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Eulen ausmalen - lustiges Malspiel für Kinder

Für un­se­re Se­rie Mal­spie­le ha­ben wir drei Kin­der­rät­sel er­stellt, bei de­nen es Eu­len zum Aus­ma­len gibt. Die Rät­sel sind La­by­rin­the durch die­se die Kin­der, nur mit­hil­fe ei­nes Blei­stifts, na­vi­gie­ren kön­nen. Sie kön­nen die drei Vor­la­gen di­rekt im Hoch­for­mat aus­dru­cken und mit Ih­ren Klei­nen los­le­gen.

Eule will sich ausruhen

Bild von Malspiel mit Eule zum AusmalenIn die­sem Mal­spiel will die gro­ße Eule auf den Baum, um sich aus­zu­ru­hen. Um den Vo­gel be­fin­den sich vie­le Wol­ken, wel­che die­sem den Weg ver­sper­ren. Hel­fen Sie also der Eule durch das La­by­rinth. Eu­len schla­fen üb­ri­gens nicht auf Bäu­men, son­dern ja­gen da­von nur in der Nacht aus. Tags­über müs­sen sie sich ver­ste­cken, denn Eu­len ha­ben zwar nicht vie­le Fein­de, je­doch wer­den die­se ger­ne von an­de­ren Vö­geln ge­är­gert (Has­sen). Die Eu­len zie­hen sich in der Mor­gen­däm­me­rung also ent­we­der in von Men­schen ge­mach­te Nist­käs­ten, in dich­te He­cken oder in Höh­len zu­rück. Nur in be­son­ders dich­ten Wäl­dern, kön­nen Eu­len im Ge­äst ab vier Me­ter Höhe in Ruhe schla­fen.

Die Käuze haben Hunger

Bild von Eulen im LabyrinthIn die­sem Mal­spiel sind die Eu­len auf der Jagd. Hun­ger ha­ben die drei Eu­len, wel­che sich schön aus­ma­len las­sen, auf Fle­der­mäu­se. Wel­cher Weg führt also durch das La­by­rinth zur Beu­te? Eu­len sind be­son­ders wich­tig, im Kampf ge­gen ei­ner Über­po­pu­la­ti­on von In­sek­ten­ar­ten. Nur sehr gro­ße Eu­len­ar­ten wie der Uhu fres­sen haupt­säch­lich klei­ne Säu­ge­tie­re wie Mäu­se und Mar­der oder an­de­re Vö­gel wie Tau­ben und En­ten. Die Durch­schnitts­eu­le er­nährt sich von Mot­ten, Kä­fern und klei­nen Schlan­gen. Jede Eule jagt jede Nacht zir­ka fünf Stun­den, räumt also ganz schön auf in ih­rem Re­vier.

Schönes Eulenlabyrinth

Bild von EulenlabyrinthAuf die­ser Mal­spiel­vor­la­ge ist die Eule selbst das La­by­rinth. Durch das schö­ne Ge­fie­der führt nur ein Aus­gang zum Ziel. Die­ses Rät­sel ist be­son­ders kniff­lig, denn  der Weg ist weit. Mei­ner Mei­nung nach sind al­len Eu­len­art wun­der­schön, egal ob braun oder weiß, die Vö­gel ha­ben sich per­fekt ih­rer Um­ge­bung an­ge­passt und sind nur beim mehr­ma­li­gen Hin­schau­en zu er­ken­nen. In Deutsch­land sind in der frei­en Wild­bahn nur noch klei­ne­re Eu­len wie die Waldohr- bzw. Schlei­er­eu­le be­hei­ma­tet.  Ob­wohl die­se bei­den Eu­len­ar­ten theo­re­tisch 20 - 25 Jah­re le­ben könn­ten, ha­ben die­se nur eine durch­schnitt­li­che Le­bens­er­war­tung von 5 Jah­ren.

Schuld ist na­tür­lich der Mensch, denn die meis­ten Eu­len fin­den durch aus­ge­dehn­te land­wirt­schaft­li­che Flä­chen und Wohn­ge­bie­te kei­ne Nah­rung mehr, wer­den über­fah­ren oder fal­len in Schorn­stei­ne und Ka­mi­ne und kom­men nicht mehr her­aus. Na­tür­lich wer­den auch vie­le Ba­by­eu­len von Nest­räu­bern ge­fres­sen.

Ausmalen und Rätselspaß

Als mei­ne Töch­ter noch et­was klei­ner wa­ren, ka­men Sie meist am Wo­chen­en­de zu mir und ih­nen war na­tür­lich lang­wei­lig. Ich leg­te ih­nen also eine Pa­ckung Bunt­stif­te und ei­nen Sta­pel Mal­spie­le hin und rucki-zucki wa­ren zwei Stun­den vor­bei und ich durf­te mir stolz die ge­lös­ten Rät­sel und aus­ge­mal­ten Ge­gen­stän­de an­schau­en.

Als Pri­vat­per­son kön­nen Sie zum Schutz der Eu­len bei­tra­gen, vor­aus­ge­setzt Sie sind Haus/Gartenbesitzer, in­dem Sie Ih­ren Ka­min ab­de­cken und an Obst­bäu­me, gro­ße Brut­käs­ten an­brin­gen, die­se wer­den ger­ne von der Schlei­er­eu­le ge­nutzt.

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Bastelholz - Grundausstattung für Bastler

Es gibt Bas­tel­holz, die­ses soll­ten Sie auch als Pa­pier­bast­ler, im­mer vor­rä­tig ha­ben. Durch die­se spe­zi­el­len Höl­zer las­sen sich näm­lich Mo­ti­ve sta­bi­li­sie­ren bzw. be­son­ders ver­zie­ren. Was Sie mit Bas­tel­holz al­les ma­chen kön­nen, was Sie un­be­dingt ha­ben soll­ten und auf was Sie ach­ten müs­sen, er­fah­ren Sie in den fol­gen­den Zei­len.

Was ist Bastelholz?

Bild von Holzfigur aus BastelholzAls Bas­tel­holz wird be­reits ge­schnit­te­nes und in Form ge­brach­tes Holz­ma­te­ri­al be­zeich­net, wel­ches sich da­durch sehr gut zum Bas­teln, auch mit an­de­ren Ma­te­ria­li­en eig­net. Im Ge­gen­satz zum Werk­holz (Roh­holz), ist Bas­tel­holz also schon ver­edelt und kann di­rekt wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den und ist des­halb na­tür­lich teu­rer. Es gibt zwei Ar­ten von Bas­tel­höl­zern, wel­che am meis­ten für die­sen Zweck ver­wen­det wer­den.

  • In der Re­gel wird ein Bu­chen­holz ver­ar­bei­tet. Bas­tel­holz aus Bu­che ist fein­po­rig und hat eine gleich­mä­ßi­ge Ma­se­rung. Au­ßer­dem ist es hell und lässt sich des­halb auch gut be­ma­len.

  • Die Bu­che ist ein Laub­baum, wel­cher in Eu­ro­pa weit ver­brei­tet ist und nicht un­ter Schutz steht. Des Wei­te­ren ist die­ser Baum fes­ter Be­stand­teil nach­hal­ti­ger Forst­wirt­schaft.
  • Zu den Bas­tel­höl­zern ge­hört lei­der auch Bal­sa­holz. Die­ses be­son­ders leich­te Holz, wird in Süd­ame­ri­ka ge­ern­tet, hat also we­nig mit Nach­hal­tig­keit zu tun und wird auf­grund der Leich­tig­keit meist von Mo­dell­bau­ern für Flug­zeu­ge ver­wen­det.

Welches Bastelholz sollten man haben?

Bild von Bastelholz

  • Je­der Bast­ler soll­te Zahn­sto­cher zu Hau­se ha­ben. Mit Zahn­sto­chern kön­nen Sie Bas­tel­mo­ti­ve sta­bi­li­sie­ren bzw. Kleb­stof­fe um­rüh­ren. Die klei­nen spit­zen Höl­zer las­sen sich auch gut be­ma­len und als bei­spiels­wei­se Blu­men­stiel ein­set­zen.
  • Wä­sche­klam­mern aus Na­tur­holz sind nicht nur öko­lo­gi­scher als aus Plas­tik, son­dern auch gut zum Bas­teln ge­eig­net. Wir ver­wen­den Wä­sche­klam­mern häu­fig zum Fi­xie­ren von Well­pap­pe, bei die­ser der Kleb­stoff noch trock­nen muss. Di­rekt in Bas­tel­mo­ti­ven kom­men Wä­sche­klam­mern na­tür­lich auch vor, wenn Sie sich zum Bei­spiel ei­nen Pa­pa­gei auf die Schul­ter klam­mern wol­len.

Die­se bei­den Bas­tel­höl­zer gibt es nicht nur im Bas­tel­la­den, son­dern auch teil­wei­se so­gar in Le­bens­mit­tel­lä­den und sind äu­ßerst güns­tig.

Spezielles Bastelholz

Bild von Figurenkegel aus HolzBlan­ko Fi­gu­ren­ke­gel wie man Sie von Mensch är­ge­re dich nicht kennt, gibt es in ver­schie­de­nen Grö­ßen im Bas­tel­la­den zu kau­fen. Die kleins­te Fi­gur mit 28 Mil­li­me­ter Höhe kos­tet meist nur zir­ka 0,15 Euro und es las­sen sich wirk­lich vie­le Sa­chen da­mit an­stel­len. Auf dem Bild se­hen Sie, dass Holz­ke­gel sehr gut mit Bas­tel­stof­fen har­mo­nie­ren. Auch Ge­sich­ter las­sen sich pro­blem­los mit Filz­stif­ten oder Acyrl­mal­stif­ten auf­zeich­nen und so könn­te ein Holz­ke­gel, bei­spiels­wei­se eine Fi­gur im  selbst ge­bas­tel­tem Krip­pen­spiel wer­den.

  • Ein wei­te­res Must-have sind Holz­stä­be, wel­che Sie viel­leicht vom Eis am Stiel aus dem Frei­bad ken­nen. Die­ses Bas­tel­holz gibt es in Na­tur oder schon ge­färbt in ver­schie­de­nen Grö­ßen.

Bild von Zaun aus Bastelholz

  • Die Holz­stä­be mit ei­ner Län­ge von 11 Zen­ti­me­tern kos­ten in ei­ner Pa­ckung mit 100 Stück zir­ka 2,50 Euro.
  • Auf dem Bild ha­ben wir auf die Schnel­le ei­nen Zaun in Ver­bin­dung mit Bast und Ton­pa­pier ge­bas­telt. Holz­stä­be las­sen sich äu­ßert gut mit flüs­si­gem Kle­ber mit­ein­an­der ver­kle­ben, sind leicht und sta­bil. Durch die her­vor­ra­gen­den Kle­be­ei­gen­schaf­ten, eig­nen sich die Holz­stä­be auch sehr gut für Ser­vi­et­ten­tech­nik.

Fazit und Empfehlungen

Ein ge­wis­ses Re­per­toire an Bas­tel­holz soll­te also je­der Bas­tel­lieb­ha­ber zu Hau­se ha­ben. Ich gehe so­weit und sage, dass Holz­ac­ces­soires nach den grund­le­gen­den Pa­pier­sor­ten und Kle­ber das wich­tigs­te Bas­tel­ma­te­ri­al sind. Be­vor Sie also Sty­ro­por oder Moos­gum­mi kau­fen, schau­en Sie zu­nächst mal ins Holz­sor­ti­ment.

Kau­fen Sie gleich gro­ße Pa­ckun­gen mit 50, 75 oder 100 Stück In­halt und spa­ren Sie da­durch eine Men­ge Geld, au­ßer­dem hal­ten die­se dann Jah­re.

Zur Vor­stel­lung, was mit Bas­tel­holz al­les mög­lich ist, emp­feh­le ich Ih­nen un­se­re Ski­fah­rer. In die­sen be­fin­det sich mit ei­ner Holz­per­le, Zahn­sto­chern und Holz­stä­ben rich­tig viel Holz.

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Weihnachtsbaum aus Papier basteln - Anleitung und Schablonen

Ein schö­ner Weih­nachts­baum, ver­ziert mit Zu­cker­stan­gen und La­met­ta, kann auch aus Pa­pier ge­bas­telt wer­den. Ich habe eine si­mu­lier­te Nordmann-Tanne nach ei­ner ganz spe­zi­el­len Tech­nik kon­stru­iert, wel­che nicht ganz ein­fach ist. Da­für ist der Weih­nachts­baum äu­ßerst dicht und sta­bil, kann in­di­vi­du­ell ver­ziert wer­den und als weih­nacht­li­che De­ko­ra­ti­on glän­zen.

Bild von Weihnachtsbaum aus Papier

Wenn Sie den Baum eins zu eins nach mei­nen Scha­blo­nen nach­bas­teln ist die­ser, 18 Zen­ti­me­ter hoch und 19 breit. Der Pa­pier­weih­nachts­baum ist also die per­fek­te De­ko­ra­ti­on fürs Fens­ter­brett.

Bastelanleitung für Papierweihnachtsbaum

Bild von Material für WeihnachtsbaumAls Bas­tel­ma­te­ri­al ver­wen­de­te ich brau­ne Well­pap­pe, Ton­pa­pier in den Far­ben Rot, Braun und Grün, sil­ber­ne und gol­de­ne Bas­tel­fo­lie, flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Lo­cher, Sche­re, Falz­beil, Blei­stift, Sil­ber­mar­ker, ei­nen pin­ken Lack­mal­stift, Li­ne­al, Fine­li­ner und die bei­den DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 / #2). Dru­cken Sie zu­nächst bei­de Scha­blo­nen auf je­weils ein Pa­pier und schnei­den Sie die ein­zel­nen Ele­men­te aus.

Bild vom Aufzeichnen des WeihnachtsbaumsAlle Tei­le, wel­che spä­ter das Ge­äst dar­stel­len, kom­men auf grü­nes Ton­pa­pier. Die An­zahl der be­nö­tig­ten Ele­men­te steht je­weils über der Scha­blo­ne. Ich emp­feh­le Ih­nen di­rekt nach dem Aus- und Ein­schnei­den, mei­ne Kür­zel, mit Blei­stift auf die Äste auf­zu­ma­len. SU/SO steht für schräg-oben bzw. un­ten und GU/GO steht für gerade-oben bzw. un­ten.

Bild vom Falzen eines BaumstumpfesDer Baum­stumpf des Weih­nachts­baums be­steht aus Well­pap­pe, wird nach Scha­blo­ne ein­ge­schnit­ten, ge­falzt und zu ei­nem Vier­eck ge­klebt. Die Well­pap­pe ist sehr sta­bil und gibt dem ge­sam­ten Bas­tel­mo­tiv ei­nen gu­ten Stand. Nun kön­nen Sie mit dem lang­sa­men Auf­bau des Tan­nen­baums be­gin­nen. Ver­kle­ben Sie die bei­den größ­ten Ele­men­te mit der Be­zeich­nung GU an den Sei­ten zu­sam­men und ste­cken es in den Baum­stumpf.

Bild von Zusammenstecken des ChristbaumsVer­kle­ben Sie die bei­den größ­ten Ele­men­te mit GO und ste­cken die­se in GU. Ach­ten Sie dar­auf, dass al­les fest ein­ge­steckt ist. Die ers­te Ebe­ne wäre jetzt noch zu win­dig, des­halb kom­men noch Schrä­g­ele­men­te hin­zu. Ver­kle­ben Sie also die bei­den größ­ten SU-Elemente an der Sei­te und ste­cken die­se auf die Ge­ra­den. Auf die SU kom­men die SO und die un­ters­te Ebe­ne des Weih­nachts­baums ist fer­tig und äu­ßerst bu­schig. Wenn Ih­nen das noch zu un­ver­ständ­lich ist, emp­feh­le ich Ih­nen die Vi­deo­an­lei­tung.

Nach die­sem Mus­ter geht es nun Schritt für Schritt in Rich­tung Baum­kro­ne. Die Ele­men­te für die Baum­kro­ne sind auch die Ein­zi­gen, wel­che nicht nur an den Sei­ten, son­dern auch an der obe­ren Spit­ze zu­sam­men­ge­klebt wer­den müs­sen.

Lametta für den Weihnachtsbaum

Bild von PapiertannenbaumSieht Ihr Christ­baum un­ge­fähr so aus, ist sehr dicht und sta­bil geht es nun ums De­ko­rie­ren. Zu­nächst schnitt ich mir klei­ne Leb­ku­chen­män­ner (Scha­blo­ne #2) aus, zeich­ne­te die Ge­sich­ter mit ei­nem schwar­zen Fine­li­ner und pin­kem Lack­mal­stift auf und kleb­te die­se wild über den Christ­baum. An­schlie­ßend schnitt ich mir noch die Zu­cker­stan­gen zu­recht und kleb­te die­se eben­falls ver­streut auf. Das Quer­mus­ter der Zu­cker­stan­gen mal­te ich mit ei­nem Sil­ber­mar­ker auf.

Das La­met­ta ist aus Bas­tel­fo­lie. Schnei­den Sie ein­fach dün­ne Strei­fen, zir­ka 7 Zen­ti­me­ter lang und 0,2 breit aus Gold- und Sil­ber­fo­lie aus, kni­cken die­se in der Mit­te und hän­gen oder kle­ben Sie die­se über die Christ­baum­zwei­ge.

Fazit und Tipps

Die Pa­pier­steck­tech­nik ist im ers­ten Mo­ment nicht ganz ein­fach, so­bald man das Prin­zip je­doch ver­stan­den hat, geht das Bas­teln ziem­lich zü­gig. Nach je­der Ebe­ne soll­ten Sie noch­mals über­prü­fen, ob al­les noch fest steckt. Mit dem Auf­set­zen der Baum­kro­ne soll­te der Christ­baum eng in­ein­an­der ver­keilt und sta­bil sein.

Der Ma­te­ri­al­ein­satz für die­sen schö­nen Baum ist be­wun­derns­wert nied­rig, je nach­dem wel­che Ver­zie­run­gen Sie am Ende an­brin­gen möch­ten. Als Bas­tel­zeit kön­nen Sie zir­ka zwei Stun­den ver­an­schla­gen, mit Kin­dern un­ge­fähr eine Stun­de län­ger.

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