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Klassische Hochzeitskarte basteln

Karten spielen bei Hochzeiten eine besonders große Rolle. Das Brautpaar verschickt sogenannte “Save the Date Karten”, danach offizielle Einladungskarten und nach dem Event Dankeskarten. Ich habe mir deshalb ein Hochzeitskarten-Layout überlegt, welches aufgrund des klassischen Layouts für alle Anlässe geeignet ist.

Bild einer Hochzeitskarte mit Brautpaar

Die Hochzeitskarte ist 17 Zentimeter lang und 11,5 Zentimeter breit. Damit passt die Karte in ein Standardbriefkuvert. Ausgebreitet bietet die Hochzeitskarte mit 22,5 Zentimetern genug Platz für Grüße und Daten, es ist ebenfalls möglich, eine Speisekarte oder Fotos beizulegen. Verschlossen ziert die Vorderseite ein Brautpaar.

Hochwertige Materialien sind wichtig

Bild vom Material zum Basteln einer HochzeitskarteDas klassische und schlichte Design der Karte wählte ich, weil für eine Hochzeit selten weniger als 20 Karten hergestellt werden müssen. Trotzdem handelt es sich um ein großartiges Event, welches durch den Einsatz hochwertiger Bastelmaterialien gewürdigt werden sollte. Ich verwendete deshalb Metallicpapier, Elefantenhaut, glitzerndes Tonpapier mit einer Grammatur von 300 g/m² und glitzernde Schmucksteine. Als Werkzeuge benötigen Sie nur einen flüssigen Kleber, Schere, Bleistift, Falzbeil und Lineal sowie meine DIN A4 Bastelschablonen (#1 /#2 /#3).

Bild von Blättern aus Metallicpapier und ElefantenhautDie erste Schablone zeichnete ich auf Metallicpapier auf, dies ist die Außenseite der Karte. Die zweite Schablone kommt bei mir auf Elefantenhaut und ist die beschreibbare Innenseite. Schneiden Sie nun die quaderförmigen Papiere aus. Beide Edelpapiere haben eine hohe Grammatur, nehmen Sie deshalb ein Falzbeil und ein Lineal und falzen Sie nun alle Schneide- und Knicklinien, vor allem den Kragen des Bräutigams.

Bräutigam in Hochzeitskarte integriert

Bilder vom Zusammenkleben einer Hochzeitskarte

Falten Sie jetzt beide Papiere (siehe Schablone). Die Hochzeitskarte wird zweimal gefaltet, sodass diese wie ein Fensterladen geöffnet werden kann. Schneiden Sie jetzt den Kragen des Bräutigams aus beiden Papieren aus und falten Sie diesen nach außen. Wenn Sie nun die Innenseite aus Elefantenhaut auf die Außenseite kleben sodass  sich die Aussparungen für den Kragen ergänzen, haben Sie das Grundgerüst der Hochzeitskarte bereits vollendet.

 Brautkleid verschließt die klassische Karte

Bilder vom Zusammenbau eines PapierbrautkleidesDas Brautkleid von Schablone #3 besteht aus dem trägerlosen Kleid, zwei kurzen Schleppen und einer Schleife. Die Elemente für das Kleid sind bei mir aus glitzerndem Tonpapier, die Schleife aus Elefantenhaut. Nachdem Ausschneiden klebte ich jeweils zwei flache Schmucksteine an die Unterseite der Schleppen fest. Die Oberseite klebte ich an der Taille des Brautkleides fest. So entsteht ein dreidimensionaler Effekt.

Bild von zwei Hochzeitskarten mit BrautpaarDie Schleife klebte ich ebenfalls auf die Taille des Brautkleides, um die Kleberrückstände der Schleppen zu verdecken. Das fertig gebastelte Brautkleid klebte ich nun auf die linke Außenseite der Hochzeitskarte. Wichtig: Das Kleid darf nur zur Hälfte aufgeklebt werden. Die andere Kleidhälfte verschließt die Karte. Zum Abschluss klebte ich dem Hemdkragen des Bräutigams noch eine Schleife (Schablone #3) in der Farbe des Brautkleides auf. Außerdem befestigte ich darunter noch zwei glitzernde Schmucksteine.

Fazit

Bild einer Hochzeitskarte, die zur Hälfte in einem Briefumschlag steckt

Dieses klassische Hochzeitskartendesign ist perfekt, wenn Sie viele Karten verschicken müssen. Es verzichtet auf große Schnörkeleien und ein Exemplar ist in 20 Minuten gebastelt. Dennoch ist die Karte aufgrund der verwendeten Materialien sehr hochwertig, zeigt durch das Frontdesign gleich den Anlass und ist durch die Aufklappfunktion äußerst geräumig und funktionell.

Auf die Idee kam ich durch eine Freundin, welche Ende 2013 heiratete und ich damit beauftragt wurde “Save the Date Karten” zu basteln. “Save the Date” ist in Deutschland relativ neu und kommt natürlich aus den USA. Wenn ein Paar einen Termin für die Hochzeitsfeier festlegt, welcher noch in ferner Zukunft liegt und es noch nicht sicher ist, dass das Brautpaar an diesem Tag, die geplante Location oder einen Trautermin bekommt, versendet es an die Gäste als Vorwarnung “Save the Date Karten”. Einige Zeit später, wenn alles geklappt, hat folgt dann entweder eine offizielle Hochzeitseinladung, oder wenn sich etwas verzögert, eine weitere “Save the Date Karte”.

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Mein Name ist Veronika und ich bin freischaffende Fine Art Künstlerin aus dem Freistaat Bayern. Um meiner Leidenschaft Ausdruck zu verleihen, betreibe ich seit 2011 diese Webseite und wirke in diversen YouTube-Kanälen mit. In meiner Freizeit liebe ich kulinarische Genüsse und bin immer für gute Bücher zu haben. Zur Entspannung photoshoppe ich gerne mit süßen Tierbildern und weiß fesselnde Online-Rollenspiele überaus zu schätzen. Ich freue mich sehr auf Ihre Kommentare - Dilige et quod vis fac!


Kategorie: Basteln

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