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Osternest basteln: Zeitungspapier flechten - drittes Arrangement

Nir­gend­wo auf der Welt wird so ger­ne kom­bi­niert wie in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern. Erst kom­men die Nach­rich­ten und da­nach gilt es, dem Tat­ort­kom­mis­sar beim Lö­sen der Mord­se­rie zu hel­fen. Liegt der Fall dann bei den Ak­ten, geht nach Sen­de­schluss be­stimmt nicht nur die Mimi ohne Kri­mi nie ins Bett. Die Bri­ten, Ita­lie­ner und Spa­ni­er in Ame­ri­ka staun­ten Ende des 17. Jahr­hun­derts des­halb nicht schlecht, als die Kin­der der deutsch­spra­chi­gen Ein­wan­de­rer am Os­ter­sonn­tag de­tek­ti­visch ihre Os­ter­nes­ter such­ten. Als nach fo­ren­si­scher Ana­ly­se der Fund­stel­le wie­der ein­mal her­aus­kam, dass der „Osch­ter Haws” zu­ge­schla­gen hat­te, über­dach­te be­stimmt so man­cher Be­ob­ach­ter des Trei­bens noch ein­mal sei­ne Aus­wan­de­rung in die Neue Welt.

Ac­cord­ing to some sources, the Eas­ter bun­ny first ar­ri­ved in Ame­ri­ca in the 1700s with Ger­man im­mi­grants who sett­led in Penn­syl­va­nia and trans­por­ted their tra­di­ti­on of an egg-laying hare cal­led “Os­ter­ha­se” or “Osch­ter Haws.”

A+E: EASTER BUNNY. history.com (03/2017).

Bild von selbst gebasteltem Osternest aus Papier mit Schmetterlingen. Angefertigt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinHin­ge­gen ist es nicht nö­tig Der­rick zu kon­sul­tie­ren, wenn Sie her­aus­fin­den möch­ten, war­um das Os­ter­nest zwin­gend zu ei­ner voll­stän­di­gen Os­ter­de­ko ge­hört. Das Nest hängt im wei­te­ren Sin­ne mit der heid­ni­schen Früh­lings­göt­tin Ost­a­ra (eng­lisch East­re) zu­sam­men. Ihr wur­den vor der Chris­tia­ni­sie­rung in der Zeit des Pas­sah­fests Op­fer ge­bracht, wes­halb die An­gel­sach­sen selbst im 8. Jahr­hun­dert die Ge­schich­te um die Auf­er­ste­hung Chris­ti noch mit die­sem für sie ge­wohn­ten Na­men um­schrie­ben.

By the eighth cen­tu­ry Anglo–Saxons had ad­op­ted the name to de­si­gna­te the ce­le­bra­ti­on of Christ’s re­sur­rec­tion.

Hol­lo­way, April: The An­ci­ent Pa­gan Orig­ins of Eas­ter. ancient-origins.net (03/2017).

Die Na­mens­ge­be­rin un­se­res Os­ter­fests wird in der Kunst ger­ne zu­sam­men mit Ha­sen dar­ge­stellt. Kein Wun­der, schließ­lich gel­ten pos­sier­li­che Fell­na­sen als be­son­ders frucht­ba­re Tie­re und sind so­mit per­fek­te Sym­bo­le für den Früh­ling.

The Eas­ter bun­ny has its ori­gin in pre-Christian fer­ti­li­ty lore. The Hare and the Rab­bit were the most fer­ti­le ani­mals known and they ser­ved as sym­bols of the new life du­ring the Spring se­a­son.

Aus­tra­li­an Me­dia Ltd.: Eas­ter Tra­di­ti­ons. easterbunnys.net (03/2017).

Collage mit Osternest aus Zeitungspapier und Ostereiern. Nest und Küken arrangiert von Fine Art Künstlerin Veronika Vetter

Wäh­rend­des­sen Feld­ha­sen ihre Jun­gen in Gras­mul­den ver­ste­cken, be­gin­nen weib­li­che Ka­nin­chen, kurz be­vor sie wer­fen mit dem Nest­bau. Die träch­ti­ge Ka­nin­chen­da­me läuft da­bei auf­merk­sam durch ihr Re­vier und sam­melt al­ler­hand Bau­ma­te­ri­al zu­sam­men. Auf­grund des­sen, dass die Lang­oh­ren vier- bis fünf­mal im Jahr Jun­ge be­kom­men, sind die­se zur Os­ter­zeit ga­ran­tiert schwan­ger. Viel­leicht ahm­ten die Men­schen Mit­tel­eu­ro­pas also ein­fach nur das Ver­hal­ten der flau­schi­gen Frucht­bar­keits­sym­bo­le nach, als sie den Os­ter­nest­brauch star­te­ten.

This is a vi­deo of a ra­ther tame wild rab­bit ma­king a nest from start to fi­nish in about an hour: Dig­ging the hole, smoot­hing out the loo­se dirt, gathe­ring grass for the nest, and packing it into the hole.

MyMusic2Die4: Eas­tern Cot­ton­tail Wild Rab­bit Bun­ny Buil­ding A Nest. youtube.com (03/2017).

Bild von geflochtenem Papierosternest mit grünem Ostergras und dem GWS2.de Maskottchen Gustl. Gebastelt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDas Os­ter­nest ge­hört nicht nur we­gen des Früh­lings­be­zugs zu ei­ner voll­stän­di­gen Os­ter­de­ko, son­dern hält auch re­li­giö­sen An­for­de­run­gen stand. Der Ge­schich­te nach durf­te Je­sus Chris­tus dank des Jün­gers Jo­sef von Ari­mat­häa in ei­nem Stein­fel­sen be­stat­tet wer­den. Das Grab wur­de al­ler­dings ver­sie­gelt und drei Tage lang von den Sol­da­ten des Statt­hal­ters Pi­la­tus be­wacht. Dies war not­wen­dig, da Je­sus zu Leb­zei­ten pro­phe­zeit hat­te, dass er nach drei Ta­gen von den To­ten wie­der­auf­er­ste­hen wür­de.

Dar­um be­fiehl, daß man das Grab ver­wah­re bis an den drit­ten Tag, auf daß nicht sei­ne Jün­ger kom­men und steh­len ihn und sa­gen dem Volk: Er ist auf­er­stan­den von den To­ten, und wer­de der letz­te Be­trug är­ger denn der ers­te.

Mat­thä­us 27,64: Die Be­wa­chung des Gra­bes. bibel-online.net (03/2017).

Bild von zwei Osternestern (Zeitungspapier flechten) mit farbigen Ostereiern. Angefertigt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinAm Mor­gen des Os­ter­mon­tags mach­te sich Ma­ria Mag­da­le­na mit an­de­ren Frau­en auf den Weg zur Grab­höh­le, um den Ge­kreu­zig­ten zu sal­ben. Nach ei­ner an­schau­li­chen Le­gen­de, die von den Evan­ge­li­en ab­weicht, soll sie ei­nen Korb mit ge­koch­ten Ei­ern da­bei ge­habt ha­ben, um die­se als Trost­spen­der mit den an­de­ren Trau­ern­den zu tei­len. An­ge­kom­men an der Höh­le, stell­te die Chris­tin je­doch mit Ent­set­zen fest, dass das Grab be­reits ge­öff­net und der Leich­nam von Je­sus nicht mehr da war. Dar­auf­hin sol­len sich plötz­lich die wei­ßen Eier in Ma­ri­as Körb­chen in ei­nen bril­lan­ten Rot­ton ver­färbt ha­ben.

She car­ri­ed a bas­ket of coo­ked eggs to sha­re with the other wo­men who would be mour­ning at the tomb. When she ar­ri­ved to find the stone rol­led away from the ent­ran­ce and the tomb em­pty, the eggs in her bas­ket tur­ned a bril­li­ant shade of red.

Boett­cher, Kaitlyn: 5 Theo­ries About Why We Dye Eggs for Eas­ter. mentalfloss.com (03/2016).

Wie Sie se­hen, bin ich den Spu­ren des Os­ter­nests ge­folgt und habe für Sie kom­bi­niert, war­um eine sol­che De­ko­ra­ti­on zu ei­nem voll­stän­di­gen Os­ter­ar­ran­ge­ment da­zu­ge­hört.

Picture of homemade Easter basket with colorful Easter eggs. Crafted by Veronika Vetter German Fine Artist

Da­mit Sie ein ein­la­den­des Nest für Ihre schmack­haf­ten Os­ter­ei­er ha­ben, zei­ge ich Ih­nen in der fol­gen­den Bas­te­l­an­lei­tung, wie Sie ein ei­ge­nes Os­ter­nest aus Zei­tungs­pa­pier flech­ten. Mein klei­nes Körb­chen ist 17 Zen­ti­me­ter lang, 12 Zen­ti­me­ter breit und 11 Zen­ti­me­ter hoch. Es bie­tet da­mit aus­rei­chend Platz für sechs Hüh­ner­ei­er der Grö­ße L.

Bastelanleitung für Osternest aus Papier

Zum Bas­teln ei­nes Os­ter­nests ver­wen­de­te ich in ers­ter Li­nie Zei­tungs­pa­pier und Ton­kar­ton­res­te mit ei­ner Gram­ma­tur von min­des­tens 260 g/m². Au­ßer­dem ver­zier­te ich den ge­floch­te­nen Korb mit ei­nem Sa­tin­band und brau­ner Acryl­far­be. Als Bas­tel­werk­zeu­ge soll­ten Sie sich zu­dem eine Sche­re, ein Falz­beil samt Li­ne­al, viel flüs­si­gen Kle­ber, ei­nen Zahn­sto­cher, ei­ni­ge Wä­sche­klam­mern und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 / #2) zu­recht­le­gen.

Collage mit Anleitungsschritten: 80 Zeitungspapierröllchen zum Flechten eines Osternests vorbereiten

Zu­al­ler­erst be­rei­te­te ich das Flecht­werk vor, in­dem ich 80 gleich­gro­ße Röll­chen aus ge­wöhn­li­chem Zei­tungs­pa­pier dreh­te.

  • Dem­entspre­chend schnitt ich zu­nächst 80 Zei­tungs­sei­ten auf eine Län­ge von 18 Zen­ti­me­tern zu.
  • Dar­auf­hin nahm ich ei­nen Zahn­sto­cher und roll­te da­mit Pa­pier­sei­te für Pa­pier­sei­te zu je­weils ei­ner en­gen Rol­le auf.
  • So­bald ein Zei­tungs­pa­pier­röll­chen un­ge­fähr ei­nen Durch­mes­ser von vier Mil­li­me­tern hat­te, ver­kleb­te ich es mit sich selbst und ent­fern­te dar­auf­hin den Zahn­sto­cher.
  • Nach dem Kle­ben schnitt ich dann noch die En­den mei­ner dün­nen Stäb­chen ge­ra­de zu.

Ganz zum Schluss be­mal­te ich jede Zei­tungs­pa­pier­rol­le ein­mal kom­plett mit brau­ner Acryl­far­be.

Bild vom Osternestboden, der für das Flechtwerk vorbereitet wurde

Nach die­ser lang­wie­ri­gen Fleiß­ar­beit fer­tig­te ich die bei­den qua­dra­ti­schen Ele­men­te für den Os­ter­nest­bo­den von Scha­blo­ne #1 aus Ton­kar­ton an.

  • Da­nach leg­te ich den Mo­tiv­bo­den vor mich hin und kleb­te 20 mei­ner prä­pa­rier­ten Röll­chen an den Mar­kie­run­gen (sie­he Scha­blo­ne) fest.

Tipp: Da­mit die Zei­tungs­pa­pier­röll­chen bes­ser haf­te­ten, drück­te ich die run­den En­den, wel­che am Nest­bo­den fest­ge­klebt wer­den soll­ten, mit mei­nem Dau­men flach. Um die Röll­chen wei­ter zu fi­xie­ren, kleb­te ich di­rekt im An­schluss das zwei­te Ele­ment der Scha­blo­ne sym­me­trisch über die 20 Kle­be­stel­len. Be­vor ich mein Kon­strukt dar­auf­fol­gend zum Trock­nen leg­te, hef­te­te ich noch Wä­sche­klam­mern in die Zwi­schen­räu­me. Da­durch er­reich­te ich, dass die vie­len Be­stand­tei­le des Bo­dens fest mit­ein­an­der ver­schmol­zen.

Grundgerüst des Osternests gibt Form vor

Da­mit sich das Os­ter­nest leich­ter flech­ten ließ, muss­te ich erst ein sta­bi­les In­lay aus Ton­kar­ton bas­teln.

Collage mit Anleitungsschritten zum Basteln einer bunten Papierschale. Angefertigt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Dazu kleb­te ich mir mit­hil­fe der drei Vor­la­gen von Scha­blo­ne #2 eine re­la­tiv simp­le Scha­le zu­sam­men. Hin­weis: Ich fer­tig­te das In­lay aus bun­ten Pa­pier­res­ten an, da es nach dem Flech­ten für das Mo­tiv kei­ne Rol­le mehr spielt.

Bild von Wäscheklammern, die das Flechtgerüst am Inlay befestigen

Im An­schluss nahm ich mei­nen vor­be­rei­te­ten Nest­bo­den zur Hand und ent­fern­te sämt­li­che Klam­mern. Gleich da­nach plat­zier­te ich die Scha­le auf dem ge­kleb­ten Pa­pier­bo­den. Nun bog ich ein brau­nes Röll­chen nach dem an­de­ren nach oben um und fi­xier­te es am In­lay­rand mit je­weils ei­ner Wä­sche­klam­mer. Wich­tig: Das Röll­chen vom Start­punkt ließ ich al­ler­dings wei­ter­hin nach au­ßen weg­ste­hen.

Runde für Runde - Korb aus Zeitungspapier flechten

Zum Flech­ten des Os­ter­nests nahm ich das Start­röll­chen und leg­te es rechts über den ers­ten hoch­ste­hen­den Stre­ben.

Collage mit Anleitungsschritten: Korb aus Zeitungspapier flechten. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Da­nach führ­te ich das Röll­chen wei­ter rechts­her­um hin­ter die nächs­te Stre­be. Hin­weis: Im­mer wenn ich das Flech­tröll­chen hin­ter ei­nem senk­rech­ten Stab durch­führ­te, ent­fern­te ich zu­vor kurz­zei­tig die Wä­sche­klam­mer.

Ich wie­der­hol­te die Flecht­schrit­te nun so lan­ge, bis mein Start­röll­chen fast kom­plett auf­ge­braucht war. An­schlie­ßend nahm ich ei­nes mei­ner be­reits vor­be­rei­te­ten brau­nen Zei­tungs­röll­chen und kleb­te die­ses als Ver­län­ge­rung an das Ende des Füh­rungs­röll­chens. Nach die­sem Prin­zip zog ich 13 Flecht­bah­nen ein, ehe ich meh­re­re Platz­hal­ter für das Sa­tin­band ein­bau­te.

Platzhalter für das Zierband und Handgriffe einbauen

Be­vor ich je­doch die Platz­hal­ter an­fer­ti­gen konn­te, ließ ich zu­nächst das letz­te Ende des Füh­rungs­röll­chens ver­schwin­den. Dazu führ­te ich das brau­ne Stäb­che­n­en­de erst hin­ter ei­ner Stre­be durch und kleb­te es dann un­ter das be­reits fer­tig­ge­stell­te Flecht­werk.

Collage mit Anleitungsschritten: Im Flechtwerk wird ein Platzhalter für ein Zierband eingebaut. Idee von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Im nächs­ten Schritt bas­tel­te ich mir 19 Ab­stand­hal­ter aus Ton­kar­ton. Dazu schnitt ich mir Strei­fen zu­recht, die sechs Zen­ti­me­ter lang und ei­nen Zen­ti­me­ter hoch wa­ren.

  • Dar­auf­hin be­fes­tig­te ich die Ab­stand­hal­ter an al­len senk­rech­ten Stre­ben so, dass die­se sich wie­der rück­stands­los ent­fer­nen lie­ßen.

Bild von drei eingezogenen Flechtwerkreihen über einem Platzhalter für ein SatinbandMein Os­ter­nest soll­te ober­halb des Sa­tin­bands noch über drei wei­te­re Rei­hen Flecht­werk ver­fü­gen. Ich nahm des­halb ei­nes mei­ner vor­be­rei­te­ten Röll­chen zur Hand und zog es er­neut am Start­punkt ein. Ich wie­der­hol­te dar­auf­hin die vor­an­ge­gan­ge­nen Flecht­schrit­te so lan­ge, bis die drei Rei­hen sau­ber auf den Ab­stand­hal­tern thron­ten. Fol­gend ließ ich auch hier das Ende des Füh­rungs­röll­chens ver­schwin­den und küm­mer­te mich di­rekt im An­schluss um den ge­schwun­ge­nen Korbrand.

Collage mit Anleitungsschritten um einen Korbrand zu flechten. Umgedrehtes U Muster von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Im ers­ten Schritt ent­fern­te ich sämt­li­che Wä­sche­klam­mern. Da­nach nahm ich eine der nach oben ab­ste­hen­den Stre­ben in die Hand und bog die­se nach rechts un­ten um.

  • Gleich dar­auf führ­te ich das Röll­chen vor­ne an der Nach­barstre­be vor­bei und kleb­te es senk­recht nach un­ten bli­ckend zwi­schen zwei Quer­stre­ben fest.

Bild von einem braunen geflochtenen Papierkorb (Zeitungspapier)Was un­ten aus dem Flecht­werk her­aus­schau­te, schnitt ich kur­zer­hand mit ei­ner Sche­re ab. Die­se Schrit­te wie­der­hol­te ich mit sämt­li­chen senk­recht ab­ste­hen­den Zei­tungs­röll­chen, bis das Nest ei­nen kom­plett fla­chen Rand hat­te. Zu gu­ter Letzt ent­fern­te ich die Ab­stand­hal­ter und das In­lay. Ehe ich das ge­floch­te­ne Os­ter­nest nun für zwei Stun­den zum Trock­nen leg­te, be­mal­te ich die Au­ßen­sei­ten und die Un­ter­sei­te des Bo­dens kom­plett mit brau­ner Acryl­far­be.

Bild eines geflochtenen Papierhenkels an einem Osternest

Schließ­lich er­wei­ter­te ich das Flecht­werk mit zwei Hen­keln. Zum An­fer­ti­gen ei­nes Hand­griffs web­te ich drei mei­ner zu Be­ginn vor­be­rei­te­ten Zei­tungs­röll­chen zu ei­nem Zopf. Die­sen form­te ich an­schlie­ßend zu ei­nem Bo­gen. Als Nächs­tes fä­del­te ich die Röll­che­n­en­den des klei­nen Tor­bo­gens in der Mit­te der kur­zen Nest­sei­te wild durch die Quer­stre­ben des Ran­des. Was am Ende über­stand, kleb­te ich so un­auf­fäl­lig wie mög­lich an der In­nen­sei­te des Flecht­werks fest. Nach die­sem Prin­zip brach­te ich auch den zwei­ten Hen­kel auf der ge­gen­über­lie­gen­den Korb­sei­te an. Ganz zum Schluss zog ich nur noch ein früh­lings­haf­tes Sa­tin­band in den Platz­hal­ter ein und hat­te da­mit mein ge­floch­te­nes Os­ter­nest fer­tig­ge­stellt.

Fazit: Das Osternest sorgt für den Spaß zum Osterfest

Bild von einem Küken, welches mit Weidenkätzchen in einem selbst gebastelten Osternest liegt. Lustige Osterdeko erstellt von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinDas aus Zei­tungs­pa­pier­röll­chen ge­floch­te­ne Os­ter­nest ist prin­zi­pi­ell ein sehr ein­fa­ches Bas­tel­mo­tiv. Durch die vie­len Ein­zel­tei­le nimmt das Bas­teln al­ler­dings ex­trem viel Zeit in An­spruch. Zum An­fer­ti­gen ei­nes Ex­em­plars be­nö­tig­te ich un­ge­fähr ei­nen gan­zen Ar­beits­tag. Die Sta­bi­li­tät des Pa­pier­nests ist da­für ein­ma­lig. Ge­ne­rell ist die Qua­li­tät bes­ser, als die von Wei­den­ru­ten­nes­tern aus dem Su­per­markt. Wenn Sie das Zei­tungs­pa­pier vor dem Ein­zie­hen des Sa­tin­bands mit Acryl­lack be­sprü­hen, hält es selbst leich­tem Re­gen stand.

Schö­ne Nes­ter sind die Spaß­brin­ger ei­nes je­den Os­ter­fests. Denn nichts ist für klei­ne De­tek­ti­ve auf­re­gen­der, als die hin­ter­las­se­nen Spu­ren des Os­ter­ha­sen zu si­chern.

[...] mei­ne Toch­ter darf su­chen ge­hen. Für sie hat der Os­ter­ha­se die Eier ver­steckt und auch sein Körb­chen zum Ein­sam­meln ver­ges­sen.

ida-calotta: Os­ter­ei­er su­chen - Wie macht Ihr das? urbia.de (03/2017).

Der Se­ri­en­tä­ter, der je­des Jahr am Os­ter­sonn­tag zu­schlägt, ist nicht nur äu­ßerst ver­gess­lich, son­dern auch sehr schnell. Des­halb gibt es nur un­schar­fe Phan­tom­bil­der von ihm. Falls Sie wis­sen möch­ten, wie der Os­ter­ha­se mei­ner Vor­stel­lung nach in ei­nem per­fek­ten Os­ter­ar­ran­ge­ment aus­sieht, dann freu­en Sie sich auf die nächs­te Bas­te­l­an­lei­tung.

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Mein Name ist Ve­ro­ni­ka und ich bin frei­schaf­fen­de Fine Art Künst­le­rin aus dem Frei­staat Bay­ern. Um mei­ner Lei­den­schaft Aus­druck zu ver­lei­hen, be­trei­be ich seit 2011 die­se Web­sei­te und wir­ke in di­ver­sen YouTube-Kanälen mit. In mei­ner Frei­zeit lie­be ich ku­li­na­ri­sche Ge­nüs­se und bin im­mer für gute Bü­cher zu ha­ben. Zur Ent­span­nung pho­to­shop­pe ich ger­ne mit sü­ßen Tier­bil­dern und weiß fes­seln­de Online-Rollenspiele über­aus zu schät­zen. Ich freue mich sehr auf Ihre Kom­men­ta­re - Di­li­ge et quod vis fac!


Kategorie: Basteln

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