Als Erstklässler werden wir einmal im Leben für das folgende anstrengende Schulleben entschädigt. Mit einer Schultüte vollgepackt mit Süßigkeiten, Aufklebern und Spielzeug stehen wir mit der Schultasche auf dem Rücken glücklich da und wissen nicht, was uns die nächsten 9 - 13 Jahre erwartet. Damit dieses einmalige Erlebnis gebührend zelebriert werden kann, habe ich eine große und ganz besondere Schultüte gebastelt, die ein lustiges Bienengesicht hat. Die Schablonen und die Bastelanleitung stelle ich Ihnen hier zur Verfügung.

Die Bienen-Schultüte ist 90 Zentimeter lang (mit Fühlern) und 30 Zentimeter breit. Damit ist diese Schultüte besonders groß und ungefähr 15 Zentimeter länger als handelsübliche Modelle.
Das obere Ende der Schultüte kann verschlossen werden, sodass der Inhalt vor dem Schulkind zunächst verborgen bleibt. Des Weiteren habe ich besonders auf die Stabilität geachtet, sodass selbst ein Fallen auf dem Boden der Schultüte nichts anhaben kann. Zur Zierde trägt die Biene eine bewegliche Blume in den Händen und zwei lustige Fühler auf dem Kopf.
Stabilität der Schultüte ist wichtig
Die Stabilität wird der Schultüte durch gelbe und schwarze Wellpappe verliehen. Als weitere Papiersorten kamen Tonpapier in Schwarz, Rot, Hautfarben, Weiß und Blau sowie weißes Krepppapier (120 x 70 Zentimeter) zum Einsatz. Für die Verzierung verwendete ich Chenilledraht in Schwarz und Orange, rote Stempelfarbe mit einem Schwämmchen, silbernen und schwarzen Marker und gelben Bast. Als Werkzeuge nahm ich mir einen Locher, eine Schere, Bleistift, Wäscheklammern, flüssigen Kleber, Dottingtool, Falzbeil samt Lineal und meine DIN A4 Bastelschablonen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7) zur Hilfe.
Zusammenbau der Schablonen
Da die Schultüte so groß ist, müssen Sie sich zunächst die Hauptschablone zusammenbauen. Dazu drucken Sie die Schablonen #1 und #2 aus, schneiden diese aus und bauen daraus ein gleichschenkliges Dreieck. Dieses lange Dreieck zeichnen Sie nun fünfmal auf Wellpappe auf und schneiden dann die Einzelteile aus. Die Wellpappe ist sehr hart und stabil, deshalb sollten
Sie nun ein Falzbeil und ein Lineal nehmen und die Knick- und Klebelinien falzen. Im Anschluss bauen Sie aus den fünf gefalzten Einzelteilen zwei große Schultütenelemente. Ein Element besteht aus zwei, das andere aus drei gleichschenkligen Dreiecken. Kleben Sie die Dreiecke mit viel flüssigem Kleber zusammen und achten Sie darauf, dass die unteren Spitzen sauber abschließen.
Schultüte wird eine Biene
Auf Schablone #3 finden Sie die Querstreifen für das Bienenmuster. Die drei unterschiedlich großen Streifen zeichnete ich jeweils fünfmal auf schwarzes Tonpapier auf, schnitt diese aus und klebte die Querstreifen von oben nach unten auf die Wellpappe. Auch hier sollten Sie akribisch darauf achten, dass die schwarzen Streifen auf den beiden Hauptelementen symmetrisch verlaufen.
Unterhalb der zweiten Querstreifen, stach ich auf dem Hauptelement mit drei Dreiecken zwei Löcher ein. Durch diese Löcher fädelte ich Chenilledraht. Die Innenseite des Drahtes verkleidete ich mit zwei Wellpappekreisen (siehe Schablone #7). An die Enden des Chenilledrahtes der Außenseite klebte ich zwei Hände (siehe Schablone #7), welche ich aus hautfarbenem Tonpapier anfertigte.
Innenfutter zum Verschließen der Schultüte

Verkleben Sie jetzt die zwei Hauptelemente der Schultüte und legen Sie diese flach vor sich hin. Die komplette Innenseite der hügligen Oberseite verkleiden Sie nun mit weißem Krepppapier. Die Knick- und Klebelaschen der beiden Außenseiten meiner aufgefächerten Wellpappe falzte ich nun noch einmal mit dem Falzbeil. Anschließend bestrich ich die beiden Klebelaschen mit viel flüssigem Kleber und klebte die Schultüte zusammen.
- Damit die Schultasche die Form behält und der Kleber gut trocknen kann, fixierte ich die Klebestelle mit Wäscheklammern.
- Nach zirka einer Stunde nahm ich die Wäscheklammern ab und klebte die schwarzen Querstreifen an den Übergängen fest.
Verstärkte Spitze und Verzierungen
Auf Schablone #3 befindet sich die Vorlage für die untere Spitze der Vorlage. Diese fertigte ich aus schwarzer Wellpappe an. Die Spitze wird einfach auf die Unterseite der Schultüte geklebt und verkleidet zum einen unschöne Klebestellen und zum anderen dient diese als zusätzliche Verstärkung. Die Schultüte wäre ab diesem Schritt einsatzbereit. Damit aus dem Modell eine echte Biene wird, habe ich noch weitere Verzierungen angebracht.
Für den Bienenkopf zeichnete ich zunächst das Oval von Schablone #4 auf gelbe Wellpappe auf und schnitt dieses aus. Das Oval ist der Hintergrund des Kopfes. Auf den Schablonen #5 und #6 befinden sich die Elemente für das Bienengesicht. Dieses baute ich aus unterschiedlichen Tonpapierfarben zusammen und verzierte die Wangen mit roter Stempelkissenfarbe und zeichnete den Mund und die Schattierung der Nase mit einem schwarzen und silberfarbenen Marker auf.
- Das Weiße in den Augen ist nicht auf den Schablonen. Hierfür stanzte ich einfach weißes Tonpapier mit einem Locher aus und klebte es auf die Pupillen.
- Das Bienengesicht klebte ich nun auf das gelbe Oval aus Wellpappe. Zwischen das Tonpapier und die Wellpappe, klebte ich noch zwei Fühler aus Chenilledraht ein. Anschließend wird der Bienenkopf wieder mit viel flüssigem Kleber auf die Schultüte geklebt.
Abschließend fertige ich aus weißem und rotem Tonpapier eine große Blume (siehe Schablone #6) an. Die schöne Papierblume klebte ich in die Hände der Biene. Durch die beweglichen Arme aus Chenilledraht bleibt die Blume ebenfalls beweglich. Wenn Sie dies nicht mögen, kleben Sie die Papierblume einfach an der Schultüte fest. Nachdem die Tüte befüllt wurde, verschließen Sie diese oben mit dem Krepppapier und binden Sie das Ganze mit einer Schleife aus gelbem Bast zu.
Fazit
Für die Bienenschultüte habe ich zirka zwei Stunden Bastelzeit benötigt. Mit Trockenzeit des Klebers können Sie das Motiv von A bis Z in ungefähr drei Stunden basteln.
Liebe Eltern und Großeltern. Egal, ob Sie eine Schultüte kaufen oder mein Modell nachbasteln, eine große Schultüte gehört zu jeder Einschulung dazu. Seien Sie auch beim Inhalt der Tüte nicht zu geizig und kaufen Sie vielleicht auch einmal Dinge gegen Ihre Überzeugung. Bunte, künstliche und Zähne zerfressende Süßigkeiten können Sie Ihrem Kind wenigstens an diesem und den nächsten Tagen gönnen. Denken Sie an Ihre Schulzeit zurück, Sie wissen selbst am besten, was Ihrem Sprössling das nächste Jahrzehnt blüht.
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Mit einem stumpfen Bleistift wird das Motiv auf dem Backpapier nachgefahren und überträgt sich damit leicht auf das Kratzpapier. Jetzt müssen die Konturen nur noch mit den Schabemessern abgekratzt werden. Nachdem Kratzen nehmen Sie ein feuchtes Hygienetuch und befreien damit die bearbeitete Seite von Schaberesten. Mit dieser Backpapiertechnik können Sie also im Prinzip Ihre eigenen Kratzbilder anfertigen.
Schabekarton gibt es in Grammaturen von 110 - 600 g/m². Je dicker das Papier ist, umso teurer ist es und umso mehr kommen Sie in den Kunstbereich. Dünneres Kratzpapier lässt sich mit einer Schere oder einem Bastelmesser schneiden und mit allen gängigen
Auch für Details wie Pupillen, Ohren etc., welche sich nur schwer mit Papier darstellen lassen, ist das Kratzpapier eine Alternative. Beim Kauf von Blankoschabekarton sollten Sie vor allem auf die Qualitätsunterschiede der Beschichtung achten und die Kundenrezensionen zu den einzelnen Produkten lesen. Bei besonders günstigem Kratzpapier ist die schwarze Beschichtung zu 
Ein Elefant ist 20 Zentimeter hoch und 30 Zentimeter breit. Die Besonderheiten dieses Bastelmotivs liegen zum einen im
Als Material verwendete ich für den Kopf eine Styroporkugel mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern. Für den Körper nahm ich einen gewöhnlichen Papierbecher mit 0,2 Litern Fassungsvermögen und für die Füße Wellpappe. Für den blauen Elefanten kamen des Weiteren Tonpapier in Blau, Magenta, Weiß und Schwarz, blaues Krepppapier, blaues Wabenpapier und Papyrus als Papiersorten zum Einsatz.
Als weiteres Gimmick verarbeitete ich kleine Pompons und blauen
Das Tonpapier verkleidete ich mit Krepppapier. Die innere Verzierung der Elefantenohren befindet sich ebenfalls auf der zweiten Schablone. Diese Verzierung fertigte ich aus
Damit der Elefantenrüssel ein- und ausfahrbar ist, verwendete ich ein Magnetband. Ein kleines Stück davon klebte ich dem Kopf als Nase auf. Auf Schablone #2 befindet sich ein kleiner Kreis, diesen zeichnete ich auf Wabenpapier auf und schnitt diesen aus. Auf den Kreis aus Wabenpapier klebte ich zuerst das Gegenstück des Magneten und danach einen größeren Kreis (siehe Schablone #2) aus Tonpapier, welchen ich mit Krepppapier verkleidete und mit Nasenlöchern aus Papyrus verzierte.
Ist der Elefantenkopf fertig, widmen Sie sich dem Körper und der Füße. Ich verkleidete einen Papierbecher mit blauem Tonpapier (siehe Schablone #1). Das Ganze verkleidete ich im Anschluss mit blauem
Aus jeweils zwei Elementen baute ich anschließend die Elefantenfüße zusammen. Wenn Sie keine Wellpappe haben, können Sie ebenso gut eine Küchenrolle in Stücke schneiden und diese als Füße verwenden. Die beiden Stampfer verkleidete ich wieder mit dem blauen Krepppapier. Auf die Fußsohle klebte ich ein typisches Abdruckmuster für Tiere aus Papyrus (siehe Schablone #2).
Mit einem Bastelmesser schnitt ich an die Seiten des verkleideten Papierbechers Einschnitte ein. Darin steckte ich den oberen Teil der Füße fest und verklebte die Laschen im Inneren des Bechers. Als Arme bekommt mein Papierelefant zwei Pompons angeklebt, welche mit blauem Krepppapier verkleidet wurden. Der Bauch ist aus Wabenpapier. Ich zeichnete den Halbkreis von Schablone #2 auf das Wabenpapier auf und schnitt diesen aus.