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Snackschale selber machen – die praktische Papierschale für Picknick, Party & Fernsehabend

Im Jahr 2018 be­sa­ßen be­reits 90 % der deut­schen Haus­hal­te¹ Pro­duk­te von Tup­per­ware. „Na, dann ist es ja kein Wun­der, dass ge­gen die Tup­per­ware Deutsch­land GmbH im Früh­jahr 2025 ein In­sol­venz­ver­fah­ren er­öff­net wur­de“, könn­te die eine oder der an­de­re nun den­ken. Doch die Zah­lungs­un­fä­hig­keit des deut­schen Frischhalteboxen-Vertriebs hat­te nicht un­be­dingt et­was mit ei­ner sin­ken­den Nach­fra­ge zu tun. Schließ­lich braucht man stän­dig Schüs­seln, Scha­len und luft­dich­te Do­sen. Ein­mal ver­gisst der Soh­ne­mann sei­ne Brot­box beim Schul­aus­flug, ein an­de­res Mal be­kommt der Schwa­ger ein Ge­fäß mit Kir­schen aus dem Gar­ten mit. Man­che Toch­ter er­hält zur Hoch­zeit gleich ein gan­zes Tupperware-Set – das nach der Schei­dung dann aus­ge­rech­net im Haus­halt des Ex­man­nes bleibt. Auch der fran­zö­si­sche Un­ter­neh­mer Céd­ric Me­s­ton glaub­te of­fen­bar nicht dar­an, dass Tup­per­ware ein­fach ver­schwin­den wür­de. Ge­mein­sam mit Mit­in­ves­to­ren über­nahm² der Vi­sio­när im März 2025 Tup­per­ware France. An­schlie­ßend wur­de mit der US-Muttergesellschaft eine ex­klu­si­ve Ver­triebs­li­zenz für fünf eu­ro­päi­sche Län­der aus­ge­han­delt – dar­un­ter auch Deutsch­land. Der Plan: Tup­per­ware soll­te wie­der zu­rück­kom­men.

ℹ️ Der da­mals 31-jährige Céd­ric Me­s­ton ret­te­te mit sei­ner In­ves­ti­ti­on nicht ein­fach die rund 100 Be­zirks­händ­ler in Deutsch­land. Viel­mehr er­mög­lich­te er den Wie­der­ein­stieg tau­sen­der selbst­stän­di­ger Tupperparty-Beraterinnen, die ihre Pro­duk­te wie­der auf Pri­vat­par­tys über den per­sön­li­chen Di­rekt­ver­trieb an­bie­ten konn­ten.

Ein zünftiger bayerischer Abend könnte kaum gemütlicher beginnen: Der Bezirksverband München der Bayernpartei lädt alle Interessierten und Gäste zu einem geselligen Abend ins Gasthaus Alter Wirt in Thalkirchen, Frauenbergstraße 8 in München ein. Und natürlich darf bei einer solchen Gelegenheit eines nicht fehlen: ordentlich was zum Essen und Trinken! Für die passende Bewirtung ist bestens gesorgt – auf dem liebevoll eingedeckten Tisch warten bayerische Schmankerl darauf, vernascht zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die selbst gefalteten Origami-Snackschalen, die passend zum Anlass in den bayerischen Landesfarben Blau und Weiß gestaltet sind. Die gelben Innenseiten bilden einen schönen Kontrast und lassen die kleinen Schalen gleichzeitig freundlich und festlich wirken. Gefüllt sind sie mit allerlei Leckereien: In einer Schale liegen knusprige Brezen, während eine weitere mit cremigem Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Eiern gefüllt ist. In der vorderen Schale wartet selbstgemachter Obatzda, bereit, mit Brezen oder einfach direkt mit der Gabel probiert zu werden. Auch für das kleine Fingerfood zwischendurch ist gesorgt. Auf dem Holzbrett liegen saftige grüne und dunkle Trauben, kombiniert mit würzigem Allgäuer Emmentaler. Dazu steht bereits ein frisch gezapft wirkendes Glas Bier bereit – denn ein bayerischer Abend ohne ein kühles Bier wäre schließlich nur ein halber bayerischer Abend. Kleine weiße Blüten und weitere liebevolle Details lockern das Arrangement auf, während eine dekorative Dirndl-Darstellung auf dem Holzbrett noch einmal unmissverständlich daran erinnert, dass hier bayerische Gemütlichkeit auf dem Programm steht. Die gesamte Tafel wurde von Veronika Helga Vetter mit viel Liebe zum Detail eingedeckt und in Szene gesetzt. Selbst die vermeintlich nebensächlichen Dinge bekommen dabei ihren großen Auftritt: Die Snackschalen sind nicht einfach nur praktische Behälter für Kartoffelsalat, Obatzda und Brezen, sondern werden durch ihre bayerische Farbgestaltung selbst zum Teil der Tischdekoration. So verbindet sich die Papierfaltkunst mit einer ordentlichen Portion bayerischer Lebensart – und spätestens beim Anblick der gefüllten Schalen dürfte auch der letzte Gast feststellen: Da kann die Brotzeit kommen! Szenerie von Computerheld Linz - Veronika Helga Vetter - September 2026

Nun stellt sich na­tür­lich die Fra­ge, wie Tup­per­ware Eu­ro­pa un­ter der neu­en Füh­rung wie­der auf die Bei­ne kom­men möch­te. Schließ­lich ha­ben be­reits frü­he­re Ver­ant­wort­li­che ei­ni­ges ver­sucht, um das Un­ter­neh­men aus den ro­ten Zah­len zu ho­len. Schon 2018 wur­de ein Online-Shop ein­ge­rich­tet, so­dass das Tupperware-Sortiment nicht mehr aus­schließ­lich über den klas­si­schen Di­rekt­ver­trieb er­hält­lich war.

Hier zeigt die selbst gefaltete Origami-Snackschale noch einmal ganz deutlich, was in ihr steckt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schale wurde aus zwei miteinander verklebten Papiersorten gefertigt: Im Inneren sorgt stabiles Tonpapier mit einer Grammatur von 130 g/m² für die notwendige Festigkeit, während außen ein dünnes Naturpapier aufgebracht wurde. Dieses bildet die dekorative Oberfläche und wurde passend zur sommerlichen Szenerie mit zarten rötlichen und rosafarbenen Pastelltönen bemalt. Auch die sorgfältig gefalteten und stabilisierten Ecken tragen dazu bei, dass die Schale ihre Form behält und nicht bereits bei der ersten größeren Portion die Flügel streckt. Und eine größere Portion hat sie hier tatsächlich zu tragen: Die Schale ist randvoll mit einem bunten Beerenmix aus Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren. Gerade bei frischem Obst zeigt sich der praktische Vorteil dieser Konstruktion, denn die Früchte bringen natürlich auch Feuchtigkeit mit. Durch die doppelte Papierlage eignet sich die Schale dadurch wesentlich besser für feuchte Lebensmittel als eine einfache, einlagige Papierfaltung. So kann selbst eine großzügige Portion Beeren serviert werden, ohne dass aus dem kleinen Snackbehälter gleich eine unfreiwillige Saftschale wird. Die dekorative Gestaltung fügt sich wunderbar in die sommerliche Szene ein. Hinter der Schale steht ein kleines Einmachglas, das mit Fimo-Modelliermasse in ein fantasievolles Erdbeerhäuschen verwandelt wurde. Das liebevoll gestaltete Häuschen mit seinen Erdbeeren, Blättern, Blüten und rosafarbenen Details greift die Farben der Schale wieder auf und macht aus dem praktischen Küchenhelfer gleichzeitig ein hübsches Dekorationsstück. Auch rund um die Schale finden sich kleine selbst gebastelte Erdbeeren und Papierblüten – ganz so, als wäre die Beeren-Ernte gerade frisch vom sommerlichen Garten auf den Tisch gewandert. Das Foto zeigt damit nicht nur eine hübsche Bastelidee, sondern vor allem die praktische Leistungsfähigkeit der selbst gefalteten Snackschale: Durch die Kombination aus stabilem Tonpapier und einer dekorativen Außenschicht entsteht ein erstaunlich robuster kleiner Behälter, der auch eine ordentliche Portion Obst aufnehmen kann. Und wenn der gemütliche Snackabend, das Picknick oder die Kaffeerunde vorbei ist, muss anschließend kein aufwendiges Geschirr gespült werden. Die gesamte liebevoll gestaltete Szene wurde von Veronika Helga Vetter gebastelt, arrangiert, fotografiert und nachbearbeitet. Veronika Helga Vetter ist eine vielseitige Künstlerin, die unter anderem bereits im ZDF-Fernsehgarten zu Gast war und seit Jahren mit ihren kreativen Papier- und Bastelarbeiten sowie ihren Anleitungen das Internet bereichert. GWS2.de - September 2026

Wäh­rend der Covid-19-Pandemie ging man so­gar noch ei­nen Schritt wei­ter: Bei hy­bri­den Tup­per­par­tys saß ein Teil der Gäs­te ganz klas­sisch zu­sam­men am Kü­chen­tisch, wäh­rend sich der Rest per Vi­deo­cha­t³ da­zu­schal­te­te. Und selbst für die kon­takt­scheue Ge­ne­ra­ti­on Z gibt es in­zwi­schen eine text­ba­sier­te Va­ri­an­te: die Tup­per­par­ty auf dem Smart­phone. Bei den so­ge­nann­ten WhatsApp-Partys wer­den die Pro­duk­te kur­zer­hand in den Grup­pen­chat ge­bracht.

Fi­liz Lem­mer­mey­er: Wäh­rend die­ser zwei bis drei Tage pos­tet die Par­ty­ma­na­ge­rin die ak­tu­el­len An­ge­bo­te, Ka­ta­log­pro­duk­te mit den ge­nau­en Be­schrei­bun­gen, schö­ne Pro­dukt­vi­de­os, Sprach­nach­rich­ten und, und, und.

Der Tup­per­Ka­nal: Tup­per­ware - Die Whats­App Tup­per­par­ty. youtube.com (08/2026).

Auf dem Bild steht die selbst gefaltete Snackschale ganz im Mittelpunkt und zeigt, wie aus einem einfachen Stück Papier ein hübsches kleines Serviergeschirr werden kann. Die Schale ist in einem kräftigen Lila gestaltet, ihre Außenseite wurde mit einer Sizzix Big Shot geprägt und anschließend mit Acrylfarben liebevoll akzentuiert, sodass das Muster besonders schön zur Geltung kommt. Gefüllt ist die Schale mit selbstgemachten Plätzchen: Zwischen den zart gebackenen Keksen blitzt orangefarbene Marillenmarmelade hervor, während andere Plätzchen mit Vollmilch-Backschokolade gefüllt sind und für einen schönen braunen Farbkontrast sorgen. Angerichtet ist die kleine Nascherei auf einem warmen Holzbrett, das der Szene eine gemütliche, natürliche Note verleiht. Rund um die Schale finden sich farbenfrohe Quilling-Figuren aus gedrehten Papierstreifen – darunter Blumen und Blätter in Lila, Gelb und Grün –, die das sommerliche Arrangement verspielt ergänzen. Im Hintergrund sorgt ein kleines Schild mit der Aufschrift „Sommerplätzchen!“ für zusätzliche Sommerstimmung, während weitere liebevoll gestaltete Papierblumen und Blätter die Szene abrunden. Das gesamte Arrangement wurde von Veronika Helga Vetter gebastelt, liebevoll in Szene gesetzt, fotografiert und anschließend nachbearbeitet. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2026

ℹ️ Die zu­neh­men­de Zahl von Single-Haushalten und eine im­mer in­di­vi­du­el­le­re Le­bens­wei­se blie­ben auch Tup­per­ware nicht ver­bor­gen. War­um also im­mer auf die Gast­ge­be­rin war­ten, wenn man sich auch an ei­nem neu­tra­len Ort tref­fen konn­te? 2016 plan­te das Un­ter­neh­men des­halb, deutsch­land­weit 500 Stu­di­os zu er­öff­nen, in de­nen Tupper-Partys au­ßer­halb des ei­ge­nen Wohn­zim­mers statt­fin­den konn­ten. Tat­säch­lich dau­er­te es al­ler­dings noch bis zum 27. Mai 2019, ehe in Bü­dels­dor­f⁴ das ers­te Tup­per­ware Par­ty Cen­ter Deutsch­lands er­öff­ne­te. Lan­ge hielt sich das Kon­zept al­ler­dings nicht: Das Par­ty Cen­ter ist in­zwi­schen wie­der ge­schlos­sen.

An­ge­sichts der vie­len Ex­pe­ri­men­te stellt sich er­neut die Fra­ge: Was möch­te die neue Füh­rung von Tup­per­ware Eu­ro­pa ei­gent­lich an­ders ma­chen als ihre Vor­gän­ger?

  • Zum ei­nen sol­len die Pro­duk­te stär­ker im Ein­zel­han­del und über Ama­zon prä­sent sein, um die Sicht­bar­keit der Mar­ke zu er­hö­hen.
  • Zum an­de­ren setzt man auf den Zeit­geist der Nach­hal­tig­keit und möch­te mit­tel­fris­tig vor­wie­gend auf Glas- und Edel­stahl­be­häl­ter set­zen.

Hin­ge­gen an der Preis­ge­stal­tung sind kei­ne Än­de­run­gen ge­plant. Der Nie­der­gang von Tup­per­ware ging zeit­gleich mit dem Aus­schei­den der Ba­by­boo­mer aus dem Ar­beits­markt ein­her. Jün­ge­re Ge­ne­ra­tio­nen ha­ben durch ge­stie­ge­ne Le­bens­hal­tungs­kos­ten ein­fach we­ni­ger⁵ Geld für Premium-Haushaltswaren und stei­gen auf Al­ter­na­ti­ven von IKEA oder Temu um.

Eine zwei Li­ter Sa­lat­schüs­sel mit De­ckel kos­tet bei Tup­per fast 17 Euro. Bei IKEA be­kommt man für knapp 13 Euro gan­ze fünf Schüs­seln in un­ter­schied­li­chen Grö­ßen.

Strahl­mann, Jo­sef: Come­back der Plas­tik­do­sen – Tup­per­ware ist zu­rück. Wir im Saar­land – Ser­vice | SR (2026).

Auf dem Bild steht die selbst gefaltete Origami-Snackschale im Mittelpunkt einer spätsommerlichen, farbenfrohen Ernteszene. Die Schale wurde aus zwei miteinander verklebten Papierschichten gefertigt: Im Inneren befindet sich stabiles Tonpapier, während die Außenseite aus einem naturfarbenen, rauen Naturpapier besteht. Durch das doppelte Verkleben der beiden Papiersorten erhält die gefaltete Schale eine besonders gute Stabilität und eignet sich dadurch auch für feuchtere Lebensmittel. Gleichzeitig bildet das natürliche Papier einen schönen Kontrast zur farbenfroh gestalteten Innenseite. Die Außenseite der Schale wurde anschließend mit Acrylfarben von Hand bemalt und mit zarten rosa und weißen Farbtupfern verziert. Gefüllt ist die fertige Papierschale mit einem üppigen Beerenmix aus Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren. Die kräftigen Rot-, Blau- und Violetttöne der frischen Früchte bilden einen wunderschönen Kontrast zum hellen Papier und vermitteln sofort das Gefühl von Sommer und Erntezeit. Besonders dekorativ sind die großen Erdbeeren, die zwischen den verschiedenen Beeren hervorleuchten. Auch rund um die Schale dreht sich alles um die spätsommerliche Ernte. Auf dem Holzbrett liegen liebevoll gebastelte Papiererdbeeren mit grünen Blättern, die wie frisch gepflückt wirken. Daneben sitzt eine kleine Maus aus Fimo-Modelliermasse, die genüsslich an einer Erdbeere knabbert und der Szene einen verspielten, augenzwinkernden Charakter verleiht. Weiße Papierblüten mit leuchtend gelben Blütenmitten und kräftig grünen Blättern ergänzen die Dekoration und greifen die Farben der Erdbeeren und des Beerenmixes wieder auf. Das rustikale Holzbrett und die natürliche Hintergrundgestaltung unterstreichen zusätzlich den gemütlichen Charakter einer spätsommerlichen Ernteszene. Die gesamte liebevoll arrangierte Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, gebastelt, in Szene gesetzt, fotografiert und nachbearbeitet. Veronika Helga Vetter ist eine Papier- und Photoshop-Künstlerin, die seit 2011 mit ihren kreativen Papierideen und ausführlichen Anleitungen das Internet bereichert. GWS2.de - September 2026

Vie­le jun­ge Er­wach­se­ne zwi­schen 18 und 30 Jah­ren be­sit­zen über­haupt kei­ne Frisch­hal­te­bo­xen. Durch Lie­fer­diens­te, Take-away und neue Snack-Gewohnheiten gibt es schließ­lich im­mer we­ni­ger, was für die nächs­ten Tage or­dent­lich ein­ge­tup­pert wer­den müss­te.

Wäh­rend klas­si­sche­re Ess­ge­wohn­hei­ten oft an den Tisch ge­bun­den sind, sna­cken jun­ge Er­wach­se­ne viel fle­xi­bler – und die Gen Znack mag es be­son­ders ge­müt­lich: Gut 30 Pro­zent sna­cken am liebs­ten im Bett.

Klei­nen, Sa­rah: Ess­kul­tur im Wan­del: Die Ge­ne­ra­ti­on Z wird zur Gen Znack. hogapage.de (08/2026).

Sommerliches Picknick auf einer blühenden Wiese: Im Mittelpunkt stehen zwei selbst gefaltete Papierschalen, die von Veronika Helga Vetter nach der Anleitung gefertigt wurden. Die beiden Schalen werden von Kinderhänden gehalten und zeigen auf besonders anschauliche Weise, wie praktisch die kleinen Snackschalen für einen Ausflug ins Grüne sein können. Auf der linken Seite hält Robert Ludwig Vetter eine Schale mit selbstgebackenen Sommerplätzchen, die mit Vollmilchschokolade gefüllt und anschließend großzügig mit Puderzucker bestäubt wurden. In der gegenüberliegenden Schale, die von seinem kleinen Bruder Ludwig Albert Vetter gehalten wird, liegen dieselben zarten Plätzchen – diesmal allerdings mit einer fruchtigen Füllung aus selbstgemachter Marillenmarmelade. Die Marmelade wurde von Hannelore Bogner aus Linz gekocht und für die Fotoaufnahmen zur Verfügung gestellt. Zwischen den goldbraunen Keksen leuchtet die orangefarbene Marillenfüllung besonders schön hervor, während die schokoladengefüllten Plätzchen mit ihrer dunklen Mitte einen reizvollen Kontrast bilden. Im Hintergrund erstreckt sich eine sommerlich grüne Wiese, auf der kleine gelbe Blüten zwischen den Gräsern hervorblitzen. Das warme Sonnenlicht unterstreicht die natürliche Picknickstimmung und lässt die beiden Papierschalen beinahe wie kleine Körbchen für eine spontane Naschpause wirken. Gleichzeitig vermittelt das Foto eine ganz praktische Idee: Für ein Picknick mit Kindern muss man kein großes Geschirr mitschleppen. Mit einem geeigneten Stück Papier lassen sich die Snackschalen schnell selbst falten und direkt vor Ort für Kekse, Obst oder andere kleine Snacks verwenden. Nach dem Picknick können die leichten Papierschalen – je nach verwendeten Materialien und örtlichen Entsorgungsmöglichkeiten – einfach entsorgt werden. So verbinden sich kreatives Basteln, gemeinsames Naschen und ein unkompliziertes Picknick zu einer schönen sommerlichen Idee für die ganze Familie. Foto Linz-Bindermichl Computerheld Linz September 2026

Wer eine Grill­par­ty ver­an­stal­tet und Freun­de auf den Bal­kon ein­lädt, wird sein Fin­ger­food heut­zu­ta­ge ver­mut­lich auch nicht mehr auf bie­de­ren Ser­vier­scha­len von Tup­per­ware prä­sen­tie­ren. Ge­ra­de bei sol­chen Frei­luft­ver­an­stal­tun­gen bie­ten sich mei­ne selbst ge­bas­tel­ten Pa­pier­scha­len an.

  • Das bes­te Ar­gu­ment: kein Ab­spü­len und kei­ne Bruch­ge­fahr. Die Scha­len las­sen sich ein­fach aus Back-, Butterbrot- oder Kraft­pa­pier bas­teln – und nach der Par­ty wan­dern sie samt Krü­meln und Res­ten ein­fach in den Müll.

  • Aber was heißt hier bas­teln? Mei­ne Servier- und Dipscha­len be­nö­ti­gen we­der Kle­be­stift noch Bors­ten­pin­sel, son­dern aus­schließ­lich ein qua­dra­ti­sches Stück Pa­pier.

Krea­ti­ve ha­ben trotz­dem alle Mög­lich­kei­ten, ihre Pa­pier­schäl­chen pas­send zur Tisch­de­ko zu ge­stal­ten. Ge­ra­de die Au­ßen­sei­ten sind prä­de­sti­niert dazu, mit Far­ben, Mus­tern oder klei­nen Ver­zie­run­gen in­di­vi­du­ell ge­stal­tet zu wer­den.

Papierschale basteln

✂️ Für die Snack­scha­le wird le­dig­lich ein qua­dra­ti­sches Blatt Pa­pier be­nö­tigt. Je grö­ßer das Pa­pier, des­to grö­ßer wird die fer­ti­ge Scha­le. Tipp: Kle­be vor dem Fal­ten ein gleich gro­ßes Stück Back­pa­pier auf die In­nen­sei­te des Falt­pa­piers. So bleibt der Un­ter­grund stets ge­schützt und feuch­te Le­bens­mit­tel kön­nen nicht durch­wei­chen.

Faltanleitung für eine Snackschale aus Origami-Papier: Die dreiteilige Bildcollage zeigt die ersten Schritte zum Vorfalten der Snackschale. Verwendet wird ein quadratisches Blatt Origami-Papier mit einer Größe von 15 × 15 cm und einem Papiergewicht von 70 g/m². Zunächst werden auf beiden Seiten jeweils 5 cm abgemessen und die entsprechenden Faltlinien vorgeprägt. Die einzelnen Bilder zeigen das Abmessen, Falten und anschließende Öffnen des Papiers. Die vorgefalteten Linien dienen später als Orientierung beim Formen der Snackschale. Foto und Bearbeitung: Veronika Helger-Fetter. Die Papier- und Photoshop-Künstlerin bereichert das Internet seit 2011 mit kreativen Bastel-, Papier- und Faltanleitungen. GWS2.de - September 2026

Zum Bas­teln mei­ner Snack­scha­le ent­schied ich mich für ein qua­dra­ti­sches Blatt Pa­pier mit ei­ner Grö­ße von 15 × 15 cm. Da­mit sich die Scha­le spä­ter leich­ter for­men lässt, be­rei­te ich zu­erst die not­wen­di­gen Falt­li­ni­en vor.

  • Ich lege das Pa­pier vor mich und mes­se von der un­te­ren Kan­te aus 5 cm nach oben ab. An die­ser Stel­le fal­te ich das Pa­pier nach oben und strei­che die ent­stan­de­ne Falt­kan­te mit dem Fin­ger oder dem Fin­ger­na­gel sorg­fäl­tig glatt. An­schlie­ßend klap­pe ich das Pa­pier wie­der auf. Die ers­te Falt­li­nie ist da­mit be­reits deut­lich vor­ge­prägt.
  • Nun dre­he ich das Pa­pier um und wie­der­ho­le den Vor­gang an der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te. Auch hier mes­se ich 5 cm von der Kan­te ab, fal­te das Pa­pier bis zur ent­spre­chen­den Stel­le und strei­che die Falt­kan­te or­dent­lich glatt. Da­nach öff­ne ich auch die­se Fal­tung wie­der.

Am Ende habe ich auf mei­nem 15 × 15 cm gro­ßen Pa­pier zwei waa­ge­rech­te, par­al­lel ver­lau­fen­de Falt­li­ni­en, die je­weils 5 cm von der äu­ße­ren Kan­te ent­fernt lie­gen. Zwi­schen den bei­den Falt­li­ni­en be­fin­det sich ein 5 cm brei­ter Mit­tel­be­reich.

Der Comic zeigt Gustl von Mausbach, das Maskottchen von GWS2.de, als freundlich gekleideten Lehrer in einem Klassenzimmer. Vor einer Tafel präsentiert Gustl den nächsten Schritt der Faltanleitung für die Snackschale. Auf der Tafel wird anschaulich dargestellt, dass das Origami-Papier um 90° gedreht und anschließend die bereits ausgeführten Faltvorgänge wiederholt werden. Die humorvolle Darstellung mit Gustl als Lehrer lockert die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf und vermittelt den nächsten Arbeitsschritt auf spielerische Weise. September 2026

Jetzt wird es ganz ein­fach: Ich dre­he mein Pa­pier um 90°. Die bei­den be­reits vor­ge­fal­te­ten Li­ni­en ver­lau­fen nun nicht mehr waa­ge­recht, son­dern senk­recht vor mir.

  • An­schlie­ßend wie­der­ho­le ich die vor­he­ri­gen Schrit­te. Ich mes­se wie­der 5 cm von der ent­spre­chen­den Kan­te ab, fal­te das Pa­pier an die­ser Stel­le und strei­che die Falt­kan­te sorg­fäl­tig glatt. Da­nach öff­ne ich die Fal­tung wie­der. Die­sen Vor­gang wie­der­ho­le ich an­schlie­ßend auch auf der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te.

Da­mit habe ich nun ins­ge­samt vier Falt­li­ni­en auf mei­nem Pa­pier: zwei ver­lau­fen waa­ge­recht und zwei senk­recht. Sie tei­len das 15 × 15 cm gro­ße Blatt in meh­re­re Be­rei­che und bil­den das Grund­ge­rüst für die spä­te­re Form der Snack­scha­le.

Vierteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Origami-Papier. Die einzelnen Bilder zeigen, wie das quadratische Papier an den beiden Diagonalen vorgefaltet wird. Zunächst wird die untere linke Ecke zur oberen rechten Ecke gefaltet und anschließend wieder geöffnet. Danach wird die obere linke Ecke zur unteren rechten Ecke gefaltet und ebenfalls wieder aufgeklappt. Die gestrichelten Linien markieren die jeweiligen diagonalen Faltlinien, die sich später in der Mitte des Papiers kreuzen. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - September 2026

Nach­dem ich die waa­ge­rech­ten und senk­rech­ten Falt­li­ni­en vor­be­rei­tet habe, kom­men nun die bei­den Dia­go­na­len hin­zu. Da­für lege ich das Pa­pier wie­der flach vor mich.

  • Ich fal­te zu­nächst die un­te­re lin­ke Ecke zur obe­ren rech­ten Ecke. Da­bei ach­te ich dar­auf, dass die bei­den Ecken ge­nau auf­ein­an­der­lie­gen. An­schlie­ßend strei­che ich die ent­stan­de­ne dia­go­na­le Falt­kan­te von der Mit­te nach au­ßen sorg­fäl­tig glatt. Da­nach öff­ne ich das Pa­pier wie­der.

Nun wie­der­ho­le ich den Vor­gang mit der an­de­ren Dia­go­na­le. Da­für fal­te ich die obe­re lin­ke Ecke zur un­te­ren rech­ten Ecke, rich­te die bei­den Ecken wie­der mög­lichst ge­nau aus und strei­che auch die­se Falt­kan­te or­dent­lich glatt. An­schlie­ßend öff­ne ich auch die­se Fal­tung wie­der. Am Ende habe ich auf mei­nem Pa­pier ne­ben den be­reits vor­han­de­nen waa­ge­rech­ten und senk­rech­ten Li­ni­en nun auch zwei dia­go­na­le Falt­li­ni­en, die sich ge­nau in der Mit­te des Blat­tes kreu­zen.

Die Schale in Form bringen

Nun sind alle not­wen­di­gen Falt­li­ni­en vor­be­rei­tet und ich kann da­mit be­gin­nen, aus dem fla­chen Pa­pier die ei­gent­li­che Snack­scha­le zu for­men. Ich lege das Pa­pier zu­nächst wie­der mit der be­druck­ten Sei­te nach un­ten vor mich. In der Mit­te ist durch die bis­he­ri­gen Fal­tun­gen ein qua­dra­ti­scher Be­reich ent­stan­den, der mir als Ori­en­tie­rung dient.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Papier. Auf der linken Seite ist das vollständig vorgefaltete, flach liegende Origami-Papier zu sehen. Pfeile zeigen, dass die vier Seiten zur Mitte hin gefaltet werden. Das gestrichelte Quadrat markiert den mittleren Bereich des Papiers. Auf der rechten Seite ist zu sehen, wie sich durch das Zusammenfalten die vier Seitenwände der Snackschale aufrichten und aus dem flachen Papier nach und nach ein dreidimensionaler Behälter entsteht. Origami von GWS2.de - September 2026

Jetzt füh­re ich die vier Sei­ten des Pa­piers zur Mit­te. Dazu klap­pe ich zu­nächst die obe­re Kan­te ent­lang der be­reits vor­ge­fal­te­ten Li­nie nach in­nen. An­schlie­ßend fal­te ich die un­te­re Kan­te eben­falls zur Mit­te. Da­nach sind die bei­den Sei­ten an der Rei­he: Auch die lin­ke und die rech­te Kan­te klap­pe ich nach in­nen, so­dass sich die vier Sei­ten rund um das mitt­le­re Qua­drat nach oben be­zie­hungs­wei­se in­nen auf­rich­ten.

  • Wäh­rend ich die Sei­ten zu­sam­men­füh­re, ent­ste­hen an den Ecken au­to­ma­tisch die ers­ten schrä­gen Sei­ten­flä­chen der Scha­le. Ich strei­che die be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en noch ein­mal mit den Fin­gern nach und hel­fe den Ecken da­bei, sich sau­ber nach in­nen zu le­gen. So nimmt das bis­her fla­che Pa­pier Schritt für Schritt die Form ei­nes klei­nen Be­häl­ters an.

Auf dem zwei­ten Bild ist be­reits gut zu er­ken­nen, wie sich die vier Sei­ten­wän­de auf­stel­len und in der Mit­te der Bo­den der Snack­scha­le ent­steht. Ich rich­te die Kan­ten noch et­was aus und ach­te dar­auf, dass die Ecken mög­lichst gleich­mä­ßig ge­fal­tet sind.

Die Ecken der Schale verschließen

Comic zur Faltanleitung einer Origami-Snackschale: Gustl von Mausbach, das Maskottchen von GWS2.de, steht als freundlich gekleideter Lehrer vor einer Tafel in einem Klassenzimmer. Auf der Tafel wird der nächste Arbeitsschritt veranschaulicht: Der Blick soll gedanklich auf eine einzelne Ecke der Origami-Schale herangezoomt werden, da nun die Ecken Schritt für Schritt gefaltet und die Schale damit verschlossen wird. Die Darstellung dient als humorvolle Auflockerung der Faltanleitung und weist auf den folgenden, detaillierten Faltschritt hin. Zeichnung und Gestaltung: Veronika Helga Vetter - GWS2.de - September 2026

Jetzt geht es lang­sam an den letz­ten Schritt: Die Ecken wer­den ge­schlos­sen, da­mit aus dem bis­her of­fe­nen Pa­pier­be­häl­ter eine sta­bi­le Snack­scha­le ent­steht. Wie Gustl auf der Ta­fel zeigt, kon­zen­trie­re ich mich da­bei zu­nächst im­mer nur auf eine Ecke. Die an­de­ren drei Ecken las­se ich vor­erst so, wie sie sind.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung einer Snackschale aus Origami-Papier. Das grüne Papier ist bereits entsprechend der vorherigen Schritte vorgefaltet und wird nun an einer einzelnen Ecke weiter bearbeitet. Im linken Bild ist die diagonale Faltlinie eingezeichnet, an der die Ecke nach innen gefaltet werden soll. Das rechte Bild zeigt die bereits umgelegte Ecke und verdeutlicht, wie die einzelnen Papierlagen dabei aufeinanderliegen. Eingezeichnete Punkte und Linien dienen als Orientierung, damit die Ecke möglichst genau gefaltet und die Snackschale anschließend sicher verschlossen werden kann. Origami für Essen

Für die­sen Schritt neh­me ich mir eine Ecke der Scha­le vor und zoo­me ge­dank­lich ganz nah an die ent­spre­chen­de Falt­stel­le her­an. Auf dem Foto ist gut zu er­ken­nen, wel­che be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en mir da­bei als Ori­en­tie­rung die­nen. Ich fal­te die Ecke ent­lang der vor­ge­fal­te­ten dia­go­na­len Li­nie nach in­nen. Da­bei ach­te ich dar­auf, dass die bei­den mar­kier­ten Punk­te be­zie­hungs­wei­se die ent­spre­chen­den Falt­stel­len sau­ber auf­ein­an­der aus­ge­rich­tet sind.

  • Ich strei­che die neue Fal­tung an­schlie­ßend kräf­tig mit dem Fin­ger aus, da­mit die Ecke mög­lichst flach und sau­ber an­liegt. Da­durch wird die of­fe­ne Ecke der Snack­scha­le nach und nach ver­schlos­sen und die Sei­ten­wän­de er­hal­ten zu­sätz­li­chen Halt.

Tipp: Ich ar­bei­te hier be­son­ders sorg­fäl­tig und neh­me mir wirk­lich eine Ecke nach der an­de­ren vor. Die vor­han­de­nen Falt­li­ni­en sind da­bei mei­ne wich­tigs­te Ori­en­tie­rung. Wenn die ers­te Ecke sau­ber sitzt, las­sen sich die üb­ri­gen Ecken nach dem­sel­ben Prin­zip deut­lich ein­fa­cher fal­ten.

Nun geht es dar­an, die zu­vor vor­be­rei­te­te Ecke voll­stän­dig zu ver­schlie­ßen. Ich neh­me mir wei­ter­hin eine Ecke nach der an­de­ren vor und ar­bei­te mög­lichst ge­nau ent­lang der be­reits vor­han­de­nen Falt­li­ni­en.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung der Origami-Snackschale. Die Detailaufnahmen zeigen, wie eine der Ecken verschlossen wird. Im linken Bild ist die obere Papierlasche entlang der bereits vorgefalteten Linie zum Umlegen vorbereitet. Im rechten Bild wurde die Lasche nach unten über die Ecke gefaltet und liegt nun auf der darunterliegenden Papierfläche auf. Die Faltkante wird dabei sorgfältig ausgerichtet und geglättet, sodass die Ecke der Snackschale Schritt für Schritt stabil verschlossen wird. GWS2.de

Wie auf den ers­ten bei­den Bil­dern zu se­hen ist, klap­pe ich zu­nächst die obe­re Pa­pier­la­sche ent­lang der vor­ge­fal­te­ten Li­nie nach un­ten über die Ecke. Da­bei ent­steht eine drei­ecki­ge Pa­pier­flä­che, die an­schlie­ßend als Ver­schluss dient. Ich strei­che die neue Falt­kan­te sorg­fäl­tig glatt und ach­te dar­auf, dass die Kan­ten sau­ber auf­ein­an­der­lie­gen.

Zweiteilige Bildcollage zur Faltanleitung der Origami-Snackschale. Die Detailaufnahmen zeigen den nächsten Schritt beim Verschließen einer Ecke. Die zuvor über die Ecke gefaltete Papierlasche wird nun weiter nach innen gefaltet und sorgfältig an der Seitenwand der Schale angelegt. Dabei wird die Lasche entlang der vorhandenen Faltlinien umgelegt und anschließend glattgestrichen. So wird die Ecke fixiert und erhält zusätzlichen Halt. GWS2.de

An­schlie­ßend fal­te ich die ent­stan­de­ne La­sche wei­ter nach in­nen, so­dass sie flach an der Sei­ten­wand der Scha­le an­liegt. Da­durch wird die Ecke zu­neh­mend sta­bil und die ein­zel­nen Pa­pier­la­gen hal­ten sich ge­gen­sei­tig in Po­si­ti­on. Ich drü­cke die Fal­tung noch ein­mal kräf­tig mit dem Fin­ger nach, da­mit sie nicht wie­der auf­springt.

  • Die­sen Vor­gang wie­der­ho­le ich an­schlie­ßend bei den üb­ri­gen drei Ecken.

Da­bei ar­bei­te ich im­mer nach dem­sel­ben Prin­zip: Ecke aus­rich­ten, ent­lang der vor­han­de­nen Falt­li­ni­en fal­ten, die La­schen sau­ber nach in­nen le­gen und die Falt­kan­ten gut aus­strei­chen.

Die fertige Papierschale

Fertig gefaltete Snackschale aus Origami-Papier mit einer dekorativen grünen Außenseite. Das Papier zeigt ein abwechslungsreiches Muster aus verschiedenen Grünschattierungen und geometrisch geschwungenen Formen, wodurch die Schale besonders lebendig und dekorativ wirkt. Im Inneren der Schale ist die orangefarbene Papierseite zu sehen, die einen schönen farblichen Kontrast zur grünen Außenseite bildet. Die vier Seitenwände stehen aufrecht und werden an den Ecken durch die sorgfältig gefalteten und ineinandergreifenden Papierlaschen stabilisiert. Durch die mehrfache Faltung ist eine formstabile kleine Schale entstanden, die sich hervorragend zum Servieren von trockenen Snacks wie Nüssen, Chips, Süßigkeiten oder Obst eignet. Wer die Schale auch für feuchte Lebensmittel verwenden möchte, kann zusätzlich ein passend zugeschnittenes Stück Backpapier oder Butterbrotpapier hineinlegen beziehungsweise befestigen. Damit lässt sie sich beispielsweise auch für Kartoffelsalat, Nudelsalat oder andere feuchte Speisen verwenden. Das Papier der eigentlichen Origami-Schale bleibt dabei vor Feuchtigkeit geschützt. Foto und Bearbeitung: Veronika Helga Vetter - GWS2.de - September 2026

Wenn alle vier Ecken auf die­se Wei­se ver­schlos­sen sind, ist mei­ne Snack­scha­le fer­tig. Das obi­ge Bild zeigt das Er­geb­nis: Die Sei­ten­wän­de ste­hen sta­bil nach oben, wäh­rend die ge­fal­te­ten Ecken die Scha­le zu­sam­men­hal­ten. Durch die un­ter­schied­li­chen Pa­pier­la­gen ent­steht gleich­zei­tig ein schö­ner, de­ko­ra­ti­ver Rand. Ich kon­trol­lie­re zum Schluss noch ein­mal alle Ecken und drü­cke ge­ge­be­nen­falls ein­zel­ne Falt­kan­ten nach. So er­hält die ro­bus­te Pa­pier­scha­le ihre end­gül­ti­ge Form und kann an­schlie­ßend di­rekt für klei­ne Snacks, Sü­ßig­kei­ten oder an­de­re tro­cke­ne Le­bens­mit­tel ver­wen­det wer­den.

Ein gemütlicher Fernsehabend mit der Familie: Auf einer weichen gelben Decke stehen drei selbst gefaltete Origami-Snackschalen bereit und warten nur darauf, mit den Lieblingssnacks des Abends gefüllt zu werden. Die Schalen wurden aus Backpapier gefaltet und anschließend mit farbenfrohen Motiven verziert. Für die Muster kamen selbst hergestellte Kartoffelstempel zum Einsatz, die mit Wassermalfarben eingefärbt und direkt auf das Backpapier gestempelt wurden. Durch diese einfache Technik entstehen auf dem ansonsten schlichten Backpapier kleine bunte Blumen- und Blütenmotive, die jede Schale zu einem individuellen Einzelstück machen. Die große Schale im Hintergrund ist randvoll mit luftigem Popcorn gefüllt – perfekt für einen spannenden Film oder den nächsten Familienfilmabend. In der kleinen Schale links warten farbenfrohe Gummibärchen in verschiedenen Formen und Farben auf die kleinen und großen Naschkatzen. Die Schale rechts ist mit einem herzhaften Snackmix aus Brezen, Salzgebäck und verschiedenen Knabbereien gefüllt. So bekommt jedes Familienmitglied seinen eigenen kleinen Snackteller, ohne dass dafür das gute Geschirr aus dem Küchenschrank geholt werden muss. Neben den Schalen steht als stilechte Begleitung eine kleine Coca-Cola-Dose aus Fimo-Modelliermasse, die ebenfalls selbst gestaltet wurde. Ein einzelnes Stück Popcorn liegt daneben und vermittelt beinahe den Eindruck, als hätte der Fernsehabend bereits begonnen. Die warme gelbe Decke, das natürliche Umfeld und die bunten Snacks schaffen eine gemütliche Atmosphäre, die sofort an einen entspannten Abend auf dem Sofa erinnert. Die Idee dahinter ist ebenso praktisch wie kreativ: Mit Backpapier, selbst gemachten Kartoffelstempeln und etwas Farbe lassen sich im Handumdrehen individuelle Snackschalen für einen Fernsehabend gestalten. Popcorn, Gummibärchen oder Knabbereien können darin direkt serviert werden – und nach dem Film bleibt vor allem eines übrig: kein voller Abwaschberg in der Küche. Die gesamte Szenerie wurde von Veronika Helga Vetter gestaltet, gebastelt, arrangiert und fotografisch in Szene gesetzt. GWS2.de - September 2026

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¹Terpitz, Kat­rin: Tup­per­ware star­tet deut­schen Web­shop – Plä­ne für 500 Stu­di­os auf Eis. handelsblatt.com (08/2026).
²Giersch, Thors­ten: Tup­per­ware is back! Start-up-Star Céd­ric Me­s­ton bringt Kult­do­sen zu­rück nach Eu­ro­pa. marktundmittelstand.de (08/2026).
³Mann, Ja­ni­na: Wie funk­tio­niert eine Online-Tupperparty? haushaltsmann.de (08/2026).
⁴BDD: Er­öff­nung des ers­ten Tup­per­ware Par­ty Cen­ters im neu­en De­sign. direktvertrieb.de (08/2026).
⁵OECD (2025), OECD Em­ploy­ment Out­look 2025: Can We Get Th­rough the De­mo­gra­phic Crunch? OECD Pu­bli­shing, Pa­ris. doi.org (08/2026).

Gondoliere basteln

Sind Sie im Herbst schon ein­mal in Ve­ne­dig mit ei­nem Gon­do­lie­re und des­sen Gon­do­la ge­fah­ren? Bei an­ge­neh­men 18 Grad singt Ihr Chauf­feur ein ita­lie­ni­sches Träum­er­lied und Sie sind in Ge­dan­ken ver­sun­ken? Nein? Dann emp­feh­le ich Ih­nen die­se Er­fah­rung gleich zum An­fang die­ser Bas­tel­an­lei­tung in die­ser ich ei­nen Gon­do­lie­re samt Gon­do­la ge­bas­telt habe.

Bild von Gondoliere aus Papier

Steht der Gon­do­lie­re aus Pa­pier in sei­ner Gon­do­la ist er 26 Zen­ti­me­ter hoch. Die Gon­do­la selbst ist 28 Zen­ti­me­ter lang. Der Gon­do­lie­re trägt mit ei­nem ge­streif­ten Hemd in den Far­ben „Az­zur­ri”, ei­nem Hals­tuch und ei­nem Hut, die ty­pi­sche Klei­dung sei­ner Zunft.

Bastelmaterial und vier Schablonen

Bild von Bastelmaterial zum Basteln eines GondolieresAls Bas­tel­ma­te­ri­al ver­wen­de­te ich eine Sty­ro­por­ku­gel mit ei­nem Durch­mes­ser von 10 Zen­ti­me­tern, Krepp­pa­pier in Haut­far­ben, rot und braun, Ton­pa­pier in Haut­far­ben, weiß, braun, schwarz, rot und blau (hell/dunkel), wei­ße Fa­ser­sei­de, graue Well­pap­pe und Na­tur­bast. Des Wei­te­ren ka­men Gold­fo­lie, brau­ner Chen­il­le­draht, wei­ße Pom­pons, ein Lo­cher und ein Mo­tiv­lo­cher zum Ein­satz.

Bild von Papiergesicht eines GondolieresAls wei­te­re Werk­zeu­ge ver­wen­de­te ich ne­ben ei­ner Sche­re, Falz­beil, Li­ne­al, Sil­ber­mar­ker, Si­cher­heits­na­del und flüs­si­gen Kle­ber, auch eine Zan­ge und Bas­tel­pins. Dru­cken Sie die vier Bas­tel­scha­blo­nen (#1/#2/#3/#4) aus und be­gin­nen Sie mit dem Auf­zeich­nen und Aus­schnei­den des Ge­sich­tes. Die Ele­men­te für das Ge­sicht fin­den Sie auf Scha­blo­ne #1, al­les be­steht aus Ton­pa­pier. Die Au­gen kön­nen Sie di­rekt ver­kle­ben, die Pu­pil­le habe ich mit ei­nem Sil­ber­mar­ker ver­ziert.

Kopf der 3D-Figur basteln

Bild vom Einpacken einer StyroporkugelIch nahm eine Sty­ro­por­ku­gel und haut­far­be­nes Krepp­pa­pier zur Hand. Die Ku­gel wi­ckel­te ich nun ein. Ist die Sty­ro­por­ku­gel kom­plett mit dem Krepp­pa­pier be­deckt, schnei­den Sie die­ses ab und ver­kle­ben es mit ei­nem Klecks flüs­si­gen Kle­ber. Jetzt kön­nen Sie das aus­ge­schnit­te­ne Ge­sicht aus Ton­pa­pier nach und nach auf­kle­ben.

Bild vom Basteln der Haare des GondelieresNa­tür­lich hat der Gon­do­lie­re auch Haa­re. Da­für ver­wen­de­te ich brau­nes Krepp­pa­pier, wel­ches ich zu­nächst ein­fach auf die ein­ge­wi­ckel­te Sty­ro­por­ku­gel kleb­te. Beim Haar­schnitt sind Sie völ­lig frei. Mein Gon­do­lie­re be­kommt eine Lang­haar­fri­sur, wel­che ich mit­hil­fe ei­ner Sche­re zu­schnitt. Mit dem Kopf ist der ers­te Teil der drei­di­men­sio­na­len Fi­gur ab­ge­schlos­sen, im An­schluss wid­me­te ich mich dem Hut.

Drei Bild vom Zusammenbau eines Papierhutes für einen Gondoliere

Der zy­lin­der­för­mi­ge Pa­pier­hut be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #1 und be­steht aus drei Tei­len. Nach­dem ich die drei Ele­men­te mit­ein­an­der ver­kleb­te, band ich zur Zier­de noch ei­nen Strei­fen Na­tur­bast um den Pa­pier­hut, wel­chen ich ab­schlie­ßend noch mit ei­ner Rose aus ro­tem Krepp­pa­pier ver­zier­te. Der fer­ti­ge Hut wird auf den Kopf des Gon­do­lie­res auf­ge­klebt.

Papierkörper des kleinen Gondelfahrers

Bild von Körper des PapiergondolieresDie Kör­per­ele­men­te fin­den Sie auf der Scha­blo­ne #3. Das größ­te Ele­ment wird zu ei­nem Trich­ter ge­formt und mit sich selbst ver­klebt. Am un­te­ren Ende ver­schlie­ße ich den Trich­ter mit ei­ner Pa­pier­schei­be, oben bleibt die­ser of­fen. Die bei­den Arme wer­den nach dem­sel­ben Prin­zip ge­formt. Die Schul­tern stel­len zwei wei­ße Pom­pons dar, wel­che die Arme zu­gleich ver­schlie­ßen.

Bild von Elementen auf Papier für die Beine einer 3D-FigurDie drei Quer­strei­fen fin­den Sie auf Scha­blo­ne #2. Die­se be­stehen bei mir aus wei­ßer Fa­ser­sei­de und wer­den ein­fach um den Kör­per ge­klebt. Ab­schlie­ßend kön­nen Sie die Arme am Kör­per fest­kle­ben. Für die Bei­ne ver­wen­de­te ich graue Well­pap­pe und ro­tes Ton­pa­pier für die Schu­he. Die Well­pap­pe dre­hen Sie ein­fach zu ei­nem Rohr und ver­kle­ben die­se mit sich selbst. Die Schu­he kle­ben Sie ein­fach un­ten an.

Bild eines kleinen Gondolieres in 3DKopf und Bei­ne kleb­te ich am Kör­per mit viel Kle­ber fest. Zwei Ku­geln aus haut­far­be­nem Krepp­pa­pier sind die Hän­de und die Schnür­sen­kel be­stehen aus Na­tur­bast. Um den Hals trägt der klei­ne Gon­do­lie­re ein ro­tes Hals­tuch aus ro­tem Krepp­pa­pier. Zum An­schluss kleb­te ich der 3D-Figur noch ein Pad­del aus (Scha­blo­ne #2) aus Chen­il­le­draht an die Hand, da­nach ist das Bas­tel­mo­tiv fer­tig.

Papiergondel basteln

Bilder vom Zusammenbau einer PapiergondelDas Grund­ge­rüst des klei­nen Pa­pier­schiffs be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #4. Ich zeich­ne­te al­les auf ro­tes Ton­pa­pier auf, schnitt die­ses aus und ein und falz­te die Klebe- und Knick­li­ni­en mit ei­nem Falz­beil und Li­ne­al. Mit ei­ner Si­cher­heits­na­del stach ich nach Vor­la­ge die ein­zel­nen Pa­pier­strei­fen ein und be­fes­tig­te Bug und Heck mit Bas­tel­pins.

Bild von kleiner PapiergondelBug­be­schlag und Heck be­fin­det sich auf Scha­blo­ne #2 und wird ein­fach an die Gon­del ge­klebt. Im An­schluss ist die klei­ne Pa­pier­gon­del prin­zi­pi­ell fer­tig. Mit ei­nem Mo­tiv­lo­cher stanz­te ich ab­schlie­ßend noch klei­ne Ro­sen aus Gold­fo­lie aus und ver­zier­te die süße Gon­do­la. Stel­len Sie den Gon­do­lie­re in das Schiff, ha­ben Sie eine wun­der­schö­ne Fens­ter­de­ko­ra­ti­on und even­tu­ell eine schö­ne Ur­laubs­er­in­ne­rung.

Fazit

Wuss­ten Sie, dass be­reits seit dem 13. Jahr­hun­dert Gon­deln mit Gon­do­lie­re in Ve­ne­dig fah­ren? Eine Gon­del darf heut­zu­ta­ge nur 7 Stun­den­ki­lo­me­ter fah­ren, weil die meis­ten Gon­do­lie­re (ty­pisch Ita­lie­ner eben) sich nicht dar­an hal­ten, setzt die Ver­kehrs­po­li­zei, eben­falls zu Was­ser, La­ser­pis­to­len ein und kon­trol­liert die Ge­schwin­dig­keit. Üb­ri­gens wer­den Gon­do­las in Ve­ne­dig nicht nur als Tou­ris­ten­at­trak­ti­on be­nutzt, son­dern auch als Um­zugs­wa­gen oder Müll­ab­fuhr.

Beim Bas­teln des klei­nen Pa­pier­gon­do­lie­res kön­nen Sie was das Bas­tel­ma­te­ri­al an­geht mal so rich­tig in die Vol­len ge­hen und ver­wen­den, was Sie so zu Hau­se ha­ben. Für das kom­plet­te Mo­tiv kön­nen Sie 2,5 Stun­den Bas­tel­zeit ein­pla­nen.

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Drachenkopf basteln - Anleitung und Schablonen

Vor ei­ni­ger Zeit sah ich eine Do­ku­men­ta­ti­on über Chi­na und den Kult, dass dort ein Fa­bel­we­sen (Dra­che), mit dem Na­men Long als Gott an­ge­be­tet wird. In­spi­riert des­sen, habe ich ei­nen Dra­chen­kopf aus ver­schie­de­nen Pa­pier­sor­ten ge­bas­telt und möch­te Ih­nen die An­lei­tung und die Scha­blo­nen hier prä­sen­tie­ren. Long ist zwar ein Gu­ter, wird je­doch bild­lich im­mer sehr böse dar­ge­stellt, mein Dra­chen­kopf hin­ge­gen, ist sehr freund­lich und auch für Kin­der ge­eig­net.

Drachenkopf - Gerüst aus Wellpappe

Bild von Drachenkopf aus PapierFür den Dra­chen­kopf ver­wen­de­te ich haupt­säch­lich Well­pap­pe und für die Ver­zie­rungs­ele­men­te Transparent- und Ton­pa­pier. Die ty­pisch chi­ne­si­schen Bart­haa­re für Dra­chen, stell­te ich mit grü­nem Bast dar. Als Bas­tel­werk­zeug be­nutz­te ich eine Sche­re, Bas­tel­mes­ser, flüs­si­gen Kle­ber, Si­cher­heits­na­del, Blei­stift und mei­ne drei DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen.

Wege zum Drachenkopf über Schablonen

Bild von Schablone für DrachenkopfZu­nächst dru­cken Sie sich die drei Scha­blo­nen aus (Scha­blo­ne 2 / Scha­blo­ne 3). Ha­ben Sie die Scha­blo­nen für den Dra­chen­kopf aus­ge­schnit­ten, be­ginnt nun das Auf­zeich­nen. Ach­tung: Die Vor­la­ge für die Kopf­sei­ten ein­mal links- und ein­mal rechts­her­um auf­zeich­nen. Die Pu­pil­len und der kom­plet­te Mund be­steht bei mir aus Ton­pa­pier, der Kopf, Hör­ner und Nase aus grün ge­färb­ter Well­pap­pe und die Haa­re bzw. Au­gen aus Trans­pa­rent­pa­pier.

Bild von Bastelschritten für den DrachenkopfSchnei­den Sie alle auf­ge­zeich­ne­ten Ele­men­te mit der Sche­re aus und küm­mern Sie sich di­rekt um die De­tails. Kle­ben Sie das wei­ße Trans­pa­rent­pa­pier in die Aus­spa­rung für die Au­gen und die Pu­pil­len gleich auf. Ste­chen Sie mit der Si­cher­heits­na­del in die Sei­ten­tei­le zwei Lö­cher und fä­deln Sie gleich den Bast für die Bart­haa­re durch. Die In­nen­sei­te habe ich üb­ri­gens ver­kno­tet und nicht ge­klebt.

Das Maul des Drachen birgt keine Gefahren

Bild von den Schritten um den Drachenkopf zu klebenJetzt kön­nen Sie da­mit be­gin­nen die Well­pap­pe mit dem Dra­chen­kopf­ge­rüst zu ver­kle­ben. Die Well­pap­pe kann hier­bei sehr stör­risch sein, be­nut­zen Sie also viel Kle­ber und ma­chen Sie kur­ze Pau­sen, da­mit der Kle­ber gut an­trock­nen kann. Ach­tung: Kle­ben Sie den Kopf noch nicht zu, die­ser muss von ei­ner of­fe­nen Sei­te näm­lich noch wei­ter be­ar­bei­tet wer­den.

Bild vom Maul für den DrachenkopfIn das Maul, des halb ge­öff­ne­ten Dra­chen­kop­fes, kön­nen Sie jetzt die Ele­men­te für den Mun­din­nen­raum kle­ben. Be­rei­ten Sie die­se vor, d. h. kle­ben Sie erst die Zäh­ne und un­ten die Zun­ge auf und las­sen es trock­nen. Im An­schluss erst, kle­ben Sie die bei­den Maul­tei­le auf den Ober- bzw. Un­ter­kie­fer. Wäh­rend­des­sen der Kle­ber trock­net, kön­nen Sie sich jetzt den Hör­nern wid­men.

Drache benötigt natürlich auch Hörner

Bild von Hörnern für DrachenkopfDie Hör­ner bau­te ich mit­hil­fe der Scha­blo­ne und brau­ner Well­pap­pe zu­sam­men. An­schlie­ßend schnitt ich auf die hin­te­re Ober­sei­te des Dra­chen­kop­fes zwei klei­ne Schnit­te mit ei­nem Bas­tel­mes­ser ein. Die Ver­bin­dungs­stel­le der Hör­ner wird dort ein­ge­scho­ben und in­ner­halb des Kop­fes ver­klebt. Auf­grund die­ses Schrit­tes, soll­ten Sie oben den Kopf noch nicht kom­plett schlie­ßen. Die Nase kön­nen Sie nun ein­fach vor­ne auf­kle­ben.

Bild von Profil eines DrachenkopfesJetzt kle­ben Sie das zwei­te Sei­ten­teil auf und der Dra­chen­kopf ist fer­tig. Wenn Sie mö­gen, kön­nen Sie jetzt noch wei­te­re Ver­zie­run­gen an­brin­gen. Ich habe mei­nem Dra­chen­kopf bei­spiels­wei­se noch wei­te­re Bart­haa­re in Form von Drei­ecken aus Trans­pa­rent­pa­pier an­ge­klebt. Wich­tig ist ab­schlie­ßend, dass der vie­le Kle­ber im Kopf, für meh­re­re Stun­den aus­trock­nen kann.

Fazit und Ausblick

Das Bas­teln die­ses Dra­chen­kop­fes hat mir wirk­lich sehr viel Spaß be­rei­tet und ich fin­de, der gute Kna­be, sieht sehr lus­tig und schön aus. Be­son­ders gut ge­fällt mir die Sta­bi­li­tät, wel­che durch die Well­pap­pe ver­lie­hen wird. Ge­üb­te Bast­ler wer­den für die­ses Bas­tel­mo­tiv gute 90 Mi­nu­ten be­nö­ti­gen.

Na­tür­lich braucht der Dra­chen­kopf noch ei­nen Kör­per und ei­nen Schwanz. Bei­des wer­de ich bald als Bil­der­stre­cke, na­tür­lich mit Scha­blo­nen, fol­gen las­sen.

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