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Vatertag - Malspiele mit Rätseln für Kinder

Der Va­ter­tag (eng­lisch Father’s Day), im öst­li­chen Teil der Bun­des­re­pu­blik auch als Män­ner­tag be­kannt, fällt im­mer auf ei­nen Don­ners­tag und wird 40 Tage nach dem Os­ter­sonn­tag ge­fei­ert. Die Kir­che fei­ert an die­sem bun­des­ein­heit­li­chen Fei­er­tag eben­so Chris­ti Him­mel­fahrt. Der Tag, an dem Je­sus Chris­tus end­gül­tig zu Gott fand,

[...] den end­gül­ti­gen Ein­tritt der mensch­li­chen Na­tur Jesu in die gött­li­che Herr­lich­keit.

Schä­fer, Joa­chim: Chris­ti Him­mel­fahrt. heiligenlexikon.de (05/2015).

kann und wird in deut­schen Haus­hal­ten un­ter­schied­lich ge­fei­ert. Wäh­rend­des­sen in Nord- und Ost­deutsch­land be­reits am Mor­gen ver­schie­de­ne Män­ner­grup­pen mit Grill­gut und viel al­ko­ho­li­schem Pro­vi­ant los­zie­hen,

In den Ruck­sä­cken be­fin­den sich jede Men­ge Ge­trän­ke, fri­sche Bröt­chen und na­tür­lich Brat­würs­te fürs ob­li­ga­to­ri­sche Gril­len am Män­ner­tag.

Kat­zer, Re­gi­na: Män­ner­tag in Leip­zig: Aus­flüg­ler zieht es ans Was­ser - aber Ba­den fällt aus. lvz-online.de (05/2015).

kann un­se­rer Er­fah­rung nach, im süd- und west­deut­schen Raum, der Va­ter­tag mit ei­nem Kir­chen­be­such be­gin­nen und wird im Krei­se der en­ge­ren Fa­mi­lie ge­fei­ert. Wir ha­ben an­läss­lich die­ses be­son­de­ren Ta­ges drei Mal­spie­le für Kin­der ent­wor­fen, an de­nen Kids (im Grund­schul­al­ter) ih­ren Dad­dys zei­gen kön­nen, was sie so drauf ha­ben und was sie ih­nen be­deu­ten.

Silbenrätsel für Kinder zum Vatertag

Malspiel Silbenrätsel für Kinder zum VatertagDie­ses lus­ti­ge Mal­spiel, auf dem die Vä­ter ih­ren Eh­ren­tag nut­zen, um zu Hau­se mit ih­ren Kin­dern ei­ni­ge hand­werk­li­che Tä­tig­kei­ten im Haus­halt zu er­le­di­gen, ist ein Sil­ben­rät­sel. Auf dem Mal­spiel sind 15 num­me­rier­te Werk­zeu­ge ab­ge­bil­det. Der kor­rek­te Name der ein­zel­nen Werk­zeu­ge muss in die da­für vor­ge­se­he­ne Zei­le ge­schrie­ben wer­den. Jede Zei­le hat ei­nen mar­kier­ten Buch­sta­ben, die­ser Teil des Lö­sungs­wor­tes¹ ist. Wis­sen Sie ei­gent­lich, wer den Va­ter­tag er­fun­den hat? Nor­ma­ler­wei­se ge­hen sol­che Tage, wie auch beim Mut­ter­tag, auf grie­chi­sche Gott­hei­ten oder kel­ti­sche Bräu­che zu­rück. Nicht so in die­sem Fall. Die US-Amerikanerin So­no­ra Loui­se Smart Dodd wun­der­te sich 1909 wäh­rend ei­ner Mut­ter­tags­pre­digt dar­über, war­um es kei­nen Tag gibt, an dem die Vä­ter ge­ehrt wer­den.

So­no­ra lis­ten­ed to a Sun­day Ser­mon on Mother’s Day in 1909. [...] So­no­ra won­de­red that if the­re is a day to ho­nor mo­thers why is the­re no cor­re­spon­ding day to ho­nor all fa­thers.

SCFI: So­no­ra Loui­se Smart Dodd. fathersdaycelebration.com (05/2015).

Ihr Ge­dan­ke wur­de da­durch be­feu­ert, dass sie mit 16 Jah­ren ihre Mut­ter ver­lor, da­mit Halb­wai­se war, und sich seit­dem ge­mein­sam mit ih­rem Va­ter, ei­nem Bürgerkriegs-Veteran, um ihre fünf klei­ne­ren Ge­schwis­ter küm­mern muss­te. Dar­auf­hin fei­er­te sie ih­ren ers­ten Va­ter­tag am 19. Juni 1910 im US-Bundesstaat Wa­shing­ton und gilt als Er­fin­de­rin die­ses Fest­ta­ges.

Papas zum Ausmalen mit Suchworträtsel

Malspiel zum Vatertag - Papas zum AusmalenAuf die­sem Mal­spiel für Kin­der gibt es ei­nen ech­ten Buch­sta­ben­sa­lat. Ob Sie es glau­ben oder nicht, im Kas­ten mit den Buch­sta­ben ver­ber­gen sich 12 Wör­ter. Tipp: Die ge­such­ten Wör­ter sind Ak­ti­vi­tä­ten, die Män­ner ger­ne in ih­rer Frei­zeit aus­üben. So­bald das klei­ne Rät­sel ge­löst wur­de, kön­nen die gan­zen Pa­pas aus­ge­malt wer­den. Ge­treu dem Mot­to „My Hero, My Dad” tra­gen die Vä­ter Kro­nen und zei­gen sich in Superhelden-Pose. Die Glo­ri­fi­zie­rung ist mehr als an­ge­bracht, denn wer sei­nen Va­ter als Vor­bild hat, der er­spart sich er­wie­se­ner Ma­ßen im spä­te­ren Le­ben even­tu­ell viel Är­ger.

Nach ei­ner Stu­die des Salz­bur­ger In­sti­tu­tes für Kri­mi­nal­psy­cho­lo­gie sind 90 Pro­zent der ju­gend­li­chen Ge­walt­tä­ter ohne Va­ter be­zie­hungs­wei­se männ­li­che Be­zugs­per­son auf­ge­wach­sen.

Ho­fer, Mar­kus: Papa würd´ es rich­ten: Vä­ter als Vor­bil­der. forumgesundheit.at (05/2015).

Kopfrechnen zum Vatertag - kleines Einmaleins

Rechenspiel für Kinder zum Männertag (kostenlos)Für Kin­der, die beim Schul­spiel Re­chen­kö­nig ech­te Meis­ter sind, ist die­ses Re­chen­spiel ein Klacks. Auf der Mal­spiel­vor­la­ge be­fin­den sich acht Au­to­mo­bi­le, die in un­ter­schied­li­che Sek­to­ren auf­ge­teilt sind. In je­dem Sek­tor steht eine Zahl. Ne­ben je­dem Auto steht au­ßer­dem noch eine gro­ße Zahl in ei­nem Kreis. Wel­che der Zah­len in den ein­zel­nen Sek­to­ren lässt sich durch die gro­ße Zahl tei­len? Wenn die Kin­der die rich­ti­gen Ant­wor­ten wis­sen, müs­sen die je­wei­li­gen Au­to­tei­le aus­ge­malt wer­den. Au­ßer­dem kön­nen auf die­sem Mal­spiel Vä­ter mit ih­ren Kin­dern, bei Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten krea­tiv ko­lo­riert wer­den.

Interessante Kontroversen zum Vatertag in Deutschland

Wann wur­de ei­gent­lich der ers­te Va­ter­tag in Deutsch­land ge­fei­ert? Im Jah­re 1934 wur­de Chris­ti Him­mel­fahrt ein ge­setz­li­cher Fei­er­tag, der 1966 in der DDR je­doch ab­ge­schafft wur­de. Dies er­klärt vor al­lem die un­ter­schied­li­che, re­gio­na­le In­ter­pre­ta­ti­on die­ses Fei­er­ta­ges. Seit wann also in Deutsch­land of­fi­zi­ell Vatertag/Männertag ge­fei­ert wird, ist un­klar. Da ich mit die­sem Brauch groß ge­wor­den bin, kann ich nur ver­mu­ten, dass die Be­zeich­nung Va­ter­tag zwi­schen 1945 und 1980 auf­ge­kom­men sein muss.

Als 1990 der Va­ter­tag mit dem Män­ner­tag kol­li­dier­te, gab es selbst­ver­ständ­lich Miss­ver­ständ­nis­se, die so­gar bis heu­te noch an­hal­ten. Vie­le Vä­ter wol­len ih­ren Eh­ren­tag nicht pau­schal mit al­len Män­nern tei­len, so­dass so­gar ein ei­ge­nes Bünd­nis für den Va­ter­tag ent­stan­den ist.

Weil ALLE Vä­ter die­sen Fei­er­tag ver­die­nen, wir Vä­ter für un­se­re Kin­der da sind und nichts mit dem Män­ner­tag und Trun­ken­bol­den ge­mein ha­ben. In un­se­ren Her­zen und „Bol­ler­wa­gen” sit­zen un­se­re Kin­der.

Rie­del, An­dre­as: Va­ter­tag. internationalervatertag.de (05/2015).

Fazit

Für die Kin­der, die sich freu­en an ei­nem bun­des­wei­ten Fei­er­tag Zeit mit ih­rer Fa­mi­lie ver­brin­gen zu dür­fen spielt es wohl kei­ne Rol­le, ob die­ser Tag Don­ners­tag, Chris­ti Him­mel­fahrt, Va­ter­tag oder Män­ner­tag heißt. Vor al­lem un­se­re Rät­sel sind auch für Er­wach­se­ne ge­eig­net. Lö­sen Sie die­se zu­sam­men mit ih­ren Kids, ver­spre­che ich Ih­nen eine lus­ti­ge und an­re­gen­de Frei­zeit­be­schäf­ti­gung.

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Muttertag - Rätsel- und Malspiel für Kinder

Der Mut­ter­tag ist ei­ner der Fei­er­ta­ge, wel­che in der Ge­sell­schaft die höchs­te Ak­zep­tanz ge­nie­ßen. Egal, wo­her je­mand kommt oder an wel­che Re­li­gi­on er glaubt, so ziem­lich je­der wünscht den flei­ßi­gen Müt­tern ei­nen Eh­ren­tag. Na­tür­lich gibt es auch Un­ken­ru­fe, man­che sind der Mei­nung, dass der Mut­ter­tag, ähn­lich wie der Va­len­tins­tag oder Hal­lo­ween ein Pro­dukt der Kon­sum­ge­sell­schaft ist. Dass letz­te­re Fest­ta­ge sehr lan­ge Tra­di­tio­nen ha­ben, ha­ben wir an die­ser Stel­le schon mehr­fach be­legt, dass der Mut­ter­tag schon seit Tau­sen­den von Jah­ren Be­stand hat, er­fah­ren Sie nun. Da­mit Ihre Kin­der eben­falls künst­le­risch mehr über die­sen be­son­de­ren Fei­er­tag er­fah­ren kön­nen, ha­ben wir drei Mal­spie­le ent­wor­fen, in de­nen es rund um die Mut­tis geht.

Griechen sind Urheber des Muttertags

Der ers­te Mut­ter­tag wur­de un­ge­fähr 800 Jah­re vor Chris­tus im al­ten Grie­chen­land ge­fei­ert. Zu Eh­ren von Rhea, der Göt­tin der Frucht­bar­keit und Mut­ter­schaft wur­de je­des Jahr ein Früh­lings­fest ab­ge­hal­ten.

[...] an­ci­ent Greeks ce­le­bra­ted a ho­li­day in ho­nor of Rhea, the mo­ther of the gods.

John­son Le­wis, Jone: An­ci­ent Ce­le­bra­ti­ons of Mo­thers and Mo­ther­hood. womenshistory.about.com (04/2015).

Vorschaubild von Malspiel über den Muttertag (Kreuzworträtsel für Kinder)Als Grie­chen­land zir­ka 700 Jah­re spä­ter im Rö­mi­schen Reich in­te­griert war, wur­de der Mut­ter­tag über­nom­men. An drei März­ta­gen fei­er­ten die Rö­mer jähr­lich ein Op­fer­fest zu Eh­ren von Ky­be­le, der gro­ßen Göt­ter­mut­ter. Ne­ben dem Göt­ter­kult, be­schenk­ten so­wohl Grie­chen als auch Rö­mer an den Fes­ti­vi­tä­ten ihre Müt­ter. Um ty­pi­sche Ge­schen­ke für den Mut­ter­tag geht es auch in die­sem Mal­spiel. Rund um das Kreuz­wort­rät­sel be­fin­den sich Bil­der von Din­gen, über die sich die Mut­tis be­son­ders freu­en.

  • Wenn Ihre Klei­nen wis­sen, was ein Bild be­deu­tet, dann müs­sen die­se den Be­griff in das Käst­chen mit der pas­sen­den Num­me­rie­rung schrei­ben.
  • Zum Aus­ma­len bie­tet die­ses Mal­spiel ne­ben den ver­schie­dens­ten Mut­ter­tags­ge­schen­ken auch die bei­den Göt­tin­nen Ky­be­le (links) und Rhea (rechts).

Muttertag auch ein christliches Ritual

Auch nach der Chris­tia­ni­sie­rung wur­de Mut­ter­tag ge­fei­ert. Im­mer am vier­ten Sonn­tag der Fas­ten­zeit wur­de die Jung­frau Ma­ria, die Mut­ter Chris­ti, ge­ehrt.

Ear­ly Chris­ti­ans ce­le­bra­ted a Mother’s Day of sorts du­ring the fes­ti­val on the fourth Sun­day of Lent in ho­nor of the Vir­gin Mary, the Mo­ther of Christ.

SCFI: Mother’s Day Histo­ry. mothersdaycelebration.com (04/2015).

Bild von Malspiel (Buchstabenrätsel) für Kinder zum Ausmalen (Muttertag)Wann ist heut­zu­ta­ge ei­gent­lich Mut­ter­tag? Gar nicht so leicht, denn das Da­tum ver­schiebt sich je­des Jahr. Es gibt je­doch ei­nen Merk­satz, wie Sie sich die­sen be­son­de­ren Fei­er­tag mer­ken kön­nen und dar­um geht es in die­sem Mal­spiel. Es gilt ein Buch­sta­ben­rät­sel, be­stehend aus sie­ben Wör­tern, zu lö­sen. Un­ter je­dem Käst­chen steht eine Zahl. Die Zahl steht für ei­nen Buch­sta­ben im Al­pha­bet. Set­zen Ihre Kin­der Buch­sta­be für Buch­sta­be in die lee­ren Käst­chen ein, er­gibt das Gan­ze ein Wort. Alle sie­ben Zei­len er­ge­ben an­schlie­ßend den Merk­satz.

  • Zum Aus­ma­len gibt es ne­ben vie­len Buch­sta­ben vor al­lem Müt­ter, die sich um ihre Kin­der küm­mern. Auch die be­rüch­tig­te Super-Mum hat ei­nen Eh­ren­platz auf die­sem Rät­sel­spiel be­kom­men.

Bis ins 16te Jahr­hun­dert war der Mut­ter­tag haupt­säch­lich re­li­giö­ser Na­tur. Erst ab da wur­de die Mut­ter ei­ner Fa­mi­lie in den Mit­tel­punkt ge­stellt. Die Ur­he­ber wa­ren die Bri­ten, die den vier­ten Sonn­tag der Fas­ten­zeit zum „Mo­the­ring Sun­day” mach­ten. Sei­ner­zeit war es nor­mal, dass die Kin­der mit 10 Jah­ren ihr El­tern­haus ver­lie­ßen und zu Ar­bei­ten be­gan­nen. Die Ar­beits­stel­len wa­ren oft­mals weit weg und die Kin­der konn­ten so mo­na­te­lang ihre Fa­mi­li­en nicht se­hen. Am „Mo­the­ring Sun­day” war seit­her Ur­laubs­zeit und vor al­lem ganz jun­ge Lehr­lin­ge durf­ten schon ei­ni­ge Tage vor­her auf­bre­chen, um die­sen Tag in ih­rer Hei­mat zu fei­ern. Es galt da­mals eben­so als Brauch, dass die Kin­der bei ih­rer An­kunft ein Ge­schenk für ihre Mut­ter da­bei­hat­ten.

Also in tho­se times, in the 1600s, child­ren af­ter the age of ten left their ho­mes for jobs as app­ren­ti­ce or do­me­stic ser­vants. It was con­side­red im­portant by the peo­p­le that the­se child­ren be al­lo­wed to vi­sit their home. [...] The­se child­ren on their vi­sit to their ho­mes brought along gifts, flowers and spe­cial ca­kes for their mo­thers.

SCFI: Mo­the­ring Sun­day. mothersdaycelebration.com (04/2015).

Wie passen Blumen zum Muttertag?

Bild von Rätsel über Blumen zum Ausmalen für KinderEi­nes der be­lieb­tes­ten Ge­schen­ke zum Mut­ter­tag sind Blu­men. Doch wel­che Blu­men mag die Mut­ti? In die­sem Mal­spiel kön­nen Ihre Schütz­lin­ge zei­gen, wel­che Blu­men­ar­ten sie be­reits ken­nen. Die­ses Bil­der­rät­sel ist be­son­ders schwer, denn erst wenn die 13 Blu­men rich­tig be­nannt wur­den, er­gibt sich das ¹Lö­sungs­wort. Zur Un­ter­stüt­zung steht der rich­ti­ge Name im­mer ne­ben der ein­zel­nen Blu­me, je­doch als kon­fu­ser Buch­sta­ben­sa­lat. Zum Aus­ma­len bie­tet die­se Vor­la­ge ne­ben den gan­zen flo­ra­len Mo­ti­ven eine glück­li­che Mut­ter, die von ih­rem Jun­gen ei­nen Blu­men­strauß über­reicht be­kommt.

Der heu­ti­ge Mut­ter­tag geht auf die ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­le­rin Ju­lia Ward Howe zu­rück, die den bri­ti­schen „Mo­the­ring Day” als In­spi­ra­ti­on nahm und nach den Gräu­eln des ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­krie­ges ver­such­te, den „Tag der Mut­ter für den Frie­den”, wel­cher im­mer am 2. Juni ge­fei­ert wer­den soll­te, zu eta­blie­ren.

In the United Sta­tes, Mother’s Day was loo­se­ly in­spi­red by the Bri­tish day and was first sug­gested af­ter the Ame­ri­can Ci­vil War by so­cial ac­ti­vist Ju­lia Ward Howe. [...] She be­gan pro­mo­ting the idea of a „Mother’s Day for Peace” to be ce­le­bra­ted on June 2, ho­no­ring peace, mo­ther­hood and wo­man­hood.

The­Holi­daySpot: The Histo­ry of Mother’s Day. theholidayspot.com (04/2015).

Der „Tag der Mut­ter für den Frie­den” wur­de for­mell je­doch nie an­er­kannt. Erst Anna Ma­rie Jar­vis, de­ren Mut­ter Ann Ma­ria Ree­ves Jar­vis eben­falls be­reits wäh­rend des ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­kriegs für den Mut­ter­tag warb, ge­lang es, dass der US-Kongress im Jah­re 1914 er­ließ, den zwei­ten Sonn­tag im Mai als Mut­ter­tag an­zu­er­ken­nen.

Dass am Mut­ter­tag ger­ne Blu­men ver­schenkt wer­den, könn­te zum ei­nen dar­an lie­gen, dass Anna Ma­rie Jar­vis im­mer wei­ße Nel­ken, die Lieb­lings­blu­me ih­rer Mut­ter, nach dem Got­tes­dienst an die Be­su­cher ver­teilt hat. Zum an­de­ren könn­te zu­min­dest in Deutsch­land der Fach­ver­band Deut­scher Flo­ris­ten, der maß­geb­lich dazu bei­getra­gen hat, dass nach dem Ers­ten Welt­krieg im Jah­re 1923 hier­zu­lan­de der ers­te Mut­ter­tag ge­fei­ert wur­de, ein Grund für die Blu­men­ge­schen­ke sein.

1923 hielt der Mut­ter­tag in Deutsch­land Ein­zug; zy­ni­sche Dank­sa­gung an die Frau­en, die ihre Söh­ne auf den Schlacht­fel­dern des Ers­ten Welt­krie­ges ver­lo­ren hat­ten.

Ge­ri­cke: Po­li­ti­sier­tes Mut­ter­ge­den­ken. kalenderblatt.de (04/2015).

Fazit

Von alt­grie­chi­scher My­tho­lo­gie, über christ­li­che Re­li­gi­on bis zur po­li­ti­scher In­stru­men­ta­li­sie­rung war der Weg des heu­ti­gen Mut­ter­ta­ges, an de­nen die Mut­tis es sich ein­fach mal gut ge­hen las­sen kön­nen, lan­ge und stei­nig.

Durch das Lö­sen der kniff­li­gen Auf­ga­ben un­se­rer drei Mal­spie­le kön­nen sich jetzt auch Ihre Kin­der künst­le­risch und phan­ta­sie­voll auf die­sen schö­nen Fei­er­tag vor­be­rei­ten.

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Babys zum Ausmalen - Rästelspiel für Kleine und Große

Sie er­war­ten Nach­wuchs, ge­ben eine Ba­by­par­ty oder fin­den Ba­bys all­ge­mein ein­fach nur al­ler­liebst? Dann wer­den Sie, Ihre Gäs­te oder Ihre Kin­der un­se­re Rät­sel­spie­le zum The­ma Baby lie­ben. Au­ßer­dem gibt es auf den Vor­la­gen viel zum Aus­ma­len, ne­ben den klei­nen Säug­lin­gen al­les, was man mit ih­nen in Ver­bin­dung bringt.

Kreuzworträtsel mit Babysachen

Bild von Malspielvorlage Baby zum kostenlosen herunterladenAuf die­ser Mal­spiel­vor­la­ge be­fin­den sich zwölf Ge­gen­stän­de zum Aus­ma­len, auf die ein Baby nicht ver­zich­ten möch­te. Je­des der Din­ge trägt eine Num­mer. Wenn Sie er­kannt ha­ben, um was es sich han­delt, schrei­ben Sie das Wort da­für in die pas­sen­de Zei­le. Jede der Zei­len im Kreuz­wort­rät­sel hat au­ßer­dem ein grau schraf­fier­tes Feld. Schrei­ben Sie die Buch­sta­ben die­ser Fel­der der Rei­he nach in die un­ters­te Zei­le, be­kom­men Sie das Lö­sungs­wort. Wuss­ten Sie ei­gent­lich, dass das Wort Baby noch re­la­tiv neu im deut­schen Wort­schatz ist? Frü­her wur­den Ba­bys Säug­lin­ge ge­nannt. Im eng­li­schen Sprach­raum nann­te man Säug­lin­ge auch lie­be­voll „bab­b­le” (plap­pern) bzw. als Ab­wand­lung da­von „babe”. Als eng­li­sche Kin­der­mäd­chen, we­gen ih­res her­vor­ra­gen­den, er­zie­he­ri­schen Ru­fes im 19. Jahr­hun­dert ver­mehrt in Haus­hal­ten der west­eu­ro­päi­schen Ober­schicht zu fin­den wa­ren, wur­de aus „babe” Baby (frz. bébé).

Lö­sungs­wort: Neu­ge­bo­re­nes

Das süße Baby sucht seinen Teddy

Malspiel "Labyrinth" zum Thema BabyIn die­sem Mal­spiel hat ein Baby sei­nen Ted­dy ver­lo­ren. Ohne die­sen kann es nicht ein­schla­fen, des­halb macht es sich auf die Su­che durch das La­by­rinth. Neh­men Sie also ei­nen Blei­stift und hel­fen Sie dem klei­nen Ra­cker sein Stoff­tier wie­der­zu­fin­den. Üb­ri­gens, noch neu­er als das Wort Baby sind Ba­by­par­tys. Die­se Tra­di­ti­on be­fin­det sich im deut­schen Sprach­raum noch in den Kin­der­schu­hen und wur­de in den 1950er Jah­ren in den USA ge­bo­ren. Dort heißt die Ba­by­par­ty je­doch „baby show­er”. Ähn­lich wie der Va­len­tins­tag sind Ba­by­par­tys ein Pro­dukt der Kon­sum­ge­sell­schaft. Wie hier­zu­lan­de auch, be­gann in den 1950er Jah­ren in den USA die Zeit der Ba­by­boo­mer. Durch Wer­bung in Print­me­di­en er­zeug­te die Ba­by­in­dus­trie das Be­dürf­nis bei jun­gen Müt­tern eine Ba­by­par­ty ab­zu­hal­ten, um eine Grund­aus­stat­tung für ihr Neu­ge­bo­re­nes ge­schenkt zu be­kom­men. Ne­ben­bei ent­wi­ckel­te sich je­doch noch ein sehr wich­ti­ger ge­sell­schaft­li­cher Aspekt. Durch eine Ba­by­par­ty iden­ti­fi­zier­te sich die Mut­ter nicht nur mit ih­rer neu­en Rol­le, son­dern nahm in ih­rem so­zia­len Um­feld ei­nen neu­en Platz ein.

[...] also emer­ged as the prin­ci­ple wher­eby wo­men make them­sel­ves into mo­thers. [...] The show­er, in many sen­ses, ser­ves to in­doc­tri­na­te the wo­man into the spe­cial be­ha­vi­ors as­so­cia­ted with her new role in so­cie­ty.

Ran­dom Histo­ry: A Histo­ry of Baby Show­ers. randomhistory.com (12/2014).

Bilderrätsel mit Babystorch

Malspiel mit Babystorch und BilderrätselspielAuf die­ser Mal­spiel­vor­la­ge se­hen Sie eine glück­li­che Sze­ne­rie. Vie­le klei­ne Ba­bys, die von ei­nem Storch ge­bracht wer­den. Im Bild sind je­doch sechs Lü­cken. Er­gän­zen Sie die Lü­cken mit den klei­nen Bil­dern im obe­ren Drit­tel des Mal­spiels. Schrei­ben Sie die dazu pas­sen­den Buch­sta­ben in die grau­en Fel­der. Ha­ben Sie alle Lü­cken rich­tig ein­ge­setzt, er­hal­ten Sie das Lö­sungs­wort. Je­der weiß, dass der Klap­per­storch die Ba­bys bringt. Der Storch holt die Ba­bys aus ei­nem Brun­nen und fliegt zur Mut­ter. Dort an­ge­kom­men beißt er ihr ins Bein, da­mit die­se sich hin­le­gen muss. Im An­schluss be­kommt sie ihr Baby ins Bett ge­legt. Wo­her und von wem die­se Ge­schich­te kommt, ist wei­test­ge­hend un­be­kannt. Sym­bo­lisch be­trach­tet holt der Storch die Kin­der aus ei­nem Brun­nen, weil das Le­ben aus dem Was­ser kommt und Un­ge­bo­re­ne ihr Da­sein Un­ter­was­ser ver­brin­gen. Eine wei­te­re Er­klä­rung da­für ist, dass Stör­che ge­fan­ge­ne Frö­sche nicht an Ort und Stel­le ver­spei­sen, son­dern die­se im Schna­bel oft­mals erst ins Nest trans­por­tie­ren. Für Men­schen sa­hen die glit­schi­gen Frö­sche da­mals wohl ähn­lich aus wie Neu­ge­bo­re­ne. Au­ßer­dem wa­ren Frö­sche ein Sym­bol für Frucht­bar­keit.

Und Frö­sche gal­ten im Mit­tel­al­ter als ein Sym­bol der Frucht­bar­keit.

Kin­der­nach­rich­ten: War­um bringt ei­gent­lich der Storch die Ba­bys? abendblatt.de (12/2014).

Lö­sungs­wort: Er­den­bür­ger

Fazit

Die drei Mal­spie­le sind üb­ri­gens die per­fek­te Vor­be­rei­tung für Ihr Kind, falls es bald ein neu­es Schwes­ter­chen oder Brü­der­chen be­kommt. Auch als Spiel auf Zeit für eine Ba­by­par­ty sind die Rät­sel gut ge­eig­net. Wir wün­schen Ih­nen und Ih­ren Liebs­ten auf je­den Fall eine gut Zeit, wenn Sie sich mit ei­nem der schöns­ten Din­ge der Welt be­schäf­ti­gen.

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