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Butterbrotpapier - Herstellung & Verwendungszwecke

Wis­sen Sie noch was But­ter­brot­pa­pier ist? Oft wird die­ses be­son­de­re Pa­pier mit dem Wirt­schafts­wun­der in Ver­bin­dung ge­bracht, je­doch selbst mei­ne Oma, be­kam ihr Pau­sen­brot in den 1920er Jah­ren schon dar­in ver­packt. In die­sem Ar­ti­kel klä­re ich auf, wie die Her­stel­lung die­ses ge­schichts­träch­ti­gen Pa­piers funk­tio­niert und war­um es heut­zu­ta­ge nicht mehr so ger­ne ver­wen­det wird.

Was ist Butterbrotpapier?

Bild von ButterbrotpapierBut­ter­brot­pa­pier ist spe­zi­el­les Pa­pier, wel­ches in der Re­gel weiß ist, in das be­leg­te Bro­te ein­ge­wi­ckelt wer­den. Im an­gel­säch­si­schem Sprach­raum ist es auch als Sandwich-Paper be­kannt. Die Be­son­der­heit von But­ter­brot­pa­pier ist die Fettun­durch­läs­sig­keit, da­durch kön­nen Bro­te in Bü­cher­ta­schen trans­por­tiert wer­den,  ohne die­se zu ver­schmut­zen.

Wie funktioniert die Herstellung dieses Papiers?

  • But­ter­brot­pa­pier be­steht aus holz­frei­em Pa­pier, dass be­deu­tet der Groß­teil der Fa­ser­stof­fe ist aus Pflan­zen­fa­sern, wie Stroh oder Zu­cker­rohr.
  • Da­mit die­ses Spe­zi­al­pa­pier nicht wie ge­wöhn­li­ches Pa­pier, Feuch­tig­keit auf­saugt, wer­den die Pflan­zen­fa­sern ge­quetscht. An­schlie­ßend wer­den die Fa­sern noch aus­ge­franst, um sich bes­ser zu ver­bin­den.

  • Durch die­sen Vor­gang er­hält man ein sehr fes­tes, was­ser­ab­sto­ßen­des (nicht was­ser­dich­tes) Pa­pier. Vom Aus­se­hen her ist But­ter­brot­pa­pier fast schon trans­pa­rent und wol­kig ge­mus­tert.
  • Das durch­schnitt­li­che Ge­wicht von But­ter­brot­pa­pier liegt zwi­schen 40 und 50 g/m², es ist also dün­ner und leich­ter als bei­spiels­wei­se Dru­cker­pa­pier.

Die meis­ten Fast Food Ket­ten pa­cken Ihre Bur­ger oder Sand­wi­ches in ein Pa­pier ein, wel­ches vom Prin­zip her, wie das But­ter­brot­pa­pier her­ge­stellt wird.

Probleme mit Butterbrotpapieren

War zu mei­ner Schul­zeit so gut wie je­des Pau­sen­brot in die­sem Spe­zi­al­pa­pier ein­ge­wi­ckelt, ist es heu­te fast ver­schwun­den.

  • Seit Mit­te der 1990er Jah­re, wird von Schul­sei­te aus ver­sucht, El­tern von Kunst­off­bo­xen (Tup­per­ware) zu über­zeu­gen.
  • Prin­zi­pi­ell ist But­ter­brot­pa­pier für die Pa­pier­ton­ne ge­eig­net und re­cy­cel­bar. Die meis­ten Pro­duk­te be­sit­zen so­gar das FSC-Siegel, d. h. nach­hal­tig pro­du­zier­te Roh­stof­fe.
  • Trotz­dem ist lang­fris­tig be­trach­tet eine Kunst­stoff­box um­welt­scho­nen­der, schließ­lich wird bei der Pa­pier­her­stel­lung, ne­ben den pflanz­li­chen Roh­stof­fen, auch im­mer viel Was­ser und En­er­gie be­nö­tigt. Eine gut ge­pfleg­te Brot­box kann da­ge­gen eine gan­ze Schul­zeit lang hal­ten.

Fazit

Ich fin­de das But­ter­brot­pa­pier ist ein tol­les Pro­dukt und ver­bin­de da­mit im­mer Mut­tis Kä­se­bro­te mit Pa­pri­ka­pul­ver der 1980er Jah­re, die ich in der Schu­le mit nie­man­den tau­schen woll­te.

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Auch wenn schon vie­le Be­wer­bun­gen on­line via E-Mail mit PDF-Dateien ver­schickt wer­den, setz­ten noch vie­le Un­ter­neh­men auf eine klas­si­sche Be­wer­bung in Pa­pier­form. Zwar wird in je­der Schul­form ge­lehrt, wel­che in­halt­li­chen Nor­men eine sol­che Map­pe vor­zu­wei­sen hat, beim Pa­pier hin­ge­gen lässt man die Be­wer­ber mal ma­chen und das ist oft­mals töd­lich.

Papier und Buchstaben sind das Wichtigste

Bild von Anschreiben für BerwerbungMein Bru­der lei­te­te im Früh­jahr 2013 die Ar­beits­grup­pe sei­ner Fir­ma, um deutsch­land­weit für 2014, fünf­zehn Aus­zu­bil­den­de für das Be­rufs­bild Industriekaufmann/-frau zu fin­den. Weil mich das The­ma sehr in­ter­es­sier­te, bat ich ihn, mir im­mer mal ein­ge­hen­de Be­wer­bun­gen zu zei­gen. Nach vier Wo­chen, tat mir mein ar­mer Bru­der leid, denn es war oft­mals wirk­lich grau­sam. Als Pa­pier­blog möch­ten wir Ih­nen des­halb er­ör­tern, auf was es bei der Be­wer­bung in Sa­chen äu­ßer­li­cher Form wirk­lich an­kommt.

  • Wenn nicht aus­drück­lich ge­for­dert, schrei­ben Sie Ihre Be­wer­bung am Com­pu­ter. Zir­ka 30% der Be­wer­bun­gen auf die o. g. Stel­len, wa­ren hand­schrift­lich und teil­wei­se sehr schwer zu le­sen.
  • Für eine Be­wer­bung ver­wen­den Sie auch kein Li­ni­en­pa­pier. Es gab tat­säch­lich Kan­di­da­ten, die zwar die Be­wer­bung am Com­pu­ter ge­schrie­ben, je­doch das Gan­ze auf Linien- bzw. Kar­o­pa­pier ge­druckt ha­ben.

  • Die Pa­pier­far­be ist weiß. Es gilt nicht als krea­tiv, wenn Sie auf blau­es oder gel­bes Pa­pier dru­cken. Wei­ßes Pa­pier auf dem sich schwar­ze Buch­sta­ben be­fin­den, lässt sich ein­fach am bes­ten le­sen. Selbst wenn Sie sehr um­welt­be­wusst sind, ver­wen­den Sie kein brau­nes Öko­pa­pier, auch nicht wenn Sie sich im Um­welt­amt be­wer­ben und da­durch Ein­druck schin­den wol­len. Re­cy­cel­tes Pa­pier gibt es auch in weiß.
  • Wenn nicht aus­drück­lich an­ders ge­for­dert, ist das Pa­pier­for­mat DIN A4 zu neh­men. Wäh­rend Map­pen in DIN A3 für die Sach­be­ar­bei­ter im Per­so­nal­bü­ro ein­fach nur läs­tig sind, denn schließ­lich wer­den die Be­wer­bun­gen in Schrän­ken auf­be­wahrt, ist DIN A5 zu klein und un­an­ge­nehm zu le­sen.
  • Als Pa­pier­sor­te ver­wen­den Sie ganz nor­ma­les Ko­pier­pa­pier mit 80 g/m². Die­ses Pa­pier hat die Ei­gen­schaf­ten, dass Dru­cker­tin­te schnell ein­zieht und ist ge­ne­rell für den Ge­schäfts­ver­kehr kon­zi­piert. Per­so­nal­bü­ros fer­ti­gen oft­mals von Ih­ren Un­ter­la­gen Ko­pien an und le­gen kein Ton­pa­pier oder Ele­fan­ten­haut mit 150 g/m² in den Ko­pie­rer.

Bei Bewerbungen ist weniger mehr

Stel­len Sie sich drei Per­so­nen vor, die in­ner­halb von acht Wo­chen, aus 500 Be­wer­bun­gen, 15 pas­sen­de Mit­ar­bei­ter su­chen müs­sen.

Ach­ten Sie also auf bes­te Les­bar­keit. Ori­gi­nell kön­nen Sie in den Wor­ten Ih­res An­schrei­bens sein, Ihre Qua­li­fi­ka­tio­nen spre­chen oh­ne­hin für sich.

Die Be­haup­tung, wenn die äu­ßer­li­che Norm nicht stimmt oder Recht­schreib­feh­ler vor­lie­gen, lan­det die Be­wer­bung gleich im Müll­ei­mer, stimmt laut Aus­sa­ge mei­nes Bru­ders nicht. Al­les wird zu­min­dest ge­le­sen. Trotz­dem schei­tert die Ein­la­dung, ge­ra­de bei viel Wett­be­werb, zum Vor­stel­lungs­ge­spräch in der Re­gel dar­an, weil der Be­wer­ber ein­fach zu viel woll­te.

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Notenlinien zum Download

Reißt die Lehr­kraft im Fach Mu­sik auch im­mer Heft­sei­ten her­aus, wenn Ihr Kind nicht schön schreibt? Dann be­nö­ti­gen Sie die­se No­ten­li­ni­en, wel­che wir hier kos­ten­los zum Down­load an­bie­ten. Auch wenn Sie aus nicht ganz so dras­ti­schen Grün­den, No­ten­vor­la­gen be­nö­ti­gen, kön­nen Sie hier auf ver­schie­de­ne For­ma­te zu­rück­grei­fen.

Notenlinien für Musik

Bild von NotenlinienDie­se Vor­la­ge für No­ten­li­ni­en kön­nen Sie auf eine DIN A4 Sei­te aus­dru­cken. Im PDF-Format fin­den Sie den Down­load, wenn Sie links auf das Bild kli­cken. Die­se Vor­dru­cke sind be­son­ders für die Grund­schu­le bzw. Un­ter­stu­fe ge­eig­net, wenn es dar­um geht, die Mu­sik­no­ten zu schrei­ben und gleich­zei­tig ihre Be­deu­tung zu er­ler­nen. Den glei­chen Vor­druck, kön­nen Sie auch im Mi­cro­soft Excel-Format her­un­ter­la­den. Falls Sie nur Open Source Soft­ware ver­trau­en, ha­ben wir das No­ten­pa­pier auch im ODS-Format zum Down­load be­reit­ge­stellt.

Vordruck entspricht Notenschlüssel

  • Un­ser Vor­druck für No­ten­li­ni­en mit sei­nen fünf Li­ni­en ent­spricht ex­akt der Norm.
  • Auch wenn Ihr Kind sich ver­schrie­ben, bzw. kei­nen Platz mehr hat, kön­nen Sie die­se Sei­te down­loa­den und ins No­ten­heft ein­kle­ben.

In mei­ner länd­li­chen Grund­schul­zeit war ge­nau die Gren­ze zwi­schen „har­ter Hand” und Ku­schel­päd­ago­gik. Mei­ne Leh­rer die zum äl­te­ren Se­mes­ter ge­hör­ten lie­ßen Ih­ren Frust ger­ne an Schul­hef­ten aus, durf­te Ih­nen die Hand nicht mehr aus­rut­schen. Ich war also oft am Ein­kle­ben neu­er Sei­ten, lei­der gab es da­mals das In­ter­net noch nicht. In der Un­ter­stu­fe hat­te ich dann jun­ge Lehr­kräf­te, die feh­ler­haf­te Zei­chen ein­fach mit­hil­fe ei­nes Fine­li­ners zu ei­ner Blu­me ge­stal­te­ten.

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