GWS2.de: Das Portal für Bastelanleitungen und Papier

Mit Bastelvideos Geld verdienen - 3 Portale

In un­se­rer Se­rie „Geld durch Bas­teln”, zei­gen wir Ih­nen Wege, wie Sie Schritt für Schritt mit Ih­rem Hob­by und Ta­lent, Geld ver­die­nen kön­nen. Die­ser Ar­ti­kel be­fasst sich mit den im­mer be­lieb­ter wer­den­den Bas­tel­vi­de­os.

Re­gel­mä­ßig wie­der­keh­ren­de Be­su­cher die­ses Blogs wer­den fest­stel­len, dass wir et­was Er­fah­rung mit Bas­tel­vi­de­os ha­ben und des­halb gute Tipps ge­ben kön­nen. Für die Ver­mark­tung Ih­rer Vi­de­os gibt es ei­ni­ge Platt­for­men mit ganz un­ter­schied­li­chen Mo­del­len, ich stel­le Ih­nen hier die mei­ner Mei­nung nach 3 bes­ten und lu­kra­tivs­ten vor.

Video-Workshops bringen viel Geld

Bild von CraftArtEduMit Online-Workshops lässt sich im Bas­tel­be­reich wohl mit das meis­te Geld ver­die­nen. Wie es im Le­ben nun mal so ist, hat die­ser Weg sei­ne Vi­de­os zu ver­trei­ben auch die meis­ten Vor­aus­set­zun­gen. Die größ­te Vi­deo­platt­form für die­se Ver­mark­tungs­form ist das ame­ri­ka­ni­sche Por­tal Craft­Ar­tE­du. Hier kön­nen Sie „In­st­ruc­tor” wer­den und Ihre Video-Workshops ver­kau­fen.

  • Je­der Künst­ler muss sich via E-Mail in eng­li­scher Spra­che be­wer­ben. Die Work­shops spä­ter, kön­nen Sie je­doch in Deutsch bzw. mehr­spra­chig an­bie­ten.
  • In die Be­wer­bung muss ein Link zu Ih­rer Web­sei­te, wel­che sich mit Ih­rer Bas­tel­kunst be­fasst und ein kur­zer Le­bens­lauf. Au­ßer­dem müs­sen Sie be­schrei­ben, wel­che Art von Video-Workshops Sie auf Craft­Ar­tE­du an­bie­ten möch­ten.

So funktioniert CraftArtEdu

Wenn Sie auf der Vi­deo­platt­form als „In­st­ruc­tor” an­ge­nom­men wur­den, kön­nen Sie Ihre Bas­tel­vi­de­os hoch­la­den. Ne­ben in­ter­nen Vor­ga­ben, muss das Vi­deo min­des­tens 5 Mi­nu­ten lang sein.

  • Mit­glie­der von Craft­Ar­tE­du kön­nen sich von Ih­rem Vi­deo eine Vor­schau an­schau­en. Hier wird das Pro­dukt und der Künst­ler vor­ge­stellt.
  • Ne­ben der Vor­schau sieht der Be­nut­zer eine Vi­deobe­schrei­bung, den Schwie­rig­keits­grad, Ma­te­ri­al­lis­te und die Vi­deo­län­ge. Au­ßer­dem kann das Mit­glied, dass Vi­deo gleich kau­fen und je­der­zeit über sein Pro­fil an­se­hen.
  • Ein Vi­deo wird durch­schnitt­lich für um­ge­rech­net 19,00 Euro ver­kauft. Je nach­dem was der Künst­ler mit Craft­Ar­tE­du in Sa­chen Pro­vi­si­on ver­han­delt, ist die­ser Ver­kaufs­preis enorm. Bei mei­ner Re­cher­che stell­te ich fest, dass man­che Vi­de­os schon über 150x ver­kauft wur­den.

Risiken und Aufwand

  • Craft­Ar­tE­du ver­dient ja durch sei­ne Vi­deo­künst­ler mit und über­nimmt al­les, von der Community-Arbeit bis hin zum Vi­deo­hos­ting. Vi­deo­künst­ler müs­sen sich wirk­lich nur auf ihre Kunst und die Pro­duk­ti­on der Vi­de­os küm­mern.
  • Die an­ge­bo­te­nen Vi­de­os ha­ben wirk­lich eine Top-Qualität in al­len Be­lan­gen, der Pro­duk­ti­ons­auf­wand um die Norm zu er­fül­len ist na­tür­lich dem­entspre­chend hoch und zeit­auf­wen­dig.

Vor- und Nachteile von CraftArtEdu

+ Sehr hohe Ver­kaufs­prei­se
+ Gro­ßer Markt/Community, Vi­de­os ha­ben vie­le Ver­käu­fe
+ Kei­ne Community-Arbeit not­wen­dig
+ Gute Chan­cen welt­weit Re­pu­ta­tio­nen als Künst­ler auf­zu­bau­en
+ Sehr gu­tes Image

= We­nig deut­sche Künst­ler bie­ten an
= Gute Eng­lisch­kennt­nis­se not­wen­dig

- Hohe Vor­aus­set­zun­gen „In­st­ruc­tor” zu wer­den

GWS2.de Be­wer­tung: sehr gut (9/10)
Wenn Sie es auf Craft­Ar­tE­du ge­schafft ha­ben, kön­nen Sie de­fi­ni­tiv rein von Ih­rer Bas­tel­kunst le­ben.

Wir setzen auf YouTube - jedoch als Hobby

Bild von Vroni (DAoCFrEak) auf YouTubeUn­se­re Bas­tel­an­lei­tun­gen sind alle auf You­Tube ge­hos­tet und be­wor­ben. Das kom­plet­te The­ma YouTube-Videos ist der­ma­ßen kom­plex, dass wir viel­leicht in Zu­kunft mal ein kos­ten­lo­ses Ebook hier an­bie­ten wer­den, ich be­schrän­ke mich des­halb hier nur auf ei­ni­ge wich­ti­ge Fak­ten. Je­der der ei­ge­ne Vi­de­os macht, kann sich bei You­Tube kos­ten­los an­mel­den und die­se be­wer­ben las­sen, Vor­aus­set­zun­gen gibt es so gut wie kei­ne.

  • Oft­mals herrscht der Irr­glau­be, dass ein Vi­deo auf You­Tube au­to­ma­tisch vie­le tau­send Auf­ru­fe hat und alle da­mit schnell reich wer­den, dass ist Blöd­sinn.
  • You­Tube ist ein so­zia­les Netz­werk wie Goog­le+ oder Face­book und er­folg­reich ist nur, wer täg­lich meh­re­re Stun­den dar­auf ver­bringt. Es muss Ih­nen also Spaß ma­chen an­de­re Vi­de­os an­zu­se­hen, Kon­tak­te auf­zu­bau­en und am Le­ben auf You­Tube teil­zu­neh­men.
  • Um in ei­ner Bas­tel­ni­sche er­folg­reich zu sein, müs­sen Sie sich Re­pu­ta­tio­nen auf­bau­en, dass dau­ert Jah­re. Je län­ger Sie auf You­Tube Vi­de­os ma­chen, umso bes­ser müs­sen Sie wer­den, denn des­to kri­ti­scher wird Ihre Zu­se­her­schaft.

Aufwand, Verdienst und Community-Arbeit

Der zeit­li­che Auf­wand ist enorm und im Prin­zip nur zu recht­fer­ti­gen, wenn Bas­tel­vi­de­os ma­chen, gleich­zei­tig Ihr Hob­by ist.

  • Um das zu ver­die­nen, was Sie bei Craft­Ar­tE­du mit ei­nem Ver­kauf ver­die­nen, be­nö­ti­gen Sie ein Vi­deo, wel­ches zwi­schen 5000 und 8000 Auf­ru­fe hat.
  • Wenn Sie ei­nen ge­wis­sen „Ruf” ha­ben und die­sen be­hal­ten wol­len, müs­sen Sie viel Zeit in Community-Arbeit in­ves­tie­ren. Das be­deu­tet Sie müs­sen auf Fra­gen un­ter­halb Ih­rer Vi­de­os ein­ge­hen und na­tür­lich auch Wün­sche und An­lie­gen Ih­rer Zu­se­her sehr ernst neh­men und dar­auf ein­ge­hen.

Für uns ist You­Tube in ers­ter Li­nie ein Ser­vice für Sie, un­se­re Vi­de­os dort kos­ten­los ver­füg­bar zu ma­chen und hier ein­zu­bet­ten. Im Vi­deo ver­steht man ein­fach die Bas­tel­schrit­te oft­mals bes­ser.

Zusammenfassung für YouTube

+ Völ­lig frei und kei­ne Vor­aus­set­zun­gen
+ Kos­ten­lo­ser Spei­cher von Vi­de­os und leicht auf Blogs ein­zu­bet­ten
+ Tol­les so­zia­les Netz­werk mit vie­len krea­ti­ven Leu­ten (Ziel­grup­pe)

= Star­ke Kon­kur­renz - vie­le Bas­tel­ka­nä­le

- Sehr ge­rin­ge Ein­nah­men durch Wer­bung
- Viel Community-Arbeit not­wen­dig

GWS2.de Be­wer­tung: aus­rei­chend (04/10)
Na­tür­lich fin­den wir You­Tube su­per, sonst hät­ten wir dort nicht un­se­re Vi­de­os, die Se­rie hier heißt je­doch „Geld durch Bas­teln” und in die­sem Aspekt ist das so­zia­le Netz­werk ein­fach nur aus­rei­chend.

Verkaufsplattform in Verbindung mit Ihrem Blog

Bild von BastlerinEin wei­te­rer Weg mit Bas­tel­vi­de­os über die Di­rekt­ver­mark­tung Geld zu ver­die­nen, funk­tio­niert mei­ner Mei­nung nach am bes­ten mit dem ei­ge­nen Blog. Sie schrei­ben bei­spiels­wei­se eine Bas­tel­an­lei­tung. Dar­in ver­bau­en Sie drei Bil­der der Bas­tel­schrit­te und ver­lin­ken das voll­stän­di­ge Bas­tel­vi­deo auf eine Ver­kaufs­platt­form wie Ca­tooth. Die­ser Ver­mark­tungs­weg fällt mir sehr häu­fig bei ame­ri­ka­ni­schen Bas­tel­blogs auf, ob­wohl er nicht be­son­ders er­folg­ver­spre­chend ist.

  • Auf dem ame­ri­ka­ni­schen Por­tal Ca­tooth, des­sen Web­sei­te auch ins Deut­sche über­setzt ist, sind Sie als Vi­deo­künst­ler im Ge­gen­satz zu Craft­Ar­tE­du völ­lig frei, denn je­der kann sich an­mel­den und ver­kau­fen.
  • Ei­gent­lich ist das Por­tal 2006 er­stellt wor­den, um pro­fes­sio­nel­len Film­stu­di­os eine Platt­form zu bie­ten, auf der Sie klei­ne Sound- und Vi­deo­se­quen­zen ein­kau­fen kön­nen, der An­teil von Vi­deo­an­lei­tun­gen ist wie be­reits er­wähnt, durch ame­ri­ka­ni­sche Bast­ler, stark am wach­sen.

Bei Catooth in wenigen Schritten Geld verdienen

Die ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für Vi­deo­künst­ler bei Ca­tooth be­trifft die Vi­deo­qua­li­tät. Das Vi­deo muss min­des­tens eine Auf­lö­sung von 720 x 576 Pi­xeln be­sit­zen und im MPEG- oder MOV-For­mat ge­ren­dert wor­den sein.

  • Der Ab­lauf für Käu­fer ist an­sons­ten ähn­lich wie bei Craft­Ar­tE­du, nur dass die­se auf Ca­tooth Ihr Vi­deo her­un­ter­la­den und wei­ter­ver­wen­den dür­fen.
  • Vor dem Kauf kann der Be­nut­zer das Vi­deo je­doch kom­plett an­se­hen, ohne es zu kau­fen. Die Qua­li­tät ist zwar denk­bar schlecht, je­doch völ­lig aus­rei­chend.
  • Der Ver­kaufs­preis des Vi­de­os, rich­tet sich nach der Vi­deo­qua­li­tät. Ein HD-Video wird durch­schnitt­lich für 7,50 Euro ver­kauft, wo­bei 50% da­von Ca­tooth als Pro­vi­si­on ein­be­hält. Ab 35,00 Euro, kön­nen Sie sich Ihr Geld aus­zah­len las­sen.

Viele Risiken dafür völlig frei

  • Bis auf die ge­for­der­te Min­dest­qua­li­tät, sind Sie in der Vi­deo­ge­stal­tung völ­lig frei. Das Vi­deo kann so kurz und lang sein, wie Sie möch­ten und den Preis be­stim­men eben­falls Sie.
  • Da die­ser Weg, wenn über­haupt, nur Hand in Hand mit Ih­rem Blog funk­tio­niert, müs­sen Sie auf Ca­tooth selbst kei­ne Community-Arbeit leis­ten, sind je­doch stark auf den gu­ten Wil­len Ih­rer Zu­se­her an­ge­wie­sen, ein Vi­deo zu kau­fen, wel­ches Sie je­der­zeit auch kos­ten­los an­se­hen könn­ten.

Fazit für Videoanleitungen auf Catooth

+ Freie Vi­deo­ge­stal­tung
+ Ge­rin­ge Vor­aus­set­zun­gen

= Community-Arbeit über Blog not­wen­dig

- Hohe Ver­kaufs­pro­vi­si­on
- Ge­rin­ge Ziel­grup­pe
- Vi­de­os kos­ten­los kom­plett an­schau­bar

GWS2.de Be­wer­tung: man­gel­haft (2/10)
Ca­tooth ist mei­ner Mei­nung nur et­was, wenn Sie ein Bas­tel­vi­deo ir­gend­wo kos­ten­los hos­ten möch­ten und da­bei die Chan­ce auf ei­nen Ver­kauf be­stehen soll.

Fazit und Ausblick

Mit Bas­tel­vi­de­os so­viel Geld zu ver­die­nen, um da­von le­ben zu kön­nen, ist ein sehr har­tes Stück Ar­beit und nur ei­ni­gen we­ni­gen vor­ent­hal­ten. Ge­ne­rell ist die­ser Markt noch sehr ru­di­men­tär be­setzt und alle Platt­for­men ha­ben gro­ße Schwä­chen.

Im nächs­ten Ar­ti­kel der Se­rie „Mit Bas­teln Geld ver­die­nen”, zei­ge ich Ih­nen, wie Sie mit Fotos- bzw. Bild­an­lei­tun­gen even­tu­ell et­was Ein­kom­men er­zie­len kön­nen.

Ver­wand­te The­men:

Wo kann ich Bas­tel­sa­chen on­line ver­kau­fen?
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Wo Bastelsachen online verkaufen?

Sie sind Bast­ler und möch­ten Ihr Hob­by zum Be­ruf ma­chen? Dazu be­nö­ti­gen Sie kein Wis­sen über Web­sei­ten oder Online-Shops, auch müs­sen Sie kei­nen La­den mie­ten, um Ihre Bas­tel­sa­chen an den Mann zu brin­gen. In un­se­rer Ar­ti­kel­se­rie „Geld durch Bas­teln”, möch­ten wir Bast­lern hel­fen Wege zu fin­den, mit Ih­rer Kunst Geld zu ver­die­nen.

In die­sem Ar­ti­kel stel­le ich Ih­nen drei Por­ta­le vor, mit de­nen wir na­tür­lich Er­fah­run­gen ha­ben, bei de­nen Sie Ihre Bas­tel­sa­chen on­line ver­kau­fen kön­nen. Es gibt dut­zen­de sol­cher Por­ta­le, doch un­se­re Tests er­ga­ben, dass Sie mit die­sen drei am er­folg­reichs­ten sein wer­den.

Etsy hat den größten Markt

Bild von PomPoms aus PapierDie größ­te Reich­wei­te, wenn Sie Ihre Bas­tel­sa­chen on­line ver­kau­fen wol­len, ha­ben Sie auf Etsy.com. Ge­grün­det wur­de die ame­ri­ka­ni­sche Ver­kaufs­platt­form 2005 und ver­fügt welt­weit über 25 Mil­lio­nen Mit­glie­der. Die Web­sei­te ist u. a. auch in deut­scher Spra­che ver­füg­bar und stellt auch ei­nen deut­schen Sup­port zur Ver­fü­gung. Als Vor­aus­set­zung, um bei Etsy.com zu ver­kau­fen, be­nö­ti­gen Sie nur ein ak­ti­ves PayPal-Konto oder eine Kre­dit­kar­te, die Mit­glied­schaft ist je­doch kos­ten­los.

Angebotsreichweite und Idee von Etsy

  • Ver­kauft wird so gut wie al­les, was sich mit den Hän­den her­stel­len lässt: Sämt­li­che Pa­pier­bas­te­lei­en, selbst ge­näh­te Klei­dung, Bil­der, Holz- und Me­tall­kunst, Fi­gu­ren aus Ton oder Mo­del­lier­mas­se und so­gar Bas­tel­ma­te­ri­al.
  • Die Idee hin­ter Etsy ist, dass Sie als Bast­ler und Ver­käu­fer ei­nen vir­tu­el­len La­den auf­bau­en. Sie ha­ben Mög­lich­kei­ten Bil­der von sich oder Ih­rem Un­ter­neh­men hoch­zu­la­den und kön­nen da­durch Ihre Künst­ler­ge­schich­te er­zäh­len. Etsy wirbt selbst da­mit, lang­fris­tig und nach­hal­tig zu han­deln. Am er­folg­reichs­ten sind des­halb die Bastler/Künstler, die sich in Ih­rer Ver­kaufs­ni­sche über ei­nen Zeit­raum ge­wis­se Re­pu­ta­tio­nen auf­ge­baut ha­ben.

Kosten auf Etsy

  • Die Mit­glied­schaft ist kos­ten­los. So­lan­ge Sie kei­ne An­ge­bo­te ein­stel­len, weil Sie nur stö­bern oder kau­fen wol­len, ent­ste­hen Ih­nen also kei­ne Kos­ten.
  • Stel­len Sie ei­nen Ar­ti­kel zum Ver­kauf ein, ist die­ser für 4 Mo­na­te on­line, bzw. bis zum Ver­kauf, ver­füg­bar. Die An­ge­bots­ge­bühr be­trägt 0,20 $ (~ 0,15 €).
  • Auf den Ver­kaufs­er­lös be­kommt Etsy au­ßer­dem noch 3,5% Pro­vi­si­on.

(Stand 07/13)

Vor- und Nachteile von Etsy.com

+ Bas­tel­sa­chen welt­weit an­biet­bar
+ Enge Ziel­grup­pe - da­durch durch­schnitt­lich hohe Ver­kaufs­ab­schlüs­se
+ Pro­fil in­di­vi­du­ell ge­stalt­bar - Mög­lich­keit eine Mar­ke zu eta­blie­ren
+ Sehr vie­le Mit­glie­der
+ Hoch­wer­ti­ge Wa­ren - sehr ho­hes Ni­veau

- Ver­kaufs­ge­büh­ren
- Eng­lisch­kennt­nis­se sehr von Vor­teil

GWS2.de Be­wer­tung: gut (8/10)
Bes­tes Po­ten­ti­al on­line er­folg­reich Bas­tel­sa­chen zu ver­kau­fen.

DaWanda immer noch interessant

Bild von Fimo Spongebob

Das Ber­li­ner Un­ter­neh­men Da­Wan­da, wel­ches eu­ro­pa­weit ex­pan­diert, war lan­ge Zeit das Non plus Ul­tra wenn es dar­um ging, Geld mit Bas­tel­sa­chen zu ver­die­nen. Mit un­ge­fähr 450.000 Mit­glie­dern ist Da­Wan­da seit 2006, vor al­lem im deutsch­spra­chi­gem Raum sehr er­folg­reich. Wer bei DaWanda-Deutschland ver­kau­fen möch­te, be­nö­tigt bei der An­mel­dung ein deut­sches Kon­to und muss am elek­tro­ni­schen Last­schrift­ver­fah­ren teil­neh­men.

Idee hinter DaWanda ist anders

  • Die An­ge­bots­reich­wei­te bei Da­Wan­da ist ge­nau­so wie bei Etsy. Ka­te­go­rien für ein­zig­ar­ti­ge Hand­ar­bei­ten sind ge­nü­gend vor­han­den.
  • Im Ge­gen­satz zu Etsy, soll bei Da­Wan­da nicht der Künst­ler und des­sen Re­pu­ta­ti­on, son­dern ein­zig das Pro­dukt im Vor­der­grund ste­hen. Es steht also we­nig Raum zur Ver­fü­gung sich selbst zu prä­sen­tie­ren, die Ver­kaufs­wa­ren ste­hen im­mer im Fo­kus.

Anstehende Kosten auf DaWanda

  • Auch auf die­ser Ver­kaufs­platt­form gilt, so­lan­ge Sie nichts ver­kau­fen, son­dern nur stö­bern und/oder kau­fen wol­len, ist die Mit­glied­schaft kos­ten­los.
  • Die An­ge­bots­ge­bühr bei Da­Wan­da rich­tet sich nach dem An­ge­bots­preis. Wa­ren die mit we­ni­ger als 10,00 Euro an­ge­bo­ten wer­den, kos­ten 0,10€ und bis 20,00 Euro 0,20€. Ab 30,00 Euro wird eine An­ge­bots­ge­bühr in Höhe von 0,30€ fäl­lig. Die An­ge­bo­te sind für 4 Mo­na­te, bzw. bis zum Ver­kauf, on­line.
  • Auf den Ver­kaufs­er­lös be­rech­net Da­Wan­da au­ßer­dem noch eine Pro­vi­si­on in Höhe von 5%.

(Stand 07/13)

Fazit und Bewertung von DaWanda

+ Sehr enge Ziel­grup­pe
+ Bas­tel­sa­chen eu­ro­pa­weit an­biet­bar
+ Star­ker Deutsch­land Markt

= ver­gleichs­wei­se we­nig Mit­glie­der
= Mög­lich­kei­ten zur Ver­kaufs­för­de­rung (kos­ten­pflich­tig)
= Nicht nur hoch­wer­ti­ge Wa­ren - Trö­del­markt­ni­veau

- Hohe An­ge­bots­ge­büh­ren und Pro­vi­sio­nen
- Um­ständ­li­ches Ge­büh­ren­mo­dell

GWS2.de Be­wer­tung: be­frie­di­gend (06/10)
Po­ten­ti­al mit wirk­lich hoch­wer­ti­gen und ein­zig­ar­ti­gen Pro­duk­ten Geld zu ver­die­nen.

Ebay-Kleinanzeigen wird unterschätzt

Bild von Teelicht aus HolzBeim Zeit­punkt mei­ner Ab­fra­ge, be­fan­den sich in der Ka­te­go­rie „Bas­teln, Hand­ar­beit und Kunst­hand­werk”, deutsch­land­weit zir­ka 60.000 Ar­ti­kel bei Ebay-Kleinanzeigen. Die­se Ver­kaufs­platt­form wird mei­ner Mei­nung nach im­mer wie­der stark un­ter­schätzt, hat sie kein Ri­si­ko und ei­gent­lich nur Vor­tei­le. Trotz­dem wird die Reich­wei­te sel­ten ge­nutzt.

Kein Risiko vorhanden

  • Um ein An­ge­bot bei Ebay-Kleinanzeigen ein­zu­stel­len, ist kei­ne Re­gis­trie­rung not­wen­dig. Sie be­nö­ti­gen nur eine gül­ti­ge E-Mail-Adresse.
  • Da­durch ent­ste­hen Ih­nen kei­ne An­ge­bots­ge­büh­ren oder Pro­vi­sio­nen, da­mit ist die­se Ver­kaufs­platt­form völ­lig kos­ten­los.
  • In der Re­gel wer­den In­ter­es­sen­ten aus Ih­rer Re­gi­on, die Bar zah­len, kom­men, den­noch kön­nen Sie ei­nen Ver­sand und eine al­ter­na­ti­ve Zah­lungs­art an­bie­ten.
  • Aus­ge­lau­fe­ne An­ge­bo­te kön­nen mit ei­nem Maus­klick un­end­lich und kos­ten­los ver­län­gert wer­den.

(Stand 07/13)

Bewertung der kostenlosen Verkaufsplattform

+ Ab­so­lut kos­ten­los

= kein aus­schließ­li­cher Markt für Kunst und Bas­tel­sa­chen

- we­nig Re­pu­ta­ti­on für Bas­tel­sa­chen - klei­ner Käu­fer­kreis
- Trö­del­mark­timage

GWS2.de Be­wer­tung: aus­rei­chend (04/10)
Auch wenn we­nig Po­ten­ti­al vor­han­den ist, bleibt Ebay-Kleinanzeigen ein kos­ten­lo­ses Mit­tel, um sei­ne Reich­wei­te zu er­hö­hen.

Verkaufstipps für Onlineplattformen

  1. An­ge­bots­text mehr­spra­chig hal­ten. Egal auf wel­cher Platt­form Sie Ihre Bas­tel­sa­chen ver­kau­fen wol­len, ver­su­chen Sie Ihre An­ge­bots­tex­te auch in eng­li­scher Spra­che an­zu­bie­ten. Be­nut­zen Sie dazu am bes­ten Online-Übersetzer.
  2. De­tail­lier­te An­ge­bots­tex­te. Sei­en Sie bei der An­ge­bots­be­schrei­bung sehr akri­bisch. Be­schrei­ben Sie je­des Ma­te­ri­al, wel­ches Sie ver­wen­det ha­ben. Ver­ges­sen Sie nicht das Ge­wicht und die Maße des Pro­duk­tes. Ha­ben Sie even­tu­ell eine spe­zi­el­le und ein­zig­ar­ti­ge Bas­tel­tech­nik ver­wen­det?
  3. Ar­bei­ten Sie mit Bil­dern. Ein Bild ist oft­mals nicht aus­rei­chend für eine Kauf­ent­schei­dung. Fo­to­gra­fie­ren Sie Ihr Bas­tel­mo­tiv also von ver­schie­de­nen Sei­ten. Zei­gen Sie ein Bild für was das Bas­tel­mo­tiv ver­wen­det wer­den kann etc.
  4. Ver­sand­kos­ten er­mit­teln. Fin­den Sie her­aus, wel­ches Por­to Ihr Pa­ket in wel­ches Land kos­tet und bie­ten Sie in­ter­na­tio­na­len Ver­sand an.
Fazit und Ausblick

Der Ver­kaufs­er­folg hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Für eine op­ti­ma­le Reich­wei­te kön­nen Sie na­tür­lich auch bei al­len drei Ver­kaufs­platt­for­men par­al­lel an­bie­ten, da­mit ha­ben Sie zu­min­dest Ih­ren Online-Käufermarkt ab­ge­deckt.

Im nächs­ten Ar­ti­kel der Se­rie „Geld durch Bas­teln” be­schäf­ti­ge ich mich mit Bas­tel­an­lei­tun­gen. Ge­nau­er ge­sagt, wie kön­nen Sie mit Bas­tel­an­lei­tun­gen in Vi­deo­form Geld ver­die­nen. Sie wer­den über­rascht sein, wie vie­le Mög­lich­kei­ten es da­für gibt und was für eine Nach­fra­ge be­steht.

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