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Schnelle Halloween Dekoration basteln - leuchtende Kürbisse

Ob­wohl der Ok­to­ber be­kannt­lich 31 Tage hat, kommt das Ende des gol­de­nen Herbst­mo­nats für vie­le doch im­mer wie­der über­ra­schend. Hal­lo­ween ist der ge­spens­ti­sche Abend vor Al­ler­hei­li­gen, der auch hier­zu­lan­de im­mer mehr furcht­erre­gen­de Geis­ter und klei­ne Mons­ter auf die Stra­ßen lockt, um Sü­ßes zu for­dern. Falls Sie sich in letz­ter Mi­nu­te dazu ent­schie­den ha­ben, auch am schau­der­haf­ten Trei­ben teil­zu­neh­men und des­halb eine schnel­le Hal­lo­ween De­ko­ra­ti­on be­nö­ti­gen, müs­sen Sie kei­nen Kür­bis vom schlei­mi­gen In­ne­ren be­frei­en.

Bild von schneller Halloween Dekoration - leuchtende KürbislaternenLe­dig­lich et­was Pa­pier, ei­ni­ge we­ni­ge Bas­tel­werk­zeu­ge und mei­ne Scha­blo­nen rei­chen aus, um in nur fünf Schrit­ten grim­mig leuch­ten­de Kür­bis­se zu schnit­zen. Au­ßer­dem habe ich bei der Ge­stal­tung der Vor­la­gen dar­auf ge­ach­tet, dass Sie sich nicht zwin­gend für das klas­si­sche oran­ge­far­be­ne Kür­bis­de­sign ent­schei­den müs­sen, wel­ches auf der Le­gen­de rund um Jack O’Lantern be­ruht.

Üb­ri­gens trägt der ori­gi­nal ge­schnitz­te Kür­bis den Na­men Jack O’Lantern. Der iri­schen Le­gen­de nach hat die­ser an zwei un­ter­schied­li­chen Hal­lo­ween­a­ben­den den Teu­fel aus­ge­trickst.

Sa­scha: Was wird an Hal­lo­ween ge­fei­ert? Rät­sel­spie­le für Kin­der. gws2.de (09/2016).

Bild von drei leuchtenden Kürbissen für Halloween aus Papier von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art KünstlerinZum ei­nen ha­ben Sie näm­lich die Op­ti­on, aus drei un­ter­schied­li­chen Ge­sichts­mus­tern zu wäh­len und zum an­de­ren passt auf je­den der bö­sen Wür­fel ein maß­ge­schnei­der­ter Hut. Da­durch las­sen sich im Hand­um­dre­hen ge­schlos­se­ne Hal­lo­ween­la­ter­nen für den Out­door­be­reich bas­teln, die prä­de­sti­niert da­für sind, um mit elek­tri­schen Tee­lich­tern be­trie­ben zu wer­den. Zu­dem kön­nen Sie durch den ge­ziel­ten Farb­ein­satz be­stim­men, ob die klei­nen Leuch­ten ei­nem Kür­bis, ei­nem Geist, Fran­ken­stein oder doch ei­nem Mi­ni­on ähn­lich se­hen sol­len.

Bild von grüner Halloween Laterne mit Hut und FIMO Sarg von DAoCFrEakOb­wohl sich die hüb­schen Hal­lo­ween De­ko­ra­tio­nen sehr schnell bas­teln las­sen, habe ich trotz­dem da­für ge­sorgt, dass sie auch im prak­ti­schen Be­reich über­zeu­gen. Die ein­zel­nen Wän­de der Wür­fel sind min­des­tens ein­fach ver­stärkt, um ei­nen si­che­ren Stand zu ge­währ­leis­ten. Hin­zu kommt, dass die leuch­ten­den Kür­bis­se im In­ne­ren über eine Tee­licht­hal­te­rung ver­fü­gen. So­mit ist es bren­nen­den Tee­lich­tern nicht mög­lich, zu ver­rut­schen und das Pa­pier an­zu­ko­keln.

Bild von leuchtender Halloween Laterne aus Papier gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art Künstlerin

Ein Pa­pier­kür­bis ist 7,5 Zen­ti­me­ter lang und breit so­wie 10 Zen­ti­me­ter hoch. Der op­tio­na­le Hut, wel­cher ei­nen Durch­mes­ser von 13 Zen­ti­me­tern hat, ver­grö­ßert das ein­fa­che Bas­tel­mo­tiv auf eine Höhe von 17,5 Zen­ti­me­tern.

Halloween Dekoration in fünf Schritten

Bild von Innenseite und Außenseite des Halloweenwürfels aus TonpapierFür je­des Ex­em­plar ver­wen­de­te ich im­mer zwei Ton­pa­pier­far­ben und ein ein­far­bi­ges Trans­pa­rent­pa­pier. Die Ge­sichts­kon­tu­ren und Schat­tie­run­gen trug ich mit­hil­fe ei­nes Make-up Schwämm­chens und ei­nes grau­en Stem­pel­kis­sens auf. Als Bas­tel­werk­zeu­ge kam nichts wei­ter als eine Sche­re, ein Falz­beil samt Li­ne­al, flüs­si­ger Kle­ber, ein Bas­tel­mes­ser und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6 /#7 /#8 /#9 /#10) zum Ein­satz.

Bild vom Aufkleben des gelben Transparentpapiers in das KürbisgesichtBe­vor Sie mit dem ers­ten Schritt zum Bas­teln der schnel­len Hal­lo­ween De­ko­ra­ti­on be­gin­nen kön­nen, müs­sen Sie sich zu­erst für ein Mo­tiv ent­schei­den. Die Scha­blo­nen #1 - #2, #3 - #4 so­wie #5 - #6 ge­hö­ren zu­sam­men und er­ge­ben am Ende je­weils ei­nen leuch­ten­den Kür­bis. Ich ent­schied mich für den klas­si­schen Hal­lo­ween­kür­bis und schnitt mir des­halb die ers­ten bei­den Bas­tel­vor­la­gen zu­recht. Das Schnitt­mus­ter von Scha­blo­ne #1 fer­tig­te ich mir dar­auf­hin zwei­mal aus dunk­lem (Au­ßen­sei­ten) und ein­mal aus hel­lem (In­nen­sei­ten), oran­ge­far­be­nem Ton­pa­pier an.

Bild vom Ankleben des smarten TeelichthaltersMei­ne Vor­la­ge von Scha­blo­ne #2 fer­tig­te ich mir hin­ge­gen nur ein­mal aus der hel­le­ren Far­be an, so­dass ich als Re­sul­tat vier Ein­zel­tei­le vor mir lie­gen hat­te. Da­nach schnitt ich mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers die Ge­sich­ter so­wie die Ker­zen­hal­te­rung frei und falz­te zu­dem noch die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en (sie­he Scha­blo­nen). Im zwei­ten Schritt kleb­te ich von der In­nen­sei­te gel­bes Trans­pa­rent­pa­pier über die aus­ge­schnit­te­nen Au­gen und den Mund.

Wich­tig: Das durch­sich­ti­ge Pa­pier kleb­te ich aus­schließ­lich auf die Ge­sich­ter der bei­den dun­kel­far­bi­gen Au­ßen­sei­ten. Die Vor­la­ge da­für be­fin­det sich zu­sam­men mit dem Tee­licht­hal­ter auf Scha­blo­ne #7.

Gruselige Dekoration stabil zusammenkleben

Bild vom Aufeinanderkleben der beiden TonpapiergesichterIm drit­ten Schritt fer­tig­te ich mir den qua­dra­ti­schen Tee­licht­hal­ter je­weils ein­mal aus mei­nen bei­den Ton­pa­pier­far­ben an. Nach­fol­gend kleb­te ich bei­de Ele­men­te sym­me­trisch auf­ein­an­der, falz­te die Kan­ten und ver­senk­te das Gan­ze über die Kle­be­la­schen in der Mit­te mei­ner hel­len Ge­sich­ter­wand. Im vier­ten Schritt kleb­te ich nun mei­ne vier prä­pa­rier­ten Ein­zel­tei­le zu ei­nem Wür­fel zu­sam­men.

Dazu ver­kleb­te ich zu­nächst im­mer eine hel­le In­nen­sei­te mit ei­ner dunk­len Au­ßen­sei­te. Hin­weis: Durch die­se Kle­be­tech­nik wer­den gleich­zei­tig die Über­stän­de des Trans­pa­rent­pa­piers ver­klei­det, wo­durch der leuch­ten­de Kür­bis auch von in­nen sehr äs­the­tisch wirkt. An­schlie­ßend kleb­te ich mei­ne bei­den ver­stärk­ten Res­t­ele­men­te am Bo­den so zu­sam­men, dass sich die bei­den Ge­sich­ter ge­gen­über­la­gen. Da­nach stell­te ich Wand für Wand auf und ver­kleb­te die Sei­ten mit­ein­an­der.

  • Im fünf­ten und letz­ten Schritt ver­zier­te ich mei­ne schnel­le Hal­lo­ween De­ko­ra­ti­on noch, in­dem ich mit grau­er Stem­pel­far­be di­ver­se Ge­sichts­kon­tu­ren von au­ßen auf­mal­te.

Auch mit Hut erschreckt es sich gut

Bild vom Zusammenkleben des Hutes für den Halloweenkürbis aus PapierFalls Sie Ih­rer furcht­erre­gen­den De­ko­ra­ti­on noch ei­nen pas­sen­den Hut auf­set­zen möch­ten, fin­den Sie die Krem­pe auf Scha­blo­ne #8, die Hut­kro­ne auf Scha­blo­ne #9 und den Ver­schluss­me­cha­nis­mus auf Scha­blo­ne #10. Nach­dem ich die Hut­kro­ne trich­ter­för­mig an­ge­fer­tigt hat­te, kleb­te ich die­se an den Kle­be­la­schen un­ten an der Hut­krem­pe fest. Da­nach bau­te ich mir den qua­dra­ti­schen Ver­schluss­me­cha­nis­mus zu­sam­men und be­fes­tig­te die­sen am run­den Kreis­ele­ment. Zu gu­ter Letzt kleb­te ich dann noch den spit­zen Hut auf den fer­tig­ge­stell­ten Ver­schluss.

Bild von zwei Papierlaternen Jack O’Lantern für HalloweenDurch die­se Kle­be­tech­nik wer­den au­to­ma­tisch alle un­schö­nen Rän­der ver­deckt, so­dass die Kopf­be­de­ckung so aus­sieht, als wäre sie aus ei­nem Guss. Für eine leuch­ten­de Kür­bis­la­ter­ne aus Pa­pier mit Hut habe ich un­ge­fähr zwei Stun­den rei­ne Bas­tel­zeit be­nö­tigt. Ne­ben der Ein­fach­heit und dem kla­ren De­sign ge­fällt mir vor al­lem die Funk­tio­na­li­tät mei­ner klei­nen Leuch­ten. Ge­ra­de wenn Sie aus Si­cher­heits­grün­den ein elek­tri­sches Tee­licht vor­zie­hen, emp­feh­le ich Ih­nen Ih­ren Kür­bis mit dem Hut ab­zu­schlie­ßen. Durch den De­ckel kann das Licht nicht ent­wei­chen und bringt des­halb das schau­ri­ge Bas­tel­mo­tiv be­son­ders gut zum Strah­len.

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Ruderboot basteln: Papier in Holzoptik darstellen - Anleitung

Wis­sen Sie, wel­ches das ers­te Boot auf Er­den war? Es ist höchst­wahr­schein­lich die Ar­che ge­we­sen. Dass Noah näm­lich sei­ner­zeit noch nicht wuss­te, was ein Boot ist, könn­te man dar­an fest­ma­chen, dass Gott sei­nen Bau­wunsch erst auf­wen­dig um­schrei­ben muss­te.

Ma­che dir ei­nen Kas­ten von Tan­nen­holz und ma­che Kam­mern dar­in und ver­pi­che ihn mit Pech in­wen­dig und aus­wen­dig.

Ge­ne­sis 6,14: An­kün­di­gung der Sint­flut. No­ahs Er­wäh­lung. Bau der Ar­che. bibel-online.net (07/2016).

Bild von rotem Ruderboot aus Papier in HolzoptikNo­ahs Leb­zeit wird im frü­hen 3. Jahr­tau­send vor Chris­tus ein­ge­ord­net. Dem­entspre­chend muss­te Gott nur die Holz­art be­stim­men, denn wie sein treu­er Die­ner aus die­sem Ma­te­ri­al et­was er­baut, war selbst­ver­ständ­lich. Schließ­lich ha­ben die Men­schen be­reits ei­ni­ge Tau­send Jah­re frü­her Häu­ser und so­gar Trans­port­mit­tel wie Schlit­ten aus Holz ge­baut.

Wood has his­to­ri­cal­ly play­ed a key role in the trans­por­ta­ti­on of peo­p­le and their pos­ses­si­ons [...]. Sled­ges made of wood were used in nor­t­hern Eu­ro­pe as ear­ly as 7000 BC.

Youngs, Ro­bert L.: HISTORY, NATURE, AND PRODUCTS OF WOOD. eolss.net (PDF) (07/2016).

Bild von Seerosenteich aus Papier mit kleinem RuderbootEin wei­te­res In­diz da­für, dass die Ar­che ei­nes der ers­ten Boo­te sein muss­te, wird an der Ma­nö­vrier­un­fä­hig­keit er­sicht­lich. Die Ar­che schip­per­te wild durch die Sint­flut, ehe sie in der heu­ti­gen Tür­kei stran­de­te. Über­zeugt von der Idee ei­nes Boo­tes, er­fand der Mensch dar­auf­hin das Ru­der­boot. Wahr­schein­lich nicht all­zu lan­ge nach Noah, schließ­lich fuhr in der grie­chi­schen My­tho­lo­gie be­reits der Fähr­mann Cha­ron mit­hil­fe sei­nes Holz­ru­der­boo­tes die See­len der To­ten über den Styx. Das Pad­del wur­de von Cha­ron da­bei nicht nur zum Steu­ern be­nutzt, son­dern auch um die See­len aus dem Boot zu trei­ben.

Aus der grie­chi­schen My­tho­lo­gie ist der Fähr­mann Cha­ron be­kannt, der eben­falls die See­len der To­ten über den Fluss Ache­ron (auch Le­the oder Styx) zum Ein­gang der Un­ter­welt be­glei­tet.

Knöpp­ler, Elke: Fäh­ren in My­tho­lo­gie und Kunst. hgv-altrip.de (PDF) (07/2016).

Bild vom Bug eines roten Papierruderbootes in HolzoptikWie Sie se­hen, sind der Mensch und Boo­te aus Holz seit Jahr­tau­sen­den eine fes­te Ein­heit. Aus die­sem Grund ent­schied ich mich für ein Ru­der­boot, um Ih­nen zu zei­gen, wie Sie aus simp­lem Bas­tel­pa­pier eine rea­li­täts­na­he Holz­op­tik er­zeu­gen kön­nen. Der klei­ne Pa­pier­kahn ist zu­gleich ein si­che­rer Tee­licht­hal­ter, der wun­der­bar mit rus­ti­ka­ler Woh­nungs­ein­rich­tung har­mo­niert. Er ver­fügt über zwei fi­xier­ba­re Pad­del, eben­falls in Holz­op­tik so­wie über zwei Sitz­bän­ke im In­ne­ren.

Bild von rotem Ruderboot gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art Künstlerin

Mein ro­bus­tes Ru­der­boot aus Pa­pier ist 16 Zen­ti­me­ter lang, 10 Zen­ti­me­ter breit und zwi­schen 3,5 und 5 Zen­ti­me­ter hoch. Es schwimmt in ei­ner ro­man­ti­schen Teich­sze­ne­rie zwi­schen zar­ten See­ro­sen.

Bastelanleitung für Ruderboot

Bild von zwei Papierelementen für die untere Außenhaut des PapierbootesFür mein ro­tes Pa­pier­boot ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in der Far­be Oran­ge und in zwei ver­schie­de­nen Rot­tö­nen. Die Pad­del ba­sie­ren auf Schasch­lik­spie­ßen und für den Holz­op­tik­ef­fekt nahm ich rote und schwar­ze Acryl­far­be zur Hil­fe. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, ei­nen wei­ßen Bas­tel­kle­ber auf Was­ser­ba­sis, flüs­si­gen Al­les­kle­ber, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6) zu­recht­le­gen.

Bild vom Zusammenkleben der beiden Seitenwände

Auf­grund des­sen, dass mein Boot auf ein Kiel ver­zich­tet, be­gann ich di­rekt mit dem Zu­sam­men­bau der un­te­ren Au­ßen­haut, die sich auf Scha­blo­ne #1 be­fin­det. Ich fer­tig­te das gro­ße Ele­ment zwei­mal aus mei­nen Ton­pa­pier­far­ben an und kleb­te die bei­den Ein­zel­tei­le um­ge­hend auf­ein­an­der. Im An­schluss falz­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en. Wich­tig: Ach­ten Sie von nun an im­mer dar­auf, wo der Bug und wo das Heck ist (sie­he Scha­blo­ne #1). Dies liegt dar­an, dass die Vor­der­sei­te des klei­nen Pa­pier­boo­tes brei­ter ist.

Dar­auf­fol­gend fer­tig­te ich die bei­den Sei­ten­wän­de von Scha­blo­ne #2 an. Zwar kleb­te ich auch die­se Ele­men­te dop­pelt, um mei­nem Ru­der­boot mehr Sta­bi­li­tät zu ver­lei­hen, je­doch nicht an dem ab­ste­hen­den un­te­ren Bo­gen. Ich nahm nach dem Fal­zen eine Sei­ten­wand in die Hand und kleb­te nur die In­nen­sei­te des ab­ste­hen­den Bo­gens an der un­te­ren Kle­be­la­sche des Haupt­ele­ments fest. Die Au­ßen­sei­te ließ ich zu­nächst frei schwe­ben. Durch die­se Ak­ti­on be­kam die Sei­ten­wand au­to­ma­tisch eine Wöl­bung.

  • Nach­dem ich die Schrit­te bei mei­ner zwei­ten Sei­ten­wand wie­der­holt hat­te, kleb­te ich bei­de Ein­zel­tei­le an der be­reits prä­pa­rier­ten un­te­ren Au­ßen­haut des Pa­pier­boo­tes fest. Ich ach­te­te da­bei pe­ni­bel dar­auf, auch wirk­lich die Vor­der­sei­ten der Sei­ten­ele­men­te an die Vor­der­sei­te des Boo­tes zu kle­ben.

Bild vom Verkleben der roten Außenhaut des Papierbootes

Da­durch, dass die bei­den äu­ße­ren Bö­gen der Sei­ten­wän­de noch frei um­her­schweb­ten, war es mir nun mit die­sen mög­lich, die Kle­be­rän­der an der Au­ßen­haut des Boo­tes zu ver­klei­den. Glei­ches wie­der­hol­te ich mit dem Bug und dem Heck. So­mit hat­te ich die ty­pi­sche Ru­der­boots­form be­reits fer­tig­ge­stellt. Durch die spe­zi­el­le Kle­be­tech­nik sah das rote Pa­pier­boot be­reits sehr äs­the­tisch aus.

Boot ist Teelichthalter mit Paddeln

Bild vom Einkleben des Teelichthalters in das Boot

Da­mit das Tee­licht in­ner­halb des Boo­tes auch bei rau­er See sta­bil steht, habe ich die Ker­zen­hal­te­rung von Scha­blo­ne #3 an­ge­fer­tigt. Das gro­ße Ele­ment ver­kleb­te ich nach dem Fal­zen mit sich selbst. Au­ßer­dem form­te ich den lan­gen Strei­fen der Scha­blo­ne zum Kreis und kleb­te die­sen in­nen in das Loch zum Ver­klei­den der Za­cken ein.

Bild vom Befestigen der Paddel am Ruderboot

Ich kleb­te die Ker­zen­hal­te­rung mit­tig in das Boot und fer­tig­te dar­auf­fol­gend die bei­den Sitz­bän­ke von Scha­blo­ne #4 an. Die­se ver­kleb­te ich nach dem be­währ­ten Prin­zip dop­pelt und kleb­te sie nach dem Fal­zen eben­falls an den Schrä­gen vor dem Bug und dem Heck in das Ru­der­boot ein. Für die bei­den Pad­del nahm ich je­weils ei­nen 16 Zen­ti­me­ter lan­gen Schasch­lik­spieß und ver­klei­de­te die­sen mit der Pad­del­flä­che von Scha­blo­ne #5. Auf die­ser Vor­la­ge be­fin­den sich eben­falls die Hal­te­run­gen zum Ein­ras­ten der Pad­del, die ich nach dem An­fer­ti­gen sym­me­trisch zu­ein­an­der am Boot be­fes­tig­te.

  • Auf Scha­blo­ne #5 be­fin­den sich zu­dem die Ver­klei­dun­gen für den obe­ren Boots­rand. Die klei­nen Ein­zel­tei­le kleb­te ich der Rei­he nach auf den Bug, die Sei­ten samt Hal­te­run­gen und das Heck auf.

Schroffe Holzoptik aus Papier erzeugen

Zum Dar­stel­len der Holz­op­tik schnitt ich mir schma­le Holz­bal­ken aus Pa­pier zu­recht. Län­ge­re für den Bo­den und kür­ze­re für die Sei­ten. Tipp: Spie­len Sie mit der Brei­te der Bal­ken, so sieht das Boot spä­ter sehr ver­we­gen aus. Im An­schluss dreh­te ich das rote Ru­der­boot auf den Kopf und be­strich im­mer eine Stel­le groß­zü­gig mit wei­ßem Bas­tel­kle­ber. Dar­auf leg­te ich die Holz­bal­ken, die ich da­nach er­neut mit dem Kle­ber auf Was­ser­ba­sis be­strich.

Bild vom Bemalen des Papierschiffs mit roter Acrylfarbe

Dar­auf­hin ließ ich den Kle­ber für cir­ca 30 Mi­nu­ten trock­nen. Als dies ge­sche­hen war, be­mal­te ich die kom­plet­te Au­ßen­sei­te des Boo­tes mit ro­ter Acryl­far­be. In die noch feuch­te, auf­ge­tra­ge­ne rote Far­be setz­te ich zu gu­ter Letzt noch ganz klei­ne Ak­zen­te mit schwar­zer Acryl­far­be. Ich wie­der­hol­te die Schrit­te mit mei­nen Pad­deln und ließ al­les für 24 Stun­den gut aus­trock­nen, da­nach war mein ro­tes Ru­der­boot mit Tee­licht­hal­te­rung aus Pa­pier ein­satz­be­reit.

Seerosen als Dekoration und Fazit

Bild vom Bemalen zweier Seerosen aus Krepppapier

Da­mit mein rus­ti­ka­les Tee­licht­boot nicht so al­lei­ne auf mei­nem Wohn­zim­mer­tisch steht, habe ich es auf ei­nem blau­en Ton­pa­pier­teich ar­ran­giert. Dar­auf schwim­men zwei See­ro­sen aus Krepp­pa­pier. Die Ele­men­te da­für be­fin­den sich auf Scha­blo­ne #6. Falls Sie die­se hüb­schen Pa­pier­blu­men eben­falls nach­bas­teln möch­ten, fin­den Sie im eng­lisch­spra­chi­gen Blog von Ash­ley die aus­führ­li­che Bild­an­lei­tung da­für.

Bild vom Boot auf Papierteich mit bunten Seerosen

Das Ru­der­boot mit Pad­deln ist ein mit­tel­schwe­res Bas­tel­mo­tiv, wel­ches ich in­ner­halb ei­nes Ta­ges ge­bas­telt habe. Die Holz­op­tik ge­fällt mir ham­mer­mä­ßig gut und wer­tet das Mo­tiv mei­ner Mei­nung nach un­heim­lich auf. Durch die vie­len Pa­pier­schich­ten hat das Boot ein gu­tes Ge­wicht und führt mit Si­cher­heit je­des bren­nen­de Tee­licht in den nächs­ten si­che­ren Ha­fen.

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Blumentopf basteln - drei Variationen

Der Blu­men­topf ist ein ech­ter Ka­va­lier, denn nicht er, son­dern das in ihm soll glän­zen. Trotz die­ses Um­stan­des wer­den Blu­men­töp­fe viel zu we­nig wert­ge­schätzt. „Da­mit kannst du kei­nen Blu­men­topf ge­win­nen.” Bei ei­ner Her­kunfts­theo­rie die­ses be­lieb­ten Sprich­worts ist der Blu­men­topf bei­spiels­wei­se nur ein Trost­preis ei­nes Preis­aus­schrei­bens.

Bei die­sem wur­de je­dem Teil­neh­mer der Ver­lo­sung, der kei­nen der Haupt­ge­win­ne ge­zo­gen hat, als Trost­preis ein Blu­men­topf ver­spro­chen.

Schrei­ner, Ha­rald: Blu­men­topf ge­win­nen. blumentopf-info.de (07/2016).

Bild von selbst gebastelten BlumentöpfenEin an­de­res Sze­na­rio, bei dem der Blu­men­topf nicht gut weg­kommt, ist ein be­lieb­tes Stil­mit­tel in Fil­men. Denn wer hat nicht schon ein­mal ein Be­zie­hungs­dra­ma ge­se­hen, in dem die Frau schimp­fend auf ei­nem Bal­kon steht und Blu­men­töp­fe hin­un­ter nach ih­rem bal­di­gen Ex­mann wirft? Die ge­rin­ge Wert­schät­zung ge­gen­über den bo­ta­ni­schen Ge­fä­ßen könn­te even­tu­ell an de­ren tat­säch­li­chen Wert lie­gen.

Be­reits die al­ten Ägyp­ter nutz­ten näm­lich schon Blu­men­töp­fe (eng­lisch flower pots) aus Ter­ra­kot­ta. Die­se Ton­art ge­hör­te sei­ner­zeit be­reits zu den preis­wer­tes­ten Hand­werks­ma­te­ria­li­en.

Be­fo­re mo­dern pro­duc­tion, ter­ra cot­ta al­lo­wed cheap, easy pro­duc­tion of de­co­ra­ti­ve and func­tion­al pie­ces. [...] An­ci­ent Egyp­ti­ans and Ro­mans are re­por­ted to have put plants in pots.

Mil­ler G., Sal­ly: Ori­g­ins of ter­ra cot­ta, and using clay pots in today’s gar­den. davesgarden.com (07/2016).

Bild von Tischkarte als Blumentopf selbst gebastelt aus PapierUm dem Blu­men­topf zu ei­nem bes­se­ren Image zu ver­hel­fen, über­leg­te ich mir ein wei­te­res Ein­satz­ge­biet für ihn. Da­bei kam ich auf blu­mi­ge Tisch­kar­ten, wel­che sich un­kom­pli­ziert aus den ver­schie­dens­ten Pa­pier­sor­ten an­fer­ti­gen las­sen. Ba­sis des Mo­tivs ist ein klas­si­scher, qua­dra­ti­scher Blu­men­topf im brau­nen Terrakotta-Design. Die­ser trägt auf der Vor­der­sei­te ein ex­klu­si­ves Na­mens­schild.

Bild von drei Papierblumentöpfen mit SteckschwämmenDer sta­bi­le, drei­di­men­sio­na­le Pa­pier­topf kann zu­dem sämt­li­che Pa­pier­blu­men be­hei­ma­ten. Ich habe für Sie be­reits drei Blu­men­va­ria­tio­nen ent­wor­fen, da­mit Sie sich in­spi­rie­ren las­sen, und eine flo­ra­le Tisch­kar­te pas­send zum ge­sell­schaft­li­chen An­lass aus­wäh­len kön­nen. Dar­un­ter zäh­len eine dun­kel­ro­te Mar­ge­ri­te, eine blaue Tul­pe und ein gel­ber Win­ter­ling.

Der pos­sier­li­che Blu­men­topf ist 7,5 Zen­ti­me­ter hoch und 8 Zen­ti­me­ter breit. Im In­ne­ren des Ge­fä­ßes be­fin­det sich ein Steck­schwamm aus Pa­pier, der si­cher die je­wei­li­gen Blu­men fest­hält, wel­che die Tisch­kar­ten auf ins­ge­samt 18 Zen­ti­me­ter er­hö­hen.

Bild von Blumentopf aus Papier gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art Künstlerin

Im fol­gen­den Ar­ti­kel sage ich Ih­nen nun, wie Sie im Hand­um­dre­hen selbst zu Ih­rer Blumentopf-Tischkarte kom­men, und stel­le Ih­nen zu­dem die pas­sen­den Scha­blo­nen zur Ver­fü­gung.

Blumentopf aus Papier basteln

Bild von den Grundelementen des PapierblumentopfsHaupt­be­stand­teil des Bas­tel­mo­tivs ist Ton­pa­pier in vie­len ver­schie­de­nen Far­ben so­wie Krepp­pa­pier für die Blü­ten­blät­ter. Des Wei­te­ren ka­men Schasch­lik­spie­ße, brau­ne Stem­pel­far­be samt ei­nes Make-up Schwämm­chens und klei­ne Ab­stand­hal­ter aus Moos­gum­mi zum Ein­satz. Op­tio­nal: Der Blu­men­topf steht auf­grund sei­ner Kon­struk­ti­on be­reits sehr si­cher, falls Sie die Tisch­kar­ten je­doch wei­ter be­schwe­ren wol­len, emp­feh­le ich die­se zu­dem mit Sand auf­zu­fül­len. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich au­ßer­dem eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, Falz­beil samt Li­ne­al und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4) zu­recht­le­gen.

Bild vom Anbringen der Randelemente am BlumentopfDie Ein­zel­tei­le des Blu­men­topfs be­fin­den sich aus­schließ­lich auf Scha­blo­ne #1. Das gro­ße Ele­ment fer­tig­te ich zu­al­ler­erst ein­mal aus hell­brau­nem und ein­mal aus dun­kel­brau­nem Ton­pa­pier an. Di­rekt im An­schluss wie­der­hol­te ich Glei­ches mit den ins­ge­samt acht Topf­rän­dern, von de­nen ich eben­falls vier aus hell­brau­nem und vier aus dun­kel­brau­nem Bas­tel­pa­pier an­ge­fer­tigt habe.

Bild vom Zusammenkleben des PapierblumentopfsIm nächs­ten Ar­beits­schritt falz­te ich die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en (sie­he Scha­blo­ne) mei­ner ins­ge­samt zehn an­ge­fer­tig­ten Blu­men­top­f­ele­men­te. Dar­auf­fol­gend kleb­te ich nicht nur die bei­den gro­ßen Ein­zel­tei­le, son­dern auch die acht klei­nen Rand­ele­men­te farb­lich ab­wech­selnd sym­me­trisch auf­ein­an­der. Nun muss­te ich nur noch die vier dop­pelt ge­kleb­ten Rän­der gleich­mä­ßig an die In­nen­sei­ten des Topf­grund­ge­rüs­tes kle­ben, ehe ich mei­nen Blu­men­topf mit viel flüs­si­gem Kle­ber zu­sam­men­bau­en konn­te.

Tischkarte mit Namensschild und Steckschwamm

Bild vom roten Namensschild auf Tischkartenblumentopf

Auf eine Sei­te des Blu­men­topfs kleb­te ich das ge­schwun­ge­ne Na­mens­schild von Scha­blo­ne #2. Die bei­den Ele­men­te für ein Schild be­stehen bei mir je­weils aus ro­tem und blau­em Ton­pa­pier. Für ei­nen drei­di­men­sio­na­len Ef­fekt be­fes­tig­te ich das zwei­tei­li­ge Na­mens­schild je­doch nicht di­rekt auf dem Blu­men­topf, son­dern kleb­te ein Stück Moos­gum­mi als Ab­stand­hal­ter da­zwi­schen.

Bild von grünem Steckschwamm aus Papier im Blumentopf mit NamensschildZu­dem ver­zier­te ich die vier Blu­men­topf­rän­der noch mit ei­ner Wisch­tech­nik. Da­für fuhr ich die­se mit ei­nem Make-up Schwämm­chen, wel­ches mit brau­ner Stem­pel­far­be be­netzt war, leicht nach. Da­mit die Blu­men im Blu­men­topf hal­ten, habe ich im An­schluss den Pa­pier­steck­schwamm von Scha­blo­ne #3 ge­bas­telt. Das ein­zi­ge Ele­ment der Scha­blo­ne fer­tig­te ich zwei­mal aus grü­nem Ton­pa­pier an, falz­te die Knick- und Kle­be­l­i­ni­en, ver­sah die Mit­te mit ei­nem Loch (sie­he Scha­blo­ne) und kleb­te das Gan­ze zum Wür­fel zu­sam­men. Zu gu­ter Letzt habe ich den Steck­schwamm noch mit dun­kel­grü­ner Acryl­far­be de­ko­riert.

Drei Variationen des Papierblumentopfs

Bild von drei Krepppapierbändern für Blüte einer PapiermargeriteFür die Blü­te mei­ner Mar­ge­ri­te fer­tig­te ich mir zu­al­ler­erst drei Krepp­pa­pier­bän­der an. Ein Gel­bes mit ei­ner Län­ge von 40 Zen­ti­me­tern, ein Blau­es mit 20 Zen­ti­me­tern und ein Ro­tes mit 100 Zen­ti­me­tern. Das rote Band leg­te ich dar­auf­fol­gend zu­sam­men und schnitt ein gleich­mä­ßi­ges Zick­zack­mus­ter ein. Nun fal­te­te ich das dün­ne Band wie­der aus­ein­an­der und leg­te es dop­pelt.

Ich nahm eine Na­del so­wie ei­nen Fa­den zur Hand und näh­te das Pa­pier mit ei­nem Heft­stich zu­sam­men, so­dass es sich auf­bau­sch­te. Die Blü­te der ro­ten Mar­ge­ri­te ver­kno­te­te ich an­schlie­ßend zu ei­ner Ro­sette. Der Blu­men­stiel be­steht bei mir aus ei­nem Schasch­lik­spieß, wel­chen ich mit hell­grü­nem Krepp­pa­pier um­wi­ckelt habe. Das gel­be und blaue Band für die Knos­pe habe ich zu­sam­men­ge­fal­tet, mit ei­ner Sche­re fran­sig ge­schnit­ten, an­schlie­ßend auf den Holz­spieß auf­ge­fä­delt und mit­hil­fe des Krepp­pa­piers fi­xiert.

Bild vom Aufkleben der Blumenblätter an der Margerite im Blumentopf

Da­nach fä­del­te ich die ro­ten Blü­ten­blät­ter auf und wi­ckel­te noch­mals ei­ni­ge Schich­ten dün­nes Krepp­pa­pier um den Blü­ten­kopf, um das Mo­tiv zu sta­bi­li­sie­ren. Nach­dem ich die Mar­ge­ri­te in den Steck­schwamm des Blu­men­topfs ein­ge­steckt hat­te, fer­tig­te ich mir die Blu­men­blät­ter von Scha­blo­ne #4 aus grü­nem Ton­pa­pier an. Die­se kleb­te ich ein­fach auf den Blu­men­stiel auf und ver­voll­stän­dig­te da­mit die ers­te Va­ria­ti­on mei­ner au­ßer­ge­wöhn­li­chen Tisch­kar­te.

Einfach schöne Papierblumen zaubern

Bild vom Umwickeln einer Kugel mit gelbem KrepppapierDie an­de­ren bei­den Va­ria­tio­nen un­ter­schei­den sich nur an der Blü­te. Für mei­nen Win­ter­ling um­wi­ckel­te ich fünf­mal zur Hälf­te eine Mur­mel mit gel­bem Krepp­pa­pier, wel­ches je­weils zehn Zen­ti­me­ter lang war. Die bei­den Sei­ten verz­wir­bel­te ich, wo­bei bei ei­ner Sei­te das Schwänz­chen we­sent­lich län­ger sein muss­te. Aus eben­falls zehn Zen­ti­me­ter lan­gem, oran­ge­far­be­nem Krepp­pa­pier fer­tig­te ich mir zu­dem drei Blü­ten­stem­pel an, die wie zu groß ge­ra­te­ne Kaul­quap­pen aus­sa­hen.

Bild von diversen Papierelementen zur Herstellung eines gelben WinterlingsDie gel­be Blü­te habe ich schicht­wei­se am Blu­men­stiel be­fes­tigt. Zu­erst kleb­te ich die drei oran­ge­far­be­nen Blü­ten­stem­pel am Holz­spieß fest. Dar­auf kleb­te ich die fünf Blü­ten­blät­ter und um­wi­ckel­te gleich da­nach al­les mit hell­grü­nem Krepp­pa­pier. Die ein­fachs­te Blu­me mei­ner Blumentopf-Tischkarte ist al­ler­dings die blaue Tul­pe, denn die­se wird nur ge­fal­tet.

Für ein Tul­pen­blatt brach­te ich ein 15 Zen­ti­me­ter lan­ges, blau­es Krepp­pa­pier­band in eine Schlei­fen­form. Da­nach dreh­te ich die Mit­te drei­mal auf und leg­te die bei­den Pa­pier­sei­ten über­ein­an­der. Aus dem ein­zel­nen Stück form­te ich dar­auf­fol­gend eine Scha­le und zwir­bel­te die bei­den En­den leicht auf. Ab­schlie­ßend kleb­te ich mei­ne ins­ge­samt vier vo­lu­mi­nö­sen Tul­pen­blät­ter di­rekt am Stän­gel fest und fi­xier­te das Gan­ze wie­der mit Krepp­pa­pier.

Blumentöpfe sind einsatzerprobt

Bild von drei Papierblumen mit Blumentopf-TischkartenDie drei Blu­men­töp­fe ent­wi­ckel­te ich, da mich eine gute Freun­din dar­um bat, kind­ge­rech­te Tisch­kar­ten für die Erst­kom­mu­ni­on ih­rer Toch­ter zu ge­stal­ten, die im April 2016 statt­fand. Die flo­ra­le De­ko­ra­ti­on soll­te Farb­ak­zen­te im stil­vol­len, wei­ßen Tisch­ge­deck set­zen. Wei­te­re Auf­ga­ben­stel­lun­gen wa­ren im O-Ton: „Die Tisch­kar­ten sol­len nicht rum­sau­en, mög­li­chen All­er­gi­kern kei­nen Är­ger ma­chen, vor al­lem den Kin­dern ge­fal­len und man soll mer­ken, dass es um Leo­nie geht.”

Die klei­nen Blu­men­töp­fe ka­men su­per an. Ins­ge­samt muss­te ich 26 Stück an­fer­ti­gen, wo­bei ich für ein Ex­em­plar un­ge­fähr eine Bas­tel­zeit von 30 Mi­nu­ten be­nö­tig­te.

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