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Wohnungsgesuch Vorlage (PDF): Ausfüllen, ausdrucken, auffallen – so bekommst du schneller eine Wohnung

Sam­mel­be­sich­ti­gung in Leip­zig. Mein Gott. Leip­zig. Frü­her war das für mich Os­ten. Ab­ge­hängt. Grau. Voll mit Leu­ten, die es nicht rü­ber ge­schafft ha­ben. Und jetzt? Jetzt ist Plag­witz seit drei Jah­ren mein Zu­hau­se. Mein La­bra­dor Rudi, mein Freund Jens – mei­ne klei­ne, zu­sam­men­ge­bas­tel­te Fa­mi­lie. Im No­vem­ber 2023 lag der Qua­drat­me­ter hier im Kiez noch bei 10,15 Eu­ro¹ kalt. Heu­te geht un­ter 12,50 nichts mehr. Eher mehr. Und das ist nur die Kalt­mie­te. Ich bin Mi­kro­bio­lo­gin am Fraunhofer-Institut. Jens ist IT-Consultant. Zwei sta­bi­le Ein­kom­men und trotz­dem ste­hen wir hier. War­um fin­den wir kei­ne Woh­nung? Die Schlan­ge reicht bis zur nächs­ten Kreu­zung. Leu­te tip­pen ner­vös auf ih­ren Han­dys her­um, tun be­schäf­tigt, als wä­ren sie nicht ge­nau so ver­zwei­felt wie wir. Dann kommt sie. Die Mak­le­rin. Por­sche Ca­yenne. Was­ser­stoff­blon­des Haar. Le­der­leg­gings, High Heels. Wie aus dem Bil­der­buch. Sie stellt sich vor uns, lässt den Blick über die Men­ge glei­ten. „Gu­ten Tag, mein Name ist Bar­ba­ra Du­check.“ Kur­ze Pau­se. „Ei­nes vor­weg: Der Ei­gen­tü­mer ver­mie­tet aus­schließ­lich an DINKs. Dou­ble In­co­me, no Kids.“ Ein paar Leu­te sen­ken so­fort den Blick. „Paa­re, die die­se Vor­aus­set­zung er­fül­len, er­hal­ten jetzt ei­nen In­ter­es­sen­ten­bo­gen. Da­nach be­ge­hen wir ge­mein­sam das Ob­jekt.“

Das Foto zeigt eine liebevoll inszenierte Szene rund um das Thema Wohnungssuche – ruhig, aufgeräumt und bewusst wohnlich gestaltet. Im Mittelpunkt steht ein gerahmter Ausdruck mit der Überschrift „Wohnung gesucht“. Die Vorlage ist farbenfroh gestaltet, mit freundlichen Illustrationen im oberen Bereich: Häuser, kleine Stadtszenen und zwei Figuren, die symbolisch für die Suche stehen. Die grafische Gestaltung wirkt bewusst zugänglich und sympathisch – nicht kühl oder bürokratisch, sondern einladend und menschlich. Die Inhalte der Vorlage sind klar strukturiert: Bereiche wie „Das bin ich“, „Meine Wunschwohnung“ und weitere persönliche Angaben sind bereits vorformatiert. Die Grafiken und Farbakzente sind fertig ausgearbeitet und koloriert, sodass kein gestalterischer Aufwand mehr notwendig ist. Genau darin liegt die Stärke dieses Vordrucks: Er nimmt Nutzern die komplette Layout-Arbeit ab und bietet gleichzeitig eine optisch ansprechende Präsentationsfläche. Im Vordergrund steht eine kleine, grüne Zimmerpflanze, die dem Bild Frische und Leben verleiht. Rechts daneben befindet sich ein kleiner Sessel mit einer Stofffigur – einer Maus. Dabei handelt es sich um „Gustl von Mausbach“, das Maskottchen von gws2.de, das der Szene eine charmante, leicht verspielte Note gibt. Diese Kombination aus klarer Struktur und liebevollen Details spricht gezielt eine Zielgruppe an, die Wert auf Ordnung, Ästhetik und Persönlichkeit legt – insbesondere Frauen zwischen 38 und 55 Jahren, die sich seriös, aber gleichzeitig nahbar präsentieren möchten. Die eigentliche Funktion der Vorlage bleibt dabei stets im Fokus: Es handelt sich um ein durchdachtes Werkzeug, um im angespannten Wohnungsmarkt auf sich aufmerksam zu machen. Der Vordruck kann direkt im Browser ausgefüllt werden – sauber, maschinell und ohne technisches Vorwissen. Alle relevanten Daten lassen sich unmittelbar eintragen, anschließend kann das Dokument sofort ausgedruckt werden. Das sorgt für eine klare, gut lesbare Darstellung, die gegenüber handschriftlichen Zetteln deutlich professioneller wirkt. Ein weiterer praktischer Bestandteil sind die bereits integrierten Abrisszettel am unteren Rand. Auch diese sind vollständig vorbereitet und werden automatisch mit den eingegebenen Kontaktdaten befüllt. Interessenten können die Informationen einfach abreißen und mitnehmen – ein klassisches, aber nach wie vor effektives Mittel zur Kontaktaufnahme. Zusätzlich bietet die Vorlage einen vorgesehenen Platz für ein persönliches Foto, das nach dem Druck aufgeklebt werden kann. Dadurch entsteht eine individuelle Note, die Vertrauen schafft und die eigene Bewerbung greifbarer macht – ein nicht zu unterschätzender Vorteil in einem Markt, in dem Sympathie oft den Ausschlag gibt. Gestaltet wurde diese Vorlage von Veronika Helga Vetter, einer seit 2011 aktiven Papier- und Webkünstlerin, die aktuell in Linz, Oberösterreich, arbeitet. Ihre Handschrift zeigt sich in der Kombination aus funktionaler Klarheit und freundlicher Gestaltung – ein pragmatischer Ansatz mit einem Gespür für Details. GWS2.de (April 2026)

Die Mak­le­rin drückt mir flüch­tig die Hand und wirft ei­nen kur­zen Blick auf mein aus­ge­füll­tes For­mu­lar. „Pla­nen Sie Kin­der?“, fragt sie kühl. „Nein. Wir ha­ben es lan­ge ver­sucht. Es hat nicht ge­klappt.“ Ein knap­pes Ni­cken. Kein Aus­druck von Mit­ge­fühl, nur ein Häk­chen im Kopf. „Könn­ten Sie sich von dem Hund tren­nen? Der wür­de mit­tel­fris­tig den Bo­den zer­krat­zen.“ „Aber das ist doch Lin­ole­um“, er­wi­de­re ich. Sie hebt kaum den Blick. „Der Ei­gen­tü­mer möch­te kei­ne Tie­re.“

ℹ️ Laut ei­ner Stu­die aus dem Früh­jahr 2026 feh­len in Deutsch­land rund 1,4 Mil­lio­nen² Woh­nun­gen. In Groß­städ­ten er­hal­ten Woh­nungs­in­se­ra­te teil­wei­se bis zu 300 Be­wer­bun­gen³ in­ner­halb ei­ner Stun­de. Selbst eins­ti­ge „Mie­ter­pa­ra­die­se“ wie Jena, Er­furt, Leip­zig und Dres­den sind längst von der Woh­nungs­kri­se er­fasst.

Wohn­raum war in Deutsch­land schon im­mer um­kämpft – nicht zu­letzt, weil nur rund 47,2 % der Be­völ­ke­rung über Wohn­ei­gen­tum⁴ ver­fü­gen. Da­mit liegt Deutsch­land im EU-Vergleich auf dem letz­ten Platz. Bei ei­nem Jah­res­me­di­an von etwa 48.000 Euro brut­to bleibt der Er­werb und Un­ter­halt ei­ner ei­ge­nen Im­mo­bi­lie für vie­le schlicht au­ßer Reich­wei­te.

Oft wird ar­gu­men­tiert, die Woh­nungs­kri­se sei vor al­lem eine Fol­ge der Zu­wan­de­rung seit 2015. Das greift je­doch zu kurz. Deutsch­land ver­zeich­net seit Jah­ren ein na­he­zu sta­gnie­ren­des Be­völ­ke­rungs­wachs­tum: Jähr­lich wan­dern rund 250.000 Deut­sche aus, gleich­zei­tig liegt die Fer­ti­li­täts­ra­te bei le­dig­lich 1,3 Kin­dern⁵ pro Frau. Mi­gra­ti­on ent­las­tet den Woh­nungs­markt zwar nicht – sie ist aber auch nicht der al­lei­ni­ge Brand­be­schleu­ni­ger, als der sie häu­fig dar­ge­stellt wird.

Das Foto zeigt eine detailreiche Nahaufnahme eines ausgedruckten Wohnungsgesuchs, bei dem der Fokus bewusst auf den unteren Bereich der Vorlage gelegt wurde. Sichtbar ist die sauber gestaltete Trennlinie mit einer farbenfrohen Häuserreihe, die den Übergang zwischen dem eigentlichen Gesuch und den darunterliegenden Abrisszetteln markiert. Die grafischen Elemente sind bereits vollständig vorkoloriert und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein – freundlich, übersichtlich und klar strukturiert. Direkt darunter befinden sich die vorbereiteten Abrisszettel, die gleichmäßig angeordnet sind und die wichtigsten Kontaktdaten enthalten. Einige dieser Zettel wurden bereits abgerissen, was die praktische Anwendung der Vorlage im realen Einsatz zeigt. Die verbleibenden Streifen sind sauber geschnitten und gut lesbar – ein Hinweis darauf, dass die Daten zuvor digital und maschinell eingetragen wurden. Dadurch entsteht ein professioneller Eindruck, der sich deutlich von handschriftlichen Lösungen abhebt. Im Vordergrund der Szene liegt eine dekorative Anordnung aus bunten Buchstabenwürfeln, die den Schriftzug „NEW HOME“ bilden. Die Buchstaben sind aus Fimo-Modelliermasse gefertigt und wirken bewusst verspielt und handgemacht. Ergänzt wird diese Szenerie durch ein kleines, ebenfalls aus Fimo gestaltetes Häuschen mit roten Dach und pastellfarbenen Details. Diese Elemente verleihen dem Bild eine warme, fast schon emotionale Komponente und symbolisieren das Ziel der Wohnungssuche: ein neues Zuhause. Die Kombination aus funktionalem Dokument und liebevoller Dekoration schafft eine ausgewogene Darstellung zwischen Zweckmäßigkeit und persönlichem Anspruch. Während die Vorlage selbst durch ihre klare Struktur, die vorformatierten Inhalte und die direkt ausfüllbaren Felder überzeugt, sorgen die handgefertigten Elemente für eine menschliche, greifbare Ebene. Sie unterstreichen, dass es bei der Wohnungssuche nicht nur um Daten und Fakten geht, sondern auch um Identität, Stil und das Bedürfnis nach einem eigenen, passenden Lebensraum. Alle dekorativen Elemente – sowohl die Buchstaben als auch das kleine Haus – wurden aus Fimo-Modelliermasse gefertigt und stammen aus der kreativen Arbeit von Veronika Helga Vetter. Ihre Handschrift zeigt sich in der Verbindung von praktischer Funktionalität und einer liebevollen, detailreichen Gestaltung, die dem gesamten Motiv eine individuelle Note verleiht. Insgesamt vermittelt das Bild eine klare Botschaft: Die vorgestellte Wohnungsgesuch-Vorlage ist nicht nur ein technisches Hilfsmittel, sondern Teil eines durchdachten Konzepts, das Sichtbarkeit, Professionalität und Persönlichkeit miteinander verbindet – unterstützt durch eine Gestaltung, die sowohl funktional als auch emotional anspricht. GWS2.de April 2026

Was bei der Be­trach­tung der Woh­nungs­kri­se im­mer zu kurz kommt sind: Frau­en.

ℹ️ Frau­en in Deutsch­land sind heu­te im Durch­schnitt bes­ser ge­bil­det als Män­ner. Be­son­ders bei Master-Abschlüssen stel­len sie in­zwi­schen die Mehr­heit.

Auf den ers­ten Blick ist das eine po­si­ti­ve Ent­wick­lung – sie hat je­doch auch spür­ba­re Aus­wir­kun­gen auf den Woh­nungs­markt:

  • Ein zen­tra­ler Punkt: Part­ner­schaf­ten ent­ste­hen zu­neh­mend sel­te­ner ent­lang klas­si­scher Mus­ter. Frau­en ge­hen deut­lich sel­te­ner Be­zie­hun­gen ein, bei de­nen sie so­zi­al oder wirt­schaft­lich „nach un­ten“ hei­ra­ten. Da­durch zie­hen vie­le nach Aus­bil­dung oder Stu­di­um spä­ter oder gar nicht mit ei­nem Part­ner zu­sam­men. Die Zahl der Ein­per­so­nen­haus­hal­te⁶ steigt seit Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich.

  • Hin­zu kommt, dass Aka­de­mi­ke­rin­nen im­mer schwe­rer eine ad­äqua­te Be­schäf­ti­gun­g⁷ fin­den oder un­ter ih­rem Qua­li­fi­ka­ti­ons­ni­veau ar­bei­ten. Das er­höht die Nach­fra­ge nach preis­wer­tem Wohn­raum zu­sätz­lich.

Auch be­ruf­lich eta­blier­te Frau­en blei­ben häu­fig län­ger in klei­ne­ren Woh­nun­gen oder Wohn­ge­mein­schaf­ten⁸ – nicht zu­letzt auf­grund ver­än­der­ter Part­ner­dy­na­mi­ken. Da­durch fehlt die­ser Wohn­raum für jün­ge­re Men­schen, die erst­mals eine ei­ge­ne Woh­nung su­chen.

Das Foto zeigt eine leicht schräg aufgenommene, ausgedruckte Wohnungsgesuch-Vorlage, die auf einer neutralen, korkähnlichen Oberfläche liegt. Durch die Perspektive wirkt das Dokument greifbar und realitätsnah – nicht wie ein digitales Mockup, sondern wie ein fertiger Aushang, bereit, an einem schwarzen Brett platziert zu werden. Der obere Bereich wird von einer freundlich gestalteten Illustration dominiert: Zwei Figuren, umgeben von kleinen Häusern und Stadtelementen, vermitteln sofort das Thema „Wohnung gesucht“. Die Farbgebung ist bewusst hell und einladend gehalten, mit klaren Linien und einer angenehmen Balance zwischen Information und Gestaltung. Darunter gliedert sich die Vorlage in mehrere übersichtliche Abschnitte. Ein Bereich widmet sich der persönlichen Vorstellung, ein weiterer den Vorstellungen zur Wunschwohnung, ergänzt durch klar strukturierte Kontaktdaten. Alles ist bereits vorformatiert und farblich abgestimmt – es entsteht ein professioneller Gesamteindruck, ohne dass Nutzer selbst gestalterisch tätig werden müssen. Die grafischen Elemente, wie kleine Hausreihen oder Icons, sind vorkoloriert und dienen nicht nur der Optik, sondern auch der Orientierung innerhalb des Dokuments. Ein zentrales Element dieser Vorlage ist ihre Anpassungsfähigkeit. Die Inhalte lassen sich vollständig digital im Browser ausfüllen, wodurch eine saubere, maschinell gesetzte Darstellung entsteht. Gleichzeitig bietet sie genügend Flexibilität, um persönliche Eigenschaften gezielt hervorzuheben. In dem gezeigten Beispiel präsentiert sich ein gepflegtes, stilvolles homosexuelles Paar, das bewusst seine gemeinsamen Werte und Lebensweise in den Vordergrund stellt. Diese Form der Selbstbeschreibung wirkt authentisch und schafft Vertrauen – ein entscheidender Faktor, wenn Vermieter aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen. Im unteren Bereich der Seite befinden sich die vorbereiteten Abrisszettel. Diese sind bereits sauber angelegt und werden automatisch mit den eingetragenen Kontaktdaten befüllt. Dadurch entsteht ein funktionales System: Interessenten können die Daten schnell mitnehmen, ohne das gesamte Dokument fotografieren zu müssen. Auch hier zeigt sich der durchdachte Aufbau der Vorlage – sie kombiniert klassische analoge Methoden mit moderner, digitaler Vorbereitung. Zusätzlich ist ein Platz für ein Foto integriert, das nach dem Druck aufgeklebt werden kann. Dies verstärkt die persönliche Note und hebt das Gesuch weiter von anonymen Standardzetteln ab. Insgesamt vermittelt das Bild eine klare Botschaft: Wer sich strukturiert, sichtbar und individuell präsentiert, erhöht seine Chancen auf dem angespannten Wohnungsmarkt erheblich. Die Vorlage vereint damit mehrere Vorteile in einem Dokument – sofort einsatzbereit, optisch ansprechend, individuell anpassbar und funktional durchdacht. Urheberin: Veronika Helga Vetter GWS2.de April 2026

Po­li­tik und Ge­sell­schaft re­agie­ren bis­lang zu zö­ger­lich auf die­sen struk­tu­rel­len Wan­del. Eine spür­ba­re Ent­las­tung des Woh­nungs­mark­tes ist da­her nicht zu er­war­ten.

In Deutsch­land feh­len laut ei­ner Stu­die rund 550.000 Woh­nun­gen - je­des Jahr. Ei­gent­lich woll­te die Ampel-Regierung pro Jahr we­nigs­tens 400.000 neue bau­en - aber selbst das ist ge­schei­tert.

Die an­de­re Fra­ge: Weg von Zu­hau­se: Ers­te ei­ge­ne Woh­nung als Azu­bi. youtube.com (04/2026).

Aushang Wohnungsgesuch

Das sogenannte „Click-Pic“ zeigt eine bewusst reduzierte, klar verständliche Symbolik rund um das Thema Wohnungssuche. Im Zentrum steht eine stilisierte Hand, die einen Schlüssel hält – ein klassisches Sinnbild für Zugang, Besitz und den entscheidenden Moment: den Erhalt einer Wohnung. Darunter ist ein einfach gehaltenes Haus dargestellt, das für Sicherheit, Rückzugsort und ein eigenes Zuhause steht. Beide Elemente sind in eine kreisförmige Plakette eingebettet, die dem Bild eine Art Siegel- oder Emblem-Charakter verleiht. Das wirkt bewusst vertrauenswürdig und offiziell – fast wie ein „Freigabe-Stempel“ für den nächsten Schritt im Bewerbungsprozess. Unterhalb des Symbols befindet sich der Schriftzug „Wohnungssuche“, eingebettet in ein bandartiges Element, das an klassische Beschriftungen oder Kategorien erinnert. Die Farbgebung ist zurückhaltend, leicht grau und sachlich gehalten, wodurch der Fokus klar auf Funktionalität statt auf visuelle Spielerei liegt. Genau diese visuelle Klarheit spiegelt auch den eigentlichen Zweck hinter dem Bild wider: Es handelt sich nicht nur um eine Illustration, sondern um den Einstiegspunkt zu einem praktischen Werkzeug. Hinter dem Click-Pic verbirgt sich eine vorbereitete PDF-Vorlage für ein Wohnungsgesuch, die speziell darauf ausgelegt ist, den Bewerbungsprozess zu vereinfachen. Die Besonderheit dieser Vorlage liegt darin, dass sie vollständig am Computer ausgefüllt werden kann. Nutzer müssen sich nicht mit Formatierungen oder Layout beschäftigen – das Dokument ist bereits sauber strukturiert und koloriert. Es enthält alle relevanten Bereiche, die Vermieter typischerweise erwarten: persönliche Angaben, kurze Selbstbeschreibung und Kontaktdaten. Ergänzt wird das Ganze durch einen vorgesehenen Platz für ein Foto, wodurch das Gesuch persönlicher und vertrauenswürdiger wirkt. Ein zusätzlicher praktischer Vorteil sind die integrierten Abrisszettel. Diese ermöglichen es Interessenten, Kontaktdaten schnell mitzunehmen, ohne das gesamte Blatt fotografieren oder abschreiben zu müssen. Damit wird aus einem einfachen Aushang ein funktionales, niedrigschwelliges Kontaktinstrument. Insgesamt steht das Click-Pic somit für einen pragmatischen Ansatz in einem angespannten Wohnungsmarkt: weg von unübersichtlichen Online-Bewerbungen, hin zu einer klaren, greifbaren Selbstpräsentation im analogen Raum – vorbereitet, strukturiert und sofort einsatzbereit. Veronika Helga Vetter - GWS2.de - April 2026Vor al­lem Men­schen zwi­schen 20 und 35 Jah­ren mer­ken ge­ra­de, dass das Ver­sen­den von 300 Online-Bewerbungen für Jobs oder Woh­nun­gen zu­meist rei­ne Zeit­ver­schwen­dung ist. Vie­les, was im Netz lan­det, exis­tiert oft­mals gar nich­t⁹ oder ist nur noch der Rest vom Schüt­zen­fest. Schät­zungs­wei­se 20 % der Miet­woh­nun­gen wer­den un­ter der Han­d¹⁰ ver­ge­ben und tau­chen nie in ei­nem In­se­rat auf. Auf das, was üb­rig bleibt, be­wirbt sich dann der ge­sam­te Markt.

  • Und selbst wenn of­fi­zi­ell nur Kri­te­ri­en wie Ti­tel, Ein­kom­men, Bürg­schaf­ten oder Rauch­frei­heit zäh­len, läuft es am Ende oft auf et­was an­de­res hin­aus: Ver­trau­en.

Die meis­ten pri­va­ten Ver­mie­ter wol­len schlicht das Ge­fühl ha­ben, dass ihr Ei­gen­tum in gu­ten Hän­den ist.

Das Foto zeigt ein schlichtes, fast unscheinbares Detail – und genau darin liegt seine Aussagekraft: Ein Briefkastenschild mit der Aufschrift „Top 5.25 – Mag. Dr. BSc“. Drei akademische Titel, sauber gedruckt, ordentlich eingesetzt in eine standardisierte Kunststoffhalterung. Gelber Hintergrund, vermutlich ein Mehrparteienhaus, vielleicht ein Neubau oder eine sanierte Anlage. Nichts Besonderes – und doch alles.Denn dieses kleine Schild erzählt mehr über den Wohnungsmarkt als jede Statistik. Hier lebt offensichtlich eine hochqualifizierte Person. Mehrere Abschlüsse, vermutlich jahrelange Ausbildung, Disziplin, Leistung. Ein Lebenslauf, der in anderen Bereichen als Garant für Sicherheit und Stabilität gelten würde. Und genau solche Profile stehen heute ebenfalls im Wettbewerb um Wohnraum. Das Bild macht damit sichtbar, was viele verdrängen: Der Wohnungsmarkt ist längst nicht mehr nur ein Problem für sozial Schwächere oder Geringverdiener. Selbst Menschen mit akademischer Laufbahn, stabilem Einkommen und gesellschaftlichem Status konkurrieren um dieselben Wohnungen – oft sogar auf denselben Besichtigungsterminen wie Berufseinsteiger. Wenn bereits Personen mit Titeln wie „Mag. Dr.“ Schwierigkeiten haben, angemessenen Wohnraum zu finden oder sich überhaupt gegen die Masse durchzusetzen, verschiebt sich die gesamte Eintrittsschwelle nach oben. Was früher als „sicherer Mieter“ galt, ist heute nur noch Durchschnitt im Bewerberfeld. Für junge Menschen, Auszubildende oder Berufseinsteiger bedeutet das eine massive Verschärfung der Situation. Ohne Berufserfahrung, ohne gefestigtes Einkommen und ohne „beeindruckenden Lebenslauf“ geraten sie in eine strukturelle Unterlegenheit. Sie konkurrieren nicht mehr nur untereinander – sondern mit einem Pool an Bewerbern, der bis in die akademische Elite hineinreicht. Das Foto steht damit sinnbildlich für einen überhitzten Wohnungsmarkt, in dem Qualifikation allein längst keine Eintrittskarte mehr ist. Es zeigt: Die Knappheit hat ein Niveau erreicht, bei dem selbst die „Besten“ nicht automatisch zum Zug kommen – und genau das macht die Lage für alle darunter liegenden Gruppen noch schwieriger.

Selbst Aka­de­mi­ker auf EQR-Stufe 8 müs­sen sich um Woh­nun­gen be­wer­ben.

Gleich­zei­tig wis­sen vie­le äl­te­re Men­schen, dass sie ei­gent­lich in zu gro­ßen Woh­nun­gen le­ben – scheu­en aber den Um­zug oder fürch­ten deut­lich hö­he­re An­schluss­mie­ten. Wer sich in die­sem Um­feld be­haup­ten will, muss auf­fal­len.

  • Eine Mög­lich­keit: ana­lo­ge Woh­nungs­ge­su­che. Klingt alt­mo­disch, funk­tio­niert aber. Im Kern ist es nichts an­de­res als ein phy­si­sches Instagram-Profil: ein kur­zer, kla­rer Steck­brief mit Foto. Wer bin ich? Was su­che ich?

Und wer kei­ne Lust hat, sich stun­den­lang mit For­ma­tie­run­gen her­um­zu­schla­gen, kann auf eine fer­ti­ge PDF-Vor­la­ge zu­rück­grei­fen. Un­ser Ver­bund­do­ku­ment ist be­reits sau­ber auf­ge­baut, op­tisch ab­ge­stimmt und so­fort ein­satz­be­reit. Es müs­sen nur noch re­le­van­te Da­ten ein­ge­tra­gen wer­den. Ein Platz­hal­ter für ein Foto ist vor­han­den, eben­so vor­be­rei­te­te Ab­riss­zet­tel zum Mit­neh­men.

Das Foto zeigt eine Detailaufnahme eines ausgedruckten Wohnungsgesuchs, das bewusst so gestaltet ist, dass es sofort ins Auge fällt und gleichzeitig alle relevanten Informationen klar strukturiert präsentiert. Der Fokus liegt auf dem unteren Bereich der Vorlage, wodurch besonders gut sichtbar wird, wie durchdacht und funktional der Vordruck aufgebaut ist. Im oberen Teil der Aufnahme sind noch Teile der persönlichen Angaben zu erkennen: eine kurze Selbstbeschreibung, Angaben zur Wunschwohnung sowie Kontaktdaten. Alles ist sauber gegliedert, mit kleinen grafischen Elementen unterstützt und farblich angenehm abgestimmt. Die Gestaltung wirkt freundlich und zugänglich, ohne dabei an Seriosität zu verlieren – genau die Balance, die bei einem Wohnungsgesuch entscheidend ist. Besonders hervorzuheben ist der untere Bereich der Vorlage: Hier befinden sich die vorbereiteten Abrisszettel. Diese sind gleichmäßig angeordnet und bereits so gestaltet, dass sie alle wichtigen Kontaktdaten enthalten. Der große Vorteil wird hier sofort sichtbar – die Felder sind nicht improvisiert oder handschriftlich ergänzt, sondern sauber vorformatiert und können direkt über den Browser ausgefüllt werden. Dadurch entsteht ein einheitliches, professionelles Erscheinungsbild, das sich deutlich von klassischen, oft unübersichtlichen Zetteln abhebt. Eine kleine, stilisierte Häuserzeile trennt den Hauptteil der Bewerbung von den Abrisszetteln und sorgt gleichzeitig für eine visuelle Auflockerung. Diese grafischen Elemente sind bereits vorkoloriert und müssen nicht angepasst werden – ein klarer Vorteil für Nutzer, die sich nicht mit Designfragen beschäftigen möchten. Die gesamte Vorlage ist darauf ausgelegt, sofort einsatzbereit zu sein: Daten eintragen, ausdrucken, aufhängen. Links im Bild ist ein auffälliges Verkehrsschild mit einem Lkw-Symbol zu sehen. Es fungiert hier als visuelles Signal für Umzug und Veränderung – ein subtiler Hinweis darauf, worum es im Kern geht: den Übergang in ein neues Zuhause. Auf der rechten Seite ergänzt ein dekoratives Schild mit der Aufschrift „Willkommen im neuen Zuhause – Landkreis Daheim“ die Szene. Es verstärkt die emotionale Komponente und vermittelt genau das Ziel, das mit dem Wohnungsgesuch erreicht werden soll. In der Gesamtwirkung zeigt das Bild nicht nur ein Formular, sondern ein durchdachtes Werkzeug für den angespannten Wohnungsmarkt. Die Kombination aus klarer Struktur, vorgefertigten grafischen Elementen, maschinell ausfüllbaren Feldern und integrierten Abrisszetteln macht die Vorlage zu einer praktischen Lösung, um sich sichtbar und professionell zu präsentieren – ohne technischen oder gestalterischen Aufwand. GWS2.de April 2026

Ge­nau­so wich­tig wie die Form des Woh­nungs­ge­suchs ist der Ort, an dem es auf­ge­hängt wird. In Online-Reportagen oder bei ei­nem Stadt­bum­mel sieht man häu­fig DIN-A4-Zettel an La­ter­nen­mas­ten im Sze­ne­vier­tel oder an Uni-Pinnwänden. Das wirkt ak­tiv, ist je­doch meist we­nig ziel­füh­rend. Ent­schei­dend ist nicht, wo Su­chen­de un­ter­wegs sind, son­dern wo po­ten­zi­el­le Ver­mie­ter woh­nen.

Ty­pi­scher­wei­se han­delt es sich da­bei um äl­te­re Ei­gen­tü­mer – häu­fig Ehe­paa­re über 60 – die am grü­nen Stadt­rand oder in nahe ge­le­ge­nen Markt­ge­mein­den le­ben. Ge­nau dort soll­te Prä­senz auf­ge­baut wer­den. Be­fin­det sich vor Ort ein Su­per­markt oder eine of­fi­zi­el­le Aus­hang­flä­che, dann sind das die ers­ten An­lauf­stel­len.

ℹ️ Men­schen müs­sen ein­kau­fen – und ge­nau des­halb tref­fen sich im Le­bens­mit­tel­han­del alle ge­sell­schaft­li­chen Grup­pen. Die schwar­zen Bret­ter von Su­per­märk­ten wie REWE, EDEKA, Kauf­land, SPAR oder BILLA zäh­len zu den letz­ten funk­tio­nie­ren­den Offline-Marktplätzen für pri­va­te An­zei­gen. Gleich­zei­tig stel­len sie eine nie­der­schwel­li­ge Mög­lich­keit dar, lo­kal sicht­bar zu wer­den. Und weils sonst kei­ner tut - dan­ke an die Han­dels­ket­ten, dass ihr eu­ren Kun­den die­se wich­ti­gen Flä­chen be­reit­stellt.

Er­gän­zend soll­ten auch we­ni­ger of­fen­sicht­li­che Orte be­rück­sich­tigt wer­den, etwa das schwar­ze Brett ei­nes kirch­li­chen Ge­mein­de­zen­trums oder das War­te­zim­mer ei­nes nie­der­ge­las­se­nen All­ge­mein­me­di­zi­ners. Ge­ra­de dort ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, auf Ei­gen­tü­mer mit lo­ka­lem Be­zug zu tref­fen. In Arzt­pra­xen soll­te vor dem Aus­hang al­ler­dings die Er­laub­nis ein­ge­holt wer­den.

Das Foto zeigt eine leicht schräg fotografierte, ausgedruckte Wohnungsgesuch-Vorlage, die auf einer neutralen, korkähnlichen Oberfläche liegt. Die Perspektive verleiht dem Motiv eine gewisse Tiefe und macht deutlich, dass es sich nicht um eine digitale Darstellung, sondern um ein reales, sofort einsetzbares Dokument handelt. Der obere Bereich der Vorlage steht im Fokus und vermittelt auf den ersten Blick das zentrale Thema: „Wohnung gesucht“. Auffällig ist die freundlich gestaltete Illustration im Kopfbereich. Zwei Figuren – eine mit Fernglas, die andere suchend gestikulierend – symbolisieren die aktive Wohnungssuche. Umrahmt wird diese Szene von kleinen, farbenfrohen Häusern, städtischen Elementen und einem sonnigen Himmel. Die grafischen Elemente sind bereits vollständig vorkoloriert und erzeugen eine einladende, sympathische Wirkung. Dadurch hebt sich die Vorlage klar von nüchternen, rein textbasierten Gesuchen ab. Unterhalb der Überschrift gliedert sich das Dokument in klar strukturierte Abschnitte. Der Bereich „Das bin ich“ bietet Platz für eine persönliche Vorstellung, während „Meine Wunschwohnung“ die Anforderungen an die gesuchte Immobilie zusammenfasst. Ergänzt wird dies durch einen übersichtlichen Abschnitt mit Kontaktdaten. Alle Inhalte sind sauber vorformatiert und so angeordnet, dass sie schnell erfassbar sind – ein entscheidender Vorteil, wenn Vermieter in kurzer Zeit viele Gesuche sichten. Ein integrierter Bildbereich zeigt ein eingefügtes Foto, das dem Gesuch eine persönliche Note verleiht. Diese Möglichkeit, sich visuell vorzustellen, schafft Vertrauen und erhöht die Wiedererkennbarkeit. Gleichzeitig bleibt die Vorlage flexibel: Sie kann direkt im Browser ausgefüllt werden, wodurch alle Angaben maschinell und einheitlich erscheinen. Das sorgt für ein professionelles Gesamtbild und vermeidet typische Schwächen handschriftlicher Aushänge. Die gesamte Gestaltung folgt einem klaren Prinzip: maximale Benutzerfreundlichkeit bei gleichzeitig ansprechender Optik. Nutzer müssen weder Layout noch Design selbst erstellen – die Vorlage ist vollständig vorbereitet und sofort druckbereit. Farbgebung, Struktur und grafische Elemente greifen ineinander und sorgen dafür, dass das Gesuch sowohl informativ als auch visuell präsent ist. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck eines durchdachten Werkzeugs für den angespannten Wohnungsmarkt. Es zeigt, wie eine strukturierte, visuell unterstützte Selbstpräsentation dabei helfen kann, aus der Masse herauszustechen und einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

ℹ️ Laut der Trend­stu­die „Ju­gend in Deutsch­land“ kön­nen sich 41 % der 14- bis 29-Jährigen vor­stel­len, aus Deutsch­land aus­zu­wan­dern. 50 % der Be­frag­ten ga­ben an, dass teu­rer Wohn­raum¹¹ zu ih­ren größ­ten Pro­ble­men zählt.

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¹Hill­ner, Ca­ro­lin: Stei­gen­de Mie­ten und Woh­nungs­man­gel: Die ver­zwei­fel­te Su­che nach ei­ner Woh­nung. youtube.com (04/2026).
²Schnei­der, Falk: In Deutsch­land feh­len laut Stu­die 1,4 Mil­lio­nen Woh­nun­gen. welt.de (04/2026).
³Ma­der­stein, Leo­nie: Woh­nungs­su­che: Was nehmt IHR in Kauf für eine Woh­nung? youtube.com (04/2026).
⁴Wö­ger­bau­er, Lisa-Marie: Je­der Drit­te erbt oder be­kommt Ei­gen­heim ge­schenkt. krone.at (04/2026).
⁵Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ba­by­sit­ter ge­sucht: Bes­ter Aus­hang zum Aus­dru­cken - For­mu­lar mit Vor­auswahl. gws2.de (04/2026).
⁶Bain­go, Mi­chel­le: Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung und Struk­tur pri­va­ter Haus­hal­te. umweltbundesamt.de (04/2026).
⁷Gun­ser, Ju­lia­ne: Traum­job oder Kom­pro­miss - wie schwer ist der Job-Einstieg für jun­ge Leu­te? youtube.com (04/2026).
⁸Pen­nach­io, So­phie: 7 Tage... Woh­nungs­su­che. youtube.com (04/2026).
⁹Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Fest­plat­ten si­cher lö­schen un­ter Li­nux: Shre­dOS er­klärt (war­um der Pa­pier­korb wert­los ist). pinguin.gws2.de (04/2026).
¹⁰­to­ma­to­lix: Viel Geld für we­nig Ar­beit? - 1 Tag Im­mo­bi­li­en­mak­ler. youtube.com (04/2026).
¹¹Drot­schamnn, Mir­ko: Jung, frus­triert, ver­schul­det – Ge­ne­ra­ti­on Z im Check. youtube.com (04/2026).

Shut the Box statt Tablet: Warum Würfel im Klassenzimmer ein Comeback verdienen

Ende der 1990er-Jahre hiel­ten EDV-Räume Ein­zug in deut­sche Schu­len. Dort wur­de in zwei Wo­chen­stun­den un­ge­fähr das ver­mit­telt, was man heu­te un­ter ei­nem „Com­pu­ter­füh­rer­schein“ ver­bu­chen wür­de: Such­ma­schi­nen be­die­nen, Ord­ner an­le­gen so­wie Word und Ex­cel star­ten. Die am­bi­tio­nier­te­ren Da­ten­ver­ar­bei­tungs­leh­rer be­treu­ten ne­ben­bei – und selbst­ver­ständ­lich un­ent­gelt­lich – die noch über­schau­ba­re Netz­werk­in­fra­struk­tur. Par­al­lel dazu ent­deck­te die deut­sche In­dus­trie die „Di­gi­ta­li­sie­rung“ für sich und dia­gnos­ti­zier­te ei­nen all­ge­mei­nen IT-Fachkräftemangel. Be­nö­tigt wur­den al­ler­dings vor al­lem Pro­gram­mie­rer und Netz­werk­tech­ni­ker – ein Be­darf, der sich glück­li­cher­wei­se güns­tig und zu­ver­läs­sig in In­di­en de­cken ließ. Kanz­ler Schrö­der führ­te dar­auf­hin die Green Card ein, Po­li­tik und Wirt­schaft klopf­ten sich ge­gen­sei­tig für ge­leb­te Glo­ba­li­sie­rung auf die Schul­ter. Zwar sorg­te die Op­po­si­ti­on mit der Kam­pa­gne „Kin­der statt Inder“¹ kurz­zei­tig für ei­nen Sturm im Was­ser­glas, doch in den fol­gen­den zwan­zig Jah­ren konn­ten die Phi­lo­lo­gen wei­ter­hin un­be­hel­ligt Mo­dal­ver­ben am Over­head­pro­jek­tor un­ter­strei­chen, wie es schon ihre Vor­vä­ter ge­tan hat­ten.

Das Foto zeigt eine liebevoll arrangierte Spielszene auf einer hellbraunen Korkplatte, die als warmer, ruhiger Hintergrund dient. In der Mitte liegt eine ausgedruckte DIN-A4-Spielvorlage für Shut the Box, sauber ausgerichtet und vollständig sichtbar. Die Vorlage ist klar strukturiert: Im zentralen Bereich verlaufen für bis zu fünf Spielrunden jeweils Zahlenreihen von 1 bis 12, die während des Spiels durchgestrichen werden können. Das obere Drittel der Vorlage wird von einer kindlichen Piratenszenerie dominiert, die bereits vollständig ausgemalt ist. Sie erinnert an das Innere eines hölzernen Segelschiffs: Eine geöffnete Schatzkiste mit Goldmünzen, ein altes Steuerrad, eine Piratenflagge und eine Schatzkarte erzählen von Abenteuern auf hoher See. Durch ein rundes Bugloch blickt man hinaus auf das Meer, wo Wale mit ihren Schwanzflossen vorbeiziehen. Zwei Piratenkinder – ein Mädchen und ein Junge – sitzen jeweils an einer Schulbank, mit Piratentüchern auf dem Kopf, vertieft in ihr Spiel. Diese Szene ist bewusst als Ausmalfläche gestaltet und lädt Kinder nach dem Spielen dazu ein, selbst kreativ zu werden. Im unteren Bereich der Vorlage taucht das Bild förmlich unter die Wasseroberfläche. Meerespflanzen wiegen sich am Meeresboden, ein Hai zieht seine Bahn, begleitet von einem Seepferdchen. Zentral im unteren Teil befindet sich eine kleine Ergebnistabelle: In einer übersichtlichen Spalte sind die Runden eins bis fünf aufgeführt, daneben die Punktefelder, in die die verbleibenden Zahlen – also der jeweilige Restwert nach einer Runde – eingetragen werden. So lassen sich die Ergebnisse der Spielenden direkt vergleichen. Rund um die Vorlage sind dekorative Elemente platziert, die das Piratenthema fortführen. Rechts liegt ein kleines, aus Papier gefertigtes Holzschiff mit Mast und beigefarbenem Segel, auf dem ein schwarzer Totenkopf prangt. Daneben funkeln zwei handgeformte Goldmünzen aus Fimo. Auf der linken Seite ergänzt ein weiteres Fimo-Objekt die Szene: ein altes Steuerrad, in dessen Innerem ein kleiner Krake lebt. Dieses Objekt wurde mit Resin übergossen und erhält dadurch eine glänzende, fast museale Anmutung. Die gesamte Szenerie – von der Spielvorlage über die Deko-Elemente bis hin zur fotografischen Umsetzung – wurde von Veronika Helga Vetter konzipiert, gestaltet und umgesetzt. Konzept, Illustration, Bastelobjekte, Spielidee und Fotografie greifen hier bewusst ineinander und machen aus einer einfachen Spielvorlage ein stimmiges, kindgerechtes Gesamtbild. Erstveröffentlichung Januar 2026

Im Früh­jahr 2012 er­leb­te die bri­ti­sche TV-Serie Black Mir­ror ei­nen kur­zen Facebook-Hype, aus­ge­löst durch die Epi­so­de Fif­teen Mil­li­on Me­rits. Dar­in stram­pelt die Mit­tel­schicht ei­ner ein­tö­ni­gen Zu­kunfts­welt auf sta­tio­nä­ren Fahr­rä­dern, um Elek­tri­zi­tät zu er­zeu­gen. Als Be­loh­nung sam­meln die Rad­ler über ihre vir­tu­el­len Ava­tare so­ge­nann­te „Me­rits“, die sie ge­gen wohl­por­tio­nier­te Dopamin-Ausschüttungen ein­tau­schen kön­nen: Por­no­gra­fie, Junk-Food, be­lang­lo­se Mi­ni­spie­le.

  • „Eine gru­se­li­ge Zukunfts-Vorstellung“, dach­ten sich die meis­ten, wäh­rend sie ne­ben­bei idyl­li­sche Ur­laubs­fo­tos ih­rer Nich­ten lik­ten, die nach dem Ab­itur in Laos dar­über nach­dach­ten, was sie ei­gent­lich stu­die­ren soll­ten.

Der Be­ginn der Mi­gra­ti­ons­kri­se im Spät­som­mer 2015 ver­dräng­te das The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung voll­stän­dig aus Schu­len und Me­di­en. Die Do­ku­men­ta­ti­on Kohl­mei­sen im Win­ter des Baye­ri­schen Rund­funks aus dem Jahr 1983 wür­de ver­mut­lich heu­te noch auf VHS-Kassette im Un­ter­richt ge­zeigt, hät­te im Fe­bru­ar 2020 nicht in Ischgl ein Super-Spreader-Event statt­ge­fun­den. Kurz dar­auf folg­ten Lock­down, Schul­schlie­ßun­gen und di­gi­ta­ler Di­stanz­un­ter­richt, bes­ser be­kannt als „Ho­me­schoo­ling“.

Auf dem zweiten Foto ist die Shut-the-Box-Spielvorlage in einen selbst gebastelten Bilderrahmen eingespannt. Der Rahmen besteht aus einzelnen, an Eisstiele erinnernden Elementen mit abgerundeten Kanten, die in sanften Pastellfarben gehalten sind. Gelb, Hellblau, Blau, Lila, Magenta und Orange wechseln sich rhythmisch ab. Die einzelnen Rahmenteile sind bewusst nicht perfekt: Einige wirken leicht gebrochen oder angeschliffen, wodurch eine handwerkliche, fast schon skulpturale Anmutung entsteht. Der Gesamteindruck ist künstlerisch, verspielt und zugleich ruhig. Der Hintergrund des Fotos ist freigestellt und neutral grau gehalten. Dadurch treten sowohl der farbige Rahmen als auch die Spielvorlage klar in den Vordergrund, ohne visuelle Ablenkung. Die DIN-A4-Spielvorlage selbst zeigt diesmal einen spannenden Kontrast: Die Piratenszenerie im oberen Drittel – das Schiff, die Schatzmotive und die beiden Piratenkinder – sowie der Meeresboden im unteren Bereich sind vollständig in Schwarz-Weiß belassen, so wie sie beim Ausdrucken erscheinen würden. Dadurch bleibt der Charakter einer klassischen Ausmalvorlage erhalten. Im Gegensatz dazu sind die eigentlichen Spielfelder deutlich farbig gestaltet. Die Zahlenreihen von 1 bis 12, die sich über fünf Runden erstrecken, sind kräftig ausgemalt und greifen die Farbwelt des Rahmens auf – jedoch mit höherer Sättigung. Die Farbverläufe beginnen bei dunklem Blau, werden schrittweise heller, gehen über Grün und Gelb in Orange, Rot und schließlich in ein sattes Lila über. Dieses Farbspiel erzeugt eine klare visuelle Hierarchie: Der Blick des Betrachters wird unmittelbar auf die Spielfläche gelenkt, während die Piratenillustration bewusst im Hintergrund bleibt. Auf der Spielvorlage liegen zwei selbst gebastelte Papierwürfel. Sie dienen nicht nur als dekoratives Element, sondern machen unmittelbar sichtbar, dass es sich um ein Würfelspiel handelt. Die Würfel ergänzen die Szene funktional und ästhetisch zugleich und verbinden Spielidee und Gestaltung. Wie bereits beim ersten Motiv wurden Konzeption, Gestaltung, Bastelarbeiten, Spielidee und Fotografie vollständig von Veronika Helga Vetter umgesetzt. Das Zusammenspiel aus reduzierter Illustration, kräftigen Farbflächen und handgefertigtem Rahmen verleiht dem Motiv eine klare, moderne Bildsprache – irgendwo zwischen Lernmaterial und Kunstobjekt. Erstveröffentlichung Januar 2026

Doch Ent­war­nung: Das Ka­bi­nett Mer­kel IV hat­te den Di­gi­tal­Pakt Schu­le schließ­lich längst be­schlos­sen. Kurz­um: Der Bund stell­te Geld be­reit. Das Pro­blem lag im De­tail – jede ein­zel­ne Schu­le muss­te zu­nächst ein ei­ge­nes Kon­zept vor­le­gen, wo­für sie die För­der­mit­tel ver­wen­den woll­te.

  • Und was ma­chen Be­am­te, be­vor sie et­was be­ar­bei­ten? Rich­tig: Sie prü­fen erst ein­mal die Zu­stän­dig­keit.

Da IT an den meis­ten Schu­len je­doch jah­re­lang stief­müt­ter­lich be­han­delt wur­de, fühl­te sich nie­mand ver­ant­wort­lich. Das Er­geb­nis: Bis De­zem­ber 2021 war nicht ein­mal die Hälf­te der be­reit­ge­stell­ten Mit­tel ab­ge­ru­fen.

ℹ️ Die „Turnschuh-Administratoren“ aus den 1990er-Jahren wa­ren längst pen­sio­niert, die Schul-IT war aus­ge­la­gert. Zu­rück ge­blie­ben wa­ren Lehr­kräf­te ohne tech­ni­sche Inhouse-Expertise – mit der Auf­ga­be, zu ent­schei­den, wel­che di­gi­ta­le In­fra­struk­tur sie be­nö­ti­gen soll­ten.

Das Com­pu­ter­ma­ga­zin c’t sah sich so­gar ge­nö­tigt, Schul­lei­tun­gen kon­kre­te Vor­schlä­ge zu lie­fern, wie man die Gel­der über­haupt be­an­tra­gen kön­ne:

Als Schul­lei­tung kann man das The­ma zum Bei­spiel im Rah­men ei­ner Leh­rer­fort­bil­dung vor­stel­len und die Kol­le­gen dann bit­ten, in den nächs­ten Wo­chen an­hand der Lehr­plä­ne Bei­spie­le zur Nut­zung von neu­en Me­di­en für ihre Fä­cher und Klas­sen­stu­fen an ei­ner Pinn­wand zu sam­meln. Am Ende führt je­mand fünf bis zehn Bei­spie­le zu ei­ner Ta­bel­le zu­sam­men.

Mahn, Jan: Geld auf der Stra­ße. Wie Schu­len jetzt vom Di­gi­tal­pakt pro­fi­tie­ren – und wo es klemmt. In: c’t Nr. 22 (2021). S. 68.

Nach ei­ner ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Kraft­an­stren­gung wa­ren bis 2025 schließ­lich 97 Pro­zen­t² der be­reit­ge­stell­ten Mit­tel aus­ge­schüt­tet, und selbst die vier­ten Klas­sen deut­scher Grund­schu­len ver­fü­gen nun über schi­cke Tablet-PCs. Seit­dem häm­mern die ABC-Schützen mit ih­ren Zei­ge­fin­gern auf Touch­screens ein, um die po­pu­lä­re ANTON Lern-App zu be­die­nen.

ℹ️ In der ANTON Lern-App³ er­stel­len die Schü­ler ei­nen Ava­tar, der sie selbst im di­gi­ta­len Klas­sen­zim­mer wi­der­spie­gelt. Nach dem Ab­schluss je­der Auf­ga­be er­hal­ten die Kin­der ein Feed­back in Form von Ster­nen und Mün­zen. Die­se die­nen als Be­loh­nung und kön­nen wie­der­um für Mi­ni­spie­le ein­ge­setzt wer­den.

Mit Blick auf Black Mir­ror: when fic­tion be­co­mes rea­li­ty.

An­ton: Su­per gut fin­de ich, dass man Mün­zen kriegt und be­lohnt wird. Man kann dann sei­nen Ava­tar ge­stal­ten, aber auch Spie­le spie­len.

Ki­wit, Inka & Roz­hyar Zol­fag­ha­ri: Ler­n­Apps, Spie­le im Un­ter­richt und Kin­der­rech­te. KiKA | Team Tims­ter (2025).

Das dritte Foto kehrt zurück zur warmen, hellbraunen Korkplatte als Hintergrund. Die Shut-the-Box-Spielvorlage liegt schräg aus der Perspektive des Betrachters auf der Oberfläche und ist nur zu etwa sechzig Prozent sichtbar. Dieser bewusst gewählte Ausschnitt erzeugt Nähe und vermittelt den Eindruck, direkt am Spielgeschehen beteiligt zu sein. Im oberen, noch sichtbaren Bereich ist die Piratenszenerie erneut sorgfältig mit Buntstiften koloriert. Die Farben wirken lebendig, aber nicht grell, und verleihen dem Motiv eine handgemachte, kindgerechte Atmosphäre. Die Spielfelder darunter erzählen diesmal bereits eine Geschichte: In mehreren Rundenspalten sind einzelne Ziffern durchgestrichen. Dadurch wird unmittelbar deutlich, wie das Spiel funktioniert – als Momentaufnahme mitten in einer laufenden Partie. Links auf der Spielvorlage liegt eine kleine, selbst gebastelte Schultafel. Sie besitzt einen dunkelbraunen Holzrahmen und eine klassische, tiefgrüne Schreibfläche. An der Seite ist ein kleines Stück Kreide befestigt – eine bewusste Reminiszenz an traditionelle Unterrichtsmittel. Auf die grüne Fläche wurde nachträglich mit einer Kreideschriftart der Schriftzug „Shut the Box“ eingefügt, sodass das Täfelchen wie eine spontane Beschriftung aus dem Klassenzimmer wirkt. Rechts ergänzt ein maritimes Detail die Szene: ein beigefarbener, leicht ins Rötliche gehender Rettungsring aus Fimo-Modelliermasse. Er ist künstlich gealtert und von einem goldenen Seil umschlungen, das sich locker um den Ring windet. Dieses Objekt greift das Seefahrtsthema der Spielvorlage auf und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Alle dekorativen Elemente – von der Schultafel bis zum Rettungsring – sind handgefertigt. Konzeption, Gestaltung, Modellierarbeiten, Spielidee und Fotografie stammen vollständig von Veronika Helga Vetter, Papierkünstlerin seit 2011. Ihre Arbeiten verbinden Illustration, Bastelkunst und Pädagogik. Die hier gezeigte Spielvorlage ist Teil eines offenen Ansatzes: Die Materialien werden kostenlos zur Verfügung gestellt und sollen Lehrkräften, Eltern und Kindern einen unkomplizierten Zugang zu spielerischem Lernen ermöglichen. Erstveröffentlichung Januar 2026

Wä­ren die Deut­schen ehr­lich, wür­den sie das Schul­we­sen wohl kon­se­quent ab­schaf­fen. Be­reits ge­wöhn­li­ches Win­ter­wet­ter – wie im Ja­nu­ar 2026 – reich­te aus, um flä­chen­de­cken­de Schul­schlie­ßun­gen⁴ aus­zu­lö­sen. Und das, ob­wohl in man­chen Schu­len selbst un­ter op­ti­ma­len Be­din­gun­gen le­dig­lich eine Un­ter­richts­ver­sor­gung von ma­ge­ren 70 Pro­zen­t⁵ ge­währ­leis­tet ist – in ei­ner Zeit, in der Schü­ler ei­gent­lich jede ver­füg­ba­re Se­kun­de Wis­sens­trans­fer bräuch­ten.

  • Ein Schul­be­ginn um 8:30 oder gar 9:00 Uhr ist vom Kol­le­gi­um un­er­wünscht. Wer hät­te dann schließ­lich am Vor­mit­tag recht und am Nach­mit­tag frei?

Doch zum Glück gibt es den Di­stanz­un­ter­richt. Über die­sen sag­te die Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin der Bun­des­schü­ler­kon­fe­renz, Amy Kirch­hoff (Grü­ne), im Ja­nu­ar 2026:

Es bringt nichts, Lehr­kräf­te ein­fach vor ei­nen Lap­top zu set­zen. Es müs­sen Fort- und Wei­ter­bil­dungs­kur­se, bei­spiels­wei­se über den Di­gi­tal­Pakt 2.0, fi­nan­ziert wer­den, da­mit sie mehr ma­chen, als ei­nen Over­head­pro­jek­tor aus dem Kel­ler zu ho­len – son­dern auch wis­sen, wie man eine di­gi­ta­le Ta­fel be­nutzt. Wir brau­chen aus­ge­bil­de­te Lehr­kräf­te, die mit Di­stanz­un­ter­richt um­ge­hen kön­nen.

Kirch­hoff, Amy: Di­stanz­un­ter­richt: „Es fehlt vor­ne und hin­ten an Kom­pe­ten­zen.” ARD | phoe­nix der tag (01/2026).

Wie wür­de Ha­gen Rether mit sei­ner be­ru­hi­gen­den Stim­me sa­gen: „Las­sen Sie uns das al­les ver­ges­sen.“ Wir Deut­schen müs­sen uns ein­ge­ste­hen, dass wir zwei Din­ge ein­fach nicht kön­nen.

  • Das ers­te ist das Er­öff­nen ei­nes Gas­tro­no­mie­be­triebs – ein Blick auf Ro­sins Re­stau­rants ge­nügt.
  • Das zwei­te ist Di­gi­ta­li­sie­rung. Da­für sind wir Welt­meis­ter im Frontal- und Prä­senz­un­ter­richt.

War­um kon­zen­trie­ren wir uns nicht ein­fach wie­der dar­auf? Hö­ren wir auf, un­se­re Kin­der von be­lang­lo­sen Handy-Games ab­hän­gig zu ma­chen, ver­schen­ken wir die Tablet-PCs nach Afri­ka – und las­sen statt­des­sen wie­der Klap­pen­spiel spie­len.

ℹ️ Be­reits im Jahr 2022 ga­ben die Deut­schen 3,43 Mil­li­ar­den⁶ Euro für In-App-Käufe und kos­ten­pflich­ti­ge Smartphone-Software-Downloads aus

Shut the Box

Klick-Pick – Bildbeschreibung: Das Klick-Pick ist eine schwarz-weiße Illustration im Format 250 × 200 Pixel, gezeichnet mit einem digitalen Zeichenpad. Die Darstellung ist bewusst reduziert gehalten und arbeitet mit feinen Schraffuren sowie abgestuften Grautönen. Im Zentrum steht ein Sockel, auf dessen Vorderseite das Wort „Klappenspiel“ zu lesen ist. Auf diesem Sockel ruhen zwei Spielwürfel, von denen einer leicht nach rechts gekippt ist – ein kleines Detail, das Bewegung und Spiel andeutet. Darüber spannt sich ein Bogen, in dem ein klassisches Shut-the-Box-Holzspiel dargestellt ist: Die Zahlenleisten sind sichtbar, ein Ausschnitt von 4 bis 9, wobei die 5, 7 und 8 noch aufgestellt sind, während andere Zahlen bereits nach unten geklappt wurden. Die Illustration fungiert nicht nur als dekoratives Element, sondern als funktionales Einstiegssymbol. Ein Klick auf das Bild öffnet in einem neuen Tab die vollständige Shut-the-Box-Spielvorlage im PDF-Format. Diese kann direkt im Browser ausgedruckt und sofort verwendet werden – kostenlos und ohne Einschränkungen. Die Illustration wurde von Veronika Helga Vetter digital entworfen und gezeichnet. Die Spielvorlage wird auf gws2.de veröffentlicht, die Urheberschaft ist in den PDF-Metadaten eindeutig hinterlegt. Das Klick-Pick verbindet damit klassisches Spielmaterial, zeitgemäße digitale Distribution und einen offenen Bildungsansatz. Finanziert von Computerheld Linz - PC-Vor-Ort-ServiceDas Klap­pen­spiel Shut the Box ist ein klas­si­scher Fünf-Minuten-Füller, den Bank­nach­barn ge­gen­ein­an­der spie­len kön­nen. Als Spiel­ma­te­ri­al die­nen pro Spiel­paar zwei Wür­fel – ein Hilfs­mit­tel, das heu­te lei­der nicht mehr selbst­ver­ständ­lich in ers­ten und zwei­ten Klas­sen zu fin­den ist. Zu mei­ner Grund­schul­zeit hat­ten man­che Lehr­kräf­te stets Spiel­wür­fel griff­be­reit, da sie das Zäh­len so­wie das Ver­glei­chen und Er­ken­nen von Zah­len­bil­dern för­dern. Zu­sätz­lich ist un­se­re Shut-the-Box-DIN-A4-Vorlage von­nö­ten, mit der sich bis zu fünf Run­den spie­len las­sen. Wie die rest­li­che Un­ter­richts­stun­de muss also auch ein sol­cher Lü­cken­fül­ler von der Lehr­kraft ge­plant wer­den.

ℹ️ Aus die­sem müh­se­li­gen Grund spra­chen Päd­ago­gen be­reits in den frü­hen 1960er-Jahren⁷ von ei­ner „Spiel­feind­lich­keit in Schu­len“. Frü­her hieß es „Buch auf, Klap­pe zu“, heu­te lau­tet die Auf­for­de­rung: „Spielt ein we­nig mit der ANTON-App.“

Wo­bei Letz­te­res nur ein­ge­schränkt zu­trifft, da die Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin der Bun­des­schü­ler­kon­fe­renz ja at­tes­tiert, dass der Lehr­kör­per im Gro­ßen und Gan­zen lie­ber ko­pier­te Ar­beits­blät­ter aus­teilt, als Un­ter­richts­ma­te­ria­li­en zu di­gi­ta­li­sie­ren.

Das nächste Foto zeigt ausschließlich den unteren Teil der Shut-the-Box-Spielvorlage. Etwa fünfzig Prozent des DIN-A4-Bogens sind sichtbar, der übrige Hintergrund ist freigestellt und in einem neutralen Grau gehalten. Dadurch rückt der Blick unmittelbar auf den Spielbereich und die Dekoration. Am unteren Rand der Vorlage ist die Unterwasserszenerie vollständig koloriert: Meerespflanzen, kleine Details des Meeresbodens und maritime Motive verleihen dem Bild Tiefe und Lebendigkeit. Der darüberliegende Bereich – insbesondere die Spielfläche mit den Rundenspalten und Ziffern – bleibt hingegen bewusst im ursprünglichen Schwarz-Weiß-Zustand, so wie die Vorlage beim Ausdrucken erscheinen würde. Dieser Kontrast verstärkt die Wirkung der Dekoration, die nahezu den gesamten Spielbereich überlagert. Zentrales Element der Szene ist ein aufwendig gefertigter Säbel aus Fimo-Modelliermasse. Es handelt sich um einen typischen Sarazenensäbel mit einer nach vorne breiter werdenden, silbern schimmernden Klinge. Der Griff ist goldfarben ausgearbeitet und mit feinen, eingearbeiteten Arabesken verziert, die noch vor dem Backen in das Material modelliert wurden. Ein kräftig rotes Wollband ist im Bereich des Griffs eingeflochten und bildet einen markanten Farbakzent. Die Kombination aus Silber, Gold und Rot verleiht dem Objekt eine hochwertige, beinahe museale Anmutung. Auf dem Säbel liegen mehrere flache Spielfiguren, ebenfalls aus Fimo-Modelliermasse gefertigt. Ihre Form erinnert an kleine Zungen: länglich, unten kantig, nach oben hin weich abgerundet. Diese Figuren stellen Piratenseeleute dar. Sie tragen rote Kopftücher, schwarze Augenklappen und besitzen schlicht gezeichnete Gesichter in Hauttönen, mit reduzierten Mund- und Augenlinien. Die Körper sind in hellem Blau gehalten. Die Besonderheit dieser Figuren liegt in einem Detail auf der Brust: Jede Figur trägt ein aufgemaltes Kästchen mit einer Zahl – 1, 2 oder 3. Damit nehmen sie bewusst Bezug auf das klassische Holz-Klappenspiel, bei dem nummerierte Plättchen hoch- und heruntergeklappt werden. Die Figuren wirken, als könnten sie selbst Teil eines solchen Spiels sein – aufgestellt, umgeklappt oder aus dem Spiel genommen. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Kombination aus Fimo-Modelliermasse und kleinen Holzstäbchen, die in die Gestaltung integriert wurden. Diese Form der Dekoration ist besonders aufwendig und funktional zugleich: Sie ist nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern eine visuelle Übersetzung der Spielmechanik in eine dreidimensionale, erzählerische Form. Konzeption, Modellierarbeiten, Inszenierung und Fotografie stammen vollständig von Veronika Helga Vetter, die großen Wert darauf legt, ihre Lern- und Spielmaterialien nicht nur bereitzustellen, sondern bewusst in Szene zu setzen. Erstveröffentlichung Januar 2026 - GWS2.de - Lehrer lieben es

Die ein­zi­ge Bar­rie­re ist da­mit we­ni­ger die Lern­ziel­fra­ge – über die­se kann sich seit den 1970er-Jahren nie­mand mehr ernst­haft her­aus­re­den –, son­dern die Ei­gen­mo­ti­va­ti­on. Be­reits da­mals war die päd­ago­gi­sche Wir­kung ein­deu­tig be­legt:

Spie­len in der Schu­le för­dert so­zia­le Zie­le wie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und Ko­ope­ra­ti­ons­be­reit­schaft.

Re­ge­lein, Sil­via: Lern­spie­le für die Grund­schu­le. Ans­bach: Mi­cha­el Prö­gel Ver­lag 1979.

Ins­be­son­de­re Wür­fel­spie­le eig­nen sich für Kin­der­grup­pen, da der Sie­ger durch Zu­fall be­stimmt wird und so­mit kein di­rek­ter Kon­kur­renz­druck ent­steht.

Die Spielregeln

🎲 Grund­re­geln – Shut the Box
Bei­de Wür­fel wer­den im­mer gleich­zei­tig ge­wor­fen. Pro Wurf dür­fen ma­xi­mal zwei Fel­der durch­ge­stri­chen wer­den. Die ge­wähl­ten Fel­der müs­sen in ih­rer Sum­me ex­akt der Au­gen­zahl bei­der Wür­fel ent­spre­chen.

Wür­felt ein Spie­ler bei­spiels­wei­se eine 4, darf er ent­we­der die Zif­fer 4 di­rekt oder die Kom­bi­na­ti­on 3 + 1 durch­strei­chen.

  • Kann ein Spie­ler nach ei­nem Wurf kei­ne Zif­fern mehr durch­strei­chen, weil sich die Au­gen­zahl nicht mehr sinn­voll zer­le­gen lässt, en­det sei­ne Run­de. Die ver­blei­ben­den Zif­fern wer­den an­schlie­ßend zu­sam­men­ge­zählt und un­ten auf der Spiel­vor­la­ge no­tiert.

Ge­won­nen hat die Run­de schließ­lich der Spie­ler, der am Ende die nied­ri­ge­re Ge­samt­zahl auf sei­nem Spiel­bo­gen ste­hen hat.

Das letzte Foto der Serie zeigt die unteren rund vierzig Prozent der Shut-the-Box-Spielvorlage im DIN-A4-Format. Der Bogen liegt erneut auf einer hellbraunen Korkplatte, die als warmer, natürlicher Hintergrund dient und dem Motiv eine ruhige Basis verleiht. Im Fokus steht diesmal die Punktetabelle, die den Spielverlauf nachvollziehbar macht. Die Tabelle ist vollständig ausgefüllt: Die Runden eins bis fünf sind jeweils mit konkreten Restpunkten versehen, darunter folgt eine zusätzliche Zeile mit der Gesamtwertung. Diese Darstellung verdeutlicht auf einen Blick das Spielprinzip und zeigt, wie aus einzelnen Runden ein Gesamtergebnis entsteht. Sie fungiert damit als visuelle Erklärung der Spielregeln an genau jener Stelle, an der der begleitende Text diese erneut zusammenfasst. Auch die Spielfläche darüber trägt zur Verständlichkeit bei. In mehreren Zahlenreihen sind einzelne Ziffern durchgestrichen, sodass erkennbar wird, welche Zahlen im Verlauf der Partie „geklappt“ wurden. Der Spielbogen wirkt dadurch benutzt und lebendig – nicht wie eine leere Vorlage, sondern wie ein reales Beispiel aus dem Unterricht oder dem Spielalltag. Der untere Teil der Vorlage ist erneut farbig gestaltet: Die Unterwasserszenerie mit Meeresboden und Pflanzen wurde mit Buntstiften koloriert und bildet einen ruhigen, erzählerischen Abschluss des Motivs. Die Farben sind weich und handgemacht, ohne den funktionalen Charakter der Punktetabelle zu überlagern. Als dekorativer Akzent liegt in Nahaufnahme das Steuerrad eines Piratenschiffs auf der Vorlage. Das Objekt ist aus brauner Fimo-Modelliermasse gefertigt und zeigt in seiner Mitte einen orangefarbenen Kraken. Das gesamte Element wurde mit Resin übergossen, wodurch eine glänzende Oberfläche entsteht, die Licht reflektiert und dem Motiv Tiefe verleiht. Das Steuerrad fungiert hier als symbolischer Schlusspunkt: Es verbindet das Piratenthema mit der Idee von Orientierung, Steuerung und Überblick – passend zur abschließenden Auswertung des Spiels. Wie alle gezeigten Motive wurde auch diese Inszenierung vollständig von Veronika Helga Vetter konzipiert, gestaltet und fotografisch umgesetzt. Das Bild schließt die Serie bewusst ab, indem es Spielmechanik, Auswertung und Gestaltung in einem ruhigen, erklärenden Detailmotiv zusammenführt. GWS2.de (01/2026)

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¹Lasch, Bar­ba­ra: „Kin­der statt In­der”: Rütt­gers ver­tei­digt ver­ba­len Aus­rut­scher. spiegel.de (02/2026).
²Schmitz, An­dre­as: Di­gi­tal­Pakt Schu­le. kmk.org (02/2026).
³An­dre­as: Was ist die An­ton App? Kurz er­klärt ! youtube.com (02/2026).
⁴Dörr, Flo­ri­an: Winter-Chaos: Zahl­rei­che Schu­len in Hes­sen fal­len aus – Mi­nis­te­ri­um äu­ßert sich. fr.de (02/2026).
⁵Hö­nes, Lisa: Di­gi­ta­ler Un­ter­richt soll Sel­ber­ler­nen mög­lich ma­chen. MDR (06/2025).
⁶Wie­gand, Do­ro­thee: Mo­bi­le Apps: Zah­len, Da­ten, Fak­ten. In: c’t Nr. 7 (2023). S. 126.
⁷Bur­kart, Ger­hard: Ers­te Schrit­te im Un­ter­richts­spiel. Prak­ti­sche Bei­spie­le und me­tho­di­sche An­lei­tun­gen für den Schul­all­tag. Mün­chen: Eh­ren­wirth Ver­lag 1961.
⁸Wie­mann Lehr­mit­tel GmbH: Spiel „Shut the Box“ – Spie­lend rech­nen ler­nen. youtube.com (02/2026).

Dartscheibe zum Ausdrucken - London Board Typ: Papier

Seit­dem pro­fes­sio­nel­le Fuß­ball­mann­schaf­ten nur noch aus kom­mu­ta­ti­ven Jung­stars wie La­mi­ne Ya­mal und cha­ris­ma­be­frei­ten Trai­ner­fi­gu­ren wie Han­si Flick be­stehen, hat die­ser Sport merk­lich an Strahl­kraft ein­ge­büßt. Wer hät­te ge­dacht, dass aus­ge­rech­net Darts in die­ses Va­ku­um stößt? Wo­bei - war­um ei­gent­lich nicht? Schließ­lich lebt eine ech­te Brei­ten­sport­art da­von, die Ge­sell­schaft wi­der­zu­spie­geln. Und ei­nes ist un­be­strit­ten: Wenn in je­dem drit­ten deut­schen Haus­hal­t¹ eine Dart­schei­be hängt, dann sieht der durch­schnitt­li­che Spie­ler wohl tat­säch­lich in etwa so wie Ri­car­do „Pi­ka­chu” Piet­recz­ko oder Ga­bri­el „Gaga” Cle­mens aus. Aber war­um ha­ben Dart­pro­fis ei­gent­lich im­mer so skur­ri­le Spitz­na­men? Nun, sie sind nur ein Teil des Cha­rak­ters, den die Pfei­le­wer­fer an der Oche ver­kör­pern. Denn Darts-Turniere fes­seln nicht, weil dort ge­sichts­lo­se Tri­kot­num­mern in tak­ti­schen For­ma­tio­nen Drei­ecke² bil­den - son­dern weil hier ech­te Ty­pen auf der Büh­ne ste­hen. Und die kön­nen ne­ben dem Zie­len auch un­ter­hal­ten.

Ein echtes Meisterwerk handwerklicher Kreativität – auf den ersten Blick könnte man meinen, es handele sich um ein hochwertiges Bristle Dartboard, doch in Wahrheit besteht dieses kunstvolle London-Type-Dartboard aus Papier. Mit erstaunlicher Präzision wurde es aus einzelnen Schablonen zusammengesetzt und mit Malerkrepp so geschickt verklebt, dass die Übergänge nahtlos erscheinen. Um die englische Herkunft des Sports stilvoll zu unterstreichen, wurde die Scheibe auf eine elegante beige viktorianische Tapete platziert. Das feine Decoupage-Papier, kunstvoll auf Karton aufgebracht, verleiht dem Hintergrund einen Hauch von edwardianischem Charme – als hätte man das Dartboard in einem traditionsreichen Londoner Pub entdeckt. Der kunstvolle Rahmen aus Moosgummi gibt dem Werk eine zusätzliche Eleganz und sorgt dafür, dass die gesamte Komposition wie ein echtes Wandkunstwerk wirkt. Doch das Highlight dieses Arrangements sind die beiden echten Dartpfeile, die tief in der Scheibe stecken. Sie besitzen Metallspitzen mit einem Gewicht von 23 Gramm und auffällige schwarz-grüne Flights aus Plastik. Ihre präzise Platzierung erweckt den Eindruck, als sei das Spiel erst vor wenigen Sekunden in vollem Gange gewesen – als hätte ein Spieler soeben seine Darts geworfen und kurz darauf das Board verlassen. Dieses beeindruckende Kunstwerk wurde von Veronika Helga Vetter erschaffen, einer renommierten Webkünstlerin, die bereits mehrfach im ZDF-Fernsehgarten zu sehen war. Mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Kunst, Handwerk und digitaler Innovation schafft sie Werke, die gleichermaßen faszinieren und inspirieren. Ein einzigartiges Stück, das gekonnt die Grenzen zwischen Dartsport, Design und Dekoration verschwimmen lässt – ein echtes Highlight für alle Liebhaber des Spiels und der Ästhetik. Erstveröffentlichung Februar 2025

Als im Jahr 1972 in der Lon­do­ner Wem­bley Are­na erst­mals ein Dart­tur­nier voll­stän­dig im Fern­se­hen über­tra­gen wur­de, er­wies sich Sie­ger Alan Evans als wah­re Ram­pen­sau. Der Wa­li­ser wuss­te, dass es beim Darts nicht nur um Prä­zi­si­on, son­dern auch um Show ging - und trug bei je­dem Match stolz sei­nen weiß-roten Welsh Bob­ble Hat. Mit sei­nem kau­zi­gen Charme und sei­nen lau­ni­gen In­ter­views un­ter­strich er sein Image als büh­nen­rei­fer En­ter­tai­ner.

Wäh­rend­des­sen er­ober­ten zwei an­de­re schil­lern­de Fi­gu­ren die Darts-Welt: Eric Bris­tow und Bob­by Ge­or­ge, die nicht nur mit ih­rem Spiel, son­dern auch mit skur­ri­len Out­fits, or­di­nä­ren Wort­ge­fech­ten und dem me­di­en­wirk­sa­men Exen von La­ger­bier³ für Auf­se­hen sorg­ten. Darts war längst mehr als nur ein Knei­pen­spiel - es war Spek­ta­kel.

Ein charmantes Stillleben, das den Kneipenspiel-Charakter von Darts auf humorvolle und kunstvolle Weise einfängt. Die Szene spielt sich auf einer hellbraunen Korkplatte ab, die eine warme, natürliche Basis für das Motiv bildet. Im Mittelpunkt steht eine DIN-A4-Seite, die ein präzise ausgedrucktes Dreieck eines London-Type-Dartboards zeigt – mit den klassischen Farben Schwarz, Rot, Grün und Weiß. Das Blatt ruht in einem schlichten, braunen Bilderrahmen, während darüber ein zweiter horizontaler Rahmen liegt, der ebenfalls ein Segment der Dartscheibe enthält. So entsteht ein geschicktes Spiel mit Perspektive, das den Eindruck einer liebevoll dekorierten Kneipenwand vermittelt. Doch das eigentliche Highlight dieses Kunstwerks ist die kleine, aus Fimo-Modelliermasse geformte Maus Gustl von Mausbach, die mitten im Geschehen steht. Ihr weiches Fell aus Watte, ihr weißes Antlitz und ihr Outfit machen sie zu einem echten Blickfang: Sie trägt ein Schwarz-Weiß gestreiftes Darttrikot, das ihr ein professionelles, aber gleichzeitig humorvolles Aussehen verleiht. In ihrer winzigen Pfote hält sie einen Dartpfeil, und ihr entschlossener Blick suggeriert, dass sie jeden Moment werfen wird. Vor ihr auf dem Korkboden liegen zwei runde Marken, ebenfalls aus Fimo, auf denen bayerische Bierkrüge mit goldgelbem, schaumgekrönten Bier abgebildet sind – eine charmante Anspielung auf die enge Verbindung zwischen Darts und geselliger Kneipenkultur. Auf der rechten Seite der Szene befindet sich eine kleine grüne Tafel, an der ein Stück weiße Kreide baumelt. Darauf geschrieben: 501 – die magische Zahl, mit der jedes klassische Dartspiel beginnt. Die Kombination aus der urigen Tafel, der detailverliebten Maus und den Biermarken erzeugt eine Atmosphäre, die unweigerlich an einen gemütlichen Pub-Abend erinnert. Dieses humorvolle und zugleich detailreiche Kunstwerk wurde von Veronika Helga Vetter erschaffen – einer bekannten Webkünstlerin aus den DACH-Staaten, Filialleiterin bei Lidl in Linz (Oberösterreich) und zweifache Mutter. Eine Persönlichkeit voller Power, Kreativität und handwerklichem Geschick, die es versteht, Alltagsgegenstände in außergewöhnliche Kunstwerke zu verwandeln. Ein einzigartiges Stillleben, das die Essenz des Dartsports – Präzision, Geselligkeit und Kneipenkultur – in einer charmanten, fast märchenhaften Darstellung einfängt. Inhaber: GWS2.de - 02/2025

Trotz der enor­men Reich­wei­te - rund sie­ben Mil­lio­nen Zu­schau­er ver­folg­ten das „News of the World Darts Cham­pi­on­ship” im Jahr 1972 - gab es für den Sie­ger kei­nen ein­zi­gen Pen­ny Preis­geld. Das Ein­zi­ge, was „Evans the Ar­row” er­hielt, war eine Tro­phäe und jede Men­ge Ruhm. Erst ge­gen Ende der 1970er-Jahre konn­ten in Groß­bri­tan­ni­en ei­ni­ge we­ni­ge Dart­pro­fis von ih­rem Sport le­ben, wäh­rend sich etwa 30.000 Hob­by­spie­ler in Ama­teur­li­gen or­ga­ni­sier­ten. Zum Ver­gleich: Der Deut­sche Dart-Verband (DDV) hat­te 1983 ge­ra­de ein­mal 10.000 Mit­glie­der re­gis­triert - ein Be­weis da­für, dass die Bon­ner Re­pu­blik in Sa­chen Pfei­le­wer­fen da­mals noch ein Ent­wick­lungs­land war.

Rund um die deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung flau­te das öf­fent­li­che In­ter­es­se an Darts spür­bar ab. Der Sport war zu­neh­mend mit Wet­ten, Al­ko­hol und ei­ner teils rau­en Knei­pen­kul­tur ver­knüpft - kein Image, mit dem sich gro­ße Spon­so­ren schmü­cken woll­ten. Die Fol­ge: Im­mer we­ni­ger Tur­nie­re, im­mer mehr Ab­sa­gen. Darts droh­te, in der Be­deu­tungs­lo­sig­keit zu ver­sin­ken.

Die Szene wirkt wie ein kunstvoll komponiertes Stillleben, das die Tradition des Dartsports mit spielerischer Leichtigkeit einfängt. Das London-Board aus Papier, detailgetreu gestaltet und mit Malerkreppstreifen zu einer täuschend echten Nachbildung eines Bristle Dartboards zusammengesetzt, thront an der Wand. Die viktorianische Tapete im Hintergrund – Decoupage-Papier auf Karton – betont mit ihren feinen, beigefarbenen Ornamenten die britische Herkunft des Spiels. Der Moosgummi-Rahmen, der das Board elegant einfasst, lässt das Ganze wie ein fest installiertes Wandobjekt erscheinen, als gehöre es seit Jahrzehnten zu dieser Szenerie. Doch diesmal ist der Fokus weiter gefasst: Die Kamera hat Abstand genommen und offenbart mehr von der beigefarbenen Wand, wodurch das Board im Gesamtbild kleiner wirkt. Dafür rückt nun ein entscheidendes Detail ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Die Dartscheibe ist exakt in Wettkampfhöhe montiert – das Bullseye sitzt auf 1,73 Metern. Ein weiteres, charmantes Element verleiht dem Bild eine besondere Dynamik: Der Unterarm samt Hand von Robert Ludwig Vetter kommt ins Bild, mitten in einer Bewegung. Der fünfjährige Junge streckt sich nach oben und zieht mit festem Griff einen Metallpfeil aus dem grünen Doppel-6-Feld. Dass die Dartscheibe für ihn noch eine Herausforderung darstellt, ist unübersehbar: Sein Arm greift von unten, was verdeutlicht, dass er sich nach oben strecken muss, um den Pfeil zu erreichen. Das Bild erzählt auf subtile Weise eine Geschichte – es zeigt die Faszination für den Dartsport, die bereits in jungen Jahren beginnt. Während die Szene an eine klassische Dartpartie in einem britischen Pub erinnert, wird sie durch die unschuldige Neugier eines Kindes ergänzt, das gerade erst seine ersten Würfe erlebt. Ein Kunstwerk mit Tiefe und Symbolkraft, erschaffen von Veronika Helga Vetter, einer renommierten Webkünstlerin, Filialleiterin bei Lidl in Linz (Oberösterreich) und zweifachen Mutter. Ein Mensch mit Power und Kreativität, der es versteht, Momente des Spiels und der Tradition in visuelle Erzählungen zu verwandeln

Doch die Wen­de kam 1992, als 16 bri­ti­sche Pro­fi­s⁴ mit der Un­ter­stüt­zung von Sport-Managern, ei­ner PR-Agentur und dem Fern­seh­sen­der Sky eine Re­vo­lu­ti­on wag­ten. Sie grün­de­ten ei­nen neu­en in­ter­na­tio­na­len Ver­band, den World Darts Coun­cil (WDC), mit ei­ner kla­ren Mis­si­on: Darts soll­te zu­rück ins Ram­pen­licht - und zwar nach dem Vor­bild ame­ri­ka­ni­scher Wrestling- und Box­ver­an­stal­tun­gen. Statt ver­rauch­ter Hin­ter­zim­mer soll­ten cha­ris­ma­ti­sche Per­sön­lich­kei­ten und der Event­cha­rak­ter wie­der im Mit­tel­punkt ste­hen. Zu­dem wur­de - zu­min­dest wäh­rend der Wett­kämp­fe - ein strik­tes Al­ko­hol­ver­bot für die Spie­ler ein­ge­führt.

Die Kamera fängt eine faszinierende Miniaturwelt aus der Vogelperspektive ein – eine liebevolle Komposition, die die historischen Wurzeln des Dartsports spielerisch visualisiert. Auf einer braunen Korkplatte, deren natürliche Textur Wärme und Authentizität ausstrahlt, liegt ein brauner Bilderrahmen, in dem sich ein sorgfältig ausgedrucktes Dreieck eines London-Type-Dartboards befindet. Doch im Zentrum der Szene steht eine charakterstarke Figur: Gustl von Mausbach, eine detailreich aus Fimo-Modelliermasse geformte Maus, gekleidet in ein schwarz-weiß gestreiftes Darttrikot. In seiner kleinen Pfote hält er einen Dartpfeil – doch anstatt sich auf die gewohnten Ziele eines Dartboards zu konzentrieren, visiert er eine ganz andere Scheibe an: Eine Miniatur-Bogenscheibe, die mit ihren gelb-rot-schwarzen Ringen an die traditionellen Zielscheiben des Bogensports erinnert. Diese filigrane Nachbildung eines Bogenschieß-Ziels steht auf einer winzigen Holzstaffelei – ein kunstvolles Detail, das an die Ursprünge des Dartsports erinnert. Schließlich soll sich Darts in England aus dem Bogenschießen entwickelt haben: Als sich englische Bogenschützen im Mittelalter die Zeit vertrieben, indem sie ihre Pfeile auf die Böden leerer Fässer warfen. Genau dieser historische Übergang wird hier spielerisch und symbolträchtig dargestellt – der kleine Nager steht für den modernen Dartspieler, die Zielscheibe für die historischen Wurzeln. Die gesamte Szene ist nicht nur eine liebevolle Hommage an die Vergangenheit des Dartsports, sondern auch ein Beweis für die unglaubliche Detailverliebtheit der Schöpferin dieses Werks: Veronika Helga Vetter, eine renommierte Webkünstlerin, Filialleiterin bei Lidl in Linz (Oberösterreich) und zweifache Mutter. Ihre Kunst verbindet Geschichte, Kreativität und Humor zu einem einzigartigen visuell-poetischen Erlebnis. Ein Stillleben voller Anspielungen, ein Kunstwerk, das eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt – und das mit einer charmanten Maus, die entschlossen ihren Pfeil auf eine Zielscheibe richtet, die die Geschichte des Darts in sich trägt. GWS2.de Februar 2025

Spä­ter in Pro­fes­sio­nal Darts Cor­po­ra­ti­on (PDC) um­be­nannt, do­mi­nier­te zu­nächst Phil Tay­lor fast je­des Ver­bands­tur­nier und mach­te sich un­sterb­lich.

  • Als die Darts-WM 2007 in das Lon­do­ner Alex­an­dra Pa­lace „Ally Pal­ly“ ver­legt wur­de, be­gann eine neue gol­de­ne Ära.
  • Wie in den 1970er-Jahren for­mier­te sich eine pu­bli­kums­wirk­sa­me Pro­fig­rup­pe mit Spie­lern wie Mi­cha­el van Ger­wen, Pe­ter Wright und Ray­mond van Barn­eveld, die Darts end­gül­tig zum Spek­ta­kel mach­ten.
  • Die Strahl­kraft die­ses Booms reich­te bis nach Deutsch­land und hin­ter­ließ be­son­ders bei der Ge­ne­ra­ti­on Z nach­hal­ti­gen Ein­druck.

Im­mer mehr jun­ge Ta­len­te wag­ten den Schritt in den Pro­fi­sport, was spä­tes­tens mit der PDC Darts-WM 2025 sicht­bar wur­de: Erst­mals gin­gen sechs deut­sche Spie­ler an den Start und kämpf­ten um ei­nen An­teil des Rekord-Preisgeldes von 2,5 Mil­lio­nen Pfund.

2,5 Mil­lio­nen Pfund Preis­geld (ca. 2,8 Mio. Euro) sind im Pott. Der Welt­meis­ter be­kommt 500.000 Pfund (ca. 580.000 Euro).

Raitt, Neil: Darts-WM 2025 im „Ally Pal­ly“. bild.de (02/2025).

Das Foto zeigt eine London-Type-Dartscheibe, die kunstvoll in eine Szene integriert wurde, die an eine Armbanduhr erinnert. Die Dartscheibe selbst ist auf einem hellen, leicht strukturierten Hintergrund platziert, der an eine viktorianische Wandtapete erinnert. Die Dartscheibe besitzt das klassische Design eines London Board: 20 nummerierte Segmente, die in einem wechselnden Schwarz-Weiß-Muster angeordnet sind. Schmale Triple- und Double-Ringe in Rot und Grün, die das Board strukturieren. Das Bullseye ist in zwei konzentrische Kreise unterteilt: der innere grüne Kreis (50 Punkte) und der äußere rote Ring (25 Punkte). Das Zahlenlayout folgt der traditionellen englischen Dart-Anordnung, wie sie bei London- oder Yorkshire-Boards üblich ist. Besondere Gestaltung: Die Dartscheibe wurde nicht einfach nur an die Wand montiert, sondern in eine kreative Armbanduhr-Optik eingebettet. Das Uhrenarmband verläuft an den Seiten der Scheibe und ist farblich an den Hintergrund angepasst. Der Look lässt das Dartboard wie das Zifferblatt einer überdimensionalen Uhr wirken, was eine visuelle Illusion erzeugt. Symbolik & Künstlerische Anspielungen: Die Darstellung könnte eine spielerische Anspielung auf die Bedeutung von Zeit im Dartsport sein – etwa die Sekunden, die ein Spieler für seinen Wurf hat, oder die Zeit, die es dauert, ein perfektes Spiel (9-Darter) zu absolvieren. Das elegante Tapetenmuster im Hintergrund verleiht dem Bild einen Vintage-Charakter, passend zur britischen Herkunft des Spiels. Möglicher Ursprung & Inspiration: Die Bildgestaltung könnte aus einer DIY-Schablone oder einer grafischen Illustration stammen, die als Vorlage für Dartscheiben verwendet wird. Falls es sich um eine Druckvorlage handelt, könnte sie aus einer PDF-Datei einer Webkünstlerin stammen, ähnlich wie bei den Arbeiten von Veronika Helga Vetter, die für ihre künstlerischen Schablonenentwürfe bekannt ist. Fazit: Das Bild verbindet Sport, Kunst und Design auf kreative Weise. Die Kombination aus London-Board-Dartscheibe und Uhrenmotiv erzeugt eine surreale, aber stilvolle Darstellung, die sowohl als Wanddeko als auch als Symbolbild für den Dartsport dienen könnte

„Ich möch­te mit Pfei­le­wer­fen reich wer­den“, dach­te sich Flo­ri­an Hem­pel aus Des­sau, als er 2017 mit sei­nen Mit­be­woh­nern beim Vor­glü­hen auf eine Dart­schei­be warf. Was als Trink­spiel be­gann, ent­wi­ckel­te sich schnell zur Lei­den­schaft. Kurz dar­auf in­ten­si­vier­te der Wahl­köl­ner sein Trai­ning - Pro­fi­spie­ler fei­len nach ei­ge­nen An­ga­ben täg­lich zwei bis fünf Stun­den⁵ an ih­rer Wurf­tech­nik. Der Fleiß zahl­te sich aus: Nur zwei Jah­re spä­ter gab Hem­pel sein Tur­nier­de­büt und hat seit­her über 100.000 Pfund an Preis­geld ein­ge­spielt.

Hem­pel be­rich­tet in ei­nem In­ter­view, dass in der Woh­nung eine Darts­schei­be an der Wand ge­han­gen habe. Er habe vor dem Fei­ern re­gel­mä­ßig mit sei­nen Mit­be­woh­nern ein paar Pfei­le ge­wor­fen.

Mül­ler, Mi­ri­am: 5 Facts zu Darts-Profi Flo­ri­an Hem­pel: Freun­din, Preis­geld, Be­ruf, Her­kunft & Ein­lauf­mu­sik. wettbasis.com (02/2025).

Noch ist Darts eine Sport­art mit er­staun­lich ho­her Durch­läs­sig­keit. Wäh­rend es im Fuß­ball Jah­re in Nach­wuchs­leis­tungs­zen­tren braucht, um viel­leicht Pro­fi zu wer­den, ge­nü­gen im Darts oft zwei Jah­re in­ten­si­ves Trai­ning, um sich ei­nen Platz auf der gro­ßen Büh­ne zu si­chern. Wer re­gel­mä­ßig ein 15- bis 18-Dart-Leg spielt, kann sich für die PDC-Qualifikationsturniere an­mel­den - und dort be­ginnt der Weg zu sat­ten Preis­gel­dern. Also, war­um noch zö­gern? Heu­te noch das Kün­di­gungs­schrei­ben auf­set­zen und ran ans Brett - der Ally Pal­ly war­tet!

Dartscheibe ausdrucken

Ein ty­pi­sches Lon­don Board hat ei­nen Durch­mes­ser von 17,75 Zoll, um­fasst 20 Fel­der und ins­ge­samt 82 Seg­men­te. Wer die­ses Wett­kampf­de­si­gn⁶ aufs Pa­pier brin­gen möch­te, be­nö­tigt sie­ben DIN-A4-Seiten, die nach dem Aus­schnei­den mit Ma­ler­krepp zu­sam­men­ge­setzt wer­den. Be­sit­zer ei­nes Farb­dru­ckers er­hal­ten die Ein­zel­tei­le der Dart­schei­be di­rekt in den klas­si­schen Far­ben Schwarz, Weiß, Rot und Grün. Für eine län­ge­re Halt­bar­keit des selbst ge­bau­ten Dart­boards emp­fiehlt es sich, un­se­re PDF-Vor­la­ge di­rekt auf wei­ßes Uni­ver­sal­pa­pier mit 160 g/m² zu dru­cken - ein lang­le­bi­ge­res und zu­gleich nach­hal­ti­ge­res Ma­te­ri­al.

Vor uns breitet sich eine beeindruckende Konstruktion aus – eine handgefertigte Nachbildung eines London Board Dartboards, das auf leuchtend orangefarbenes Tonpapier gedruckt wurde. Die Farbwahl ist kein Zufall: Das kräftige Orange hebt sich markant vom neutralen Grauton des Hintergrunds ab und signalisiert dem Betrachter sofort, dass es sich hier um ein Schablonen-Exempel handelt – eine kreative Vorlage, die zur Nachahmung einlädt. Das Dartboard selbst hat einen Durchmesser von 17,75 Zoll, ein Maß, das die Grenzen herkömmlicher Drucker sprengt. Daher wurde das Design auf sieben DIN-A4-Seiten aufgeteilt. Die einzelnen Segmente – exakt zugeschnittene „Kuchenstücke“ – wurden anschließend mit weißen Malerkreppstreifen sorgfältig zusammengesetzt. Die hellen Klebestreifen bilden dabei eine kontrastreiche Struktur, die an die Speichen eines Fahrradreifens erinnert. Das Board liegt flach auf dem Rücken, seine klar definierten Linien und geometrische Präzision vermitteln eine faszinierende Mischung aus Handwerkskunst und mathematischer Ordnung. Jede Kante ist sauber geschnitten, jede Verbindung akribisch geklebt – ein Beweis für die sorgfältige Umsetzung dieser kreativen Idee. Der Ursprung dieser Vorlage ist eine PDF-Datei, entworfen von der renommierten Photoshop-Künstlerin Veronika Helga Vetter aus Linz, Oberösterreich. Ihre Werke sind bekannt für ihre Liebe zum Detail und ihren künstlerischen Anspruch – und genau das spiegelt sich auch in diesem London Board wider. Ein stilles, aber ausdrucksstarkes Bild, das nicht nur die Präzision des Dartsports widerspiegelt, sondern auch den kreativen Prozess hinter einem handgemachten Schablonenprojekt dokumentiert. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht (02/2025)

Nach dem Aus­dru­cken und Aus­schnei­den lie­gen sechs gleich­schenk­li­ge Drei­ecke mit ei­nem Win­kel von 54 Grad so­wie ein klei­nes Ku­chen­stück (36 Grad) vor ei­nem.

Ein faszinierender Splitscreen gibt uns Einblick in den kreativen Entstehungsprozess eines handgefertigten London Board Dartboards – basierend auf der Idee von Veronika Helga Vetter, einer bekannten Webkünstlerin und Führungskraft bei Lidl. Beide Bildhälften sind von einem neutralen grauen Hintergrund umrahmt, sodass die Details der Konstruktion perfekt zur Geltung kommen. Linke Bildhälfte: Hier liegt ein breiter Malerkreppstreifen mit der klebrigen Seite nach oben. Auf der linken Hälfte wurde bereits ein gleichschenkliges Dreieck der Dartscheibe befestigt. Das Papier ist hochwertiges 160 g/m² Universalpapier und zeigt das klassische Dartscheibendesign in Schwarz, Weiß, Grün und Rot. Die rechte Hälfte des Kreppstreifens ist noch frei – es sieht so aus, als würde dort gleich ein weiteres Segment platziert, um den nächsten Schritt der Montage zu vollenden. Rechte Bildhälfte: Das Bild zeigt die Fortsetzung des Bauprozesses: Das Stück mit der Zahl 18 wird am Rand auf einen Malerkreppstreifen gestrichen, um es stabil mit den anderen Segmenten zu verbinden. Die Dartscheibe ist hier bereits vollständig zusammengesetzt, die einzelnen Schablonenstücke sind passgenau ausgerichtet. Die Konstruktion verdeutlicht, dass die ausgedruckten Dartscheibenteile mit dem Druck nach oben auf umgedrehte Klebestreifen gelegt werden – ein cleverer Trick, um das DIY-Board stabil zu verkleben, ohne dabei sichtbare Klebestellen auf der Oberfläche zu hinterlassen. Der Splitscreen visualisiert auf elegante Weise den Übergang vom Einzelstück zur fertigen Dartscheibe – ein Lehrstück in Präzision und Kreativität, das zeigt, wie sich aus einer PDF-Vorlage ein realistisches London Board zusammensetzen lässt

Der Zu­sam­men­bau klappt am bes­ten, wenn die Drei­ecke mit dem Auf­druck nach oben nach­ein­an­der auf um­ge­dreh­te Ma­ler­krepp­strei­fen ge­legt wer­den. Da­mit al­les an der rich­ti­gen Stel­le sitzt, sind die Scha­blo­nen al­pha­be­tisch be­schrif­tet.

  • Ist die DIY-Dartscheibe zu­sam­men­ge­setzt, muss sie nur noch so auf­ge­hängt wer­den, dass das Bull­seye ex­akt auf 1,73 Me­tern Höhe sitzt.

Und dann kann es los­ge­hen! Zwei Spie­ler wer­fen ab­wech­selnd drei Spi­cker und ver­su­chen, 501 Punk­te her­un­ter­zu­spie­len. Bis etwa 170 Rest­punk­te bleibt die Tri­ple 20 das Ziel - da­nach be­ginnt das Kopf­rech­nen.

Nico Zie­mann: Es ist kein Rech­nen. Es ist Vo­ka­beln ler­nen.

Rieck, Se­bas­ti­an: Dart-Sport boomt in Ham­burg. Ham­burg Jour­nal | NDR (2025).

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¹Romatowski-Sohlbach, Ri­chard W. von: Darts: Tech­nik - Trai­ning - Me­tho­dik. 5. Auf­la­ge. Aa­chen: Mey­er & Mey­er Ver­lag 2015.
²Ev­ra, Pa­tri­ce: Guar­dio­la rui­ned Foot­ball! youtube.com (02/2025).

³Fin­ner­an, Siob­han: Bull­seyes and Beer: When Darts Hit Bri­tain. youtube.com (02/2025).
⁴Dur­rant, Glen: Birth of the PDC - The Split In Darts. youtube.com (02/2025).
⁵Drumm, Marc: Ga­bri­el Cle­mens be­rei­tet sich auf an­ste­hen­de Darts-WM vor. sport­are­na | SR (2023).
⁶S­port: Re­geln – Tech­nik – Tak­tik. Über 200 Sport­ar­ten. Mün­chen: Dor­ling Kin­ders­ley 2008.