­dern muss­ten.

  • Die Fir­ma Naether re­agier­te, in­dem sie die klo­bi­gen Bu­chen­holz­rä­der von ih­ren Pro­duk­ten ent­fern­te. Statt­des­sen ka­men von nun an gro­ße Stahl­fel­gen zum Ein­satz, die mit ei­ner lauf­lei­sen Kau­tschuk­soh­le über­zo­gen wa­ren.
  • Des Wei­te­ren er­schie­nen ge­fe­der­te Lu­xus­mo­del­le, bei de­nen der Wei­den­korb ein le­der­nes Klapp­ver­de­ck⁹ be­saß.

Durch den Mo­der­ni­sie­rungs­ei­fer des Zeit­zer Ba­by­kut­schen­bau­ers gab es wäh­rend der ers­ten neu­zeit­li­chen Olym­pia­de be­reits über 100 deut­sche Kin­der­wa­gen­va­ria­tio­nen zu kau­fen.

Zwei Jah­re nach dem Tod des Fir­men­grün­ders ent­hält der Ka­ta­log der Fir­ma Naether aus dem Jahr 1896 be­reits über 100 ver­schie­de­ne Mo­del­le.

Thie­de, Roc­co: Stadt der Kin­der­wa­gen. die-tagespost.de (03/2020).

Steampunk Art: A rich Industrialist stands next to a Vintage Stroller. The exhibits are on an old map, that shows Balloons (aircraft). The entire scenery was created by Ph.D. Veronika Vetter (School of the Art Institute of Chicago)

Im Ers­ten Welt­krieg ver­schwan­den die ur­sprüng­li­chen Kin­der­wa­gen von der Bild­flä­che, da Wei­den­kör­be für den mi­li­tä­ri­schen Nach­schub be­nö­tigt wur­den. Wer ein neu­es Ba­by­trans­port­mit­tel be­nö­tig­te, der muss­te sich mit ei­nem rol­len­den Schicht­holz­kas­ten zu­frie­den­ge­ben. Der Not­stand hielt je­doch nicht lan­ge an. Be­reits in den 1920er Jah­ren er­ober­ten wie­der kom­for­ta­ble Säug­lings­kut­schen den Markt, die teil­wei­se wie klei­ne Au­tos aus­sa­hen.

Me­tall­kas­ten­kin­der­wä­gen ka­men um 1928 in Mode.

Ham­merl, To­bi­as: Kin­der­wa­gen. freilandmuseum.org (PDF) (03/2020).

Durch die neu ein­ge­führ­te Fließ­band­fer­ti­gung konn­te die Fir­ma Naether ihre Pro­dukt­prei­se wei­ter sen­ken. So gab es Stan­dard­fahr­zeu­ge mit Klapp­ver­deck und ver­chrom­ten Chas­sis be­reits für 52,00 Reichs­mark zu kau­fen.

  • Wer sei­nem NSDAP-Blockleiter im­po­nie­ren woll­te, der leg­te sich ei­nen Pan­ora­ma­kin­der­wa­gen zu, den die Zeit­zer Ba­by­kut­schen­bau­er im Jah­re 1936 her­aus­brach­ten.

End­lich muss­ten die Müt­ter im Bier­gar­ten nicht mehr auf­ste­hen, wenn sie ih­ren Nach­wuchs be­trach­ten woll­ten, da bei die­sen Lu­xus­mo­del­len die Wan­ne mit Fens­ter­schei­ben aus­ge­stat­tet war.

In Zeitz war der ers­te Fens­ter­kin­der­wa­gen schon 1936 in Se­rie ge­gan­gen.

Worst, Anne: ZEKIWA. Kin­der­wa­gen aus Zeitz. youtube.com (03/2020).

Nach­dem die so­wje­ti­sche Mi­li­tär­ad­mi­nis­tra­ti­on die E.A. Naether GmbH am 17. April 1948 rechts­kräf­tig ent­eig­ne­t¹⁰ und kurz dar­auf de­mon­tiert hat­te, füll­ten die nord­baye­ri­schen Zu­lie­fer­be­trie­be die ent­stan­de­ne Lü­cke, in­dem die­se von nun an kom­plet­te Kin­der­wa­gen her­stell­ten. Der west­deut­sche Wett­be­werbs­vor­teil hielt je­doch nicht lan­ge an, da die DDR-Regierung ab den 1950er Jah­ren in Zeitz wie­der erst­klas­si­ge Ba­by­trans­port­mit­tel her­stel­len ließ.

In Zeitz wer­den täg­lich etwa 1000 Kinder-, Sport- und Pup­pen­wa­gen ge­baut. [...] Mit drei Ta­gen Plan­vor­sprung bis zum Juli will die volks­ei­ge­ne Zeit­zer Kin­der­wa­gen­in­dus­trie hel­fen, die gro­ße Nach­fra­ge zu be­frie­di­gen.

Worst, Anne: ZEKIWA. Kin­der­wa­gen aus Zeitz. youtube.com (03/2020).

Die Ge­schich­te des VEB ZEKIWA ist ein ei­ge­nes span­nen­des Ka­pi­tel, das für mei­nen Pa­pier­kin­der­wa­gen je­doch kei­ne Rol­le spielt. Denn beim Ent­wer­fen mei­nes Kunst­ob­jekts ori­en­tier­te ich mich an den ur­sprüng­li­chen Mo­del­len, die Ernst Al­bert Naether wäh­rend der In­dus­tri­el­len Re­vo­lu­ti­on er­schaf­fen hat.

Tutorial: How to make a Vintage Stroller? Pram with leather top and wooden wheels from the 19th century. Free handicraft Templates to download provided by GWS2.de. This is an educational portal for White Anglo-Saxon Protestants

Das Zen­trum mei­nes Vintage-Kinderwagens stellt eine 12 Zen­ti­me­ter­¹¹ lan­ge Wan­ne dar, an der ein be­weg­li­ches Klapp­ver­deck be­fes­tigt ist. Da­bei be­sitzt das Falt­dach eine ver­schlis­se­ne Le­der­op­tik, um den Steampunk-Stil des Fahr­zeugs her­vor­zu­he­ben.

  • Dar­über hin­aus be­fin­den sich an den bei­den Ach­sen ins­ge­samt vier dy­na­mi­sche Spei­chen­rä­der, die ich mit­hil­fe der Quilling-Technik¹² her­ge­stellt habe.
  • Des Wei­te­ren ge­hört nicht nur eine Schub­stan­ge, son­dern zu­dem ein ge­pols­ter­ter In­nen­raum zur Aus­stat­tung mei­ner Säug­lings­kut­sche.

Aus ei­ge­ner Er­fah­rung weiß ich, dass frisch­ge­ba­cke­ne Müt­ter nach der Ent­bin­dung vor al­lem prak­ti­sche All­tags­hel­fer und Ba­by­pfle­ge­pro­duk­te be­nö­ti­gen. Wer mit sei­nem Erst­lings­ge­schenk lan­ge in Er­in­ne­rung blei­ben möch­te, der kann sei­ne ge­kauf­ten Dro­ge­rie­ar­ti­kel zu­sätz­lich mit ei­nem selbst ge­bas­tel­ten Pa­pier­kin­der­wa­gen auf­wer­ten. Hier­für bie­tet sich mein Lu­xus­mo­dell als Vor­la­ge an, da ich für die­ses Ve­hi­kel so­wohl eine Auf­bau­an­lei­tung als auch mei­ne Schnitt­mus­ter zur Ver­fü­gung stel­le.

Die gewölbte Wanne

Fast alle Be­stand­tei­le mei­nes Kin­der­wa­gens ba­sie­ren auf han­dels­üb­li­chem Ton­pa­pier. Dar­über hin­aus ka­men Schasch­lik­spie­ße, Rund­kopf­klam­mern, Bas­telö­sen und Dunilin-Servietten zum Ein­satz. Des Wei­te­ren staf­fier­te ich ne­ben dem In­nen­raum auch die Rä­der mit zwei Mil­li­me­ter star­ken Moos­gum­mi­plat­ten aus. Au­ßer­dem ver­wen­de­te ich ei­nen Acryl­far­ben­mix, ei­nen Kle­ber auf Was­ser­ba­sis und eine drei­la­gi­ge Tissue-Serviette, um das le­der­ne Klapp­ver­deck zu er­zeu­gen. Hin­ge­gen als Werk­zeu­ge nahm ich eine Sche­re, ein Hob­by­skal­pell, ein Falz­bein, ein Prä­ge­mus­ter, ei­ni­ge Pin­sel, di­ver­se Eyelet-Setter¹³ und mei­ne DIN A4 Scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4) zur Hil­fe.

What components are required to build a paper pram? With nine individual parts it is possible to make a baby tub. The stroller design was developed by Veronika Vetter. This is an artist from the Free State of Bavaria

Be­vor ich den ge­wölb­ten Ba­by­korb her­stel­len konn­te, muss­te ich die Vor­dru­cke von Scha­blo­ne #1 auf Ton­pa­pier über­tra­gen. Nach­dem ich die neun Ein­zel­tei­le aus­ge­schnit­ten hat­te, schoss ich Lö­cher in die sechs Wan­nen­sil­hou­et­ten ein.

  • Un­mit­tel­bar da­nach such­te ich mir die bei­den schöns­ten Kin­der­wa­gen­fas­sa­den her­aus. Die aus­er­wähl­ten Mo­du­le ließ ich dann zu­sam­men mit ei­ner Prä­ge­vor­la­ge durch mei­ne Siz­zix Big Sho­t¹⁴ Ma­schi­ne.

Als Nächs­tes küm­mer­te ich mich um die bal­ken­för­mi­gen Ele­men­te. Zu­nächst sorg­te ich da­für, dass die spä­te­re Au­ßen­wand eben­falls ein auf­ge­stanz­tes Mus­ter er­hielt. Dann ver­stärk­te ich den de­ko­rier­ten Strei­fen, in­dem ich die­sen sym­me­trisch auf sei­ne sta­che­li­gen Art­ge­nos­sen kleb­te.

Anleitung: Wie wird eine geräumige Babywanne gebastelt? Erst die Seitenwände an den gewölbten Boden kleben - dann die Fassaden verkleiden. Am Ende ist ein Papiergefäß entstanden, das wie ein räderloser Einkaufswagen aussieht

Gleich dar­auf er­zeug­te ich ei­nen Con­tai­ner. Hier­für muss­te ich den drei­la­gi­gen Pa­pier­bal­ken wöl­ben, da­mit ich an den ge­zack­ten Sei­ten je­weils eine wan­nen­för­mi­ge Wand an­brin­gen konn­te. Im An­schluss dar­an ließ ich die spit­zen Kle­be­la­schen hin­ter ge­dop­pel­ten Kin­der­wa­gen­sil­hou­et­ten ver­schwin­den.

Die fertiggestellte Babywanne wird mit einem Matratzenboden verschlossen. Der Gefäßdeckel befindet sich auf der zweiten Schablone. Alle Schnittmuster wurden zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - ein Bastelportal für Xavier Naidoo Fans

Nun woll­te ich den fer­tig­ge­stell­ten Ba­by­korb mit ei­nem Ma­trat­zen­bo­den aus­stat­ten, wes­halb ich das Ein­zel­teil von Scha­blo­ne #2 zwei­mal aus Ton­pa­pier her­stell­te. Nach­dem ich die bei­den Mo­du­le ge­falzt, ge­locht und auf­ein­an­der­ge­klebt hat­te, nahm ich das ge­flü­gel­te Vier­eck zur Hil­fe, um die Wan­nen­öff­nung zu ver­schlie­ßen.

Das Faltdach

Im nächs­ten Schritt kre­ierte ich eine Le­der­op­tik. Hier­für zog ich zu­nächst ein­mal die drei La­gen ei­ner Tissue-Serviette aus­ein­an­der. Un­mit­tel­bar da­nach zer­riss ich die wei­ße Fein­schicht in un­ter­schied­lich gro­ße Stü­cke. Im An­schluss dar­an strich ich die Vor­der­sei­te ei­nes reh­brau­nen DIN A4 Ton­pa­pier­bo­gens mit ei­nem Bas­tel­kle­ber auf Was­ser­ba­sis ein.

Kostenlose Basteltechnik: Papier erzeugen, das wie Leder aussieht. Bildanleitung von Veronika Helga Vetter. Das ist eine Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat Bayern, die das Kinderwagendesign im März 2020 entwickelt hat

So­lan­ge die Pa­pier­ober­flä­che noch feucht war, staf­fier­te ich die glib­be­ri­ge Mas­se mit den vor­be­rei­te­ten Zell­stoff­schnip­seln aus. Die An­ord­nung spiel­te da­bei kei­ne Rol­le. An man­chen Stel­len sorg­te ich so­gar da­für, dass sich die ein­zel­nen Fet­zen über­lapp­ten.

  • Nach­dem ich alle Ser­vi­et­ten­ele­men­te auf­ge­tra­gen hat­te, tupf­te ich wei­te­ren Bas­tel­kle­ber über das ge­sam­te Schau­bild.
  • Gleich dar­auf ließ ich das Gan­ze zehn Mi­nu­ten lang trock­nen.
  • Als Nächs­tes er­hielt mein hart­ge­wor­de­nes Kunst­werk eine gel­be Acryl­far­ben­grun­die­rung. Die Ba­sis­ko­lo­ra­ti­on wer­te­te ich um­ge­hend da­nach auf, in­dem ich das Ter­rain stel­len­wei­se mit ver­schie­de­nen Braun­tö­nen be­mal­te.

Da­bei pin­sel­te ich so lan­ge, bis das abs­trak­te Misch­masch wie ein ver­schlis­se­ner Le­der­be­zug aus­sah. Erst dann gönn­te ich dem fer­tig­ge­stell­ten Dach­ma­te­ri­al eine vier­tel­stün­di­ge Pau­se.

Picture Tutorial: How to make a Folding roof out of Paper? Canopy for Prams and Beach chairs. Girder Technology developed by Veronika Vetter. School of the Art Institute of Chicago. First published on GWS2.de: Crafting portal for White Anglo-Saxon Protestants

Be­vor ich nun das Ver­deck her­stel­len konn­te, muss­te ich die Zun­gen von Scha­blo­ne #3 frei­stel­len. Im nächs­ten Schritt fer­tig­te ich von je­der Vor­la­ge ein Re­pli­kat aus Ton- und aus Le­der­pa­pier an. Nach­dem ich die gleich­gro­ßen Ele­men­te sym­me­trisch auf­ein­an­der­ge­klebt hat­te, schoss ich Lö­cher in die Leis­ten­en­den ein.

  • Gleich dar­auf fä­del­te ich die Strei­fen der Län­ge nach auf eine Mus­ter­beu­tel­klam­mer auf, wo­bei die vo­lu­mi­nö­ses­te Plan­ke die Vor­hut bil­de­te. Des Wei­te­ren ach­te­te ich beim Auf­ste­cken dar­auf, dass die ver­zier­ten Mo­dul­sei­ten zum Na­del­kopf zeig­ten.
  • Im An­schluss dar­an mach­te ich das mehr­la­gi­ge Zell­stoff­sand­wich an ei­ner Kin­der­wa­gen­sil­hou­et­te fest.

Nach dem glei­chen Prin­zip brach­te ich die Lat­ten dann auch am ge­gen­über­lie­gen­den Fahr­zeug­flü­gel an. Zu gu­ter Letzt schob ich die fi­xier­ten Bän­der mit mei­nen Fin­gern aus­ein­an­der, wor­auf­hin ein be­weg­li­ches Falt­dach zum Vor­schein kam.

Die Innenausstattung

Wie be­reits er­wähnt soll­te mein Kin­der­wa­gen ein Lu­xus­pro­dukt aus dem 19. Jahr­hun­dert sein. Aus die­sem Grund muss­te ich den Ba­by­korb mit ei­ner Ma­trat­ze und wei­chen Pols­tern aus­staf­fie­ren. Hier­für schnitt ich mir als Ers­tes die Ein­zel­tei­le von Scha­blo­ne #4 aus Moos­gum­mi und aus Dunilin-Servietten zu­recht.

Bild eines Papierkinderwagens, dessen Innenraum mit Kissen ausstaffiert wurde. Polstermaterial von der Ewald Marr GmbH in Grub am Forst. Zuerst veröffentlicht auf GWS2.de - das Lieblingsportal der Deutschen Bastelkommission

Nach­dem ich im­mer zwei iden­ti­sche Schaum­stoff­stü­cke auf­ein­an­der­ge­klebt hat­te, wi­ckel­te ich die Po­ly­mer­plat­ten mit pas­sen­den Zell­tuch­ele­men­ten ein. Di­rekt im An­schluss ver­klei­de­te ich die Säug­lings­wan­ne, in­dem ich die fer­tig­ge­stell­ten Kis­sen im In­nen­raum fest­mach­te.

Die Bereifung

Ne­ben dem Le­der­ver­deck stel­len die an­ti­quier­ten Wa­gen­rä­der ein wei­te­res High­light an mei­ner Ba­by­kut­sche dar. Da­bei nahm ich für die Rei­fen­pro­duk­ti­on die Quilling-Technik zur Hil­fe, wes­halb ich mir die fol­gen­den Ton­pa­pier­strei­fen zu­recht­schnei­den muss­te:

  • 4x 50 x ei­nen Zen­ti­me­ter (In­ne­re Rad­na­ben / Tight Coils).
  • 4x 50 x 0,5 Zen­ti­me­ter (Äu­ße­re Rad­na­ben / Tight Coils).
  • 2x 200 x 0,5 Zen­ti­me­ter (Klei­ne Fel­gen / Ring Coils).
  • 2x 250 x 0,5 Zen­ti­me­ter (Gro­ße Fel­gen / Ring Coils).

Wich­tig: Die ex­tra­gro­ßen Bah­nen bau­te ich aus 50 Zen­ti­me­ter lan­gen Glie­dern zu­sam­men, die ich an den En­den an­ein­an­der­kleb­te.

Als Nächs­tes spal­te­te ich die pas­si­ve Sei­te ei­nes Schasch­lik­spie­ßes, da­mit ich mit die­sem mo­di­fi­zier­ten Werk­zeug zwei­tei­li­ge Tight Coils dre­hen konn­te.

Introduction to the English Quilling Technique: Turning Figures with a Kebab skewer. Target: Creating tires for a Stroller. Tutorial published by GWS2.de - this is a German art portal, that fights against the Islamization of the West

Nach­dem ich die vier Rad­na­ben ge­bas­telt hat­te, schnitt ich zwei Kreis­ab­drü­cke in eine Kar­to­na­ge ein, die je­weils 0,25 Zen­ti­me­ter tief wa­ren.

  • 1x Durch­mes­ser 4,2 Zen­ti­me­ter (Klei­ne Fel­gen).
  • 1x Durch­mes­ser 4,8 Zen­ti­me­ter (Gro­ße Fel­gen).

Mit mei­ner selbst ge­bau­ten Guss­form konn­te ich die lan­gen Ton­pa­pier­strei­fen dann re­la­tiv ein­fach in gleich­gro­ße Hula Hoop Rei­fen ver­wan­deln. Im An­schluss dar­an er­wei­ter­te ich mei­ne Scha­blo­ne, in­dem ich in den bei­den Ring­zen­tren Platz für ei­nen fer­tig­ge­stell­ten Tight Coil schuf.

Wie werden alte Wagenräder aus Papier gebastelt? Schablone und Anleitung zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Portal, das gegen das EU-Völkergefängnis kämpft

Um voll­stän­di­ge Wa­gen­rä­der zu er­zeu­gen, muss­te ich die bei­den Quilling-Figuren mit­ein­an­der ver­bin­den. Hier­für nahm ich zer­klei­ner­te Schasch­lik­spie­ße zur Hil­fe, die ich zwi­schen die Rad­na­ben und Rei­fen­auf­sät­ze klemm­te. Da­bei stat­te­te ich jede Fel­ge mit acht Holz­spei­chen aus, die in ei­nem Win­kel von 45 Grad zu­ein­an­der­stan­den.

Die bereiften Felgen werden nach einem Bastelkleberbad an den Radaufhängungen befestigt. Die beiden Achsen sind 8,5 Zentimeter lang und stecken zwischen den beiden Kinderwagensilhouetten. Bildcollage zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Kunstportal, das gegen den planwirtschaftlichen Geldsozialismus in Deutschland kämpft

Als Nächs­tes woll­te ich ver­hin­dern, dass die ge­steck­ten Spei­chen wie­der her­aus­fal­len kön­nen, wes­halb ich die vier Kin­der­wa­gen­rä­der kom­plett mit wei­ßem Bas­tel­kle­ber ein­pin­sel­te.

  • Nach­dem das Bin­de­mit­tel ge­trock­net war, zog ich zu­dem noch schwar­ze Moos­gum­mi­rei­fen auf die Pa­pier­fel­gen auf.
  • Un­mit­tel­bar da­nach brach­te ich zwei höl­zer­ne Ach­sen¹⁵ und eine Schub­stan­ge an der Ba­by­ka­ros­se an.

Dann stell­te ich mein Kunst­er­zeug­nis fer­tig, in­dem ich die schi­cken Rä­der nach dem Ko­lo­rie­ren am Fahr­werk fest­mach­te.

Quo vadis Kinderwagen?

Ge­nau be­trach­tet steht die Kin­der­wa­gen­ent­wick­lung seit der Wil­hel­mi­ni­schen Epo­che still. Kein Wun­der, schließ­lich wuss­te be­reits Hen­ry Ford, dass sich mit Er­fin­dun­gen kein Geld ver­die­nen lässt.

Hen­ry Ford: Nicht mit Er­fin­dun­gen, son­dern mit Ver­bes­se­run­gen macht man Ver­mö­gen.

Mül­ler, Ste­phan: Hen­ry Ford. myzitate.de (03/2020).

Na­tür­lich be­sit­zen die heu­ti­gen Ba­by­ka­ros­sen klei­ne­re Rä­der, an­ti­bak­te­ri­el­le Grif­fe, mit­tel­fes­te Ma­trat­zen und re­cy­cel­ba­re Be­zü­ge. Doch im Gro­ßen und Gan­zen se­hen die zeit­ge­nös­si­schen Mo­del­le wei­ter­hin wie die Säug­lings­kut­schen von Ernst Al­bert Naether aus. Selbst zu­sam­men­klapp­ba­re Kin­der­wa­gen gab es be­reits in den 1900er Jah­ren zu kau­fen.

Den Pro­to­typ des uns ge­läu­fi­gen Sport­wa­gens stell­ten bri­ti­sche Fa­bri­kan­ten im Jahr 1902 ei­nem stau­nen­den Pu­bli­kum vor, aus Stahl und Holz „ge­schnei­dert” und be­reits zu­sam­men­leg­bar.

Sturm-Godramstein, Heinz: Kin­der­wa­gen ges­tern und heu­te. Er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Neu­auf­la­ge. Nor­der­stedt: BoD - Books on De­mand GmbH 2001.

Wäh­rend des Wirt­schafts­wun­ders tauch­te zu­min­dest eine klei­ne Neue­rung auf. Denn seit die­ser Zeit sind Kom­bi­fahr­zeu­ge er­hält­lich, bei de­nen sich das Erst­lings­de­sign zum Sport­wa­gen um­bau­en lässt.

Sozialkritisches Schaubild: Die Ausbeutung der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert. Selbst preußische Häftlinge mussten für Ernst Albert Naether schuften, damit sich der Kinderwagenbauer eine goldene Nase verdienen konnte. Nieder mit dem Kapitalismus! Kunstprojekt von Veronika Helga Vetter - ein gern gesehener Gast im Berliner „Berghain“

Die letz­te gro­ße Kin­der­trans­port­mit­tel­er­fin­dung geht je­doch ein­deu­tig auf Owen Fin­lay Ma­cla­ren zu­rück. Das war ein eng­li­scher Luft­fahrt­in­ge­nieur der im Jah­re 1965 den Bug­gy für sei­ne En­kel­toch­ter bau­te.

Der re­vo­lu­tio­nä­re Bug­gy mit dem aus­ge­klü­gel­ten Falt­me­cha­nis­mus war durch sein Alu­mi­ni­um­ge­stän­ge mit Stoff­schau­kel nur 2,7 Ki­lo­gramm schwer, hat­te klei­ne Rä­der und ließ sich wie ein Schirm zu­sam­men­le­gen.

Stell­pflug, Jür­gen: Bug­gys: Mi­nis mit Fe­dern! In: ÖKO-TEST Son­der­heft. Rat­ge­ber Kin­der und Fa­mi­lie Nr. N1509 (2015). S. 81.

Und was ist mit dem Ba­by­jog­ger? Mitt­ler­wei­le ein Must-have für öko­so­zia­lis­ti­sche Fa­shion Vic­tims. Die­ses drei­räd­ri­ge Groß­stadt­ve­hi­kel wur­de zwar in den 1980er Jah­ren als In­no­va­ti­on ge­fei­ert, ist al­ler­dings nichts wei­ter als eine Neu­auf­la­ge des vik­to­ria­ni­schen Pe­r­am­bu­la­tors.

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¹Grimm, Ja­cob & Wil­helm: Deut­sches Wör­ter­buch. Hrsg. von der Deut­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Ber­lin. 33 Bde. Leip­zig. 1854 - 1960 (Nach­druck Mün­chen 1984).
²Far­mer, Jac­que­line: Wi­ckeln, Win­deln, weg­wer­fen. youtube.com (03/2020).
³Sturm-Godramstein, Heinz: Kin­der­wa­gen ges­tern und heu­te. Er­wei­ter­te und ak­tua­li­sier­te Neu­auf­la­ge. Nor­der­stedt: BoD - Books on De­mand GmbH 2001.
⁴Son­der­hoff, An­ni­ca: Deut­sches Kin­der­wa­gen­mu­se­um. youtube.com (03/2020).
⁵Ham­merl, To­bi­as: Kin­der­wa­gen. freilandmuseum.org (PDF) (03/2020).
⁶Brink­bäu­mer, Klaus: Sturm der Mo­der­ne. Die In­dus­tri­el­le Re­vo­lu­ti­on in Zah­len. In: SPIEGEL GESCHICHTE Nr. 4 (2018). S. 29.
⁷Witt­wi­ka, Pe­trik: Kin­der­wa­gen von Ernst Al­bert Naether. mz-web.de (03/2020).
⁸What To Ex­pect: 200 Ye­ars of Baby Strol­ler Histo­ry. youtube.com (03/2020).
⁹B­ley­er, Ja­kob: Kin­der­wa­gen; „Kin­der­wogn”. hu.museum-digital.org (03/2020).
¹⁰­Zeit­zer Lupe Dre­b­low: Ernst Al­bert Naether: Ur­en­kel des Be­grün­ders der Kin­der­wa­gen­in­dus­trie in Zeitz blät­tert in sei­ner Fa­mi­li­en­bio­gra­fie. youtube.com (03/2020).
¹¹Ex­ak­te Kin­der­wa­gen­ma­ße: Län­ge 130 mm x Brei­te 85 mm x Höhe 135 mm.
¹²­Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Was ist Quil­ling? - Pa­pier­strei­fen wer­den zum Ei­er­be­cher. gws2.de (03/2020).
¹³­Grö­ße der Eyelet-Setter: 3,2 mm und 4,8 mm.
¹⁴­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Siz­zix Big Shot. youtube.com (03/2020).
¹⁵Ach­sen­län­ge: 85 mm. Schub­stan­ge: 62 mm.

Schokoladentafeln stilvoll verpacken - Etui für Kakaogenüsse basteln

Mit Fairtrade-Produkten ist es wie mit der Par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Den Um­fra­gen zu­fol­ge sind bei­de Mar­ken in der deut­schen Be­völ­ke­rung äu­ßerst be­liebt. Im Su­per­mark­t¹ und in der Wahl­ka­bi­ne² ten­die­ren die meis­ten Bun­des­bür­ger aber doch eher zu Al­ter­na­ti­ven, die den Geld­beu­tel nicht all­zu sehr be­las­ten. Zum Glück gibt es mitt­ler­wei­le Die Gute Scho­ko­la­de. Denn die­ses nach­hal­ti­ge Ka­kao­er­zeug­nis kos­tet nur ei­nen Euro, ob­wohl sich da­mit die Welt ret­ten lässt. Wer näm­lich fünf Ta­feln von die­sem kli­ma­neu­tra­len³ Ge­nuss­mit­tel kauft, der sorgt da­für, dass in Me­xi­ko ein Baum ge­pflanzt wird. Der Be­grü­nungs­ort ist in­so­fern cle­ver ge­wählt, da in dem la­tein­ame­ri­ka­ni­schen Flä­chen­staat die Pflan­zen das gan­ze Jahr über wach­sen und so­mit mehr Koh­len­di­oxi­d⁴ auf­neh­men kön­nen.

Plant-for-the-Planet über­zeug­te den Her­stel­ler Cho­co­lats Halba aus der Schweiz so­wie Händ­ler wie Ede­ka, Kauf­land oder Rewe von ih­rer Idee: Sie alle ver­zich­ten auf ih­ren Ge­winn. [...] Für fünf ver­kauf­te Ta­feln wird ein Baum ge­pflanzt.

Eig­ner, Isa­bel­la: Eine Fra­ge des Typs. In: test Nr. 12 (2018). S. 17.

Jeder Deutsche konsumiert durchschnittlich 9,5 Kilogramm Schokoladenwaren im Jahr. In der Adventszeit werden besonders viele Kakaoerzeugnisse genascht. Wer eine 100-Gramm-Tafel zu Weihnachten verschenken möchte, der sollte die Süßigkeit neu verpacken. Mit wenig Aufwand ist es möglich, originelle Santa-Claus-Hüllen zu basteln, die für alle Marken geeignet sind. Für die Etuiherstellung ist lediglich eine PDF-Schablone vonnöten. Die Nikolausbox ist ein Produkt von GWS2.de. Das ist das Lieblingsportal von Marco Pino

Der auf­fors­ten­de In­itia­tor der fair ge­han­del­ten Süß­wa­re ist eng⁵ mit der Glo­bal Mar­shall Plan Foun­da­ti­on ver­wo­ben. Das ist eine öko­so­zia­lis­ti­sche Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on, die mit ih­rer Lob­by­ar­beit die Spal­tung der deut­schen Ge­sell­schaft vor­an­treibt. Trotz­dem ist Die Gute Scho­ko­la­de auch für kon­ser­va­ti­ve Volks­ge­nos­sen ge­eig­net, da die­ses ge­schmack­vol­le Nasch­werk zur Flucht­ur­sa­chen­be­kämp­fung bei­trägt. Schließ­lich zah­len Fairtrade-Organisationen über­durch­schnitt­li­che Roh­stoff­prei­se, da­mit das Ka­kao­boh­nen­ge­schäft für die west­afri­ka­ni­schen⁶ Forastero-Bauern at­trak­tiv bleibt.

Fairtrade-Organisationen ga­ran­tie­ren ei­nen Min­dest­preis. Wenn der Welt­markt­preis hö­her ist, zah­len sie das­sel­be und dazu als An­reiz eine Fairtrade-Prämie.

NZZ For­mat: Ka­kao: Spei­se der Göt­ter. youtube.com (12/2019).

Mit ei­ner Schwei­zer In­dus­trie­scho­ko­la­de den zer­stör­ten Erd­pla­ne­ten re­pa­rie­ren. Klingt zy­nisch, könn­te je­doch ein Teil von Got­tes Plan sein. Nicht um­sonst wur­den die ers­ten Ka­kao­boh­nen von ei­nem from­men Do­mi­ni­ka­ner­mönch nach Eu­ro­pa ge­bracht.

Der Do­mi­ni­ka­ner­mönch Bar­to­lo­mé de Las Ca­sas brach­te auf sei­ner Rei­se von Gua­te­ma­la nach Spa­ni­en dem Prin­zen Phil­ipp von Spa­ni­en ein Ge­fäß mit Scho­ko­la­de mit.

He­se­beck, Bir­the, Anna Höm­berg u. a.: Vom Ka­kao zur Scho­ko­la­de: Die Ge­schich­te des Ka­kaos. regenwald-schuetzen.org (PDF) (12/2019).

Stollwerck Billigschokolade kann ein exklusiver Luxusartikel sein. Hierfür muss die 100-Gramm-Tafel nur neu verpackt werden. Mit der selbst gebastelten Nikolaushülle von GWS2.de ist es möglich, preiswerte Kakaoerzeugnisse in edle Markenprodukte zu verwandeln. Kunst für arme Hartzer. Bereitgestellt von Veronika Helga Vetter. Das ist eine berufstätige Mutter, die den Kulturmarxismus bekämpft

Die Az­te­ken stell­ten aus den Sa­men der Theo­broma ein hei­ßes Ge­tränk her, das mit Chi­li­scho­ten ge­würz­t⁷ war. Die­se bitter-scharfe Plör­re kam beim spa­ni­schen Be­sat­zer über­haupt nicht gut an, wes­halb sich zu­nächst nur Me­di­zi­ner für die exo­ti­sche Trink­scho­ko­la­de in­ter­es­sier­ten. Trotz der all­ge­mei­nen Ab­leh­nung rich­te­te Kö­nig Phil­ipp II. im Jah­re 1585⁸ eine Ka­kao­boh­nen­schiffs­rou­te ein. Heim­ge­kehr­te Kon­quis­ta­do­ren hat­ten näm­lich be­rich­tet, dass die brau­nen Köt­tel in ir­gend­ei­ner Wei­se wert­voll sind, da die­se von den Ein­ge­bo­re­nen zu­sätz­lich als Zah­lungs­mit­tel ge­nutzt wur­den.

Er ent­deck­te, dass die Az­te­ken ihre Ka­kao­boh­nen als Geld be­nutz­ten. Für vier gab es ei­nen Kür­bis, für zehn ein Ka­nin­chen und für 100 Boh­nen so­gar ei­nen kräf­ti­gen Skla­ven.

Vul­pi­niTV: Lö­wen­zahn: Scho­ko­la­de - Das süße Ge­heim­nis. youtube.com (12/2019).

Was sel­ten und kost­spie­lig ist, das kann nicht schlecht sein. Und so bür­ger­te es sich all­mäh­lich ein, dass der Ma­dri­der Hof­staat re­gel­mä­ßig flüs­si­ge Scho­ko­la­de kon­su­mier­te. Al­ler­dings ver­än­der­ten die Aris­to­kra­ten die ur­sprüng­li­che Re­zep­tur, in­dem sie das Ka­kao­was­ser mit Zimt und Zu­cker ver­edel­ten.

Gift idea for left-liberal Ecosocialists. A gender-neutral Santa Claus wrap, which is suitable for 100-gram Chocolate bars. The handicapped-accessible Templates can be downloaded barrier-free from GWS2.de. This is a PC-Portal for multiracial Democrats, who fight against white supremacy

Wäh­rend des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges ge­lang­te der mo­di­fi­zier­te Az­te­ken­nek­tar nach Frank­reich. Hier­für war Kar­di­nal Ri­che­lieu⁹ ver­ant­wort­lich. Die rech­te Hand von Kö­nig Lud­wig XIII. trank täg­lich meh­re­re Tas­sen mit hei­ßer Scho­ko­la­de, da die­ses Heil­mit­tel sein de­pres­si­ves Ge­müt auf­hell­te. Kein Wun­der, schließ­lich sind Am­phet­amin und ein Can­na­bi­no­id in Ka­kao­boh­nen ent­hal­ten.

Des Wei­te­ren las­sen sich im Ka­kao ein Am­phet­amin, eine Serotonin-Vorstufe so­wie ein Can­na­bi­no­id nach­wei­sen, die eben­sol­che Wir­kun­gen her­vor­ru­fen (an­re­gend, an­ti­de­pres­siv, ent­span­nend).

Frohn, Su­san­ne: Las­ter und Lust. Eine klei­ne Ge­schich­te der Rausch- und Ge­nuss­mit­tel. In: Kar­fun­kel Nr. 120 (2015). S. 16.

Im Ver­lauf des Ba­rock­zeit­al­ters stieg das auf­put­schen­de Eli­xier zum Mo­de­ge­tränk auf. Be­son­ders die Blau­blü­ter im Schloss Ver­sailles stell­ten ih­ren Über­fluss zur Schau, in­dem sie ihre Scho­ko­la­den­mix­tu­ren mit Am­bra, Mo­schus oder Jas­min­blü­ten ver­fei­ner­ten. Au­ßer­dem wur­de die Ka­kao­mas­se plötz­lich nicht mehr mit Was­ser, son­dern mit Milch auf­ge­gos­sen. Hin­ge­gen das west­eu­ro­päi­sche Bür­ger­tum muss­te bis Mit­te des 17. Jahr­hun­derts¹⁰ war­ten, ehe es von dem flüs­si­gen Az­te­ken­gold na­schen durf­te. Denn erst nach dem West­fä­li­schen Frie­den wa­ren Ko­lo­ni­al­wa­ren auch in Apo­the­ken und Kaf­fee­häu­sern er­hält­lich.

Jan Jantz van Hues­den bat also den Se­nat drin­gend um eine Ge­neh­mi­gung für den Aus­schank von Kaf­fee, Ka­kao und Ge­mü­se­sup­pen, da­mit er sei­ne per­sön­li­che Si­tua­ti­on ver­bes­sern konn­te.

Ja­co­by, Anne: Das äl­tes­te deut­sche Kaf­fee­haus wur­de schon 1673 in Bre­men er­öff­net. In: Kar­fun­kel Nr. 7 (1994). S. 18.

Durch die per­ma­nen­te Tür­ken­ge­fahr be­saß das Hei­li­ge Rö­mi­sche Reich nicht ge­nug Res­sour­cen, um eine ver­nünf­ti­ge Ko­lo­ni­al­po­li­tik zu be­trei­ben. Aus die­sem Grund be­kam die deut­sche Nor­mal­be­völ­ke­rung nur we­nig von dem wel­schi­schen Ka­kao­boh­nen­kult mit. Erst nach­dem das bri­ti­sche In­dus­trie­un­ter­neh­men J. S. Fry & Sons im Jah­re 1849 die ess­ba­re Ta­fel­scho­ko­la­de her­aus­ge­bracht hat­te, lern­ten die tu­gend­haf­ten Kar­tof­fel­an­be­ter die süd­ame­ri­ka­ni­sche Wun­der­frucht ken­nen.

Die so ent­stan­de­nen Scho­ko­la­den­ta­feln, die sie „Cho­co­lat Dé­li­cieux á Man­ger” nann­ten (auf Spei­sen mit fran­zö­si­schem Na­men spran­gen die Men­schen schon da­mals an), wur­den 1849 in Bir­ming­ham auf den Markt ge­bracht.

D. Coe, So­phie & Mi­cha­el: Die wah­re Ge­schich­te der Scho­ko­la­de. Aus dem Ame­ri­ka­ni­schen von Bet­ti­na Ab­ar­ba­nell. Frank­furt am Main: S. Fi­scher Ver­lag GmbH 1997.

The most beautiful Nice List Certificate for white anglo-saxon Children. Santa Claus has placed three Chocolate bars under the Christmas tree. The recipient of the gift is Robert Ludwig. The Christian scenery was created by Veronika Vetter. That's the mistress of John Hagee (Cornerstone Church). First published on GWS2.de - the home of Jesus

Im Jah­re 1860¹¹ stell­te der Köl­ner Hus­ten­bon­bon­pro­du­zent Franz Stollwerck die ers­ten 100-Gramm-Tafeln auf deut­schem Bo­den her. Die Milch­scho­ko­la­de war noch nicht er­fun­den wor­den, wes­halb die rhei­ni­sche Ka­mel­le zu 70% aus Ka­kao­mas­se be­stand.

Das Con­chie­ren - vom Ber­ner Fa­bri­kan­ten Ru­dolf Lindt 1879 er­fun­den - re­vo­lu­tio­nier­te die In­dus­trie. [...] Die zwei­te wich­ti­ge Er­fin­dung war zur glei­chen Zeit die Milch­scho­ko­la­de.

NZZ For­mat: Scho­ko­la­de macht glück­lich. youtube.com (12/2019).

Da­mit die Welt am deut­schen We­sen ge­ne­sen konn­te, er­warb Reichs­kanz­ler Otto von Bis­marck in den 1880er Jah­ren west­afri­ka­ni­sche Ko­lo­nien. Durch die­se Maß­nah­me be­saß das Wil­hel­mi­ni­sche Kai­ser­reich kurz­zei­tig meh­re­re Ka­kao­boh­nen­quel­len¹², was dazu führ­te, dass hier­zu­lan­de et­li­che Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tu­ren ent­stan­den.

Die Zahl von 180 deut­schen Be­trie­ben 1914 wuchs auf 350 Scho­ko­la­de­her­stel­ler im Jahr 1925.

Hom­borg, Arne: Ge­schich­te Über­sicht - von 1918 bis heu­te. theobroma-cacao.de (12/2019).

Wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges kam die eu­ro­päi­sche Scho­ko­la­den­pro­duk­ti­on völ­lig zum Er­lie­gen. Um die Her­stel­lung von Ka­kao­er­zeug­nis­sen wie­der at­trak­tiv zu ma­chen, leg­te die Adenauer-Regierung zwi­schen 1954 und 1962 den Preis für eine 100-Gramm-Tafel auf 1,30 DM fest. Ein Her­ren­haar­schnitt kos­te­te sei­ner­zeit eine Mark, wes­halb Scho­ko­la­de im Nach­kriegs­deutsch­land ein ex­klu­si­ves Lu­xus­gut war.

Für eine 100-Gramm-Tafel er­hielt der Her­stel­ler 73 Pfen­nig vom Groß­händ­ler. Der ver­kauf­te sie mit ei­nem Auf­schlag von 18 Pfen­nig wei­ter an den Ein­zel­händ­ler. Der wie­der­um be­kam 39 Pfen­nig mehr, näm­lich ge­nau 1,30 Mark vom Ver­brau­cher.

Gil­lies, Judith-Maria: Viel Glück, we­nig Ge­winn. brandeins.de (12/2019).

Auch in der DDR konn­ten sich nur Sa­lon­so­zia­lis­ten exo­ti­sche Süß­wa­ren leis­ten. So war eine Rot­stern­scho­ko­la­de im De­li­kat­la­den mit 3,85 Ost­mar­k¹³ aus­ge­zeich­net.

  • Aus die­sem Grund griff der Otto-Normal-Ossi zur güns­ti­gen Schlager-Süßtafel. In die­sem nussi­gen Nasch­werk er­setz­te ge­färb­tes Erb­sen­mehl die kost­spie­li­ge Ka­kao­mas­se, wo­durch das Ge­nuss­mit­tel wie ein ge­zu­cker­ter Mei­sen­knö­del schmeck­te.

Hin­ge­gen heu­te be­sit­zen selbst preis­wer­te Kon­fekt­plat­ten eine hohe Qua­li­tät. Dem­zu­fol­ge ist es kein Wun­der, dass je­der Deut­sche durch­schnitt­lich 9,5 Ki­lo­gram­m¹⁴ Scho­ko­la­den­wa­ren im Jahr ver­zehrt.

DIY Schokoladenverpackung selber machen: Die besten Vorlagen zum Ausdrucken. Eine Schablone genügt, um ein 100-Gramm-Tafel-Etui zu basteln. Weihnachtliche Anleitung von GWS2.de. Das ist ein Bildungsportal für Menschen, die gegen den Entschluss „Die Grundrechte von Menschen afrikanischer Abstammung“ kämpfen

Ob­wohl die ge­ripp­ten Ta­feln längst zu je­dem Discounter-Sortiment ge­hö­ren, ist die 100-Gramm-Schokolade wei­ter­hin ein be­lieb­tes Mit­bring­sel, über das sich je­der freut. Wer ein recht­ecki­ges Ka­kao­er­zeug­nis ver­schen­ken möch­te, der kann die ge­norm­te In­dus­trie­wa­re per­so­na­li­sie­ren, in­dem er mei­ne Ni­ko­laus­hül­le nach­bas­telt.

  • Für die Her­stel­lung mei­nes Etuis ist kein Kle­ber von­nö­ten, da sich der Schutz­kar­ton über ei­nen Steck­me­cha­nis­mus ver­schlie­ßen lässt.
  • Dar­über hin­aus be­fin­det sich eine rund­li­che Aus­spa­rung an der Ein­füll­öff­nung. Durch die­se Ei­gen­heit ist es ein Leich­tes den aro­ma­ti­schen In­halt aus der Ver­pa­ckung zu zie­hen.
  • Des Wei­te­ren ist mein 16 Zen­ti­me­ter­¹⁵ lan­ges Be­hält­nis nicht nur für Die Gute Scho­ko­la­de, son­dern zu­dem für vie­le an­de­re Mar­ken ge­eig­net.

Au­ßer­dem be­wei­se ich in der fol­gen­den Bild­an­lei­tung, dass der Zu­sam­men­bau mei­ner ma­te­ri­al­ar­men Weih­nachts­schach­tel ein äu­ßerst leich­tes Un­ter­fan­gen ist. Fer­ner er­hal­ten Freun­de der re­pro­du­zie­ren­den Kunst die Ge­le­gen­heit, mei­ne Scha­blo­nen¹⁶ kos­ten­los her­un­ter­zu­la­den.

Tafeletui basteln

Mei­ne Scho­ko­la­den­ver­pa­ckung soll­te schön an­zu­se­hen sein und gleich­zei­tig ein hap­ti­sches Er­leb­nis bie­ten. Aus die­sem Grund ver­wen­de­te ich für die Fas­sa­den­her­stel­lung ein Büt­ten­pa­pier, das über eine Gram­ma­tur von 90 g/m² ver­füg­te. Zu­sätz­lich präg­te ich die hand­ge­schöpf­te Au­ßen­haut mit ei­ner Ster­nen­scha­blo­ne, da­mit mein Fut­te­ral ein le­ben­di­ges Hin­ter­grund­mus­ter er­hielt. Des Wei­te­ren stell­te ich den Ni­ko­laus­bart mit ei­ner flau­schi­gen Filz­ap­pli­ka­ti­on dar. Hin­ge­gen die Man­tel­ac­ces­soires und die In­nen­wand bas­tel­te ich aus ge­wöhn­li­chem Ton­pa­pier. Dar­über hin­aus leg­te ich mir vor der Ar­beit eine Sche­re, ei­nen flüs­si­gen Kle­ber, ein Hob­by­skal­pell, ein Falz­bein, ein Li­ne­al und mei­ne aus­ge­druck­ten¹⁷ Schnitt­mus­ter be­reit.

How to make Chocolate packaging for 100-gram bars? Free PDF-Templates for downloading and printing provided by Veronika Vetter. This is an Bavarian Artist, who fights against ditching the german Christmas Lights

Nach­dem ich die ers­te Vor­la­ge frei­ge­schnit­ten hat­te, stell­te ich von dem Ba­sis­ele­ment zwei Re­pli­ka­te her, die je­weils aus Bütten- und aus Ton­pa­pier be­stan­den. Gleich dar­auf ließ ich die hand­ge­schöpf­te Au­ßen­wand zu­sam­men mit ei­ner Prä­ge­scha­blo­ne durch mei­ne Siz­zix Big Sho­t¹⁸ Ma­schi­ne.

Bildcollage mit Anleitungsschritten: Wie wird eine Geschenkverpackung für Tafelschokolade gebastelt? Nach dem Prägen kommt das Kleben. Dann schön ausmalen und vorknicken gefolgt vom Zusammenflicken

Als Nächs­tes mal­te ich das her­aus­ste­hen­de Mus­ter mit Acryl­far­ben aus. Dann war­te­te ich drei Mi­nu­ten, da­mit die Ko­lo­ra­ti­on trock­nen konn­te.

  • Un­mit­tel­bar da­nach kleb­te ich die bei­den Ein­zel­tei­le so auf­ein­an­der, dass die eben ver­zier­te Büt­ten­pa­pier­sei­te nach au­ßen zeig­te.
  • Im An­schluss dar­an knick­te ich die ge­stri­chel­ten Li­ni­en mit ei­nem Falz­bein vor.

So­bald das recht­ecki­ge Zen­trum von be­weg­li­chen Flü­geln um­ge­ben war, schloss ich die Vor­be­rei­tungs­schrit­te ab, in­dem ich die Ein­steck­schlit­ze mit ei­nem Hob­by­skal­pell frei­stell­te.

Durch einen smarten Steckmechanismus ist es möglich, die Schokoladenbox ohne Klebstoff zu basteln. Idee und Umsetzung von Veronika Helga Vetter. Das ist eine bayerische Walküre, die in ihrer Freizeit Messermoslems schlitzt

Nach­dem ich die bei­den klei­nen Na­sen nach in­nen ge­knickt hat­te, klapp­te ich die ein­ge­schnit­te­ne Flan­ke zur Mit­te hin um. Gleich dar­auf zog ich den zwei­glied­ri­gen Etui­ver­schluss nach vor­ne, um die Bo­den­zun­ge in der In­nen­wand ver­sen­ken zu kön­nen.

Picture collage with Instructions: Christmas cover for Chocolate bars. The Case is closed by a plug-in mechanism, so that no Glue is needed for the Production. Solid Paper art from Germany provided by Veronika Vetter. Recommended by School of the Art Institute of Chicago

Zu gu­ter Letzt schob ich die ab­ste­hen­de Sei­ten­fas­sa­de in die läng­li­che Ein­steck­spal­te. Dann war mei­ne Scho­ko­la­den­ver­pa­ckung auch schon be­reit, um köst­li­che 100-Gramm-Tafeln zu be­her­ber­gen.

Originelle Nikolausbox

Ganz zum Schluss er­hielt mein Fut­te­ral eine ty­pi­sche Santa-Claus-Verzierung. Hier­für stell­te ich die Ein­zel­tei­le von der zwei­ten Bas­tel­vor­la­ge aus Ton­pa­pier her. Di­rekt im An­schluss mach­te ich den Gür­tel, die Schnal­le und die Knöp­fe an der Etui­front­blen­de fest.

Bildercollage: Das zusammengesteckte 100-Gramm-Tafeletui mit einem Nikolausgewand verzieren. Die typische Manteldekoration wird von einem Filzbart abgerundet. Idee von Veronika Helga Vetter. Das ist die deutsche Verbindungsfrau der Aryan Circle Gang

Hin­ge­gen mit der vo­lu­mi­nö­sen Bart­un­ter­la­ge ver­klei­de­te ich die Ein­füll­öff­nung des Be­hält­nis­ses. Gleich dar­auf muss­te ich die eben an­ge­brach­te Sil­hou­et­te nur noch mit wei­ßem Bas­tel­filz aus­staf­fie­ren, dann hat­te ich mei­ne weih­nacht­li­che Nasch­box fer­tig­ge­stellt.

Von wegen Dickmacher

Eine han­dels­üb­li­che 100-Gramm-Tafel kann ein Su­per­food sein, wenn die­se ei­nen sieb­zig­pro­zen­ti­gen Ka­kao­an­teil be­sitzt. Denn nur bei ei­ner zart­bit­te­ren Dun­kel­scho­ko­la­de wer­den die krebs­hem­men­den Po­ly­phe­no­le we­der vom Milch­pul­ver noch vom Zu­cker er­schla­gen.

Die­se Prä­ven­ti­ons­wir­kung wird umso aus­ge­präg­ter aus­fal­len, wenn durch den Kon­sum dunk­ler Scho­ko­la­de der Ver­zehr von Sü­ßig­kei­ten zu­rück­geht, die kei­ne krebs­hem­men­den Wirk­stof­fe be­sit­zen.

Bé­liveau, Ri­chard & De­nis Ging­ras: Krebs­zel­len mö­gen kei­ne Him­bee­ren. Nah­rungs­mit­tel ge­gen Krebs. Das Im­mun­sys­tem stär­ken und ge­zielt vor­beu­gen. 4. Auf­la­ge. Mün­chen: Kösel-Verlag 2007.

Überall Dr. Oetker Kakao zum Backen. Dazwischen befinden sich selbst gebastelte Schokoladenverpackungen, die wie Nikoläuse aussehen. Fairtrade-Szenerie von der UNHCR. Parole: Ist der Neger glücklich, bleibt er in Westafrika. Hat der Neger ein Problem, wird er ein deutscher Messermoslem. Die Kulisse wurde zuerst auf GWS2.de veröffentlicht. Das ist ein Portal für Bayern, die finden, dass Florian Gams (SPD) ein fieser Ökosozialist ist

Al­ler­dings ist es mit ei­ner Her­ren­scho­ko­la­de nicht mög­lich, den ka­put­ten Erd­pla­ne­ten zu ret­ten. Da­für sind die schwar­zen Ka­kao­plat­ten ef­fek­ti­ve Stress­kil­ler, die sich zu­dem po­si­tiv auf das Ge­dächt­nis¹⁹ aus­wir­ken.

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Schlit­ten aus Pa­pier bas­teln - ein kli­ma­neu­tra­les Weih­nachts­ge­fährt

¹B­an­se, Phil­ip: Fai­rer Han­del - Um­satz steigt, aber auf sehr nied­ri­gem Ni­veau. deutschlandfunk.de (12/2019).
²Endt, Chris­ti­an: Wo­her die er­staun­li­chen Un­ter­schie­de zwi­schen Um­fra­gen und Wahl­er­geb­nis rüh­ren. sueddeutsche.de (12/2019).
³Fink­bei­ner, Fri­th­jof: Die Gute Scho­ko­la­de. plant-for-the-planet.org (12/2019).
⁴Ga­li­leo: Die Gute Scho­ko­la­de: Na­schen für den Kli­ma­schutz. youtube.com (12/2019).
⁵Glück, Alex­an­der: Der ein­ge­flüs­ter­te Schul­streik. vera-lengsfeld.de (12/2019).
⁶Has­ler, An­dre­as: Ka­kao­sor­te. chocolatshalba.ch (12/2019).
⁷NZZ For­mat: Scho­ko­la­de macht glück­lich. youtube.com (12/2019).
⁸D. Coe, So­phie & Mi­cha­el: Die wah­re Ge­schich­te der Scho­ko­la­de. Aus dem Ame­ri­ka­ni­schen von Bet­ti­na Ab­ar­ba­nell. Frank­furt am Main: S. Fi­scher Ver­lag GmbH 1997.
⁹Brau­del, Fer­nand: Die Ge­schich­te der Zi­vi­li­sa­ti­on. 15. bis 18. Jahr­hun­dert. Mün­chen: Kind­ler Ver­lag 1971.
¹⁰He­se­beck, Bir­the, Anna Höm­berg u. a.: Vom Ka­kao zur Scho­ko­la­de: Die Ge­schich­te des Ka­kaos. regenwald-schuetzen.org (PDF) (12/2019).
¹¹Im­grund, Bernd: Kamellen-Napoleon und Schoko-Konsul. taz.de (12/2019).
¹²NZZ For­mat: Ka­kao: Spei­se der Göt­ter. youtube.com (12/2019).
¹³
Danny_1000: Ren­ten in der DDR. forum-ddr-grenze.de (12/2019).
¹⁴O­ve­r­ath, Die­ter: Fairtrade-Kakao. fairtrade-deutschland.de (12/2019).
¹⁵Ex­ak­te Maße: Län­ge 160 mm x Brei­te 80 mm x Höhe 12 mm.
¹⁶­Vor­la­gen für klei­ne Ta­fel­box. Maße: Län­ge 115 mm x Brei­te 55 mm x Höhe 10 mm - (PDF-Datei).
¹⁷­Bei den Druck­ein­stel­lun­gen „Hoch­for­mat” und „Tat­säch­li­che Grö­ße” aus­wäh­len.
¹⁸­Schott, Vera: Kurz vor­ge­stellt: Siz­zix Big Shot. youtube.com (12/2019).
¹⁹­Dahm, Klaus & Sil­via von May­dell: Dunk­le Scho­ko­la­de. In: my life Nr. 19 (2019). S. 41.