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Osterhase basteln: Figur mit Kiepe - viertes Arrangement

In mei­nen Au­gen ist der Os­ter­ha­se im Ge­gen­satz zum Christ­kind kei­ne über­na­tür­li­che Ich-AG. Viel­mehr ist das Wort Os­ter­ha­se eine Be­rufs­be­zeich­nung, die vor über 350 Jah­ren ent­stand. Erst seit dem Ende des Drei­ßig Jäh­ri­gen Krie­ges gibt es im deutsch­spra­chi­gen Raum Os­ter­ha­sen, die in der Nacht zum Os­ter­sonn­tag bun­te Os­ter­ei­er und Sü­ßig­kei­ten für Kin­der ver­ste­cken.

Re­gard­less of the mur­ky origins, by the 17th cen­tu­ry, the Eas­ter Bun­ny and her eggs were ent­ren­ched in the Ger­man Eas­ter tra­di­ti­on [...].

Ble­vins, Me­lis­sa: Who In­ven­ted the Cho­co­la­te Eas­ter Bun­ny? todayifoundout.com (04/2017).

Bild von einem braunen Osterhasen im Garten, der die Ostereier austrägt. Fotografiert von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinWie es der Name be­reits sug­ge­riert, kön­nen aus­schließ­lich Ha­sen den Be­ruf des Os­ter­ha­sen er­ler­nen. Zwar soll es in man­chen Ge­gen­den auch schon mal Os­t­er­füch­se und Os­ter­stör­che ge­ge­ben ha­ben, die­se wur­den je­doch auf­grund man­geln­der Le­gi­ti­ma­ti­on schnell wie­der durch Os­ter­ha­sen er­setzt. Kein Wun­der, schließ­lich hat nur der Hase den gött­li­chen Se­gen. Al­les be­gann mit der Früh­lings­göt­tin Ost­ara, die von den Men­schen in West­eu­ro­pa vor der Chris­tia­ni­sie­rung un­ge­fähr zur Zeit des Pas­sah­fests Op­fer er­hielt.

Für die­ses fröh­li­che Fest war eine Früh­lings­göt­tin na­mens Ost­ara zu­stän­dig. In man­chen Ge­gen­den wur­de sie auch Öst­re oder East­re ge­nannt. Ihr ver­dan­ken wir den Na­men des Os­ter­fests (eng­lisch Eas­ter).

Sa­scha: Os­ter­ha­sen zum Aus­ma­len – Rät­sel­spiel für Kin­der. gws2.de (04/2017).

Der Le­gen­de nach war ein Win­ter ein­mal so lan­ge, dass ein Mäd­chen da­mit be­gann, Ost­ara zu su­chen. Auf ih­rem Weg fand sie ei­nen er­fro­re­nen Vo­gel, den sie bit­ter­lich be­wein­te. Das klei­ne Mäd­chen be­te­te dar­auf­hin zur Früh­lings­göt­tin, dass die­se den Vo­gel doch bit­te wie­der zum Le­ben er­we­cken soll.

Bildcollage bestehend aus einem schönen gebastelten Osterhasen. Arrangiert von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Ost­ara er­schien zwar auf­grund des Ge­bets, konn­te aber dem ar­men Tier nicht mehr hel­fen. Sie ver­wan­del­te den to­ten Vo­gel al­ler­dings kur­zer­hand in ei­nen le­ben­di­gen Ha­sen. An­schlie­ßend sag­te die Göt­tin zu dem Mäd­chen, dass die Men­schen von nun an nach die­sem Ha­sen Aus­schau hal­ten sol­len. So­bald die Fell­na­se sein Kleid ver­liert, ist das ein Zei­chen da­für, dass der Früh­ling naht.

Wenn er sein Kleid ver­lie­re, wäre dies ein un­trüg­li­ches Zei­chen da­für, dass ihr Kom­men und da­mit der Früh­ling na­hen wür­den.

Fey, An­dre­as: Ost­ara und die heid­ni­schen Ur­sprün­ge des Os­ter­fes­tes. germanblogs.de (04/2017).

Bild von Osterhase mit Maus und Marienkäfer im Heu. Foto von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinSeit­dem gibt es kein Ge­mäl­de von der heid­ni­schen Göt­tin, auf dem nicht auch min­des­tens ein Hase mit ab­ge­bil­det ist. Doch auch ab­seits die­ser Ge­schich­te spiel­ten die lus­ti­gen Lang­oh­ren für den Men­schen zur Früh­lings­zeit schon im­mer eine be­deu­ten­de Rol­le. Auf­grund ih­rer ho­hen Fer­ti­li­täts­ra­te wa­ren Ha­sen näm­lich seit je­her Frucht­bar­keits­sym­bo­le, die für das neue Le­ben stan­den.

The Eas­ter bun­ny has its ori­gin in pre-Christian fer­ti­li­ty lore. The Hare and the Rab­bit were the most fer­ti­le ani­mals known and they ser­ved as sym­bols of the new life du­ring the Spring sea­son.

Aus­tra­li­an Me­dia Ltd.: Eas­ter Tra­di­ti­ons. easterbunnys.net (04/2017).

Bildcollage von dreidimensionalem Pappmaché Hasen. Erstellt von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Wuss­ten Sie, dass nicht je­der Hase die Eig­nung zum Os­ter­ha­sen be­sitzt? Zum Bei­spiel wird da­von aus­ge­gan­gen, dass aus­schließ­lich Ramm­ler den Os­ter­ha­sen­be­ruf er­ler­nen dür­fen. Dies geht auf meh­re­re Au­gen­zeu­gen­be­rich­te zu­rück, in de­nen be­stä­tigt wird, dass die Ei­er­bo­ten bei der Ar­beit eine Flie­ge um den Hals tra­gen.

A poll of my Twit­ter fol­lo­wers re­veals that 81% of the peop­le who re­plied be­lie­ve the Eas­ter Bun­ny to be male, ba­sed most­ly on de­pic­tions whe­re it’s wea­ring a bow­tie.

So­ni­ak, Matt: Whe­re Did The Eas­ter Bun­ny Come From? mentalfloss.com (04/2017).

Au­ßer­dem ist heu­te noch un­klar, wo die Eier des Os­ter­ha­sen her­kom­men. Geht man nach den Ge­brü­dern Grimm, muss der Hase die Os­ter­ei­er am Os­ter­sonn­tag an Ort und Stel­le selbst le­gen.

os­ter­ha­se, m. hase, der nach dem kin­der­glau­ben die os­ter­ei­er legt.

Deut­sches Wör­ter­buch von Ja­cob und Wil­helm Grimm. 16 Bde. in 32 Teil­bän­den. Leip­zig 1854 - 1961. Quel­len­ver­zeich­nis Leip­zig 1971. woerterbuchnetz.de (PDF) (04/2017).

Bild von einem aus Papier gebastelten Osterhasen, der mit seiner Kiepe durch den Wald läuft. Foto von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinEin männ­li­ches Säu­ge­tier, das bun­te Eier legt? Wenn dies eine wei­te­re Vor­aus­set­zung da­für wäre, um Os­ter­ha­se zu wer­den, wür­den wohl je­des Jahr vie­le Os­ter­nes­ter auf der Welt leer blei­ben. Doch wo­her kommt ei­gent­lich die­ser Irr­glau­be? Es wa­ren wohl ame­ri­ka­ni­sche Ma­ler mit deut­schen Wur­zeln, die im 18. Jahr­hun­dert den Os­ter­ha­sen Eier le­gen lie­ßen. Der Grund da­für war, dass die Künst­ler nicht wuss­ten, wie sie ei­nen Ha­sen dar­stel­len sol­len, der ei­nen Korb mit Ei­ern trägt.

One of the pro­blems that the ear­ly penn­syl­va­ni­an ger­man ar­tists had, was how do you de­pict a hare, car­ry­ing a bas­ket of eggs.

CBS Sunday Morning: The real sto­ry of the Eas­ter Bun­ny. youtube.com (04/2017).

Picture of the Easter bunny who is running through the Bavarian forest and delivering Easter eggs. Crafted by Veronika Vetter Bavarian Fine ArtistZu­sam­men­fas­send lässt sich also sa­gen, dass Os­ter­ha­sen be­son­ders star­ke männ­li­che Ha­sen mit Flie­ge sind, die ei­nen Korb mit Os­ter­ei­ern auf dem Rü­cken tra­gen. Hin­ge­gen wei­ter­hin un­er­forscht ist, war­um die­ser Tier­be­ruf über­haupt ent­stand und wo­her die gan­zen Os­ter­ei­er kom­men. Au­ßer­dem ist völ­lig un­klar, ob die Ha­sen für ihre Ar­beit ent­lohnt wer­den. Auf Grund­la­ge die­ser In­for­ma­tio­nen habe ich ei­nen Os­ter­ha­sen für eine voll­stän­di­ge Os­ter­de­ko aus Pa­pier ge­bas­telt.

Wie alle Mo­ti­ve die­ser Bas­tel­se­rie passt auch mein Pa­pier­ha­se per­fekt zum Früh­ling. Beim Kre­ieren der Fi­gur be­rück­sich­tig­te ich je­doch, dass Os­ter­ha­sen kei­nen bi­bli­schen Be­zug ha­ben. Aus die­sem Grund wirkt mein Lang­ohr eher de­zent und na­tur­nah. Da­durch kann der Kunst­ha­se auf­grund sei­ner sym­bo­li­schen Tra­di­ti­on den­noch pro­blem­los ein Teil ei­nes re­li­giö­sen Os­ter­ar­ran­ge­ments sein.

Picture of two Easter bunnies who are sitting in the hay. Created by Veronika Vetter Bavarian Fine Artist

Mein selbst ge­bas­tel­ter Os­ter­ha­se ist 12 Zen­ti­me­ter hoch und hat eine aus Pa­pier nach­emp­fun­de­ne Kie­pe auf dem Rü­cken. Auf­grund der Wat­te und der ein­ge­setz­ten Papp­ma­ché Tech­nik ver­fügt die Os­ter­de­ko über eine ein­zig­ar­ti­ge Hap­tik. In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung sage ich Ih­nen nun, wie ich das knuf­fi­ge Häs­chen ge­bas­telt habe.

Bastelanleitung für Osterhase

Auf­grund der bes­se­ren Über­sicht habe ich mich da­für ent­schie­den, die An­lei­tung auf­zu­tei­len. Des­halb er­klä­re ich zu­erst nur, wie ich die Ha­sen­fi­gur mo­del­liert habe.

Bild von gewöhnlichem Zeitungspapier aus Bayern für die Pappmaché TechnikFür die be­son­de­re Papp­ma­ché Tech­nik ver­wen­de­te ich ganz ge­wöhn­li­ches Zei­tungs­pa­pier, Kleis­ter und Mo­del­lier­pas­te. Des Wei­te­ren ist ein kur­zer Koch­vor­gang von­nö­ten, wes­halb ich eben­falls ei­nen Koch­topf und ein Sieb zur Hil­fe nahm. Um das Häs­chen schön zu ver­zie­ren, ka­men au­ßer­dem ver­schie­de­ne Acryl­far­ben und han­dels­üb­li­che wei­ße Wat­te zum Ein­satz. Die Ha­sen­au­gen habe ich aus Fimo Mo­del­lier­mas­se an­ge­fer­tigt, Sie könn­ten da­für al­ler­dings auch schwar­ze Knöp­fe neh­men.

  • Au­ßer­dem soll­ten Sie sich eine Sche­re, ei­ni­ge Dot­ting­tools und viel flüs­si­gen Kle­ber als Bas­tel­werk­zeu­ge zu­recht­le­gen.

Im ers­ten Bas­tel­schritt nahm ich ei­nen Koch­topf zur Hand, der über ein Fas­sungs­ver­mö­gen von drei Li­tern ver­füg­te, und füll­te die­sen mit Zei­tungs­pa­pier­schnip­seln auf.

Collage mit Anleitungsschritten: Zeitungspapier für Pappmaché Technik kochen. Bild von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Di­rekt im An­schluss gab ich so viel kla­res Was­ser in den Topf, bis das Pa­pier dar­in schwim­men konn­te.

  • Dar­auf­hin brach­te ich das Was­ser zum Ko­chen. Hin­weis: Durch die­sen Vor­gang wird das Zei­tungs­pa­pier nicht nur ge­schmei­dig weich, son­dern es ver­liert au­ßer­dem die Farb­pig­men­te.

Nach we­ni­gen Mi­nu­ten schüt­te­te ich das hei­ße Was­ser über ein Sieb ab und ließ den Fa­ser­brei erst ein­mal ab­trop­fen.

Bild von leckerem gekochtem Zeitungspapier für PapierliebhaberAls die Mas­se ab­ge­kühlt war, drück­te ich mit mei­nen Hän­den kräf­tig das Rest­was­ser aus dem Brei. Da­nach leg­te ich das aus­ge­koch­te Pa­pier vor mich auf mei­ne Ar­beits­flä­che. Nun gab ich ei­nen Ess­löf­fel des Kleis­ter­pul­vers über den Pa­pier­hau­fen und ver­meng­te dar­auf­fol­gend die bei­den Kom­po­nen­ten mit­ein­an­der. So­bald mein Pa­pier­teig beim Kne­ten nicht mehr aus­ein­an­der­fiel, hat­te er die rich­ti­ge Kon­sis­tenz für die Wei­ter­be­ar­bei­tung.

Tipp: Sie sind nach die­sen Bas­tel­schrit­ten be­reits völ­lig er­schöpft und be­nö­ti­gen eine Pau­se? Dann ge­ben Sie den Pa­pier­teig in ei­nen Ge­frier­beu­tel und le­gen Sie das Gan­ze in den Kühl­schrank. Mein Selbst­test er­gab, dass die Mas­se so bis zu fünf Tage lang auf­be­wahrt wer­den kann.

Collage mit Anleitungsschritten: Gekochtes Zeitungspapier zu einem Teig kneten

Im nächs­ten Schritt form­te ich mir aus dem Pa­pier­teig ei­nen Ke­gel für den Kör­per und eine ova­le Ku­gel für den Kopf.

Dar­auf­hin bau­te ich mei­nen Papp­ma­ché Ha­sen zu­sam­men. Ich ging da­bei ge­nau so wie ein Kind vor, wel­ches am Strand sitzt und aus nas­sem Sand eine Burg baut. Ne­ben den Pfo­ten und dem Schwänz­chen be­kam mein Häs­chen na­tür­lich auch zwei gleich­lan­ge Oh­ren. Als ich mei­ne Fi­gur fer­tig­ge­stellt hat­te, muss­te die­se hart wer­den. Ei­nen mei­ner Pa­pier­ha­sen ließ ich des­halb bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur trock­nen und stell­te da­bei fest, dass die­ser Vor­gang fünf Tage in An­spruch nahm.

  • Hin­weis: Ei­nen an­de­ren Ha­sen gab ich wie­der­um bei 80 Grad Cel­si­us in den Back­ofen. Mit die­ser Me­tho­de konn­te ich be­reits nach vier Stun­den mit der Os­ter­de­ko wei­ter­ar­bei­ten.

Der Osterhase erhält sein Frühlingsfell

Als die Fi­gur aus­ge­här­tet war, be­strich ich sie kom­plett mit Mo­del­lier­pas­te. Dar­auf­hin stell­te ich den da­durch weiß ko­lo­rier­ten und ge­eb­ne­ten Ha­sen bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur für eine Stun­de zum Trock­nen.

Collage mit Anleitungsschritten: Weiches Fell auf selbst gebastelten Osterhasen kleben. Idee von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

So­bald die Mo­del­lier­pas­te fest war, be­mal­te ich das Lang­ohr voll­stän­dig mit brau­nen Acryl­far­ben. Alle Stel­len, die an ei­nem Ha­sen weiß sind, spar­te ich da­bei al­ler­dings aus.

  • Ich ließ die feuch­te Far­be eine Stun­de lang trock­nen und ver­klei­de­te da­nach das wei­ße Ge­sicht, den Bauch und das Schwänz­chen mit han­dels­üb­li­cher Wat­te.

Bild von dem braunen Auge eines OsterhasenFür die bei­den Au­gen an den Sei­ten des Kop­fes fer­tig­te ich mir im An­schluss zwei Halb­ku­geln aus schwar­zer Fimo Mo­del­lier­mas­se an. Nach­dem die­se ge­ba­cken wa­ren, kleb­te ich die bei­den Knopf­au­gen mit viel flüs­si­gem Kle­ber auf die Wat­te. Gleich da­nach mal­te ich auf bei­den Sei­ten die Re­gen­bo­gen­haut samt Pu­pil­le mit­hil­fe von Acryl­far­ben auf. Hin­weis: Au­ßer­dem ak­zen­tu­ier­te ich noch die Spit­ze der Pföt­chen mit schwar­zer Far­be. Nach die­sem letz­ten Fein­schliff war mein flau­schi­ges Zei­tungs­pa­pier­häs­chen fer­tig­ge­stellt.

Kernige Hasenmänner tragen Rucksack bei der Arbeit

Zum Bas­teln der ge­räu­mi­gen Kie­pe in Wei­den­ru­ten­op­tik ver­wen­de­te ich gel­bes und hell­brau­nes Ton­pa­pier. Als Bas­tel­werk­zeu­ge soll­ten Sie sich zu­dem eine Sche­re, ei­nen wei­ßen Kle­ber auf Was­ser­ba­sis, ein Falz­beil samt Li­ne­al, ei­nen ge­wöhn­li­chen Bas­tel­kle­ber, Acryl­far­ben und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne zu­recht­le­gen.

Collage mit Anleitungsschritten: Geräumige Kiepe aus Papier basteln

Zu­al­ler­erst fer­tig­te ich sämt­li­che Ele­men­te der Scha­blo­ne ein­mal aus gel­bem und ein­mal aus hell­brau­nem Ton­pa­pier an. Di­rekt im An­schluss kleb­te ich die iden­ti­schen Ein­zel­tei­le so zu­sam­men, dass die gel­be Sei­te nach au­ßen zeig­te.

  • Nach­dem ich die Knick- und Kle­be­li­ni­en ge­falzt hat­te, setz­te ich den Korb Stück für Stück zu­sam­men.
  • Nun gab ich ei­nen Trop­fen flüs­si­gen Kle­ber auf die äu­ße­re Rü­cken­sei­te des Ruck­sacks und kleb­te die­sen ober­halb der Ha­sen­blu­me fest.

Bild von Hasenfigur, die einen gelben Rucksack trägt

Als Nächs­tes brach­te ich die Tra­ge­gur­te an. Dazu führ­te ich erst ei­nen Gurt um eine Vor­der­pfo­te. Tipp: Da­mit die Tra­ge­gur­te eng am Ha­sen­kör­per an­lie­gen, knick­te ich die­se auf dem Weg zum Korb ins­ge­samt drei­mal. Im An­schluss kleb­te ich die bei­den Gur­ten­den an der Korbau­ßen­sei­te fest. Dar­auf­fol­gend wie­der­hol­te ich die vor­an­ge­gan­ge­nen Schrit­te mit dem zwei­ten Gurt, so­dass mein Häs­chen den Ruck­sack auch ohne Kle­ber mit den Schul­tern tra­gen konn­te.

Zu gu­ter Letzt sorg­te ich für die Wei­den­ru­ten­op­tik. Dazu fer­tig­te ich mir zu­nächst ein­mal vie­le dün­ne Strei­fen aus gel­bem Ton­pa­pier an.

Collage mit Anleitungsschritten: Weidenrutenmuster aus Papier auf einer selbst gebastelten Kiepe erzeugen. Idee von Veronika Vetter Fine Art Künstlerin

Di­rekt im An­schluss be­netz­te ich die ge­sam­te Au­ßen­sei­te des Korbs mit wei­ßem Kle­ber auf Was­ser­ba­sis.

  • Dar­auf­fol­gend leg­te ich mit­hil­fe der Pa­pier­strei­fen ein Ka­ro­mus­ter auf die kleb­ri­ge Korbau­ßen­sei­te.
  • An­schlie­ßend be­strich ich auch das Mus­ter mit dem wei­ßen Kle­ber und ließ das Gan­ze für 30 Mi­nu­ten trock­nen.

Ganz zum Schluss be­mal­te ich den kom­plet­ten Ruck­sack mit gel­ber Acryl­far­be. Für ei­nen ver­we­ge­nen Look zog ich au­ßer­dem noch brau­ne Strei­fen ein. Nach die­ser Ko­lo­ra­ti­on hat­te ich mei­ne Os­ter­ha­sen­fi­gur mit Kie­pe end­gül­tig fer­tig­ge­stellt.

Fazit: Deutsche lieben Osterhasen aus Schokolade

Bild von ausgestopften Hasen im Stroh. Bayerische Handwerkskunst von Veronika Vetter Fine Art KünstlerinWenn Sie mei­nen Os­ter­ha­sen mit­hil­fe die­ser au­ßer­ge­wöhn­li­chen Papp­ma­ché Tech­nik nach­bas­teln möch­ten, dann müs­sen Sie nicht mit ge­stal­te­ri­schem Ta­lent ge­seg­net sein. Was Sie vor al­lem brau­chen, ist Zeit. Selbst wenn Sie den Trock­nungs­pro­zess mit Ih­rem Back­ofen be­schleu­ni­gen, dür­fen Sie gut und ger­ne zwei vol­le Tage ein­pla­nen, bis solch ein Os­ter­ha­se ein Teil Ih­rer voll­stän­di­gen Os­ter­de­ko sein kann. An mei­nen Pa­pier­häs­chen ge­fal­len mir vor al­lem die zum An­fas­sen ein­la­den­de Fell­op­tik und das hohe Ge­wicht. Durch den kom­pri­mier­ten Pa­pier­brei wie­gen mei­ne Os­ter­ha­sen je­weils 800 Gramm und sind so­mit eine be­son­ders sta­bi­le De­ko­ra­ti­on.

Bei der jahr­hun­der­te­lan­gen Ha­sen­ver­eh­rung im deutsch­spra­chi­gen Raum fra­ge ich mich, war­um der Ad­ler das Wap­pen­tier der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist. Der Ha­sen­kult wur­de üb­ri­gens wei­ter­ver­erbt, denn nir­gend­wo auf der Welt wer­den pro Kopf mehr Scho­ko­la­den­os­ter­ha­sen ver­speist als hier­zu­lan­de. Kein Wun­der, denn wer hat’s er­fun­den?

Smith­so­ni­an ma­ga­zi­ne re­ports that the cho­co­la­te bun­ny has exis­ted sin­ce the 19th cen­tu­ry when it was in­iti­al­ly crea­ted in Ger­ma­ny.

J. Tavi: A Histo­ry of Cho­co­la­te Bun­nies. foodimentary.com (04/2017).

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Eule basteln - so geht’s

Wer eine Eule bas­teln möch­te, der muss sich erst ein­mal über­le­gen, wel­che Art es denn sein soll. Al­lei­ne in Eu­ro­pa gibt es 13 Eu­len­ar­ten, die alle eine ei­ge­ne spe­zi­el­le Cha­rak­te­ris­tik be­sit­zen. Da gibt es zum Bei­spiel die be­son­ders pos­sier­li­che Zwerg­ohr­eu­le, die ein­schüch­tern­de Sper­be­reu­le und den skep­ti­schen Stein­kauz. Wer wie ich je­doch - die Eule - bas­teln möch­te, der ent­schei­det sich zwangs­läu­fig für ei­nen mys­ti­schen und ma­jes­tä­ti­schen Uhu (eng­lisch Eu­ropean ea­gle owl). In der fol­gen­den Bild­an­lei­tung er­klä­re ich Ih­nen, war­um das so ist und wie ich mei­nen im­po­san­ten Uhu ge­bas­telt habe.

Bild von bayerischer Papiereule, die auf einem Ast sitztFürch­ten Sie sich vor Schlan­gen, Fle­der­mäu­sen und Krä­hen? Dann soll­ten Sie die Nähe von Uhus su­chen, denn al­les was in Hor­ror­fil­men Angst er­zeugt, wird von den Raub­vö­geln ge­jagt und rat­ze­putz auf­ge­fres­sen. Ge­ne­rell sind Uhus un­er­schro­cke­ne Eu­len, die we­der die Nacht noch den Men­schen fürch­ten und aus­ge­wach­sen kei­ne Fress­fein­de ha­ben. Be­son­ders fas­zi­niert mich an Uhus, dass die­se ech­te Fa­mi­li­en­vö­gel sind. So­bald sich ein Paar ge­fun­den hat, bleibt es ein Le­ben lang zu­sam­men.

Hat sich ein Uhu Paar wäh­rend der Balz ge­fun­den, blei­ben sie ein Le­ben lang zu­sam­men.

Bro­dow­ski, Ger­hard: Der Uhu. brodowski-fotografie.de (11/2016).

Bild von selbst gebastelter Eule, die auf einem braunen Papierast sitztZu­dem sind Jung­uhus nach dem Ver­las­sen des Nes­tes nicht gleich auf sich al­lei­ne ge­stellt. Rund drei Mo­na­te su­chen die Groß­vö­gel noch den re­gel­mä­ßi­gen Kon­takt zu ih­ren Ge­schwis­tern und El­tern. Bei die­sen Fa­mi­li­en­tref­fen plau­dern die Uhus dann über die ver­gan­ge­nen Ge­scheh­nis­se, wäh­rend sie ei­nen klei­nen Im­biss zu sich neh­men. Ge­ne­rell sind die­se Eu­len sehr ver­fres­sen und stän­dig auf der Su­che nach Beu­te. Eine vier­köp­fi­ge Uhu­fa­mi­lie be­stehend aus zwei El­tern und zwei Jung­vö­geln ver­schlingt im Jahr cir­ca 200 Ki­lo­gramm Fleisch.

So eine Uhu­fa­mi­lie frisst im­mer­hin rund 200 Ki­lo­gramm im Jahr.

Hinz, Joa­chim: Uhus - Neu­bür­ger ohne Le­bens­raum? youtube.com (11/2016).

Uhus sind bei der Jagd al­ler­dings nicht be­son­ders wäh­le­risch, selbst Igel und klei­ne­re Eu­len­ar­ten ge­hö­ren zu ih­rem Spei­se­plan.

Bild einer majestätischen Eule im WaldAuf­grund des selbst­be­wuss­ten Auf­tre­tens des Uhus und sei­ner im­po­san­ten Er­schei­nung hat­ten die Men­schen lan­ge Zeit gro­ße Angst vor die­sem toll­küh­nen Zeit­ge­nos­sen. Nach dem Mär­chen „Die Eule” fand das ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen Uhu und Homo sa­pi­ens ein tra­gi­sches Ende. Der mys­te­riö­se Vo­gel er­schrak die Ein­woh­ner ei­ner klei­nen Stadt der­ma­ßen, dass sie ihn als Un­ge­heu­er be­zeich­ne­ten, ge­gen das selbst der tap­fers­te Mann nichts aus­rich­ten konn­te.

Nun war kei­ner mehr üb­rig, der sich in die Ge­fahr hät­te be­ge­ben wol­len. »Das Un­ge­heu­er,« sag­ten sie, »hat den stärks­ten Mann, der un­ter uns zu fin­den war, durch sein Gnap­pen und An­hau­chen al­lein ver­gif­tet und töd­lich ver­wun­det [...].

Grimm, Ja­cob und Wil­helm: Kinder- und Haus­mär­chen. Mün­chen: Wil­helm Hey­ne Ver­lag 1977.

Collage vom besonderen Gefieder des Uhus gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art Künstlerin

Am Ende der Ge­schich­te wuss­ten sich die Stadt­be­woh­ner nicht mehr an­ders zu hel­fen, als den Uhu in ei­ner Scheu­ne, in der er sich ver­steck­te, ein­zu­sper­ren und das Ge­bäu­de nie­der­zu­bren­nen.

Bild von den Augen eines UhusWohl aus die­sem Grund blieb dem Uhu nichts an­de­res üb­rig, als sich bei an­de­ren mensch­li­chen Au­ßen­sei­tern wie Zau­be­rern und He­xen auf­zu­hal­ten. Be­son­ders im Früh­mit­tel­al­ter wur­den Eu­len im­mer mit et­was Mys­ti­schem und Bö­sem ver­bun­den. Lan­ge Zeit dach­te man, dass Dä­mo­nen die Ge­stalt die­ser Vö­gel an­neh­men, um in der Nacht un­be­merkt He­xen auf­zu­su­chen. Die enge Ver­bin­dung zwi­schen Ma­gi­ern und Eu­len­vö­geln wur­de dem­nach auch des Öf­te­ren in Fil­men ge­zeigt. Be­kann­tes­tes Bei­spiel da­für ist die Eule Ar­chi­me­des aus dem Dis­ney­film „Mer­lin und Mim”.

The owl has al­ways been as­so­cia­ted with de­ath, sorce­ry and the dark side of life. In the Midd­le Ages, de­mons or fa­mi­li­ars in the forms of owls or crows [...].

Mas­tin, Luke: Witch­craft Terms and Tools - Ani­mals. witchcraftandwitches.com (11/2016).

Bild von der Rückseite eines Bubos aus Papier auf einem AstAuch heut­zu­ta­ge gibt es auf der Erde noch Re­gio­nen, in de­nen Eu­len kei­ne gern ge­se­he­nen Gäs­te sind. In Ma­la­wi bei­spiels­wei­se wer­den Eu­len als das Böse ge­äch­tet. Soll­te sich ein­mal ein Vo­gel in ei­ner Scheu­ne ein­nis­ten, muss der Be­sit­zer die­sen um­ge­hend los­wer­den, um nicht als He­xen­dok­tor aus der Dorf­ge­mein­schaft ver­bannt zu wer­den.

Any Ma­la­wi­an who is known to have Barn Owls li­ving in their quar­ters is con­si­de­red to be a Witch Doc­tor or prac­ticing witch­craft.

Born Free Foun­da­ti­on: Barn owls and witch­craft. bornfree.org.uk (11/2016).

Wie Sie se­hen, sind Eu­len un­heim­lich fa­cet­ten­reich. Dies habe ich ver­sucht, in mei­nem selbst ge­bas­tel­ten Uhu wi­der­zu­spie­geln.

Bild von selbst gebastelter Eule aus Papier von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine Art Künstlerin

Mein gra­vi­tä­ti­sches Fe­der­vieh sitzt auf ei­nem Ast aus Papp­ma­ché und ist 27 Zen­ti­me­ter lang, 17 Zen­ti­me­ter breit und 26 Zen­ti­me­ter hoch.

Bastelanleitung für Eule

Bild von Element für die EulenaugenFür den an­mu­ti­gen Flat­ter­mann ver­wen­de­te ich Ton­pa­pier in den Far­ben Weiß und Schwarz. Au­ßer­dem ka­men drei un­ter­schied­li­che Braun­tö­ne so­wie zwei Grau­tö­ne die­ser Pa­pier­sor­te zum Ein­satz. Die bei­den gro­ßen Eu­len­au­gen mo­del­lier­te ich aus Fimo Mo­del­lier­mas­se. Zu­dem nahm ich für den Ast und die Füße den Kar­ton ei­ner lee­ren Kü­chen­rol­le, Zei­tungs­pa­pier, Kleis­ter und Was­ser zur Hil­fe.

Das Ca­mou­fla­ge­mus­ter der Flü­gel er­zeug­te ich mit Was­ser­mal­far­ben. Den dich­ten Fe­der­bauch be­mal­te ich hin­ge­gen mit schwar­zer, brau­ner und gol­de­ner Acryl­far­be. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich au­ßer­dem eine Sche­re, viel flüs­si­gen Kle­ber, ein Falz­beil samt Li­ne­al, ein Pin­sel­set und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­nen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6) zu­recht­le­gen.

Bild von Grundgerüst von Eulenkopf aus PapierIch be­gann mit der Vor­der­sei­te des run­den Kop­fes und da­mit mit Scha­blo­ne #1. Hin­weis: Alle Ein­zel­tei­le der Scha­blo­nen habe ich im­mer zwei­mal an­ge­fer­tigt und auf­ein­an­der­ge­klebt. Die­se Tech­nik ga­ran­tiert, dass die Eule am Ende be­son­ders sta­bil ist. Nach­dem ich also alle Ele­men­te von Scha­blo­ne #1 dem­entspre­chend an­ge­fer­tigt hat­te, falz­te ich zu­nächst sämt­li­che Knick- und Kle­be­li­ni­en.

Bild von vier Bastelelemente für den EulenkörperIm An­schluss wölb­te ich die bei­den Au­gen­schei­ben leicht trich­ter­för­mig und fi­xier­te das Gan­ze mit Kle­ber. Dar­auf­hin kleb­te ich die­se bei­den Au­gen­höh­len an der ge­zack­ten Kle­be­li­nie des mitt­le­ren Keh­len­ele­ments fest. Da­nach brach­te ich zwi­schen den Au­gen den Hin­ter­kopf­strei­fen von Scha­blo­ne #2 an. Zu gu­ter Letzt kleb­te ich die rest­li­chen vier Halsele­men­te der bei­den Scha­blo­nen so­wie die gro­ßen Au­gen­brau­en an und hat­te da­mit das Grund­ge­rüst des Eu­len­kop­fes be­reits fer­tig­ge­stellt.

Bild vom Zusammenkleben der Einzelteile zu einem ZylinderDas Bas­teln des sechs­ecki­gen Eu­len­kör­pers war so­gar noch um ei­ni­ges ein­fa­cher. Dazu fer­tig­te ich mir alle Ele­men­te der Scha­blo­ne #3 und #4 in un­ter­schied­li­chen Braun­tö­nen an. Die sechs Ein­zel­tei­le kleb­te ich dar­auf­hin zu ei­nem dick­bau­chi­gen Zy­lin­der zu­sam­men. Da­nach war es end­lich so weit und ich konn­te Kopf und Kör­per mit­ein­an­der ver­bin­den.

Markantes Gefieder der Eule durch Schneidetechnik

Bild vom Bekleben der Augenpartie der Eule mit einem mehrfarbigen FransenmusterDa­mit mein Uhu le­ben­dig aus­sieht, ent­schied ich mich für ver­schie­de­ne Schnei­de­tech­ni­ken um das Ge­fie­der dar­zu­stel­len. Für die Au­gen­par­tie schnitt ich mir aus mei­nen Ton­pa­pier­far­ben zu­nächst Strei­fen zu­recht. Die meis­ten da­von wa­ren 2,5 Zen­ti­me­ter lang und un­ge­fähr 1,5 Zen­ti­me­ter breit. Mit­hil­fe ei­ner Sche­re schnitt ich mei­ne Pa­pier­strei­fen zur Hälf­te ein und er­zeug­te schma­le Fran­sen.

Einkleben der Fimo Augen in den Eulenkopf Mit den klei­nen Ele­men­ten be­kleb­te ich an­schlie­ßend von au­ßen nach in­nen die Au­gen­höh­len. Hin­weis: Die wei­ßen Pa­pier­strei­fen un­ter­halb des Schna­bels, den ich aus schwar­zem Ton­pa­pier an­fer­tig­te, wa­ren un­ge­fähr 4 Zen­ti­me­ter lang. Auch die Rück­sei­te mei­ner oran­ge­far­be­nen Fimo Au­gen be­kleb­te ich mit wei­ßen Fran­sen, ehe ich die­se mit viel flüs­si­gem Kle­ber in den Au­gen­höh­len be­fes­tig­te.

Bild von brauner Papiereule mit GefiederHin­ge­gen für den rest­li­chen Kopf und den ge­sam­ten Eu­len­kör­per schnitt ich mir klei­ne Schup­pen zu­recht. Ich ent­schied mich dazu die Kopf­schup­pen 0,5 Zen­ti­me­ter breit zu schnei­den, die Kör­per­schup­pen fer­tig­te ich in ei­ner Brei­te von 1,5 Zen­ti­me­tern an. Wich­tig: Be­son­ders am Kopf und am Hals ha­ben Uhus kein ein­heit­li­ches Ge­fie­der, ich ach­te­te des­halb dar­auf, im­mer wie­der an­ders­far­bi­ge Schup­pen ein­zu­mi­schen.

Einzigartige Eulenflügel in Tarnfarben

Bild von fünf rehbraunen Tonpapierteilen für die EulenflügelDie ge­mus­ter­ten Flü­gel der Eule be­stehen aus ins­ge­samt fünf ver­stärk­ten Ele­men­ten, die sich auf den Scha­blo­nen #5 und #6 be­fin­den. Sie be­de­cken so­wohl die Sei­ten als auch den Rü­cken des Vo­gels. Nach dem Fal­zen der Ein­zel­tei­le kleb­te ich die­se zu­nächst an den seit­li­chen Kle­be­laschen zu­sam­men, so­dass das Flü­gel­ge­rüst von al­lei­ne ste­hen konn­te.

Im An­schluss nahm ich ein schar­fes Bas­tel­mes­ser und schnitt den Kör­per der Eule fünf­mal ein (sie­he Scha­blo­ne #3 und #4). Dar­auf­hin nahm ich mein Ge­rüst und kleb­te es in die Ein­schnit­te. Im nächs­ten Schritt fer­tig­te ich das Fe­der­kleid der Flü­gel an. Dazu schnitt ich mir aus wei­ßem Ton­pa­pier un­ter­schied­lich gro­ße Fe­dern aus. Die Pa­pier­fe­dern be­mal­te ich mit brau­ner, beige­far­be­ner und schwar­zer Was­ser­far­be. Nach dem Trock­nen schnitt ich die­se mit der Sche­re fran­sig ein.

Bild vom Ankleben der Papierfedern an das Flügelgerüst der EuleAls Nächs­tes kleb­te ich mei­ne Fe­dern senk­recht auf das reh­brau­ne Flü­gel­ge­rüst. Hin­weis: Den Über­gang von Hals­par­tie zum Flü­gel be­deck­te ich mit vie­len klei­nen Fe­dern, die ich nach dem­sel­ben Prin­zip an­ge­fer­tigt hat­te. Mein Uhu war da­nach be­reit für Schön­heits­kor­rek­tu­ren. Zum ei­nen ver­stärk­te ich das Tarn­mus­ter der Flü­gel mit­hil­fe mei­ner Was­ser­far­ben, um die Über­gän­ge zwi­schen den ein­zel­nen Fe­dern zu ver­wi­schen. Zum an­de­ren ak­zen­tu­ier­te ich die Bauch­schup­pen mit gol­de­ner, schwar­zer und brau­ner Acryl­far­be.

Selbst gebastelte Eule sitzt auf Ast aus Pappmaché

Bild vom Bemalen eines Astes aus PappmachéBis­her war das Bas­teln mei­nes Uhus wahr­lich eine Si­sy­phus­ar­beit. Aus die­sem Grund ent­schied ich mich da­für, die Füße und den Ast et­was grö­ber aus Papp­ma­ché an­zu­fer­ti­gen. Dazu rühr­te ich mir zu­nächst Kleis­ter an und riss al­tes Zei­tungs­pa­pier in klei­ne Stü­cke. An­schlie­ßend nahm ich ei­nen Kar­ton ei­ner lee­ren Kü­chen­rol­le zur Hand und bau­te mir dar­aus ei­nen Ast aus dem mit Kleis­ter durch­tränk­ten Zei­tungs­pa­pier.

Bild von den Füßen eines Uhus, der auf einem Ast sitztZu­dem roll­te ich mir eben­so sechs Würs­te für die Eu­len­fü­ße, die ich di­rekt auf dem Ast be­fes­tig­te. Das Gan­ze ließ ich dar­auf­hin für 24 Stun­den gut aus­trock­nen. Am nächs­ten Tag be­mal­te ich den Ast mit mei­nen Acryl­far­ben und ließ ihn noch­mals für zwei Stun­den trock­nen. Zu gu­ter Letzt ritz­te ich die Füße mit­hil­fe ei­nes Bas­tel­mes­sers an, so­dass ich noch schwar­ze Ton­pa­pier­kral­len ein­kle­ben konn­te. Da­nach war die Un­ter­sei­te mei­nes Bas­tel­mo­tivs fer­tig­ge­stellt und ich kleb­te den Kör­per des Uhus so auf den Ast, dass er ge­nau auf den Fü­ßen saß.

Fazit zum flauschigen Uhu aus Papier

Bild von einer Eule im HerbstlaubVom Reiß­brett bis zum Uhu auf dem Ast habe ich cir­ca zwei Wo­chen be­nö­tigt, wo­bei die rei­ne Bas­tel­zeit un­ge­fähr drei Tage in An­spruch nahm. Mir ging es be­son­ders dar­um, das wahn­sin­nig tol­le Mus­ter des Ge­fie­ders nach­zu­bau­en, was mir an mei­ner Eule wirk­lich sehr gut ge­fällt. Ge­ne­rell war der Ent­ste­hungs­pro­zess die­ses tech­nisch an­spruchs­vol­len Bas­tel­mo­tivs sehr be­frie­di­gend für mich. Am An­fang war das fast nack­te Kü­ken, wel­ches schluss­end­lich durch in­ten­si­ve Für­sor­ge lang­sam zum präch­ti­gen Raub­vo­gel her­an­ge­wach­sen ist.

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Wel­cher Typ Ei­er­es­ser sind Sie? Eher der Ge­nie­ßer, der fein­mo­to­risch das Ei im Ei­er­be­cher mit­hil­fe ei­nes Tee­löf­fels auf­klopft und Stück für Stück die Scha­le ab­nimmt? Oder sind Sie der ziel­ori­en­tier­te Es­ser, der kur­zen Pro­zess macht und das ge­koch­te Ei mit ei­nem Mes­ser köpft? Bei mir hängt es von der Kon­sis­tenz des Eies ab.

Bild von drei bunten Eierbechern aus PapierDer Ei­er­be­cher (eng­lisch egg cup) wur­de ver­mut­lich in der alt­ori­en­ta­li­schen An­ti­ke im heu­ti­gen, süd­tür­ki­schen Raum (An­takya) nur er­fun­den, da­mit die Men­schen je­ner Zeit ein flüs­si­ges Ei löf­feln konn­ten. Dass auch die Zeit­ge­nos­sen des Ba­rocks das spe­zi­el­le Ei­er­ge­schirr ver­wen­de­ten, um ein wachs­wei­ches Ei ge­nie­ßen zu kön­nen, be­weist eben­falls das Bild „Still­le­ben mit Nel­ken” des Ma­lers Ge­org Fle­gel. Wenn Sie also zu den Ei­er­klop­fern ge­hö­ren, ze­le­brie­ren Sie ei­nen Brauch, der jahr­tau­sen­de­alt ist.

The ear­liest images of egg cups ap­pe­ar in a Tur­kish mo­saic da­ting from 3 AD and examp­les were found among the ru­ins of Pom­peii from 79 AD.

Evans, Ja­mes: Histo­ry. factsfacts.com (03/2016).

Bild von Ostereiern im Eierbecher mit EntenfüßenIn den Brei­ten­gra­den des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches deut­scher Na­ti­on mach­te man sich nichts aus Ei­er­be­chern. Die­ses Ge­fäß war vor al­lem beim bri­ti­schen und fran­zö­si­schen Hoch­adel sehr be­liebt. Bei Letz­te­rem hat sich dann wohl auch das Ei­er­köp­fen eta­bliert. Kein Ge­rin­ge­rer als Kö­nig Lud­wig XV. ließ kei­ne Ge­le­gen­heit aus, um sei­nen Höf­lin­gen zu zei­gen, dass er sein Ei mit nur ei­nem Schlag köp­fen konn­te. Viel­leicht in­spi­rier­te der alte Kö­nig da­mit auch un­be­wusst sein Volk, sei­nen Sohn Lud­wig XVI. und sei­ne Frau Ma­rie An­toi­net­te im Zuge der Fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­on köp­fen zu las­sen.

Lou­is XV of­ten en­ter­tai­ned his cour­tiers by “behea­ding” the egg in his egg­cup with one sli­ce. Iro­ni­cal­ly, Lou­is XVI and his wife, Ma­rie An­toi­net­te, would be behea­ded du­ring the “Reign of Ter­ror” in 1793.

Cook, Alan: Histo­ry of the Egg­cup. replacements.com (03/2016).

Bild von Pappmaché Eierbechern, die mit bunten Schokoladeneiern gefüllt sindIn die deut­sche Bour­geoi­sie ge­lang­ten Ei­er­be­cher erst Mit­te des 19. Jahr­hun­derts. Der Pro­zess be­gann da­mit, dass Ende 1707 das eu­ro­päi­sche Hart­por­zel­lan in Sach­sen (Meiss­ner Por­zel­lan) er­fun­den wur­de. Durch die gro­ßen Kaolin­vor­kom­men im Fich­tel­ge­bir­ge sie­del­ten sich dort un­ge­fähr 150 Jah­re spä­ter Por­zel­lan­ma­nu­fak­tu­ren (Hutschenreuther/Rosenthal) an, die im Ge­gen­satz zur klas­si­schen Hand­pro­duk­ti­on, ei­nen Teil des Her­stel­lungs­pro­zes­ses ma­schi­nell er­le­di­gen lie­ßen. Da­durch sank der Preis des wei­ßen Gol­des, wel­ches bis da­hin dem Adel und ho­hen Di­plo­ma­ten vor­ent­hal­ten war.

Ende 1707 ge­lang es den bei­den in Mei­ßen tat­säch­lich, die che­mi­sche Re­zep­tur von Por­zel­lan zu kna­cken und ein ers­tes Ge­fäß dar­aus her­zu­stel­len. [...] Die Be­trie­be im Fich­tel­ge­bir­ge setz­ten auch zum ers­ten Mal Ma­schi­nen zur Por­zel­lan­her­stel­lung ein.

Kauf­mann, Sa­bi­ne: Deut­sche Hoch­burg im Fich­tel­ge­bir­ge. planet-wissen.de (03/2016).

Schnell wur­de dar­auf­hin die deut­sche Samm­ler­lei­den­schaft zum Le­ben er­weckt und je­der Haus­halt, der et­was auf sich hielt, be­saß min­des­tens ein pur­pur­far­be­nes oder ko­balt­blau­es Por­zel­lan­ser­vice, in dem sich im­mer auch Ei­er­be­cher be­fan­den, be­vor­zugt im Zwiebel- oder Vo­gel­de­kor.

Bild von bunten Papiereierbechern gebastelt von Veronika Vetter (DAoCFrEak) Fine-Art Künstlerin

Heut­zu­ta­ge sind Ei­er­be­cher eher schlicht aus güns­ti­gem Feldspat­por­zel­lan oder Plas­tik und ho­len we­der Samm­ler noch Kunst­lieb­ha­ber vorm Ofen her­vor.

Bild vom Entenfuß EierbecherWer also ein be­son­de­res Ge­fäß für Eier will, der muss es sich schon selbst ma­chen und wel­ches Er­eig­nis eig­net sich da­für bes­ser als das Os­ter­fest? Pas­send dazu habe ich bun­te Ei­er­be­cher aus Pa­pier ge­bas­telt, die je­weils zwei klei­ne En­ten­fü­ße ha­ben. Ein sü­ßer Os­ter­ei­er­be­cher ist fünf Zen­ti­me­ter hoch und sechs Zen­ti­me­ter breit. Da­bei ist das Pa­pier­ge­schirr so sta­bil, dass es selbst schwe­re, gro­ße Eier der Grö­ße L si­cher trägt.

Bastelanleitung für Eierbecher

Bild von den Bastelelementen für die Entenfüße

Zur Her­stel­lung ei­nes Ei­er­be­chers ver­wen­de­te ich Schasch­lik­spie­ße, wei­ßes Dru­cker­pa­pier und et­was Kar­ton. Für die Pappmaché-Technik ka­men des Wei­te­ren Ta­pe­ten­kleis­ter so­wie eine Scha­le voll Was­ser zum Ein­satz. Als Mo­dell nahm ich ein aus­ge­bla­se­nes Ei der Grö­ße L zur Hil­fe. Als Werk­zeu­ge soll­ten Sie sich eine Sche­re, flüs­si­gen Kle­ber, et­was Krepp­band, Frisch­hal­te­fo­lie, Acryl­far­ben, Deck­weiß und mei­ne DIN A4 Bas­tel­scha­blo­ne zu­recht­le­gen.

Zu­al­ler­erst form­te ich die Wat­schel­fü­ße von Scha­blo­ne #1. Dazu fer­tig­te ich mir die Bei­ne und die Kno­chen der En­ten­fü­ße aus Schasch­lik­spie­ßen an. Die Fuß­flä­chen schnitt ich aus Kar­ton aus. Je­des Bein des Ei­er­be­chers be­steht aus drei Holz­stü­cken, die­se um­wi­ckel­te ich mit et­was Krepp­band, hin­ge­gen die drei En­ten­fuß­kno­chen kleb­te ich di­rekt auf je­weils eine Fuß­flä­che. Hin­ter die Kno­chen kleb­te ich dar­auf­fol­gend senk­recht die En­ten­bei­ne auf.

  • Als ich das Grund­ge­rüst von den bei­den sü­ßen En­ten­füß­chen ge­bas­telt hat­te, blies ich ein Ei der Grö­ße L aus.
  • Gleich da­nach wi­ckel­te ich das Ei kom­plett in Frisch­hal­te­fo­lie ein.

Eierbecher wird stabil durch Pappmaché

Bild von Material für PappmachéBe­vor ich mein Ei mit den Fü­ßen ver­bin­den konn­te, muss­te ich mir den Kleis­ter für die Pappmaché-Technik vor­be­rei­ten. Dazu gab ich 150 Mil­li­li­ter in eine Schüs­sel und ließ zwei Gramm Ta­pe­ten­kleis­ter­pul­ver hin­ein­rie­seln. Ich ver­misch­te al­les so lan­ge, bis eine glibbe­ri­ge Mas­se ent­stand. Gleich dar­auf riss ich wei­ßes Dru­cker­pa­pier in klei­ne Stü­cke und lan­ge Strei­fen.

Ich tunk­te nun im­mer ein Stück­chen Dru­cker­pa­pier in den Kleis­ter und leg­te es auf die Frisch­hal­te­fo­lie, die um mei­nen Ei­er­roh­ling ge­wi­ckelt war. Ich be­leg­te et­was mehr als die Hälf­te des Eies mit un­ge­fähr fünf La­gen. Mit den lan­gen Strei­fen be­fes­tig­te ich die bei­den En­ten­fü­ße, wel­che ich zu­vor eben­falls mit klei­nen Pa­pier­schnip­seln ver­klei­de­te, an der Un­ter­sei­te des Ei­er­be­chers. Wich­tig: So­lan­ge das Gan­ze feucht ist, kön­nen Sie die Füße ka­li­brie­ren. Drü­cken Sie al­les so zu­recht, bis das Mo­dellei si­cher von den En­ten­fü­ßen ge­tra­gen wird. Ist dies der Fall, las­sen Sie das Ge­schirr für 24 Stun­den trock­nen.

In Form bringen und aufhübschen des Eierbechers

Bild vom Einschneiden eines Zick-Zack-Musters in die PapiereierschaleAls der Kleis­ter ge­trock­net war, zog ich das Mus­te­rei vor­sich­tig aus dem noch wei­ßen Ei­er­be­cher. Hin­weis: Es kann sein, dass das Ei sich par­tout nicht vom Be­cher lö­sen will. Dann hilft es nur, die Ei­er­scha­le zu zer­schla­gen. Des­halb ist es sinn­voll ein aus­ge­bla­se­nes Ei als Mo­dell zu neh­men, auch wenn dies mehr Vor­be­rei­tungs­zeit in An­spruch nimmt. Mit­hil­fe ei­ner Sche­re schnitt ich di­rekt im An­schluss ein Zick-Zack-Muster in den Rand des Pa­pierei­er­be­chers.

Bild vom Bemalen des Eierbechers mit AcrylfarbenZu gu­ter Letzt be­mal­te ich mei­nen Ei­er­be­cher mit Acryl­far­ben. Die­se de­cken nicht nur bes­ser als Was­ser­far­ben, son­dern kon­ser­vie­ren gleich­zei­tig die Ober­flä­che, so­dass sich der fi­de­le Be­cher viel schö­ner an­fas­sen lässt. Au­ßer­dem ver­leiht die Acryl­far­be dem Mo­tiv gleich­zei­tig ei­nen schö­nen Glanz. Mit Deck­weiß ak­zen­tu­ier­te ich noch die dick­bau­chi­ge Flä­che des Pa­pier­ge­schirrs, da­nach ist der Ei­er­be­cher aus Pa­pier be­reits ein­satz­be­reit.

Fazit und Reisegeschichte zu Eierbechern

Bunte Eierbecher fürs OsterfrühstückDie Ei­er­be­cher mit En­ten­fü­ßen sind eine su­per lus­ti­ge Os­ter­bas­te­lei, die ge­ra­de prä­de­sti­niert dazu ist, um mit Kin­dern nach­ge­bas­telt zu wer­den. Durch die Vor­be­rei­tungs­zeit und die Trock­nungs­pha­se ver­teilt sich das Bas­tel­pro­jekt auf zwei Tage. Wenn Sie je­doch die pos­sier­li­chen Ei­er­be­cher dann am Os­ter­früh­stücks­tisch an­strah­len, ver­spre­che ich Ih­nen, wer­den Sie für Ihre Ar­beit zur Ge­nü­ge ent­schä­digt.

Falls Sie mal in den USA zu Be­such sind und in ei­nem Di­ner oder in ei­nem Cof­fee­shop es­sen ge­hen, be­stel­len Sie un­be­dingt ein­mal wei­che, ge­koch­te Eier (eng­lisch soft boi­led eggs) und war­ten Sie, was pas­siert. Als ich 2011 mit ei­ner gu­ten Freun­din in Di­ck­in­son, North Da­ko­ta Ur­laub mach­te, be­kam ich zwar in je­dem Eta­blis­se­ment mei­ne ge­koch­ten Früh­stücks­ei­er, je­doch im­mer be­reits ge­schält im Glas. Auch bei un­se­rer Gast­fa­mi­lie gab es kei­ne Ei­er­be­cher weit und breit, wenn es Eier gab, dann nur Rührei­er (eng­lisch scram­bled eggs). Als ich die Mum Mary frag­te, war­um es in den USA kei­ne Ei­er­be­cher gibt, wuss­te sie gar nicht, was ich woll­te. An­de­re Län­der, an­de­re Sit­ten. Üb­ri­gens bei die­sem Ur­laub lern­te ich auch, dass ca­ble­sa­lad nicht Ka­bel­sa­lat heißt.

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