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Wie giftig ist es Papier zu essen?

Sie es­sen ger­ne Pa­pier oder be­ob­ach­ten, dass Ihre Mit­men­schen hin und wie­der zum Zell­stoff­snack grei­fen? Jetzt stel­len Sie sich die Fra­ge, ob das Es­sen von Pa­pier gif­tig ist und war­um man­che Men­schen die­ses Ma­te­ri­al als Le­bens­mit­tel an­se­hen? Ei­nes dürf­te klar sein; die­se Art der Nah­rungs­auf­nah­me ist nicht ge­sund­heits­för­dernd und meis­tens be­nö­ti­gen Pa­pier­es­ser so­gar drin­gend ärzt­li­che Hil­fe.

Warum ist Papier essen giftig?

Ein Stoff wird als gif­tig be­zeich­net, wenn die­ser eine schä­di­gen­de Wir­kung auf den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus hat. Da­bei spielt es kei­ne Rol­le, ob die ne­ga­ti­ve Be­ein­träch­ti­gung di­rekt nach der Auf­nah­me des to­xi­schen Ele­ments auf­tritt oder sich erst ent­wi­ckeln muss.

Gift, ei­nen Gift­stoff ent­hal­tend; die schä­di­gen­de Wir­kung von Gift ha­bend, ent­wi­ckelnd.

Du­den: Gif­tig - Be­deu­tun­gen. duden.de (08/2016).

Bild von Brotzeitbrett auf dem schmackhaftes Papier angerichtet ist (Papier essen)Auch im Pa­pier gibt es vie­le Stof­fe, die für den Men­schen auf Dau­er sehr un­ge­sund sind. Ein han­dels­üb­li­ches Dru­cker­pa­pier wird bei­spiels­wei­se aus fei­nen Holz­ab­schnit­ten her­ge­stellt. In die­sem Roh­stoff sind Li­gni­ne ent­hal­ten. Die­se na­tür­li­chen Ma­kro­mo­le­kü­le sor­gen da­für, dass Holz hart ist, und müs­sen des­halb bei der Pa­pier­her­stel­lung aus den Fa­sern her­aus­ge­trennt wer­den. Al­lei­ne für die­sen che­mi­schen Vor­gang kom­men un­ter an­de­rem Na­tron­lau­ge und Na­tri­um­sul­fat (Salz von Schwe­fel­säu­re) zum Ein­satz.

  • Da­mit der Zell­stoff zu­sam­men­hält, wird bei der Pa­pier­pro­duk­ti­on auch mit Kleb­stof­fen ge­ar­bei­tet.
  • Man­che Pa­pier­sor­ten wer­den des Wei­te­ren im­mer noch mit Chlor ge­bleicht. Hin­ge­gen sor­gen Farb­pig­men­te da­für, dass Bas­tel­pa­pie­re schön bunt ge­färbt sind.

Mer­ke: Die Her­stel­lung von Pa­pier ist ein che­mi­scher Pro­zess. Dies er­ken­nen Sie auch an den Dämp­fen, die Ih­nen nach dem Öff­nen ei­nes fri­schen Päck­chens Dru­cker­pa­pier ent­ge­gen­zie­hen.

  • An­ge­sichts der In­halts­stof­fe in Pa­pier lässt sich durch­aus sa­gen, dass das Es­sen von Pa­pier de­fi­ni­tiv gif­tig¹ ist.

Nach ei­nem aus­gie­bi­gen Pa­pie­r­im­biss wer­den Sie selbst­ver­ständ­lich nicht gleich um­fal­len. Die ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen sind mit Si­cher­heit auch ge­rin­ger, als wenn Sie ei­nen Schluck Ab­fluss­rei­ni­ger trin­ken wür­den. Ein lang­fris­ti­ger Ver­zehr von Pa­pier kann sich je­doch nur schäd­lich auf Ihre Ge­sund­heit aus­wir­ken.

Warum essen Menschen gerne Papier?

Bild von Papier, welches zum Essen als Burger angerichtet ist

Die Grün­de für das Es­sen von Pa­pier sind un­ter­schied­lich. Un­ge­fähr­lich ist es, wenn meist pu­ber­tie­ren­de Jungs in der Schu­le aus Spaß ein­mal Pa­pier es­sen und da­bei lus­tig sein möch­ten. Wahr­schein­lich habe ich die­sen Un­sinn als 14 jäh­ri­ger Hor­mon­bol­zen auch ein­mal ge­macht.

  • Zum Pro­blem wird es erst, wenn Sie im Re­stau­rant die Ser­vi­et­ten mehr an­spre­chen als das be­stell­te Ge­richt. Wer ein re­gel­mä­ßi­ges Be­dürf­nis nach dem Es­sen von Pa­pier hat, ist krank und hat eine Ess­stö­rung.

Bild von einem Frauenmund, welcher genüsslich buntes Papier isstDa­bei sind Men­schen mit ei­nem dau­er­haf­ten Zink- und Ei­sen­man­gel be­son­ders ge­fähr­det, eine der­ar­ti­ge Ess­stö­rung zu ent­wi­ckeln. Der Haupt­aus­lö­ser für anor­ma­les Ess­ver­hal­ten ist je­doch im­mer zu star­ker psy­cho­lo­gi­scher Stress. Für Be­trof­fe­ne sind dann oft­mals nicht nur Pa­pier­stü­cke, son­dern auch an­de­re wi­der­na­tür­li­che Din­ge wie Koh­le, Krei­de, Wat­te oder Schaum­stoff als Nah­rungs­mit­tel sehr at­trak­tiv.

Psy­cho­so­zia­le Er­klä­rungs­mo­del­le ha­ken bei der Stress­theo­rie ein, se­hen im Pica-Verhalten pri­mär eine Ant­wort auf Stress­be­las­tung, De­pri­va­ti­on oder Ver­wahr­lo­sung.

Knecht, T: Pica – eine qua­li­ta­ti­ve Ap­pe­tits­tö­rung. swm.ch (08/2016).

  • Mit Ess­stö­run­gen as­so­zi­ie­ren die meis­ten Men­schen Adi­po­si­tas oder Bu­li­mie. Die­se Krank­heits­bil­der ha­ben aber mit dem Es­sen von Pa­pier nichts zu tun. Selbst wenn Sie ge­ne­rell nor­ma­le Le­bens­mit­tel zu sich neh­men aber zwi­schen­durch vor dem Fern­se­her Lust auf et­was Pa­pier ha­ben, liegt bei Ih­nen höchst­wahr­schein­lich eine Ge­sund­heits­stö­rung vor.

Wich­tig: Wenn Sie also re­gel­mä­ßig ein Be­dürf­nis nach Zell­stoff ha­ben, hilft nur der Be­such beim Haus­arzt. Schließ­lich birgt der Ver­zehr von man­chen Pa­pier­sor­ten auch un­mit­tel­ba­re Ge­fah­ren. So sind Pa­pier­kan­ten sehr scharf und vor al­lem Tissue-Papier quillt im Ma­gen stark auf.

Fazit: Esspapier ist keine Lösung

Bild von buntem Tonpapier, welches überhaupt nicht gut schmecktBei mei­ner Re­cher­che zu die­sem Ar­ti­kel bin ich auf di­ver­se „Frau­en­fo­ren” ge­sto­ßen, in de­nen sich die Fo­ris­ten di­ver­se Haus­mit­tel emp­feh­len. Be­son­ders muss­te ich über den Tipp la­chen, dass man es ein­mal mit sü­ßem Ess­pa­pier ver­su­chen sol­le. Die­ses pap­pi­ge Le­bens­mit­tel be­steht je­doch aus Zu­cker, Wei­zen­mehl oder Stär­ke und be­frie­digt ei­nen Ess­kran­ken in keins­ter Wei­se. Ge­nau­so könn­te man ei­nem al­ko­hol­kran­ken Men­schen ra­ten, es mit Was­ser zu pro­bie­ren. Auch Bach­blü­ten oder Feng-Shui hel­fen nicht, ge­hen Sie also bit­te zum Arzt.

Ein wei­te­res In­diz da­für, dass Pa­pier kein Le­bens­mit­tel ist, se­hen Sie am er­höh­ten Mehr­wert­steu­er­satz. Pa­pier ist ei­nes der tolls­ten Pro­duk­te, wel­ches die Mensch­heit her­vor­ge­bracht hat, je­doch aus­schließ­lich als Werk­stoff.

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¹Die hier dar­ge­stell­ten In­hal­te die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len In­for­ma­ti­on und all­ge­mei­nen Wei­ter­bil­dung. Der Ar­ti­kel er­hebt we­der ei­nen An­spruch auf Voll­stän­dig­keit noch kann die Ak­tua­li­tät, Rich­tig­keit und Aus­ge­wo­gen­heit der dar­ge­bo­te­nen In­for­ma­ti­on ga­ran­tiert wer­den. Der Text er­setzt kei­nes­falls die fach­li­che Be­ra­tung durch ei­nen Arzt oder Apo­the­ker und er darf nicht als Grund­la­ge zur ei­gen­stän­di­gen Dia­gno­se und Be­ginn, Än­de­rung oder Be­en­di­gung ei­ner Be­hand­lung von Krank­hei­ten ver­wen­det wer­den.

Papierbrücke basteln - Bildanleitung und Schablone

Das Bas­teln von Pa­pier­drü­cken liegt im Mo­ment voll im Trend, ich be­kam An­fra­gen we­gen ei­ner Scha­blo­ne von Schü­lern, Leh­rern und von Be­wer­ben­den (mehr dazu un­ten). Eine Brü­cke sym­bo­li­siert be­kannt­lich die Ver­bin­dung und Über­win­dung von Grä­ben, so­wie Ge­mein­schaft. Des­halb sind Brü­cken auch auf der Rück­sei­te von Eu­ro­no­ten auf­ge­druckt. In die­sem Ar­ti­kel habe ich für Sie eine ein­fa­che Pa­pier­brü­cke ge­bas­telt, die auch für An­fän­ger sehr gut ge­eig­net ist und sehr gut an­ge­passt wer­den kann.

Stabile Papierbrücke mit Aufgängen

Bild von Brücke aus Papier

Die­se sta­bi­le Pa­pier­brü­cke hat zwei Auf­gän­ge, ist 36 Zen­ti­me­ter lang und 17 hoch. Die Brü­cke ist eine Ge­län­der­kon­struk­ti­on, die sich mit ver­schie­dens­ten Pa­pier­ma­te­ria­li­en um­set­zen lässt.

Bild von Bastelmaterial für eine BrückeAls Ma­te­ri­al für die Brü­cke ver­wen­de­te ich Well­pap­pe, Sie könn­ten je­doch auch Ton­pa­pier bzw. nor­ma­les Dru­cker­pa­pier ver­wen­den, dann ist die Pa­pier­brü­cke je­doch nicht mehr so sta­bil. Au­ßer­dem ver­wen­de­te ich Na­tur­bast, Wä­sche­klam­mern, ei­nen Lo­cher, flüs­si­gen Kle­ber, Sche­re, Blei­stift, ein Bas­tel­mes­ser, et­was zum Fal­zen und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne.

Schablone für Brücke aufzeichnen

Bild von Schablone für PapierbrückeDru­cken Sie die Scha­blo­ne auf ein DIN A4 Pa­pier im Quer­for­mat aus. Be­frei­en Sie die Scha­blo­nen­ele­men­te und zeich­nen die­se auf. In mei­nem Fall kommt das Brü­cken­ge­rüst auf wei­ße und die Ver­zie­rungs­ele­men­te auf far­bi­ge Well­pap­pe. Im An­schluss schnei­den Sie al­les aus, so­dass Sie alle Ele­men­te vor sich lie­gen ha­ben. Be­gin­nen Sie mit den vier Brü­cken­pfei­lern.

Bild von den Arbeitsschritten für die PapierbrückeWenn Sie Well­pap­pe be­nut­zen, müs­sen Sie die Pfei­ler an den Kle­be­stel­len flach fal­zen. Im An­schluss rol­len Sie die­se zu­sam­men und kle­ben die­se zu­sam­men. Da­mit die Brü­cken­pfei­ler gut trock­nen kön­nen, fi­xier­te ich die­se mit Wä­sche­klam­mern. Nach die­sem Prin­zip wer­den alle Ge­län­der­pfos­ten ge­klebt. Die vier Quer­pfei­ler müs­sen vor dem Kle­ben erst ge­locht wer­den. Ei­ni­ge Lö­cher an­de­rer Pfei­ler sind zu tief auf der Scha­blo­ne für ei­nen Lo­cher, hier neh­men Sie ent­we­der ein Bas­tel­mes­ser, oder eine Sche­re zur Hil­fe.

Zusammenbauen der Papierbrücke ist einfach

Bild vom Stecken der BrückenpfeilerDie klei­nen far­bi­gen Ge­län­der­stre­ben wer­den ein­fach zwi­schen zwei gro­ße Brü­cken­pfei­ler ge­steckt. Ar­bei­ten Sie wie ich mit Well­pap­pe, kann die gan­ze Grund­kon­struk­ti­on ohne Kle­ber ge­steckt wer­den und ist den­noch sta­bil. Bei Ton­pa­pier soll­ten Sie hin­ge­gen die Ver­schluss­stel­len mit Kle­ber be­strei­chen. Wenn das Grund­ge­rüst der Brü­cke steht, be­ginnt die Ver­zie­rung.

Bild vom Verzieren der PapierbrückeDa­mit die Pa­pier­brü­cke be­geh­bar ist, kleb­te ich Quer­stre­ben über die Kon­struk­ti­on. Bei Well­pap­pe strei­chen Sie den Kle­ber auf die fla­che Sei­te ohne Wel­len. Die Ober­sei­ten der vier Brü­cken­pfei­ler be­kom­men eben­falls noch vier De­ckel auf­ge­klebt. Jetzt hät­ten Sie schon eine ganz ein­fa­che, den­noch sta­bi­le, Brü­cke ge­bas­telt. Mei­ne be­kommt nun noch zwei Auf­gän­ge.

Brücke benötigt Aufgänge und Fazit

Bild vom Befestigen der BrückenaufgängeFür die Auf­gän­ge wer­den auf je­der Sei­te zwei ge­loch­te Pfei­ler, mit­hil­fe von Na­tur­bast, an der Pa­pier­brü­cke be­fes­tigt. Im An­schluss kleb­te ich hier eben­falls, je­weils sechs Quer­stre­ben über die Auf­gangs­kon­struk­ti­on, um die Brü­cke leich­ter be­geh­bar zu ma­chen. Die Pa­pier­brü­cke ist nun fer­tig, ich be­nö­tig­te zir­ka 45 Mi­nu­ten Bas­tel­zeit da­für, für ab­so­lu­te An­fän­ger ist die­ses Bas­tel­mo­tiv in ma­xi­mal 90 Mi­nu­ten zu meis­tern. Für Kin­der ist die­se Pa­pier­brü­cke eben­falls sehr gut ge­eig­net.

Brücken bauen im Assessment Center

Wie oben er­wähnt be­kam ich auch eine An­fra­ge für eine Pa­pier­brü­cke von ei­nem Men­schen, wel­cher sich auf eine lei­ten­de Po­si­ti­on be­wor­ben hat und ein mehr­tä­gi­ges As­sess­ment Cen­ter be­su­chen muss. Zur Vor­be­rei­tung hat er sich ein Buch ge­kauft in dem gän­gi­ge (Folter-)Me­tho­den die­ser As­sess­ment Cen­ter ste­hen, u. a. das Bas­teln ei­ner Pa­pier­brü­cke.

Auf Nach­fra­ge ei­nes Be­kann­ten in ei­nem Per­so­nal­bü­ro be­kam ich be­stä­tigt, dass die­ser Test re­la­tiv gän­gig sei. Ziel ist es in ei­ner Grup­pe von zwei bis drei Teil­neh­mern, in­ner­halb ei­ner ge­wis­sen Zeit, eine sta­bi­le Brü­cke zu bau­en. Ge­tes­tet wird hier die Fle­xi­bi­li­tät (die Aspi­ran­ten wer­den im Job nie­mals bas­teln müs­sen), die Team­fä­hig­keit, die Ar­beits­qua­li­tät und die Schnel­lig­keit.

Klingt sehr fies oder? Eng­li­scher Name, kommt be­stimmt aus dem leis­tungs­ori­en­tier­tem Nord­ame­ri­ka. Weit ge­fehlt, na­tür­lich kommt eine Me­tho­de, Men­schen psy­cho­lo­gisch zu Quä­len aus Deutsch­land.

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Vorlage - Zahlen lernen durch Malspiel

Sie möch­ten Ihr Kind spie­le­risch auf die Grund­schu­le vor­be­rei­ten? Da­bei spie­len Zah­len eine wich­tig Rol­le, denn Kin­der die in der ers­ten Klas­se be­reits zäh­len und vor al­lem schon Zah­len schrei­ben kön­nen, ha­ben ei­nen gro­ßen Vor­teil.

In die­sem Ar­ti­kel un­se­rer Se­rie „Mal­spie­le”, stel­le ich Ih­nen zwei Vor­la­gen kos­ten­los zur Ver­fü­gung, mit de­nen Ihr Kind die Zah­len 0 - 9, spie­le­risch schrei­ben lernt.

Zahlen schreiben mit einem Malspiel

Bild Malspiel zum Zahlen lernen 1 - 5Die Vor­la­gen für das Mal­spiel dru­cken Sie ein­fach auf ein DIN A4 Dru­cker­pa­pier in schwarz­weiß und im Quer­for­mat aus. Auf die­ser Vor­la­ge kann Ihr Kind die Zah­len von 1 bis 5 schrei­ben üben. Die Zahl ist je­weils ein­mal vor­ge­ge­ben und muss dann in die un­ter­schied­lich gro­ßen Käst­chen über­tra­gen wer­den. Die­se Art des re­pru­du­zie­rens hat ei­nen wei­te­ren Vor­teil:

  • In der Grund­schu­le wer­den Zah­len zu­nächst auf ein Pa­pier mit Käst­chen der Grö­ße von 7 x 7 Mil­li­me­tern ge­schrie­ben (Re­chen­heft her­un­ter­la­den). In den nächs­ten Klas­sen wer­den die Schü­ler auf 5 x 5 Mil­li­me­ter Käst­chen trai­niert, die­ser Vor­gang kann mit die­sem Mal­spiel be­reits ge­übt wer­den.

  • Am Ende der Zah­len­rei­he fin­den sich Ster­ne zum Aus­ma­len. Die An­zahl der Ster­ne ist gleich­zei­tig der Wert der Zahl, so kann Ihr Kind gleich spie­le­risch das Zäh­len üben.

Mit Spaß Zahlen schreiben lernen

Bild von Malspiel um Zahlen zu lernenAuf die­ser Vor­la­ge fin­den Sie die Zah­len 6 - 9 in­klu­si­ve Null. Für Re­chen­an­fän­ger ist im­mer schwer zu ver­ste­hen, war­um die Null kei­nen Wert hat, dies wird hier an­hand der feh­len­den Ster­ne dar­ge­stellt. Ver­ges­sen Sie nicht, dass die­se Vor­la­gen ein Mal­spiel und für Vor­schul­kin­der ist. Set­zen Sie Ihr Kind also nicht un­ter Druck, son­dern ver­su­chen Sie zu An­fang die Vor­la­gen ge­mein­sam aus­zu­fül­len. Ge­ra­de der Spaß an Zah­len, soll­te zu­min­dest noch die Grund­schul­zeit über er­hal­ten blei­ben.

Rechnen ist reine Übungssache

An mei­nen Nich­ten und de­ren Klas­sen­ka­me­ra­den sehe ich im Mo­ment ei­nen Trend der Dys­kal­ku­lie (Re­chen­schwä­che). Ähn­lich wie der Hype um ADS zu mei­ner Schul­zeit, geht dies meist nur von den El­tern aus.

  • Als je­mand mit 12 Punk­ten im Ma­thea­bi­tur, die bei der Prü­fung im­mer noch nicht ver­stan­den hat, war­um man die zwei­te Ab­lei­tung macht und für was die Vier­fel­der­ta­fel gut ist, kann ich Ih­nen sa­gen, dass al­les rei­ne re­pro­duk­ti­ve Übungs­sa­che ist.
  • Schrei­ben ler­nen Ihre Kin­der auch, in­dem Sie mit dem Fin­ger an der Ta­fel Buch­sta­ben nach­fah­ren und dies dann durch un­zäh­li­ge Schreib­übun­gen auf Pa­pier ver­tie­fen. Ge­nau­so funk­tio­niert das Rech­nen ler­nen.

Wenn Ihr Kind also Zah­len als un­lo­gisch emp­fin­det und sich beim Rech­nen sehr schwer tut sind ge­dul­di­ge und krea­ti­ve El­tern ge­fragt, die mit Ih­rem Kind druck­frei, aber aus­dau­ernd und re­gel­mä­ßig üben. Mit die­sem Mal­spiel ist der ers­te Grund­stein zum Zah­len­ver­ständ­nis ge­legt.

Im nächs­ten Ar­ti­kel der Se­rie „Mal­spie­le”, stel­le ich Ih­nen ein lus­ti­ges Kreuz­wort­rät­sel für Kin­der zur Ver­fü­gung.

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