Die meisten Menschen, welche Ostereier als Dekoration verwenden, färben diese mithilfe wasserlöslicher Farbe. Die Pigmente werden in einem Topf mit warmen Wasser aufgelöst, das weiße Ei hinein gelegt und nach einigen Minuten nimmt dieses dann die jeweilige Farbe an. Schönere, farbenfrohere und stabilere Ostereier können Sie haben, wenn Sie diese mit Serviettentechnik belegen.

In diesen Ostereiern ist es auch wesentlich einfacher, einen Faden zum Aufhängen zu platzieren. Außerdem ist es auch möglich, braune Eier zu verzieren und mithilfe unterschiedlicher Serviettenmotive die Osterdekoration noch bunter und frühlingshafter zu gestalten.
Serviettentechnik ist kinderleicht

Als Bastelmaterial benötigen Sie schöne Papierservietten und einen besonderen Kleber für Serviettentechnik. Außerdem benötigen Sie eine Schere, einen Langhaarpinsel, Zahnstocher, einen Faden und ausgeblasene Eier (Anleitung). Die ausgeblasenen Eier werden zunächst unter fließendem Wasser abgespült und getrocknet. Legen Sie diese entweder in die Sonne, auf die Heizung oder bei 50 Grad für 15 Minuten in den Backofen.
Lösen Sie von der Serviette die oberste bedruckte Lage ab und schneiden Sie daraus Kreise. Durch die Kreise bekommt das Ostereier zusätzlich ein schönes Mosaikmuster und weniger Falten. Der Kleber für Serviettentechnik ist gleichzeitig ein Lack. Geben Sie auf den Pinsel etwas Kleber und bestreichen Sie die gewünschte Stelle Ihres Eies. Legen Sie den Kreis auf das Ei und bestreichen auch die Oberseite mit Kleber (zur Veranschaulichung). Wie Pappmaché kleben Sie nun Lage für Lage bis Sie zufrieden mit der Verzierung des Ostereis sind.
Faden im ausgeblasenen Osterei platzieren
Damit die belegten Eier auch aufgehangen werden können, muss jetzt der Faden angebracht werden. Brechen Sie dazu einen Zahnstocher in der Mitte. Schneiden Sie ein Stück Faden ab und knoten eine Seite am Zahnstocher fest. Auf der anderen Seite binden Sie eine Schlaufe. Versenken Sie den Zahnstocher nun im Loch an der Unterseite des Ostereis, drehen dieses etwas und ziehen den Faden an. Der Zahnstocher in Querlage verhindert, dass der Faden aus dem Ei fällt.
- Wenn Sie absolut sicher gehen möchten, können Sie über das Loch in dem sich der Faden befindet auch noch einen kleinen Serviettenkreis mit Kleber aufkleben.
Das Finish und weitere Optionen
Solange der Kleber noch nicht getrocknet ist, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ostereier noch weiter zu verzieren. Sie könnten beispielsweise noch Akzente mit Glitzer-, Silber- oder Goldpulver setzen. Ansonsten müssen die mit Serviettentechnik belegten Ostereier gut trocknen. Anschließend sind diese besonderen Eier auch für den Außeneinsatz geeignet denn der Lack, welcher im Serviettentechnikkleber enthalten ist, ist wasserabweisend. Sollten die Eier mal vom Wind auf den Boden geblasen werden, ist dies ebenfalls kein Problem, denn die Papierschichten schützen das Osterei vor Bruchstellen.
Fazit
Besonders gut an dieser Form der Osterdekoration gefällt mir die Vielseitigkeit. Selbst wenn Sie nur mit einem Serviettenmotiv arbeiten, wird kein Osterei dem Anderen gleichen.
Ostereier mit Serviettentechnik belegen ist auch ein riesen Spaß für Kinder. Wesentlich anspruchsvoller als das oben beschriebene Färben, bekommen die Kleinen immer perfekte Ergebnisse.
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Die Karotte ist bei mir auf ein dunkles Orange aufgezeichnet und ausgeschnitten worden. Die drei Elemente fürs Emblem in dementsprechenden Kontrasttönen. Die Verpackung besteht nur aus einem Papierelement, welches direkt an den Faltlinien (siehe Schablone) mithilfe eines Falzbeils und Lineals gefalzt wird. Anschließend knicken Sie die Karotte
und kleben diese an der Seite zusammen. Am Kopf der Osterverpackung wird nicht geklebt, denn die Papierkarotte ist wiederverschließbar. Die beiden Kopflaschen lochte ich mit einem Locher. Nachdem das Geschenk in der Verpackung ist, verschließe ich die Karotte, welche in Etwa so aussieht wie
Bei der Verzierung blieb ich bei einem klaren ästhetischen Stil. Für das Emblem nahm ich das kleinste Papierelement, bei mir in Beige und verzierte die Ränder mit 
Ich verwendete Tonpapier in Gelb, Orange und Schwarz, grünen Bast, die Stempelkissenfarben Blazing Red und Dove Grey und ein Schwämmchen, sowie Bastelsteinchen. Als Bastelwerkzeuge kamen eine Schere, Bleistift, Silbermarker, ein Locher und meine 



Grundlegend besteht der Elefant aus Papier aus sechs Elementen. Zeichnen Sie die Schablonen also auf ein Papier Ihrer Wahl und schneiden Sie alles aus. Ich habe weißes Tonpapier genommen, welches ich als Besonderheit mit Elefantenhaut verkleidet habe. So wird das Stecktier noch stabiler und wirkt durch diese edle Papiersorte natürlich noch hochwertiger.
Wenn Sie die Steckschlitze einschneiden und solch dickes Papier verwenden wie ich, sollten Sie die Schlitze etwas breiter gestalten. Ich begann damit und steckte die Ohren in den Kopf mit Elefantenrüssel und Oberkörper. Im Anschluss schob ich die beiden Papierelemente für die Vorder- und Hinterbeine ein. Im Prinzip könnte der Elefant jetzt schon stehen, damit das Bastelmotiv noch stabiler wird, werden noch die beiden Seitenteile eingeschoben.
Der Papierelefant ist nun fertig und bereit für die Verzierung. Mit einem Locher stach ich aus weißem Tonpapier zwei Löcher aus und klebte diese als Augen auf das Gesicht. Die Pupillen und Ränder malte ich mit einem schwarzen Fineliner auf. Auf die Rückseite der Ohren klebte ich einzelne Streifen von
Mithilfe eines spitzen Dottingtools stach ich ein Loch an die Stelle, an welche die Stoßzähne kommen sollen. Ich nahm ein Stück weißen Chenilledraht, zog diesen durch das gestochene Loch und klebte ein Stück davon am Elefantengesicht fest. Den Schwanz verkleidete ich mit braunem
Abschließend fädelte ich noch ein Bastelsteinchen um ein Stück pinkes Satinband und verpasste dem Papierelefanten noch ein Halstuch mit Schleife. Für die Zehennägel stanzte ich aus dem roten Tonpapier, mithilfe des Lochers, kleine Löcher aus und klebte diese auf die Füße. Damit ist mein Papiertier fertig verziert und sieht doch wirklich süß aus, oder?