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Weihnachtsschlitten aus Papier basteln

Ausgehend davon, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt, ist der Schlitten, neben den Rentieren und der Nordmann-Tanne, eines der authentischsten Weihnachtssymbole überhaupt. Denn wussten Sie, dass der Schlitten von den Wikingern, welche bekanntlich im nordskandinavischen Raum und Island beheimatet waren, erfunden wurde? Ähnlich wie der Weihnachtsmann, transportieren die Wikinger große Lasten mit den Schlitten, welche seinerzeit teilweise auch von Rentieren gezogen wurden. Ich habe einen Weihnachtsschlitten gebastelt, welcher eine wundervolle und befüllbare Adventsdekoration oder ein Teil einer Geschenkverpackung sein kann.

Bild eines rot-grünen Weihnachtsschlittens aus Papier
Der Weihnachtsschlitten ist 30 Zentimeter lang, 18 Zentimeter hoch und 10 Zentimeter breit. Das dreidimensionale Motiv steht stabil auf zwei Kufen und ist mit weihnachtlichen Motiven und Farben verziert.

Papierschlitten ist besonders stabil

Bild von Bastelmaterial für einen weihnachtlichen Papierschlitten

Für die Stabilität des Schlittens sorgt in meinem Motiv graue Wellpappe. Des Weiteren kamen Tonpapier in Grau, unterschiedlichen Grüntönen und Rot, Hologrammfolie mit Sternmuster und beigefarbenes Chomolhari Papier zum Einsatz. Als Werkzeuge verwendete ich eine Schere, flüssigen Kleber, Schmucksteine, Bastelmesser, einen Bleistift, Falzbeil samt

Bild von vier PapierkufenLineal und meine DIN A4 Bastelschablonen (#1 /#2 /#3 /#4). Zuallererst kümmerte ich mich um die beiden Kufen des Weihnachtsschlittens. Dafür fertigte ich das Element auf Schablone #1 zweimal aus grauer Wellpappe und zweimal aus grauem Tonpapier an. Anschließend klebte ich jeweils eine Tonpapier-Kufe auf eine Wellpappen-Kufe. Dadurch werden die Papierkufen besonders stabil.

Weihnachtsschlitten aus zwei Schlittschuhen

Bild von zwei Schlittschuhen, die zu einem Schlitten werden

Meine Kufen verkleidete ich abschließend noch mit einer Hologrammfolie auf der sich Sterne befinden. Dafür nahm ich einfach wieder Schablone #1 zur Hilfe und klebte die Folie auf die Vorder- und Rückseite der Kufen. Als nächstes fertigte ich die Seitenteile des Schlittens von Schablone #2 aus dunkelgrünem Tonpapier an. Die ausgeschnittenen Seitenteile klebte ich danach an den Kufen fest. Danach haben Sie zwei Element, welche wie Schlittschuhe aussehen.

Bilder vom Zusammenbauen des SchlittensIm nächsten Schritt geht es bereits um den Zusammenbau des Schlittens. Dafür fertigte ich Schablone #3 zweimal aus dunkelgrünem Tonpapier an und falzte anschließend die Knick- und Klebelinien. Für die Stabilität klebte ich die beiden angefertigten Mittelelemente aufeinander. Folgend klebte ich daran, links und rechts, die beiden Kufen fest. Das Grundgerüst des Weihnachtsschlittens ist damit bereits fertig.

Tannenzweige und Weihnachtssterne

Verkleideter Papierschlitten im ProfilDie noch einfarbigen Seitenteile habe ich weiter verkleidet. Dazu fertigte ich die Verkleidung von Schablone #4 aus Chomolhari Papier an und klebte diese auf beide Seiten auf. Der obere Rand des Weihnachtsschlittens sollte nun noch Tannenzweige wie bei einem Adventsgesteck haben. Dafür schnitt ich mir zwei Streifen, á 70 Zentimeter lang und zwei Zentimeter breit, aus dunkelgrünem Tonpapier aus.

Tannenzweige als Deko für den PapierschlittenDie beiden Papierstreifen schnitt ich jeden Zentimeter, um etwas mehr als die Hälfte, ein. Die geschnittenen Streifen drehte ich nun von beiden Seiten zusammen, damit sich zum einen die Tannennadeln schön aufstellen und damit sich die Streifen zum anderen schöner kleben lassen. Jetzt klebte ich die Tannennadel-Streifen um die oberen Kanten des Schlittens, sodass dieser ringsum verziert ist.

Weihnachtsschlitten weiter verzieren

Bild von Weihnachtsstern aus PapierNeben den Tannenzweigen habe ich den Schlitten noch mit Weihnachtssternen und Ornamenten verziert. Beides befindet sich auf Schablone #4. Ein Weihnachtsstern besteht jeweils aus drei Blütenblättern, welche ich aus rotem Tonpapier angefertigt habe. Für eine Blüte verwendete ich beispielsweise zwei große Blätter und ein kleines. Diese klebte ich versetzt

Bild vom seitlich fotografierten und verzierten Papierweihnachtschlitten aufeinander und setzte in der Mitte einen goldenen Schmuckstein (Stern) als Blütenstempel auf. Das Ganze klebte ich dann auf zwei unterschiedlich große Ornamente bzw. Blumenblätter, welche ich aus unterschiedlichen Grüntönen herstellte. Nach diesem Schema habe ich insgesamt sechs Weihnachtssterne an meinem Schlitten angebracht.

Fazit

Besonders gut eignet sich der festlich verzierte Weihnachtsschlitten als Tischdekoration für den Ess- oder Wohnzimmertisch. Befüllt mit Mandarinen, Walnüssen und einer Stumpenkerze geht von dem Motiv eine besinnliche Stimmung aus. Der Papierschlitten ist ein einfaches Bastelmotiv, für welches ich insgesamt 90 Minuten Bastelzeit benötigt habe. Es ist auch sehr gut für Kinder geeignet.

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Fliegenpilz basteln – herbstliche Dekoidee

Wenn der Sommer sich dem Ende neigt, sprießen am Waldboden wieder die Pilze. Optisch besonders ansprechend, jedoch giftig, ist der rote Fliegenpilz. Diesen rot-weiß gepunkteten Pilz habe ich als Vorlage genommen, um eine herbstliche und beleuchtbare Dekoration für den Tisch oder das Fensterbrett aus Papier zu basteln. In diesem Artikel erfahren Sie, wie ich das gemacht habe, und können sich zugleich die Schablonen zum Nachbasteln sichern.

Bild von gebasteltem Fliegenpilz

Dieser Fliegenpilz ist 16 Zentimeter hoch und 20 Zentimeter (mit Wiese) breit. Das Bastelmotiv besteht aus zwei freien Teilen, welche aufeinandergesteckt werden.

Bild von leuchtendem FliegenpilzAufgebaut ist der rote Fliegenpilz wie ein Haus, das auf einer Waldwiese steht. Unter den durchsichtigen Fenstern aus Transparentpapier hängen Blumenkästen, welche mit allerlei Blumen gefüllt sind. Inmitten des Pilzhauses kann ein elektrisches Teelicht gestellt werden, das sanft durch die Fenster schimmert und bei schlechtem Wetter für eine warme Atmosphäre sorgt.

Viel buntes Papier für den bunten Herbst

Bild vom Bastelmaterial für einen FliegenpilzDer fidele Fliegenpilz besteht aus unterschiedlichsten Papiersorten. Ich verwendete Tonpapier in den Farben Weiß, Rot, Dunkel- und Hellgrün sowie Gelb. Außerdem kam blaues Strukturpapier, beigefarbenes Metallicpapier, grünes Krepppapier und weißes Transparentpapier zum Einsatz. Für die Verzierungen nahm ich Deckweiß, Malkastenfarben, ein Gitter, Holzstäbchen, Schmucksteine, einen Motivlocher (Rose) und eine Zick-Zack-Schere zur Hilfe.

Bild von vier Wänden des Pilzhauses Als Werkzeuge sollten Sie sich einen flüssigen Kleber, eine Schere, Lineal und Falzbeil, ein Bastelmesser, Bleistift und meine DIN A4 Bastelschablonen (#1 /#2 /#3 /#4) zurechtlegen. Zu Beginn fertigte ich die vier Wandelemente von Schablone #1 aus weißem Tonpapier an. Mithilfe eines Bastelmessers, schnitt ich die vier Fenster inmitten der Wände aus.

Die Fenster werden durchsichtig gestaltet

Bilder vom Gestalten des PilzhausesNachdem ich die Knick- und Klebelinien der Wandelemente mit einem Falzbeil und einem Lineal gefalzt habe, fertigte ich die vier Fenster von Schablone #1 aus weißem Transparentpapier an. Die Fenster klebte ich daraufhin in die Innenseite der Wandelemente. Aus blauem Strukturpapier fertigte ich direkt im Anschluss die vier Fensterrahmen und die vier Blumenkästen an, welche sich ebenfalls auf Schablone #1 befinden.

Papierhaus ohne Dach zusammenklebenWährenddessen ich die vier Fensterrahmen einfach um die Außenseite der ovalförmigen Fenster klebte, falzte ich die Blumenkästen zunächst, ehe ich diese unterhalb der Fenster (siehe Schablone) befestigte. Die Oberseiten der Fensterrahmen und die Außenseiten der Blumenkästen verzierte ich abschließend noch mit jeweils drei Schmucksteinen, danach verklebte ich die vier Hauswände miteinander.

Rotes Fliegenpilzdach aus Papier

Bild vom Grundgerüst des Fliegenpilzdaches

Für das Dach fertigte ich das wolkenförmige Element von Schablone #2 aus weißem, und das Runde Element von Schablone #3 aus rotem Tonpapier an. Anschließend klebte ich beide Elemente aufeinander. Wichtig: Die beiden Einschnitte, welche aussehen als würde ein Tortenstück fehlen, müssen sauber verklebt sein, sonst wird das Dach nicht symmetrisch.

Bild vom Aufmalen des Fliegenpilzmusters

Nun malte ich das typische Fliegenpilzmuster auf. Dafür nahm ich einen Pinsel und bepunktete die Oberfläche des roten Daches mit Deckweiß. Anschließend wird das Dach, ähnlich wie ein Chashitsu Hut, zusammengefaltet und verklebt. Ist das Pilzdach getrocknet, kann es an den vier überstehenden Wandecken mit viel flüssigem Kleber befestigt werden.

Teelichtgras und Quilling-Blumen

Bild vom Bau des BodensDas Haus steht auf einer Waldwiese, die Elemente dafür befinden sich auf Schablone #4. Das große wolkenförmige Element fertigte ich einmal aus hell-, und einmal aus dunkelgrünem Tonpapier an und klebte beide Teile versetzt aufeinander. Damit der Waldboden uneben und verwegen aussieht, nahm ich einen Sieb und einen Wassermalkasten. Mit den Wasserfarben Gelb sowie Hell- und Dunkelgrün bemalte ich den Boden durch das Sieb.

Bild vom Pilzhaus im RohbauAuf Schablone #4 befinden sich des Weiteren zwei unterschiedliche Graselemente. Das kleine fertigte ich viermal aus hellgrünem, und das große einmal aus dunkelgrünem Tonpapier an. Nachdem Falzen klebte ich die vier kleinen Gräser quadratisch (siehe Schablone) auf den Waldboden. Diese vier Elemente halten das Haus. Das große Graselement falzte ich ebenfalls, formte es zu einem Kreis und verklebte es mit sich selbst. Anschließend klebte ich den Graskreis inmitten des Quadrats, hierein kann ein elektrisches Teelicht gestellt werden.

Bilder vom Füllen der BlumenkästenZu guter Letzt befüllte ich die Blumenkästen. Zuerst füllte ich dafür die vier Kästen mit Stücken aus grünem Krepppapier aus. Folgend schnitt ich mir mithilfe einer Zick-Zack-Schere aus rotem und gelbem Tonpapier gezackte Streifen aus. Mit einem Holzstäbchen wickelte ich mir, nach typischer Quilling-Technik, kleine Papierblumen auf.

Bild von floriertem PapierbalkonAn die Blumenköpfe klebte ich noch kleine Rosen aus hellgrünem Tonpapier, welche ich mit einem Motivlocher ausgestanzt habe. Danach klebte ich alle Elemente in die Blumenkästen. Wenn Sie mögen, können Sie nun noch den Schmetterling von Schablone #1, welchen ich aus beigefarbenem Metallicpapier hergestellt habe, auf das Pilzdach kleben, anschließend ist das süße Pilzhäuschen fertig.

Fazit und meine Pilzphobie

Das bunte und beleuchtete Papierhäuschen in Pilzform ist eine einfache Herbstbastelei, welche auch wunderbar mit Kindern gebastelt werden kann. Als Bastelzeit für ein Haus habe ich ungefähr 90 Minuten benötigt.

Wie Sie vielleicht wissen, komme ich aus Bayern. Gerade im Herbst ist, vor allem südlich von Nürnberg, gefühlt jedes Gericht mit „Schwammerln“. Wobei das Wort für so gut wie alles stehen kann (Pfifferlinge, Steinpilze, Rehling etc.). Als Kind wurde ich immer gezwungen diese schwammartige, bitter schmeckende Masse, meist typisch bayrisch ertränkt in Sauce, zu „genießen“, weil es ja so gesund sei. Auf die Dauer hat sich da eine echte Pilzphobie entwickelt. Ich habe sogar schon einmal aufgeschrien, als ich in meinem chinesischem Essen eine Morchel entdeckt habe. Seitdem lebe ich nach dem Motto: „Esst keine Pilze, denn da leben Schlümpfe drin“ und erfreue mich nur noch an Pilzen in Papierform.

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Halloween-Kerzenständer – Bastelanleitung
Weihnachtsgesteck aus Papier

Halloween Kerzenständer aus Papier

Jedes Jahr am 31. Oktober ist Gruselzeit und schaurig verkleidete Kinder machen die Straßen unsicher. Falls Sie an dem Spektakel teilnehmen und die kleinen Monster an Ihrer Haustür mit Süßigkeiten empfangen, um nicht saures zu bekommen, darf die passende Heimdekoration natürlich nicht fehlen. Ich zeige Ihnen, wie Sie einen stattlichen Halloween Kerzenständer aus Papier basteln.

Veronika Vetter hält einen Halloween Kerzenständer aus Papier in den Händen

Der Kerzenständer ist 40 Zentimeter hoch und 45 Zentimeter breit. Der Ständer bietet Platz für vier Kerzen (Teelichter), welche durch Fledermäuse schimmern.

Bild eines Halloween Kerzenständers aus PapierDie Spitze des Halloween Kerzenständers ziert ein Totenkopf. Verteilt an den vier Armen befinden sich zweidimensionale Fledermäuse und zwei Spinnennetze. Das Bastelmotiv ist des Weiteren weiß verkleidet, damit sieht der Kerzenständer so aus, als wäre er mumifiziert. Der Kern des Ständers ist aus Wellpappe, dadurch ist dieser sehr stabil und kann problemlos getragen werden.

Sechs Schablonen und viel Wellpappe

Bild von Bastelmaterial für einen KerzenständerHauptbestandteil des Kerzenständers ist Wellpappe, die Farbe spielt hierbei keine Rolle. Für die  Fledermäuse und Spinnennetze verwendete ich schwarzes Tonpapier und orangefarbenes Transparentpapier. Der Totenkopf besteht aus Metallicpapier. Außerdem kamen weißes Krepppapier und Silberspray zum Einsatz. Als Werkzeuge nahm ich eine Schere, ein Bastelmesser mit schnittfester Unterlage,

Bilder vom Bau der Papierfüße des Halloweenkerzenständerseinen Bleistift, ein Falzbeil samt Lineal und meine DIN A4 Bastelschablonen (#1 /#2 /#3 /#4 /#5 /#6) zur Hilfe. Ich begann mit den vier Füßen des Kerzenständers, welche sich auf Schablone #2 befinden. Ich zeichnete die Schablone auf Wellpappe, schnitt alles aus und falzte die gezackten Knick- und Klebelinien. Im Anschluss klebte ich die Füße zusammen und legte diese zum Trocknen.

Grundgerüst des Halloween Kerzenständers

Bild von den Fledermausarmen den PapierkerzenständersNun kümmerte ich mich um das Grundgerüst, welches der schwerste Teil des Kerzenständers ist. Ich fertigte von Schablone #3 die Fledermausarme aus Wellpappe an. Wichtig: Zeichnen Sie die Vorlage viermal in eine Richtung auf, drehen Sie diese dann auf den Kopf und zeichnen die Schablone erneut viermal in die andere Richtung auf. Anschließend können Sie die acht Teile ausschneiden.

  • Um die Arme des Halloween Kerzenständers dreidimensional zu basteln, fertigen Sie die Elemente von Schablone #4 aus Wellpappe an.
  • Falzen Sie die gezackten Knick- und Klebelinien mit einem Falzbeil und einem Lineal.
  • Kleben Sie die vier Fledermausarme wie eine Schachtel zusammen. Das obere Ende der Arme, zwischen den Fledermäusen, ist geschlossen, das untere Ende bleibt geöffnet.

Bild von Wellpappe, welche mit einem Bastelmesser bearbeitet wirdAuf Schablone #1 befindet sich das Trägerstück. Dieses besteht ebenfalls aus Wellpappe. Nachdem Ausschneiden nehmen Sie ein Bastelmesser und eine schnittfeste Unterlage zur Hand und schneiden Sie das Papier, nach dem Muster der Schablone ein. Hier ist filigranes Arbeiten besonders wichtig, denn an diesem Element wird alles befestigt. Schneiden Sie hier zu weit ein, ist der Kerzenständer nicht mehr symmetrisch.

Bilder vom Zusammenbau des Grundgerüst des KerzenständersLegen Sie das Trägerstück flach vor sich hin und stecken Sie daran die vier Arme und die vier Beine des Halloween Kerzenständers fest. Auf der Rückseite des Trägerstücks bestreichen Sie die Klebelaschen mit viel flüssigem Kleber und knicken diese um. Sind alle Elemente am Trägerstück gut befestigt, fächern Sie dieses auf und verkleben es mit sich selbst. Am oberen Ende entsteht dadurch eine Spitze. Damit ist das Grundgerüst fertig und der Kerzenständer kann stabil stehen.

Gruselige Verkleidung des Kerzenständers

Bild eines Totenkopfes aus MetallicpapierFür die Spitze des Kerzenständers, fertigte ich den Totenkopf von Schablone #6 aus Metallicpapier an. Ich entschied mit für dieses Spezialpapier, weil dieses besonders schön funkelt, wenn es von den vier Kerzen angestrahlt wird. Nachdem Ausschneiden werden die beiden Totenkopfhälften einfach mit einem Bastelmesser aus- und eingeschnitten und dann ineinander gesteckt.

Bild von der Mumifizierung eines PapierkerzenständersAnschließend steckte ich den Totenkopf, über Kreuz, in die Spitze des Kerzenständers ein. Mit weißem Krepppapier mumifizierte ich folgend das komplette Bastelmotiv, nur die vier Fledermäuse ließ ich unbedeckt. Damit das Weiß „zerfleddert“ und alt aussieht, besprühte ich es abschließend noch mit Silberspray. Bevor Sie nun weiterbasteln, lassen Sie das Spray gut trocknet, damit Sie später keine Fingerabdrücke auf dem Motiv haben.

Kerzenhalter sind Fledermäuse

Bild von PapierabstandhalterDamit Sie für den Halloween Kerzenständer nicht nur elektrische, sondern auch normale Teelichter¹ verwenden können, benötigen Sie nun den Abstandhalter von Schablone #5. Diesen fertigte ich viermal aus schwarzem Tonpapier an und klebte diesen zwischen die beiden Fledermäuse aus Wellpappe. Durch diesen Abstandhalter, kommt die Kerze nicht direkt mit den Fledermäusen in Kontakt.

Bild von Feldermauskerzenhalter mit TeelichtAls Nächstes verkleidete ich die acht Fledermäuse aus Wellpappe, mit der Vorlage von Schablone #5. Auch diese Verkleidung fertigte ich aus schwarzem Tonpapier an. Nun nahm ich die große Fledermaus Vorlage von Schablone #5 und fertigte diese achtmal aus schwarzem Tonpapier an. Die Mitte entfernte ich mit einem Bastelmesser und füllte diese mit orangefarbenem Transparentpapier.

Bild von leuchtendem Kerzenständer, indem elektrische Teelichter leuchtenDie Transparentfledermäuse klebte ich um die verkleideten Fledermäuse aus Wellpappe. Dadurch ist die Kerze abgeschirmt und die Flamme flackert angenehm durch das Transparentpapier, was ein sehr düsteres Ambiente erzeugt. Zu guter Letzt klebte ich noch wild verteilt zweidimensionale Fledermäuse und Spinnennetze von Schablone #6 am Halloween Kerzenständer fest. Danach ist der Dekorationsgegenstand einsatzbereit.

Fazit

Dieser gruselige Kerzenständer ist sehr materialintensiv und benötigt viel Bastelzeit. Der Vorteil an dieser stabilen und zeitlosen Halloween-Dekoration ist jedoch, dass Sie diese jedes Jahr aufs Neue verwenden können.

Ich werde am 31. Oktober die plärrenden „sweets or treats“ Kinder mit einer blutigen Teufelsmaske und meinem Kerzenständer in der Hand empfangen.

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Leuchtendes Adventsgesteck aus Papier

¹Warnhinweise: Dieser Kerzenständer besteht aus Papier. Papier ist ein leicht entzündliches Material. Lassen Sie Kerzen in diesem Motiv nicht unbeaufsichtigt und verwenden Sie im Idealfall batteriebetriebene Teelichter.